Osterpaket: Befreiungsschlag für Erneuerbare Energien – doch für echten Klima-Aufbruch müssen noch Schritte folgen

Germanwatch sieht gute Basis für deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren – doch umfassendes Paket im Mai und Sommer muss noch Hürden beseitigen und Problemsektoren Gebäude und Verkehr angehen

Berlin (06. April 2022). Als Befreiungsschlag für die Erneuerbaren Energien bewertet Germanwatch das heute vorgestellte Osterpaket der Bundesregierung – schränkt aber ein, dass für einen echten Klima-Aufbruch noch weitere Schritte folgen müssen. Dies betrifft insbesondere die Energieeffizienz und das Energiesparen. „Das Osterpaket ist trotz einiger Schwächen ein Befreiungsschlag, um das Tempo für den Ausbau Erneuerbarer Energien massiv zu erhöhen“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. „Für das gleichzeitige Erreichen der Ziele beim Klimaschutz und beim schnelleren Ausstieg aus der Gas-Abhängigkeit von Russland und anderen autoritär geführten Staaten benötigen wir allerdings einen ähnlichen Durchbruch bei Energiesparen und Energieeffizienz.“

Germanwatch begrüßt, dass mit dem Osterpaket die Treibhausgasneutralität stärker Eingang in die Stromnetzplanung findet und das deutsche Stromsystem bis 2030 auf 80 bzw. bis 2035 auf fast 100 Prozent Erneuerbare Energien umgestellt wird. Bals: „Die Klimaziele müssen jedoch auch bei der Gasnetzplanung berücksichtigt werden. Das ist derzeit noch nicht gesetzlich geregelt. Für einen noch schnelleren Ausbau der Erneuerbaren Energien sind außerdem weitere Maßnahmen wie eine Solardachpflicht für alle geeigneten Gebäude und eine Regelung für Energy Sharing notwendig. Nicht zuletzt gilt es, den Ausbau der Windenergie auf See mit einem naturschutzfachlichen Monitoring zu begleiten, um bei Bedarf den Ausbau anzupassen.“ Überdies sollte die Planung sowie die Anbindung von Windparks auf See künftig stärker europäisch geplant werden. „Ergänzt werden muss das Paket noch um eine klare und ambitionierte europäische Einbettung“, so Bals. „Die Umsetzung des derzeit verhandelten Fit-For-55-Pakets der EU bietet dazu die Gelegenheit.“

Um Deutschland mit dem notwendigen Dreiklang – Energie und Rohstoffe sparen, Effizienz, Erneuerbare – auf einen Kurs zu einem 1,5 Grad-Pfad zu bringen, sollte die Bundesregierung jetzt mit einem umfangreichen Paket – zum großen Teil schon im Mai – nachlegen. „Im Folgepaket müssen für die Problemsektoren Gebäude und Verkehr stringente Klimaschutzinstrumente gesetzlich fixiert werden und die letzten Hürden für den Erneuerbaren-Turbo aus dem Weg geräumt werden. „Energieverbrauch reduzieren und auf Erneuerbare umstellen“ lautet auch hier die Devise. Im Verkehrsbereich bedeutet dies vor allem eine massive Verlagerung von PKW-Verkehr und Kurzstreckenflügen auf die Schiene. Bei Gebäuden sollte das Prinzip „Worst First“ gelten: Um eine beschleunigte Wärmewende weg von fossilen Brennstoffen zu organisieren, muss der älteste Gebäudebestand in Deutschland in Serie saniert und mit Wärmepumpen ausgestattet werden. Dafür brauchen wir auch eine konsequente Ausbildungs-Offensive im Handwerk“, betont Christoph Bals.

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Sono Motors präsentiert den Sion beim BEE-Neujahrsempfang 2018 – Der Vergleich zeigt: Sion von Sono Motors schlägt das Tesla Model 3

Beim traditionellen Neujahrsempfang des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) am 22. Februar 2018 in Berlin wird das Münchner Start-up-Unternehmen Sono Motors den Sion einem breiten Fachpublikum vorstellen. Die Veranstaltung gilt als das Gipfeltreffen der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland und bringt rund 1.300 Entscheider aus Politik, Energiewirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

Er ist praktisch, erschwinglich und innovativ: Der Sion, das erste Serien – Elektroauto der Welt mit zusätzlichem Solarantrieb, macht seit seiner Vorstellung im letzten Sommer viel von sich reden. Seitdem stellt er auf einer Europatour sein Potenzial bei zahlreichen Probefahrten unter Beweis. Mit dem Sion möchte Sono Motors die Elektromobilität für alle Menschen ansprechender und erreichbar machen. Aber können die Münchner auch mit dem Model 3 von US-Hersteller Tesla mithalten, um den ein regelrechter Hype entstanden ist? Ein Vergleich.

Während die Kalifornier vor allem bei der Beschleunigung schwer einholbar sind, sieht es in vielen anderen Bereichen deutlich besser aus für das deutsche Unternehmen.

Henry Ford hat einmal gesagt: Jeder soll sich ein Auto leisten können. Daran knüpft der Sion an. Mit 16.000 Euro (exklusive Batterie für ca. 4.000 Euro zusätzlich) kostet das Solarauto deutlich weniger als 95 Prozent der aktuellen Angebote auf dem Markt und etwa die Hälfte seines amerikanischen Konkurrenten. Der Tesla 3 soll nämlich mit einem Preis von ca. 39.000 Euro in Europa starten.

Für den höheren Preis bietet der Tesla eine größeren Reichweite von bis zu 350 Kilometern und mehr Komfort. Allerdings verfügt auch der Sion mit seiner etwas einfacher gehaltenen Ausstattung über alles, was man von einem Auto erwartet.

