„Geiz ist geil“ – doch nicht im Fairen Handel?!

Pressemitteilung WeltPartner eG
21.08.2024

Der alte Slogan „Geiz ist geil“ hat auf den ersten Blick nichts mit dem Fairen Handel (auch Fair Trade) zu tun. Firmen wie die Ravensburger WeltPartner eG fördern seit Jahrzehnten bewusst eine gegensätzliche Argumentation und Zielsetzung. Sie möchten hochwertigen fair+bio-Lebensmittelprodukten eine größtmögliche Wertschätzung geben. Dies gilt besonders für die Kleinbauernfamilien, die nach international anerkannten Fair Trade Standards für ihre harte Arbeit für Anbau und Ernte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen fair entlohnt werden sollen.

Warum Fair Trade Produkte ihren Preis haben

Fair Trade und Bio zertifizierte Lebensmittel sind nicht nur aromatisch, sondern erzielen nachweislich einen positiven und nachhaltigen Erfolg in den Ursprungsländern. Hohe geschmackliche und soziale Qualitäten sind ihren Preis wert. Um Fair Trade und Bio zertifizierte Produkte zu etablieren, muss diese Preis-Philosophie auch bei den Konsumenten verankert werden. Denn wenn die Kunden die Mehrwerte der Lebensmittel erkennen, sind sie letztlich bereit, dafür bewusst mehr zu bezahlen.

Menschenrechtsverletzungen sind noch Alltag

Leider ist es nicht die Regel, dass Menschenrechte in landwirtschaftlichen Betrieben in Asien, Afrika und Lateinamerika eingehalten werden. Kinderarbeit und ausbeuterische Arbeitsstrukturen sind im internationalen Handel nach wie vor verbreitet. Fair-Trade-Unternehmen, die bewusst einen anderen, menschenfreundlichen und gerechteren Weg für ihren Handel wählen, stellen jedoch eine absolute Minderheit dar. Diese Unternehmen haben sich in der Regel zu 100 % dem Fairen Handel und größtmöglicher Transparenz verschrieben. So setzen Unternehmen wie WeltPartner auch auf langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe mit weltweit tätigen Kleinbauernfamilien, die vielfältig davon profitieren.

Es ist daher auch zu kurz gedacht, den Fairen Handel/Fair Trade auf den fairen Preis zu reduzieren, den die Kleinbauernfamilien im Globalen Süden erhalten – auch wenn dies als ein wesentliches Element dieser besonderen Idee eines sozial- und umweltverträglichen Handels in den Fair Trade Kriterien verankert ist.

Gesetzliches Verkaufsverbot von Lebensmitteln unter dem Einstandspreis

Ohne diese Reduzierung auf den fairen Preis ist das Thema Fair Trade komplexer, als viele Anbieter wahrhaben wollen. Es passt oft nicht in deren Unternehmens- und Vertriebsstrategien. Warum sollte ein Discounter sonst einen eigenen Weg mit einem riesigen Kundenrabatt gehen, der den Konsumenten bewusst oder unbewusst suggeriert, dass „Fair Trade à la Discounter“ auch billig sein kann und ein angebotener Fair Trade und Bio-Kaffee keinen höheren Preis als ein konventioneller Kaffee haben muss.

So hatte ein Discounter in seiner Aktionsbroschüre, gültig vom 29.7. bis 3.8.2024, ein unserer Meinung nach nicht kostendeckendes Sonderpreisangebot abgedruckt. Dort wurde ein Kilo eines Fairtrade- und Biozertifizierten Kaffees mit 50 % Rabatt zum Preis von 5,39 € angeboten.

Auch wenn der informierte Kunde unsicher ist, wie ein solch niedriger Preis zustande kommt, ist dessen Bewerbung nach geltendem Recht nur dann illegal, wenn ein Unternehmen seine Marktmacht missbraucht, um Mitbewerber mit unrealistischen Preisangeboten einer so genannten unbilligen Behinderung auszusetzen.

Der Aktionsverkaufspreis von 5,39 €/kg liegt unseres Erachtens in diesem Fall unter dem Einkaufspreis. Dieser setzt sich unter anderem aus dem garantierten Fairtrade Mindestpreis für die Kaffeebauern, der Seefracht, den Röst- und Verpackungskosten, den Kosten entstehend durch den Röstverlust, sowie der deutschen Kaffeesteuer – diese allein beträgt schon 2,19 €/kg – zusammen.

Die Überwachung durch ein strenges, unabhängiges Fairtrade-Kontrollsystem stellt sicher, dass der betreffende Discounter den Rohkaffee zu den geltenden Fairtrade Mindestpreisen eingekauft hat.

Zuständiges, lückenhaftes Gesetz schadet dem Fairen Handel

Leider ist das hierfür maßgebliche “Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen” (GWB) zu schwach und ermöglicht Discountern, nicht extern nachprüfbare Bezugsvergünstigungen, wie zum Beispiel Werbekostenzuschüsse des Lieferanten in Europa, von den Einkaufspreisen abzuziehen, was das GWB erlaubt. Im konkreten Fall könnte dies bedeuten, dass der Importeur/Zwischenhändler bei seinem Verkauf von Bio- und Fairtrade-Kaffee an den Discounter diesem Vergünstigungen gewährt, die den Preis künstlich unter die Herstellungskosten drückt. Dadurch könnte der Discounter seine große Marktmacht ausspielen. Dies führt vermutlich dazu, dass Kunden von bisherigen Fair-Trade-Anbietern zu den extrem billigen Fairtrade-Angeboten des Discounters wechseln. Das ist zwar alles legal, aber unseres Erachtens für die Konsumenten undurchschaubar – so bleiben diese im Unklaren und freuen sich sogar vielmehr über den superbilligen Angebotspreis.

Auch wenn eine solche Vorgehensweise derzeit legal ist, verzerren sie nicht nur den Wettbewerb, sondern schaden auch dem gesamten Image und der visionären Fair Trade-Idee. Eine „Geiz-ist-geil“-Mentalität für Fair-Trade-Produkte passt nicht zu den Ansprüchen bewusster Konsumenten.

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Kontakt:
Thomas Hoyer
Vorstand der WeltPartner eG
Franz-Xaver-Honer-Str. 7/1
88213 Ravensburg
Telefon +49 (0) 751 36155-21
E-Mail hoyer@weltpartner.de




Klimaschutz trifft auf Fairen Handel: Schulen und Läden für gemeinsame Aktion gesucht

Die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. bringt den Klimaschutz auf Deutschlands größte Aktionswoche zum Thema Fairer Handel. Der Carrotmob, bei dem SchülerInnen ein Event in einem Café, in Supermärkten oder anderen Geschäften organisieren und bewirken, dass der Umsatz in konkrete Klimaschutzmaßnahmen vor Ort fließt, soll nun im ganz großen Rahmen stattfinden. Unter dem Motto „Carrotmob @ Faire Woche 2018“ sind in München und ganz Deutschland Schulklassen und Läden gesucht, die sich beteiligen möchten.

