GLS Bank sucht auf BIOFACH bestes Nachwuchsunternehmen

Presseinformation

Bochum/Nürnberg, 18.12.2017. Auf der BIOFACH 2018 können Unternehmer*innen ihre innovative Geschäftsidee erstmals beim GLS Bank-Pitch präsentieren. Dafür werden Kandidaten gesucht, die sich der Öffentlichkeit vorstellen und eine Finanzierung gewinnen wollen.

Bio-Idee trifft Investoren: Bei der weltgrößten Bioleitmesse bekommen die Teilnehmer*innen 5 Minuten Zeit, um ihr Unternehmen vorzustellen. Danach wird eine vierköpfige Fachjury sie 10 Minuten intensiv befragen und eine Einschätzung abgeben. Zusammen mit dem Publikum wird die Jury über den besten Pitch abstimmen.

Der Gewinner erhält:
• eine Finanzierung durch die GLS Bank,
• einen Messestand auf der BIOFACH 2019,
• ein Marketing- und Beratungspaket
• sowie Zugang zu Crowdinvesting über die GLS Crowd und weiterem Investorenkapital.

Die Kandidaten sollen mit ihrem Unternehmen etwas Zukunftsweisendes für die Branche vorlegen. Sie können sich etwa durch ein neuartiges Produkt, eine effiziente Produktion oder auch ein außergewöhnliches Verkaufskonzept auszeichnen.

Unternehmen können sich unter gls.de/pitch2018 bewerben. Einsendeschluss ist der 19. Januar 2018. Der GLS Bank-Pitch wird am 15. Februar um 17 Uhr im Raum Oslo stattfinden.

Die BIOFACH in Nürnberg ist die Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel mit rund 3000 Ausstellern und über 50.000 Besucher*innen. Die GLS Bank gehört zu den wichtigsten Finanzierern der Bio-Branche, im vergangenen Jahr betrugen die Kredite rund 200 Mio. Euro.

Über die GLS Bank
Bei der GLS Bank ist Geld für die Menschen da. Sie finanziert nur sozial-ökologische Unternehmen und macht ihre Geschäfte umfassend transparent. Dabei bietet die Bank alle Leistungen einer modernen Bank: Girokonten, nachhaltige Fonds, Vorsorge und vieles mehr. Als Genossenschaftsbank kann jeder Anteile zeichnen und mitbestimmen. Über ihre Partnerin GLS Treuhand ist der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank hat ihren Sitz in Bochum und Standorte in Berlin, Hamburg, Frankfurt, Freiburg, München und Stuttgart.

Kontakt
Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
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Grund und Boden: Öko-Landwirtschaft stärken und Anteilseigner werden

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Bochum, 01.12.2016. Landgrabbing – also das Grabschen nach Land – behindert die Entwicklung des ökologischen Landbaus in Deutschland und vernichtet bäuerliche Existenzen in allen Regionen der Welt. Das prangern die GLS Bank, Demeter und die BioBoden Genossenschaft zum Tag des Bodens am Montag 5. Dezember an.

Täglich gehen in Deutschland rund 90 Hektar wertvolles Land durch Besiedlung, Verkehr und Gewerbe verloren. Da, wo das Land grün bleibt, sind die Änderungen subtiler: Weltweit kaufen Agrarkonzerne, Investoren und ganze Staaten Äcker auf. Weitere Flächen fallen für subventionierte Energiepflanzen weg. Das hat dazu geführt, dass in allen Regionen Deutschlands die Pacht- und Kaufpreise für Ackerland in den letzten Jahren geradezu explodiert sind. „Die Grundlage für ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft und damit für unsere gute Ernährung wird knapp“, fürchtet Demeter-Vorstandssprecher Alexander Gerber.

Dabei steigt die Nachfrage nach gesunden und regionalen Bio-Lebensmitteln deutlich schneller als die bewirtschaftete Fläche. „Wir dürfen die Landwirte mit dem Problem der Flächenerweiterung nicht allein lassen“, sagt Uwe Greff, Geschäftsführer der BioBoden Genossenschaft. Sie kauft seit 2015 Anbauflächen und Höfe, um sie ausschließlich Biolandwirten zur Verfügung zu stellen. Inzwischen engagieren sich bereits rund 2.500 Genossen mit über 13 Millionen Euro Kapital für ökologische Bewirtschaftung.

