Schokoladenfirma Original Beans launcht erstes kundenfinanziertes Regenwaldschutzprogramm

Original Beans kooperiert mit Energieunternehmen Vandebron
Kunden von grüner Energie und Schokolade finanzieren den Erhalt von Mache Chindul in Ecuador, einem der bedrohtesten Regenwälder der Erde
April, 2016: Die nachhaltige Schokoladenfirma Original Beans hat eine Kooperation mit dem holländischen Energieunternehmen Vandebron geschlossen, um das weltweit erste zu hundert Prozent kundenfinanzierte Regenwaldschutzprojekt zu launchen. Vandebron (wörtlich: “Von der Quelle”) bezieht seine grüne Energie direkt von holländischen Bauern und hat den Anspruch, die noch übrigen CO2 Emissionen seiner Kunden komplett zu kompensieren. Aus diesem Grund kauft es bei Original Beans Klimaschutz-Zertifikate aus dem Mache Chindul Ökoreservat in Ecuador und bietet diese seinen Stromkunden zur Vervollständigung ihrer Klimaneutralität an. Das so eingenommene Geld fließt direkt in den Aufbau der Kakaoinfrastruktur und Kakaoschulungen der ansässigen Bauern, die sich im Tausch gegen langjährige Premium-Ankaufverträge von Original Beans zum Erhalt des Regenwaldes verpflichtet haben. Die Kooperation mit Vandebron ist eines der derzeit innovativsten Artenschutzprojekte, weil Konsumenten über ihren Energieanbieter und ihre Schokolademarke gleich doppelt zum Umweltschutz beitragen. Vandebron Kunden erhalten zum Dank eine zartschmelzende (und natürlich klima-positive) Tafel Original Beans Esmeraldas Milk, die aus dem Kakao von Mache Chindul hergestellt wird. Ein wahrhaft sinnvoller Kreislauf.
„Wir glauben, dass es möglich ist, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum entnehmen. Dafür müssen Anbieter bahnbrechende Produktketten entwickeln und sie uns Konsumenten als ganz einfache Produkte anbieten. Grüner Strom und die beste Schokolade der Welt direkt vom Bauern – einfacher ist Umweltschutz für die Konsumenten kaum möglich“, sagt Philipp Kauffmann, Gründer und CEO von Original Beans. Und fügt hinzu: „Üblicherweise werden Projekte dieser Art von Entwicklungsgeldern und Stiftungen finanziert. Bei uns nimmt der Konsument das Heft in die Hand.“
Kakaobohnen aus dem letzten Nebelwald Ecuadors
Das Naturreservat Mache Chindul beherbergt den letzten Nebelwald an der noch vor 50 Jahren dicht bewaldeten Küste Ecuadors. Er ist einer der letzten Zufluchtsorte des vom Aussterben bedrohten Braunkopfklammeraffen und einer der Ursprungsorte des weltbekannten ecuadorianischen Arriba Kakaos. Die Menschen in Mache Chindul haben lange im Gleichgewicht mit dem Land gelebt, doch niedrige Kakaopreise und illegale Abholzung bedrohen heute ihre Existenz. Aus diesem Grund hat Original Beans vor Ort ein Projekt zur Wiederaufforstung und Verjüngung der Kakaowälder ins Leben gerufen und unterstützt die Bauern darin, ihre Tradition und Ökosysteme zu pflegen. Aus dem erstklassigen Nacional Arriba Kakao, einer der berühmtesten Ursprungsbohne der Welt, fertigt Original Beans eine preisgekrönte, zartschmelzende Michschokolade: Esmeraldas Milk mit 42% Kakaoanteil.

