Misereor-Fastenbier: Nachhaltiger Genuss für den guten Zweck

Ab Aschermittwoch ist das alkoholfreie Bier von Neumarkter Lammsbräu bei teilnehmenden Bioläden und gut sortierten Getränkefachmärkten erhältlich

Auch in diesem Jahr gibt es während der Fastenzeit wieder das alkoholfreie Misereor-Fastenbier im Biohandel zu kaufen. Die Bio- Brauerei Neumarkter Lammsbräu hat dieses Bier für Misereor entwickelt. Es wird ab Aschermittwoch bis zum Ende der Fastenzeit angeboten. Mit dem Fastenbier greift Misereor eine alte bayerische Tradition auf. Für jede verkaufte Flasche erhält Misereor eine Spende für die Projektarbeit.

Gemeinsam bieten das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit Misereor und der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu eine alkoholfreie Alternative zum hochprozentigen Starkbier an. In Klöstern hat Fasten eine lange Tradition. Flüssige Nahrung war in der Fastenzeit erlaubt, weshalb findige Mönche auf die Idee kamen, dünnes Bier nahrhafter zu machen. Die Rezepte für das „flüssige Brot“ reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, es hat mitunter bis zu 11 Vol.-% Alkohol. Das Misereor-Fastenbier ist die bislang einzig bekannte alkoholfreie Variante des Fastenzeit-Biers. Das Bier ist ideal für alle, die in der Fastenzeit auf Alkohol verzichten wollen.

Seit 2018 unterstützt das Familienunternehmen Neumarkter Lammsbräu die Misereor- Fastenaktion mit ihrer Interpretation des Fastenbiers. Seit Jahrzehnten gilt für die Familienbrauerei aus der Oberpfalz der Grundsatz, immer im Einklang mit der Schöpfung das bestmögliche Produkt auf absolut nachhaltige Art und Weise herzustellen. Dazu gehört das Vertrauen auf traditionelle Braukunst ebenso wie der ausschließliche Einsatz hochwertigster Brau-Rohstoffe aus dem ökologischen Landbau: ganze Aromahopfen-Dolden und in der hauseigenen Mälzerei erzeugtes Malz aus Bio-Getreide.

Das Misereor-Fastenbier eignet sich hervorragend zum Fastenessen. Zu kaufen gibt es das Bier unter anderem in vielen Filialen von Denns und Alnatura oder im gut sortierten Getränkehandel.

Weitere Informationen finden Sie unter: Mitmachangebote der Fastenaktion (misereor.de).




Lammsbräu erhält den Deutschen CSR-Preis in der Kategorie „Biodiversität“

Neumarkt, 06. April 2017 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu wurde jetzt mit dem Deutschen CSR-Preis 2017 in der Kategorie „Biodiversitätsmanagement zum Erhalt der weltweiten biologischen Vielfalt“ ausgezeichnet. Der Deutsche CSR-Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für Nachhaltigkeits- und CSR-Engagement in Deutschland und wurde in acht Kategorien verliehen.

Die Neumarkter Lammsbräu überzeugte die Jury mit einer Vielzahl sich ergänzender Aktivitäten für den Artenschutz, deren konsequenter Verankerung im betrieblichen Management und dem steten Streben, noch mehr zu erreichen.

„Die Förderung der Biodiversität ist bei Lammsbräu seit langem ein wichtiges Thema. Viele unserer Projekte pflegen wir seit Jahren, so dass sie für uns und die beteiligten Landwirte, Lieferanten und sonstigen Partner einfach dazugehören. Umso mehr freuen wir uns jetzt über diese Auszeichnung: Sie bestärkt uns auf unserem Weg, erhöht die Strahlkraft unseres Engagements für die Umwelt und regt damit hoffentlich auch andere Unternehmen an, in ihrem Umfeld für mehr Biodiversität zu sorgen. Denn wirklicher Naturschutz gelingt am besten gemeinsam“, kommentiert Susanne Horn, die Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu, den Preis.