Bei der CO2-Bilanz hat der deutsche Hersteller eindeutig die Nase vorn. Denn der Tesla hat aufgrund seines um etwa 500 kg höheren Gewichts und der größeren Batterie mehr Energieverbrauch bei der Herstellung.

Da steht der Sion im Vergleich besser da: Durch integrierte Solarzellen in der Karosserie kann das innovative E-Auto seine Batterie zusätzlich mit Sonnenkraft aufladen. Damit kann der Sion ca. die Hälfte seines Stromverbrauchs bei 10.000 km Fahrleistung pro Jahr alleine durch die Sonne erzeugen.

Der Sion ist überdies mehr als nur ein einfaches Auto. Die App goSono vereint intelligente Services wie Powersharing, Ridesharing und Carsharing, um verschiedene Nutzer miteinander vernetzen zu können. Ein innovativer Mehrwert für den Kunden.

Somit steht das Ergebnis fest: Mit wesentlich größerer Alltagstauglichkeit, einem innovativen Gesamtkonzept, cleveren Features und einer besseren Umweltbilanz bei zugleich deutlich niedrigerem Preis schlägt der Sion den Tesla Model 3 in vielen Kategorien und ist auf dem besten Weg, der erste Volks-Stromer zu werden.

Beim Neujahrsempfang des BEE wird der Sion nun auch der Fachwelt zeigen, was er kann. Diesjähriger Festredner ist Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben. Man darf darauf gespannt sein, ob er sich hinter das Steuer des Sion setzen wird und wie sein Urteil ausfällt.

Das Team von Sono Motors wird bei der Veranstaltung von Energiewende-Pionier Matthias Willenbacher begleitet, der zu den ersten Investoren des Unternehmens gehört. Willenbacher ist bei Sono Motors eingestiegen, weil das Start-up wie kein anderer Automobilhersteller seine Vision einer ressourcenschonenden, für jedermann zugänglichen Mobilität teilt.

Beim BEE-Neujahrsempfang wird Willenbacher zudem in der Fachjury des Start-up-Pitches sitzen. Der Wettbewerb zwischen Jung-Unternehmern und -Unternehmerinnen, die mit ihren innovativen Geschäftsmodellen die Energiewelt der nächsten Jahre positiv verändern möchten, findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Willenbacher lobt mit seinem Unternehmen WIWIN GmbH einen Preis von 5000 Euro aus und möchte anschließend mit dem erstplatzierten Unternehmen eine Crowdinvesting-Kampagne starten.

Die Mainzer WIWIN GmbH unterstützt ausgewählte, zukunftsweisende und nachhaltige Projekte und Unternehmen. Über die Plattform wiwin.de können Anleger nachhaltige Kapitalanlagen zeichnen. Weil die von WIWIN vermittelten Anlageprodukte auch wirtschaftlich nachhaltige Kriterien erfüllen müssen, können Anleger bereits mit kleinen Beträgen Großes für Umwelt und Klimaschutz bewirken – und vom Erfolg der Projekte profitieren. So konnten Anleger beispielsweise in die Bürgerwerke, den größten Zusammenschluss von Energiebürgern in Deutschland, investieren.

WIWIN ist stets auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen nachhaltigen Projekten.




Verbrauchertipp Ökostrom: Etikettenschwindel oder Energiewende?

ÖKO TEST und Verbraucherzentralen warnen vor Etikettenschwindel / Gütesiegel Grüner Strom wird als Nachweis für glaubwürdige Ökostromtarife eingestuft

Bonn, 07. Dezember 2017. 95 Prozent der Deutschen unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien. Da scheint es nur verständlich, dass über 10 Millionen Haushalte Ökostrom beziehen – rund ein Fünftel aller Haushalte in Deutschland. Unabhängige Beobachter wie ÖKO TEST und Verbraucherzentralen stellen dem Markt jedoch ein schlechtes Zeugnis aus: Die gesetzlichen Vorgaben allein garantieren keinen Mehrwert für Umwelt- und Klimaschutz; viele sogenannte Ökostromprodukte und auch Labels sind nur scheinbar grün. Das Grüner Strom-Label hilft aus Sicht der Tester dabei, auf dem komplexen Ökostrommarkt einen echten Ökostromtarif zu finden.

Aktuell gibt es über 1.000 Stromanbieter in Deutschland. Viele Anbieter locken Verbraucher*innen mit günstigen Stromtarifen, die zudem auch noch öko sein sollen. „Oft beschaffen Anbieter einfach nur Öko-Zertifikate für ihren billigen Kohle- und Atomstrom und verkaufen uns das dann als nachhaltiges Energieprodukt“, so Dietmar Oeliger, Vorsitzender des Grüner Strom Label e.V., der das Gütesiegel Grüner Strom im Auftrag von Umweltverbänden wie BUND, Deutscher Naturschutzring und NABU vergibt. „Verbraucherinnen und Verbraucher können auf Anhieb nicht erkennen, was ihnen da untergejubelt wird.“

Ökostromsiegel wie das Grüner Strom-Label schaffen Transparenz, indem sie „die Spreu vom Weizen trennen“, bestätigt ÖKO-TEST in der aktuellen Spezial-Ausgabe Energie. Die Tarifeigenschaften aller Grüner Strom-zertifizierten Produkte wurden wieder mit ‚sehr gut‘ bewertetet. Tipp für Stromwechsler*innen, denen Regionalität am Herzen liegt: Da ÖKO TEST nur bundesweite Tarife listet, weisen die Autoren darauf hin, dass es auch gute zertifizierte Tarife gibt, die nur regional verfügbar sind.

