Umfrage: Nur zwei von 14 Handelsunternehmen setzen auf Jugendschutz bei Energy Drinks – Kinderkardiologen und foodwatch fordern gesetzliche Altersgrenze

Pressemitteilung – Thema: Energy Drinks

Berlin, 18. Dezember 2015. Nur zwei von 14 Handelsunternehmen haben konkrete Maßnahmen zum Jugendschutz bei den umstrittenen Energy Drinks ergriffen. Das ergab eine Umfrage der Verbraucherorganisation foodwatch unter Supermarktketten, Discountern und Drogeriemärkten.

Demnach hat die Geschäftsführung der Drogeriekette Rossmann im Herbst 2015 angewiesen, Energy Drinks nicht länger an Unter-16-Jährige zu verkaufen. Mit Testkäufen in drei Filialen konnte foodwatch bestätigen, dass diese freiwillige Altersgrenze angewandt wird. dm verzichtet sogar vollständig auf den Verkauf von Energy Drinks. Bei Lebensmitteleinzelhändlern gibt es dagegen bislang keine Verkaufsbeschränkung für die Getränke, wie die Unternehmen Aldi Nord und Süd, Globus, Kaisers Tengelmann, Kaufland, Lidl, Norma, Penny, Real und Rewe auf Anfrage von foodwatch bestätigten. Edeka gab lediglich an, dass es in einzelnen Regionen unverbindliche „Empfehlungen“ gebe, Energy Drinks nur an mindestens 16-Jährige abzugeben. Globus erklärte zudem gegenüber foodwatch, die Abgabe an Kinder und Jugendliche zu „prüfen“. Andere Handelsunternehmen verwiesen auf fehlende gesetzliche Vorgaben. „Für diese Getränkesorte gibt es kein gesetzlich festgelegtes Alter für den Verkauf“, begründete exemplarisch Real den Verzicht auf Jugendschutzmaßnahmen. Drogerist Müller verweigerte eine Auskunft.

„Die Umfrage zeigt: Ohne eine verbindliche Altersgrenze wird der Jugendschutz nicht durchzusetzen sein“, erklärte Oliver Huizinga, Experte für Lebensmittelmarketing bei foodwatch. „Bundesernährungsminister Christian Schmidt ist auf dem Holzweg, wenn er hier allein auf Aufklärung und die freiwillige Mithilfe des Handels setzt. Wenn er Kinder besser vor den Risiken von Energy Drinks schützen will, kommt er an verbindlichen Regelungen nicht vorbei.“

Dr. Martin Hulpke-Wette, niedergelassener Kinderkardiologe aus Göttingen und Sprecher der Arbeitsgruppe Prävention der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie erklärte: „Kinder gehen mit dem Konsum von Energy Drinks erhebliche gesundheitliche Risiken ein. Vor allem ein Dauerkonsum kann die Herzfunktion schädigen. Es ist inakzeptabel, dass die Politik dies auch noch unterstützt, indem sie die Produkte ohne Altersgrenze für den Verkauf zulässt!“

Energy Drinks können Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen verursachen. Sogar Todesfälle werden mit den Getränken in Verbindung gebracht. Insbesondere Jugendliche sind gefährdet: Sie verzehren nachweislich gefährlich große Mengen. Jeder vierte jugendliche Konsument in der EU trinkt drei oder mehr Dosen auf einmal und überschreitet damit selbst die für Erwachsene maximal empfohlene Koffein-Menge von 200 Milligramm.

Als erstes europäisches Land hatte Litauen den Verkauf von Energy Drinks an Unter-18-Jährige verboten. Diese Regelung – damals initiiert vom heutigen EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis – gilt seit November 2014.

Die Forderung nach einer Altersgrenze haben neben foodwatch und der Gesellschaft der Europäischen Kinderkardiologen bereits Experten der Weltgesundheitsorganisation, der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie Verbraucherschutzpolitiker von SPD und Grünen vertreten. Das Bundesernährungsministerium lehnt dies jedoch bislang ab – stattdessen kündigte Minister Christian Schmidt im Herbst dieses Jahres eine steuerfinanzierte, rund 100.000 Euro teure Aufklärungskampagne an, durch die der Konsum von Energy-Drinks bei Jugendlichen reduziert werden soll.

