EU-Report: Jeder zweite importierte Honig ist möglicherweise gefälscht – foodwatch fordert bessere Kontrollen

Pressemitteilung

Berlin, 23. März 2023. Nach dem Bekanntwerden von Laborergebnissen der EU-Kommission zu gefälschtem Honig, hat die Verbraucherorganisation foodwatch die zuständigen Behörden in Deutschland aufgefordert, ihre Kontrollen gegen Lebensmittelbetrug zu verbessern. Weil die staatlichen Labore veraltete Analysemethoden verwendeten, blieben die meisten Fälschungen von Honig unentdeckt, kritisierte foodwatch. Das Labor der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) hatte im Auftrag der Europäischen Kommission anhand einer moderneren Methodik in 46 Prozent von 320 Honigproben Zuckersirupe unter anderem aus Reis, Weizen oder Zuckerrüben gefunden. Das ist nach EU-Recht verboten. Auch von den 32 in Deutschland entnommenen Proben steht die Hälfte im Verdacht, gefälscht zu sein.

„Wer Honig kauft, bekommt auch Honig – diese Gewissheit ist in Europa leider keine Selbstverständlichkeit: Verbraucher:innen haben jahrelang gefälschten Honig in Supermärkten gekauft, ohne es zu wissen“, erklärte Chris Methmann, Geschäftsführer von foodwatch Deutschland. „Die Betrüger:innen nutzen die Lücken in der Lebensmittelüberwachung schamlos aus. Erst mit moderneren Analysemethoden können Kontrollbehörden Fälschungen erkennen und dafür sorgen, dass sie vom Markt verschwinden.“ foodwatch forderte die zuständigen Behörden auf, ihre Labore auf die neusten Analyseverfahren umzustellen.

Die Quote der Fälschungen ist mit 46 Prozent etwa drei Mal so hoch wie während des letzten EU-Kontrollberichts 2017. Damals lag der Anteil der beanstandeten Proben bei lediglich 14 Prozent. Ein möglicher Grund: In der Vergangenheit verdünnten die Betrüger den Honig mit Zuckersirupen aus Maisstärke oder Zuckerrohr. Mittlerweile verwenden sie jedoch Sirupe, die hauptsächlich aus Reis, Weizen oder Zuckerrüben hergestellt werden – ein Betrug, der derzeit von den meisten Laboren technisch nicht entdeckt werden kann.

Der Honig-Betrug ist lukrativ: Im Durchschnitt kostet nach Europa eingeführter Honig 2,17 Euro pro Kilo, während Zuckersirupe aus Reis zwischen 0,40 und 0,60 Euro pro Kilo kosten. Die EU importiert jährlich 175.000 Tonnen Honig aus Drittländern. Damit ist die EU nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte Honigimporteur der Welt – und deckt damit 40 Prozent des Verbrauchs. foodwatch schätzt, dass in der EU jedes Jahr 80.000 Tonnen gefälschter Import-Honig verkauft wird. Da Betrug jedoch auch innerhalb der EU stattfindet, sei die Gesamtzahl des verbotenen Honigs im europäischen Handel deutlich höher.

Quellen und weiterführende Informationen:

EU-Report „From the Hives“

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Dario Sarmadi
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)174 375 16 89




Geheimtipp Oxymel: Little Bee Fresh entdeckt altes Wissen neu

Bio-Oxymel von Little Bee Fresh

Erste Erwähnungen von Oxymel finden sich schon in der Antike. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet Sauerhonig (oxy=sauer und méli=Honig). Berühmte Heiler wie Galenos von Pergamon, Hippokrates von Kos, aber auch die kräuterkundige Hildegard von Bingen berichteten schon von den Kräuterelixieren auf Basis von Essig und Honig. Was danach für lange Zeit in Vergessenheit geriet, erlebt heute ein echtes Revival. Little Bee Fresh, die Manufaktur für nachhaltige Lifestyle-Produkte, hat nun ein Oxymel mit besten Bio-Zutaten vom Bodensee entwickelt.

