„Klimaküche“ an der Münchner Situlischule

Birne statt Banane und Apfel statt Ananas: Dass ihr eigenes Konsumverhalten einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, das lernen von 3. bis 6. November drei neunte Klassen der Münchner Mittelschule an der Situlistraße. In sogenannten „Klimaküchen“-Workshops bringt ihnen die Umweltorganisation Green City e.V. alles rund um klimafreundliche Ernährung bei, die nebenbei auch der eigenen Gesundheit gut tut.

Tanja Lovetinsky, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt die Idee der „Klimaküche“: „Die NeuntklässlerInnen stehen kurz davor, in einer Ausbildung eigenes Geld zu verdienen und häufiger selbstständig Kaufentscheidungen zu treffen. An diesem sogenannten ‚biographischen Wendepunkt‘ möchten wir von Green City e.V. die Jugendlichen begleiten, indem wir sie für nachhaltige Ernährung sensibilisieren. “ Wie die gezielte Auswahl von Nahrungsmitteln positiv auf die Umwelt wirken kann, lernen die SchülerInnen in Workshops zu Themen wie ökologischer Landbau, regionale Herkunft, saisonaler Einkauf, faire Produktion, Fleischkonsum und fleischlose Ernährung. So leistet die „Klimaküche“ einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer Ressourcen. Denn ein Fünftel der deutschen Treibhausgase geht auf unsere Ernährung zurück, angefangen von der Massentierhaltung für die Fleischproduktion bis hin zu langen Transportwegen von Obst und Gemüse. Die CO2-Emissionen, die für unser Essen in anderen Ländern entstehen, zum Beispiel beim Futtermittelanbau, sind hier noch nicht einmal berücksichtigt.

Green City e.V. dankt dem Förderverein der Mittelschule an der Situlistraße, der die Klimaküche finanziell unterstützt. Schulen, die auch Interesse an der „Klimaküche“ haben, können sich gerne an Green City e.V. wenden: umweltbildung@greencity.de, (089) 890 668 -316.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Tanja Lovetinsky, Projektleitung
Mail: tanja.lovetinsky@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -318

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/11/Pressefotos_GreenCity_Klimakueche.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.




Stadtplanungshorrortrip II am 31. Oktober

Presseeinladung
München, 27. Oktober 2014

VertreterInnen von Green City e.V., Bündnis Bezahlbares Wohnen, Altstadtfreunde, Bündnis Gartenstadt und Goldgrund führen am Halloween-Abend durch das Glockenbachviertel, um erneut auf die zunehmende Gentrifizierung und die sich immer schneller drehende Mietpreisspirale aufmerksam zu machen. Die Münchner Stadtentwicklung wird zunehmend durch Immobilien-Spekulationen beeinflusst. München verkommt zum Immobilienwühltisch!

Der Umzug startet am Kommunalreferat, wo die Landeshauptstadt München ihren Immobilienbesitz verwaltet. Im Anschluss wird das leere Haus an der Pestalozzistr. 2 thematisiert. Über die Lokalbaukommission und das Luxusgebäude „The Seven“ läuft der Zug an der Müllerstraße 6 vorbei, dann über den Gärtnerplatz bis zur Baustelle der „Glockenbachsuiten“, wo sich bis vor Kurzem ein Kastaniengarten befand. Mit dem Stadtplanungshorrortrip II wollen die TeilnehmerInnen zeigen, dass die Zukunft des Glockenbachviertels nicht in hochpreisigen Wohnungen und Leerstand liegen darf. Vielmehr sind politische Maßnahmen nötig, um NormalverdienerInnen wirksam vor SpekulantInnen zu schützen und leere Gebäude umgehend wieder bewohnbar zu machen.