Ein rigoros nachhaltiges Geschäftsmodell

In siebter Familiengeneration verfolgt der Münchner Philipp Kauffmann die Ziele des Naturschutz und der Nachhaltigkeit. 2008 gab er seinen Job bei den United Nations auf und gründete nach dem Motto „treat yourself, treat the Earth“ die Schokoladenfirma Original Beans, die seither als eine der besten und innovativsten ihrer Industrie gilt. Die Kunden von Original Beans – Spitzenköche wie Jamie Oliver und Tim Mälzer, Unternehmen wie AIDA und Virgin Airlines, Luxuskaufhäuser wie das KaDeWe oder Biomärkte wie Alnatura – verbindet die Wertschätzung hervorragender Produktqualität sowie ökologischer und sozial nachhaltiger Produktionskriterien. Philipp Kauffmann erklärt: „Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens ist ein Kreislauf mit dem Ziel, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum nehmen. Mit unserer Wertschöpfung versuchen wir große Probleme unserer Zeit zu lösen: Den Erhalt der Regenwälder und der biologischen Vielfalt, Armut, Konflikte und Migration. Der Genuss der besten Schokolade der Welt kann die Konsumenten dazu bringen, sich mit diesen Dingen auseinander zu setzen und einen höheren Preis für Schokolade zu bezahlen. Und diesen Preis setzen wir bei Original Beans in messbare soziale und ökologische Nachhaltigkeit um.“ Zusammen mit Kakaoexperten sucht, schützt und verarbeitet Philipp Kauffmann die seltensten Kakaosorten der Welt zu Gourmetschokolade, gibt so tausenden Bauernfamilien eine neue und faire Einkommensquelle und forstet gleichzeitig den bedrohten Regenwald wieder auf.




Rekordbeteiligung: ECOVIN mit 36 Weingütern auf der ProWein in Düsseldorf

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 03.03.2016. ECOVIN präsentiert sich vom 13.-15. März 2016 mit einer Rekordbeteiligung von 36 Mitgliedsbetrieben auf der internationalen Fachmesse ProWein in Düsseldorf. Eine Neuheit in diesem Jahr ist die *organic lounge*, ein Treffpunkt mit spannendem Vortragsprogramm und Bio-Catering, die ECOVIN zusammen mit den Partnerverbänden Bioland und Demeter organisiert.

Der traditionelle Gemeinschaftsstand von ECOVIN findet sich an altbewährter und zentraler Stelle in Halle 13 C 79-90. Vier Weingüter sind zum ersten Mal am ECOVIN Stand dabei: von der Mosel das Weingut Thorsten Melsheimer aus Reil, das Weingut Staffelter Hof aus Kröv und das ECOVIN Neumitglied Weingut Hoffmann Simon aus Piesport. Erstmalig ist mit dem Weingut Sturm aus Leutesdorf bei Neuwied ein Weingut vom Mittelrhein am ECOVIN Stand vertreten.
An einem offenen Verkostungstisch können Besucher die charakteristischen Spitzenweine der teilnehmenden Weingüter verkosten.

In der von den drei Bioverbänden betriebenen *organic lounge* finden interessante Veranstaltungen zum organisch-biologischen und biodynamischen Weinbau statt.
Ob eine Verkostung der PIWI Gewinnerweine oder eine Talkrunde mit dem Buchautor und Tatort Kommissar Andreas Hoppe, eine Diskussion darüber, was biologischer Weinbau mit Klimaschutz zu tun hat oder das Thema Orange Wine, hier findet das Fachpublikum Anregungen zu aktuellen Themen. Die *organic lounge* wird am Sonntag, 13. März 2016 um 10.30 Uhr offiziell durch die amtierende Deutsche Weinkönigin Josefine Schlumberger eröffnet.
Das Team der *organic kitchen* um Karsten Bessai verwöhnt den Besucher an allen Messetagen mit frischen Speisen aus der Bioküche. Das gesamte Programm finden Sie auf der ECOVIN Homepage.