Tägliche Kur oder Routine nach dem Sport

Ob morgens vor dem Frühstück oder nach dem Sport – Oxymel steht immer für einen bewussten Lebensstil. Ein Esslöffel der Tinktur verdünnt in einem Glas lauwarmem Wasser steht für einen perfekten Start in den Tag und für ein wohltuendes Erfrischungsgetränk. Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, wird darauf achten, dass die Zutaten des Naturprodukts höchste Qualität haben und aus möglichst regionalem Anbau kommen.

Das am Bodensee ansässige Familienunternehmen Little Bee Fresh bietet seit 2017 Bienenwachstücher in Bio-Qualität an. Diese Wachstücher wurden schon von den Ägyptern verwendet, um Lebensmittel frisch zu halten. Bei einem Zufallsfund beim Renovieren eines Hauses, stießen die Gründerinnen auf das Tagebuch der früheren Bewohnerin, Tante Ida, in dem sie über die Bienenwachstücher schrieb. Daraus entstand die Geschäftsidee von Little Bee Fresh. Angelika und Rosemarie Jürgens sind selbst Imkerinnen und haben es sich zum Ziel gesetzt, einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Bienen und von Kulturlandschaften wie den Streuobstwiesen am Bodensee zu leisten. Im Sauerhonig, den auch schon Tante Ida herstellte, finden der Honig artgerecht gehaltener Bienen und Äpfel von den Streuobstwiesen zusammen. Die Gründerinnen haben sich nun mit einer befreundeten Bio-Imkerei zusammengetan und gemeinsam ein Oxymel nach traditioneller Rezeptur entwickelt.

Geheimrezepte für Oxymel

Traditionelle Rezepte für Sauerhonig können so individuell wie die Köpfe dahinter sein. Die Honig-Essig-Essenz kann je nach Geschmack mit getrockneten oder frischen Kräutern, Obst, Wurzeln, Blüten oder Gewürzen ergänzt werden. Entscheidend für Geschmack und Qualität des Sauerhonigs sind die hochwertigen Grundzutaten. Little Bee Fresh setzt für sein Oxymel auf Apfelessig aus regional angebauten Bio-Äpfeln. Der Honig stammt ebenfalls von Bio-Imkern aus der Umgebung. Dem neuen Little Bee Fresh-Oxymel geben Bio-Zitronenmelisse, Bio-Pfefferminze und Tannennadel seinen unvergleichlich frischen Geschmack.

 

Über Little Bee Fresh

Die Bio-Bienenwachstücher von Little Bee Fresh verpacken Lebensmittel natürlich, schön und plastikfrei.

Dabei setzen die Gründerinnen in ihrer Manufaktur am Bodensee auf die hochwertigsten bio-zertifizierten Rohstoffe und eine möglichst regionale und kurze Lieferkette durch ausgesuchten Lieferanten. Das Sortiment des Online-Shops wächst stetig um plastikfreie und nachhaltige Produkte, die jedes Zuhause noch grüner machen. Auch hier setzt das Familienunternehmen auf regionale Lieferanten und kleine Manufakturen aus Deutschland und Österreich.




HEARTBEAT HONEY – Spannender Countdown für honiggoldenes Crowdfunding

PRESSEMITTEILUNG

Noch vier Tage bleiben bis zum Fristende des Social Business Crowdfunding HEARTBEAT HONEY. Jetzt schnell bis Montag den 12.12. auf startnext.de spenden und ein tolles Projekt unterstützen!
Seit Oktober sammelt das Team von der Earthbeat Foundation (Berlin/Zürich) die Summe von 15.000€, um ausgebeuteten GoldminenarbeiterInnen in Uganda eine selbstgewählte Einkommensalternative zu finanzieren. Bei dem Social Business, das mit der Hilfe dieser Finanzierung gegründet werden soll, geht es um flüssiges Gold: Honig…

„Bee part of the hive! – Sei Teil des Schwarms!“ – so lautet dann auch der Slogan, „…denn beim Crowdfunding ist es so wie in einem Bienenschwarm, dem nur als Gemeinschaft gelingt, was die einzelne Biene nicht schaffen kann“. Viele Menschen können durch Spende kleinerer Geldbeträge zusammen ein Projekt finanzieren. Jetzt ticken die Uhren: Nur noch wenige Tage bleiben, um die benötigten 15.000€ zusammen zu bringen! Damit sollen 80 Imkerausbildungen und – Equipment in einem Dorf in Busia, Ost-Uganda finanziert werden.