Die GLS Bank und GLS Treuhand als Initiatoren und Gründungspartner aus der Naturkostbranche tragen zum Erfolg bei. So konnten mehr als 2.000 Hektar Land für über 20 Betriebe in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland gesichert werden. Demeter wirkt beratend mit. „Kern des Wirtschaftens ist es, die Vielfalt – das Individuelle, die eigene Initiative – zu ermöglichen, immer vor dem Hintergrund, das Lebendige zu fördern“, unterstreicht GLS Bank Vorstandssprecher Thomas Jorberg. Dabei gehe es stets um den respektvollen Umgang mit der Erde, den Pflanzen, den Tieren und natürlich auch mit den Menschen.

Bei den biodynamischen Pionieren einer ganzheitlich-zukunftsorientierten Agrarkultur finden sich schon seit Jahrzehnten Ansätze für einen anderen Umgang mit dem nicht vermehrbaren Kapital Boden. Zentral dabei: Verbraucherinnen und Verbraucher können sich unmittelbar mit der Erzeugung verbinden, etwa durch Kuh-„Aktien“, Käse-Zins, Wirtschaftsgemeinschaften oder in Vereinen, die Grund und Boden übernehmen und den Anbauern für die Erzeugung gesunder Lebensmittel zur Verfügung stellen. Doch gefordert ist nicht zuletzt auch die Politik: „Der Schutz fruchtbarer Böden und der Zugang zu Land für ökologische Bewirtschaftung brauchen bessere Rahmenbedingungen. Die Abschaffung schädlicher Subventionen, ein europäischer Rahmen für den Bodenschutz sowie demokratisch erarbeitete Konzepte für die Landverteilung sind vonnöten“, fordert Antje Kölling von Demeter.

„Der Umgang mit Land entscheidet grundlegend darüber, welche Art von Landwirtschaft und welche Lebensmittel wir bekommen. Die aktuelle Entwicklung fördert einseitig industrielle Strukturen und Großbetriebe“, kritisieren Demeter, GLS Bank und BioBoden Genossenschaft. Höfe durch Vereine oder Bündnisse solidarischer Landwirtschaft in ein soziales Umfeld einzubinden und den Gemeingutcharakter der Landwirtschaft weiter zu entwickeln, sehen die drei Partner als einen guten Lösungsweg. Immerhin praktizieren bereits rund zehn Prozent der gut 1.450 biodynamischen Höfe in Deutschland solche Verbindungsmodelle. „Kreative Formen der Beteiligung haben das Potenzial, Landwirtschaft und Gesellschaft im gemeinsamen Ziel der Nachhaltigkeit zu verbinden. Wenn Bürger in die Ökoproduktion auf Höfen und Gärtnereien investieren, landwirtschaftliche Betriebe sich dafür öffnen, stärkt das Transparenz und Regionalität“, unterstreichen die Bündnispartner.

Pressekontakt
Demeter e.V., Renée Herrnkind, Telefon: +49 6441 8977127,
E-Mail: presse@demeter.de

BioBoden Genossenschaft, Christin Behm, +49 234 414702 05,
E-Mail: presse@bioboden.de

Über Demeter
Demeter steht für Produkte der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise. Diese älteste ökologische Form der Landbewirtschaftung geht auf Impulse von Rudolf Steiner zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte. In Deutschland wirtschaften knapp 1500 Landwirte mit über 73 300 Hektar Fläche biologisch-dynamisch. Zum Demeter e. V. gehören zudem etwa 330 Demeter-Hersteller und -Verarbeiter sowie Vertragspartner aus dem Naturkost- und Reformwaren-Großhandel.

Über die BioBoden Genossenschaft
Die BioBoden Genossenschaft eG erwirbt Boden für die Bio-Landwirtschaft, damit die Anbaufläche für Bio-Lebensmittel in Deutschland gesichert und vergrößert wird. Jeder kann Mitglied der Genossenschaft werden und sich für die Bio-Landwirtschaft engagieren. BioBoden arbeitet auf dem Fundament einer 50-jährigen Erfahrung ihrer Gründungspartner. Sie hat ihren Sitz in Rothenklempenow (Mecklenburg-Vorpommern) und ein Büro in Bochum.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.