Termin: Freitag, 31. Oktober 2014, 18:00 Uhr
Treffpunkt: Kommunalreferat, Roßmarkt 3, München

AnsprechpartnerInnen:
Silvia Gonzalez,
Green City e.V.,
089/890 668-314,
silvia.gonzalez@greencity.de

Maximilian Heisler,
Bündnis Bezahlbares Wohnen,
+49 176 84034005,
maximilian.heisler@googlemail.com

Judith Müller
(089) 890 668 -313
presse@greencity.de
www.greencity.de




Kleider tauschen statt Konsum unterstützen

Terminhinweis
München, den 25. September 2014

Schnäppchenjäger aufgepasst: Am 9. Oktober 2014 wechselt gut erhaltene Frauen-, Männer- und Kinderkleidung kostenlos die Besitzerin und den Besitzer. Bei einer Kleidertauschparty der Umweltorganisation Green City e.V. gibt es „neue“ Kleidung, die die Umwelt und die Geldbörse schont.

Termin: Donnerstag, 9. Oktober 2014, 18:30 bis 21:00 Uhr
Veranstalter: Green City e.V., Kreisjugendring München-Stadt und Jugendinformationszentrum München
Ort: Jugendinformationszentrum (JIZ), Sendlinger Straße 7, München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei – ohne Anmeldung
Barrierefreiheit: Ja
Informationen: www.greencity.de/kleidertauschpartys und www.jiz-muenchen.de

Der Kleiderschrank quillt über? Dann nichts wie ab zur Kleidertauschparty von Green City e.V.. Am 9. Oktober 2014 laden die Umweltschützer von 18:30 bis 21:00 Uhr kostenlos ins Jugendinformationszentrum in der Sendlinger Straße 7 ein. In gemütlicher Atmosphäre können alle Interessierten um neue Hingucker feilschen. Das Beste: Die „neuen“ Lieblinge gibt es umweltbewusst zu erstehen. Also: Gut erhaltene Hosen, Jacken, T-Shirts, Röcke, Pullover, Schuhe und Accessoires einpacken und vorbeikommen.

Weitere Informationen unter www.greencity.de/kleidertauschpartys und www.jiz-muenchen.de.

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2013/05/Pressebild-Kleidertauschparty.zip
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Pressekontakt:
Judith Müller
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




Green City besetzt Parkplätze in der Sendlinger Straße

Terminhinweis

Rollrasen statt Asphalt heißt es am 19. September auf der Sendlinger Straße und an drei weiteren Orten in München. An diesem Tag besetzt die Umweltorganisation Green City e.V. gemeinsam mit weiteren lokalen Initiativen zwischen 15:00 und 19:00 Uhr Auto-Parkplätze und stellt sie als Mitmach- oder Entspannungs-Oasen AnwohnerInnen und PassantInnen zur Verfügung. Anlass ist der weltweite Aktionstag „PARK(ing) DAY“.

Mit dabei sind Bastel-Aktionen für Kinder, eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, mobile Gärten und viele weitere Angebote, die die Straße beleben und sie so den Menschen als Lebensraum erschließen. Mit dem „PARK(ing) DAY“ untermauert Green City e.V. die Forderung nach einer radikalen Reduktion der KFZ-Stellplätze innerhalb des Mittleren Rings und stellt die Tatsache in Frage, dass dem Autoverkehr über 70 Prozent des öffentlichen Raumes eingeräumt werden. Die Forderung der Umweltschützer: Mehr Grünflächen in München, eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums und damit mehr Lebensqualität für alle MünchnerInnen. Wo genau sich die 27 PARKs befinden, erfahren InteressentInnen auf www.parkingday.de. Der „PARK(ing) DAY“ findet seit 2005 jährlich in großen Städten wie Paris und San Francisco statt. Green City e.V. holte den Aktionstag 2007 erstmals nach München.

Termin: Freitag, 19. September 2014, 15:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Sendlinger Straße und weitere Orte in ganz München
Veranstalter: Green City e.V.