In den letzten sechs Wochen konnte das Earthbeat-Team bereits über 12.500 € sammeln. Zum Beispiel durch eine Weihnachtliche Spendenfeier am letzten Wochenende in Berlin. Während der Kampagne, die über die Startnext, die Earthbeat Website, bei Facebook und Instagram lief, wurden unter anderem mehrere Animationsvideos gezeigt, die kurz und knackig zum Thema Gold und dessen Abbau informieren. “Es ist nicht einfach, die Leute zu erreichen. Es gibt viele Probleme in der Welt und tolle Projekte, die man unterstützen kann, um das zu ändern. Heartbeat Honey ist eines davon. Was uns besonders macht, ist, dass wir mit dem Thema Gold ein Problemfeld angehen, das den Leuten erst langsam bewusst wird.. Unser Ansatz, nachhaltige Alternativen zu fördern in Regionen, in denen die Menschen (noch) vom Goldabbau abhängen, ist darum bisher einzigartig. Dabei haben wir das Glück, schon viele Jahre mit unseren Partnern in Uganda zusammenzuarbeiten, so dass wir vor Ort sehr konkret und nachhaltig helfen können. Dass wir von vielen Menschen so tolles Feedback zu unserer Kampagne und dem Projekt bekommen, ermutigt uns enorm.”, so eine Mitarbeiterin der Earthbeat Foundation. Diverse Blogs und der Berliner Radiosender Flux FM haben das Vorhaben gefeatured. Genauso wie die Crowdfundingseite Startnext selbst, die Heartbeat Honey unter die Top Ten ihrer Projekte gewählt hat und die Gründerin für ihren Blog interviewed hat. Nun geht es um die Wurst: Noch 4 Tage bleiben bis die Frist ausläuft und beim Crowdfunding gilt: Alles oder nichts! Wenn die gewünschte Spendensumme nicht zusammen kommt, bekommen alle Spender ihren Einsatz zurück. Guya Merkle und ihre Mitarbeiterinnen verschwenden daran keinen Gedanken: „Wir sind kurz vor dem Ziel und ganz sicher, dass uns die richtigen Menschen noch finden werden, die die 15.000 Euro voll und mit uns gemeinsam den Traum für eine goldene Zukunft für die Minenarbeiter realisieren wollen.“

HEARTBEAT HONEY – ein Social Business Crowdfunding
>> www.startnext.de/heartbeathoney << Pressekontakt:
Julia Gajewski
connect@earthbeatfoundation.org
Tel: 0163-5933103
www.startnext.de/heartbeathoney
www.earthbeatfoundation.org




Es summt und brummt – Aufbruchsstimmung bei nearBees

Das Social Startup nearBees nach erfolgreich abgeschlossenem Crowdfunding
München, 30.07.2015 – Bei dem SocialStartup nearBees – Honig von Nebenan gibt es nach der erfolgreich abgeschlossenen nearBees Crowdfunding-Kampagne auf Startnexte viel zu tun: Die Ausweitung des Konzepts auf das gesamte Deutschland ist im vollen Gange und die neu gestaltete Verpackung steht kurz vor der Markteinführung. Gleichzeitig bieten immer mehr Imker auf der Plattform von nearBees ihren Honig an und auch erste Geschäftskunden konnten gewonnen werden.