Folgende 21 ECOVIN Weingüter finden Sie auf dem Gemeinschaftsstand Halle 13 C 79-90:
Weingut Abril, Baden
Weingut Brohl, Mosel
Weingut Brüder Dr. Becker, Rheinhessen
GenussWeingut Castel Peter, Pfalz
Weingut Karl-Werner Faust, Rheingau
Weingut Georg Forster, Nahe
Weingut Johanninger, Rheinhessen/ Nahe
Weingut Hirschhof, Rheinhessen
Weingut Hoffmann-Simon, Mosel
Weingut Hothum, Rheinhessen
Weingut Mohr-Gutting, Pfalz
Weingut Lorenz, Rheinhessen
Weingut Melsheimer, Mosel
Weingut Neumer, Rheinhessen
Weingut Riffel, Rheinhessen
Weingut Thomas Schaurer, Pfalz
Weingut Schönhals, Rheinhessen
Weingut Karl Sonntag, Mosel
Weingut Staffelter Hof, Mosel
Weingut Sturm , Mittelrhein
Weingut Zähringer, Baden

Am Demeter Stand weitere 2 ECOVIN Weingüter mit Doppelmitgliedschaften:
Weingut Gustavshof, Rheinhessen 13 D 80
Weingut Isele, Baden 13 D 80

Auf der Messe sind 13 weitere ECOVIN Weingüter vertreten:
Weingut Graf von Kanitz, Rheingau 14 E20
Weingut Hemer, Rheinhessen 14 D39
Weingut Hirth, Württemberg 13 D120
Weingut Hoflößnitz, Sachsen 14 F71
Weingut Klopfer, Württemberg 13 A121
Weingut Klumpp, Baden 13 E116
Lauffener Weingärtner, Württemberg 14 B60
Weinkontor A. & J. Pflüger, Pfalz 14 B02
Bio- Weingut Rieger, Baden 13 A117
Ökologisches Weingut Schmidt, Baden 13 B110
Weingärtner Stromberg- Zabergäu, Württemberg 14 B60
Weingut Weinreuter, Württemberg 13 D120
Öko- Weingut Zur Römerkelter, Mosel 13 A62

Die Meldung im pdf-Format finden Sie auf unserer Homepage.

Pressekontakt
Susanne Sommer
Kommunikation und Projekte

Mo.-Do. 8 – 16 Uhr & Fr. 8 – 14 Uhr

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
s.sommer@ecovin.de




9. Münchner Klimaherbst 2015 München in Zeiten des Klimawandels

Pressemitteilung
München, den 19. Oktober 2015

Ob Extremwettereignisse oder Hitzeinseln: Der Klimawandel ist auch in München spürbar. Die Hintergründe und Fakten erläutert der diesjährige 9. Münchner Klimaherbst noch bis 29. Oktober und stellt die Frage, wie Klimaanpassung in der Stadt gelingen kann. Interessent/innen erfahren, was sie selbst tun können und wie die Landeshauptstadt München der Erderwärmung entgegenwirkt.
Unter dem Motto „Politik. Macht. Klima. – und wir?“ stellte der Netzwerk Klimaherbst e.V., gemeinsam mit über 300 Partner/innen, ein vielseitiges Programm zu den Themen Klimapolitik und –diplomatie auf die Beine. Das komplette Veranstaltungsprogramm aus Workshops, Diskussionen und Mitmachaktionen sind auf www.klimaherbst.de zu finden.
Einige Highlights sind:

Stadtklima im Wandel – Grüne Strategien für eine lebenswerte Stadt
19. Oktober, 19 bis 21:30 Uhr, Gasteig, Vortragssaal der Stadtbibliothek, Rosenheimer Straße 5, München

München als stark verdichteter und wachsender urbaner Raum ist bei klimatischen Extremereignissen nach Meinung von Expert/innen sehr verwundbar. Das Stadtklima wirkt auf viele Lebensbereiche, deshalb verfolgt München eine Klimaanpassungs-Strategie. Grundlage für einen Stadtumbau ist die Klimafunktionskarte, ergänzt durch neue Modelle zur Entwicklung des Stadtklimas bis 2050. Hier können Interessent/innen diskutieren, ob München schon auf dem Weg zu einer klimagerechten Stadt ist.