Hochauflösende Pressefotos vom PARK(ing) DAY 2013 können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/09/GreenCity_ParkingDay_2013.zip
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Presse-Kontakt:
Judith Müller
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




Green City: Visionen für den grünen Wandel | Dokumentation über das URBAN PARADISE auf dem Streetlife Festival in München

Pressemitteilung

München, 10. September 2014. Die Green City-Familie, Schrittmacher für mehr Umweltschutz in München, realisiert auf dem Streetlife Festival am 13. Und 14. September 2014 zusammen mit dem Künstler Michael Pendry zum zweiten Mal dessen Kunstinstallation, das „URBAN PARADISE“- ein multimedialer Palmengarten. In wenigen Stunden entsteht mitten auf der Ludwigstraße ein begehbares, grünes Paradies, wo sich sonst Auto an Auto reiht. Das Team der nachhaltigen Filmproduktion FIELD OF VIEW dokumentierte das einzigartige Kunstprojekt im öffentlichen Raum bereits beim ersten Streetlife Festival im Mai mit der Kamera. Der Film ist auf dem YouTube-Kanal von Green City zu sehen.

„Das Urban Paradise auf dem Streetlife Festival ist für mich sinnbildlich Green City – es geht um eine grüne, lebenswerte Stadt und um erneuerbare Energien. Dafür kämpfen und streiten wir und zeigen, dass Umweltschutz einfach Spaß machen kann“, bringt Martin Betzold, Leiter Marketing des alternativen Energiedienstleisters Green City Energy AG den Inhalt des neuen Films der Green City-Familie auf den Punkt. Der acht-minütige Streifen zeigt die Kunstinstallation URBAN PARADISE, den multimedialen Palmengarten des Künstlers Michael Pendry in Kooperation mit der Umweltorganisation Green City auf dem Streetlife Festival im Mai 2014. In eindrucksvollen Bildern und kurzweiligen Interviews beschreibt der Film die Vision der Münchner Umweltschützer: „Es geht um die Vision des Wandels… Wenn man sich überlegt, dass das hier innerhalb von drei Stunden aufgebaut worden ist, in einer Kooperation von ganz vielen Menschen, dann zeigt das, wie schnell man Dinge in kurzer Zeit verändern kann. Das Urban Paradise ist auch ein Appell, die Stadt anders zu begreifen“, erklärt Rauno Andreas Fuchs, Geschäftsführer der Umwelt-Projekt-Agentur Green City Projekt GmbH. „Ich finde Green City ist nicht einfach nur ein Verband oder Verein, sondern ein Lebensgefühl“, ergänzt Martin Glöckner, Geschäftsführer der Umweltorganisation Green City e.V..

Zu sehen ist der Film „URBAN PARADISE – der multimediale Palmengarten von Michael Pendry in Kooperation mit Green City“ ab sofort auf dem Youtube-Kanal von Green City: www.youtube.com/greencityev.

Wer den Paradiesgarten auf der autofreien Ludwigstraße hautnah erleben möchte, darf sich auf das zweite Streetlife Festival in diesem Jahr am kommenden Wochenende, 13. und 14. September 2014, freuen. Dann wird Green City die vielbefahrene Ludwig- und Leopoldstraße wieder in eine autofreie Flaniermeile verwandeln, auf der die BesucherInnen neben dem URBAN PARADISE jede Menge Mitmach- und Sportaktivitäten, Infostände der unterschiedlichsten Münchner Organisationen sowie köstliche ökologische Speisen und Getränke im Bereich der Bio-Erleben auf dem Odeonsplatz erwarten.

Die Green City-Familie bedankt sich bei allen Partnern, die Projekt und Film möglich gemacht haben: Michel Pendry, Nachhaltige Medienproduktion FIELD. OF. VIEW., Landeshauptstadt München, Kaut-Bullinger & Co GmbH & Co.KG, Art Aqua GmbH & Co. KG, BEKRA Hydrokulturen Vertriebs-GmbH, Ulenspiegel Druck GmbH & Co. KG und MDS PAtec Veranstaltungstechnik GmbH.

Weitere Informationen zum URBAN PARADISE sowie Pressefotos in druckfähiger Auflösung zum Download gibt es auf www.urbanparadise.de.

Über die Green City-Familie

Die Münchner Umweltorganisation Green City besteht aus Green City e.V., Green City Projekt GmbH und Green City Energy AG.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 23 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. www.greencity.de.