„Ökostromtarife, die keinen Mehrwert für den Klimaschutz bringen, sind Mogelpackungen. Sie erfüllen die Erwartungen der Verbraucher nicht“, erklärt Oeliger weiter und weist darauf hin, dass es auch unter den verschiedenen Ökostromlabels eklatante Qualitätsunterschiede gibt. Immer wieder bestätigen unabhängige Marktbeobachter die Vertrauenswürdigkeit des Grüner Strom-Labels. So würdigten die Europäische Verbraucherorganisation BEUC, die Verbraucherzentrale Niedersachsen und nun erneut ÖKO-Test die hohen Qualitätsstandards des Labels mit Bestnoten.

Diese Auszeichnungen bekommt das Ökostromlabel der Umweltverbände auch, weil es als einziges Label Investitionen in den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien garantiert. So konnten bereits über 1.200 Projekte mit mehr als 50 Millionen Euro gefördert werden. Beispielsweise ließ die Studierendeninitiative Solar Powers e.V. eine Photovoltaik-Anlage mit 30 Kilowattpeak Leistung auf dem Dach der TU-Zentralbibliothek in Berlin installieren, unterstützt mit Grüner Strom-Fördergeldern. Ein rundum gelungenes Projekt, denn: die Studierenden betreiben die Anlage selbst, sammeln also praktische Erfahrungen und die vormals ungenutzte Dachfläche produziert nun Ökostrom für die TU.

Die Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen finden Sie hier unter:
https://www.marktwaechter-energie.de/untersuchungen/ueberblick-oekostrom-labels/
Die Untersuchung des Dachverbands europäischer Verbraucherorganisationen BEUC finden Sie hier unter:
http://www.beuc.eu/press-media/news-events/need-fix-%E2%80%98green-electricity%E2%80%99-markets-consumers
Den ÖKO TEST Bericht finden Sie unter:
https://www.oekotest.de/bauen-wohnen/29-Oeko-Stromtarife-im-Test_110457_1.html

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner
Christian Knops, 0228 / 522 611-94, c.knops@gruenerstromlabel.de




Schwellenländer holen auf bei Investitionsklima für erneuerbare Energien

Gemeinsame Pressemitteilung Allianz Climate Solutions, Germanwatch und NewClimate Institute

• Deutschland, Großbritannien und Frankreich noch an der Spitze
• Solarenergie-Boom in China und Indien
• Verdoppelung der Investitionen zur Einhaltung der Pariser Klimaziele nötig
• Allianz Klima- und Energie-Monitor 2017 zeigt Investitionsattraktivität und -bedarf der G20-Staaten für erneuerbare Energien

München, Hamburg, Köln (29. Juni 2017). Deutschland, Großbritannien, Frankreich und China sind aktuell die attraktivsten Ziele für Investitionen in erneuerbare Energien. Aber Schwellenländer wie Indien, Brasilien und Südafrika haben stark aufgeholt und überzeugen Kapitalgeber mit stabileren Rahmenbedingungen für langfristige Investitionen. Der Infrastrukturausbau für Solar-, Wind- und Wasserenergie gilt als wichtigster Erfolgsfaktor für die Einhaltung der Pariser Klimaziele. Dies zeigt der heute veröffentlichte Allianz Klima und Energie Monitor 2017. Die Studie untersucht, wie gut das Investitionsklima der G20-Staaten für regenerative Energieprojekte ist und welcher Kapitalbedarf vorliegt. Er wird von Allianz Climate Solutions, NewClimate Institute und Germanwatch zum zweiten Mal in Folge aufgelegt.
Um die vereinbarten Maßnahmen zur Begrenzung der Klimaerwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu erreichen, sind laut Monitor bis 2035 jährliche Investitionen der G20-Staaten in Höhe von rund 700 Milliarden US-Dollar notwendig. Dies bedeutet fast eine Verdoppelung der Summe, die 2015 investiert wurde. Den größten Investitionsbedarf zeigen die Wachstumsmärkte Brasilien, Indien, Südafrika und Indonesien. Um ihren steigenden Energiebedarf mit den Klimaschutzzielen zu vereinbaren, ist nicht nur ein deutlicher Ausbau der erneuerbaren Energieinfrastruktur nötig, sondern auch eine Anpassung an die veränderten Klima- und Wetterbedingungen.

Deutschland hält die Spitzenposition hinsichtlich der Attraktivität für Investoren vor Großbritannien und Frankreich. Ausschlaggebend sind die stabilen Marktbedingungen, positive makroökonomische Faktoren und unterstützende Politikmaßnahmen für erneuerbare Energien. Mit langfristigen Strategien wie dem Klimaschutzplan 2050 schafft die Bundesrepublik stabile politische Rahmenbedingungen, die nach Einschätzung der Studie langfristig verfolgt werden. Eine wichtige Maßnahme für die Einhaltung der deutschen Klimaziele ist die Reduzierung der CO2-Emissionen, die durch Verkehr und Energiegewinnung aus Kohle entstehen. Auch bei der Marktkapazität für erneuerbare Energien liegt Deutschland an der Spitze – mit schon jetzt 28 Prozent Anteil (ohne Wasserkraft) an der Stromerzeugung und einer hohen Marktreife.

China als größter CO2-Emittent der Welt folgt bei der Attraktivität auf Rang vier. Der Markt für erneuerbare Energien boomt und die Politik hat mit klaren Rahmenbedingungen dafür gesorgt, dass China im Jahr 2016 mehr Solarinfrastruktur aufgebaut hat, als alle anderen G20-Staaten zusammen.

