Überdimensionale Wahlkabine vor dem Rathaus: Aktion zum Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle“

Einladung zum Pressetermin
München, 24. Oktober 2017

Ein Kreuz für den Klimaschutz setzen: Dazu ruft die Umweltorganisation Green City e.V. am Mittwoch, 25. Oktober, mit einer überdimensionalen Wahlkabine am Marienplatz auf. Als Teil des Bündnisses „Raus aus der Steinkohle“ will sie die MünchnerInnen dazu motivieren, beim Bürgerentscheid am 5. November zur Wahl zu gehen – und für das Abschalten des Blocks 2 im Heizkraftwerk München-Nord abzustimmen. Wir laden Sie ein, bei der Aktion dabei zu sein. Sie ist vor allem für FotografInnen interessant, vor Ort beantworten aber gerne auch Experten die Fragen der JournalistInnen.

Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2017, 10:30 bis 11:00 Uhr
Ort: Marienplatz vor dem Rathaus, 80331 München
Anmeldung: presse@greencity.de oder (089) 890 668 -321

Das Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle“ mobilisiert München: Nachdem ein breites Bündnis, dem auch Green City e.V. angehört, die nötigen 33.600 Stimmen sammelte, ließ der Stadtrat Anfang August 2017 den Bürgerentscheid über eine frühzeitige Stilllegung des Block 2 am Heizkraftwerk Nord zu. Das Kraftwerk soll nach den Forderungen des Bürgerbegehrens im Jahr 2022 abgeschaltet werden, statt wie von den Stadtwerken München vorgesehen bis 2035 in Betrieb zu bleiben. Seit 15. Oktober können die MünchnerInnen per Briefwahl abstimmen – oder am 5. November den Gang zur Wahlurne antreten. Green City e.V. unterstützt das Bürgerbegehren als kosteneffiziente und sofort wirksame Klimaschutzmaßnahme. Das Heizkraftwerk-Nord stößt jährlich etwa zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid aus – mehr als der gesamte Münchner Straßenverkehr. Die Stadt München kann sich das Abschalten des Kraftwerks leisten: Laut einem Gutachten des Öko-Institut Freiburg ist eine vorzeitige Stilllegung des Kraftwerksblocks, beispielsweise im Jahr 2020, möglich. Die ausfallende Stromerzeugung würde zum größten Teil durch andere Heizkraftwerke in München übernommen. Durch das Abschalten des Steinkohlekraftwerks könnte München ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen.
Weitere Informationen unter: www.raus-aus-der-steinkohle.de.

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie im Anschluss an den Termin aus unserem Presseportal runterladen: https://goo.gl/Nd5n7R

Ihre Ansprechpartnerin bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Green City e.V., Lindwurmstraße 88, 80337 München




US-Regierung bei Klimapolitik isoliert G7-Umweltministertreffen: Germanwatch begrüßt klares Bekenntnis von sechs Mitgliedern zur Umsetzung des Paris-Abkommens und für mehr Klimaschutz auch vor 2020

Pressemitteilung Germanwatch

Bonn/Berlin (12. Juni 2016). Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die klimapolitischen Ergebnisse des heute in Bologna zu Ende gegangenen Treffens der G7-Umweltminister. „Das ist eine klare Botschaft an US-Präsident Trump und dessen Umweltminister Scott Pruitt: Das Paris-Abkommen wird nicht neu verhandelt. Es ist und bleibt das zentrale Instrument für internationale Klimakooperation. Der Versuch der US-Regierung, sich aus der Verantwortung für das Klima zu stehlen, wird nicht akzeptiert“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Im Abschlussdokument erklären außer den USA alle sechs Umweltminister und die EU-Kommission, dass sie das Pariser Klimaabkommen rasch und vollständig umsetzen wollen. Sie betonen zudem die Notwendigkeit, bereits vor 2020 die Geschwindigkeit des Klimaschutzes zu erhöhen. Bals: „Wir werden die Bundesregierung, die das deutsche 2020-Klimaziel krachend zu verfehlen droht, an diesem Versprechen messen. Vor allem heißt das: Schon vor 2020 muss ein relevanter Teil der deutschen Kohlekraftwerke stillgelegt werden.“ Die „G6“-Länder (außer USA) haben sich außerdem verpflichtet, bis 2025 aus ineffizienten fossilen Subventionen auszusteigen, deutlich vor 2020 ihre langfristigen Klimaschutzpläne für die Zeit bis 2050 vorzulegen sowie bis 2050 eine Energiewende weg von fossilen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien durchgeführt zu haben. Sie forderten zudem erstmals die öffentlichen Entwicklungsbanken auf, alle ihre Investitionen an den Vorgaben des Paris-Abkommens auszurichten und sie bekennen sich zur Verantwortung der Industrieländer, ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar für die Unterstützung von Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels in armen Ländern zu mobilisieren.