Die Motivation von Lammsbräu ist einfach erklärt: Oberste Maxime des Bio-Pioniers ist es, im Einklang mit der Natur nur die besten Getränke auf nachhaltige Art und Weise herzustellen. Dazu gehört, dass Lammsbräu schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ausschließlich auf Bio-Zutaten setzt und sich auch über die Unternehmensgrenzen hinaus konsequent für den Erhalt der Ökosysteme und ihrer Vielfalt einsetzt. Beispielsweise unterstützen die Oberpfälzer im Rahmen ihrer Erzeugergemeinschaft EZÖB die regionalen Landwirte bei der Umstellung auf den komplett agrochemiefreien Bio-Landbau sowie der Umsetzung von Artenschutzmaßnahmen, da ein verantwortungsvoller Rohstoffanbau innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette den größten Einfluss auf den Erhalt der Biodiversität hat. Eigens durchgeführte Schulungen helfen dabei, dass Mitarbeiter und externe Partner auch in Sachen Artenschutz immer auf dem neuesten Stand sind. Zudem verpflichtet Lammsbräu seine Zulieferer konsequent auf einen den Umweltschutz befördernden „Code of Conduct“, dessen Einhaltung zusammen mit der konkreten Umsetzung von Aktivitäten im Bereich der biologischen Vielfalt in Vor-Ort-Audits überprüft wird. Und auch von Lammsbräu unterstützte Forschungsprojekte wie „Firmen fördern Vielfalt“ oder die Förderung der ökologischen Saatgutzüchtung tragen dazu bei, neue Erkenntnisse zu erlangen und dem dramatischen Verlust der Biodiversität effektive Maßnahmen entgegen zu setzen.

Die Pressemitteilung der Veranstalter zu allen Preisträgern finden Sie unter http://www.csrforum.eu/F7/presse/2017-04-04-Pri-DCP-Sieger.pdf.

Mehr Informationen zum Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu und seinen Getränken finden Sie auf www.lammsbraeu.de

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Neumarkter Lammsbräu gratuliert zweien ihrer Vertragslandwirte zum 3. Preis beim diesjährigen Ackerwildkraut-Wettbewerb!

Die Förderung von Artenvielfalt (Biodiversität) ist eine Herzensangelegenheit der Neumarkter Lammsbräu. Umso mehr freut sich das Unternehmen, dass mit Erwin Ehemann (Freystadt) und Alfred Steindl (Hohenburg) gestern zwei ihrer Vertragslandwirte mit dem 3. Preis beim diesjährigen Ackerwildkraut-Wettbewerb ausgezeichnet wurden.

Erwin Ehemann ist Bio-Landwirt mit Leib und Seele. Er war Gründungsmitglied der Grünen, 1978 der erste Bio-Bauer im Landkreis Neumarkt, 1981 der
erste Öko-Lieferant der Lammsbräu und 1989 Gründungsmitglied der „Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe“ (EZÖB), die heute den kompletten Rohstoffbedarf für die Lammsbräu-Biere anbaut. Alfred Steindl ist begeisterter Landwirt im Nebenerwerb, 1984 stellte er als einer der ersten in der Amberger Region auf Bio um. Zur EZÖB kam er 2015, als er einen regionalen Abnehmer für sein Getreide suchte.

Susanne Horn, Generalbevollmächtigte, ist stolz darauf, dass 10 der 24 ökologisch wirtschaftenden Wettbewerbsteilnehmer EZÖB-Mitglieder sind: „Wir gratulieren Erwin Ehemann und Alfred Steindl ganz herzlich zu dieser Auszeichnung. Ihr Einsatz für Acker-Rittersporn, Finkensame und andere gefährdete Pflanzenarten ist wirklich sehenswert! Die guten Platzierungen der anderen EZÖB-Bauern belegen, dass sie alle die Artenvielfalt tatkräftig fördern. Auch hieran zeigt sich, wie vielseitig der Nutzen unserer Partnerschaft ist: Faire Verträge mit ökologischen Beratungsangeboten sichern der Brauerei hochqualitative Bio-Rohstoffe, den Bauern ein gutes Auskommen und der Natur und den Menschen mehr Artenvielfalt.“

Katharina Schertler von der Bioland Beratung, die die EZÖB-Landwirte berät, ergänzt: „Die EZÖB-Landwirte sind immer mit Feuereifer dabei, weitere Möglichkeiten für mehr Vielfalt im Rahmen ihrer Höfe zu finden und diese zu nutzen. Wir werden mit unseren gemeinsamen Projekten auch in Zukunft zu noch bunter blühenden Äckern in der Region beitragen.“