Links:

– E-Mail-Aktion für eine Altersgrenze bei Energy Drinks: www.foodwatch.de/aktion-energydrinks

Redaktioneller Hinweis:

– Bildmaterial, Schaubilder zur Umfrage und weitere Downloads: www.tinyurl.com/q5ba8a3

Quellen und weiterführende Links:

– Vollständige Fragen und Antworten der foodwatch-Umfrage: www.umfrage-energy.foodwatch.de

– Aktuelle Koffein-Risikobewertung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA (2015): www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4102.htm

– Konsumstatistiken der EFSA zu Energy Drinks (2013): www.efsa.europa.eu/de/supporting/doc/394e.pdf

– Studie von WHO-Experten zu Gesundheitsrisiken durch Energy Drinks (2014): journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpubh.2014.00134/full

Pressekontakt:

Martin Rücker
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




UN-Weltwassertag: Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser gegen Fracking

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PRESSEINFORMATION

Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser:
„Zum Schutz unseres wichtigsten Lebensmittels: Ein klares Nein zum Fracking“

Neumarkt, 19. März 2015. Der UN-Weltwassertag 2015, der am 22. März begangen wird, rückt es in den Fokus: Sauberes Wasser, das wichtigste Lebensmittel der Menschen, ist ein UN-Menschenrecht und gleichzeitig eine höchst gefährdete Ressource. Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: „Die Studien sprechen eine klare Sprache. Wir laufen Gefahr, zunehmend Stoffe in unserem Wasser zu finden, die dort nicht hineingehören: Abbauprodukte der intensiven Landwirtschaft, künstliche Süßstoffe aus Diät- und Masthilfsmitteln, Arzneimittelreste, synthetische Hormone und – wenn man die aktuelle politische Diskussion aufmerksam verfolgt – vielleicht bald auch Rückstände des so genannten Fracking.“

Die mit diesen Stoffen genau verbundenen gesundheitlichen Risiken und ihre Wirkung auf die Umwelt sind bisher kaum abschätzbar. Sicher ist, dass diese Stoffe sich im globalen Wasserkreislauf auf Dauer anreichern. Mit den möglichen Konsequenzen werden vor allem unsere nachfolgenden Generationen konfrontiert sein.

Für Dr. Ehrnsperger sind die Konsequenzen klar: „Wir müssen weg von der kontinuierlichen Verschmutzung unserer Lebensgrundlage Wasser und hin zu mehr aktivem Wasserschutz. Dazu gehört es, neue Gefährdungspotentiale von vorne herein auszuschließen. Wir fordern deshalb von der Politik ein klares Nein zu Fracking. Wir dürfen nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen unsere Wasserressourcen gefährden. Man darf hier nicht den gleichen Fehler machen wie damals mit einer anderen auf den ersten Blick vielversprechenden Technologie, der Atomkraft.“

Das klare Nein zu Fracking ergibt sich für Dr. Ehrnsperger schon aus dem Selbstverständnis der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: „Wir sehen uns als einen Zusammenschluss besorgter ‚Wasser-Bauern‘. Wasser wird nämlich – wie andere Lebensmittel auch – angebaut, auch wenn dies vielen wegen des langen Entstehungsprozesses und der Vielzahl der Beteiligten nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Es ist unser Ziel, diesen Prozess vom Einsickern des Regens in den Boden bis hin zur letztlichen Wasserverwendung möglichst frei von schädlichen Einflüssen zu halten und damit unseren Teil zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Welt beizutragen.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.

Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 46 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Gourmet Edition).

Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de




Neumarkter Lammsbräu weiter auf Wachstumskurs

Neumarkt, 03. Februar 2015 – Die Neumarkter Lammsbräu legt heute anlässlich der bevorstehenden Biofach-Messe in Nürnberg die wichtigsten Kennziffern des Unternehmens zum Geschäftsjahr 2014 sowie eine Vorschau auf das laufende Jahr 2015 vor.

Der Bio-Getränke-Pionier hat seinen Umsatz erneut um 12 Prozent auf 19 Mio. Euro gesteigert (2013: 17 Mio. Euro) und damit nicht nur die eigenen Planungen deutlich übertroffen, sondern abermals Getränke- und Biobranche überflügelt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelten sich alle Segmente ähnlich positiv; einen ganz besonderen Erfolg konnte das Bio-Mineralwasser BioKristall mit 35 Prozent Zuwachs auf jetzt 11.585 Hektoliter Ausstoß (2013: 8.575 hl) verbuchen. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass BioKristall das erste zertifizierte Bio-Mineralwasser in Deutschland ist, dessen hohe und umfassende Qualität zunehmend die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf sich zieht. Die now-Limonaden legten um 11 Prozent zu (27.310 hl) und eroberten weiter Marktanteile (Naturkosthandel: mit 24 Prozent Marktanteil auf Platz zwei der Bio-Erfrischungsgetränke-Hersteller ). Noch stärker wuchs das breite Sortiment der alkoholfreien Biere, das ein Plus von 15 Prozent erreichte (44.248 hl) und damit besonders von diesem Trend profitierte. Alkoholfreie Topseller waren 2014 das „Lammsbräu alkoholfrei“ (+14 Prozent) und „now Fresh Lemon“ (+13 Prozent). Der gesamte Ausstoß der alkoholfreien Getränke erhöhte sich um 12 Prozent auf 98.598 Hektoliter (2013: 88.275 hl).