Zum ersten Mal nimmt die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. mit einem ihrer Projekte an der Fairen Woche teil – Deutschlands größter Aktionswoche zum Thema Fairer Handel. Unter dem Motto „Carrotmob @ Faire Woche 2018“ sind Schulklassen aus München und ganz Deutschland gesucht, die sich beteiligen wollen – und gleichzeitig ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. „Grundsätzlich richtet sich das Projekt Carrotmob macht Schule an Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte. Die bilden wir in bundesweiten Workshops aus, anschließend tragen sie die Aktionsform in ihre Schule“, erklärt Andreas Obermeier, der das Projekt für Green City e.V. durchführt. Gemeinsam mit ihrer Klasse planen die Lehrkräfte dann einen Carrotmob. Das bedeutet: Die SchülerInnen gestalten ein Rahmenprogramm für ein Café, einen Supermarkt oder für ein anderes Geschäft in der Nähe. Ziel ist es, das Event möglichst gut in der Öffentlichkeit zu streuen – und so einen möglichst hohen Umsatz zu generieren. Der fließt dann in konkrete Klimaschutzmaßnahmen vor Ort. „Wir unterstützen die Projekte an den Schulen gemeinsam mit unserem Projektpartner BildungsCent e.V. individuell mit unserem Know-How – damit dieses Jahr bundesweit noch viele von Schülerinnen und Schülern organisierte Carrotmobs stattfinden.“

Im Aktionszeitraum der Fairen Woche, vom 14. bis 28. September, geht es darum, Klimaschutzaktionen mit attraktivem Rahmenprogramm in Weltläden zu organisieren. Damit möglichst viele Carrotmobs stattfinden können, sind engagierte Klimaschützer gesucht: Sowohl Schulklassen als auch Weltläden.

Wer Interesse hat, kann sich bis 31. März 2018 unter www.carrotmob-macht-schule.de/teilnahme anmelden, für Fragen steht Andreas Obermeier gerne zur Verfügung: Telefonisch unter (089) 890 668 -329 oder mit einer E-Mail an andreas.obermeier@greencity.de. Weitere Infos zum Projekt gibt es online unter www.greencity.de/carrotmob-macht-schule/.

Franziska Bär
Ihre Ansprechpartnerin bei Green City e.V.:
Franziska Bär, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -321
Green City e.V., Lindwurmstraße 88, 80337 München

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie aus unserem Presseportal runterladen:
https://drive.google.com/drive/folders/0B6UPn_AQ5aByRklaQzFkMTVGaVk

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Über Carrotmob @ Faire Woche 2018
Carrotmob @ Faire Woche 2018 ist eine Kooperation von Carrotmob macht Schule mit dem Weltladen-Dachverband e.V. Carrotmob macht Schule wird von Green City e.V. in Kooperation mit BildungsCent e.V. umgesetzt und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen
setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.




Nachhaltig genießen mit Naturland: Öko-sozial plus Fair | Internationale Grüne Woche in Berlin: Naturland erstmals in zwei Messehallen vertreten

Pressemitteilung, 16.01.2018

Berlin – Naturland steht seit jeher für die Verbindung von Öko-Landbau und Fairem Handel. Dass diese Verbindung mehr ist als nur ein Trend, wird auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin in diesem Jahr in besonderer Weise deutlich. Vom 19. bis 28. Januar ist Naturland erstmals gleich in zwei Hallen der Messe vertreten: zum einen in der Bio-Halle (1.2b), wo ein Höhepunkt wieder das Kinder- und Jugendprogramm mit Lern- und Mitmachspielen rund um den Öko-Landbau sein wird. Zugleich wird Naturland aber auch in der Halle „EINEWELT ohne Hunger ist möglich“ (5.2) präsent sein, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert wird.

Insgesamt 23 Partner aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren in der EINEWELT-Halle des BMZ (5.2) Informationen rund um die Themen Nahrungsmittelanbau, Hunger und Ernährungssicherung. Unter dem Motto „Öko & Fair in Nord & Süd“ dreht sich am gemeinsamen Stand von Naturland e.V. und dem Fairhandelshaus GEPA (Stand 105) alles um das Thema Schokolade. Ein Schokoladen-Quiz lädt die Messebesucher ein, sich Gedanken darüber zu machen, was Ökologischer Landbau und Fairer Handel im Fall von Kakao, Zucker und Milch bedeuten.

Spannendes Schülerprogramm bei Naturland in der Bio-Halle

In der Bio-Halle (1.2b) wird derweil auf der Aktionsfläche von Naturland e.V. (Stand 220) vor allem für Kinder und Jugendliche wieder viel geboten. Unter der Leitung des Kooperationspartners „Wissenschaft für Kids mit Tüftelfaktor“ wird es in diesem Jahr um Produkte aus unserer globalisierten Küche gehen. Mit einfachen Versuchen können Schülergruppen Grundnahrungsmittel und Gewürze dieser Welt unter die Lupe nehmen und beispielsweise Farbstoffe, Stärke und Vitamine extrahieren. Ein Welt-Klimazonen-Spiel verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen Herkunft und Produktion der Lebensmittel sowie dem damit verbundenen Verbrauch von Ressourcen wie Wasser und Boden. Zu gewinnen gibt es einen Ausflug für die ganze Klasse zum Naturland Betrieb SpeiseGut, einem Berliner Gemüsebaubetrieb, der nach dem Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft arbeitet.

Der große Maulwurfstisch lädt darüber hinaus auch am Wochenende zum Spielen ein: „Schafft der Maulwurf alle Aufgaben?“ Und im großen Regenwurmschaukasten zeigen 500 Regenwürmer, welche Bedeutung Tiere für das Erdreich haben.

Öko-faire Spezialitäten am Stand „Naturland & Partner“

Direkt nebenan, am Gemeinschaftsstand „Naturland & Partner“ (Stand 221), haben Besucher an der Naturland Fairwöhn-Bar die Möglichkeit, Gespräche zu vertiefen und sich dabei von Geschmack und Qualität Naturland und Naturland Fair zertifizierter Produkte zu überzeugen. Es gibt verschiedene Tee- und Kaffeespezialitäten, Kaltgetränke, und Schokoriegel – natürlich alles in Öko-Qualität.

Außerdem zeigen verschiedene Naturland Partnerunternehmen, wie aus öko-sozialem Engagement genussvolle Bio-Produkte werden. Beim Weingut Seck können die Besucher rheinhessische Spitzenweine verkosten, bei der Hofpfisterei Ludwig Stocker GmbH kann man erfahren, was ein traditionelles Natursauerteigbrot ausmacht. SpeiseGut, ein ebenfalls Naturland Fair zertifizierter Landwirtschafts- und Gemüsebaubetrieb aus Berlin, präsentiert Säfte und kaltgepresste Öle aus seiner Schauölmühle am Kladower Damm. Und die Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG präsentieren ihre Naturland Fair zertifizierten Milch- und Molkereiprodukte. Die dm drogeriemarkt GbH & Co. KG präsentiert verschiedene Naturland zertifizierte Produkte aus ihrem dmBio-Sortiment, die z.T. ebenfalls verkostet werden können.

