Bank für Gemeinwohl und Crowdfunding

Die Bank für Gemeinwohl hatte am 15.10.2015 in den Räumlichkeiten des AMS St.Pölten ihren ersten öffentlichen Termin in Niederösterreich! Ich war dabei. Zuerst gab es eine Pressekonferenz, zu welcher auch Johannes Gutmann, Geschäftsführer von Sonnentor, eingeladen war. Das Projekt hat inzwischen über 1800 Genossenschafter und damit eine Summe von 1,5 Mio. Euro angelegt. Davon sind 238 Genossenschafts-Mitglieder aus Niederösterreich. Leider waren bei diesem Termin relativ wenige, interessierte Menschen anwesend. Warum ist das so? In einer Zeit, wo Banken eher nicht so einen guten Ruf haben, es sich jeder ganz genau überlegt, was er wo mit seinem Geld macht, sollte man doch annehmen, dass eine ‚Ethikbank‘, eine Bank, die dem GEMEINWOHL dienen möchte, Anklang finden sollte!? Oder ist es wieder einmal mehr das österreichische Phänomen – lieber über das Altbekannte raunzen als etwas Neues auszuprobieren?  Fast jedes Land in Europa hat eine Bank in dieser Art – nur Österreich nicht. Bezeichnend? Hoffentlich nicht! Viele Menschen scheinen das Vertrauen in das bekannte Bankensystems verloren zu haben – aber anscheinend ist das noch nicht Grund genug, sich einer neuen Idee anzuschließen. Ich selber bin absolut davon überzeugt, dass eine neue Art der Bank entstehen muss. Zinsverzicht und Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, Soziokratie und Gemeinwohl muss gegeben sein. Es muss dringend ein Umdenken stattfinden. Das sehe ich auch immer wieder bei Terminen, wo über das Thema ‚Crowdfunding‘ berichtet wird – ein absolut spannender Bereich! Doch leider setzen viele Menschen ‚Crowdfundig‘ dem ‚Crowdinvesting‘ gleich – und schon sieht man die €€€ in den Augen rollen. ‚Mit wie viel kann ich dabei sein? Welche Zinsen krieg ich? Gibt es eh kein Risiko? Was ist mein Mehrwert?‘ Wir müssen aufhören, alles in ‚more, better and different‘ einzuteilen. Innehalten und uns fragen – brauchen wir das wirklich? Will ich mein Geld in ein Produkt stecken, zu dem ich stehen kann, das mir gefällt, das ich vertreten kann – oder möchte ich Gewinn machen, um jeden Preis? Es liegt in unserer Hand, wie es zukünftigen Generationen hier auf dieser einen Erde gehen wird – wir sollten verantwortungsvoll handeln.

Sollte jemand jetzt doch Lust auf die Bank für Gemeinwohl haben – mit € 200,00 bist Du dabei – vorher darf man sich noch im das Kapitalmarktprospekt über alle Risiken informieren (die Erstellung so eines Prospektes kostet übrigens € 70.000,00), zB auch, dass man mit dem Doppelten seiner Einlage haftet – mir ist es das wert. Dir auch?




Forever Now Festival Berlin. Von der Zukunft her denken. Jetzt.

Keynotes • Workshops • Projektarbeit • Yoga • Meditation • Konzerte
3. bis 6. September 2015, Neue Heimat, Berlin

Viele Menschen haben einen aufrichtigen und tiefen Wunsch nach Veränderung. Unsere Gesellschaft ist im Umbruch, viele stellen sich ähnliche Fragen: Wie sieht das gute Leben wirklich aus? In was für einer Gesellschaft will ich leben? Wie kann ich die Zukunft aktiv mitgestalten?

Die Macher des erstmalig stattfindenden FOREVER NOW FESTIVALS haben ein hochkarätiges Programm zusammengestellt, das Interessierte aus den verschiedensten Bereichen bewusst verknüpft und in Beziehung bringt, zum Umdenken anregen und zum nachhaltigen Wandel inspirieren will. Dahinter steht die Vision, durch Transformation und Ko-Kreation auf allen Ebenen etwas Bleibendes, Einzigartiges und Neues zu schaffen – ein Gemeinschaftserlebnis, das den Impuls zur persönlichen Veränderung gibt und ein neues Wir-Gefühl schafft.

Festival als Labor – Das interdisziplinäre Festival verbindet Popkultur, Forschung und Spiritualität. Die vier Tage Keynotes, Workshops, Musik, Yoga, Meditation und Projektarbeit sind eine Reise, die auf Elementen der „Theorie U“ des deutschen MIT-Forschers Otto Scharmer basiert. Der Anspruch, der dahinter steht, ist hoch: Keynotes wie vom Astronauten Paolo Nespoli, dem Ökonom Christian Felber und Dr. Stefan Bergheim, Direktor des „Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt“, Gäste wie Gesundheits- und Neurowissenschaftler Prof. Tobias Esch sowie Action Labs mit „Reinventing Organizations“-Autor Frédéric Laloux, Margret Rasfeld, Leiterin der Evangelischen Schule Berlin und vielen anderen versprechen Input auf höchstem Niveau.

CELEBRATING TRANSFORMATION – das ist die Lust an gemeinsamer Weiterentwicklung, gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und mitzugestalten, auch ohne Vorwissen. Ziel ist es, eine Brücke zwischen Festival, Alltag und bestehenden und neuen Transformationsprojekten der entstehenden Community zu bauen und Akteure, Praktiker und Unternehmen kennenzulernen, die voran gehen.

Der seriöse Aspekt der Spiritualität des Festivals wird durch Meditation und Yoga abgebildet. Yoga- Klassen mit anerkannten Lehrern wie Patricia Thielemann und Dr. Patrick Broome und Meditation unter Anleitung von Imogen Dalmann und Dr. Felix Hoch und anderen laden Einsteiger und Profis dazu ein, den Blick nach innen zu richten, sich zu persönlicher Veränderung inspirieren zu lassen.

Mit dabei sind spannende Live-Acts wie Reggae-Star Patrice, die Meisterinstrumentalisten des Taksim Trios, die türkische Volksmusik mit Jazz und Klassik verknüpfen, Robert Gwisdeks Alter Ego Käptn Peng,  Tangowerk, Gnučči, Raul Midon, Yemen Blues, Alice Phoebe Lou und viele andere. Eine Plattform für Transformationsprojekte, ein Markt der Lösungen mit Institutionen wie „Flüchtlinge Willkommen“, den „Prinzessinnengärten“, ein Street Food Festival und Parties runden dieses Festival ab: FOREVER NOW. INSPIRING CHANGE.

 

3. bis 6. September 2015, Neue Heimat, Revaler Str. 99, Berlin Friedrichshain
www.neueheimat.com

 

Bitte kontaktieren Sie uns für die Vermittlung von Interviewterminen mit Künstlern, Machern und Keynote-Speakern.

 

 

Tickets ab sofort hier erhältlich

http://www.eventbrite.com/e/forever-now-festival-tickets-16373195669

Weitere Informationen: www.forever-now-festival.com

 

 

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