„Die italienische Präsidentschaft und die europäischen Partner haben es beim Klima geschafft, eine klare Position gegenüber Trumps Kurs der Selbstisolierung zu beziehen“, lobt Bals. „Trump und Pruitt kämpfen im Auftrag der fossilen Lobby gegen den zwingend erforderlichen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis zur Mitte des Jahrhunderts. Diesem Versuch, Verantwortungslosigkeit zu organisieren, muss bei jedem internationalen Treffen klar widersprochen werden.“
Auch beim G20-Gipfel in knapp vier Wochen steht die Klimapolitik auf der Tagesordnung. Germanwatch sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Verantwortung, beim Gipfel in Hamburg ein starkes Ergebnis zu organisieren. Das G7-Treffen sei ein ermutigendes Signal dafür, dass dies ohne Trump auch beim G20-Gipfel gelingen kann. Bals: „Die Herausforderung ist beim G20-Gipfel größer, da auch Länder wie Saudi-Arabien und Russland, die hauptsächlich von fossilen Energien leben, neben Donald Trump am Tisch sitzen. Umso wichtiger ist ein klares Signal, dass der Rest der Welt die Zeichen der Zeit erkannt hat. Glaubwürdig ist ein solches Signal aber nur, wenn es auch zu zügigem Handeln führt.“

Kontakt für Medien:

Stefan Küper
Pressesprecher Germanwatch
(Kontakt s.u.)


Stefan Küper
Pressesprecher

Germanwatch e.V.
Dr.Werner-Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn

Tel. +49 (0)228 / 604 92-23, Fax -19
mobil: 0151 / 252 110 72
E-Mail: kueper@germanwatch.org
www.germanwatch.org




#MakeOurPlanetGreatAgain: Rapunzel setzt Licht-Zeichen für Klimaschutz

Bio-Pionier beleuchtet sein Gebäude in Legau grün – Aktion vom 2. bis 9. Juni 2017

 

Legau, 2. Juni 2017 / Der von US-Präsident Trump angekündigte Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen geht in die falsche Richtung für unsere Welt – von der es nur eine gibt und die wir gemeinsam schützen sollten. So reagierten viele Menschen weltweit und auch im Allgäu beim Bio-Pionier Rapunzel Naturkost auf die Nachricht aus den USA. „Wir wollen sichtbar zeigen, dass wir anderer Meinung sind, an einen anderen Weg für eine grüne und gesunde Zukunft für Mensch, Tier und Natur glauben und uns mit denen solidarisieren, die ähnlich denken“, erklärte Firmengründer Joseph Wilhelm als Reaktion darauf. Daher beteiligt sich Rapunzel mit einer grünen Beleuchtung des Firmengeländes an der spontanen, weltweiten Bewegung #MakeOurPlanetGreatAgain.

Von Freitag, 2. Juni 2017, bis Freitag, 9. Juni 2017, leuchtet es nach Sonnenuntergang zwischen 21 und 22 Uhr in Legau im Unterallgäu noch grüner als sonst. Auch im Oberallgäu grünt es zur gleichen Zeit noch mehr: Das Bio-Unternehmen Primavera in Oy-Mittelberg ist ebenfalls dabei.

„Wir machen Bio aus Liebe.“ Der Leitspruch von Rapunzel drückt dem Geschäftsführer zufolge aus, „warum wir uns seit über 40 Jahren für Bio-Lebensmittel und ökologischen, genfreien Landbau einsetzen: Weil wir einen Teil dazu beitragen wollen, die Welt ein bisschen besser zu machen. Das, was wir mit der aktuellen Politik in den USA beobachten müssen, führt aus unserer Sicht keineswegs zu einer besseren Welt“, betonte Joseph Wilhelm.