Naturland auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, 19. bis 28. Januar 2018:

– Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Verlängerte Öffnungszeiten am Freitag, 26. Januar von 10.00 bis 20.00 Uhr. Naturland in der Bio-Halle 1.2b/Stand 220+221 (Messegelände Eingang Süd) sowie in der BMZ-Halle „EINEWELT ohne Hunger“ (5.2) an Stand 105.
– 19. Januar, 18.00 Uhr: Bio-Empfang des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf der Grünen Woche. Messegelände, Marshall-Haus.
– 20. Januar, 11.00 Uhr: Großdemonstration des Bündnisses „Wir haben es satt!“, Auftaktkundgebung auf dem Washingtonplatz (Hauptbahnhof). Die Naturland Demo-Teilnehmer treffen sich am großen Fahnenmast auf dem Washingtonplatz.
– 20. Januar, 11.30 Uhr: Preisverleihung „Bayerns beste Bioprodukte 2018“ durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner. Bayernhalle (22b), Bühne.
– 20. Januar, 14.00 Uhr: Verkostungsshow „Bayerns beste Bio-Produkte 2018“ mit allen Gewinner-Produkten und der ersten bayerischen Bio-Königin, Eva I. Bio-Halle (1.2b), Bühne.
– 22. Januar, 13.30 und 16.00 Uhr: Vortrag „Wie wirkt Fairer Handel vor Ort.“ Anhand eines Naturland Fair zertifizierten GEPA-Schokoriegels werden die Wirkungen des Fairen Handels vor Ort für die verschiedenen Öko-Erzeuger von Kakao, Zucker, Kokos, Milch erläutert. Mit Andrea Fütterer (GEPA) und Agnes Bergmeister (Naturland e.V.). Halle 5.2, BMZ-Bühne.
– 25. Januar, 09.30 Uhr: Tag des Ökologischen Landbaus mit Verleihung Bundespreis Ökologischer Landbau (12.30 Uhr). Halle 7.3, Saal Berlin.
– 25. Januar, 15.00 Uhr: Podiumsdiskussion „Ökologisch – mehr Öko-Landbau in der Aus- und Weiterbildung für Landwirt/innen, Gärtner/innen und Winzer/innen“. Veranstaltet vom Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen und Naturland e.V. CityCube Berlin, Ebene 3, Raum R13.

Diese Messeauftritte (außer in der BMZ-Halle) werden gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft. Weitere Informationen unter: www.bundesprogramm.de.

Kontakt
Markus Fadl
Pressesprecher
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Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing
Tel. +49 (0) 89 – 89 80 82 31, Mobil: +49 (0) 172 – 65 98 389
www.naturland.de, www.oekobauer-gesucht.de




Faire Woche 2016: Vertreterinnen peruanischer Naturland Kooperative auf Rundreise – Öko-faire Kartoffelchips aus den Anden

Gräfelfing – Öko-Landbau und Fairer Handel verbinden Bäuerinnen und Bauern in aller Welt. Die Naturland Fair Zertifizierung vereint beides – Öko und Fair – in einem Zeichen. Während der diesjährigen Fairen Woche (16. bis 30. September), der bundesweiten Aktionswoche zum Fairen Handel, werden zwei Naturland Bäuerinnen aus Peru im Rahmen einer Rundreise durch ganz Deutschland davon berichten, wie Öko-Landbau und Fairer Handel zur Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen.

Auf dem Besuchsprogramm steht dabei auch die Begegnung mit einem bayerischen Naturland Bauern, der wie die peruanische Kleinbauern-Kooperative Agropia Kartoffeln erzeugt. Und so unterschiedlich die Voraussetzung natürlich sind – in manchem steht unser heimischer Öko-Bauer dann doch auch vor durchaus ähnlichen Herausforderungen wie seine Berufskolleginnen aus Peru.

Ziel der seit 2015 Naturland Fair zertifizierten Kleinbauern-Kooperative Agropia ist es, die Lebensqualität ihrer Mitglieder und deren Familien durch den Anbau traditioneller Kartoffelsorten – den sogenannten „papas nativas“ – dauerhaft zu verbessern. In den peruanischen Anden, bekannt als „Wiege der Ur-Kartoffeln“, bauen die 75 Kleinbauern von Agropia in 4.000 Metern Höhe fast ausgestorbene Sorten mit klingenden Namen wie Pumapamaquin („Puma-Pfote“) oder Sumac Soncco („schönes Herz“) an. Sie tragen so auch zur Bewahrung der einzigartigen Sortenvielfalt bei, die zum kulturellen Erbe Perus zählt.

Naturland verbindet: Peruanische Kartoffelbäuerin begegnet bayerischem Kartoffelbauern

Dank der Mittel aus der Fair-Prämie können die Kartoffeln seit diesem Jahr zudem in einer eigenen Fabrik zu Chips verarbeitet werden. So bleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung bei den Erzeugern. Die Fairhandelsgenossenschaft dwp, auf deren Einladung Agropia-Geschäftsführerin Yanet Giovana Garay Flores und Kleinbäuerin Espirita Guerrero Romero in Deutschland zu Gast sind, vertreibt die Naturland Fair zertifizierten Chips aus roten und blauen Kartoffeln in den deutschen Weltläden.

Eigene Vermarktung ist auch ein Thema für Arthur Stein, Naturland Bauer im oberbayerischen Röhrmoos, den die beiden Peruanerinnen im Rahmen ihrer Deutschland-Rundreise besuchen werden (26. September). Stein vermarktet seine Kartoffeln teils direkt an Endverbraucher, zum Teil aber auch an den Lebensmitteleinzelhandel. Letzteres geht dank einer Kooperation mit anderen Öko-Bauern in der Region, um so die notwendigen Mengen vorhalten und die nötige Infrastruktur finanzieren zu können.

Eröffnung der Fairen Woche in Berlin: Naturland Fair im Norden mit Projekt „ei care“

Offiziell eröffnet wird die Faire Woche am 16. September in Berlin in der Kreuzberger Markthalle IX durch den Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, Thomas Silberhorn. Dort wird unter anderem ein Vertreter der ebenfalls Naturland zertifizierten Kleinbauern-Kooperative Green Net aus Thailand zu Gast sein. Als Vertreterin von Fair im Norden wird Naturland Bäuerin Anne Reinsberg aus Brandenburg das Naturland Fair zertifizierte Projekt „ei care“ vorstellen.

Fair zu Mensch und Tier – das ist der zentrale Gedanke von „ei care“. Das Projekt der Naturland Marktgesellschaft und des Berliner Bio-Großhändlers Terra Naturkost bietet eine Alternative zur heutigen Hühnerhaltung, die sich entweder auf Ei- oder auf Fleischhochleistung spezialisiert hat. Der Aufbau einer fairen, regionalen Wertschöpfungskette durch die „ei care“-Projektpartner hingegen ermöglicht den teilnehmenden Naturland Familienbetrieben rund um Berlin, Hühner und Hähne der Zweinutzungsrasse „Les Bleues“ aufzuziehen, die dann Eier und Fleisch liefern.

Regionale Fair-Akteure vernetzen: Faires Frühstück bei Naturland in Gräfelfing

Global denken, lokal handeln – das ist eines der Grundprinzipien des Fairen Handels, der auch von der engen Verflechtung von Produzentinnen, Handel, Konsumenten sowie Politik und Zivilgesellschaft lebt. In diesem Sinne wird Naturland als international tätiger Verband, der am Stadtrand von München beheimatet ist, die Faire Woche auch zum Anlass nehmen, interessierte Akteure in der Region München miteinander ins Gespräch zu bringen und zu vernetzen.

Den Rahmen hierfür bildet die Einladung zu einem Fairen Frühstück am 27. September in der Geschäftsstelle des Naturland e.V. in Gräfelfing. Mit dabei sind auch die beiden Vertreterinnen der peruanischen Naturland Kooperative Agropia, die aus ihrer Sicht als Produzentinnen berichten werden, wie der Faire Handel wirkt.

