Studie zu Zuckerreduktion in Softdrinks: „Das Prinzip Freiwilligkeit hat versagt“

Presse-Statement

Berlin, 21. Februar 2023. Der durchschnittliche Zuckergehalt in Softdrinks ist in den vergangenen sechs Jahren laut einer Studie der Deutschen Allianz Nichtübertragbarer Krankheiten (DANK) um nur etwa zwei Prozent gesunken. Dabei hat die Lebensmittelindustrie im Rahmen der „Nationalen Reduktionsstrategie“ deutlich mehr versprochen. Dazu erklärt Luise Molling von der Verbraucherorganisation foodwatch:

„Das Prinzip Freiwilligkeit hat im Kampf gegen Fehlernährung und Übergewicht komplett versagt. Wer die Lebensmittelindustrie weiter nur höflich darum bittet, weniger Zucker in die Getränke zu tun, der macht sich mitverantwortlich für die Ausbreitung von starkem Übergewicht und der damit verbundenen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes. Bundesernährungsminister Cem Özdemir muss die von seiner Vorgängerin Julia Klöckner ins Leben gerufene freiwillige Reduktionsstrategie einstampfen und eine Limo-Steuer nach britischem Vorbild einführen: Dort bekommen Softdrink-Hersteller seit 2018 durch die drohende Abgabe einen Anreiz, weniger Zucker einzusetzen – und das mit Erfolg: Der Zuckergehalt in den Getränken ist um 30 Prozent gesunken und auch die Zahl der übergewichtigen Kinder ist zurückgegangen.“

Hintergrund:

Im Rahmen der Nationalen Reduktionsstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die Lebensmittelindustrie versprochen, den Zuckergehalt in Softdrinks von 2015 bis 2025 auf freiwilliger Basis um 15 Prozent zu senken. Einer Studie der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) zufolge, ist der Zuckergehalt zwischen 2018 und 2023 tatsächlich nur um zwei Prozent heruntergegangen. In Großbritannien, wo es seit 2018 eine Limo-Steuer gibt, ist der Zuckergehalt im gleichen Zeitraum um knapp 30 Prozent gefallen, bei ähnlichen Ausgangswerten.

Weltweit haben mittlerweile mehr als 50 Regierungen eine Abgabe oder Steuer auf Zuckergetränke eingeführt. Fachgesellschaften, die Weltgesundheitsorganisation, Verbraucherorganisationen und Krankenkassen empfehlen seit Jahren die Einführung einer entsprechenden Regelung auch in Deutschland.

Quelle und weiterführende Informationen:

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Dario Sarmadi
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)174 375 16 89




EU lässt Mehlwürmer als Lebensmittel zu – Pionierinnen im Markt für insektenbasiertes Hundefutter sehen Paradigmenwechsel für die Zukunft der Ernährung

Die EU setzt ein deutliches Signal für den Übergang zu einer nachhaltigeren Ernährung der europäischen Bevölkerung: Als erste Insekten geben die EU-Staaten getrocknete gelbe Mehlwürmer (Tenebrio molitor) offiziell zum Verzehr frei. Dies markiert eine Zäsur – denn bisher fristeten insektenhaltige Lebensmittel ein Nischendasein.  In Deutschland wird der Mehlwurm bereits verwendet – zum Beispiel in Hundenahrung: Das brandenburgische Start-Up Tenetrio setzt auf die Insekten als nachhaltige Proteinquelle, die Hunde auf Grund ihres vollständigen Aminosäureprofils und der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe mit allem versorgt, was diese für ein vitales Leben benötigen.

Eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten von Mensch und Tier tut Not: Nach Schätzung der Food and Agriculture Organization der Vereinten Nationen (FAO) werden im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen auf der Erde leben, so dass zusätzliche Nahrungsquellen erschlossen werden müssen (http://www.fao.org/3/i3253e/i3253e00.pdf). Der hohe Fleischkonsum in den Industrieländern auf Kosten der Ernährung der weniger entwickelten Ländern wird dann nicht mehr möglich sein, weil er zu viel Fläche, Wasser und Futter für die ineffiziente Tierhaltung verschlingt und zu hohe Belastungen für die Umwelt bedeutet.