UNTERNEHMEN
Die Rapunzel Naturkost GmbH, Legau/Allgäu, ist mit etwa 350 Mitarbeitern ein führender Erzeuger, Hersteller und Vertreiber von biologischen Lebensmitteln. Etwa 600 Rapunzel Produkte findet man bundesweit in über 6.000 Naturkostläden, Bio-Supermärkten und Reformhäusern sowie weltweit in über 30 Ländern. Rapunzel ist bei seinen Lieferbeziehungen sowohl die Qualität der Lebensmittel als auch die Lebensqualität der anbauenden Bauern wichtig.

Pressekontakt
für die Aktion #MakeOurPlanetGreatAgain bei Rapunzel Naturkost:
Katja Egli – Rapunzel Naturkost GmbH, Rapunzelstraße 1, 87764 Legau, www.rapunzel.de
Mobil: 0170 / 7818424 | E-Mail: katja.egli@rapunzel.de




Trump fordert Zivilgesellschaft weltweit heraus

Pressemitteilung Germanwatch

Germanwatch warnt zur Amtseinführung des 45. US-Präsidenten vor Entmutigung: Mit Strategien für Menschenrechte, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit kämpfen

Bonn/Berlin (19. Jan. 2017). Morgen wird Donald Trump offiziell US-Präsident. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist dieser Tag auch eine Zäsur für die Zivilgesellschaft weltweit, die diese Herausforderung annehmen müsse. „Donald Trump steht für ein Programm, das zum Scheitern verurteilt ist. Globale Probleme lassen sich nicht durch Nationalismus eindämmen. Die globale Klimakrise kann man nicht einfach wegwünschen, Menschenrechte und Rechtsstaat – die Grundlagen für ein zivilisiertes Zusammenleben – nicht verächtlich machen“, betont Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. „Wir brauchen eine Transformation und ein Zusammenwirken auf allen Ebenen, damit endlich gegenüber einer entfesselten Globalisierung von Wirtschaft und Finanzmärkten die politische Handlungsmacht die Oberhand gewinnt. Es geht darum, die Kluft zwischen Arm und Reich abzubauen, die globale Klimakrise einzudämmen und die Menschenrechte zu stärken. Es ist Zeit für die Zivilgesellschaft aufzustehen, damit die kurzsichtige Gegentransformation, für die Politiker wie Trump, Le Pen oder auch Frauke Petry stehen, im Sande verläuft.“

‚Keinen zurück lassen‘ („leave no one behind“) – der Leitgedanke der 2015 verabschiedeten UN-Agenda 2030 mit ihren globalen Zielen für nachhaltige Entwicklung – könnte der Slogan einer solchen inklusiven Transformation sein. Diese bezieht jeden Menschen auf dem Planeten und die ökologische Mitwelt mit ein. Klaus Milke: „Es geht um Kooperation – nicht um America first, nicht um Russland zuerst oder Deutschland zuerst. Wir brauchen Konzepte gegen Armut und Ausgrenzung und für gesellschaftliche Teilhabe. Wenn arme Menschen hier gegen noch ärmere anderswo ausgespielt werden, verschlimmert dies die Probleme für alle. Mit Respekt und Wertschätzung, nicht mit Hass und Häme, bringen wir Lösungen voran.“

Germanwatch werde mit Strategie und Empathie – nicht mit Hysterie und Depression – auf die aktuellen Entwicklungen reagieren. „Wer die Kluft zwischen Arm und Reich nicht entschieden angeht, wer die Grenzen des Planeten ignoriert, wer Menschenwürde und Menschenrechte als Spielregeln für eine pluralistische Weltgesellschaft an die Seite schiebt, der fordert die Grundlagen der Zivilgesellschaft heraus. Wir müssen darauf entschieden und strategisch klug reagieren“, so Milke.

Kontakt für Medien:

Stefan Küper
Pressesprecher Germanwatch
(Kontakt s.u., am Vormittag per Handy/e-mail)


Stefan Küper
Pressesprecher

Germanwatch e.V.
Dr.Werner-Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn

Tel. +49 (0)228 / 604 92-23, Fax -19
mobil: 0151 / 252 110 72
E-Mail: kueper@germanwatch.org
www.germanwatch.org




Von klein auf gesund und nachhaltig konsumieren: Klimaküche besucht Grundschule in Laim

Pressemitteilung
München, 20. September 2016

Birne statt Banane und Apfel statt Ananas: Was das eigene Konsumverhalten für den Klimaschutz bedeutet, erfahren vom 26. September bis 11. Oktober die vierten Klassen der Grundschule an der Camerloher Straße in Laim. Die Umweltorganisation Green City e.V. vermittelt mit Workshops, einem Bauernhofbesuch sowie einem Klimafrühstück alles rund um klimafreundliche und gesunde Ernährung.