Klimawandel – Klimaschwindel? Eine kritische Auseinandersetzung mit Klimaskeptikern und ihren Argumenten
20. Oktober, 18 bis 20 Uhr, münchner zukunftssalon, Waltherstraße 29, Rückgebäude, 2. Stock, München

Nicht alle teilen die zentralen Annahmen und Folgerungen der Klimaforschung. Klimaskeptiker in den USA, aber auch bei uns, stellen sich mit Büchern und Vorträgen gegen den wissenschaftlichen Mainstream. Sie behaupten, der Konsens unter Expert/innen über die Ursachen der globalen Erwärmung sei nicht nur falsch, sondern gefälscht: Wissenschaftskritik als Verschwörungstheorie. Ein Vortrag vergleicht die klimaskeptischen Argumentationslinien in den USA und Deutschland und zeigt die darin wirksamen Emotionalisierungsstrategien auf.

Münchner Konzerne für den Klimaschutz – Podiumsdiskussion mit BMW, Munich Re und Siemens 20. Oktober, 19 bis 21 Uhr, Munich Re, Princeton N6, Berliner Str. 95, München

Beim Klimaschutz sind alle gefragt. Die Politik fordert zunehmend die Beteiligung des Privatsektors, wenn es um Lösungen geht. München ist die Heimatstadt von führenden, global wirtschaftenden Dax-30-Unternehmen; Konzerne, die Verantwortung übernehmen. Im Dialog stellen BMW, Munich Re und Siemens dar, welche Bedeutung der Klimawandel für sie hat. Wie agieren sie, welchen Beitrag leisten sie für den Klimaschutz? Zuschauer/innen können Fragen mitbringen und Lösungswege diskutieren.

Szene. Macht. Klima. – und Du? – Aktiv werden für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in München
23. Oktober, 16 bis 20 Uhr, Import Export Kantine, Dachauer Str. 114, München

Überblick auf lokaler Ebene: Interessierte erfahren bei Einführungsgesprächen und Kurzvorstellungen Münchner Initiativen, wie sie im Bereich Nachhaltigkeit tätig werden können. Auf dem Marktplatz der Möglichkeiten treffen sie Gleichgesinnte oder verschaffen sich einen ersten Eindruck von der Münchner Nachhaltigkeitsszene. Jede/r ist eingeladen, Kontakte zu knüpfen.

Über den Münchner Klimaherbst
Der Münchner Klimaherbst findet 2015 bereits zum neunten Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einmal im Jahr möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Münchens, Jung wie Alt, für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ zu sensibilisieren. Initiiert im Jahr 2007 von einem Team der Münchner Volkshochschule, hat sich der Münchner Klimaherbst zu einer der wichtigsten und am meisten beachteten Veranstaltungsplattformen für Nachhaltigkeitsthemen in München entwickelt. Seit Februar 2015 wird er vom Netzwerk Klimaherbst e.V. getragen und zusammen mit der Umweltorganisation Green City e.V. organisiert. Ein umfangreiches Netzwerk an Initiativen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und auch einigen Unternehmen trägt Veranstaltungen bei. Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München fördert den Klimaherbst. In jedem Jahr hat der Münchner Klimaherbst einen thematischen Schwerpunkt, der sich an den Themen der UN-Bildungsdekade für eine nachhaltige Entwicklung orientiert. Im Jahr 2015 ist es das Thema „Politik. Macht. Klima. – und wir?“.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Kontakte zu den einzelnen Veranstaltern. Bildmaterial können Sie hier herunterladen www.klimaherbst.de/downloads. Auf www.klimaherbst.de finden Sie außerdem Texte mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themenbereichen und eine Dokumentation der letzten acht Klimaherbste.