Die artgerechte Zucht von Insekten schont Ressourcen, weil sie im Vergleich zur herkömmlichen Fleischproduktion nur einen Bruchteil an Wasser, Futter und Platz benötigt. „Das liegt daran, dass Insekten keine Energie für die Erhaltung ihrer Körpertemperatur aufwenden und sie all die Kalorien ihrer Nahrung in das eigene Wachstum stecken können. Sie verbrauchen nicht nur weniger Futter, sondern auch viel weniger Wasser als herkömmliche Nutztiere wie Rinder. Zusätzlich scheiden sie kaum Treibhausgase aus und tragen somit weniger zum Treibhauseffekt bei. Da Mehlwürmer zu 100 Prozent verzehrbar sind, ist die Zucht zudem sehr effizient“, erklärt Dr. Ina Henkel, Mitgründerin von Tenetrio.

Weiterhin begrüßt sie die Entscheidung der europäischen Mitgliedsstaaten: “Wir sind sehr froh, dass die politischen Weichen auf Grundlage der wissenschaftlichen Einschätzung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, EFSA, in Richtung nachhaltige Ernährungszukunft gestellt werden.” Das sei ein wichtiges Signal für die Insekten-Community, von dem Insektenfarmer und Produzenten insektenbasierter Lebensmittel stark profitieren können. “Langfristig bekämen Insekten als nachhaltige Proteinquelle damit die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt”, so Henkel.




*VEGAN KLISCHEE ADÉ ODER WIE WIR MIT KONSUM DIE WELT RETTEN?*

Die Nachhaltigkeitsmesse Veggienale & FairGoods**findet am 17./18. Oktober 2020 zum 5. Mal in Hannover statt – Hygienekonzept von der Region Hannover genehmigt

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/Berlin/Hannover. /Seit 2015 touren die Veranstalter der Berliner Agentur ECOVENTA durch deutsche Städte mit dem Eventformat Veggienale & FairGoods – bei dem sich alles rund um einen pflanzlichen Lebensstil und ökologische Nachhaltigkeit dreht. Das deutschlandweit einzigartige Konzept mit dem Motto „Öko + vegan macht stark!“ gastiert nun zum fünften Mal in Hannover, konkret am Wochenende des 17. und 18. Oktober 2020 im Hannover Congress Centrum, Glashalle, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover.

Das Spektrum reicht u.a. von Bio-Food, Upcycling, Ökostrom, Fairtrade, nachhaltigen Geldanlagen bis hin zu ethisch-korrekter Mode und Angeboten zur pflanzenbasierten, gesunden Ernährungs- und Lebensweise. Information und Aufklärung stehen dabei im Vordergrund“, sagt Daniel Sechert vom Veranstalter ECOVENTA. Daher sind nicht nur „eingefleischte“ Veganer und Ökos eingeladen, sondern auch die Menschen, die Nachhaltigkeit bisher eher als nachteiligen Kompromiss sehen. Im Rahmenprogramm gibt es u.a. eine Kochshow mit Avantgarde-Koch Felix Blum (Peace Food).

Ein Highlight sind die Top-Referate von Fach- und Kochbuch-Autor Niko Rittenau („Vegan Klischee Adé“), der an beiden Messetagen live zu erleben ist und sich u.a. dem Thema Cultered Meat widmet („Fleisch aus Zellkulturen – die Lösung der Welternährung oder bloßer Hype?“).

Das vollständige Messeprogramm ist online veröffentlicht. Alle Programmpunkte sind kostenfrei und im Eintrittspreis bereits enthalten. Allerdings ist eine Anmeldung/Registrierung vor Ort zu den einzelnen Programmpunkten erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Der Eintritt kostet 8 EUR an den Tageskassen (6 EUR ermäßigt). Im Online-Vorverkauf gibt es Tickets für 7 EUR (5 EUR ermäßigt). Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.Die Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr.

*COVID-19*

*Die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmer*innen hat oberste Priorität. Daher setzen wir als Veranstalter ein mit von den Behörden genehmigtes und mit den Locationsbetreibern abgestimmtes Hygienekonzept um. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf www.veggienale.de/infos-zum-coronavirus .*

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Weitere Infos unter www.veggienale.de oder telefonisch 030 555775201.