Katharina Lindemann, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt die Idee des Projekts: „Mit neun Jahren begeben sich Kinder auf die Suche nach einem eigenen Lebensstil. Sie beginnen, ihr Umfeld zu hinterfragen und eigene Ansichten und Werte zu entwickeln. Die Klimaküche gibt Denkanstöße zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung und bildet damit einen Gegenpol zu den bunten Verpackungen und Werbeversprechen der Supermärkte“. Wie die gezielte Auswahl von Nahrungsmitteln positiv auf die Umwelt wirkt, lernen die SchülerInnen in vier Workshops. Zuerst erleben sie bei der Exkursion artgerechte Tierhaltung hautnah auf einem Bauernhof. Anschließend wenden die Kinder das Gelernte beim Einkauf an und bereiten ein klimafreundliches Frühstücksbuffet zu. Das Besondere: Auf dem Speiseplan stehen nur vegane und vegetarische Speisen und Getränke. Langfristig will das Projekt gesunde Ernährung im Alltag der LehrerInnen, Eltern und Kinder verankern und auf die Bedeutung von ökologischem Landbau, regionaler Herkunft und saisonalem Einkauf aufmerksam machen. So leistet die „Klimaküche“ einen Beitrag zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer Ressourcen. Denn ein Fünftel der deutschen Treibhausgase geht auf unsere Ernährung zurück, angefangen von der Massentierhaltung für die Fleischproduktion bis hin zu langen Transportwegen von Obst und Gemüse. Die CO2-Emissionen, die für unser Essen in anderen Ländern entstehen, zum Beispiel beim Futtermittelanbau, sind hier noch nicht berücksichtigt.

Green City e.V. dankt der GLS Treuhand Zukunftstiftung Landwirtschaft und der Heidehof-Stiftung, die die Klimaküche finanziell unterstützen. Schulen, die auch Interesse an der „Klimaküche“ haben, können sich gerne an Green City e.V. wenden: katharina.lindemann@greencity.de, (089) 890 668 -327.

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier herunterladen:
http://goo.gl/qPFk0Q

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen
setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre AnsprechpartnerInnen bei Green City e.V.:
Daniel Reitmeier, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -324
Katharina Lindemann, Projektleitung
Mail: katharina.lindemann@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -327




Innovationskonferenz in Düsseldorf: Fachleute und Praktiker diskutieren die Zukunft der Energiewende

Akteure aus verschiedenen Branchen tauschen sich zu innovativen Projekten zum Ausbau erneuerbarer Energien aus / Konferenzprogramm von Bürgerenergie bis Mieterstrommodell

Düsseldorf, 15. September 2016. Wie geht es weiter mit der Energiewende? Rund 90 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft suchen heute und morgen in Düsseldorf nach Antworten und tauschen sich zu neuen Ideen und Projekten der erneuerbaren Energien aus. Die 3. Innovationskonferenz ‚Energie Erneuerbar Gestalten‘ des Grüner Strom Label e.V. (GSL) findet in Kooperation mit der NATURSTROM AG und der EnergieAgentur.NRW statt. In diesem Jahr stehen die Themen Mieterstrommodelle, praxisnahe Netzintegration und Bürgerenergie im Mittelpunkt.

Bürgerenergiegenossenschaften müssen sich vielerorts neu aufstellen um weiterhin ein wichtiger Bestandteil der dezentralen Energiewende zu bleiben. Neue Geschäftsmodelle und Kooperationen werden hierzu bei der Innovationskonferenz vorgestellt.

In seiner Rede zum Thema Naturverträgliche Energiewende betonte Nordrhein-Westfalens Klima- und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel: „Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir mehr erneuerbare Energien und nicht weniger. Bei notwendigen Eingriffen in Natur und Landschaft darf aber die biologische Vielfalt nicht gefährdet werden. Die verschiedenen Interessen müssen sauber abgewogen und im Dialog mit den Betroffenen entschieden werden. Wer gute Argumente hat, braucht die Debatte nicht zu scheuen.“

Die GSL-Vorsitzende Rosa Hemmers eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW und Oliver Hummel, Vorstand der NATURSTROM AG. Die drei Konferenzpartner waren sich einig, dass verschiedene Akteure miteinander kooperieren müssen, um die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt von Bürgern, Energieversorgern, Unternehmen und Kommunen fortzuführen. Gerade vor dem Hintergrund der sich ändernden politischen Rahmenbedingungen sei dies wichtig.