Ausweitung des Angebots nach Crowdfunding-Kampagne
Dank der 502 von nearBees überzeugten Unterstützer konnte das SocialStartup nearBees seine Crowdfunding ganze 23.346 € einnehmen. Dieser Erfolg sichert die nächsten Schritte des Startups ab und spricht dafür, dass das Konzept gut aufgenommen wird. Für diese Hilfe gibt es natürlich auch kleine Dankeschöns, wie zum Beispiel Honiggutscheine oder Kosmetik aus Bienenprodukten. Selbst die Übernahme von Bienenpatenschaften war möglich und die ersten Dankeschöns befinden sich auch bereits auf dem Weg zu ihren glücklichen Empfängern. Mit dem Geld sollen nun die nächsten Ziele erreicht werden: Ganz Deutschland soll Honig von Nebenan beziehen können. Inzwischen nehmen bereits über 300 Imker das Angebot in Anspruch mit einem kostenlosen Profil auf der Plattform von nearBees Honig anzubieten und es werden zunehmen mehr. Die Vision, dass in allen Regionen Deutschlands Honig von lokalen Imkern verfügbar ist, rückt somit immer näher.

Damit der Honig auch noch schöner ankommt, wird gleichzeitig auch am Design der Verpackung gearbeitet. Die Arbeit
hat sich gelohnt, schon in Kürze wird der Honig in einer neuen Verpackung ausgeliefert – natürlich wie bisher CO2- und ressourcensparend. Damit der Honig von Kunden auch stilvoll genossen werden kann, wird auch ein Honigtopf entwickelt. Firmen, die ihn an Kunden verschenken möchten, haben dabei die Möglichkeit, den Honigtopf zu individualisieren.

Es bleibt viel zu tun
Daneben konnten die ersten Geschäftskunden von nearBees überzeugt werden. Im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft
sollen noch weitere Geschäftspartner gefunden werden, die regionale und nachhaltige Produkte als Firmengeschenk schätzen. In den nächsten Monaten soll dann der Verkauf und Versand von Honig an Privat- und Firmenkunden ausgebaut werden.

 

Über nearBees – Ohne Imker, keine Bienen: nearBees hat sich daher zum Ziel gesetzt den Honigverkauf radikal zu
vereinfachen. Über einen Onlinemarktplatz finden Imker und Honigliebhaber bequem zusammen – für eine transparente Herkunft, faire Honigpreise und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft!

Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs sind die Stipendiaten der Social Entrepreneurship Akademie und des Strascheg Center for Entrepreneurship. nearBees ist Gewinner des “Join Our Core” Wettbewerbs von Ben&Jerry’s, wurde 2014 zum Social Startup des Jahres von der Wirtschaftswoche ausgezeichnet und hat bereits an weiteren Wettbewerben teilgenommen.

Ansprechpartnerin – Viktoria Schmidt
www.nearBees.de | nearBees GmbH | Flößergasse 8 | 81369 München | presse@nearbees.de | 089.38153514




Crowdfunding Kampagne von nearBees gestartet – Honig von Nebenan bald in ganz Deutschland

Crowdfunding Kampagne gestartet – das Social Startup nearBees bringt den lokalen Honiggenuss in alle Ecken Deutschlands

München, 18.05.2015 – Im Rahmen des Streetlife Festival, dem größten Straßenfest Münchens mit ca. 250.000 Besuchern, erfolgte am gestrigen Sonntag der offizielle Startschuss zur Crowdfunding Kampagne von nearBees. Mit einem Onlinemarktplatz und einer versandoptimierten Nachfüllverpackung hat das Startup den Kauf von lokalem Honig im Großraum München bereits radikal vereinfacht. Nun sollen bundesweit Honigliebhaber vom Sofa aus die geschmackliche Vielfalt von lokalem Honig entdecken können. Die Kampagne kann ab sofort auf www.startnext.com/nearbees unterstützt werden.

Weltmeister im Honigkonsum – Verlierer bei der Bestäubung

Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr durchschnittlich 1,2 kg Honig. Damit ist Deutschland Weltmeister im Honigkonsum. Doch die Zahl der Bienen hat in den vergangenen Jahrzehnten rapide abgenommen und deckt bei weitem nicht mehr den eigentlichen Bedarf. “Die Vermarktung des Honigs ist für viele Hobbyimker schlicht zu zeitintensiv und wenig lohnend. Besonders die neue, junge Imkergeneration hält Bienen meist nur noch aus Zeitvertreib und für den Eigenbedarf“, so Mitgründerin und Imkerin Viktoria Schmidt. Problematisch an diesem Trend ist nicht nur die enorme Menge an billig importiertem Honig, die zu einem rapiden Preisverfall geführt hat. Viel gravierender wirkt sich das Fehlen der Bienen auf den Artenreichtum unserer Natur aus, denn Wild- und Nutzpflanzen werden ohne sie nicht ausreichend bestäubt.