Veranstalter der Fairen Woche, die in diesem Jahr Unter dem Motto „Fairer Handel wirkt“ steht, ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Die Planung und Umsetzung der rund 2.000 bis 2.500 Aktionen übernehmen lokale Gruppen und Organisationen. Naturland ist Mitglied im Forum Fairer Handel, das sich als die politische Stimme der Fair-Handels-Bewegung in Deutschland versteht.

Erfahren Sie mehr über Naturland Fair auf den folgenden Veranstaltungen:

16. September: Zentrale Auftaktveranstaltung zur Fairen Woche, u.a. mit Thomas Silberhorn, STS im BMZ, und Naturland Bäuerin Anne Reinsberg vom Projekt „ei Care“. Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42/43, Berlin-Kreuzberg (11.30 Uhr)
26. September: Naturland Kartoffelanbau in Peru und Oberbayern: Vertreterinnen der Kooperative Agropia begegnen deutschem Kollegen. Scharlhof, 85244 Röhrmoos (10.00 Uhr)
27. September: Faires Frühstück unter dem Motto „Öko & Fair, da geht noch mehr – auch regional!“ Naturland Geschäftsstelle, Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing (Teilnahme nur auf Einladung)
Dass nur die Verbindung von Öko und Fair wirklich nachhaltig ist, hat unlängst auch die Stiftung Warentest (05/2016) bestätigt. In einem Vergleich von sechs verschiedenen Zertifizierungen kamen die Prüfer zu dem klaren Urteil: „Den höchsten Standard setzt das Siegel Naturland Fair.“

Pressekontakt
Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
Markus Fadl (Pressesprecher)

Kleinhaderner Weg 1
82166 Gräfelfing
Tel. +49 (0) 89 – 89 80 82 31
Mobil: +49 (0) 172 – 65 98 389
www.naturland.de
www.oekobauer-gesucht.de




„Luther Kaffee“ – der neue Bio-Kaffee aus Fairem Handel Der Kaffee zum 500. Reformationsjubiläum

PRESSE-INFORMATION
30. Juni 2016

Ravensburg. Martin Luther veröffentlichte im Oktober 1517 seine 95 Thesen. Die Reformation beeinflusste nicht nur die Kirche, sondern auch die gesamte Bildungswelt und setzte gesellschaftliche Veränderungen in Gang.
Zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017 bringt die Ravensburger dwp eG Fairhandelsgenossenschaft nun den „Luther Kaffee“ heraus.

Der Fair Trade Kaffee aus biologischem Anbau stammt von Kleinbauernfamilien in Nicaragua und Äthiopien, die durch den Fairen Handel ein deutlich höheres Einkommen erzielen als im konventionellen Handel. Neben fairen Produzentenpreisen bietet die dwp eG ihren PartnerInnen langfristige und direkte Handelskontakte, Zuschläge für Bio-Anbau, einen Aufpreis für Sozialprojekte wie z.B. dem Aufbau von Schulen und Vorfinanzierungen von mindestens 50% des Auftragswertes bei Bestellung.

Der „Luther Kaffee“ der Marke WeltPartner ist ein Kooperationsprodukt der dwp eG Fairhandelsgenossenschaft und der Evangelischen Landeskirche Baden (EKIBA).Pro Kilogramm verkauftem „Luther Kaffee“ überweist die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft 1 Euro an EKIBA, die wiederum diesen Spendenanteil ohne Abzüge an soziale Projekte weiterleitet, welche von der Evangelischen Landeskirche Baden unterstützt werden, beispielsweise für die medizinische Versorgung der Mayangna-Indianer im UNESCOBiosphärenreservat BOSAWAS sowie dessen Schutz in Nicaragua.

Die Mayangna-Indianer leben seit Jahrhunderten vom Regenwald. Doch Goldsucher und Holzhändler besetzen Teile des Reservates und roden den Urwald. Auch Bauern dringen durch extensive Landnutzung in die Schutzzone ein. Naturkatastrophen bedrohen ebenfalls die Kultur und die Lebensgrundlage der Mayangnas, die Armut ist groß. Mit den Spenden soll unter anderem eine Apotheke aufgebaut und die medizinische Versorgung der Mayangnas gewährleistet werden. Auch der Schutz des Biosphärenreservates soll mit den Spenden sichergestellt werden.
Die Evangelische Landeskirche Baden unterstützt dieses Projekt in Nicaragua seit fünf Jahren mit Projektmitteln.

Als Fairhandelspionier sieht die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft – gegründet 1988 – eine enge Verbindung zwischen Fairem Handel, Nachhaltigkeit, langfristiger Armutsbekämpfung in benachteiligten Ländern und sozialem Engagement. Die Kooperation mit der Evangelischen Kirche Baden und die Idee eines Spendenanteils waren daher naheliegend.

Der „Luther Kaffee“ ist eine Bio-Mischung von nicaraguanischen Hochland-Arabica-Bohnen (SHG* = strictly high grown), abgerundet und verfeinert durch Beimischung eines edlen Sidamo-Arabica aus Äthiopien. Durch die schonende Langzeitröstung entfaltet dieser Kaffee sein besonderes Aroma und macht ihn besonders verträglich. Der Kaffee ist geeignet für alle Kaffeevollautomaten und gängigen Zubereitungsarten.
Der Fair Trade Kaffee aus biologischem Anbau ist als 250g gemahlen und 500g Bohne ab Ende Juli 2016 bei der dwp eG erhältlich.
Der Spendenanteil von 1 Euro pro verkauftem Kilogramm Kaffee fließt zu 100% in soziale Projekte, die von der Evangelischen Landeskirche Baden unterstützt werden.

*SHG ist die Abkürzung für „Strictly High Grown“ und gibt einen wichtigen Hinweis auf die Höhenlage des Anbaugebietes des Kaffees. Die Höhe des Kaffeestandortes ist eines der entscheidenden Qualitätsmerkmale. SHG bezeichnet die Höhenlage, in der die besten Kaffeequalitäten erzielt werden.

Download druckfähiger Bilder des Kaffees unter www.dwpeg.de/Bilder_Luther_Kaffee.zip

Bei Presserückfragen:
Martin Lang, Inforeferent: info@dwpeg.de

Bezug:
dwp eG Fairhandelsgenossenschaft, Hinzistobler Straße 10, D-88212 Ravensburg,
Tel.: 0751-36155-0, bestellung@dwpeg.de

dwp eG Fairhandelsgenossenschaft
dwp wurde 1988 von Weltläden aus der Region Oberschwaben als GmbH gegründet und 2005 in die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft umgewandelt. Dadurch bringen wir alle Beteiligten der Fairhandelskette enger zusammen: ProduzentInnen, Weltläden, MitarbeiterInnen und EndkundInnen sind Mitglieder bei der dwp eG
Fairhandelsgenossenschaft.

