Grüne Litfasssäule 2.0 kommt aus Dresden! Stadt, Land, Netz: Green City Solutions liefert eine ausgezeichnete Innovation für die digital vernetzte Welt

Dresden, 31. August 2015 – Die Green City Solutions GmbH & Co. KG ist mit dem Projekt „CityTree – Multifunktionale Grünfläche für die intelligente Stadt“ Preisträger im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Zum Thema „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ liefert das Projekt in der Kategorie Umwelt eine Antwort auf die Frage, wie ein Pflanzsystem die Luft einer Stadt verbessern und gleichzeitig Bürger und Unternehmen digital vernetzten kann. Vergangenen Freitag fand die offizielle Preisverleihung als „Tag im Land der Ideen“ vor dem Eingang des Bibliotheksgebäudes der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden mit rund 50 Gästen, darunter hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, statt.

 

Besonders in den Städten belastet die Luftverschmutzung Umwelt und Gesundheit. Doch oft fehlen Platz und Geld für mehr Bäume und Parks. Das Dresdner Start-up Green City Solutions hat mit dem CityTree eine spezielle Grünfläche entwickelt: Die mobile Vertikalbegrünung bietet Wuchsfläche für Feinstaub absorbierende Moose und Blütenpflanzen. Zugleich fungiert sie als WLAN-Hotspot und Werbeträger. Logos oder QR-Codes lassen sich darauf mit Pflanzen oder Kunststoffpixeln abbilden. Noch ein Plus: Das multifunktionale Pflanzsystem erfasst dank Sensor- und Fernwartetechnik Daten zur Luftreinhaltung. Ein nachhaltiges Projekt, von dem Bürger, Unternehmen und Umwelt profitieren.

 

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die einen positiven Beitrag zur Gestaltung einer vernetzten Welt leisten und Antworten auf die Herausforderungen des digitalen Wandels geben. Raiko Ebert, Leiter Geschäftskunden der Deutschen Bank Dresden, überreichte Green City Solutions die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort“ und betonte: „Der CityTree ist ein gelungenes Beispiel, wie die Digitalisierung bestehende Technologien zu vollkommen innovativen Modulen vernetzt. So entsteht ein bislang noch nicht gekannter Mehrwert für Umwelt, Wirtschaft und Verbraucher. Der CityTree gibt uns damit aber auch einen Einblick, wie fundamental der digitale Wandel sich durch alle Lebensbereiche – ob im Beruf oder im Alltag – ziehen wird.“

 

Im Vorfeld der Laudatio hatten bereits der Rektor der HTW, Herr Prof. Dr. Roland Stenzel, sowie der Prorektor Herr Prof. Ralph Sonntag in die Veranstaltung eingeführt. Peter Sänger, einer der vier Gründer und geschäftsführender Gesellschafter bei Green City Solutions, kommentierte die Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, ein ‚Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen‘ zu sein und damit eine Lösung für die Herausforderungen des digitalen Wandels aufzeigen zu können. Die Prämierung bestätigt uns in der Entwicklung innovativer und intelligenter Produkte für lebenswertere Städte der Zukunft und deren gesündere und produktivere Bewohner. Ganz gemäß unseres Leitspruches ‚Clean and cool air, profitable!‘“

 

Die vier Gründer Dénes Honus, Victor Splittgerber, Liang Wu und Peter Sänger arbeiten bereits seit Sommer 2013 daran, ihre Idee des CityTrees und die Vision einer Klimainfrastruktur in die Realität umzusetzen. Basierend auf Forschungen in Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der Technischen Universität Dresden entwickelten sie das freistehende Begrünungssystem. Die Lösung des globalen Problems der Luftverschmutzung basiert auf einer Verknüpfung aktuellster Internet-of-Things-Technologie (IoT) mit der natürlichen Fähigkeit spezieller Pflanzenkulturen, Feinstaub, Stickoxide und dadurch große Mengen an CO2-Äquivalenten aus der Luft zu filtern. Vertikal an einer freistehenden Wand angebracht und durch die IoT-Technologie optimal versorgt, filtert die Moos-Blütenpflanzen-Kombination 275 Mal effektiver die Luft als ein „normaler“ Baum. Der CityTree ist mobil und flexibel im (Stadt-) Raum aufstellbar.

 

„Wir sind überzeugt: Deutschland hat für die digitale Zukunft viel zu bieten. Die innovativen Köpfe, ihre Kreativität, Experimentierfreude und auch Risikobereitschaft machen uns alle fit dafür“, begründete Raiko Ebert das diesjährige Wettbewerbsthema. Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte gemeinsam mit einem fünfköpfigen Fachbeirat aus über 1.000 Bewerbungen das Projekt CityTree – Multifunktionale Grünfläche für die intelligente Stadt der Green City Solutions GmbH & Co. KG aus.