Neumarkter Lammsbräu engagiert sich auf vielfältige Weise für Biodiversität:
· Projekt zur Wiederansiedelung von typischen Ackerwildkräutern: Gemeinsam mit den EZÖB-Vertragsbauern betreibt die Brauerei in der Region ein Projekt zur Wiederansiedelung von typischen Ackerwildkräutern, die vom Aussterben bedroht sind.
· Entwicklung von hofindividuellen Kulturlandplänen: Lammsbräu finanziert jährlich zwei Vertragsbauern die Entwicklung von hofindividuellen Kulturlandplänen zur Förderung von Artenvielfalt und Naturschutz.
· Regionale Streuobstwiesen: Der Bio-Pionier setzt sich ein für Pflege und Erhalt der regionalen Streuobstwiesen und spendet die Einnahmen aus den Brauereiführungen (ergänzt um einen Eigenanteil) an den Landschaftspflegeverband Neumarkt und pflegt selbst eine Streuobstwiese.
· Blühstreifen auf den Feldern der EZÖB-Landwirte schaffen direkt auf den Äckern mehr Vielfalt und damit Lebensräume für Pflanzen und Tiere.
· Teilnahme am AöL-Projekt „Firmen fördern Vielfalt“

Bildunterschrift: Lammsbräu-Landwirt Erwin Ehemann zeigt Interessierten regelmäßig die Vielfalt auf seinen Äckern.
Bildquelle: Neumarkter Lammsbräu

Pressemeldung vom BUND Naturschutz in Bayern zum Ackerwildkraut-Wettbewerbs 2016 in der Oberpfalz

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15. Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis verliehen

PRESSEINFORMATION

· Erstmals Sonderpreis Innovation ausgelobt

· Ehrenpreis für Dr. Hans Rudolf Herren (Präsident des Stiftungsrats von Biovision und Präsident des Millennium Institutes)

Neumarkt, 07. Juli 2016 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat heute im Rahmen eines Festaktes die Preisträger seines Nachhaltigkeitspreises 2016 geehrt.

Bereits zum 15. Mal verlieh das Oberpfälzer Traditionsunternehmen seine mit jeweils 2.000 Euro dotierten „Lämmchen“ an fünf Preisträger in fünf Kategorien. Außerdem wurde dieses Jahr ein Ehrenpreis und erstmals auch der neue Sonderpreis für Innovation vergeben. Die hochkarätig besetzte Jury wählte dafür aus 107 engagierten Menschen und Organisationen diejenigen Bewerber aus, die sich in ganz besonderer Weise um die Erhaltung unserer Umwelt und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen verdient gemacht haben. Ziel der Preisverleihung ist neben der Anerkennung des Engagements, die Geehrten zum Weitermachen zu motivieren und guten Ideen eine Plattform zu bieten.

Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu: „Wenn wir als Gesellschaft wirklich nachhaltig sein wollen, dann dürfen wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben, müssen Neues wagen und Bewährtes weitertragen. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis unterstützen wir deshalb gute Ideen, helfen sie bekannter zu machen und regen zur Nachahmung an. Der dieses Jahr erstmals verliehene Innovationspreis fördert beispielsweise die Weiterentwicklung in der Biobranche und hilft dabei, den Aufbau einer ökologischen Tierzucht zu ermöglichen.“

Die Preisträger 2016:

Sonderpreis „Innovation“: Mit der Züchtung von Hühnern für den Öko-Landbau setzt die Ökologische Tierzucht gGmbH den Grundsatz „Bio von Anfang an“ um. Die Ziele der Initiative von Bioland und Demeter sind unter anderem die Eignung der Tiere für die Auslaufhaltung und Aufzucht mit heimischem Futter sowie gute Eignung sowohl als Legehennen wie auch in der Mast. Die Zucht liegt komplett in bäuerlicher Hand und bietet erstmals eine sinnvolle Alternative zu den von weltweit drei Konzernen beherrschten konventionellen Zuchtvorhaben.

Einzelperson: Roland Einsiedel ist ein Pionier des ökologischen Landbaus. Schon vor dem Mauerfall setzte er sich für den naturnahen Landbau in den östlichen Bundesländern ein. Heute ist der ehemalige Landwirtschaftsdozent ist ein Netzwerker zwischen den ökologischen Anbauverbänden und seine Fortbildungsseminare erfüllen höchste fachliche Ansprüche. Mit seinem engagierten Einsatz für eine ökologische Landwirtschaft, gegen Agrogentechnik und für hochwertige Umweltbildung hat er viel für die ökologische Lebensmittelwirtschaft erreicht.

Vereine und Institutionen: Mellifera e.V. setzt sich phantasievoll dafür ein, die Bedeutung der Bienen für die Agrarkultur auch einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen. Mit einer Lehrimkerei wurden Tausende an die Bienenhaltung herangeführt. Die „Bienenkiste“ ermöglicht es, dass jeder auf einfachste Weise selbst Bienen halten kann. Mellifera hat darüber hinaus maßgeblich eine natürliche Behandlungsmethode der Varroamilbe mitentwickelt und ist politisch aktiv: Der Verein hat entscheidenden Anteil daran, dass es auf deutschen Äckern keine Gentechnik gibt.