Ansprechpartner:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Stuiber
presse@klimaherbst.de
Fon: 089 / 890 668 -338




Klimaschutz kann jeder: Gute Beispiele zeigt die 7. Hamburger Klimawoche vom 13. bis 20. September 2015 in der Hamburger Innenstadt

Pünktlich vor der Weltklimakonferenz in Paris findet vom 13. bis 20. September die mittlerweile 7. Hamburger Klimawoche statt. „Gute Beispiele für den Klimaschutz“ präsentieren über 60 Akteure mit Ideen, Produkte und Dienstleistungen, die bereits zu einem nachhaltigeren Umgang mit unserem Planeten beitragen. Das vielfältige Angebot reicht vom traditionellen Klimakonzert mit grüner Modenschau, einem grünen Bauernhof in der City, Tauschbasar, Meeres-Theater, Klimakino, einem spannenden Start-Up Pitch und zahlreichen Vorträgen und Expertenrunden in der Handelskammer bis hin zum Inspektor Energie, der die Allerkleinsten in den Kitas besucht. Wie in den Vorjahren sollen sich Hamburger und Touristen für umweltfreundliche Produkte und nachhaltige Ideen begeistern und selbst mit gutem Beispiel in Sachen Klimaschutz vorangehen. Veranstaltungsorte sind die Gänsemarkt Passage, die Passage Hamburger Hof, die Handelskammer Hamburg sowie die beiden Hauptkirchen St. Katharinen und St. Petri.

Schirmherren sind die Schüler Felix Finkbeiner, UN-Botschafter für Klimagerechtigkeit und Gründer von „Plant For The Planet“ und seine Hamburger Team-Kollegin Jule Schnakenberg. Unterstützt wird die Klimawoche in diesem Jahr von der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien. Die Hamburger Klimawoche findet bereits zum 7. Mal statt und hat sich laut Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) zur größten europäischen Klimakommunikationsveranstaltung entwickelt. Des Weiteren ist die Hamburger Klimawoche als UNESCO Dekade Projekt für nachhaltige Bildung ausgezeichnet worden.

Veranstaltet wird die Klimawoche aus einem Konsortium von Privatpersonen und Akteuren fachlich beraten durch einen 20-köpfigen Klimawochen Beirat mit namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft Gesellschaft und Klimaforschung. Die Veranstaltungsorganisation wird ehrenamtlich von der Agentur events4brands unterstützt.

Einige Programm Highlights:

Eröffnet wird die 7. Hamburger Klimawoche am kommenden Sonntag, den 13. September um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Hauptkirche St. Petri von Weihbischof Hans-Jochen Jaschke und Hauptpastor Christoph Störmer. Er bildet gleichzeitig den Auftakt des Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit.

Im Meeres-Theaterstück „Aqua Qua Dabra“ werden am 14. September zwei Menschen auf die Erde geschickt um die Geheimnisse der Wassers zu enthüllen. Dabei erfahren sie auf humorvolle und eindringliche Weise die Missstände und Nöte unseres Planeten. 20 Uhr in der Hauptkirche St. Katharinen, Eintritt frei.

Ein Höhepunkt ist das Klimakonzert mit einer grünen Fashion-Show am Freitag, den 18. September in der Hauptkirche St. Katharinen. Ab 20 Uhr treten bekannte Stimmen Hamburger Musicals wie Mamma Mia, Phantom der Oper oder West Side Story gegen den Klimawandel auf. Die Labels Marlowe Nature, Rosenblatt&Fabeltiere sowie Maas Naturwaren zeigen in einer Fashion Show, dass grüne Mode aus fairem Handel und Bio-Materialien nicht nur gut aussehen kann sondern nachhaltiger Konsum auch ein gutes Gefühl macht. Der Eintritt ist frei.