„Der neue Allianz Klima und Energie Monitor zeigt, dass insbesondere Schwellenländer in eine Führungsrolle bei erneuerbaren Energien drängen. Sie haben die wirtschaftlichen Chancen entdeckt und entwickeln auch ihre Finanzierungssysteme für grüne Energien weiter“, erläutert Simone Ruiz-Vergote, Geschäftsführerin von Allianz Climate Solutions. „China, Indien und Südafrika haben sich bei der Investitionsattraktivität stark verbessert. Diese Länder haben gute Perspektiven für erneuerbare Energien, wenn die politische Unterstützung und die Marktaktivität anhalten.“

Insgesamt wird in den G20-Staaten mehr in die Stromerzeugung aus Sonne, Wind und Wasserkraft investiert als in alle anderen neuen Kraftwerke. In den vergangenen fünf Jahren sind diese Investitionen jährlich um rund 25 Prozent gestiegen. Zu den Treibern zählen die fallenden Technologiepreise. In einigen Ländern sind erneuerbare Energien bereits ohne staatliche Förderung wettbewerbsfähig. „Wind- und Solarkraft benötigen auch bei fallenden Preisen ein positives politisches Umfeld. Für Investoren ist eine transparente und verlässliche Politik ein Kernkriterium“, sagt Jan Burck von Germanwatch, einer der Autoren der Studie. Co-Autor Prof. Dr. Niklas Höhne vom NewClimate Institute ergänzt: „Die Kosten-Hürde ist genommen – Erneuerbare Energien sind heute wettbewerbsfähig. Nun müssen die Staaten an ihrer Energie-Infrastruktur und dem Marktsystem arbeiten, damit hohe Anteile wetterabhängiger Stromproduktion nicht zu Problemen führen.“ Nach Anschubinvestitionen kann Wind- und Solarstrom nach einigen Jahren durchaus kostenneutral erzeugt werden.

Versicherungsunternehmen können bei der Transformation mit ihren langfristigen Investitionsstrategien und ihrer Expertise im Risikomanagement eine zentrale Rolle spielen. Für Verträge mit langfristigen Renditezielen wie Lebensversicherungen oder die private Altersvorsorge sind solche Investitionen besonders interessant. Als führender Investor in erneuerbare Energien hat die Allianz bislang 4,6 Milliarden Euro in Wind- und Solarparks über Eigen- und Fremdkapitalinvestitionen angelegt. Das Unternehmen plant, seine Investitionen in erneuerbare Energien weiter auszubauen. „Verlässliche und stabile Rahmenbedingungen eröffnen den Zugang zu mehr Kapitalquellen bei geringeren Kosten. Daher kann ein umfassender Ansatz unterstützen, die Kosten für die Umstellung auf eine emissionsarme Wirtschaft zu reduzieren“, bekräftigt Axel Zehren, Chief Financial Officer bei Allianz Investment Management.

Der Allianz Klima und Energie Monitor
Der Monitor vergleicht die G20-Staaten hinsichtlich ihrer Attraktivität für Investitionen in eine emissionsfreie Energie-Infrastruktur. Zudem berechnet er den momentanen und künftigen Investitionsbedarf – davon ausgehend, dass das 1,5 bis unter 2-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden soll. Zentral für eine hohe Attraktivität sind eine verlässliche Energie- und Klimapolitik, konkrete und transparente Unterstützung für Erneuerbare Energien, faire Wettbewerbsbedingungen im Vergleich zu fossilen Energien sowie Markterfahrungen mit Erneuerbaren. Hinzu kommen generelle makroökonomische Faktoren wie Inflation, Offenheit für ausländische Investoren und Rechtssicherheit. Erstellt wurde der Monitor zum zweiten Mal von Allianz Climate Solutions in Kooperation mit Germanwatch und dem NewClimate Institute.

Link zur Studie: https://germanwatch.org/de/13956

Die Autoren
Allianz Climate Solutions ist das Kompetenzzentrum der Allianz Gruppe für den Klimawandel. Allianz Climate Solutions dient externen Kunden und Allianz-Gesellschaften mit Fachexpertise für Risikoanalysen, Investitionen und Versicherungslösungen mit Fokus auf erneuerbaren Energien und Umwelttechnologien.
www.acs.allianz.com

Germanwatch engagiert sich unter dem Motto „Hinsehen, Analysieren, Einmischen“ als Umwelt- und Entwicklungsorganisation seit 1991 für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Ein wichtiges Thema ist die Energiewende mit ihren weltweiten Auswirkungen.
www.germanwatch.org

NewClimate Institute gGmbH ist ein wissenschaftlich orientiertes gemeinnütziges Institut mit Sitz in Köln und Berlin. Das NewClimate Institute ist seit 2014 aktiv an der Gestaltung von Klimapolitik auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse beteiligt und verfolgt als solches intensiv den nationalen und internationalen Klimadiskurs. Der Schwerpunkt der Kompetenz liegt auf der Entwicklung und Bewertung von klimapolitischen Maßnahmen und Strategien, der Entwicklung und Umsetzungsbegleitung von Minderungsstrategien sowie der internationalen Klimafinanzierung.
https://newclimate.org

Ansprechpartner/in

Boris Duval, NewClimate Institute: Tel. 030 208 492 740, e-mail: b.duval@newclimate.org

Stefan Küper, Germanwatch: Tel. 0151 252 110 72, e-mail: kueper@germanwatch.org

Anja Rechenberg, Allianz: Tel. 089 3800 4511, e-mail: anja.rechenberg@allianz.com

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Stefan Küper
Pressesprecher

Germanwatch e.V.
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Klima, Verkehr, Erneuerbare Energien: NRW-Koalitionsvertrag droht Rolle rückwärts einzuleiten Germanwatch kritisiert, dass globale Verantwortung des Landes im Vertrag zu kurz komme

Pressemitteilung Germanwatch

Bonn (16. Juni 2017). Mit dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und FDP droht sich Nordrhein-Westfalen nach Ansicht von Germanwatch in zentralen Bereichen wie Klimapolitik, Verkehr und Erneuerbaren Energien von der konstruktiven Gestaltung der Zukunft zu verabschieden. Es sei zwar gut, dass sich die künftige Landesregierung zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens bekenne. Ihre Aussage, die Klimaziele nur noch an den Minimalzielen der EU orientieren zu wollen, stehe dazu aber ebenso im Widerspruch wie ihre Betonung der Rolle der Braunkohle als Brückentechnologie – einstweilen bis 2045.