Unternehmen: Die Bürgerwerke e.G. – Energie in Gemeinschaft ist mittlerweile der größte Zusammenschluss von Energiegenossenschaften in Deutschland. Mehr als 10.000 Mitglieder liefern bundesweit Bürgerstrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Transparent und fair sind sie ein Gegenmodell zu den Energieriesen und tragen durch die regionale Wertschöpfung zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei – unbeirrt von politischen Querschüssen.

Medienschaffende: Christiane Grefe schreibt seit Jahrzehnten über ökologische und soziale Themen – auch in Büchern, die große Aufmerksamkeit erzielen. Sie steht für kluge und kritische Berichterstattung, für Kontinuität, Seriosität und Engagement. Was sie stets antreibt, sind ihre Neugierde und die Erkundung der Spannungsfelder zwischen Mensch und Technik, Wirtschaft und Umweltschutz sowie Armut und Reichtum.

Mitarbeiter: AG Zukunft – bei der Neumarkter Lammsbräu heißt das „Auszubildende gestalten Zukunft“. Die Nachwuchskräfte treiben durch kreative Ideen zu Themen wie zum Beispiel Biodiversität oder dem Erhalt der Artenvielfalt das Unternehmen insgesamt voran und helfen auch dabei, sie umzusetzen. Die wissbegierigen, engagierten jungen Menschen wirken durch ihr Nachhaltigkeitsstreben darüber hinaus als Botschafter, die die von Lammsbräu gelebte Nachhaltigkeitskultur auch außerhalb des Standortes fördern.

Ehrenpreis: Dr. Hans Rudolf Herren widmet sein Leben der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Afrika und einem globalen Kurswechsel in der Landwirtschaft. Der Öko-Landbau-Pionier rettete in einer groß angelegten biologischen Schädlingsbekämpfungsaktion 200 Mio. Menschen vor einer Hungersnot. Dafür erhielt er den Welternährungspreis. 1998 gründete er Biovision, die Stiftung für nachhaltige Entwicklung, in der er Präsident des Stiftungsrats ist. Seit 2005 ist er zudem Präsident des Millennium Institute.

Auch unter den Laudatoren finden sich renommierte Nachhaltigkeits-Verfechter wie das Jurymitglied des Nachhaltigkeitspreises Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND), Dr. Alexander Gerber (Vorstand Demeter e.V.), Prof. Dr. Christian Borgemeister (Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn) und Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu.

Die Jury wählte die prämierten Projekte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus und bestand 2016 aus der Juryvorsitzenden Ilona Jerger (Umweltjournalistin und Buchautorin) sowie Dr. Alexander Gerber (Vorstand von Demeter), Dieter Brübach (Geschäftsführer B.A.U.M.), Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND) und Susanne Horn (Generalbevollmächtigte Neumarkter Lammsbräu).

Zum Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu

Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen. Er ging aus dem Deutschen Umweltpreis hervor, den Lammsbräu-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger 2001 erhielt. Das Preisgeld investierte der Unternehmer in eine neue Flaschenwaschanlage, die weniger Energie und Wasser verbraucht. Das dadurch gesparte Geld stiftet er seitdem den Preisträgern des Nachhaltigkeitspreises – insgesamt jährlich 10.000 Euro. Bislang wurden 51 Projekte aus 1.122 Bewerbungen in den Kategorien Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen, Medienvertreter und Lammsbräu-Mitarbeiter ausgezeichnet. Der Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis ist einer der bedeutendsten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich unter www.lammsbraeu.de

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Druckfähiges Bildmaterial zum diesjährigen Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis:

· https://we.tl/afOj229CZF
· u.a. Preisträger einzeln und als Gruppenbild, „Lämmchen“-Auszeichnung
· Bildquelle: „Neumarkter Lammsbräu/Hubert Bösl“




Dr. Franz Ehrnsperger – Neumarkter Lammsbräu

Neue Wege beschreiten und sich dabei an den Grundprinzipien der Natur orientieren – das kennzeichnet den Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu seit langem. Als junger Chef einer Familienbrauerei mit über 380-jährigen Geschichte, machte sich der heutige Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger schon in den 1970er Jahren auf die Suche nach den besten Rohstoffen für sein Bier – und wurde im ökologischen Landbau fündig. Und auch die Idee dahinter überzeugte ihn. Aus dieser Überzeugung entstandenen Umweltrichtlinien, die das Unternehmen bis heute prägen und den Grundstein legten für eine ganz eigene „Bio-Tradition“. Inzwischen ist die Neumarkter Lammsbräu Marktführer für Bio-Bier und produziert mit rund 120 Mitarbeitern 85.700 hl Bier und 107.600 hl alkoholfreie Getränke pro Jahr, darunter die now-Bio-Limonaden und das erste nach Bio-Richtlinien zertifizierte Mineralwasser „BioKristall“.