Auch seinen Bierausstoß hat der Marktführer im Bio-Bierbereich 2014 um 13 Prozent gesteigert auf 80.536 hl (2013: 71.342 hl) und entwickelte sich damit weit besser als der Biermarkt, der erstmals seit 8 Jahren wieder stabil war. Insgesamt erhöhte sich der Getränkeausstoß um 12 Prozent auf 179.134 hl (2013: 159.617 hl).

Das Jahr 2014 stand bei Neumarkter Lammsbräu ganz im Zeichen der Braurohstoffe: Die eigene Erzeugergemeinschaft feierte ihr 25-jähriges Jubiläum, die vereinbarte Liefermenge erreichte mit über 1.700 Tonnen Braugetreide einen historischen Höchststand. Um auch weiterhin den Rohstoffbedarf aus der Region decken zu können, wurden 16 neue Landwirte gewonnen. Die von EZÖB-Mitgliedern für Lammsbräu streng ökologisch bewirtschaftete Fläche wuchs dadurch um 38 Prozent auf inzwischen insgesamt 587 ha.

Lammsbräu-Generalbevollmächtigte Susanne Horn: „Wir haben 2014 auch im Branchenvergleich sehr gute Absatzzahlen erwirtschaftet. Und wir haben den Grundstock dafür gelegt, dass wir unseren Konsumenten auch in den kommenden Jahren weiterhin regional verankerte Qualität und umfassende Nachhaltigkeitsfortschritte garantieren können.“
2015 wird „richtungsweisend“

„Für 2015 rechnen wir mit einem fortgesetzten, etwas moderateren Wachstum als zuletzt, da wir inzwischen im Naturkostfachhandel eine sehr gute Verbreitung erreicht haben. Am Ende des Jahres wird der Umsatz bei etwa 20 Mio. Euro liegen“, so Susanne Horn. Dazu tragen auch die fünf Neuentwicklungen aus allen Segmenten bei, die Lammsbräu zur Biofach präsentiert. Die Produktpalette umfasst im laufenden Jahr folglich 38 Getränke (18 Bierspezialitäten, zwei glutenfreie Spezialgetränke, zwei Biermischgetränke, 12 Bio-Erfrischungsgetränke und 4 Mineralwasser-Varianten).

Als Jahresmotto hat die größte Bio-Brauerei einen ihrer sieben Unternehmenswerte gewählt: „richtungsweisend“ sind 2015 nicht nur der Ausbau und die Modernisierung der Brauerei, sondern auch die weitere Umsetzung der Klimastrategie etwa mit der Fertigstellung eines Energieversorgungskonzeptes auf Basis regenerativer Energien und die Bemühungen, den Ausweis eines Quellschutzgebietes rings um die BioKristall-Quelle zu erreichen.

Ein Datenblatt mit allen Basis-Informationen über die Neumarkter Lammsbräu ist hier abrufbar. Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich im Internet unter www.lammsbraeu.de.

 

Pressekontakt:

Dr. Antonia Green
Thomas Pfaff Kommunikation
Tel.: +49-89-992496-51
green@pfaff-kommunikation.de




25 Jahre „Revolution auf dem Acker“ – Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft feiert die Zukunftsfähigkeit

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Neumarkt, 27. Oktober 2014 – Mit einem Festakt haben rund 55 Öko-Landwirte ein stolzes Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren haben sie sich zusammengeschlossen zur „Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB)“ und beliefern seitdem die Neumarkter Lammsbräu mit den ökologisch angebauten Braurohstoffen Gerste, Weizen, Dinkel und Hopfen.

Diese Zusammenarbeit ist wegweisend, weil fünfjährige Rahmenverträge mit weit überdurchschnittlichen Konditionen und garantierten Abnahmemengen den Landwirten und ihren Familien eine echte Perspektive ermöglichen. Dadurch ist für die Brauerei der immer schwieriger werdende Rohstoffnachschub aus der Region langfristig sichergestellt.

