Graue Straßen begrünen: Green City sucht Standorte für Wanderbaumallee

Die Wanderbaumallee von Green City e.V. verwandelt graue Münchner Straßen in grüne Oasen. In den Sommermonaten machten die Wanderbäume in der Einsteinstraße, der Schwanthalerstraße und der Tegernseer Landstraße Halt und begrünten die Straßenzüge temporär. Die Umweltorganisation ruft alle Münchner BürgerInnen auf, bis zum 15. Januar besonders triste Standorte vorzuschlagen, deren dauerhafte Begrünung die Wanderbaumallee 2017 unterstützen kann.

Grau in Grau zeigen sich zahllose Münchner Straßen aktuell. Das Problem liegt jedoch nicht am herbstlichen Nebelwetter. Vielmehr mangelt es in den Straßen der Innenstadt und der Vororte Münchens an Straßenbegleitgrün und Bäumen. Die Asphaltflächen wurden für den fließenden und ruhenden Verkehr gebaut. Es bleibt zu wenig Raum für Grünflächen oder Aufenthaltsqualität. Die Wanderbaumallee sorgt hier für Abwechslung: 15 mobile Kastanien, Buchen und Eschen besuchen betongraue Münchner Straßen und machen dort mehrere Wochen auf das ungenutzte Begrünungspotenzial aufmerksam.

Das besondere an der Aktion: Die Standorte der Wanderbaumallee gehen auf Vorschläge von Münchner BürgerInnen zurück, die sich vor ihrer Haustüre für Veränderung einsetzen. Hierbei erhalten sie Unterstützung von der Umweltorganisation Green City e.V., die dem Begrünungswunsch der BürgerInnen Gehör verschafft. Die StadtgestaltungsexpertInnen überprüfen die vorgeschlagenen Straßen vorab auf ihre Eignung, machen mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf den Handlungsbedarf aufmerksam und stellen den Kontakt zur den Entscheidern in Politik und Verwaltung her. In der Schwanthalerstraße feierte die Wanderbaumalle 2016 einen Erfolg: Nachdem sich kanpp 1000 AnwohnerInnen und UnterstützerInnen hinter die Forderung nach einer permanenten Begrünung der Straße gestellt hatten, prüft die Stadtverwaltung dauerhafte Begrünungsmöglichkeiten für die Schwanthalerstraße.

Projektleiterin Kerstin Schwabenbauer appelliert deshalb an alle Münchner BürgerInnen: „Auch 2017 wollen wir uns gemeinsam mit Münchner BürgerInnen für mehr Grün in unseren Straßen einsetzen. Dafür zählen wir auf Vorschläge der MünchnerInnen: Schicken Sie uns ein Bild der grausten Ecken und Straßenzüge. Mit der Wanderbaumallee unterstützen wir sie in ihrem Begrünungswunsch.“ Standortvorschläge für die Wanderbaumallee können per E-Mail an kerstin.schwabenbauer@greencity.de eingereicht werden.

 

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Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:

Sonja Kämmler, Kommunikation

Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -312

Kerstin Schwabenbauer, Projektleitung

Mail: kerstin.schwabenbauer@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -315

 

Über Green City e.V.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

 




Startschuss für mehr Grün in Menzing

Der Stadtteil Menzing feiert 2017 sein 1200-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass starten BürgerInnen, Vereine und bürgerschaftliche Einrichtungen die Aktion „1200 Quadratmeter mehr Grün für Menzing“. Gemeinsam sollen so im Aktionsjahr Fassaden, Garagendächer oder Gartenmauern begrünt werden. Das Begrünungsbüro von Green City e.V. unterstützt die Aktion und bietet ab sofort kostenfreie Beratungstermine in Obermenzing und Untermenzing an.