Die Green City Projekt GmbH unterstützt seit 2003 Kommunen, Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Als Umwelt-Projekt-Agentur betreut die Green City Projekt Events und Kampagnen und steht ihren Partnern mit umsetzungsorientierten Beratungsangeboten zur Seite. www.greencity-projekt.de

Die Green City Energy AG ist ebenfalls eine Tochter des Vereins und arbeitet für 100 % Erneuerbare Energien in Bürgerhand. Durch Energieprojekte, Dienstleistungen und ökologische Geldanlagen leistet die Green City Energy einen wichtigen Beitrag für die Energiewende und sorgt für eine ressourcenunabhängige, preisstabile und klimafreundliche Energieversorgung. www.greencity-energy.de

Über Michael Pendry

Michael Peter Pendry, geboren 1974 in Stuttgart, Designer und freier Künstler. Pendry studierte Innenarchitektur mit den Nebenfächern Bühnenbild und Szenografie in Rosenheim. Der Künstler lebt in München und London und war somit in Designerbüros beider Metropolen tätig. Mit „Das apokalyptische Weib“, „Störung“ und „Sacre Coeur“ begeisterte Pendry sein Publikum im Rahmen der „Langen Nacht der Musik 2005“ und der „Langen Nacht der Museen 2006“. 2009 gründete er die PENDRY ARTLAB GmbH: ein Kreativlabor und Atelier im Bereich Multimedia, Design und Licht mit dem Ziel ein Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft zu entwickeln. Mit seinen Installationen „STERN DES SÜDENS“ in Fröttmanning oder „LES COLOMBES“ in der Heilig-Geist-Kirche in München erhielt er auch über die Landesgrenzen hinaus hohe Medienaufmerksamkeit. Mehr Informationen: www.pendry.de

Pressekontakt Green City e.V

Judith Müller, Leitung Kommunikation bei Green City e.V.

Tel. (089) 890 668-313, presse@greencity.de, www.greencity.de




„Begrünungsbüro“ für Bürger und Bauherren

Grüne Dächer und Hausfassaden machen sich in München rar. Dies will das neue „Begrünungsbüro“ der Umweltorganisation Green City e.V. ändern. Dank einer Förderung des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München wirbt es ab sofort für außergewöhnliche Begrünungen, die auch in den stark besiedelten Vierteln der Innenstadt funktionieren.

Da dort zumeist kein Platz für großzügige Privatgärten ist, will Green City e.V. künftig das Augenmerk auf Hausdächer und -fassaden lenken und private wie gewerbliche GebäudeeigentümerInnen dafür gewinnen, bei der Planung oder Sanierung auch an Gebäudebegrünung zu denken. Denn Begrünung erhöht nicht nur die Lebensqualität, indem sie Lärm schluckt, optisch beruhigt und die Luft reinigt. Das Potential dieser bislang vernachlässigten Flächen ist auch groß genug, um München an zu erwartende Klimaänderungen wie Hitzetage und Starkregenereignisse anzupassen. Pflanzen kühlen im Sommer und tragen so zu einem angenehmen Stadtklima bei. Bei Regen hingegen speichert das Substrat der Dachbegrünung Wasser. Alexandra Schmidt, Mitarbeiterin des „Begrünungsbüros“ erklärt die Notwendigkeit des Projekts: „Die Erkenntnis, dass Klimaanpassung notwendig ist, ist bei vielen Mitbürgern und in der Politik angekommen. Jedoch geht die Umsetzung nur langsam voran, auch bei uns in München. Hier setzt das Begrünungsbüro von Green City e.V. an: Es berät und motiviert Privatpersonen und Hauseigentümer, wie sie Dächer und Fassaden begrünen können und informiert, welche Förderungen es dafür gibt.“ Wer sich für Gebäudebegrünung interessiert, für den lohnt sich ein erster Blick in die neue Broschüre „Vorteile der Gebäudebegrünung“, die kostenlos auf www.greencity.de heruntergeladen werden kann. Dort gibt es auch ausführlichere Informationen zum „Begrünungsbüro“. InteressentInnen können sich jederzeit gerne bei alexandra.schmidt@greencity.de oder wolfgang.heidenreich@greencity.de oder (089) 890 668 -320 melden.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartner bei Green City e.V.:
Kommunikation
Judith Müller, presse@greencity.de, (089) 890 668 -313
Projektleitung Begrünungsbüro
Alexandra Schmidt, alexandra.schmidt@greencity.de, (089) 890 668 -320
Wolfgang Heidenreich, wolfgang.heidenreich@greencity.de, (089) 890 668 -320