Uns verbindet eine partnerschaftliche Handelsbeziehung mit mehr als 60 ProduzentInnengruppen und den darin zusammengeschlossenen zehntausenden von ProduzentInnen und Kleinbauernfamilien weltweit. Neben fairen Produzentenpreisen bieten wir unseren PartnerInnen langfristige und direkte Handelskontakte, Zuschläge für Bio-Anbau, einen Aufpreis für Sozialprojekte wie z.B. dem Aufbau von Schulen und Vorfinanzierungen von mindestens 50% des Auftragswertes bei Bestellung.
Das Sortiment umfasst etwa 1.500 Produkte — Lebensmittel der Eigenmarke WeltPartner, Kunsthandwerk und Textilien. Darüber hinaus importiert und verkauft dwp fair gehandelte Rohstoffe wie beispielsweise Zucker und Mangopüree. Großen Wert legt dwp auf die Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen und den Bio- Anbau. So sind bereits 90% der Lebensmittel bio-zertifiziert.

dwp liefert direkt an Weltläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Bio- und Naturkostläden, regionale Lebensmittel-Einzelhändler, Lebensmittelverarbeiter, Großverbraucher, Firmen, Kommunen und Endkunden über den Onlineshop.
Die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft ist anerkannter Importeur und Lieferant der Weltläden in Deutschland und Österreich und unter anderem Mitglied beim Forum Fairer Handel und bei der WFTO, dem weltweiten Dachverband des Fairen Handels.

Eine beispielhafte Kooperation besteht seit den 90er Jahren mit der BruderhausDiakonie, einer Werkstatt für psychisch erkrankte Menschen. Die Beschäftigten erledigen direkt am dwp-Firmensitz in Ravensburg wichtige Aufgaben im Bereich Abfüllung, Verpackung und Etikettierung und erhalten vielfältige Chancen für einen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt.

In Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Adolf Aich bietet dwp seit Jahren regelmäßig mehreren Jugendlichen mit Lernschwächen oder Autismus Ausbildungsplätze an und konnte bisher fast alle zu einem erfolgreichen Abschluss führen.
Für unseren langjährigen Partner, dem philippinischen Kinderschutzzentrum Preda, leistet die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft seit vielen Jahren aktive Unterstützung zum Thema Kampagnenarbeit gegen Sextourismus und Kinderprostitution.
Als erste Fairhandelsorganisation in Deutschland hat dwp eine Gemeinwohlbilanz über die eigene Arbeit erstellt.
www.dwpeg.de




Weiterentwicklung: Aus FAIR TRADE & FRIENDS wird FAIR FRIENDS – die Messe thematisiert auch neue Lebensmodelle und gesellschaftliche Verantwortung

Medien-Information 29 / 2016 03.03.2016

Dortmund (AWe) – Die Dortmunder Messe FAIR TRADE & FRIENDS geht einen weiteren großen
Schritt in die Zukunft. Unter dem verkürzten Namen FAIR FRIENDS besteht sie nun aus drei
Themenwelten: „Fairer Handel“, „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Neue Lebensmodelle“.
Die FAIR FRIENDS findet zukünftig von Donnerstag bis Samstag statt (1. – 3. September 2016).
Die neue Laufzeit und der Fachbesuchertag am Donnerstag schaffen einen verstärkten
Schwerpunkt für Fachbesucher, die sich beruflich auf nachhaltiges Wirtschaften und Handeln
fokussieren. Mit den Publikumstagen Freitag und Samstag erreicht die Messe außerdem mit
Themen von Food, Fashion und Gesundheit bis Energie, Umwelt und Design die große Zahl
der interessierten Konsumenten.

Die FAIR FRIENDS präsentiert eine große Auswahl an Produkten und Dienstleistungen, um fair, sozial und nachhaltig leben und arbeiten zu können. Interessierte können einkaufen und ordern sowie sich informieren und inspirieren lassen.
Vegane, vegetarische und regionale Speisen, Vor-Ort-Demonstrationen, Weiterbildung und Vorträge machen die FAIR FRIENDS zu einem unverzichtbaren Highlight im Jahreskalender für Nachhaltigkeit.

Die Messe ist eine Kommunikationsplattform, um Händler, Kunden, Jung- und Kleinunternehmer, Hersteller, Produzenten, Institutionen und Verbände zur gleichen Zeit an einem Ort zusammenzubringen. Sie bietet auch ein ideales Umfeld zur Kommunikation für Projekte, Programme und Kampagnen der öffentlichen Hand. Zu den potenziellen Fachbesuchern gehören Beschaffer von Kirchen und Kommunen, CSRManager
und Einkaufsentscheider für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen im B2B-Umfeld. Mit dem Thema
Corporate Social Responsibility (CSR), also der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, behandelt die Messe ein Thema, dem sich immer mehr Betriebe und Einrichtungen stellen. Selbst die EU-Kommission hat eine eigene CSR-Strategie vorgelegt.

Die Themenwelten im Überblick
In den vergangenen Jahren hat sich Dortmund bereits als Standort für Deutschlands größte Messe rund um den fairen Handel etabliert. Diese Stärke lebt auch auf der FAIR FRIENDS weiter. Die Themenwelt „Fairer Handel“ schafft einen Marktüberblick aus allen Lebensbereichen und bringt das Angebot und die stetig steigende Nachfrage für fair produzierte und gehandelte Produkte zusammen. Faire Arbeitsbedingungen, fair und gerecht hergestellte und gehandelte Produkte aus allen Lebensbereichen sowie Zertifizierungen stehen hier im Mittelpunkt.

Die neue Themenwelt „Gesellschaftliche Verantwortung“ greift aktuelle Themen und Herausforderungen im CSR-Umfeld auf und bietet Diskussionsmöglichkeiten, Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie Lösungsansätze für drängende Entwicklungen in der Gesellschaft. Themen sind unter anderem Shared Economy, Ressourcenknappheit, Klimawandel, soziale Verantwortung, nachhaltige Finanzen, alternative Energien, Integration, Inklusion und vieles mehr.
Die Themenwelt „Neue Lebensmodelle“ schließlich widmet sich dem ethischen Wirtschaften und bietet einen breiten Mix an Produkten und Dienstleistungen für den Fach- und Einzelhandel wie auch den interessierten Konsumenten, um nachhaltige Einkaufsentscheidungen treffen zu können. Hier
geht es zum Beispiel um regionales, veganes und biologisches Essen, um alternative Wohnformen, Nahmobilität, nachhaltige Lebensqualität, Re- und Upcycling, Cradle to Cradle (Vision einer abfallfreien Wirtschaft) sowie innovative neue Konzepte für das verantwortungsbewusste Leben von
morgen.

Am Fachbesuchertag bietet die Messe unter anderem Fachforen, Vorträge und Themeninseln. An den Endverbrauchertagen locken unterhaltsame Programmpunkte wie Workshops, Kochshows oder Modenschauen.

Die einzelnen Themen der Messe sind in verschiedenen Messehallen voneinander abgegrenzt und erleichtern somit eine übersichtliche Besucherführung entlang der jeweiligen Interessensgebiete.

Die Anmeldephase für interessierte Aussteller läuft bereits.
Informationen und Kontakte finden sich im Internet auf
www.fair-friends.de.