 

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Green City Solutions

Tina Hensel

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Deutschland – Land der Ideen                                                                        Deutsche Bank

Dörte Schütz                                                                                       Sandra Haake-Sonntag

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Deutsche-Bank-Konferenz zu Agrarspekulation war nur PR-Show: Ein Jahr nach Treffen mit Kritikern noch immer keinerlei Entscheidung über Rohstoff-Geschäfte

Pressemitteilung – Thema: Agrarspekulation
Berlin, 15. April 2015. Trotz anders lautender Zusagen hat die Deutsche Bank auch ein Jahr nach der von ihr organisierten Konferenz zur Agrarspekulation keinerlei Ergebnisse vorgelegt, wie das Geldhaus in Zukunft mit seinen umstrittenen Spekulationsgeschäften umgehen will. Das hat die Verbraucherorganisation foodwatch heute kritisiert. Im April vergangenen Jahres hatte die Bank Experten zu einem Austausch über die Folgen der Nahrungsmittelspekulation eingeladen. Vorstandsvorsitzender Jürgen Fitschen hatte im Anschluss versichert, er werde sich „in ein paar Wochen“ melden, „um zu berichten, welche Themen wir wie angehen wollen.“ Es seien „bereits konkrete Vorschläge in der Diskussions- und Abstimmungsphase“ hieß es zudem in einem weiteren Schreiben der Bank an foodwatch. Dem ist die Deutsche Bank allerdings bislang nicht nachgekommen, konkrete Vorschläge wurden bis heute nicht präsentiert. Spekulationsgeschäfte auf die Preise von Agrar-Rohstoffen sind stark umstritten. Kritiker fürchten, dass exzessive Agrarspekulationen zu steigenden Lebensmittelpreisen führen können – und damit Menschen in armen Ländern in Hunger stürzen.

„Große PR-Show, nix dahinter: Ein Jahr nach dem mit viel Brimborium organisierten Experten-Treffen zur Agrarspekulation hat die Deutsche Bank die versprochenen ‚konkreten Vorschläge‘ noch immer nicht vorgelegt“, sagte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Das Verhalten der Bank zeige, dass ihr an einem ernsthaften Dialog mit ihren Kritikern nicht gelegen sei. „Für ihre Kritiker hat Deutschlands größte Bank nur Verachtung übrig.“

Am 16. April 2014 hatte die Deutsche Bank Kritiker und Befürworter der Nahrungsmittelspekulation unter dem Titel „Preisentwicklung bei Agrarrohstoffen – Wer ist wie in der Verantwortung?“ zu einem „offenen Austausch“ eingeladen. Auch foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode war bei dem Treffen in Frankfurt zu Gast. foodwatch fordert seit Langem, dass die Bank schon aus Vorsorgegründen aus den Geschäften aussteigen muss. Über eine E-Mail-Protestaktion unter www.foodwatch.de/aktion-deutschebank unterstützen bereits fast 65.000 Bürgerinnen und Bürger diese Forderung. In Deutschland ist die Deutsche Bank das letzte verbliebene Geldhaus, das noch an der Finanzspekulation mit Nahrungsmitteln festhält.

„Es gibt starke Indizien aus der Wissenschaft und erdrückende Belege aus der Praxis dafür, dass exzessive Spekulationsgeschäfte Lebensmittelpreise ansteigen lassen. Selbst die eigene Forschungsabteilung der Deutschen Bank geht davon aus, dass Spekulationsexzesse zu Preisanstiegen führen können. Doch Deutschlands größte Bank geht auf Tauchstation und zockt unbeirrt weiter“, kritisierte Thilo Bode. „Aber was soll man von einem Geldhaus auch erwarten, dessen Chefs einen Gutteil ihrer Arbeitszeit auf der Anklagebank vor Gericht verbringen?“

Link:

E-Mail-Protestaktion von foodwatch zum Stopp der Agrarspekulationsgeschäfte der Deutschen Bank: www.foodwatch.de/aktion-deutschebank

Redaktionelle Hinweise:

– Einladung der Deutschen Bank zur Konferenz im April 2014 (18. Februar 2014): bit.ly/1De0TrT

– Antwortbrief von Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen an foodwatch (2. Mai 2014): bit.ly/1HnmeCn

– Antwortbrief von Deutsche-Bank-Managerin Sabine Miltner an foodwatch (14. Juli 2014): bit.ly/1OvieBJ

– Hintergrundinformationen zum Thema Agrarspekulation: www.foodwatch.org/de/informieren/agrarspekulation/

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90