Der Fair Finance Guide Deutschland hat zum zweiten Mal deutsche Geldhäuser unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten analysiert und verglichen: GLS Bank und Triodos weiterhin an der Spitze – Postbank ist neues Schlusslicht

Berlin (15.11.2016) – Der Fair Finance Guide – das erste frei zugängliche Informationsportal zur Überprüfung der sozialen und ökologischen Richtlinien deutscher Banken – hat heute seine zweite Untersuchung veröffentlicht. Im Vergleich zur Premiere im März dieses Jahres wurde die Zahl der untersuchten Banken auf zehn vergrößert. Analysiert und verglichen wurden die Richtlinien deutscher Banken zu ökologischen und sozial-gesellschaftlichen Aspekten und der Art der Unternehmensführung (ESG) sowie deren Einhaltung. Ein zentraler Befund: Die Nachhaltigkeitsrichtlinien von acht Banken haben sich seit der ersten Untersuchung verbessert, doch es gibt aus Sicht der Nichtregierungsorganisationen, die hinter dem Guide stehen, weiterhin inakzeptable Defizite.

Die Platzierungen: Die GLS Bank und Triodos liegen erneut an der Spitze, Neueinsteiger Postbank nimmt den letzten Platz ein. Vergleichsweise schlecht steigt auch die zweite neu untersuchte Bank, die HypoVereinsbank (UniCredit Deutschland), ein: Rang 7 unter den zehn untersuchten Geldinstituten. Die katholische Pax-Bank, die bei der ersten Untersuchung noch die schlechteste Bewertung erhielt, macht einen großen Sprung auf Platz 4, direkt hinter die evangelische Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank). Unter den konventionellen Großbanken ist die Commerzbank nach wie vor bestplatziert und liegt vor der Deutschen Bank, deren ESG-Selbstverpflichtungen sich aber auch spürbar verbessert haben. Die DZ Bank und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) treten auf der Stelle.

Obwohl laut einer forsa-Umfrage 72 Prozent der Deutschen genau wissen wollen, wie Banken ihre Gelder verwenden, halten sich diesbezüglich viele Geldhäuser nach wie vor bedeckt, so ein Ergebnis der Analyse. „Das Schweigen der Bänker muss ein Ende haben“, fordert Thomas Küchenmeister, geschäftsführender Vorstand der Nichtregierungsorganisation Facing Finance, die den Fair Finance Guide Deutschland koordiniert. „Solange Banken intransparent agieren oder sogar ihre eigenen Richtlinien unterlaufen, solange werden wir Bankkunden darüber informieren, ob ihre Gelder zum Beispiel für Rüstungsprojekte, Klimazerstörung oder Steuerfluchtgeschäfte verwendet werden“, so Küchenmeister.

Gerade beim Thema Klimawandel haben sich die Banken am wenigsten bewegt und schneiden durchschnittlich am schlechtesten ab. „Es ist schon bemerkenswert, dass ausgerechnet die Landesbank LBBW aus dem grün-schwarz regierten Baden-Württemberg über keinerlei Ausschlusskriterien in Bezug auf den hochgradig klimaschädlichen Energieträger Kohle verfügt“, sagt Sarah Guhr, Projektleiterin des Fair Finance Guide Deutschland. Die Selbstverpflichtungen der untersuchten Banken reichten nicht aus, um die beschlossenen Pariser Klimaziele umzusetzen.

Die wenigsten Berührungsängste in Bezug auf die Rüstungsindustrie zeigt die Deutsche Bank, wie auch die Konzerntochter Postbank, was aus menschenrechtlicher Sicht sehr problematisch ist. „Die Postbank beruft sich öffentlich ausschließlich auf unverbindliche Universalstandards wie den UN Global Compact“, erklärt Johanna Sydow von Germanwatch. „Auch das erklärt das schlechte Ergebnis bezüglich sozial-gesellschaftlicher Aspekte sowie der Art der Unternehmensführung.“ Der Verweis der Bank auf interne Selbstverpflichtungen reiche nicht aus, da diese nicht öffentlich und damit nicht überprüfbar sind.

Auch beim Thema Steuern attestiert der Fair Finance Guide den Banken schlechte Noten mit Verweis auf mangelnde Richtlinien zur Vermeidung von Steuerflucht. Insgesamt tauchen laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung 28 deutsche Geldinstitute in verschiedenen Zusammenhängen in den Panama Papers auf, darunter auch die Commerzbank, die Deutsche Bank, die DZ Bank, die LBBW und die HypoVereinsbank.