Medienkontakt:
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Marketing- und Unternehmenskommunikation
Tel.: 0231 / 12 04 – 514; Fax: – 724
E-Mail: andreas.weber@westfalenhallen.de




Vorläufiger Abschlussbericht zur FAIR TRADE & FRIENDS 2015

Medien-Information 133 / 2015

– FAIR TRADE & FRIENDS liefert wichtige Markt-Impulse

– Messe weitet Einzugsgebiet aus

– „Fairer Handel ist angewandte Friedenspolitik“

– Hohe fachliche Qualität der Besucher

Dortmund (Kh) – Die FAIR TRADE & FRIENDS (28.-30.08.2015) lieferte auch in diesem Jahr wichtige Impulse für den Fairen Handel und zog rund 3.500 Besucher an. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen ein zufriedenstellendes Ergebnis. Außerdem konnte die Messe durch eine hohe fachliche Qualität der Besucher überzeugen. „Gemeinsam mit unseren Förderern und Partnern ist es uns gelungen, die FAIR TRADE & FRIENDS zur Leitmesse des Fairen Handels auszubauen. In den kommenden Jahren werden wir konsequent daran arbeiten, weitere Zielgruppen für die Messe zu generieren“, bilanziert Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. Zum sechsten Mal in Folge präsentierte die FAIR TRADE & FRIENDS der Zukunftsmarkt für Fairen Handel sowie ökologisch und sozial verträgliche Konsumgüter. 162 Aussteller aus 17 Nationen waren auf Deutschlands größter Messe zum Fairen Handel vertreten.

Die FAIR TRADE & FRIENDS präsentierte eine Vielfalt von Topthemen im Bereich ethischen Wirtschaftens. Dazu gehörten Themen wie Re- und Upcycling, öko-faire Mode, Ethische
Geldanlagen und Gemeinschaftlicher Konsum. Geboten wird ein umfangreiches Programm mit Ausstellungen, Kochshows, Modenschauen, Re- und Upcycling-Workshops, Verkostungsaktionen, Schokoseminaren, Tauschbörsen und vielem mehr.

19 Produzenten aus Zentralasien und Nordafrika waren innerhalb der Sonderschau „Orient meets Occident“ vertreten, auch solche, die gerade auf dem Weg hin zu einer Fairtrade-Zertifizierung sind. „Dass die Messe ganz unmittelbar dazu beitragen kann, den Fairen Handel auch in Staaten zu unterstützen, in denen er sich erst noch etablieren muss, ist ein weiterer neuer und wichtiger Akzent“, sagte Dr. Marc Jan Eumann, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW,in seinem Grußwort anlässlich der Eröffnung der FAIR TRADE &
FRIENDS 2015.

„Die Messe FAIR TRADE & FRIENDS war für die 32 Teilnehmer der Sonderschau „Orients meets Occident“ eine großartige Chance, um den deutschen Markt des Fairen Handels kennen zu lernen und erste Kontakte zu knüpfen. Insbesondere die erfahreneren Produzenten aus der MENA Region haben bei der Messe vielversprechende neue Geschäftskontakte zu Fair Trade Importeuren in Deutschland aufbauen und Bestellungen platzieren können, die hoffentlich vielfach in langfristige Geschäftsbeziehungen münden. Den Produzenten aus Zentralasien bot die Messe eine gute Gelegenheit, um erste Erfahrungen für einen Markteintritt in Deutschland zu erwerben. Bei Gesprächen auf der Messe lernten sie, was beim Kunden in Deutschland gefragt ist und wie sie ihre Produkte für den deutschen Markt anpassen müssen. Ein wichtiger erster Schritt für den Zugang zum Fairen Handel in Deutschland“, sagte Belinda Knörr, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

„Fairer Handel ist angewandte Friedenspolitik“
Dortmund wurde neben den Städten Castrop Rauxel und Dinslaken auf der FAIR TRADE & FRIENDS als Fairtrade Town rezertifiziert. Hier stellte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau heraus: „Fairer Handel ist angewandte Friedenspolitik. Er bekämpft die Ursachen von Flucht, Bürgerkrieg und Verfolgung.“

Das ergänzende Rahmenprogramm wurde von den Besuchern insgesamt mit „gut“ bewertet. Vor allem Atmosphäre und Qualität überzeugten hier. Am beliebtesten zeigten sich die Schoko- Seminare, die Re- und Upcycling-Workshops und die Kochshows. Auch die Fachforen sind ein bedeutender Bestandteil der FAIR TRADE & FRIENDS. Acht von zehn Besuchern erachten diese für wichtig, davon knapp die Hälfte als sehr wichtig. Dies ergab eine Befragung durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut.

Die diesjährigen Fachforen richteten den Blick auf die Europäische Politik und deren globale Auswirkungen. „Großes Interesse fand das Thema öko-faire Mode“, resümiert Jürgen Sokoll, Fachkoordinator beim Eine Welt Netz NRW, Ideeller Träger der Messe. „Gut besucht war auch der Vortrag von Jan Spiele zum Thema öko-faires Gold. Eines der Highlights im Programm war natürlich der Besuch von Bruce Crowther, dem Gründer der weltweiten Fairtrade Town Bewegung.“

Die gefragtesten Angebotsbereiche der FAIR TRADE & FRIENDS 2015 waren: Bekleidung und Textilien, Lebensmittel, Re- und Upcycling-Produkte sowie der Service für Weltläden und den „fairen“ Einzelhandel.

FAIR TRADE & FRIENDS: größeres Einzugsgebiet
Die Besucher kamen neben Nordrhein-Westfalen unter anderem aus Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz Sachsen und Thüringen. Verglichen mit dem Vorjahr konnte die FAIR TRADE & FRIENDS ihr Einzugsgebiet erneut ausdehnen. 44 Prozent der Besucher legten 2015 für ihre Anreise über 50 bis über 300 Kilometer zurück. Auch ausländische Gäste waren unter den Besuchern – unter anderem aus den Niederlanden, Österreich und der Tschechischen Republik. Mehr als zwei Drittel der Besucher besuchen keine andere Messe vergleichbarer Thematik, sondern ausschließlich die FAIR TRADE & FRIENDS.

Wichtiges Forum für Fachleute und Endverbraucher
Mit einem Anteil von 52,4 Prozent Fachbesuchern kam die Messe auch in diesem Jahr ihrem Auftrag nach, die wirtschaftlichen Akteure des Fairen Handels zusammenzubringen. Vorrangig kamen die Besucher mit dem Ziel Informationen über bestimmte Produkte, Leistungen oder Techniken zu erhalten, sich über Neuheiten und Branchentrends zu informieren und für eine allgemeine Marktorientierung. Bei den reinen Fachbesuchern wurden Weiterbildung, Wissenserweiterung und Anregungen für die berufliche Tätigkeit ebenso als wichtige Beweggründe angesehen. Unter den Fachbesuchern befanden sich unter
anderem Vertreter aus dem Einzelhandel, aus Weltläden, sonstigen Zweigen, dem Dienstleistungssektor und der Öffentlichen Hand. Acht von zehn Besuchern haben in diesem Jahr auf der Messe auch eingekauft beziehungsweise geordert.

93,7 Prozent der Besucher gaben bei der Befragung an, die Ziele, mit denen sie zur Messe gekommen waren, erreicht zu haben, davon gaben 19,9 Prozent an, diese sehr gut erreicht zu haben. Kein einziger unter ihnen konnte seine Ziele nicht erreichen.