„Während die Bundeskanzlerin entschiedeneren Klimaschutz in Deutschland fordert, will sich die NRW-Landesregierung in der Zukunft nur noch an den zu schwachen Klimazielen der EU orientieren. Damit unterminiert sie faktisch den NRW-Klimaschutzplan“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Wer sagt, dass er die Klimaziele marktwirtschaftlich erreichen will, muss zudem einen CO2-Preis etablieren, der dies gewährleisten kann. Deutschland muss sich entscheiden, ob es auf der Seite von Trump und der Kohle oder auf der Seite der Zukunft stehen will – das gilt gerade für das wichtigste Energieland NRW. Man kann nicht Klimaschutz sagen, wenn man Kohleschutz meint.“

Ein Bundesland mit sehr großen Emissionen wie NRW benötige entschiedenen Gestaltungswillen auf dem Weg in eine Zukunft ohne Kohle, Öl und Gas. Diesen lasse der Koalitionsvertrag sowohl mit den geplanten massiven Einschnitten bei der Windkraft als auch bei den Planungen zum Verkehr vermissen. Bals: „Mit den angestrebten massiven Investitionen in den Straßenbau wird ein überholtes, klimaschädigendes und ressourcenhungriges Mobilitätskonzept gefördert, das noch mehr Autoverkehr provozieren wird. Statt durch intelligente Investitionen in Bus und Bahn sowie den Erhalt bestehender Infrastruktur den Kollaps insbesondere in Ballungsräumen langfristig zu vermeiden, wird Straßenausbau auf lange Sicht den Verkehrsinfarkt befördern und die Klimaziele torpedieren.“

Zudem komme die globale Verantwortung NRWs in der Welt im Koalitionsvertrag zu kurz. Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals / Agenda 2030) werden im gesamten Vertrag kein einziges Mal erwähnt.

Germanwatch appelliert an die künftige Landesregierung, im Laufe der kommenden Legislaturperiode insbesondere in den genannten Bereichen nachzubessern. „Als bevölkerungsreichstes Bundesland mit seinen hohen Treibhausgasemissionen und dem hohen Rohstoffbedarf hinterlässt NRW einen schädlichen ökologischen Fußabdruck in den Ländern des globalen Südens. NRW muss einen zentralen Beitrag dazu leisten, dass Deutschland die Herausforderungen auf dem Weg zum Erreichen der 2015 beschlossenen UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Ziele des Pariser Klimaabkommens bewältigt“, betont Christoph Bals.

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Nur wenige Ökostromlabels garantieren sehr guten Ökostrom

ÖKO-TEST bewertet Tarifeigenschaften von Ökostromprodukten mit Grüner Strom-Label durchweg mit ‚sehr gut‘ / Weitere unabhängige Tests bestätigen die Qualitätsansprüche des Gütesiegels Grüner Strom

Bonn, 13. Oktober 2016. Gütesiegel versprechen Orientierung beim Einkauf. Verbraucher mit hohen Ansprüchen, zum Beispiel an die ökologische Qualität, sollen glaubwürdige Produkte leichter erkennen. Doch längst nicht jedes Label erfüllt diesen Anspruch. Das Magazin ÖKO-TEST hat im aktuellen ‚Spezial Umwelt und Energie‘ das Grüner Strom-Label wiederholt als einen der wenigen Nachweise für sehr gute Ökostromtarife akzeptiert.

ÖKO-TEST reiht sich ein in eine Liste von unabhängigen Marktwächtern, die die hohen Qualitätskriterien des Ökostromlabels Grüner Strom bestätigen. So zum Beispiel die Verbraucherzentrale Niedersachsen, die in einem detaillierten Marktcheck zwölf Ökostromlabels untersuchte. Nur das Grüner Strom-Label erhielt die Bestnote sehr empfehlenswert. Oder die anerkannten Einkaufsratgeber Nachhaltiger Warenkorb und EcoTopTen, in deren Auswahl es nur sehr wenige Labels schaffen.

„Im Labelmarkt mangelt es oft schon an elementaren Grundlagen wie Transparenz und Unabhängigkeit eines Gütesiegels. Gesetzliche Mindestanforderungen gibt es nicht“, so Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Es ist deshalb gut, dass unabhängige Marktwächter die Spreu vom Weizen trennen.“

Bei ÖKO-TEST weicht das Gesamturteil einzelner Grüner Strom-zertifizierter Produkte von den ‚sehr gut‘ bewerteten Tarifeigenschaften ab. Grund dafür ist, dass in die Gesamtbewertung Kriterien eingeflossen sind, die nicht Gegenstand der Grüner Strom-Zertifizierung sind. Die Autoren weisen zudem darauf hin, dass es auch sehr gute Tarife gibt, die nur regional angeboten werden und nicht getestet werden konnten. Wer regionale Produkte unterstützen will, solle sich die Qualität ihrer Tarifeigenschaften zum Beispiel anhand des Labels Grüner Strom nachweisen lassen. Über eine PLZ-Produktsuche auf www.gruenerstrom.info finden interessierte Kunden alle Grüner Strom-zertifizierten Produkte, die an ihrem Wohnort verfügbar sind.