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/09/Dachbegruenung_Bildrechte_FBB_e.V._Sarbruecken_.zip
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Es läuft nicht rund in München: Umwelt- und Verkehrsverbände fordern 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität

Die Umweltschutzorganisation Green City e.V., der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club München e.V., der Bund Naturschutz München e.V., der Verkehrsclub Deutschland München e.V., der FUSS e.V. und der Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr fordern Oberbürgermeister Dieter Reiter und den Münchner Stadtrat auf, nachhaltige und soziale Mobilität intensiv zu fördern.

München wächst. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ziehen bis 2030
400.000 Personen in das Stadtgebiet und die verdichteten Umlandkreise. München ist bereits heute die am dichtesten besiedelte Stadt Deutschlands. „Wir fordern deshalb, Straßenräume als letzte große Flächenreserven der Stadt platzsparend für Öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr zu nutzen“, sagt der Initiator des 10-Punkte-Plans, der Geograph Dr. Michael Droß. Diese Umnutzung schafft Raum für mehr Grün und vielerlei Aktivitäten im Straßenraum.

Wolfram Liebscher vom Verkehrsclub Deutschland will das Angebot der Stadt mit einer bezahlbaren Mobilitätskarte verbessern. Vorbild ist Wien, wo die Jahreskarte nur einen Euro pro Tag kostet. Für einen weiteren Euro pro Monat erhalten die Wienerinnen und Wiener freie Parkhausstellplätze, kostenlosen Strom für Elektromobilität und Zugang zum Fahrradverleihsystem der Stadt.

Andreas Schuster von Green City fordert die Stadt auf, KFZ-Stellplätze radikal um jährlich fünf Prozent zu reduzieren und damit auf öffentlichem Grund Platz für die Münchner Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Tokio macht vor, wie es funktioniert: Dort bekommen nur die Einwohnerinnen und Einwohner ein Auto, die auch einen Stellplatz auf privatem Grund nachweisen können.
Auch im Fußverkehr hat München Nachholbedarf. Der Stadt fehlt ein Fußgängerleitsystem. Paul Bickelbacher vom Fuss e.V. möchte für die Fußgängerinnen und Fußgänger gut lesbare Schilder einrichten, die sich in das Münchner Stadtbild einfügen und die Orientierung erleichtern. London macht es vor, München hinkt hinterher.

Mit Radschnellwegen und Vorrangrouten will Martin Glas vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Bewegung in den Umweltverbund bringen. Schnell, kostengünstig und gesund: Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger und sozialer Mobilität in München. Kopenhagen fährt hier vorneweg. In der dänischen Hauptstadt befinden sich sechsundzwanzig Rad-Highways mit einer Gesamtlänge von 300 Kilometern in Betrieb, Bau oder Planung.

Dominik Lypp vom Bund Naturschutz München fordert den Stadtrat und den Oberbürgermeister auf, unkonventionelle und unbürokratische Wege für eine umwelt- und menschenfreundliche Mobilität zu gehen. New York macht es vor: Dort hat man sich getraut und den Times Square erst versuchsweise und dann dauerhaft zu einer Fußgängerzone umgestaltet. Wie der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg könnte sich auch Dieter Reiter viel nationale und internationale Anerkennung für ein autofreies Stadtzentrum sichern.

Über 300.000 Pendler verstopfen täglich die Straßen in München und dem Umland. Um diese Pendlerströme umweltfreundlich und platzsparend abzuwickeln, fordert Berthold Maier vom Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr eine Stadt-Umland-Bahn. Diese soll an das bestehende Trambahnnetz angeschlossen werden.
Damit diese Schritte gelingen können, fordern die Verbände die Einrichtung einer Stabsstelle Umweltverbund im Büro des Oberbürgermeisters, die den Öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr koordiniert und fördert.