FAIR & FRIENDS AWARD: die Preisträger
Eine Milliarde Euro gaben deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher für fair gehandelte Produkte aus. Die Weltläden und auch der Lebensmitteleinzelhandel leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Sensibilität für den Fairen Handel nachhaltig zu stärken. Um Händlerinnen und Händler für ihr besonderes Engagement auszuzeichnen, verlieh die Messe Westfalenhalle Dortmund GmbH in Kooperation mit dem Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland, dem Eine Welt Netz NRW und dem Weltladen Dachverband am Messefreitag den FAIR & FRIENDS AWARD. In der Kategorie „Einzelhandel“ ging der 1. Preis an „Georgs Fairkauf Findorff“ in Bremen. Den zweiten Platz machte das „Atelier Jordan“ in Berlin und Platz drei belegte „REWE Hennig“ in Münster. „Der FAIR & FRIENDS AWARD schafft einen wichtigen Anreiz für den stationären Einzelhandel, sich dem Fairen Handel mit noch mehr Engagement zu widmen“, sagte Thomas Schäfer, Hauptgeschäftsführer vom Einzelhandelsverband Westfalen-
Münsterland e.V.

In der Kategorie „Weltladen“ gab es gleich vier Gewinner. Platz eins ging an den Weltladen Lübeck. Den zweiten Platz belegten der Weltladen Landau und der Weltladen Aachen und den dritten Preis erhielt der Weltladen Schwäbisch Hall.

Hohe Zufriedenheit und fachliche Qualität der Besucher
Die Besucher zeigten sich insgesamt rundum zufrieden. Bestnoten erhielten die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals sowie die Informationsmöglichkeiten auf der Messe, der Messestandort Dortmund als Veranstaltungsort und der Messetermin der FAIR TRADE & FRIENDS.

Neun von zehn Besuchern sprachen sich bereits jetzt dafür aus, die Messe auch im kommenden Jahr zu besuchen.

2016 findet die FAIR TRADE & FRIENDS vom 2. bis 4. September statt.

Acht von zehn Ausstellern gaben bei der Befragung an, ihre Erwartungen seien ganz und teilweise erfüllt worden. Bei weiteren 3 Prozent wurden die Erwartungen sogar übertroffen. Die fachliche Qualität der Besucher wurde von den Ausstellern im Schnitt noch besser bewertet als 2014.

Breites Bündnis an Partnern und Förderern
Der Erfolg der FAIR TRADE & FRIENDS ist auch dem großen Engagement ihrer Förderer und Partner zu verdanken. Allen voran das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, das NRW-EU Ziel 2-Programm sowie die Stadt Dortmund als Förderer, das Eine Welt Netz NRW als Ideeller Träger und der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland als Kooperationspartner der Messe.

FAIR TRADE & FRIENDS 2015 –
Das sagten die Aussteller

Jessica Reyes Rodriguez, Queen and Princess:
„Die Messe macht sehr viel Spaß. Wir hatten viele schöne Kontakte und gute Gespräche und die Besucher kamen von weit her. Für uns hat es sich sehr gelohnt.“

Jana Schüttpelz, Moogoo Creative Africa:
„Es ist gut gelaufen. Wir sind mit dem Umsatz zufrieden. Wir haben viele neue Kontakte gemacht und auch die Weltläden haben direkt bei uns eingekauft.“

Werner Helmich, Helmich Import <> Export:
Wir sind sehr zufrieden. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an unserem Olivenöl aus Albanien. Wir waren überrascht von der großen Resonanz und dem Umsatz, den wir hier machen konnten. Wir unterstützen die Bauern in Albanien bereits seit 1994. Gerade vor dem Hintergrund der derzeitigen Flüchtlingsproblematik ist es wichtig dafür zu sorgen, dass die Menschen dort Arbeit haben.“

Eva-Maria Knappe, Oikocredit Westdeutscher Förderkreis:
„Oikocredit wächst enorm. Auch auf der FAIR TRADE & FRIENDS wurde deutlich, dass das Interesse an Ethischem Investment gewachsen ist.“

Edith Malzer, Karma Fair Trade:
„Von den Kontakten, die wir zu den Weltläden hatten, ist es noch besser als letztes Jahr. Dortmund ist, was die Fachbesucher angeht gut gewachsen. Für uns ist die Kontaktpflege sehr wichtig. Hier können wir direkt mit unseren Kunden in Interaktion treten und unsere neuen Produkte vorstellen. Wir hatten auch viele Bestellungen. Gefragt sind derzeit Upcycling-Produkte wie unsere Schlauchtaschen.“

Frank Metzler, Mitinhaber Planet Upcycling:
„Die FAIR TRADE & FRIENDS bietet ein vielfältiges Spektrum. Für uns ist es die größte Messe, die wir machen. Es wurde deutlich, dass die Weltläden gezielt auf der Suche nach neuen Produkten sind. Deshalb überlegen wir zukünftig mit unseren eigenen Produkten auch gezielt Weltläden und andere faire Läden anzusprechen. Sehr erfreulich war, dass unsere Upcycling-Workshops in der Nähwerkstatt sehr gut angenommen wurden.“

Ingo Schlotter, Vertrieb dwp:
„Wir sind zufrieden. Nach wie vor kommen viele Weltläden, auch über NRW hinaus. Wir konnten gezielt informieren und Aufträge schreiben. Es waren durchgehend sehr angenehme Kontakte. Es gab niemanden, mit dem wir gesprochen haben, der nichts gekauft hat.“

Daniel Duarte, Gründer koawach:
„Wir sind zum ersten Mal auf der FAIR TRADE & FRIENDS und sind zufrieden. Wenn man ein neues Produkt vorstellen will, ist man hier gut aufgehoben. Die Endverbraucher haben unsere Produkte gut angenommen. Der Umsatz war in Ordnung. Und wir sind hier auf der Messe mit REWE Dortmund in Kontakt getreten.“

Den Abschlussbericht zur FAIR TRADE & FRIENDS 2015 finden Sie hier als PDF: http://www.westfalenhallen.de/messen/fair/downloads/fair/FAIR133.15ap.pdf

Honorarfreie Pressefotos können Sie hier downloaden, bitte auf die Box „Fotos zum Download“ klicken: http://www.westfalenhallen.de/messen/fair/2525.php

Medienkontakt:
Karolin Heinrigs
Marketing- und Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (0) 231 1204-556
Fax: +49 (0) 231 1204-724
Karolin.Heinrigs@westfalenhallen.de




Orient meets Occident – FAIR TRADE & FRIENDS 2015 bietet Plattform für Produzenten

Medien-Information 91 / 2015 19.05.2015

Dortmund (Kh) – Die FAIR TRADE & FRIENDS, Deutschlands größte Messe zum Fairen Handel, präsentiert vom 28. bis 30. August 2015 innerhalb einer Sonderschau Produzenten aus Zentralasien und EU-Mittelmeer-Anrainerstaaten. 19 Unternehmen aus insgesamt 10 Nationen stellen fair produzierte Waren aus den Bereichen Lebensmittel, Textilien, Kunsthandwerk, Accessoires und Kosmetik vor. „Für die Produzenten ist die FAIR TRADE & FRIENDS eine gute Plattform, um den Markt des Fairen Handels besser kennenzulernen und strategische Partnerschaften in Deutschland und Europa zu knüpfen“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH.