*Veranstalter:*

ECOVENTA GmbH – Agentur für ökologische Veranstaltungen

Heinrich-Roller-Str. 13

10405 Berlin

Büro: Palisadenstr. 40, 5. OG, 10243 Berlin

Ansprechpartner: Daniel Sechert

Telefon (030) 555 775 201

E-Mail sechert@ecoventa.de

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Save-the-Dates!

Veggienale & FairGoods – Öko meets vegan.

Termine 2020 / 2021:
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Leipzig 12./13. September 2020
Münster 19./20. September 2020
Frankfurt am Main 26./27. September 2020
Köln 10./11. Oktober 2020
Hannover 17./18. Oktober 2020
Hamburg 21./22. November 2020
Stuttgart 28./29. November 2020

Berlin 23./24. Januar 2021
Freiburg 27./28. März 2021
Nürnberg 17./18. April 2021

www.veggienale.de

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Fax 030 555 775 209

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Registergericht: AG Charlottenburg Berlin, HRB 165387 B
Steuernummer: 37/271/30891
UmsatzsteuerIdentifikationsnummer: DE299543853
vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Daniel Sechert




foodwatch fordert Abschaffung der Mehrwertsteuer für Obst und Gemüse

Pressemitteilung

Berlin, 1. November 2017. Die Verbraucherorganisation foodwatch hat die zukünftige Bundesregierung aufgefordert, Obst und Gemüse von der Mehrwertsteuer zu befreien. Dadurch solle eine gesunde Ernährungsweise – gerade bei Kindern – gefördert werden, erklärte foodwatch anlässlich der heutigen „Jamaika“-Sondierungsgespräche zu den Themen Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

„Es gibt zahlreiche Fehlanreize, die eine gesunde Ernährung unnötig erschweren: Werbung, die bereits kleinen Kindern vor allem Süßigkeiten andient, eine unverständliche Nährwertkennzeichnung und nicht zuletzt die Preise. Es ist höchste Zeit, mit steuerpolitischen Maßnahmen eine gesunde Ernährung zu erleichtern – das wird mit gutem Grund von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen. Wenn die Jamaika-Koalitionäre gesunde Ernährung ernsthaft fördern möchten, dann müssen sie konsequent handeln. Die Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse muss abgeschafft werden. Das hilft den Menschen und den gesundheitspolitischen Zielen gleichermaßen“, sagte foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker.

Fehlernährung und Übergewicht sind – besonders bei Kindern – ein ernstes Problem. Allein durch Adipositas (Fettleibigkeit) entstehen in Deutschland jedes Jahr etwa 63 Milliarden Euro Folgekosten. 15 Prozent der Kinder hierzulande sind übergewichtig, sechs Prozent sogar adipös, also fettleibig – ihnen drohen Krankheiten wie Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Im Vergleich zu den 1980er und 1990er Jahren ist der Anteil übergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen. Der wichtigste Grund für das Übergewichtsproblem: Kinder ernähren sich falsch. Laut einer umfassenden Studie des staatlichen Robert Koch-Instituts essen Kinder zu wenig pflanzliche Lebensmittel – insbesondere Gemüse, Obst, Brot, Kartoffeln und andere kohlenhydratreiche Beilagen. Gleichzeitig essen die meisten Kinder deutlich zu viel Fleisch und Wurst und mit zunehmendem Alter generell zu viele fettreiche tierische Lebensmittel. Und vor allem verzehren Kinder in deutlich zu großen Mengen Süßwaren, Knabberartikel, zuckrige Müslis und Limonaden.