Ihre Ansprechpartnerin:
Judith Müller, Kommunikation Green City e.V.
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313




Es läuft nicht rund in München: Umwelt- und Verkehrsverbände fordern 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität

Einladung zum Pressetermin
München, den 27. August 2014

Judith Müller
089 / 890 668-313

judith.mueller@greencity.de

Es läuft nicht rund in München:
Umwelt- und Verkehrsverbände fordern 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität

3. September 2014, 9:30 Uhr, Rathaus, Amtszimmer Dieter Reiter, 1. Stock

Sechs Münchner Verbände fordern die Reduktion der KFZ-Stellplätze und ein autofreies Stadtzentrum. Straßenräume als letzte große Flächenreserven der Stadt sollen platzsparend für den Umweltverbund genutzt werden. Die Verbände schlagen die Umsetzung eines Radschnellwegnetzes, eines Fußgängerleitsystems sowie einer Stadt-Umland-Bahn vor. Sie fordern Oberbürgermeister Dieter Reiter auf, das Angebot der Stadt um eine bezahlbare Mobilitätskarte zu erweitern und soziale Mobilität in München zu fördern.

Die Umweltverbände laden am 3. September zum Fototermin und Interview mit
Oberbürgermeister Dieter Reiter, Traudl Schröder (Sprecherin ADFC München), Andreas Schuster (Bereichsleiter Mobilität Green City e.V.), Dominik Lypp (Bund Naturschutz München e.V.),Rolf Schiener, Verkehrsclub Deutschland München e.V. und Dr. Michael Droß, Geograph. Wir bitten um Ihre Anmeldung.

Termin: Mittwoch, 3. September 2014, 9:30 Uhr
Treffpunkt: Rathaus, Amtszimmer des Oberbürgermeisters, 1. Stock, Marienplatz 8, München
Anmeldung: presse@greencity.de oder (089) 890 668 -313 bis Dienstag, 2. September, 16 Uhr

Ihre Ansprechpartnerin:
Judith Müller, Kommunikation Green City e.V.,(089) 890 668 -313, presse@greencity.de




AOK Blade Night startet am 18. August auf der Strecke Schwabing (Nord)

Presseinformation
Am Montag, 18. August lädt die Umweltorganisation Green City e.V. wieder zur kostenfreien AOK Blade Night – vorausgesetzt, das Wetter spielt dieses Mal mit. Um 19:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit Programm auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums.

Dort erwartet die BesucherInnen eine Show-Einlage um 20:15 Uhr. Die bayerischen Munich Rolling Rebels zeigen auf einem aufgebauten Spielfeld ihr Können im Roller Derby. Dabei handelt es sich um einen US-amerikanischen Vollkontaktsport auf Rollschuhen. Dieser verlangt Ausdauer, Kraft, Agilität, clevere Strategien und effektives Teamwork. Fragen rund um den Trendsport beantwortet die Mannschaft an ihrem Infostand.

Um 21:00 Uhr setzt sich der Skaterzug in Bewegung. Als eine von vier ausgesuchten Strecken steht dieses Mal die Strecke Schwabing (Nord) an. Auf autofreien Straßen skaten die TeilnehmerInnen von der Theresienhöhe über die Hackerbrücke und die Dachauer Straße nach Schwabing. Durch den Olympiapark fahren sie über die Karl-Theodor-Straße zur Münchner Freiheit. Die Münchner Prachtstraßen Leopold- und Ludwigstraße führen den Skaterzug über die Theresienstraße zurück zum Ausgangspunkt. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessenten am selben Tag ab 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de. Bei gutem Wetter findet die AOK Blade Night bis 8. September 2014 jeden Montagabend statt.