Die Sonderschau „Orient meets Occident“ wird in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) realisiert. Die 19 Produzenten stammen aus Ägypten, Marokko, Jordanien, Kasachstan, der Kirgisischen Republik, dem Libanon, der Mongolei, Palästina und den Republiken Tadschikistan und Usbekistan. Die FAIR TRADE & FRIENDS ermöglicht ihnen den Zugang zum europäischen Markt und die Vernetzung mit wichtigen Vertriebspartnern. Die angebotene Produktpalette ist vielfältig. Sie reicht von Fruchtsäften, Gewürzen und Ölen über Kleider, Schals und Teppiche bis hin zu Wohndekoration und Schmuck. Einzelne Produkte wie gefilzte Püppchen, bestickte Tischwäsche sowie Web- und Strickwaren aus Yak-Wolle und Kaschmir spiegeln anschaulich die Kultur sowie traditionelle Kunsthandwerks- und Handarbeitstechniken des jeweiligen Landes wider.

Die FAIR TRADE & FRIENDS präsentiert den Zukunftsmarkt des Fairen Handels mit einem umfassenden Angebot aus den Bereichen Lebensmittel, Textilien, Recycling- und Upcycling, faires Geld, nachhaltiger Tourismus,Gemeinschaftskonsum, Schmuck, Accessoires, Haushaltswaren, Kunsthandwerk und Kosmetik. Außerdem Medien-Information sorgen Fachforen für den fachlichen Austausch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene.

Mehr Infos unter www.fairandfriends.de.

Die FAIR TRADE & FRIENDS findet von Freitag, dem 28., bis Sonntag, dem 30. August 2015, in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt.

Veranstalter ist die Westfalenhallen Dortmund GmbH und Ideeller Träger das Eine Welt Netz NRW. Förderer sind das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein- Westfalen und das NRW-EU Ziel 2-Programm sowie die Stadt Dortmund. Der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e. V. ist Kooperationspartner der Messe.

Besucherzielgruppe der FAIR TRADE & FRIENDS sind all diejenigen, die sich für fair gehandelte und nachhaltige Produkte interessieren und sich über Zukunftstrends in diesem Sektor informieren möchten; das betrifft Fachleute und Einkäufer für den Fach-, Einzel- und Großhandel, die Gastronomie und Institutionen ebenso wie öffentliche Beschaffer und Endverbraucher.

Weitere Informationen zur Messe unter www.fairandfriends.de und www.facebook.com/fair.dortmund

Medienkontakt:
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Marketing- und Unternehmenskommunikation Karolin Heinrigs
Tel.: 0231 / 12 04 – 556; Fax: – 724
E-Mail: karolin.heinrigs@westfalenhallen.de




Fair Trade im Dortmunder Süden

Presseinformation Dortmund, 02.05.2015

Faire Lebensmittel finden sich vereinzelt in fast jedem Geschäft. Faire Blumen sind da schon seltener und fair hergestellte Textilien muss man leider noch wie die Stecknadel im Heuhaufen suchen.

Eine Woche vom 4. bis 9. Mai lang wird jetzt im Dortmunder Süden der Einkauf fairer Produkte ganz einfach. Die drei Fachgeschäfte Kornhaus Naturkost, Blumen
Kersting und FairBleiben schließen sich für eine Woche zusammen.
Dann gibt es in allen drei Geschäften sowohl Lebensmittel, Blumen und auch Textilien aus fairem Handel. Die drei Inhaberinnen Andrea von der Heydt, Ute Kersting und Stefan Schlepütz arbeiten schon lange Jahre zusammen im Dortmunder Arbeitskreis Fairer Handel.

Das Kornhaus Naturkost wurde im letzten Jahr auf der Messe FAIR! mit dem Fairhandelspreis ausgezeichnet und Bekleidungsgeschäft FairBleiben ist umgezogen in ein größeres, helleres Ladenlokal.

Fairer Handel – aus Fachgeschäften, die auch in Deutschland fair handeln.

Pressekontakt:
Andrea von der Heydt

FairBleiben
Heiliger Weg 3-5
44135 Dortmund
0231-53461552
www.FairBleiben.com




Leitmesse des Fairen Handels mit Trendthemen FAIR TRADE & FRIENDS: 28. bis 30. August 2015

Medien-Information 79 / 2015 22.04.2015
Dortmund (Kh) – 2014 bestätigte die FAIR TRADE & FRIENDS einmal mehr, dass sie die Leitmesse des Fairen Handels ist. Sie überzeugte die Branche nicht nur durch einen neuen Aussteller- sowie Besucherrekord, sondern ebenso durch ein qualitativ hochwertiges Fachprogramm und Angebot. Rund 160 Aussteller aus 15 Nationen lockten rund 4.000 Besucher nach Dortmund. In diesem Jahr startet Deutschlands größte Messe zum Fairen Handel bereits vom 28. bis 30. August 2015 in der Messe Westfalenhallen Dortmund. Sie bildet den Zukunftsmarkt des Fairen Handels und verwandter Wirtschaftszweige ab. Dazu gehören Trendthemen wie Re- und Upcycling, öko-faire Mode, Ethische Geldanlagen, Gemeinschaftlicher Konsum sowie nachhaltiger Tourismus.

Die Messe greift topaktuelle Themen des Fairen Handels auf und liefert in den Fachforen interessante Experten- Beiträge zu fairen Produkten, Projekten und Kampagnen. Die FAIR TRADE & FRIENDS ist sowohl Fachmesse als auch Endverbraucherplattform. Sie ermöglicht nationalen und internationalen Produzenten, wertvolle Kontakte zu Händlern und Beschaffern zu knüpfen genauso wie sie Endverbrauchern eine attraktive Erlebnis- und Einkaufsmeile bietet. Ein wachsendes Segment der Messe ist der Bereich Re- und Upcycling. Dazu wird es auch in diesem Jahr eine eigene „Area“ geben. Was im Bereich öko-faire Mode gerade angesagt ist, stellt die Modenschau der FAIR TRADE & FRIENDS eindrucksvoll zur Schau. Auch der Genuss kommt auf der Messe nicht zu kurz. So gibt es Kochshows und Verkostungsaktionen rund um faire und nachhaltig produzierte Lebensmittel. Zum Programm gehören zudem weitere interaktive Sonderschauen, Workshops und Seminare. Bildungs- und Kampagnenakteure vermitteln außerdem aktuelle Entwicklungen und wichtige Hintergründe zum Fairen Handel.

Mehr Infos dazu gibt es unter www.fairandfriends.de

Die FAIR TRADE & FRIENDS findet von Freitag, dem 28., bis Sonntag, dem 30. August 2015, in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt.

Veranstalter ist die Westfalenhallen Dortmund GmbH und Ideeller Träger das Eine Welt Netz NRW. Förderer sind das Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein- Westfalen und das NRW-EU Ziel 2-Programm sowie die Stadt Dortmund. Der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e. V. ist Kooperationspartner der Messe.

Besucherzielgruppe der FAIR TRADE & FRIENDS sind all diejenigen, die sich für fair gehandelte und nachhaltige Produkte interessieren und sich über Zukunftstrends in diesem Sektor informieren möchten; das betrifft Fachleute und Einkäufer für den Fach-, Einzel- und Großhandel, die Gastronomie und Institutionen ebenso wie öffentliche Beschaffer und Endverbraucher.

Weitere Informationen zur Messe unter www.fairandfriends.de und www.facebook.com/fair.dortmund

Medienkontakt
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Marketing- und Unternehmenskommunikation Karolin Heinrigs
Tel.: 0231 / 12 04 – 556; Fax: – 724
E-Mail: karolin.heinrigs@westfalenhallen.de