Initiator und Brauerei-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger: „Durch die EZÖB reden wir nicht mehr über Geld, sondern über Qualität oder Naturschutz. Wir sind Partner auf Augenhöhe und fördern einander. Unser Konzept ist dadurch krisensicher – das erkennen inzwischen auch andere Lebensmittelhersteller.“

Ehrungen und Lob
Ehrnsperger dankte vor allem den acht noch aktiven Gründungsmitgliedern für ihren Pioniergeist, ihr Durchhaltevermögen und ihre Treue. Allen Landwirten zollte er Respekt, wie engagiert sie über die Feldarbeit hinaus und oft auch gegen Widerstände für den Ökolandbau und die EZÖB und werben.
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (Vorstand des BÖLW) erörterte in seinem Festvortrag, wie die ökologische Landwirtschaft zukunftsfähig bleibt: Sie brauche Fairness, Vernetzung,
regionale Verankerung und Wertschätzung – die EZÖB sei der lebende Beweis, dass es so wirklich funktioniere.

Bauern und Brauer als Bio-Pioniere
Obwohl „Ökos“ heute nicht mehr wie damals als „Spinner“ gelten, ist dieser Zusammenschluss mit dem jahrelangen direkten Kontakt zwischen Landwirt und Hersteller, mit dem Ausmaß an Transparenz und Fairness einzigartig in Bayern. Die EZÖB ist sogar der größte Erzeuger von Bio-Braugetreide in Deutschland: Aus einst 24 „Öko-Revoluzzern“ sind inzwischen 134 Mitglieder geworden, die im Umkreis von 100 km um Neumarkt rund 4.000 ha Fläche ökologisch bewirtschaften. 2014 haben sie über 1.700 Tonnen verbandszertifiziertes Öko-Braugetreide erzeugt und decken damit gut 60 Prozent des Lammsbräu-Bedarfs.

Die Struktur der EZÖB-Bauern ist vielfältig: Kleine Höfe mit unter 10 ha Fläche gibt es genauso wie solche mit weit über 100 ha, inzwischen betagte Gründungsmitglieder sind gleichermaßen aktiv wie junge Überzeugungstäter, auf etlichen ist geballte Frauenpower zu spüren, und Einzelkämpfer gibt es ebenso wie Familienbetriebe. Nur zwei der EZÖB-Mitglieder bauen den gesamten Hopfenbedarf an, der Rest von ihnen liefert die verschiedenen Braugetreidesorten für die Lammsbräu-eigene Mälzerei; 45 Prozent der Höfe halten zudem Tiere. Bei aller Verschiedenheit verbindet die EZÖB-Bauern, dass sie einem der namhaften Ökoverbände angeschlossen sind (Bioland, Naturland, Biokreis, Demeter) und höchste Qualitätsansprüche erfüllen.

25 Jahre zukunftsfähige Landwirtschaft
In den vergangenen 25 Jahren haben EZÖB und Lammsbräu immer wieder neue Akzente für eine zukunftsfähige Landwirtschaft gesetzt: So haben etwa die heute weit verbreiteten Blühstreifen ihren Ursprung in dieser Kooperation. Kraftvoll kämpfen beide erfolgreich gegen die Agrogentechnik und verfolgen langfristige Konzepte wie Kulturlandpläne und ein Ackerwildkräuterprojekt.
Zu einer zukunftsfähigen Struktur gehören auch die Konsumenten. Deswegen macht die Initiative „Fair zum Bauern“ sichtbar, dass Lammsbräu pro Kiste Bier für die Braurohstoffe einen Euro mehr als andere Brauereien zahlt; das macht jährlich mehr als 500.000 Euro zusätzliches Einkommen und sichert die Zukunft bäuerlicher Bio-Familienbetriebe. Auf der Unternehmenswebsite geben zudem etliche Landwirte Einblick in ihre Höfe.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden Sie unter www.lammsbraeu.de

Neumarkter Lammsbräu, Gebr. Ehrnsperger KG
Amberger Straße 1 92318 Neumarkt i.d.OPf. Tel. 09181 404-0, info@lammsbraeu.de

Pressekontakt:
Dr. Antonia Green, Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
81675 München
Tel. 089 992496-51
kontakt@pfaff-kommunikation.de




Malzgetränk vom Fuschlsee gut für stillende Mütter

Das Landeskrankenhaus Feldbach-Fürstenfeld ist weit über sein eigentliches Einzugsbiet für seine Geburten-Abteilung bekannt. Auch viele Prominente haben ihre Kinder dort schon zur Welt gebracht.