NATURSTROM ist in diesem Jahr Gastgeber und treibt als bundesweiter Ökostromversorger seit Jahren den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv voran. „Die Innovationskonferenz greift Themen wie Bürgerenergie und Mieterstrom auf, die für den Erfolg der dezentralen, bürgernahen Energiewende wichtig sind. Wir sind daher sehr gerne Gastgeber der Konferenz und freuen uns auf bereichernde Gespräche und den Austausch mit anderen Akteuren der Energiewende“, so Oliver Hummel, Vorstand der NATURSTROM AG.

Pressefotos finden Sie auf www.gruenerstromlabel.de/presse/service-und-logo/.

Mehr zur Innovationskonferenz erfahren Sie auf www.innovationskonferenz.net.

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf Twitter unter dem Hashtag #IVK2016.




Klimaschutz am Eigenheim: Exkursion zu Münchens begrünten Gebäuden

Terminhinweis
München, 13. September 2016

Wo bringen VorreiterInnen an den eigenen vier Wänden den Klimaschutz in München voran? Das zeigen ExpertInnen des Begrünungsbüros von Green City e.V. auf einer außergewöhnlichen Stadtrundfahrt. Die Umweltorganisation lädt MünchnerInnen ein, die besten Dach- und Fassadenbegrünungen der Stadt zu besichtigen. Ein Doppeldeckerbus bringt die TeilnehmerInnen zu begrünten Wohngebäuden sowie Hinterhöfen im Münchner Südwesten und bietet eine einzigarte Perspektive. An den Haltepunkten geben BewohnerInnen, HauseigentümerInnen und PlanerInnen einen Einblick in die Vorzüge der Gebäudebegrünung. Die Tour endet bei Getränken auf der Dachterrasse von Green City e.V. in der Lindwurmstraße.

Termin: Freitag, 7. Oktober 2016, 16:00 bis 18:30 Uhr
Veranstalter: Green City e.V.
Treffpunkt: Giesinger Grünspitz, Tegernseer Landstraße 104, 81539 München
Anmeldung: stadtgestaltung@greencity.de oder (089) 890 668 -333
Eintritt: kostenfrei, um Spenden wird gebeten

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier kostenlos herunterladen:
http://goo.gl/r7Wk92

Pressekontakt
Daniel Reitmeier
(089) 890 668-324

presse@greencity.de




Einladung – BMUB „BarCamp #Mobilwandel“ am 20. September 2016 in Berlin

Klimaschutz im Verkehr ist möglich und notwendig. Mit der Kampagne „Zeit für #Mobilwandel“ zeigt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) Wege auf, wie eine Dekarbonisierung im Verkehrssektor gelingen kann. Doch es geht nicht allein um Klimaschutz. Auch bei anderen Themen steht der Verkehr im Brennpunkt. Letzten Endes geht es darum, unsere Städte und Gemeinden lebenswert zu machen.

Auf unserem BarCamp* #Mobilwandel wollen wir Fragen und Ideen rund um die Mobilität der Zukunft zusammen und in kleinen Sessions mit Ihnen diskutieren. Denn innovative Ideen benötigen eine moderne Plattform zum Austausch. Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? Welche neue Technik brauchen wir? Wie funktioniert Kommunikation für einen Mobilwandel? Welche Wege müssen beschritten werden? Welche innovativen Projekte gibt es schon heute?

Dazu laden wir Sie zum 20. September 2016 nach Berlin ein.

* Ein BarCamp ist ein Veranstaltungsformat, das sehr stark von der Beteiligung der Teilnehmer/innen lebt. Das Programm wird in der Regel gemeinsam von den Teilnehmer/innen vor Ort festgelegt, um ihre aktuellen Interessen und Fragen zu einem Thema aufzugreifen. In parallel stattfindenden Sessions, die aus einem Vortrag, einer Diskussion oder der Frage einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers bestehen können, wird nachhaltige Mobilität in unterschiedlichen Facetten behandelt.

Datum: Dienstag, 20. September 2016, 9:00–16:00 Uhr BarCamp,
Networking im Anschluss

Ort: Spreewerkstätten, Am Molkenmarkt 2,10179 Berlin,
„Wir im Raum Loft“ ,1. OG. rechts

Bitte beachten Sie, dass der Veranstaltungsort sich geändert hat! Die Platoon-Kunsthalle kann aus baulichen Gründen nicht genutzt werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wird das BarCamp eröffnen und die Kampagne des BMUB vorstellen.