Doch nicht nur Imker haben Problem ihren Honig zu vermarkten – auch für Konsumenten ist es immer schwieriger, lokalen Honig zu erwerben.

nearBees hat den Honigkauf an die Bedürfnisse moderner Imker und Kunden angepasst: Imker können ihren Honig zeitsparend vermarkten, Honigliebhaber den süßen Nektar bequem vom Sofa aus bestellen. Dank der versandoptimierten Verpackung landet der Honig von Nebenan ohne Umwege direkt im Briefkasten. Ganz nebenbei wird so zum Erhalt einer artenreichen Natur beigetragen, denn der Honig selbst kann zwar importiert werden, die Bestäubungsleistung der Biene jedoch nicht.

Honig von Nebenan – bald aus ganz Deutschland

Mit der Crowdfunding Kampagne soll der Onlineverkauf schrittweise auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. Imker aus allen Regionen Deutschlands können sich dazu bereits heute ein kostenloses Profil auf nearBees.de erstellen. Auf die Unterstützer der Kampagne warten dabei viele attraktive Dankeschöns: von der Bienenpatenschaft über das Verkaufsset für teilnehmende Imker bis zur süßen Honig-Post ist für jeden Geschmack etwas mit dabei. Sollte die gesammelte Summe den Zielbetrag von 40.000 Euro  übersteigen, sind bereits Erweiterungen der Onlineplattform, die noch tiefere Einblicke in die Imkerei und die Welt der heimischen Bienen ermöglichen, geplant. Die Kampagne auf startnext wird dabei von der Social Entrepreneurship Akademie kuratiert.

Über nearBees – Ohne Imker, keine Bienen: nearBees hat sich daher zum Ziel gesetzt den Honigverkauf radikal zu vereinfachen. Über einen Onlinemarktplatz finden Imker und Honigliebhaber bequem zusammen – für eine transparente Herkunft, faire Honigpreise und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft!

Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs wurde 2014 von der Wirtschaftswoche als Social Startup des Jahres ausgezeichnet. Aktuell sind die Stipendiaten der Social Entrepreneurship Akademie und des Strascheg Center for Entrepreneurship unter den Finalisten des Ben&Jerry‘s “Join Our Core” Wettbewerb zu finden.




Wir retten Bienen: Die Bienen-Sauna

Jeder dritte Bissen unseres Essens ist von Bienen abhängig. Wir können vielleicht ohne Honig, aber nicht ohne Bienen. Diese sind jedoch durch Monokulturen in der Landwirtschaft, den Einsatz von besonders gefährlichen Insektiziden und die Varroamilben bedroht. Diese Milben sind seit den 1970er Jahren eine Plage, die sich inzwischen über die ganze Welt ausgebreitet hat und die Existenz der Honigbienen bedroht. Mit der Bienen-Sauna wird den Imkern endlich eine wesensgerechtere Haltung ihrer Bienenvölker ermöglicht. Statt mit Säuren oder Giften zu behandeln, setzen wir mit der Bienen-Sauna auf natürliche Wärme.

Die Sauna tötet also mit Hyperthermie die Varroamilben. Die Idee, die Milben auf diese Weise zu töten, gibt es schon seit ca. 30 Jahren. Das ist möglich, weil die Milben empfindlich auf Wärme reagieren. Ab einer Temperatur über 39°C verändern sich die Eiweiße in ihrem Körper, sodass sie irreversible Schäden erleiden. Die Bienen dagegen können Temperaturen bis 45°C vertragen.

Wie ist die Bienen-Sauna eigentlich entstanden? Richard, der Erfinder der Bienen-Sauna, ist selbst Imker. Als ihm das erste Bienenvolk durch Säurebehandlung eingegangen ist, hat er nach Alternativen gesucht. Dabei ist er auf Wärmebehandlung gestoßen, hat aber kein praktikables Gerät gefunden. Also hat er selbst eins entwickelt. Typisch Ingenieur.

Kurz und auf den Punkt:

Das Problem

Weltweit werden Bienenvölker von der Varroamilbe befallen. Sie gilt als Hauptverursacher des massenhaften Bienensterbens. Ein Leben ohne die Biene ist aber für uns alle undenkbar. Denn die Biene ist unsere Ernährerin und der weltweite Bedarf an Naturprodukten hängt von ihr ab. Die herkömmliche Bekämpfung der Varroamilbe mit Gift oder Säure hat bisher keinen durchschlagenden Erfolg gebracht. Im Gegenteil. Sie schädigt die Bienen zusätzlich und hinterlässt Rückstände im Honig.

Die Lösung

Wir nutzen eine uralte Behandlungsmethode – die Wärme. Unsere Bienen-Sauna können Imker ohne großen Aufwand oder Kosten einsetzen. Die Biene “schwitzt” sich gesund, während die wärmeempfindliche Milbe stirbt. Das Ergebnis: gesunde, vitale Bienenvölker und reiner Honig ohne Behandlungsrückstände.

Die Bienen-Sauna hat eine Lebensdauer von 30 Jahren. Wir stellen Ersatzteile und einen Reparaturservice bereit und sehen die Bienen-Sauna als einen ersten Schritt für eine Bienen-Fürsorge.

Mehr Infos gibt es hier: www.wir-retten-bienen.org

Jetzt unterstützen und Bienenretter werden: Denn die Rettung der Bienen geht uns alle an!

In den letzten Wochen haben uns bereits mehr als 20 Imker vertraut und eine Bienen- Sauna vorbestellt. Das freut uns sehr! Für die Bienen und für uns ist das ein riesiger Erfolg. Gerade ist unsere zweite Kampagne für die Finanzierung der zweiten Charge bei Indiegogo gestartet. Wir wollen 20 weitere Bienen-Saunen produzieren. Doch die erste Kleinserie ist teuer in der Produktion. Trotzdem bieten wir die Bienen-Sauna für die Imker zu einem erschwinglichen Preis an. Um diese Finanzierungslücke zu schließen, benötigen wir weitere 10.000 Euro.

Und deswegen brauchen wir jede Unterstützung!

Als Tauschgüter bei der Crowdfunding-Kampagne gibt es tolle Goodies: Tee von der Teekampagne, Gewürze von der Gewürzkampagne, Honig aus eigener Herstellung, Bienenwachskerzen, natürlich die Bienen-Sauna und noch einiges mehr.

 

Das Team:

Dipl.-Ing. Richard Rossa

Richard ist Ingenieur für Regelungs- und Verfahrenstechnik. Vor rund sieben Jahren fing er mit dem Imkern an und die Bienen haben ihn von Anfang an in ihren Bann gezogen. Er hat großen Respekt vor diesen Wesen. Und das nicht nur wegen ihrer Unentbehrlichkeit für unsere Umwelt und unser Leben. Wenn man einmal das magische Feld erlebt hat, das ein gesundes Bienenvolk mit seinem Summen und seiner harmonischen Emsigkeit erzeugt, weißt man, wovon Richard spricht. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit, für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bienen zu sorgen. Die Bekämpfung der Varroamilbe ist dabei von zentraler Bedeutung.

Dr. Florian Deising

Florian war Unternehmensberater, Finanzmanager und leitete internationale Projekte in großen Konzernen. Vor zwei Jahren stieg er aus, um sozusagen hauptberuflich unsere Welt ein Stück besser zu machen. Er gründete mit einem Freund PowerAthleten, um Sportförderung mit umweltfreundlichem Konsum zu verbinden. Dazu leistet er freiberuflich organisatorische Unterstützung für Sozialunternehmer.

Warum Florian als Nicht-Imker bei diesem Projekt dabei ist? Weil er sofort erkannt hat, dass dieses Gerät Bienen rettet, ihre Lebenskraft stärkt und im besten Sinne unsere Umwelt schützt.