Quellen und weiterführende Informationen:
– Zahlen und Fakten zur Kinderernährung im Überblick: www.foodwatch.org/de/informieren/kinderernaehrung/mehr-zum-thema/daten-und-fakten/
– Ernährungsstudie “EsKiMo“ vom Robert Koch-Institut und der Universität Paderborn (2007): www.bmel.de/cae/servlet/contentblob/378624/publicationFile/25912/EsKiMoStudie.pdf
– Studie vom Gesundheitsökonom Dr. Effertz, Universität Hamburg, zu den volkswirtschaftlichen Kosten durch Adipositas in Deutschland (2016): www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26701837
– Empfehlungen der WHO zur Besteuerung von Lebensmitteln (2016): www.who.int/dietphysicalactivity/publications/fiscal-policies-diet-prevention/en/

Pressekontakt:
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 290




Grund und Boden: Öko-Landwirtschaft stärken und Anteilseigner werden

Presseinformation

Bochum, 01.12.2016. Landgrabbing – also das Grabschen nach Land – behindert die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland und vernichtet bäuerliche Existenzen in allen Regionen der Welt. Das prangern die GLS Bank, Demeter und die BioBoden Genossenschaft zum Tag des Bodens am Montag 5. Dezember an.

Täglich gehen in Deutschland rund 90 Hektar wertvolles Land durch Besiedlung, Verkehr und Gewerbe verloren. Da, wo das Land grün bleibt, sind die Änderungen subtiler: Weltweit kaufen Agrarkonzerne, Investoren und ganze Staaten Äcker auf. Weitere Flächen fallen für subventionierte Energiepflanzen weg. Das hat dazu geführt, dass in allen Regionen Deutschlands die Pacht- und Kaufpreise für Ackerland in den letzten Jahren geradezu explodiert sind. „Die Grundlage für ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft und damit für unsere gute Ernährung wird knapp“, fürchtet Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber.

Dabei steigt die Nachfrage nach gesunden und regionalen Bio-Lebensmitteln deutlich schneller als die bewirtschaftete Fläche. „Wir dürfen die Landwirte mit dem Problem der Flächenerweiterung nicht allein lassen“, sagt Uwe Greff, Geschäftsführer der BioBoden Genossenschaft. Sie kauft seit 2015 Anbauflächen und Höfe, um sie ausschließlich Biolandwirten zur Verfügung zu stellen. Inzwischen engagieren sich bereits rund 2.500 Genossen mit über 13 Millionen Euro Kapital für ökologische Bewirtschaftung.

Die GLS Bank und GLS Treuhand als Initiatoren und Gründungspartner aus der Naturkostbranche tragen zum Erfolg bei. So konnten mehr als 2.000 Hektar Land für über 20 Betriebe in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland gesichert werden. Demeter wirkt beratend mit. „Kern des Wirtschaftens ist es, die Vielfalt – das Individuelle, die eigene Initiative – zu ermöglichen, immer vor dem Hintergrund, das Lebendige zu fördern“, unterstreicht GLS Bank Vorstandssprecher Thomas Jorberg. Dabei gehe es stets um den respektvollen Umgang mit der Erde, den Pflanzen, den Tieren und natürlich auch mit den Menschen.

Bei den biodynamischen Pionieren einer ganzheitlich-zukunftsorientierten Agrarkultur finden sich schon seit Jahrzehnten Ansätze für einen anderen Umgang mit dem nicht vermehrbaren Kapital Boden. Zentral dabei: Verbraucherinnen und Verbraucher können sich unmittelbar mit der Erzeugung verbinden, etwa durch Kuh-„Aktien“, Käse-Zins, Wirtschaftsgemeinschaften oder in Vereinen, die Grund und Boden übernehmen und den Anbauern für die Erzeugung gesunder Lebensmittel zur Verfügung stellen. Doch gefordert ist nicht zuletzt auch die Politik: „Der Schutz fruchtbarer Böden und der Zugang zu Land für ökologische Bewirtschaftung brauchen bessere Rahmenbedingungen. Die Abschaffung schädlicher Subventionen, ein europäischer Rahmen für den Bodenschutz sowie demokratisch erarbeitete Konzepte für die Landverteilung sind vonnöten“, fordert Antje Kölling von Demeter.