Vor allem aber sind Sie gefragt, Ideen einzubringen und Zukunftsthesen zu entwickeln, denn ein BarCamp lebt von der Partizipation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Die Anmeldeunterlagen finden Sie anbei. Bitte geben Sie uns bis zum 7. September per E-Mail verbindlich Bescheid, ob Sie dabei sein wollen und/oder ob Sie eine Session übernehmen möchten.

Nehmen Sie die Zukunft der Mobilität in die Hand und gestalten Sie sie mit!

Wir freuen uns auf Sie!

Mit freundlichen Grüßen
Michael Schroeren
Sprecher der Ministerin
Leiter Presse- und Informationsstab
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Stresemannstraße 128-130
10117 Berlin
Internet: www.bmub.bund.de




Save The Date – „BarCamp #Mobilwandel“ am 20. September 2016 in Berlin

Klimaschutz im Verkehr ist keine Utopie, sondern eine Notwendigkeit, wenn wir die Klimaschutzziele der Bundesregierung bis 2050 erreichen wollen. Mit der Kampagne „Zeit für #Mobilwandel“ zeigt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), welche Stellschrauben es gibt, um eine Dekarbonisierung im Verkehrssektor zu erreichen. Aber es geht nicht allein um den Klimaschutz. Auch bei anderen Themen steht der Verkehr im Fokus. Nicht zuletzt geht es darum, wie lebenswert unsere Städte und Gemeinden sind.

Eine moderne Mobilität braucht außerdem einen modernen Diskurs. Wie bewegen wir uns in Zukunft fort? Welche neue Technik brauchen wir? Wie funktioniert Kommunikation für einen Mobilwandel? Welche Wege müssen beschritten werden? Welche innovativen Projekte gibt es schon heute? Diese Fragen möchte das BMUB mit Ihnen diskutieren und lädt dafür zum „BarCamp #Mobilwandel“ am 20. September ein.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wir das BarCamp eröffnen und die Kampagne des BMUB vorstellen, danach sind Ihre Ideen gefragt!

Datum: Dienstag, 20. September 2016
9:00 – 16:30 Uhr BarCamp, Networking im Anschluss
Ort: Platoon Kunsthalle, Gleisdreieck Park, Berlin

Bitte merken Sie sich den Termin vor. Die Einladung mit Anmeldeunterlagen folgt in Kürze.

Referat Öffentlichkeitsarbeit des BMUB
———————————————————————————————–
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat Öffentlichkeitsarbeit (ÖA)
im Presse- und Informationsstab
Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin
E-Mail: oea@bmub.bund.de
Internet: www.bmub.bund.de




Original Beans sticht mit AIDA Cruises in See

Die nachhaltige Spitzenschokoladenfirma Original Beans fasst Fuß im Tourismus und freut sich über eine umfangreiche Kooperation mit AIDA Cruises: Ab sofort beliefert das Unternehmen die Gourmet-Restaurants der gesamten AIDA Flotte mit seinen preisgekrönten Schokoladen. Durch den Genuss exklusiver Schokoladen-Desserts, -Kuchen und -Gerichte schützen die AIDA Gäste somit während ihres Urlaubs an Board gleichzeitig die Umwelt, denn Original Beans pflanzt für jede verkaufte Tafel einen Baum in den wichtigsten Regenwaldregionen der Welt und ist als einige Schokolade klima-positiv. AIDA Cruises begeht mit der Zusammenarbeit einen weiteren klaren Schritt in der Umsetzung ehrgeiziger Nachhaltigkeitsziele und erhält von Original Beans einen mit Pricewaterhouse Coopers entwickelten Nachhaltigkeitsbericht, den „Chocolate Footprint“. Dieser ermittelt die ökologischen und sozialen Auswirklungen der Schokolade im Hinblick auf biologische Vielfalt, Klima, Lebensbedingungen der Kleinbauern sowie Rechte von Frauen und Kindern.