Termin: Jeden Montag bis 8. September 2014, 19:00 – 23:00 Uhr (Programm ab 19:00 Uhr, Start des Laufs um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro ist erbeten
Ansprechpartnerin: Anna Hartmann, hartmann@greencity-projekt.de, (089) 89 06 68 -613

Den genauen Streckenverlauf können Sie auf dieser Karte einsehen: http://www.aok-bladenight.de/images/strecken/Schwabing14.pdf
Kostenlose Fotos der AOK Blade Night können Sie hier herunterladen: www.greencity.de/downloads.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen
Judith Müller
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Green City e.V.
Judith Müller
Kommunikation
Goethestraße 34 / Rgb.
80336 München

Tel (089) 890 668 – 313
Fax (089) 890 668 – 66
judith.mueller@greencity.de
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Green City fordert Tempo 30 für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Pressemitteilung
München, den 8. August 2014

Wie kann München die Sicherheit seiner RadfahrerInnen und FußgängerInnen erhöhen? Eine schnelle und preiswertere Alternative zur oft langwierigen Planung und Umsetzung neuer Radwege und Fußgängerzonen sind Temporeduzierungen. Die Umweltorganisation Green City e.V. ruft deshalb die Stadtverwaltung auf, systematisch zu prüfen, wo sie die Geschwindigkeit von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde in Münchens Straßen senken könnte. Das Ziel der Umweltschützer: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr, vor allem für ältere Menschen und Kinder.

Hackerbrücke, Münchner Innenstadt: Während der Wiesn herrschte dort in vergangenen Jahren Tempo 30, um die Sicherheit der vielen VerkehrsteilnehmerInnen von Auswärts zu gewährleisten. Den Rest des Jahres dient die Hackerbrücke Münchens RadfahrerInnen als schnelle Nord-Süd-Querung und FußgängerInnen als angenehme Alternative zur lauten und abgasverschmutzten Paul-Heyse-Unterführung. Nur, dass dann statt Tempo 30 Tempo 50 herrscht. Julia Fröbel, Mobilitätsexpertin bei Green City berichtet: „Wir haben in den letzten Wochen Straßen gesammelt, auf denen sich BürgerInnen eine Reduzierung auf Tempo 30 wünschen. Die Hackerbrücke steht bei vielen ganz oben auf der Liste. Autofahrer haben dort keine Chance, mit ausreichend Sicherheitsabstand Fahrräder zu überholen. Ein Tempolimit würde die Lage beruhigen, weil es die Geschwindigkeiten beider Verkehrsarten aneinander anpasst und dies nach unserer Erfahrung zu weniger gefährlichen Situationen führt. Außerdem hätten FußgängerInnen es deutlich leichter, wenn Sie vor oder nach der Brücke die Straße überqueren – was heute leider schon viel zu oft unter waghalsigen Bedingungen passiert.“

Aus diesem Grund fordert Green City die Stadtverwaltung auf, an der Hackerbrücke und in den anderen von BürgerInnen vorgeschlagenen Straßen testweise für ein halbes Jahr die Geschwindigkeit auf 30 Stunden pro Kilometer zu reduzieren und die Auswirkungen wissenschaftlich auszuwerten. Befragungen von AnwohnerInnen und VerkehrsteilnehmerInnen sollten ebenfalls in die Evaluation einfließen. Wenn sich das Tempolimit bewährt, soll es bestehen bleiben und dauerhaft für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Eine Parallele zieht Green City damit zu anderen aktuellen Verkehrsprojekten der Stadtverwaltung: Zurzeit überprüft sie nach und nach in allen Einbahnstraßen, ob sie diese für den gegenläufigen Radverkehr freigeben kann und erlaubt seit mehreren Monaten testweise nachts Radfahren in der Fußgängerzone. Green City wünscht sich auch bei Tempo 30 ähnlichen Mut und Fortschrittsgeist der Münchner VerkehrsplanerInnen. Denn dass sich in München viele Menschen flächendeckend Tempo 30 wünschen, hat Green City letztes Jahr mit der Teilnahme an einer Europäischen Bürgerinitiative gezeigt. In keiner anderen deutschen Stadt wurden so viele Stimmen pro Tempolimit gesammelt wie in München. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.greencity.de

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de

Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Müller, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Julia Fröbel, Mobilität
Mail: julia.froebel@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -319

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/08/GreenCity_Tempo30.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads