ABO Wind bringt zwei neue Windparks im Hunsrück ans Netz

Pressemitteilung

· Sechs Windkraftanlagen produzieren Strom für 13.000 Haushalte
· 17 Jahre hervorragende Partnerschaft mit zahlreichen gemeinsamen Projekten
· Windkraft ist wichtiger Baustein des lokalen Tourismus

(Wiesbaden, 10. Oktober 2017) Mit der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf im Hunsrück verbindet den Projektentwickler ABO Wind eine besondere Beziehung: Fast ein Viertel seiner aktuell 131 rheinland-pfälzischen Windkraftanlagen stehen hier. Zwei neue Windparks hat das Unternehmen in den vergangenen Wochen ans Netz gebracht.

Der interkommunale Windpark der Gemeinden Breit, Büdlich, Schönberg und Heidenburg besteht aus vier Anlagen des Typs Vestas V112 mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt. Hinzu kam kurz darauf der Windpark Berger Wacken in der Ortsgemeinde Berglicht – zwei Nordex N117-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und je 2,4 Megawatt Nennleistung. Zusammen produzieren die sechs Anlagen rund 44 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr. So viel verbrauchen rund 13.000 durchschnittliche Haushalte. Der Umwelt bleiben damit rund 33.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

Im Jahr 2002 weihten ABO Wind und die Bürgermeister der vier beteiligten Ortsgemeinden mit dem interkommunalen Windpark Berglicht das erste gemeinsame Projekt ein. „Die Gemeinden leisteten damit echte Pionierarbeit in Rheinland-Pfalz“, erinnert sich ABO Wind-Geschäftsleiterin Urta Steinhäuser. „Unsere Arbeit mit den Ortsgemeinden, der Verbandsgemeinde, der Kreisverwaltung und dem Forst ist sehr vertrauensvoll und klappt seit nunmehr 17 Jahren hervorragend.“ Dank der langjährigen, guten Zusammenarbeit hat sich ABO Wind im Jahr 2012 entschieden, hier den Lehrpfad Hunsrücker Windweg rund um die Windparks Berglicht und Heidenburg zu errichten. Zwei Jahre später integrierte die Verbandsgemeinde ihn in die neue Traumschleife „Wind, Wasser & Wacken“. Der Südwestrundfunk zählt die Traumschleife zu den schönsten Wandertouren in Rheinland-Pfalz. Die neuen Windkraftanlagen schaden der Tourismusregion Erbeskopf nicht: Die Traumschleife hat bei ihrer aktuellen Neubewertung mehr Erlebnispunkte erhalten als zuvor. Zusätzlich fördert das Unternehmen mit einem jährlichen Beitrag die Aktivitäten des Hunsrückhauses auf dem Erbeskopf und unterstützt zahlreiche Sport- und Musikvereine in der Verbandsgemeinde. Auch die Ortsgemeinden ohne eigenen Windpark profitieren von der Windenergie: Dank eines Solidarpaktes kommt ein Teil der Einnahmen aus den Windkraftanlagen allen 21 Ortsgemeinden zugute, egal auf welcher Gemarkung die Anlagen stehen.

Im Sommer 2017 feierte ABO Wind gemeinsam mit dem Betreiber Schöller Wind die Einweihung der beiden Windparks Horath und Merschbach. „Die Einnahmen aus der Windenergie sind für unseren Gemeindehaushalt sehr wichtig“, sagt Horaths Bürgermeister Egon Adams. „ABO Wind hat das sehr professionell umgesetzt: Neun Monate nach der Genehmigung standen die neun Anlagen.“

ABO Wind hofft, als Partner der Verbandsgemeinde noch weitere Erneuerbare-Energie-Projekte ans Netz zu bringen, beispielsweise im Rahmen des sogenannten Repowering. Dabei werden ältere Anlagen durch neue, leistungsfähigere Windkraftanlagen ersetzt.

Lena Fritsche
Teamleitung Kommunikation

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
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Zwei neue Windparks für die Hunsrücker Energiewende

· 200 Horather und Merschbacher feiern Windparkeinweihung im Hunsrück
· Projektpartner loben die hervorragende Zusammenarbeit
· Sauberer Strom für 25.000 Haushalte

(Horath/Wiesbaden, 27. Juni 2017) Nach einer heißen Frühsommerwoche wehte ein kräftiger Wind zur Einweihung der Hunsrücker Windparks Horath und Merschbach am vergangenen Sonntag. Rund 200 Bürger aus den beiden Ortsgemeinden und der Region waren gekommen, um gemeinsam mit dem Projektentwickler ABO Wind und dem Betreiber Schöller Wind des Windparks Merschbach zu feiern.

Merschbachs Bürgermeisterin Iris Hornberg sagte: „Als einer der kleinsten Orte in der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf sind wir sehr stolz und freuen uns, dass wir zwei Windkraftanlagen realisieren konnten.“ Horaths Bürgermeister Egon Adams ergänzte: „Wir machen nicht viel Wind um unsere Dörfer, wir nutzen ihn lieber, um einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.“ Er betonte auch die Rolle der Pachteinnahmen für den Gemeindehaushalt: „Wir haben das ‚Tal der Tränen‘ verlassen und leisten zusätzlich noch den vereinbarten Solidarbeitrag für alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde.“ Die interkommunale Zusammenarbeit würdigte auch Marc Hüllenkremer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf: „Die Energiewende macht an Grenzen nicht Halt, darum ist es unsere Aufgabe, in der gesamten Region an einem Strang zu ziehen und das haben wir hier geschafft.“ Hüllenkremer lobte auch die Auftritte der Kita St. Martin und der DJK-Tanzgruppen Minis und Hoata Danz-Kids: „Es ist toll, dass ihr Kinder das Fest so mitgestaltet, denn um eure Zukunft geht es hier heute.“

ABO Wind ist mit der Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf schon lange verbunden hat und hat seit dem Jahr 2002 dort nun bereits 25 Windkraftanlagen und den Lehrpfad Hunsrücker Windweg errichtet, sechs weitere Anlagen sind aktuell im Bau. „Vor 15 Jahren habe ich mein erstes Windparkfest ganz in der Nähe in Berglicht gefeiert“, erinnerte sich ABO Wind-Geschäftsleiterin Urta Steinhäuser. „Ich freue mich sehr, heute mit Ihnen wieder ein Fest zu feiern.“ Steinhäuser bedankte sich bei allen Beteiligten der Gemeinden, der Kreisverwaltung und der Forstämter: „Die Arbeit mit Ihnen ist etwas Besonderes und wirklich einzigartig. Darum haben wir heute richtig etwas zu feiern.“

Auch Jörg Röver, Geschäftsführer der Schöller Wind GmbH, die den Windpark Merschbach betreibt, lobte die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Er wies auf die zeitgleich stattfindenden Demonstrationen gegen zwei marode belgische Atomkraftwerke hin und ergänzte: „Moderne Windparks wie diese beiden hier im Hunsrück sind nicht nur Teil der notwendigen Energiewende, sie sind der Anfang vom Ende der Atomenergie.“

Die neun Anlagen des Windparks Horath des Typs Vestas V112 mit 3,3 Megawatt Nennleistung gingen im September 2016 ans Netz. Im März 2017 folgten zwei Anlagen des Typs Vestas V126 mit ebenfalls 3,3 Megawatt Nennleistung in Merschbach. Insgesamt produzieren die elf neuen Anlagen rund 85 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom – so viel verbrauchen rund 25.000 durchschnittliche Haushalte. Sie ersparen der Umwelt den Ausstoß von rund 64.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.

Nach den Auftritten des Kindergartens und der Kindertanzgruppen begleitete der Musikverein Horath das Einweihungsfest musikalisch. Für Speisen und Getränke sorgten die Ortsgemeinde Merschbach sowie die Freiwillige Feuerwehr, der Musikverein, der Männergesangverein Cäcilia und die DJK aus Horath. Während die Kinder am Stand der Kita St. Martin Windrädchen basteln konnten und geschminkt wurden, informierten sich die Erwachsenen am ABO Wind-Stand über die Windenergie und besichtigten den Turmfuß der Windkraftanlage.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel: (0611) 267 65-617; Fax: -599
Mobil: 0152 567 11 617
lena.fritsche@abo-wind.de
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Umweltministerin weiht erstes Windrad für Genossen im Hunsrück ein

Pressemitteilung

· Ulrike Höfken lobt vorbildliches Projekt in Lahr

· Besucher besichtigen die Windkraftanlage

· Neuer Lehrpfad zur Windenergie für Spaziergänger

(Lahr, 21. Juni 2016) Bei der Nutzung der Windkraft ist der Hunsrück schon seit längerem vorne mit dabei. Am Sonntag weihten Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) und mehr als 200 Besucher in Lahr nun die erste von einer Bürgerenergiegenossenschaft betriebene Anlage im Hunsrück ein. Höfken sowie Christian Keimer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kastellaun, und Ortsbürgermeister Hans-Peter Färber lobten das vorbildliche und wegweisende Projekt.

Eigentümerin der Anlage des Typs Nordex N131 mit einer Nennleistung von drei Megawatt ist die SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG. Das Wiesbadener Unternehmen ABO Wind hat die Anlage projektiert, die jährlich rund sieben Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produziert. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von rund 5.000 Personen. „Was können wir Besseres tun, als dem Klimawandel mit erneuerbaren Energien etwas entgegenzusetzen?“, fragte Höfken. Die Ministerin bezeichnete die zahlreichen Unwetter der jüngsten Zeit als bedrohliche Vorboten eines verheerenden Klimawandels. Christian Keimer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kastellaun, sagte: „Das Bürgerwindrad bringt der Ortsgemeinde Lahr satte Einnahmen und dank des Genossenschaftsmodells kann jede Bürgerin und jeder Bürger daran teilhaben.“ Auch Ortsbürgermeister Hans-Peter Färber betonte die langfristige finanzielle Sicherheit, die die Windkraftanlage der Gemeinde biete. „Bei ABO Wind und allen beteiligten Firmen möchte ich mich für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Das Windrad ist für die Gemeinde eine große Bereicherung.“ Der Gemeinderat hatte dem Vorhaben einstimmig zugestimmt und die Bürger über den Fortschritt der Planungen in öffentlichen Sitzungen auf dem Laufenden gehalten. Viele Bürger besuchten auch die Baustelle und sahen sich den Transport der Rotorblätter an. Die Ortsgemeinde ist eines von 98 Mitgliedern der SOLIX Energie und betreibt somit das Lahrer Windrad mit.

Dr. Petra Gruner-Bauer, Vorstandsvorsitzende der SOLIX ENERGIE aus Bürgerhand Rheinhessen eG, erinnerte sich: „Vor 30 Jahren belächelte man die Erneuerbaren und nannte uns Traumtänzer. Heute stehen wir mitten in der Energiewende und die Bürger sind dabei die treibende Kraft.“ Alexander Koffka, Geschäftsleiter des Projektierers ABO Wind, stellte die gute Zusammenarbeit mit den Partnern heraus: „Wir freuen uns sehr über unser erstes Projekt mit einer Genossenschaft – noch dazu eine mit so viel Kompetenz und Engagement. Und dass die Lahrer Bürger hinter dem Windrad stehen und so zahlreich heute mit uns feiern, freut uns natürlich ebenso sehr.“

Nach der offiziellen Einweihung des Windrads traten der Kirchenchor Petershausen sowie der Musikverein Hunsrück-Echo aus Mörsdorf auf. Die Besucher konnten auch den Turmfuß der Windkraftanlage besichtigen. Die Frauengemeinschaft, Freiwillige Feuerwehr und der Verein der Dorfgemeinschaft Lahr bewirteten die Gäste des Festes.

Wenige hundert Meter von der Anlage entfernt hat ABO Wind einen Lehrpfad zur Windenergie mit zehn Quizstationen und einer Infotafel errichtet. Dazu gehört auch eine Fotowand, hinter der sich Besucher gegenseitig als Windkraft-Techniker fotografieren können. ABO Wind informiert über die Windkraftanlage auch unter www.windpark-lahr.de.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
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