Der grüne Bauernhof in Town hat am 20 September ab 13 Uhr in der Gänsemarkt Passage geöffnet. Hier stellen sich Produzenten und Anbieter von ökologischen Lebensmitteln aus der Region vor. Außerdem werden eine Limonaden-Selbermachstation von Lemonaid und ein Repair Café angeboten. Hier bekommt man anstelle seine kaputten Elektrogeräte, Fahrräder etc. wegzuwerfen, fachkundige Anleitung zur Reparatur. Nur wenige Meter entfernt findet im Hamburger Hof der Fairmondo Tauschbasar statt. Hier kann man Dinge für die man keine Verwendung hat abgeben und mit den Wertmarken, die man dafür erhält, den ein oder anderen Schatz ergattern, den ein anderer nicht mehr benötigt.

In der Handelskammer Hamburg werden zahlreiche Veranstaltungen, Seminare und Diskussionsrunden angeboten, zum Beispiel der Energie-Talk am 16. September ab
12 Uhr, bei dem Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft diskutieren, wie die Energiewende den Klimawandel verlangsamen kann.

Pressekontakt Klimawoche: Katrin Heratsch
Email: presse@klimawoche.de
Telefon: 040-32 57 21-14

www.klimawoche.de




RESET Spezial: Tipps für den Schnellstart in einen klimafreundlichen Alltag

Berlin, 22. Dezember 2014. In den Jahresanfang starten viele mit guten Vorsätzen. Wie wäre es denn, sich für 2015 einen klimafreundlicheren Lebensstil vorzunehmen? Wo aber damit anfangen? RESET.org hat dazu ein Spezial veröffentlicht, in dem die Redaktion jeden Tag einfache Tipps für kleine Veränderungen mit großer Wirkung gibt.

Wie kann Plastik vermieden, der Energieverbrauch reduziert, Wege von A nach B emissionsarm zurückgelegt werden und wo kommen eigentlich die korrekten Geschenke her? Unsere top Tipps zu diesen Themen gab es eine Woche lang auf RESET. Denn: Gemeinsam können wir einiges bewegen!

Als Einzelpersonen hat man meistens nicht den Eindruck, dass kleine Einsparungen wirklich einen großen Unterschied machen. Aber genau das tun sie! Nehmen wir unsere Fortbewegung als Beispiel. Oft genug hören wir, dass es eine gute Sache ist, das Auto stehen zu lassen und sich stattdessen aufs Rad zu Schwingen. Aber, abgesehen davon, dass uns das an die frische Luft bringt, was für einen Einfluss kann eine fahrradfahrende Person wirklichen auf die Umwelt haben? Eine 2011 veröffentlichte Studie der European Cycling Federation hat die Emissionen verschiedener Verkehrsmittel miteinander verglichen und herausgefunden, dass für jeden mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer 21 Gramm Co2 ausgestoßen werden (Herstellung miteinbezogen). Demgegenüber stehen 271 Gramm für jeden mit dem Auto gefahrenen Kilometer und 101 Gramm bei Busreisenden. (Quelle: http://www.theguardian.com/environment/2011/dec/12/cycle-like-danes-cut-emissions)

Anna Rees, verantwortlich für die internationale Redaktion von RESET, hat diese Zahlen auf sich selbst übertragen: „Wenn ich meinen acht Kilometer langen Weg zur Arbeit jeden Morgen mit dem Fahrrad zurücklege verbrauche ich jeden Tag 2000 Gramm Co2 weniger, als würde ich die Strecke mit dem Auto fahren. In einer Woche macht das schon 20 eingesparte Kilo Co2 und im Verlauf eines Monats ca. 80 Kilo. Und wenn ich diese Zahlen nun auf mehr und mehr Menschen hochrechne … macht das einen sehr großen Unterschied!

Mehr Infos zum Spezial: http://reset.org/blog/reset-spezial-kleine-schritte-grosse-wirkung-fuenf-schnelle-tipps-fuer-einen-klimafreundlichen-

Alle Tipps sind unter http://reset.org/tags/kleine-schritte-grosse-wirkung zu finden.