Der ÖKO-TEST-Bericht ist abrufbar unter www.oekotest.de.

Der Ökostrom-Marktcheck der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist verfügbar unter www.marktwaechter-energie.de/oekostrom-grosse-unterschiede-bei-labels.

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner
Daniel Craffonara, 0228 9266713, d.craffonara@gruenerstromlabel.de




KGAL legt neuen Erneuerbare Energien-Fonds ESPF 4 auf – Die Ausweitung der Investitionsstrategie bietet institutionellen Investoren erhöhte Renditechancen

Grünwald, 06.07.2016 – Die KGAL legt den vierten Enhanced Sustainable Power Funds (ESPF 4) auf und baut damit europaweit die führende Marktstellung in diesem Segment aus. Der neue Fonds 4 bietet institutionellen Investoren die Möglichkeit, von den bestehenden Wachstumschancen sowie der Stabilität von Erneuerbaren Energien zu profitieren. Im Fokus der Investitionsstrategie steht erstmals das gesamte Spektrum der Wertschöpfungskette in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und anderen Technologien der Erneuerbaren Energien. Während in reifen Märkten bereits in der Entwicklungs- und Bauphase investiert werden soll, runden sogenannte Brownfield-Investitionen in Wachstumsmärkten das Portfolio ab. Der Schwerpunkt liegt auf Projekten in Europa.

Der Fonds hat ein Zielvolumen von 500 Millionen Euro und ist für institutionelle Anleger strukturiert. Die KGAL hat aufgrund ihrer langjährigen Präsenz auf den Erneuerbare Energie-Märkten eine breite Projektpipeline aufgebaut, um sowohl bei Projektentwicklungen als auch im Sekundärmärkt zu investieren. Der ESPF 4 trifft hier auf einen Markt, für den global vor allem aber in Europa großes Wachstum erwartet wird: Der Anteil der europäischen Kapazitäten für Erneuerbare Energien wird voraussichtlich von 45 % im Jahr 2015 auf 70 % im Jahr 2040 wachsen, was einem zusätzlichen Kapazitätsausbau von bis zu 1.000 GW und einem Kapitalbedarf von mehr als einer Billion Euro bis 2040 entspricht.

Europa besitzt einen gut entwickelten und wettbewerbsfähigen Markt für Erneuerbare Energien mit einem verbindlichen politischen Bekenntnis, den CO2-Ausstoß und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren. Zudem sind die fortschreitende Urbanisierung und Elektrifizierung starke Argumente für eine steigende Stromnachfrage und ein langfristig attraktives Strompreisniveau. Ein Vergleich der Stromgestehungskosten zeigt, dass sich die Kosten von Wind- und Solarenergie heute bereits auf einem ähnlichen Niveau mit fossilen Energieträgern wie Kohle befinden.

„Die Geschwindigkeit der Erneuerbare Energien-Märkte verlangt eine flexible, regional breit diversifizierte sowie nach Investitionszyklen optimierte Investitionsstrategie. Das zunehmende Interesse nach Assets aus dem Bereich Erneuerbare Energien hat zu einem enormen Druck auf Renditen für Bestandsobjekte geführt, so dass derzeit nur in Einzelfällen noch risikoadäquate Renditen erzielt werden können. Die Konzeption des ESPF 4 greift diese Entwicklung auf und bietet Investoren die Möglichkeit, chancenorientiert am Wachstum der Erneuerbaren Energien teilzunehmen“, so Michael Ebner, Geschäftsführer der KGAL Investment Management GmbH und verantwortlich für den Bereich Infrastructure innerhalb der KGAL Gruppe.

Gert Waltenbauer, CEO der KGAL Gruppe führt weiter aus: „Die KGAL ist seit 14 Jahren im Bereich der Erneuerbaren Energien als Investor tätig und hat durch aktives Asset Management ihres europaweiten Projektportfolios mit einem Wert von rund 2,4 Milliarden Euro eine bemerkenswerte Leistungsbilanz und tiefe Expertise geschaffen. Mit ihren mehr als 50 Mitarbeitern im Bereich Infrastructure ist sie deshalb bestens aufgestellt, um für ihre Investoren auch bei dieser verbreiteteren Investitionsstrategie Werte zu schaffen.“

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GRÜNE WELLE KOMMUNIKATION mit neuem Webauftritt

München, 16.02.16 – Zum fünfjährigen Bestehen der Agentur hat GRÜNE WELLE KOMMUNIKATION ihren Webauftritt komplett erneuert. Mit prägnanteren Inhalten, einer klaren Menüführung und dem modernen Webdesign der neuen Online-Präsenz positioniert sich die Münchener Agentur noch deutlicher als Kommunikationsberatung für den grünen Bereich.

Modern, übersichtlich gestaltet und intuitiv bedienbar präsentiert sich der neue Online-Auftritt von GRÜNE WELLE KOMMUNIKATION seit wenigen Tagen. Dabei steht nicht nur die Unternehmensfarbe Grün weiterhin im Mittelpunkt des Auftritts der auf Cleantech und Erneuerbare Energien spezialisierten Agentur. Auch die Parklandschaft des Nymphenburger Schlosses, das sich in unmittelbarer Nähe zum Agentursitz befindet, spielt eine wichtige gestalterische Rolle. Mit verbesserter Menüführung, einem klaren Seitenaufbau und ihrer eigenwillig geometrischen animierten Optik bleibt die Seite beim Besucher in Erinnerung.

Durch die benutzerfreundliche Navigation und eine optimierte Suchfunktion lassen sich Inhalte schnell finden, seien es Informationen zur Agentur und ihren Leistungen, zu Referenzen und dem Netzwerk oder zu aktuellen News, Blogbeiträgen und Presseveröffentlichungen der Agentur uns ihrer Kunden. Der neue Webauftritt von GRÜNE WELLE KOMMUNIKATION wurde zudem „responsive“ programmiert und passt sich damit auch der Bildschirmgröße mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets optimal an.

Doch eine auf den grünen Bereich spezialisierte Agentur kann in ihrer Arbeit nur glaubwürdig sein, wenn sie selbst versucht, ihren CO2-Fussabdruck so klein wie möglich zu halten. Denn CO2-Emission zu vermeiden, ist der wichtigste Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Deshalb ist auch der neue Webauftritt der Agentur wieder von CO2-Stats als CO2-neutral zertifiziert.

„Mit der komplett neuen Gestaltung unseres Webauftritts möchten wir unseren Kunden und Interessenten mehr Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit sowie mehr Informationen über uns und unsere Dienstleistungen bieten“, erklärt Agenturinhaber Frank Brodmerkel. „Neben einem zeitgemäßen Design war uns besonders die SEO-Optimierung unseres Auftritts wichtig. Das haben wir mit unserem Partner für Webdesign, der Agentur Daniel Erke aus München, hervorragend umgesetzt.“

Grüne Welle Kommunikation ist eine Kommunikationsagentur mit Sitz in München, die sich seit 2011 auf die Themenbereiche Cleantech, Erneuerbare Energien, Technologie und Umwelt sowie auf CSR- Kommunikation und Bürgerdialog spezialisiert hat. Der Inhaber Frank Brodmerkel verfügt als Kommunikationsprofi über fast 20 Jahre Berufserfahrung im Technologiebereich. Das Angebot der Agentur wendet sich vor allem an mittelständische Unternehmen und StartUps aus dem Technologieumfeld. Ein Themenschwerpunkt liegt auf der Bürgerkommunikation, Frank Brodmerkel ist auch Dozent zu diesem Thema an der Bayerischen Verwaltungsschule. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gruenewellepr.de

Bildmaterial und Logo der Agentur zum Download unter http://gruenewellepr.de/ueber-uns/downloads/

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Frank Brodmerkel
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KGAL Investorenumfrage im Bereich Erneuerbare Energien: Trend zu höheren Renditen erkennbar

PRESSEINFORMATION

Grünwald, 26.01.2016 – Stabilität und Sicherheit sind 2015 für institutionelle Investoren im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments noch wichtiger als Renditemaximierung. Das ergab eine Umfrage des Asset Managers KGAL unter institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen, die insgesamt ein Anlagevolumen von ca. 700 Mrd. Euro repräsentieren. Dennoch ist ein Trend zu risikoreicheren Assets mit höheren Renditeerwartungen zu erkennen. Für 63% der Befragten ist die Stabilität der Ausschüttungen zentrales Investmentkriterium, für 51% die Sicherung der Vermögenswerte. Dabei setzt die Mehrheit (56%) auf eine Portfolio-Diversifikation.

Die Befragung, die 2015 bei institutionellen Investoren durchgeführt wurde, erfasst sowohl den Status quo der bereits getätigten Erneuerbaren-Energien-Investitionen als auch die Präferenz zukünftiger Investments.

Photovoltaik und Wind Onshore liegen vorne
2015 dominieren noch die „Klassiker“: Die Befragten investierten bisher vor allem in Photovoltaik (91%) sowie Windenergie Onshore (84%). Nur in Einzelfällen wurde bereits in Wasserkraft, Bioenergie, Windenergie Offshore, Solar- und Geothermie investiert. Insgesamt ist anzumerken, dass 70% der Investoren aktuell gemischte Portfolien bevorzugen.

Wasserkraft gewinnt an Beliebtheit
Bei den Präferenzen für zukünftige Investments belegt das Thema Wasserkraft den zweiten Rang nach der Windenergie: 84% der Investoren beurteilen Wasserkraft als sehr interessant oder interessant. Windenergie Onshore liegt mit 90% vorne, Photovoltaik mit 83% knapp dahinter auf Platz 3. 42% der Befragten bekunden auch Interesse an Investitionen in Windenergie Offshore – ein Asset, an dem sich der Trend zu höheren Renditeerwartungen abzeichnet.

Marktkenntnis ist entscheidendes Kriterium
Bei der Wahl eines Asset Managers sind für Investoren folgende Entscheidungsfaktoren relevant: Marktkenntnis und spezielle Expertise in der Assetklasse (95%). Erst danach folgen Kriterien wie Rendite/Risiko-Profil der Produkte (77%), die Anlagestrategie (65%) und der Track Record (53%).

Unterschiedliche Renditeerwartungen bei Erneuerbaren Energien
Die erwarteten Renditen variieren je nach Art der Energieerzeugung. Bei Windenergie Onshore (58%) und Photovoltaik (56%) werden Renditen von 5 bis 7% als marktkonform angesehen. Bei Windenergie Offshore, die generell mit höheren Risiken verbunden ist, erwartet die Mehrheit entsprechend höhere Renditen im Bereich von 7 bis 10%. Im Fall von Investitionen in Wasserkraft hingegen ist ein Großteil der Umfrageteilnehmer mit moderaten 3 bis 5% zufrieden.

„Das überrascht nicht, denn die Wasserkraft, als älteste Energiequelle der Menschheit, wird als Garant für Stabilität gesehen, obwohl die Erfahrungen der Investoren mit dieser Form der Energieerzeugung noch gering sind. Gleichzeitig steigt das Interesse an höherrentierlichen Investitionsmöglichkeiten“, kommentiert Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG und verantwortlich für den Bereich Infrastruktur.

Entscheidungsfaktoren für Investitionen
Die bestimmenden Risiko- und Einflussfaktoren bei der Investitionsentscheidung sind v.a. Länderrisiken, die Stabilität gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie die Nachfrage- und Preisentwicklung bei Elektrizität. „Der staatlichen Förderung einzelner Arten der Energieerzeugung wird hingegen immer weniger Bedeutung zugemessen. Wer heute in Erneuerbare Energien investiert, ist bereit, deutlich mehr Marktrisiken als früher zu akzeptieren, erwartet aber auch höhere Renditen“, sagt Ebner.

Das Thema Sicherheit dominiert hingegen bei der Auswahl der für Investments am besten geeigneten Regionen. Sonnenreiche Regionen wie Südeuropa, Afrika und Asien/Pazifik stehen heute noch nicht so hoch im Kurs. Westeuropa, Nordeuropa und Nordamerika werden derzeit präferiert. „Diese Regionen punkten eindeutig bei so wichtigen Rahmenbedingungen wie vorhandene Infrastruktur, beherrschbares Länderrisiko und politische Sicherheit. Dennoch behalten wir auch die sonnenreichen Regionen wie z. B. Chile und Australien für künftige Investments im Auge“, so Ebner.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen in einigen Währungsräumen bevorzugen 65% der teilnehmenden Investoren Euro-Investments. Immerhin 35% akzeptieren auch andere Währungen.

Fazit
Auch wenn die Investoren, laut der Umfrage in 2015, derzeit im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments mit Renditen von 5 bis 7% zufrieden sind, nimmt das Interesse an höher rentierlichen Fonds zu. Damit sind allerdings auch höhere Risiken, wie z. B. Länder- oder Währungsrisiken, verbunden, die entsprechend gemanagt werden müssen. Es empfiehlt sich deshalb bei der Wahl des Asset Managers auf erfahrene Unternehmen zu setzen, die einen soliden Track Record vorweisen können.

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Andrea Fusenig
Leitung
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T +49 89 64143-533
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Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort

· ABO Wind und Fraunhofer-Institut IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIER
· Software ermittelt optimierten Mix aus Erneuerbaren und Stromspeichern
· Präsentation bei der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 9. März 2015) Die Abteilung Zukunftsenergien des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind hat zusammen mit dem Kasseler Fraunhofer IWES (Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik) die Software OPTIMIX entwickelt, um den optimierten Mix aus erneuerbaren Energien und Stromspeichern für einzelne Standorte oder Regionen zu ermitteln. Dabei werden sowohl Potenziale für alle erneuerbaren Energien als auch die dafür nötigen Speichertechnologien für den jeweiligen Standort betrachtet. Als Optimierungsziel sind möglichst geringe CO2-Emmissionen oder Stromgestehungskosten wählbar.

„Neu ist die lastganggerechte Simulation des Stromverbrauchs sowie der Stromerzeugung für bestimmte Standorte“, erläutert Projektleiter Jörg Wirtz von ABO Wind. „So kann die Software ein Modell für einen stündlich genauen, lastganggerechten Mix aus erneuerbaren Energien für den jeweiligen Standort erstellen.“

Das Optimierungs-Tool berechnet neben den Kapazitäten auch Stromgestehungskosten und die CO2-Bilanz der verschiedenen erneuerbaren Energien von Wind über Biomasse bis Solar. Die Software hilft Kommunen oder Energieversorgern, den Ausbau der erneuerbaren Energien an den Bedarf und die Potenziale vor Ort anzupassen.

„Die Software ermittelt neben dem optimalen Mix aus erneuerbaren Energien auch einen ergänzenden Mix von Stromspeichern. Die Optimierung kann wirtschaftlich oder ökologisch für Inselnetze und netzgekoppelte Systeme erfolgen. Das Tool unterstützt alle gängigen Speichertechnologien und kann leicht um weitere Technologien erweitert werden“, sagt Matthias Puchta, Projektleiter vom Fraunhofer IWES.

Bislang ist OPTIMIX auf das Bundesland Hessen anwendbar. Die Software ist modular aufgebaut und kann in Zukunft auch für andere Bundesländer genutzt werden.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts zur Entwicklung von OPTIMIX werden bei der Posterausstellung der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) vom 9. bis 11. März 2015 in Düsseldorf präsentiert. Am 10. März 2015 ab 14 Uhr stellen die Fachexperten des Fraunhofer IWES die Software vor.

Pressekontakt:
Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-531; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 531
kathrin.dorscheid@abo-wind.de
www.abo-wind.de

Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und kümmert sich um die kaufmännische und technische Betriebsführung. Die Abteilung Zukunftsenergien entwickelt Konzepte zur Speicherung erneuerbarer Energien und arbeitet dafür mit vielfältigen Partnern zusammen. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

Pressekontakt:
Dipl.-Ing. Uwe Krengel
Telefon +49 561 7294-319
uwe.krengel@iwes.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES
Königstor 59
34119 Kassel
www.iwes.fraunhofer.de

Über Fraunhofer IWES | Institutsteil Energiesystemtechnik: Schwerpunkt des Institutsteils Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Hoffmann, ist die Energiesystemtechnik zur Integration der erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie in Versorgungsstrukturen. Aktuell steht die Energiewende im Zentrum der Institutsarbeit. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Energiewirtschaft, Energienetze, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Systemdesign und -integration. Personal: ca. 320 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Erträge: ca. 19 Mio. Euro p.a. www.energiesystemtechnik.iwes.fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Davon erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, in den USA und in Asien gefördert.