„Für die genossenschaftlichen bzw. öffentlich-rechtlichen Institute DZ Bank und die LBBW lassen sich nur geringfügige Verbesserungen feststellen, sie verharren auf den hinteren Plätzen“, kritisiert Antje Schneeweiß von SÜDWIND. Grundsätzlich ist aber ein positiver Einfluss des Fair Finance Guide auf die Branche festzustellen. „In sieben Fällen wurden von Banken verbesserte Nachhaltigkeitsrichtlinien veröffentlicht, die auch auf das Engagement des Fair Finance Guide und den intensiven Dialog mit den Banken zurückzuführen sind“, betont Mario Dziamski von Rank a Brand. Um in Zukunft das Ambitionsniveau der Banken weiterhin zu erhöhen, werden Bankkundinnen und -kunden noch aktiver entsprechende Informationen einfordern und nachhaltige Finanzprodukte nachfragen müssen. Auch hierfür möchte der Fair Finance Guide eine Entscheidungshilfe sein.
Facing Finance und die Kooperationspartner im Fair Finance Guide werden ihre Zusammenarbeit fortsetzen und ausweiten. Zudem ist vorgesehen, anhand von öffentlich zugänglichen Fallstudien kontinuierlich zu prüfen, ob Banken ihre ESG-Richtlinien einhalten.

Ziel des Fair Finance Guide Deutschland ist es, für Bankkundinnen und -kunden mehr Transparenz und Vergleichbarkeit in Bezug auf die soziale und ökologische Bilanz deutscher Banken herzustellen und ihnen die Möglichkeit zu geben, die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle besser beurteilen zu können. Dafür steht das anhand von 250 Kriterien detailliert recherchierte und frei zugängliche ESG-Bewertungsportal zur Verfügung: www.fairfinanceguide.de

Der Fair Finance Guide Deutschland ist Teil des Netzwerkes Fair Finance Guide International (www.fairfinanceguide.org), gegründet von Oxfam Novib und finanziert von der schwedischen Entwicklungsbehörde Sida. Die dem Projekt zugrunde liegende, umfassende Methodik wurde mit Unterstützung der niederländischen Agentur Profundo (www.profundo.nl) entwickelt. Der FFG Intrnational umfasst derzeit 9 Länder und vereint annähernd 40 Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Umweltgruppen und Verbraucherorganisationen.

Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an:

Thomas Küchenmeister I FACING FINANCE I 0175-4964082 I kuechenmeister@facing-finance.org

Ein Projekt von:

Facing Finance e.V.
Schönhauser Allee 141, HH 2 I 10437 Berlin
kontakt@facing-finance.org
www.facing.finance.org

In Kooperation mit:

SÜDWIND e.V.
Kaiserstraße 201 | 53113 Bonn
schneeweiss@suedwind-institut.de
www.suedwind-institut.de

Germanwatch e.V. .
Stresemannstraße 72 | 10963 Berlin
sydow@germanwatch.org
www.germanwatch.org

Rank a Brand e.V
Gneisenaustraße 30 | 10961 Berlin
mario.dziamski@rankabrand.de
www.rankabrand.de

Kontakt
Vera Schumacher

Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising /
Public Relations and Fundraising
SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene
Kaiserstraße 201
53113 Bonn

Tel.: +49 (0)228-763698-14
Fax: +49 (0)228-763698-22

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GLS Aktienfonds erreicht 100 Mio. Euro Volumen

Bochum, 03.11.2016. Die sozial-ökologischen Investmentfonds der GLS Bank wurden erfolgreich etabliert. Der GLS Aktienfonds hat ein Volumen von mehr als 100 Mio. Euro erreicht. Der Ende 2015 aufgelegte GLS Mikrofinanzfonds kommt bereits auf mehr als 50 Mio. Euro.

„Das steigende Volumen bestätigt unsere Anlagestrategie. Das Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden zeigt, dass die Menschen offen sind für Fonds – wenn es sich um ein sinnvolles Investment handelt“, sagt Andreas Fiedler, Leiter des Vermögensmanagements.

Der GLS Aktienfonds investiert ausschließlich in Unternehmen, die den Anlage- und Finanzierungsgrundsätzen der GLS Bank entsprechen. Sie definiert ein Anlageuniversum, in das nur streng geprüfte Unternehmen aufgenommen werden. Langfristige Investments stehen im Vordergrund, spekulative Geschäfte werden ausgeschlossen.

