ABO Wind lädt bei der Energy Storage auf die Erneuerbare-Energie-Insel ein

Pressemitteilung

• Wiesbadener Unternehmen präsentiert Off-Grid-Lösungen mit Erneuerbaren
• Abgelegene Orte können von umweltfreundlicher Technik profitieren
• PV- und Windenergie senken Stromkosten
• Mehr Informationen gibt es auf der Energy Storage in Halle 8b / B02

(Wiesbaden, 09. März 2017) ABO Wind präsentiert auf der diesjährigen Energy Storage-Konferenz vom 14. bis 16. März in Düsseldorf Konzepte für Off-Grid-Systeme mit Wind, Sonne und Speichern. Im Unterschied zur Energieerzeugung mit Dieselgeneratoren zeichnet sich der Ansatz des Wiesbadener Unternehmens durch den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen aus. Strom aus Wind und Sonne ist an vielen Standorten ohne Netzanschluss nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch deutlich günstiger als die bisher üblichen Varianten zur Energieversorgung. „Das ist besonders interessant für Orte wie Minen, vom Versorgungsnetz abgeschiedene Siedlungen oder Inseln“, sagt Jörg Wirtz, Projektleiter in der Abteilung für Zukunftsenergien bei ABO Wind. Dank Photovoltaik und Windenergieanlagen in Kombination mit modernen Speichertechnologien müssen Tankfahrzeuge deutlich weniger Diesel in isolierte Gegenden transportieren. Der Strom wird stattdessen hauptsächlich ressourcenschonend vor Ort produziert, gespeichert und genutzt. Im Idealfall macht ein solches Off-Grid-System mit Wind und Sonne Dieselgeneratoren völlig obsolet.

ABO Wind ist außerdem auf der begleitenden Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2017) vertreten. Experten aus der Zukunftsabteilung des Wiesbadener Unternehmens präsentieren im Rahmen der Posterausstellung Konzepte zum Aufbau eines deutschlandweiten Netzes von Wasserstofftankstellen sowie eine integrierte Speicherlösung mit Redox-Flow-Batterien zur Energieversorgung eines Gewerbeparks.

Mehr Informationen zu den Speicherprojekten von ABO Wind gibt es auf der Energy Storage in Halle 8b / B02 sowie unter www.abo-wind.de/energie-insel.

Kontakt:

Dr. Daniel Duben
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-577; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 577
daniel.duben@abo-wind.de
www.abo-wind.de




Grüner Strom-Label: Höchste Qualitätsstandards im europäischen Vergleich für Ökostromlabels bestätigt

Viele Ökostromprodukte erfüllen laut einer Untersuchung der europäischen Verbraucherorganisation BEUC die Kundenerwartungen nicht / Grüner Strom-Label erzielt bestes Ergebnis in Deutschland

Bonn, 08. März 2017. Eine Studie des Dachverbandes europäischer Verbraucherorganisationen BEUC zu den Ökostrommärkten in Europa ergab, dass über 15 Millionen Haushalte inzwischen Ökostrom beziehen. Doch viele vermeintlich „grüne“ Tarife liefern weder echten Ökostrom noch führen sie zu einem Ausbau erneuerbarer Energien. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich somit auch nur auf wenige Ökostromlabels verlassen. In Deutschland erzielt das Grüner Strom-Label laut BEUC das beste Ergebnis.

„Eine zentrale Erkenntnis der Untersuchung ist, dass es eklatante Qualitätsunterschiede bei Gütesiegeln für Ökostrom gibt“, erklärt Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Ein Ökostromlabel kann Verbraucherinnen und Verbrauchern nur dann eine Orientierungshilfe bieten, wenn es anspruchsvolle und auf den nationalen Markt abgestimmte Prüfstandards anlegt.“

In der im Januar 2017 veröffentlichten Studie untersuchte BEUC zwölf Ökostromlabels in Europa anhand von fünf Kriterien:

  • Transparenz sicherstellen: Ein Ökostromlabel sowie seine Kriterien und Entscheidungsprozesse sollen unabhängig, transparent und verständlich sein.
  • Kopplung von Strommenge und -herkunft: Herkunftsnachweise und Strommengen sollen aus demselben Ökokraftwerk stammen.
  • Umweltanforderungen an Ökokraftwerke etablieren: Bestehende Energieerzeugung und der Bau neuer Erneuerbarer-Energien-Anlagen sollen möglichst umweltverträglich sein.
  • Fossile Energieerzeugung ausschließen: Auch die Gesamtaktivitäten der Anbieter in Bezug auf die Stromproduktion aus fossilen Energien sollen mit betrachtet werden.
  • Zusatznutzen garantieren: Ein Ökostromlabel soll nicht nur die Herkunft von Ökostrom betrachten, sondern auch den Ausbau erneuerbarer Energien nachweislich fördern.

Die Untersuchung hat ergeben: Das Grüner Strom-Label erfüllt als einziges Ökostromlabel auf dem deutschen Strommarkt alle fünf Kriterien zur vollsten Zufriedenheit. Kern des Grüner Strom-Zertifizierungsmodells ist, dass pro verbrauchter Kilowattstunde Ökostrom ein fester Förderbetrag in naturverträgliche Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Wind- oder Solarkraftwerke investiert wird.

Die europäische Verbraucherorganisation reiht sich damit in die Liste unabhängiger Marktbeobachter ein, die die hohen Qualitätsstandards des Gütesiegels Grüner Strom immer wieder bestätigen. So zum Beispiel die Verbraucherzentrale Niedersachsen, die in einem detaillierten Marktcheck nur das Grüner Strom-Label mit der Bestnote ‚sehr empfehlenswert‘ bewertete. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch die anerkannten Einkaufsratgeber ÖKO-TEST und Nachhaltiger Warenkorb.

Weitere Informationen zur Untersuchung ‚A ‘Green Electricity’ Market That Works For Consumers’ finden Sie hier: http://www.beuc.eu/press-media/news-events/need-fix-%E2%80%98green-electricity%E2%80%99-markets-consumers

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.