 

„Wir freuen uns sehr, dass sich AIDA für Original Beans entschieden hat und neben der erstklassigen Qualität unserer Produkte auch unser Naturschutzengagement mitträgt. In Deutschlands gehobener Gastronomie sowie im Feinkost- und Bioeinzelhandel sind wir inzwischen fest verankert. Jetzt nimmt uns AIDA mit auf die Reise in ein ganz neues Geschäftsfeld“, sagt Philipp Kauffmann, Gründer und CEO von Original Beans. „AIDA legt großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit – beides bietet Original Beans und ist somit für uns genau der richtige Partner“, fügt Dr. Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei AIDA Cruises hinzu.

 

Die seltensten Kakaosorten der Welt

Die Original Beans Kakaos stammen aus den entlegensten Orten der Erde: der Beni Savanne im bolivianischen Amazonas, dem Piura Flusstal in Peru, dem pazifischen Regenwald in Esmeraldas in Ecuador, dem Virunga Nationalpark im Ost-Kongo, aus Papuas Regenwäldern in Indonesien und den Udzungwa Bergen in Tanzania – allesamt Hotspots des weltweiten Artenreichtums, die durch nachhaltigen Kakaoanbau geschützt werden können. Die einzigartigen Kakaos werden in der Schweiz in kleinen Mengen geröstet und ultra-schonend nach alter Tradition conchiert. So werden die authentischen Geschmacksnuancen der Originalkakaos bewahrt. Die Rezepte basieren auf den minimalen Zutaten: Kakaobohnen, Kakaobutter, roher Rohrzucker (sowie Milch bei den Milchschokoladen) und sind frei von Zusätzen wie Lecithin oder Vanille. Das Ergebnis: intensiver Schokoladengeschmack und schillernde Kakaofruchtaromen. Das Sortiment besteht aus acht verschiedenen Sorten, davon fünf vegane, zwei Milchschokoladen sowie eine weiße Sorte.

 

Ein rigoros nachhaltiges Geschäftsmodell

In siebter Familiengeneration verfolgt der Münchner Philipp Kauffmann die Ziele des Naturschutz und der Nachhaltigkeit. 2008 gab er seinen Job bei den United Nations auf und gründete nach dem Motto „treat yourself, treat the Earth“ die Schokoladenfirma Original Beans, die seither als eine der besten und innovativsten in ihrer Industrie gilt. Die Kunden von Original Beans – Spitzenköche wie Jamie Oliver und Tim Mälzer, Unternehmen wie AIDA und Virgin Airlines, Luxuskaufhäuser wie dem KaDeWe oder Biomärkte wie Alnatura – verbindet die Wertschätzung hervorragender Produktqualität sowie ökologischer und sozial nachhaltiger Produktionskriterien. Philipp Kauffmann erklärt: „Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens ist ein Kreislauf mit dem Ziel, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum nehmen. Mit unserer Wertschöpfung versuchen wir große Probleme unserer Zeit zu lösen: Den Erhalt der Regenwälder und der biologischen Vielfalt, Armut, Konflikte und Migration. Der Genuss der besten Schokolade der Welt kann die Konsumenten dazu bringen, sich mit diesen Dingen auseinander zu setzen und einen höheren Preis für Schokolade zu bezahlen. Und diesen Preis setzen wir bei Original Beans in messbare soziale und ökologische Nachhaltigkeit um.“ Zusammen mit Kakaoexperten sucht, schützt und verarbeitet Philipp Kauffmann die seltensten Kakaosorten der Welt zu Gourmetschokolade, gibt so tausenden Bauernfamilien eine neue und faire Einkommensquelle und forstet gleichzeitig den bedrohten Regenwald wieder auf.

Über Original Beans

Mit dem Genuss erstklassiger Schokolade die Welt verbessern – das ist der Grundgedanke von Original Beans. Denn das Unternehmen sucht, schützt und verarbeitet die edelsten und seltensten Kakaosorten der Welt zu exklusiver Spitzenschokolade und pflanzt für jede verkaufte Tafel einen Baum im Regenwald. Das Motto „treat yourself, treat the Earth“ zahlt sich aus: Die Schokolade wird von deutschen und internationalen Sterneköchen, Patissiers und Endkunden geliebt und ist mit zahlreichen Gourmet- und Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet. Und aufgrund der konsequenten Regenwald-Aufforstung und dank der kompostierbaren Folie und Verpackung ist Original Beans als einzige Schokolade klima-positiv.

Weitere Informationen zu Original Beans, den Schokoladen, Spitzenköchen, den Naturschutz- und Sozialprojekten auf www.originalbeans.com/de sowie auf www.facebook.com/originalbeans.