Die im Fonds enthaltenen Unternehmen schaffen einen sozial-ökologischen Mehrwert. Dazu gehören etwa der niederländische Fahrradhersteller Accell, der Windturbinenhersteller Vestas oder Steico, ein Spezialist für ökologisches Bauen. Außerdem waren die Entwicklungen der Aktienkurse sehr positiv. „Auch wenn die Märkte stark schwanken, sind wir gut aufgestellt. Das gelingt uns mit beständigen Unternehmen aus Branchen wie Gesundheit oder Telekommunikation“, erklärt Fiedler.

Ebenfalls erfolgreich ist die Entwicklung des GLS Alternative Investments-Mikrofinanzfonds. Dieser wurde erst im Juni zum Vertrieb für Privatkunden zugelassen, seitdem hat das Volumen um 66 Prozent zugelegt und liegt bei mehr als 50 Mio. Euro. Der Fonds stärkt weltweit die finanzielle Inklusion, indem er Mikrofinanzinstitute refinanziert. Diese bieten Mikrokredite, Sparmöglichkeiten und weitere Finanzdienstleistungen an.

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Wechsel im Vorstand der GLS Bank

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Bochum, 04.10.2016: Im Vorstand der GLS Bank findet ein Wechsel statt: Christina Opitz rückt zum 1. Januar 2017 in den Vorstand auf. Andreas Neukirch, seit 14 Jahren im Vorstand tätig, verlässt zum 31. Dezember 2016 die GLS Bank. „Nach einer äußerst erlebnisreichen Tätigkeit bei der GLS Bank interessieren mich neue Perspektiven“, so Andreas Neukirch.

Der GLS Aufsichtsrat sowie der GLS Vorstand danken ihm ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit. In den 14 Jahren seiner Tätigkeit hat er als Steuerungsvorstand maßgeblich dazu beigetragen, dass die GLS Bank sich so erfreulich und dynamisch entwickelt hat und sich den heutigen Anforderungen sehr gut gewappnet sieht.

Christina Opitz (57) verantwortet seit 2008 als Bereichsleiterin das Firmenkundengeschäft und damit einhergehend das starke Wachstum im Kreditgeschäft. Vor ihrer Zeit bei der GLS Bank war sie bei einem anderen Kreditinstitut schon stellvertretendes Vorstandsmitglied. „Ihre Führungsstärke gepaart mit ihren Erfahrungen im Firmenkundengeschäft machen sie zu einer sehr guten Wahl in der Nachfolge von Andreas Neukirch“, so Aufsichtsratsvorsitzender Ulrich Walter.

Mit Christina Opitz gewinnt die GLS Bank, die nunmehr eine Bilanzsumme von 4,5 Milliarden Euro und 206.000 Kundinnen und Kunden aufweist, eine zweite starke Frau in der vierköpfigen Geschäftsleitung. „Ich freue mich im Team mit meinen drei Vorstandskollegen die Herausforderungen der Zukunft zu gestalten. Das, was die GLS Bank für uns und unsere Kundinnen und Kunden besonders macht, gilt es weiter auszubauen“, so Christina Opitz. Thomas Jorberg als Vorstandssprecher, Aysel Osmanoglu und Dirk Kannacher, beide seit 1. Januar 2016 Generalbevollmächtigte und Christina Opitz als neuer Vorstand bilden dieses Team.

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GLS Bank setzt Chancengleichheit vorbidlich um

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Bochum, 29. 06.2016. Die GLS Bank wurde für ihre Frauenförderung und den gezielten Abbau von Diskriminierung ausgezeichnet. Sowohl im Unternehmen als auch bei den Bankgeschäften ist Chancengleichheit eine Voraussetzung. Dafür erhielt sie den „German Award for Excellence“ von der Deutschen Gesellschaft für Zertifizierung (DQS).

Die Jury überzeugte die systematische Berücksichtigung der Chancengleichheit bei der Kreditvergabe. Die Verletzung von Frauenrechten ist ein Negativkriterium, sodass mit diskriminierenden Unternehmen keine Geschäfte gemacht werden. „Als sozial-ökologische Bank stehen wir für ganzheitliche Sichtweisen. Darum ist es für uns selbstverständlich, dass Frauen und Männer absolut gleichberechtig sein müssen“, erklärt Pressesprecher Christof Lützel. Dieser Anspruch gilt auch für die Bank selbst: Waren im Jahr 2009 28 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt waren, sind es mittlerweile 43,5 Prozent.

Um eine objektive Beurteilung zu gewährleisten, wurden die anonymisierten Bewerbungen von unabhängigen Nachhaltigkeitsexperten bewertet. Prof. Dr. Katharina Spraul (TU Kaiserslautern), Dr. Peter Burauel (Forschungszentrum Jülich), Dr. Laura Marie Schons (Universität Mannheim) und Dr. Sied Sadek (DQS CFS GmbH) bildeten gemeinsam das Jurorenteam. Insgesamt erhielt die Jury 164 Bewerbungen für 12 Award-Kategorien.

Die DQS gehört zu den weltgrößten Management-Zertifizierern mit einer eigenen Nachhaltigkeitssparte (DQS CFS). Sie begutachtet weltweit Unternehmen auf nachhaltige Branchenstandards, um das Vertrauen zwischen Organisationen und Ihren Stakeholdern zu stärken. Bisher wurden bereits mehr als 50.000 Standorte in 130 Ländern zertifiziert.

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GLS Bank legt neuen Mikrofinanzfonds auf. Auch Privatanleger können sich beteiligen.

Bochum, 31.05.2016. Die GLS Bank bringt Geld dorthin, wo es gebraucht wird: Mit dem GLS Alternative Investments-Mikrofinanzfonds nun auch über Deutschlands Grenzen hinaus. Der Fonds ermöglicht finanzielles Engagement in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Eine Verkäuferin in Kambodscha, eine Familie in der Mongolei, ein Mechaniker in El Salvador: Sie erhalten verlässlichen Zugang zu Leih- und Sparmöglichkeiten. Das ermöglicht der GLS Alternative Investments-Mikrofinanzfonds (A142F2). Er refinanziert Mikrofinanzinstitute (MFI), welche Mikrokredite an Kleinstkreditnehmer vergeben und diesen Sparmöglichkeiten und Mikroversicherungen anbieten.

„Mit dem Mikrofinanzfonds schaffen Anleger die Voraussetzung dafür, dass Menschen ihren Alltag verbessern und gestalten können. Und zwar weltweit“, sagt Vorstandssprecher Thomas Jorberg. Der Mikrofinanzfonds bedient MFI auf fünf Kontinenten und erreicht somit Kleinstkreditnehmer aller Art. „Mit seinem Profil eignet sich der Mikrofinanzfonds hervorragend für institutionelle Kunden wie Stiftungen, Pensionskassen und kirchliche Einrichtungen. Wir erwarten ein Fondsvolumen von 100 Mio. Euro bis 2018“, ergänzt Andreas Fiedler, Leiter institutionelle Kunden bei der GLS Bank.

Mikrofinanz eröffnet Chancen
Über zwei Milliarden Menschen haben auf der Erde keinen Zugang zu Finanzdienstleistungen. Ihnen fehlen Sicherheiten für Kredite und Möglichkeiten zum Sparen. Kleine Investitionen, zum Beispiel der Kauf einer Nähmaschine, können bei der Existenzgründung helfen.

Ziel des Fonds ist es, Menschen einen wirtschaftlich attraktiven und qualitativ guten Zugang zum Bank- und Finanzwesen zu eröffnen, den sie zuvor nicht, sehr eingeschränkt oder nur zu sehr hohen Konditionen hatten. Treibende Kraft zur Umsetzung dieses Verständnisses ist das Bekenntnis der GLS Bank zum Ursprung der eigenen Gesellschaftsform als eingetragene Genossenschaft. So leisteten die ersten Volksbanken und Raiffeisenbanken vor mehr als 150 Jahren einen entscheidenden Beitrag zur finanziellen Inklusion von kleinen Handwerkern und Kaufleuten sowie der ländlichen Bevölkerung im Deutschen Bund.

Die GLS Bank ist Anlageberater des Fonds, sie entwickelt die Anlagerichtlinien und übernimmt zudem den Vertrieb. So ist sichergestellt, dass die sozial-ökologischen Kriterien der GLS Bank Anwendung finden. Zum Beispiel werden Kinderarbeit oder Raubbau an der Natur ausgeschlossen. Fondsmanager ist die Frankfurt School Financial Services (FSFS), eine Tochtergesellschaft der Frankfurt School of Finance & Management, einer Stiftungsuniversität. Die Frankfurt School berät bereits seit über 20 Jahren Finanzinstitute, darunter viele Mikrofinanzbanken, in Entwicklungs- und Schwellenländern. FSFS konzipiert Fonds, deren Mittel in der Entwicklungsfinanzierung eingesetzt werden und wählt unter anderem Mikrofinanzinstitute vor Ort aus und begleitet die Kreditvergabe gemäß der Anlagerichtlinien.

Der GLS Alternative Investments-Mikrofinanzfonds wurde im Dezember 2015 aufgelegt und hat nun die Zulassung zum Vertrieb an Privatanleger in Deutschland erhalten. Der Fonds ist inzwischen in Darlehen an 24 Mikrofinanzinstituten weltweit investiert. Das Fondsvolumen liegt bei über 30 Mio. Euro, wovon die GLS Bank 12 Mio. EUR selbst investiert hat.

Der Mikrofinanzfonds ist geografisch breit aufgestellt, in einer Region werden höchstens ein Viertel und in einem Land höchstens 15 Prozent der Investments getätigt. Zudem stehen jene Regionen im Fokus, in denen der größte Bedarf für Mikrofinanzierung besteht.

Lange Erfahrung im Segment Mikrofinanz
Die GLS Bank hat umfangreiche Erfahrungen mit Mikrofinanzierung. Sie bietet seit Jahren Angebote unterschiedlichster Partner aus dem Bereich Mikrofinanz an und ist auch mit ihren Eigenanlagen signifikant in diesem Bereich investiert.

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Grünes einfach bezahlen: GLS Bank beteiligt sich an Better Payment

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Bochum, 24.05.2016. Alles aus einer Hand: Die GLS Bank bietet ihren Geschäftskunden alle Möglichkeiten für Online-Handel und digitales Bezahlen. Das Geschäft wird strategisch ausgebaut. Dazu erwirbt die GLS Bank Anteile am Start-up Better Payment.

Die GLS Bank beteiligt sich mit knapp 10% an der „Better Payment GmbH“, ein Vorreiter für einfachen und günstigen Zahlungsverkehr. Von der Partnerschaft profitieren alle Firmen- und Geschäftskunden der GLS Bank. Sie können sich einen kompletten Onlineshop einrichten lassen oder ihrem bestehenden Angebot alle gängigen Bezahlmethoden hinzufügen. Die einfache und übersichtliche Verwaltung zeigt alle Zahlungsströme an. Automatische Risikobewertungen, Betrugsprüfungen und ein Forderungsmanagement sind zusätzlich möglich. Bestehende Shops lassen sich leicht um Funktionen erweitern.

Dirk Kannacher, designierter Vorstand der GLS Bank für das Kundengeschäft: „Die Menschen wollen einfach, sicher und überall bezahlen können. Genau das machen wir mit Better Payment möglich. Wir liefern sozial-ökologischen Unternehmen die Eintrittskarte in den elektronischen Handel. So tragen wir dazu bei, dass das Internet grüner wird.“

Die GLS Bank erschließt damit digitalen Zahlungsverkehr als strategisch wichtiges Geschäftsfeld. Die digitalen Transaktionen belaufen sich in Deutschland bereits auf 88,7 Milliarden Euro und werden in Zukunft weiter wachsen. Insbesondere mobile Geräte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Einkaufen mit Smartphone, Tablet und Co. gehört zu den wichtigsten Trends.

Die Beteiligung an Better Payment erlaubt direkten Zugang zu einem dynamischen Dienstleister, der den reibungslosen Prozess zwischen Unternehmen und Banken gewährleistet. Die GLS Bank liefert ihrerseits Expertise im sozial-ökologischen Finanzwesen und kann so eigene Schwerpunkte entwickeln.

Better Payment ist kreativ, nutzt ein weitreichendes Netzwerk und hat einen breiten Erfahrungsschatz. So wurden bereits etliche, auch ungewöhnliche Methoden realisiert, wie etwa: Kontaktlos Zahlen mit dem Smartphone; Freunden kurzerhand Geld per Smartphone leihen; Alternative Währungen wie Bitcoins verwenden und manches mehr.

In welche Richtung auch immer sich die Kundenwünsche bewegen, die GLS Bank kann künftig das Bezahlen schneller, effizienter und auch einfacher machen.

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Presseeinladung: „Der Reichtum Afrikas“ – Vortragsabend

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Hamburg, 18.04.2016. Wirksame Entwicklungszusammenarbeit durch Ausbildung in organischem Landbau: Wie das geht, zeigt seit mehr als 20 Jahren Joseph Ngugi Mutura in Kenia. Am Mittwoch, 27. April, erklärt er in Hamburg sein Erfolgskonzept.

Herr Mutura erreichte mit seiner Organisation SACDEP bereits über 70.000 Kleinbauernfamilien. Sie sind heute ernährungssicher und -souverän. SACDEP bietet Hilfe zur Selbsthilfe und bildet Kleinbäuerinnen im ökologischen Landbau aus. Denn Afrika ist ein unglaublich reicher Kontinent – die eigenen Ressourcen müssen nur nachhaltig genutzt werden.

Über seinen Arbeitsansatz berichtet Joseph Ngugi Mutura, langjähriger Kooperationspartner der Zukunftsstiftung Entwicklung.

Wann: Mittwoch, 27.04.2016
Wo: GLS Bank Hamburg, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg
Uhrzeit: 19 Uhr
Anmeldung: julia.feldhausen@gls-treuhand.de

Die Veranstaltung wird von der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung in Kooperation mit der basic AG und der Schweisfurth Stiftung durchgeführt.

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GLS Bank gewinnt erneut Banken-Wettbewerb – höchste Punktzahl im „Fair Finance Guide“

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Bochum, 15.03.2016. Die sozial-ökologische Geldanlage, die positiven Wirkungen auf die Gesellschaft und ihre Transparenz sind das Erfolgsrezept der GLS Bank. Das bescheinigen nun auch unabhängige Organisationen im ersten „Fair Finance Guide“.

Den „Fair Finance Guide“ hat ein NGO-Bündnis erstellt, um Kundinnen und Kunden Orientierung zu geben, wie ihre Banken mit Menschenrechten und Umweltstandards umgehen. Insgesamt flossen 240 Aspekte in die Bewertung ein.

Die Herausgeber – Facing Finance, Südwind, Germanwatch und Rank a Brand – kritisieren, dass es unzureichende Selbstverpflichtungen und gravierenden Mangel an Transparenz gebe. Sie haben acht Banken verglichen, darunter die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Triodos Bank. Der „Fair Finance Guide“ wird erstmals in Deutschland veröffentlicht. Er ist Teil eines internationalen Netzwerks und bislang für acht Länder erstellt worden.

Die GLS Bank erhielt die meisten Punkte, auch wegen ihrer Transparenz. „Wir veröffentlichen jeden einzelnen Kredit, den Unternehmen und Projekte erhalten. Gleiches gilt für unsere Eigenanlagen. Auch das Portfolio des GLS Aktienfonds wird übersichtlich erläutert“, erklärt GLS-Vorstandssprecher Thomas Jorberg. „Wir sind der Überzeugung, dass die Menschen wissen müssen, was genau mit ihrem Geld geschieht. Nur dann können sie es auch verantwortungsvoll einsetzen. Und nur dann können wir als Gesellschaft darüber ins Gespräch kommen, wie wir uns entwickeln wollen“, sagt Jorberg.

Klare Kriterien streng überwacht
Die GLS Bank stellt Geld dort zur Verfügung, wo ein sozialer und ökologischer Mehrwert entsteht. Dazu gehören Branchen wie erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft und Wohnen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 22.000 Projekte bei einem Gesamtvolumen von 2,1 Milliarden Euro finanziert.

Die Anlage- und Finanzierungsgrundsätze enthalten Vorgaben mit Positivkriterien und 14 Negativkriterien, die etwa Atomkraft, Rüstung und Tierversuche ausschließen. Ein eigenes Research und der mit unabhängigen Experten besetzte Anlageausschuss nehmen für jedes Unternehmen eine präzise inhaltliche Bewertung vor. Auch externe Nachhaltigkeitsratings fließen ein. Daraus entsteht das Anlageuniversum der GLS Bank.

Erst kürzlich bewertete das Institut für Transparenz (ITA) den Online-Auftritt der GLS Bank mit „sehr gut“. Sie hatte die Websites von 60 Banken untersucht auf Textverständlichkeit, die rechtliche und inhaltliche Vollständigkeit sowie die Benutzerfreundlichkeit.

Anfang des Jahres hatte das €uro-Magazin in Kooperation mit dem Deutschen Kundeninstitut (DKI) die GLS Bank mit der besten Anlageberatung ausgezeichnet. In der jährlichen Umfrage des Nachrichtensenders n-tv und des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) kürten die Kundinnen und Kunden die GLS Bank sechs Mal in Folge zur „Bank des Jahres“.

Mehr Informationen zum „Fair Finance Guide“: www.fairfinanceguide.de

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

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