Lammsbräu lebt „bio“
Für Dr. Ehrnsperger und seine Lammsbräu war und ist nie allein der kurzfristige betriebswirtschaftliche Unternehmenserfolg Richtschnur des Handelns, sondern das Bedürfnis, im Einklang mit der Umwelt das bestmögliche Produkt auf nachhaltige Art und Weise herzustellen. Um dies zu erreichen, verankerte Dr. Ehrnsperger schon früh zehn Grundsätze fest in der Unternehmenspolitik des Neumarkter Traditionsunternehmens. Sie reichen vom Selbstverständnis, sich als Unternehmen als Teil des ökologischen und gesellschaftlichen Systems zu verstehen, über strenge ökologische Braurichtlinien – Lammsbräus „ökologischem Reinheitsgebot“ – bis hin zum Bestreben, die Beziehung zu Lieferanten, Mitarbeitern und Kunden stets auf Augenhöhe zu gestalten. Der Einsatz moderner, an den ISO Normen 14001 und 9001 sowie der EMAS-Verordnung orientierter Managementsysteme hilft, all dies auch im betrieblichen Alltag umzusetzen und dabei stets nach weiteren Verbesserungen zu streben. Und zwar nachweislich erfolgreich, wie die jährlichen EFQM-Bewertungen, der schon seit 23 Jahren veröffentlichte Lammsbräu Nachhaltigkeitsbericht, Preise wie der EMAS Award 2012 und die ersten Plätze bei den Rank-a-Brand Nachhaltigkeitsrankings für Biermarken sowie die vielen persönlichen Auszeichnungen für Herrn Dr. Ehrnsperger vom Deutschen Umweltpreis bis hin zum Heinz Sielmann Ehrenpreis zeigen.

Rohstoffe aus der Region
Selbstverständlich für den Biopionier Lammsbräu ist der ausschließliche Einsatz hochwertigster und streng ökologischer Rohstoffe: Ganze Aromahopfen-Dolden statt der sonst oft verwendeten Hopfenextrakte und -pulver sowie in der hauseigenen Mälzerei erzeugtes Malz aus Öko-Getreide stehen für einen Qualitätsanspruch und Geschmack, den man sonst kaum mehr findet. Angebaut werden die Braurohstoffe von der auf Initiative von Dr. Ehrnsperger schon vor über 25 Jahren gegründeten und mittlerweile rund 140 Landwirte zählenden regionalen Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft EZÖB. In der Erzeugergemeinschaft begegnen sich Bauern und Brauerei auf Augenhöhe. Dazu gehören langfristige Verträge und dass die Landwirte im Rahmen der Initiative „Fair zum Bauern“ deutlich mehr für die von ihnen erzeugten Rohstoffe erhalten als allgemein üblich. Konkret ergibt das jährlich über 500.000 Euro zusätzliches verlässliches Einkommen für die Bauern. Das ermöglicht ihnen, rund 4.000 ha Land in der nicht zuletzt wegen des Engagements von Lammsbräu entstandenen Ökomodellregion Neumarkt rein ökologisch zu bewirtschaften. Die Folgen dieses Miteinanders sind ein gesichertes Einkommen für die Bauern, sauberes Grundwasser, reine Luft, die Erhaltung der Artenvielfalt in der Region – und die dauerhafte Sicherstellung absoluter Premium-Rohstoffe für Lammsbräu. Ein Unterschied, den man auf den Feldern rings um Neumarkt in der Oberpfalz sehen und mit jeder Flasche Lammsbräu schmecken kann. 

Wachsam und aktiv
Auch abseits des direkten regionalen Umfelds der Brauerei sehen sich Dr. Ehrnsperger und Lammsbräu in der Pflicht. Als einer der Initiatoren der Initiative „Bier ohne Gentechnik“ macht das Unternehmen bundesweit auf die Gefahren durch Agrogentechnik aufmerksam, warnt vor Fracking und seinen möglichen Folgen für das Grundwasser und setzt sich unter anderem durch die Teilnahme am AöL-Projekt „Biologische Vielfalt in Bio-Lebensmitteln“ und vielen gemeinsam mit den Landwirten der Erzeugergemeinschaft EZÖB durchgeführten Projekten aktiv für die Bewahrung der Artenvielfalt ein. Daneben fördert man über seinen jährlich ausgelobten Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis und das von Herrn Dr. Ehrnsperger gestiftete Preisgeld Personen und Initiativen, die durch ihr Engagement die Kultur der Nachhaltigkeit unter ökologischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aspekten fördern und in unserer Gesellschaft verankern helfen.