Presse:

Wir sind immer auf der Suche nach Medienpartnern und freuen uns sehr, wenn über die Bienen-Sauna berichtet wird.

Anfragen bitte an:

Alicia Metz

alicia.metz@apisystems.de

0163-8683979

Die Bienen-Sauna:

Website: www.wir-retten-bienen.org
Facebook: www.facebook.com/wir.retten.bienen
Twitter: www.twitter.com/Bienenretter
YouTube: www.youtube.com/channel/UCb3sDAsHaw4HMMaBdoDYV8w
Crowdfunding: www.indiegogo.com/projects/wir-retten-bienen-bienen-sauna/x/9116698




Release der Onlineplattform nearBees. Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen.

Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen

Das Onlineportal nearBees bringt Bienenhalter und Honigkäufer auf bequeme Weise zusammen. Dank einem neuartigen Verpackungskonzept bekommen Kunden den “Honig von Nebenan” direkt vom Imker in ihren Briefkasten geliefert. Dabei unterstützt das Geschäftsmodell von nearBees wichtige gesellschaftliche Anliegen.

Denn woher kommt eigentlich unser Honig? Mit ziemlicher Sicherheit nicht aus Deutschland, denn über 80 Prozent des Honigbedarfs wird aktuell importiert. Und dass obwohl hierzulande über 90.000 Imker mit fast 700.000 Bienenvölkern für die Bestäubung der heimischen Nutz- und Gartenpflanzen sorgen. Für die meist hobbymäßigen Bienenhalter ist die Vermarktung des Honigs oftmals aus zeitlichen und aus Kosten-Gründen eine große Herausforderung. Auf der anderen Seite haben es Kunden mit Interesse an regionalem Konsum und transparenter Herkunft trotz der hohen Imkerdichte in Deutschland schwer, lokalen Honig zu erwerben.

Auf der Onlineplattform können zunächst (Hobby)Imker des Großraums München ihren Honig bequem und zeitsparend vermarkten. Liebhaber des süßen Blütennektars finden auf dem Portal präzise Honig aus ihrer Nachbarschaft, quasi von den Bienen die ihnen täglich auf ihrem Balkon begegnen.

Um den Onlinehandel für Imker wie Honigliebhaber interessant zu gestalten, setzt nearBees auf eine designtechnische Innovation: “Bisher wird Honig kaum über das Internet vermarktet, denn hohe Versandkosten für die schweren und zerbrechlichen Honiggläser machen den Online-Honigkauf unattraktiv. Das flache und leichte Packmaß der nearBees-Honigverpackung erlaubt einen kostengünstigen Versand und kann ohne Aufwand für den Empfänger über den Briefkasten zugestellt werden. So wird der ansonsten unrentable Onlinekauf von Honig wirtschaftlich sinnvoll”, so Mitgründerin und Imkerin Viktoria Schmidt. “Unser Ziel ist, durch den lokalen Honigkonsum ortsansässige Bienenhalter zu unterstützen und somit indirekt für eine artenreiche Natur zu sorgen”.

Ab Ende 2014 wird der Online-Verkauf schrittweise auf ganz Bayern und Deutschland ausgeweitet. Imker aus allen Regionen Deutschlands können sich aber bereits heute selbst auf www.nearBees.de eintragen und aktiv werden.

nearBees - Honig von Nebenan
So vielfältig wie die Pflanzen der Nachbarschaft schmeckt auch der lokale Honig von Nebenan © nearBees

Über nearBees:
nearBees will den Honigkonsum wieder re-regionalisieren und somit lokale Honigproduzenten stärken und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft erhalten. Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs bringt über eine Onlineplattform Honigliebhaber mit lokalen (Hobby-)Imkern zusammen. Eine neu entwickelte Honigverpackung macht den bisher unrentablen Honigversand dabei wirtschaftlich attraktiv.

Kontakt:
nearBees – Honig von Nebenan
Michael Gelhaus
Heßstr. 89
80797 München
Telefon: 089.38153514
E-Mail: info@nearbees.de
www.nearbees.de