Zäune, Carports oder versiegelte Hofflächen: Jeder Quadratmeter zählt! Im Rahmen der Aktion „1200 Quadratmeter mehr Grün für Menzing“ begrünen die Menzinger BürgerInnen eine Gesamtfläche von 1200 Quadratmetern neu. Das Besondere an der Aktion: Jede und jeder kann sich mit seinem Haus beteiligen und einen Beitrag zu einem grüneren Stadtviertel leisten. Den Startschuss für die Aktion gab die Münchner ÖDP-Stadträtin Sonja Haider vor ihrer eigenen Haustüre. Gemeinsam mit den Aktionspartnern Blumen- und Gartenfreunde Obermenzing und Bezirksausschussmitgliedern pflanzte sie am 24. Oktober Wilden Wein an der Fassade ihres Wohngebäudes. Sonja Haider freute sich über die erste Fassadenbegrünung der Aktion: „Ich rechne damit, dass sich der Wein auf bis zu 40 Quadratmeter Fassade ausbreitet. Bei Neubebauung von Nachbar-Grundstücken werden zurzeit viele Bäume gefällt und Flächen versiegelt. Mir liegt aber daran, das Grün in unserem Viertel zu erhalten. Deshalb finde ich diese Begrünungsaktion so toll und hoffe, dass viele BürgerInnen in Ober- und Untermenzing mitmachen.

Basis für erfolgreiche Begrünungen jeglicher Art ist ein Vorabgespräch mit fachkundigen ExpertenInnen. Das Begrünungsbüro von Green City e.V. bietet hierfür ab sofort kostenfreie Beratungen zu Fassaden-, Dach- und allen Formen der Begrünung von privaten Grundstücken auf Münchner Stadtgebiet an. MitarbeiterInnen des Begrünungsbüros analysieren nach Terminvereinbarung die Ausgangssituation vor Ort und begleiten das Projekt von der Planung bis zur Realisierung. Interessierte können sich hierfür telefonisch unter 089/890668320 oder per Mail an wolfgang.heidenreich@greencity.de anmelden.

Hinter der Aktion zum Jubiläum Menzings stehen Green City e.V., Pflanzen-Kölle Gartencenter, der Verein 1200 Jahre Menzing e.V.,  die Blumen- und Gartenfreunde München-Obermenzing e.V. sowie Mitglieder der lokalen Bezirksausschüsse. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen dafür, die Luft- und Lebensqualität in den Stadtvierteln trotz zunehmender Nachverdichtung zu erhalten. Silvia Gonzalez, Leiterin des Begrünungsbüros, sieht in der Aktion einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Menzings: „Gebäudebegrünung ist aktiver Klimaschutz, der nicht nur effektiv, sondern auch kostengünstig wirkt. Mit 1200 Quadratmetern neuem Grün verstärken wir außerdem den Gartenstadtcharakter des Stadtviertels. Ein besseres Jubiläumsgeschenk kann man sich nicht wünschen!“

Alle Informationen über das Projekt sind ab sofort auf der Homepage www.menzing-begruenen.de zu finden.

 

Über Green City e.V.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de .

 

Ihre Ansprechpartner bei Green City e.V.:

Katja Sorg, Kommunikation

Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -312

Silvia Gonzalez, Projektleitung

Mail: silvia.gonzalez@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -314

 

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PARK(ing) DAY in München: Flamingo und Wald statt parkenden Autos

 

45 Münchner Parkplätze verwandeln sich am 15. Oktober in temporäre Parks. Die Umweltorganisation Green City e.V. organisiert gemeinsam mit lokalen Akteuren Mitmach-Aktionen und Entspannungs-Oasen auf sonst grauem Asphalt. Von 11:00 bis 16:00 Uhr zeigt der PARK(ing) DAY in den Stadtvierteln Glockenbach, Haidhausen und Giesing alternative Nutzungsformen des öffentlichen Raums und diskutiert über Mobilität in modernen Städten.

Gärtnerplatz, Weißenburger Platz oder Tegernseer Landstraße: Hier parken an 365 Tagen die Autos dicht an dicht. Zum PARK(ing) DAY am 15. Oktober gibt die Münchner Umweltorganisation Green City diesen öffentlichen Raum den Organisationen und BürgerInnen der Stadt zurück. Mit Sofaecken, Minigärten und Kunstobjekten gestalten sie einen Parkplatz für einen Nachmittag nach ihren Vorstellungen und zeigen, auf welche vielfältigen Arten diese Parks genutzt werden können. Dieses Jahr erreicht der PARK(ing) DAY in München einen neuen Teilnehmerrekord. 45 Initiativen, Privatpersonen und Organisationen beleben auf Parkplätzen in den Stadtvierteln Glockenbach, Haidhausen und Giesing die Straße. Sie setzen ein Zeichen gegen den motorisierten Individualverkehr in der Stadt.

In der Pariser Straße können BesucherInnen gemeinsam mit FRITZ und MACHWERK e.V. ein Cargobike konstruieren. Beim Shared Playground von Moms2Go am Gärtner Platz dürfen Kinder dort für einen Nachmittag herumtollen, wo sonst Autos stillstehen. Nebenan in der Reichenbachstraße sorgt der Park von Reichenbach 30 mit einem großen Flamingo für Aufmerksamkeit und Entspannung. In der Tegernseer Landstraße informiert das Quartiersmanagement der Sozialen Stadt Giesing über die geplante, städtebauliche Aufwertung der Straße. Die grüne Oase von Baumbua setzt diese Vision nebenan direkt in die Realität um und begrünt einen Parkplatz.

Die Münchner Umweltorganisation verknüpft mit der Aktion die Forderung nach mehr Platz für Grün, nach mehr Platz für Freu(n)de und mehr Platz zum Atmen. Anna Smolin, Projektleiterin des PARK(ing) DAY, erklärt die Idee hinter dem Aktionstag: „München gehört den Menschen, nicht den Autos. Wir wollen zeigen, wie das Leben in der Stadt lebenswerter gestaltet werden kann und welches riesige Potenzial Parkplätze bieten. Damit regen wir die MünchnerInnen an, über nachhaltige, urbane Mobilität nachzudenken.“

Die ursprünglich Idee des PARK(ing) DAY stammt aus San Francisco. Hier stand 2005 eine einzelne Parkfläche den BürgerInnen zeitweise als öffentlicher Park zur Verfügung. Seitdem erlangt der PARK(ing) DAY zunehmende Beliebtheit. Inzwischen ist er in Paris, Melbourne oder Rio de Janeiro bekannt, seit 2007 veranstaltet Green City e.V. den PARK(ing) DAY auch in München. Mehr Informationen gibt es auf www.parkingday.de.

 

Über Green City e.V.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen

setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Katja Sorg, KommunikationIhre Ansprechpartner bei Green City e.V.:

Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -312

Anna Smolin, Projektleitung

Mail: anna.smolin@greencity.de, Tel: 0176 228 550 54

 

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AOK Blade Night lädt zu 1999er-Party

Terminhinweis

München, den 28. August 2015 – Zweimal musste sie bereits wegen Regenwetters ausfallen: Die „Let’s Party Like It’s 1999“- Feier der AOK Blade Night. Am kommenden Montag, 31. August, hoffen die Veranstalter von der Umweltorganisation Green City e.V. nun, dass sie stattfinden kann. Die Party steigt zu Ehren des/der zweimillionsten TeilnehmerIn der AOK Blade Night seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 1999. Damit begeisterte die größte europäische Nachtskateveranstaltung mehr Menschen auf Münchens Straßen, als die Isarmetropole
EinwohnerInnen hat.

Um dies zu feiern, sind alle BladerInnen eingeladen, sich im 90er-Jahre Look zu verkleiden und ab 19:00 Uhr auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums gemeinsam zu tanzen und zu skaten. Der Radiosender und Partner M94.5 spielt dafür an diesem Montag ausschließlich Hits aus dem Jahr 1999. Um 21:00 Uhr startet der Skaterzug wie gewohnt, dieses Mal steht die Strecke Schwabing (Nord) auf dem Programm. Sie führt von der Theresienhöhe über die Hackerbrücke und die Dachauer Straße nach Schwabing. Die Münchner Prachtstraßen Leopold- und Ludwigstraße führen den Skaterzug über die Theresienstraße zurück zum Ausgangspunkt. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessierte am selben Tag ab 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de oder www.greencity.de. Bei gutem Wetter findet die AOK Blade Night bis 7. September 2015 jeden Montagabend statt.

Termin:
Jeden Montag bis 7. September 2015, 19:00 – 23:00 Uhr
(Programm ab 19:00 Uhr, Start des Laufs um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)

Veranstalter:
Green City e.V.

Ort:
Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei, ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro ist erbeten

Ansprechpartnerin:
Anna Hartmann
hartmann@greencity-projekt.de
(089) 890 668 -613

Den genauen Streckenverlauf können Sie auf dieser Karte einsehen:
http://www.aok-bladenight.de/images/strecken/Schwabing15.pdf

Kostenlose Fotos der AOK Blade Night können Sie hier herunterladen:
www.greencity.de/presse




Grünpaten lassen München zusammen wachsen

Am 21.und 23. April greifen die AnwohnerInnen der Schyrenstraße und der Claude-Lorrain-Straße zusammen mit dem Café Charlie zu Schaufel und Spaten und bepflanzen im Rahmen des Projektes „Grünpaten“ eine Fläche von ca. 50 Quadratmetern. Unterstützung erhalten sie dabei von den GärtnerInnen der Umweltorganisation Green City e.V. und dem Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau der Landeshauptstadt München. Ein weiteres Grünpaten-Projekt folgt am 30. April an der Ecke Sedanstraße/Metzstraße.

Seit 2011 sind alle BürgerInnen und UnternehmerInnen herzlich eingeladen, offizielle PatInnen von Blumenbeeten vor der eigenen Haustür oder dem eigenen Geschäft zu werden. Interessierte können über die Umweltorganisation Green City e. V. eine Grünfläche vorschlagen, für die sie die Patenschaft übernehmen möchten. Die Flächen liegen rund um einen Baum oder entlang des Straßenrands, wo sich bisher keine Begrünung halten konnte. Die Grünpatenschaft besteht darin, das Beet gemeinsam mit den Urbanen GärtnerInnen von Green City anzulegen und es regelmäßig zu wässern, jäten und säubern. Diese unterstützen die AnwohnerInnen auch bei der Planung und organisieren zum Bepflanzungstermin ein Nachbarschaftsfest. Auf diese Weise verschönern die BürgerInnen mit Eigeninititative nicht nur das eigene Viertel, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt vor Ort.

Die Grünpaten ergänzen die Arbeit der städtischen Gärtner. Insbesondere an Standorten mit hohem Besucheraufkommen, wenig Grünflächen in der Umgebung und vielen parkenden Kraftfahrzeugen und Fahrrädern ist es für die Gärtner der Landeshauptstadt München nicht möglich, die Flächen dauerhaft zu begrünen und pflegen. Das Baureferat freut sich über die entstandene Kooperation und stellt sowohl notwendige Pflanzen als auch Material zu Verfügung.

 

Wer bei einer der Aktionen mitgärtnern möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Interessierte können sich bei Benjamin Zeckau von Green City e.V. melden: benjamin.zeckau@greencity.de, (089) 890 668 -333. Weitere Informationen zum Projekt Grünpaten gibt es auf der Internetseite www.greencity.de/gruenpaten.

Über Green City e.V.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.




Augen auf beim Christbaumkauf!

Chemie-Keule und Monokultur – klingt nicht sehr weihnachtlich, ist aber oft der Fall bei konventionellen Weihnachtsbäumen. Welche umweltfreundliche Alternativen es gibt und wo diese im Großraum München zum Verkauf stehen, darüber informiert aktuell die Umweltorganisation Green City e.V..

Denn die klassische Nordmanntanne kommt aus Dänemark und hat somit mehrere hundert Kilometer Transportweg hinter sich, bevor sie in einem Münchner Wohnzimmer landet. Praktisch ohne ökologischen Nutzen sind auch die riesigen Monokulturen, in denen die Bäume dort gezogen werden, meist unter Zuhilfenahme großer Mengen umweltschädlicher Pestizide. Um die Belastung für Gewässer und Böden gering zu halten, sowie den hohen Schadstoffausstoß beim Import zu vermeiden, können Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf auf Bäume mit Gütesiegeln und aus der Region setzen. Im Umland von München verkaufen zahlreiche Höfe zertifizierte Bio-Weihnachtsbäume oder bieten Fichten, Kiefern und andere heimische Arten aus regionaler Forstwirtschaft an. Oft gibt es die Option, seinen Baum nicht nur selbst auszuwählen, sondern auch eigenhändig zu schlagen.
Green City e.V. hat eine Auswahl an Adressen zusammengestellt (Kennzeichnung: S – selber Schlagen / V – Verkauf). Die Verkaufs- und Öffnungszeiten variieren und Interessenten sollten sich am besten direkt beim Anbieter informieren:
• BergTierPark Blindham (S), Blindham 3, 85653 Aying, Tel. (08063) 207638
• Christbaumhof Rauchenberg (S), Rauchenberg 1, 85653 Aying, Tel. (08095) 1244
• Christbaumstadl Indersdorf (S/V), Aichacher Str. 75, 85229 Markt Indersdorf,
Tel. (0160) 7957308
• Gut Kerschlach (V), Gut Kerschlach 1, 82396 Pähl, Tel. (08808) 9211 -0
• Holzerhof (V), Münchnerstraße 70, 85737 Ismaning, Tel. (089) 966402
• Huberthof (V), Wiesham 2, 85567 Grafing, Tel. (08092) 1025
• Michlbauernhof (V), Purtlhof 2b, 85244 Röhrmoos, Tel. (08139) 99222
• Pflanzen Kölle (V), Parkackerstraße 2, 82008 München, Tel. (089) 20352150
• Pflanzen Kölle (V), Goteboldstraße 9, 81247 München, Tel. (089) 8912210
• Robert Christaller (V), Pasinger Straße 94, 82166 Gräfelfing, Tel. (0172) 2657493
• Rudolf Lampertsdörfer (V), Rassogasse 11, 81245 Aubing, Tel.: (089) 8634549
• Schloss Unterweikertshofen (S/V), von Hundtstraße 1, 85232 Unterweikertshofen, Tel. (08135) 939200
• Tannenhof Oberweilbach (S), Oberweilbach 7, 85241 Herbertshausen, Tel. (08136) 893644
Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.
Ihre AnsprechpartnerInnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Martin Glöckner, Geschäftsführer
Mail: martin.gloeckner@greencity.de, Tel: (089) 890 668 – 310




Klimaschutz im Kindergarten

Kleine Kinder nutzen heutzutage ganz selbstverständlich elektrische Geräte im Alltag. Woher der Strom kommt, der CD-Spieler und Co. antreibt, lernen Drei- bis Sechsjährige vom 24. bis 28. November 2014 mit der Münchner Umweltorganisation Green City e.V. Unter dem Motto „Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten“ besucht sie die Einrichtung „Bienenkorb“ in Oberhaching und spielt, bastelt und experimentiert mit den Kindern zum Thema Energiesparen.

Dabei beziehen die Umweltpädagogen von Green City e.V. den Kindergarten als Lernumfeld ein, so dass die jungen Energieforscher Erkenntnisse sammeln, die sie direkt in ihrem Alltag anwenden können. Beispielsweise schärft eine Fotorallye den Blick dafür, welche Geräte elektrisch betrieben sind und wie die Kinder bei deren Nutzung Energie sparen können. Ein Energiesparheft mit Rätseln schafft den Transfer vom Kindergarten in das Zuhause der Kinder und lässt Eltern und Geschwister teilhaben. Vanessa Mantini, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt den Zweck des Projekts: „Auch wenn das Thema Energie komplex ist – bereits Kinder können einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Es ist wichtig, dass wir schon in jungen Jahren den Wert der Ressource Energie erkennen, um auch später umweltbewusst zu handeln. Daher richtet sich Green City e.V. mit dem Umweltbildungsprojekt ‚Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten‘ sozusagen an die Erwachsenen von Morgen.“
Im Vorfeld der Projekttage organisiert die Gemeinde Oberhaching einen Energierundgang im Kindergarten und Green City e.V. vermittelt den ErzieherInnen in einer Fortbildung konkrete Einsparmöglichkeiten. Wenn andere Gemeinden Interesse haben und die Projekttage ebenfalls in ihre Einrichtungen holen möchten, können sie sich gerne an Vanessa Mantini wenden: vanessa.mantini@greencity.de, (089) 890 668 -316. Weitere Informationen gibt es auf www.greencity.de.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.
Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316




„Netzwerk21Kongress“: Bundesweite Veranstaltung zur Nachhaltigkeit in München

(14.10.2014) Die Zeit wird knapp: Wenn der Umstieg auf eine nachhaltige Lebensweise gelingen soll, müssen viele Handelnde an einem Strang ziehen – und das zeitnah. Der thematische Schwerpunkt des Netzwerk21Kongresses, der am 23. und 24. Oktober erstmals in München (Kolpinghaus, Adolf-Kolping-Straße 1) gastiert, liegt auf dem als „Die große Transformation“ benannten Umbau der Gesellschaft hin zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Er trägt den Titel: „Brücken in die Zukunft – Wandel vor Ort gestalten“. Bereits zum achten Mal findet der bundesweite Netzwerk21-Kongress statt. Wie in den Jahren zuvor finden sich lokale Entscheiderinnen und Entscheider aus Verwaltung, dem NGO-Bereich, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um über lokale Lösungen für globale Nachhaltigkeits-Probleme zu diskutieren und neue Prozesse anzuschieben.

Die Besonderheit: Nicht die Kommune allein richtet über das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) den Kongress aus, sondern dies geschieht gemeinsam mit den Umweltorganisationen Green City e.V. und GRÜNE LIGA Berlin e.V., denn die anstehenden Herausforderungen können nicht von einzelnen Akteurinnen und Akteuren erfolgreich bewältigt werden. „Der Einfluss einer Stadt auf den lokalen Klimaschutz misst sich auch am Engagement der Zivilgesellschaft“, sagt Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt. „Kommunen stellen Strukturen bereit und können Vorbild für die Stadtgesellschaft sein. Die Stadtverwaltungen können zum nachhaltigen Handeln ermuntern. Aber den Klimaschutz mit Leben füllen, kann nur die Stadtgesellschaft. Deshalb ist die Vernetzung unter den Kommunen und in München von zentraler Bedeutung“, sagt Lorenz. Das schlägt sich auch in den Veranstaltungen nieder: Interdisziplinäre Teams haben miteinander vernetzte Workshop-Reihen zu den Themen Partizipation, Konsum, Energie und Mobilität entwickelt. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit gemeinsam Visionen zu erarbeiten, Hindernisse zu überwinden und erfolgreiche Beispiele in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren. Auch über das Kongressende hinaus sollen so nachhaltige Netzwerke etabliert werden. Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V. ergänzt: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist einen Kongress auf die Beine zu stellen, bei dem interdisziplinär an konkreten Lösungen gearbeitet wird. So kann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer motiviert und mit neuen Ideen in der jeweiligen Kommune aktiv werden“.
Ein weiterer Schwerpunkt beim Kongress in München ist das Forum kommunale Entwicklungspolitik. Fast 200 Milliarden Euro investieren Kommunen in die öffentliche Beschaffung – eine Summe mit der die weltweiten Produktionsbedingungen durchaus beeinflusst werden können. „Kommunen haben eine enorme Wirtschaftskraft“, sagt Lorenz. „Der Verzicht auf Pflastersteine ohne ausbeuterische Kinderarbeit, der Einkauf fairer Sportbälle und umweltfreundlicher Möbel sind konkrete Beiträge, die wir leisten können.“ Drei Foren zeigen nachhaltiges und faires kommunales Handeln, dem sich München als Fair Trade Town verpflichtet fühlt.

Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN
Am Abend des 23. Oktobers wird im Rahmen des Netzwerk21Kongress der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Die Auszeichnung rückt beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein. Vorbildliche Initiativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden durch die Preisverleihung öffentlich anerkannt. Aktivitäten, die Brücken in unserer Gesellschaft bauen und zum nachhaltigen Handeln ermuntern, erfahren Wertschätzung, erhalten neue Anstöße und regen zum Mitmachen an. „Die hier prämierten guten Ideen sollen zum nachhaltigen Handeln ermuntern und Stein des Anstoßes für zukunftsfähige und lebenswerte Kommunen sein“, so Karen Thormeyer, Sprecherin des Netzwerk21Kongresses von der GRÜNEN LIGA Berlin.
Veranstaltet wird der Kongress von der GRÜNEN LIGA Berlin e.V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt München und Green City e.V.. Er wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Umweltbundesamt, die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global gGmbH, zahlreiche Sponsorinnen und Sponsoren sowie Partnerinnen und Partner unterstützt.
Weitere Informationen gibt es auf www.netzwerk21kongress.de.
Achtung Redaktionen: Für den Fachkongress ist eine Anmeldung nötig – Medienvertreterinnen und -vertreter sind jederzeit willkommen. Für Interviews steht Falko Müller, einer von elf Klimaschutzmanagern und -managerinnen der Landeshauptstadt München, am Montag, 20. Oktober, zur Verfügung. Terminvereinbarung über die Pressestelle des RGU unter 089/233-47509 sowie oeffentlichkeitsarbeit.rgu@muenchen.de.

Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Pressestelle, Bayerstraße 28a, 80335 München, Tel. 089-2 33-4 75 09 Fax: 2 33-4 75 08, E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit.rgu@muenchen.de

Green City e.V., Goethestraße 34 Rgb., 80336 München, Tel. 089-890 668-313, Fax: 089-890 668-66,
E-Mail: presse@greencity.de

GRÜNE LIGA Berlin e.V., Prenzlauer Allee 8, 10405 Berlin, Tel. 030-44339165, E-Mail: mail@netzwerk21kongress.de




Bald 18 – und ein eigenes Auto? Green City dreht Mobilitätsfilm mit SchülerInnen

Könnten Autoparkplätze nicht besser genutzt werden und schadet Verkehrslärm eigentlich der Gesundheit? Um solche Fragen dreht sich das Projekt „Rückenwind“, das die Umweltorganisation Green City e.V. von 7. bis 15. Oktober mit der 7. Jahrgangsstufe der Mittelschule an der Alfonsstraße in München durchführt. Die SchülerInnen erarbeiten sich in Workshops den Zusammenhang zwischen nachhaltiger Mobilität, ihrer eigenen Gesundheit und dem Klimaschutz. Anschließend drehen sie gemeinsam einen Film darüber. Die Idee hinter „Rückenwind“: Jugendliche nicht mit trockenen Fakten zu belehren, sondern ihrer Meinung eine Stimme zu geben.

Langeweile kommt dabei keine auf, denn in den Workshops geht es hinaus auf die Straße. Mit einem Messgerät vergleichen die Siebtklässler den Autolärm an verschiedenen Orten, spüren beim Auspuff-Auswischen dem Feinstaub nach und sammeln Ideen, wie aus grauen Verkehrsflächen grüne Orte für Menschen werden könnten. So entwickeln sie ein Gespür dafür, wie die Umgebung aussehen könnte, in der sie leben wollen und welche Auswirkung ihr eigenes Mobilitätsverhalten auf die Umwelt hat. Kreativ werden sie anschließend beim Filmdreh zum Thema nachhaltige Mobilität, bei dem sie selbst die Inhalte schreiben, aufnehmen, schneiden und vertonen – und dabei das Gelernte umsetzen. Unterstützung erhalten Green City e.V. und die Jugendlichen dabei von professionellen Filmtechnikern. Soziale Fähigkeiten bleiben bei „Rückenwind“ nicht auf der Strecke: Denn wer mit beiden Beinen fest vor der Kamera steht und sich gekonnt artikuliert, steht beispielsweise auch im Bewerbungsgespräch besser da. Den fertigen Film präsentieren die Jugendlichen schließlich der gesamten Schule.
Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

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Judith Müller, Kommunikation
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Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316