Eine ausgesprochene Herzensanliegen für Dr. Ehrnsperger ist auch der Schutz derjenigen Ressource, ohne die kein Leben auf diesem Planeten, geschweige denn die Herstellung wohltuender Getränke möglich wäre: das Wasser. Lammsbräu verwendet für die eigenen Erzeugnisse deshalb ausschließlich Wasser aus der unternehmenseigenen, biozertifizierten und nachhaltig bewirtschafteten BioKristall-Quelle. So trägt Lammsbräu dazu bei, diese wertvolle und begrenzte Ressource auch für zukünftige Generationen in bester Qualität und Reinheit zu erhalten.

Bildung für Ressourcenschutz
Alleine kann Lammsbräu den Schutz des Wassers nicht bewerkstelligen. Deswegen engagiert sich das Unternehmen in der von Dr. Ehrnsperger gegründeten und als Vorsitzender geleiteten Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V., um auch eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung für dieses wichtige Thema zu erreichen. Daneben hat Lammsbräu das Bildungsprojekt „wasser on… s’cooltour“ initiiert, um das Element Wasser und die damit verbundenen Fragen auch den Jüngsten näherzubringen – denn nur was man kennt, kann man auch schützen. Ein Ansatz, dem auch das Engagement für die Neumarkter Miniköche folgt.

Motto: „Verantwortung leben. Genuss schaffen.“
Im Motto des Unternehmens kommt die Lammsbräu durch und durch prägende Überzeugung zum Ausdruck, dass Lebensmittel nur dann „gut“ sind, wenn sie nicht nur höchsten Genuss bereiten, sondern auch in „guter“ und verantwortlicher Weise hergestellt wurden. Dazu gehört neben dem Zusammenwirken von handwerklichem Können und besten Zutaten immer auch die Rücksicht auf Mensch und Natur. Nur so kann es eine lebenswerte und wirklich nachhaltige Zukunft geben.

Weitere Informationen zu Lammsbräu und dem ganzheitlich nachhaltigen Unternehmenskonzept finden Sie unter www.lammsbraeu.de und im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens.

Vita Dr. Franz Ehrnsperger
1946 geboren in Neumarkt. Nach dem Abitur Studium in München-Weihenstephan (TU) mit Abschluss als Dipl.-Braumeister, anschließend Studium an der Universität in München (LMU) mit Abschluss als Dipl.-Kaufmann, 1973 Promotion zum Dr. rer. pol.
Technische und kaufmännische Berufsausbildung in verschiedenen Betrieben.
Seit 1971 geschäftsführender Gesellschafter der Neumarkter Lammsbräu.
Dr. Franz Ehrnsperger hat die Brauerei und Mälzerei in den vergangenen 40 Jahren zu einem ökologischen Vorzeigebetrieb weiterentwickelt: Nachhaltigkeit im umfassenden Sinn ist das oberste Unternehmensziel. Die komplette Malz- und Bierproduktion wurde auf Bio-Produktion umgestellt. 1987 brachte Ehrnsperger das weltweit erste Bio-Bier auf den Markt, das in einem ganzheitlich-nachhaltigen Unternehmenskonzept verankert ist, 1998 folgten Bio-Limonaden, die inzwischen unter der Marke „now“ vertrieben werden.
Weil zu Nachhaltigkeit auch ein fairer Umgang mit den Mitmenschen gehört, hat Dr. Franz Ehrnsperger 2006 die Initiative „Fair zum Bauern“ initiiert: Die Rohstofflieferanten aus der Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB) haben langfristige Abnahmeverträge und erhalten pro Kiste Bier einen Euro mehr als von konventionellen Brauereien. So werden ihre Existenz und die ökologische Landbewirtschaftung gesichert.
Zusammen mit dem Brauhaus Riegele und der Stralsunder Brauerei hat Dr. Franz Ehrnsperger 2006 die deutsche Öffentlichkeit erstmals auf die Risiken der grünen Gentechnik für das deutsche Bier hingewiesen. Dieses „Manifest zur dauerhaften Sicherung des deutschen Reinheitsgebots“ haben 420 Brauereien aus ganz Deutschland unterzeichnet.