Viel Wert legt das LKH Feldbach auf eine gute Stillberatung und entsprechend hoch war deshalb bisher schon der Anteil voll stillender Wöchnerinnen. Mit einem Malzgetränk aus Salzburg ist es nun gelungen, diesen Anteil voll stillender Wöchnerinnen sogar nochmals deutlich zu steigern.

IXSO KIDS ist der Name des alkoholfreien Getränkes, das den Wöchnerinnen verabreicht wurde. Der Hersteller ist eine kleine Firma aus Salzburg, die ausschließlich Bio-Getränke ohne künstliche Zusätze und ohne künstliche Süsse aus heimischen Zutaten herstellt. Bisher ist Gerstenmalz eher von Bier und vielleicht noch von Whisky bekannt. Die Firma Bodengraf geht mit Gerstenmalz völlig neue Wege bei Zutaten und Verarbeitung. Es wird fermentiert, eine traditionelle, schonende Verarbeitung, wie sie von Joghurt bekannt ist. Dann kommen verschiedene Apfel, Trauben- und Zitronensäfte dazu. Das Ergebnis ist ein alkoholfreies Getränk, das gar nicht nach Bier schmeckt, sondern völlig anders, als andere Getränke, die man bisher so kennt.

Neben der positiven Auswirkung auf das Stillverhalten fördert das antioxidativ wirksame Getränk das subjektive Wohlbefinden und optimiert die Flüssigkeits- und Kalorienaufnahme, wie das LKH Feldbach-Fürstenfeld ebenfalls festgestellt hat. Auch der Geschmack des Getränkes wurde von fast allen Wöchnerinnen gelobt.

„Unser Bio-Getränk IXSO KIDS wurde nicht gezielt für stillende Mütter entwickelt, sondern soll eine rein natürliche Alternative zu den konventionellen, künstlich gezuckerten und mit künstlichen Zusätzen versehenen Getränken sein. Trotz des Namens IXSO KIDS ist es nicht nur als Kindergetränk gedacht, sondern für alle Menschen, die auf eine bewusste Ernährung Wert legen. Wichtig war uns, dass unsere Produkte den Konsumenten klare Zusatznutzen bringen und geschmacklich überzeugen. Das dürfte uns offensichtlich gelungen sein!“, freut sich Josef Prantler, der Geschäftsführer der kleinen Getränke-Manufaktur Bodengraf aus Hof bei Salzburg, dem Hersteller der IXSO-Getränke.

Die Firma Bodengraf stellt neben dem „KIDS“-Getränk auch das „normale“ IXSO mit einem Schuss Koffein her. „Rein natürliche Getränke, ohne künstliche Zusätze wie Konservierungs- oder Stabilisierungsmittel vertragen kein Licht. Deshalb sind unsere Getränke in Dosen verpackt. Das führt oft zu Verwechslungen mit Energy-Drinks, was unsere Getränke aber ganz klar nicht sind und auch nicht sein wollen. IXSO KIDS ist selbstverständlich ohne Koffein, unser IXSO in der grünen Dose hat ungefähr so viel Koffein wie die gleiche Menge Cola, schmeckt aber völlig anders. Klar, man kann unsere Getränke unterwegs aus der Dose trinken, aber am besten schmecken sie, wenn man sie gekühlt aus einem schönen Weinglas trinkt. Pur oder gemischt mit Wasser oder Soda“, klärt Josef Prantler auf.

Wieder einmal bestätigt sich, dass echte Getränkeneuheiten meist nicht von multinationalen Getränke-Konzernen kommen, sondern von kleinen Getränke-Herstellern, die ihren Kunden das Besondere bieten.

Die IXSO-Getränke sind seit fast vier Jahren auf dem Markt. Erhältlich sind sie im Lebensmittelhandel, in der Gastronomie und in Apotheken. Das Vertriebsnetz in Österreich ist noch nicht flächendeckend ausgebaut, der Hersteller betreibt aber unter www.ixso.at auch einen Internet-Shop, mit dem versandkostenfrei in Österreich und sogar nach Deutschland geliefert wird.

Kontakt
Bodengraf GmbH & Co. KG
Hirschbergstrasse 3
A-5322 Hof bei Salzburg
Telefon: +43 (0) 6229 39801
Mobil: +43 (0) 699 1382 0168
Fax: +43 (0) 6229 39801-10
Mail: josef.prantler@bodengraf.com
Internet: www.ixso.eu