„Der Umgang mit Land entscheidet grundlegend darüber, welche Art von Landwirtschaft und welche Lebensmittel wir bekommen. Die aktuelle Entwicklung fördert einseitig industrielle Strukturen und Großbetriebe“, kritisieren Demeter, GLS Bank und BioBoden Genossenschaft. Höfe durch Vereine oder Bündnisse solidarischer Landwirtschaft in ein soziales Umfeld einzubinden und den Gemeingutcharakter der Landwirtschaft weiter zu entwickeln, sehen die drei Partner als einen guten Lösungsweg. Immerhin praktizieren bereits rund zehn Prozent der gut 1.450 biodynamischen Höfe in Deutschland solche Verbindungsmodelle. „Kreative Formen der Beteiligung haben das Potenzial, Landwirtschaft und Gesellschaft im gemeinsamen Ziel der Nachhaltigkeit zu verbinden. Wenn Bürger in die Ökoproduktion auf Höfen und Gärtnereien investieren, landwirtschaftliche Betriebe sich dafür öffnen, stärkt das Transparenz und Regionalität“, unterstreichen die Bündnispartner.

Pressekontakt
Demeter e.V., Renée Herrnkind, Telefon: +49 6441 8977127,
E-Mail: presse@demeter.de

BioBoden Genossenschaft, Christin Behm, +49 234 414702 05,
E-Mail: presse@bioboden.de

Über Demeter
Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte. In Deutschland wirtschaften knapp 1500 Landwirte mit über 73 300 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e. V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.

Über die BioBoden Genossenschaft
Die BioBoden Genossenschaft eG erwirbt Boden für die Bio-Landwirtschaft, damit die Anbaufläche für Bio-Lebensmittel in Deutschland gesichert und vergrößert wird. Jeder kann Mitglied der Genossenschaft werden und sich für die Bio-Landwirtschaft engagieren. BioBoden arbeitet auf dem Fundament einer 50-jährigen Erfahrung ihrer Gründungspartner. Sie hat ihren Sitz in Rothenklempenow (Mecklenburg-Vorpommern) und ein Büro in Bochum.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.




Das Unternehmen meine ernte bringt sein erstes Fachbuch heraus: „Das 100% Ernte-Glück-Buch“

Am 5. Februar 2016 erscheint das „100% Ernte-Glück-Buch“, das die meine ernte Gründerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer gemeinsam mit ihrem Team und in Kooperation mit dem BLV Verlag heraus bringen.

„Die Vielzahl an Gemüsegartenstandorten mit örtlichen Besonderheiten und die Fragen und Tipps unserer 3000 Hobbygärtner haben uns in den letzten sechs Jahren zu Experten für die Vielzahl an Fragen und Herausforderungen, aber auch den Erfolgserlebnissen von Neulingen im Gemüsegarten werden lassen. Dieses Wissen möchten wir in Form dieses Buches weitergeben“, sagt Natalie Kirchbaumer Co-Autorin und Mitgründerin von meine ernte.

„Wir sprechen mit unserem Buch sowohl Menschen mit grünem Daumen als auch Menschen ohne jegliches Vorwissen an. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass viele unserer Gärtner mit einfachen Hilfsmitteln und unseren Tipps volle Erntekörbe mit nach Hause nehmen“, ergänzt sie.

Das Hardcover-Buch informiert mit vielen Bildern auf 144 Seiten rund um das Thema Gemüseanbau und kostet 19,99€. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Kleingarten: Jeder, der sich für das Thema Selbstversorgung interessiert, wird umfangreiche Antworten auf seine Fragen finden.

Nach einer Einführung rund um allgemeine Themen wie dem Biologischen Gärtnern, der Bodenbeschaffenheit, der Auswahl des Standortes und der richtigen Ausstattung, begleitet das Buch die Leser durch die Monate März bis November und erklärt dabei, welches die wichtigsten Tätigkeiten sind, welche Kulturen gesät, gepflanzt und geerntet werden können. Nützliche und leicht verständliche Tabellen, wie der Aussaatkalender, viele Bilder sowie Tipps zu besonderen Themen, wie das Gärtnern mit Hochbeeten und QR – Codes zu erklärenden Filmen von meine ernte, machen das Buch zur Fibel für den Gemüseanbau.

 

Weitere Informationen zum Buch erhalten Sie live vom meine ernte Team auf unseren Workshops im Frühjahr (www.meine-ernte.de/termine/) oder auf unserer Internetseite auf www.meine-ernte.de/gartenbuch.

Das 100% Ernte-Glück-Buch kann ab dem 5. Februar 2016 versandkostenfrei über den Shop des BLV Verlag bestellt werden: http://www.blvverlag.de/garten/