Die jüngste Pionierleistung von Dr. Franz Ehrnsperger ist sein Engagement für einen Bio-Mineralwasser-Standard zum Schutz unserer wichtigsten Ressource: Gemeinsam mit anderen hat er 2008 die „Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.“ gegründet, die das Bio-Mineralwasser-Siegel verleiht. Das Siegel zeichnet nachhaltig gewonnene und besonders reine Mineralwässer aus; Verbraucher und Getränkebranche werden so für mehr Nachhaltigkeit auch in diesem Bereich sensibilisiert.

Seit 2009 zieht sich Dr. Franz Ehrnsperger zunehmend aus dem operativen Geschäft zurück; inzwischen führt die Generalbevollmächtigte Susanne Horn die Brauerei.
Auszeichnungen (Auswahl):
• 1990 „Öko-Manager des Jahres“ (Zeitschrift „Capital“ und Umweltstiftung WWF Deutschland)
• 1992 Bayerische Umweltmedaille für besondere Verdienste im Umweltschutz und in der Landespflege im Freistaat Bayern
• 1993 „impulse“-Umweltpreis
• 1995 Naturschutzmedaille des Bund Naturschutz in Bayern
• 1999 „Gläserner Baum“ (Umweltpreis für Lebensmittelhersteller; Zeitschrift „Rundschau für Lebensmittelhandel“ und Bundesdeutscher Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.)
• 2001 „Deutscher Umweltpreis“ der Deutschen Bundestiftung Umwelt (DBU)
• 2006 Umweltpreis des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.); Preis der Metropolregion Nürnberg; Verleihung der Goldenen Stadtmedaille der Stadt Neumarkt
• 2010 Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Bayerische Wirtschaft
• 2013 „Heinz Sielmann Ehrenpreis“ für herausragende Leistungen für die Biolandwirtschaft, für seine Verteidigung der Agrarwirtschaft gegen Gentechnik und für sein Wirken um die Reinhaltung des Wassers

Neumarkt, 2015
Dr. Franz Ehrnsperger

Pressekontakt
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Bewerbungsaufruf: Nachhaltigkeitspreis 2016 der Neumarkter Lammsbräu

„eine lebenswerte Zukunft braucht Menschen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren – in der Wirtschaft ebenso wie im sozialen Leben“ so die Erkenntnis des Stifters des Lammsbräu Nachhaltigkeitspreises Dr. Franz Ehrnsperger. Menschen, die vorausdenken, Pionierarbeit leisten oder mutig umgestalten, damit wir alle zu mehr Nachhaltigkeit finden, sollen Unterstützung erfahren, damit es für sie leichter wird, heute in der Gesellschaft die richtigen Weichen für die Zukunft mitzustellen.

Hier setzt der Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis an: Wir nutzen unsere Möglichkeiten, um wegweisenden Projekten zum Erfolg zu helfen. Deswegen machen wir Sie auf die neue Bewerbungsrunde aufmerksam.
Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird in fünf Kategorien verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 29. Februar 2016, das Bewerbungsformular steht unter http://www.lammsbraeu.de/verantwortung/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitspreis/
zum Download bereit, auch Fremdnominierungen sind möglich. Die Details sind in der beigefügten Broschüre zusammengefasst, die Sie gerne auch an potenzielle Teilnehmer weiter leiten dürfen. Über eine Verlinkung auf Ihrer Homepage zu unserer Ausschreibung würden wir uns ebenfalls sehr freuen.

Der Preis hebt das Engagement von Menschen und Unternehmen für eine lebenswerte Zukunft hervor, ermutigt sie zum Weitermachen und ermuntert Dritte zur Nachahmung. Es gibt unendlich viele Lebensbereiche, in denen kluger Umweltschutz dem Nachhaltigkeitsgedanken neues Leben einhaucht.

Kontakt
Neumarkter Lammsbräu
Amberger Straße 1
92318 Neumarkt i.d.Opf.

Tel. 09181/404-0
info@lammsbraeu.de




25 Jahre „Revolution auf dem Acker“ – Lammsbräu-Erzeugergemeinschaft feiert die Zukunftsfähigkeit

PRESSEINFORMATION

Neumarkt, 27. Oktober 2014 – Mit einem Festakt haben rund 55 Öko-Landwirte ein stolzes Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren haben sie sich zusammengeschlossen zur „Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB)“ und beliefern seitdem die Neumarkter Lammsbräu mit den ökologisch angebauten Braurohstoffen Gerste, Weizen, Dinkel und Hopfen.