 

Über RESET: RESET wurde 2007 von den beiden Unternehmern Uta Mühleis und Bodo Kräter als Not-For-Profit Organisation ins Leben gerufen und hat sich mit über 500.000 Besuchern jährlich erfolgreich im deutschsprachigen Netz etabliert. Im Mai 2010 ging die international aufgestellte englischsprachige Schwesternseite online. RESET.org wurde mehrmals von der UNESCO zum offiziellen Projekt der UN-Dekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ erklärt; weitere Auszeichnungen, unter anderem ‚365 Orte im Land der Ideen‘ folgten.

Pressekontakt: Indra Jungblut, indra.jungblut@reset.org




Bonn und München Vorreiter für Strom aus Erneuerbaren Energien

Die Klimaschutzagentur Klima ohne Grenzen hat erneut den CO2-Ausstoß der Grundversorger (Strom) in den 20 größten Städten Deutschlands untersucht.

Das Ergebnis: Platz eins bis fünf mit dem geringsten CO2-Ausstoß belegen die Grundversorger der Städte Bielefeld, München, Bonn, Stuttgart und Münster. Der CO2-Ausstoß der Top 5 beträgt 219 – 320 gCO2/kWh. Die Versorger auf den letzten 5 Plätzen weisen mit 539 – 635 gCO2/kWh deutlich höhere CO2-Werte aus.

Die Stadtwerke München (SWM) und die Stadtwerke Bonn (SWB) zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Erneuerbaren Energien (beide 57,0%) aus. Die Stadtwerke Bielefeld und die EnBW Vertrieb GmbH Stuttgart belegen ihre guten Plätze im Wesentlichen durch die mit Abstand größten Kernkraftanteile von 40% bzw. 29%.

Die Vergleichsstudie basiert auf den Angaben zur Gesamtstromlieferungen gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz der Grundversorger für das Jahr 2013. Die Gesamtstromlieferung beinhaltet alle Stromprodukte der Unternehmen.




Klimaschutz im Kindergarten

Kleine Kinder nutzen heutzutage ganz selbstverständlich elektrische Geräte im Alltag. Woher der Strom kommt, der CD-Spieler und Co. antreibt, lernen Drei- bis Sechsjährige vom 24. bis 28. November 2014 mit der Münchner Umweltorganisation Green City e.V. Unter dem Motto „Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten“ besucht sie die Einrichtung „Bienenkorb“ in Oberhaching und spielt, bastelt und experimentiert mit den Kindern zum Thema Energiesparen.

Dabei beziehen die Umweltpädagogen von Green City e.V. den Kindergarten als Lernumfeld ein, so dass die jungen Energieforscher Erkenntnisse sammeln, die sie direkt in ihrem Alltag anwenden können. Beispielsweise schärft eine Fotorallye den Blick dafür, welche Geräte elektrisch betrieben sind und wie die Kinder bei deren Nutzung Energie sparen können. Ein Energiesparheft mit Rätseln schafft den Transfer vom Kindergarten in das Zuhause der Kinder und lässt Eltern und Geschwister teilhaben. Vanessa Mantini, Umweltpädagogin bei Green City e.V. erklärt den Zweck des Projekts: „Auch wenn das Thema Energie komplex ist – bereits Kinder können einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Es ist wichtig, dass wir schon in jungen Jahren den Wert der Ressource Energie erkennen, um auch später umweltbewusst zu handeln. Daher richtet sich Green City e.V. mit dem Umweltbildungsprojekt ‚Wir machen Zukunft – Klimaschutz im Kindergarten‘ sozusagen an die Erwachsenen von Morgen.“
Im Vorfeld der Projekttage organisiert die Gemeinde Oberhaching einen Energierundgang im Kindergarten und Green City e.V. vermittelt den ErzieherInnen in einer Fortbildung konkrete Einsparmöglichkeiten. Wenn andere Gemeinden Interesse haben und die Projekttage ebenfalls in ihre Einrichtungen holen möchten, können sie sich gerne an Vanessa Mantini wenden: vanessa.mantini@greencity.de, (089) 890 668 -316. Weitere Informationen gibt es auf www.greencity.de.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.
Ihre Ansprechpartnerinnen bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Vanessa Mantini, Projektleitung
Mail: vanessa.mantini@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -316




CO2-neutral Einkaufen ohne Extrakosten für den Konsumenten

Premiere! uwiano.de ist die erste Plattform, die Konsumenten eine kostenlose CO2-Neutralstellung
ihrer gekauften Produkte bietet. Und zwar wird die gesamte CO2-Menge berücksichtigt, die durch die
Herstellung der Produkte entsteht. Bereits zum Start der Plattform sind mehr als 150 bekannte
Onlineshops Partner von uwiano und ermöglichen ihren Kunden die Nutzung dieses Angebotes.

Die CO2-Neutralstellung ist für den Käufer denkbar einfach. Man wählt auf uwiano.de den
gewünschten Onlineshop aus und kauft dort anschließend wie gewohnt ein. Für die erworbenen
Produkte ermittelt uwiano die durch die Produktion entstandene CO2-Menge. Durch zertifizierte
Ausgleichsprojekte, wie zum Beispiel einem Kocherprojekt im westafrikanischen Mali, wird diese
CO2-Menge anschließend wieder eingespart. Finanziert wird dieser CO2-Ausgleich durch die
beteiligten Onlineshops. Für den Käufer ist das CO2-neutrale Produkt und der damit verbundene
Schutz des Klimas also nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Initiator und Betreiber der Plattform ist die gemeinnützige Klimaschutzagentur Klima ohne Grenzen.
Für den Nutzer von uwiano.de gut zu wissen: Klima ohne Grenzen bringt langjährige Erfahrungen in
die Erfassung des CO2-Fußabdruckes der erworbenen Artikel und die Auswahl der CO2
Ausgleichsprojekte ein.
„Mit uwiano.de möchten wir es dem Konsumenten möglichst einfach machen, konkreten
Klimaschutz zu leben und gleichzeitig Unternehmen motivieren, noch mehr auf klimafreundliche
Produktionsprozesse zu setzen.“ (Christian Bachmann, Geschäftsführer von Klima ohne Grenzen)

***
[uwiano: Suaheli für Gleichgewicht]

Klima ohne Grenzen ist eine gemeinnützige Klimaschutzagentur mit Sitz in Leipzig. Sie unterstützt das
Klimaschutzengagement von Privatpersonen und Unternehmen durch Beratungsangebote und
eigene CO2-Ausgleichsprojekte.

Pressekontakt
Christian Bachmann
+49 (0)341 2535 61-15
presse@uwiano.de

 




„Zusammen ist es Klimaschutz“ – Auftaktveranstaltung zur neuen BMUB-Kampagne mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Aktueller Terminhinweis:

„Zusammen ist es Klimaschutz“ – Auftaktveranstaltung zur neuen BMUB-Kampagne mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Mit einer neuen internetbasierten Kampagne will das Bundesumweltministerium junge Menschen für den Klimaschutz gewinnen. Hauptträger der Kampagne sind kurze Videos, die das Thema auf unterhaltsame Weise und mit Augenzwinkern transportieren. Motto: „Zusammen ist es Klimaschutz“. Die jeweils halbminütigen Spots werden bei der Auftaktveranstaltung erstmals gezeigt und danach ihre Verbreitung im Internet finden. Ministerin Hendricks wird zum Kampagnenstart mit jungen Bloggern über Klimaschutz und nachhaltiges Leben diskutieren.

Termin: Dienstag, 11. November 2014, 12:15 Uhr

Ort: Hörsaalruine, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

Bitte melden Sie sich bei Interesse im Sekretariat der Pressestelle per E-Mail
presse@bmub.bund.de an.