Diese Zusammenarbeit ist wegweisend, weil fünfjährige Rahmenverträge mit weit überdurchschnittlichen Konditionen und garantierten Abnahmemengen den Landwirten und ihren Familien eine echte Perspektive ermöglichen. Dadurch ist für die Brauerei der immer schwieriger werdende Rohstoffnachschub aus der Region langfristig sichergestellt.

Initiator und Brauerei-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger: „Durch die EZÖB reden wir nicht mehr über Geld, sondern über Qualität oder Naturschutz. Wir sind Partner auf Augenhöhe und fördern einander. Unser Konzept ist dadurch krisensicher – das erkennen inzwischen auch andere Lebensmittelhersteller.“

Ehrungen und Lob
Ehrnsperger dankte vor allem den acht noch aktiven Gründungsmitgliedern für ihren Pioniergeist, ihr Durchhaltevermögen und ihre Treue. Allen Landwirten zollte er Respekt, wie engagiert sie über die Feldarbeit hinaus und oft auch gegen Widerstände für den Ökolandbau und die EZÖB und werben.
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein (Vorstand des BÖLW) erörterte in seinem Festvortrag, wie die ökologische Landwirtschaft zukunftsfähig bleibt: Sie brauche Fairness, Vernetzung,
regionale Verankerung und Wertschätzung – die EZÖB sei der lebende Beweis, dass es so wirklich funktioniere.

Bauern und Brauer als Bio-Pioniere
Obwohl „Ökos“ heute nicht mehr wie damals als „Spinner“ gelten, ist dieser Zusammenschluss mit dem jahrelangen direkten Kontakt zwischen Landwirt und Hersteller, mit dem Ausmaß an Transparenz und Fairness einzigartig in Bayern. Die EZÖB ist sogar der größte Erzeuger von Bio-Braugetreide in Deutschland: Aus einst 24 „Öko-Revoluzzern“ sind inzwischen 134 Mitglieder geworden, die im Umkreis von 100 km um Neumarkt rund 4.000 ha Fläche ökologisch bewirtschaften. 2014 haben sie über 1.700 Tonnen verbandszertifiziertes Öko-Braugetreide erzeugt und decken damit gut 60 Prozent des Lammsbräu-Bedarfs.

Die Struktur der EZÖB-Bauern ist vielfältig: Kleine Höfe mit unter 10 ha Fläche gibt es genauso wie solche mit weit über 100 ha, inzwischen betagte Gründungsmitglieder sind gleichermaßen aktiv wie junge Überzeugungstäter, auf etlichen ist geballte Frauenpower zu spüren, und Einzelkämpfer gibt es ebenso wie Familienbetriebe. Nur zwei der EZÖB-Mitglieder bauen den gesamten Hopfenbedarf an, der Rest von ihnen liefert die verschiedenen Braugetreidesorten für die Lammsbräu-eigene Mälzerei; 45 Prozent der Höfe halten zudem Tiere. Bei aller Verschiedenheit verbindet die EZÖB-Bauern, dass sie einem der namhaften Ökoverbände angeschlossen sind (Bioland, Naturland, Biokreis, Demeter) und höchste Qualitätsansprüche erfüllen.

25 Jahre zukunftsfähige Landwirtschaft
In den vergangenen 25 Jahren haben EZÖB und Lammsbräu immer wieder neue Akzente für eine zukunftsfähige Landwirtschaft gesetzt: So haben etwa die heute weit verbreiteten Blühstreifen ihren Ursprung in dieser Kooperation. Kraftvoll kämpfen beide erfolgreich gegen die Agrogentechnik und verfolgen langfristige Konzepte wie Kulturlandpläne und ein Ackerwildkräuterprojekt.
Zu einer zukunftsfähigen Struktur gehören auch die Konsumenten. Deswegen macht die Initiative „Fair zum Bauern“ sichtbar, dass Lammsbräu pro Kiste Bier für die Braurohstoffe einen Euro mehr als andere Brauereien zahlt; das macht jährlich mehr als 500.000 Euro zusätzliches Einkommen und sichert die Zukunft bäuerlicher Bio-Familienbetriebe. Auf der Unternehmenswebsite geben zudem etliche Landwirte Einblick in ihre Höfe.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden Sie unter www.lammsbraeu.de

Neumarkter Lammsbräu, Gebr. Ehrnsperger KG
Amberger Straße 1 92318 Neumarkt i.d.OPf. Tel. 09181 404-0, info@lammsbraeu.de

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