Sepp Holzer – offener Brief und Seminare

Sepp Holzer entwickelte als Bergbauer durch genaue Naturbeobachtung und Experimentieren eigene Methoden, um seinen landwirtschaftlichen Betrieb ohne Kunstdünger und Chemieeinsatz zu führen und auch in kalten Höhenlagen wärmebedürftige Pflanzen zu ziehen. Seine Seminare werden von Interessierten aus aller Welt gebucht, die nächsten Seminare finden im April und Mai 2016 statt.

Sepp Holzer’s offener Brief an die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist heute aktueller denn je!

Du kommst auf die Welt, meist in einer sterilen Klinik und dort werden dir gleich die natürlichen Wurzeln gekappt. Du wirst geimpft und mit unnatürlichem Chemiefraß aufgepäppelt. Eine natürliche Geburt im Familienverband und ein natürliches Aufwachsen wären der richtige Start für das zukünftige Leben des jungen Menschen. Jeder „Erdenbürger“ hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.

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Ruinöse Konkurrenz für Landwirte – Risiko für qualitätsorientierte kleine und mittlere Betriebe – Vorstellung der Studie „TTIP und Landwirtschaft“ des UnternehmensGrün e.V.

„Europäische Agrar-Unternehmen sind durch einen größeren Anteil bäuerlicher Familienbetriebe und kleinere Betriebsgrößen strukturell anders aufgestellt als die amerikanischen Betriebe – und damit nach strengen marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten unterlegen“

Landwirte und Lebensmittelverarbeiter exportieren kaum in die USA, die überwältigende Mehrheit der Unternehmen in Europa habe von einem Freihandelsabkommen mit den USA darum vor allem zusätzliche Konkurrenz zu erwarten. Reuter: „In einer Situation, in der ohnehin viele Landwirte ihre Betriebe schließen müssen, ist das völlig unverantwortlich.“ Dass Produkte wie Getreide in den USA so billig seien wie nirgends sonst, liege zu einem erheblichen Teil auch an den dortigen Standards zum Einsatz von Gentechnik und den hohen Grenzwerten für Pestizide. „Wie die EU insbesondere die mittelständische Landwirtschaft und Verarbeitungsbetriebe in der Ernährungsbranche vor dieser Konkurrenz langfristig schützen will, ist unklar“, warnt Reuter.

Denn die Studie zeigt, dass „TTIP die Kennzeichnung von Gentechnik-Produkten erschweren würde“ ergänzt Joachim Weckmann, mittelständischer Bäcker aus Berlin. „Sollte die Gentechnikfreiheit vom Mainstream zur Nische werden – werden weiter gentechnikfreie produzierende Landwirte überproportional mit den Kosten von Warentrennung- und -reinhaltung belastet bzw. aus dem Markt gedrängt“, so Weckmann. Hintergrund: Die USA machen seit 1986 keinen Unterschied zwischen Produkten aus konventionellen und „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO), die genveränderten Pflanzen dominieren den Anbau von Mais, Soja, Zuckerrübe und Raps zu 90 bis 95%.

Weitere Ergebnisse:

TTIP erschwert die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen erzeugt werden (z.B. Milch von Tieren, die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben). Dabei hat die Bundesregierung die erweiterte Kennzeichnungspflicht als Ziel im Koalitionsvertrag festgeschrieben.
Fleisch: Ruinöse Konkurrenz aufgrund der Größenvorteile der amerikanischen Rind-, Schweine- und Geflügelfleischproduktion (Konzentration auf wenige große, hocheffiziente Produktions- und Verarbeitungs€anlagen).
Obst/Gemüse: Die erlaubten Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln sind in den USA teils 500 mal so hoch wie in der EU. Durch TTIP ist hier eine Angleichung zu erwarten – denn der Kompromissvorschlag der EU, den Codex Alimentarius zugrunde zu legen, bedeutet eine Schwächung der europäischen Standards.
Milch: Für kleinere milchviehhaltende Betriebe ist eine stärkere Exportorientierung keine Lösung. Ein verschärfter Preis- und Kostendruck durch einen liberalisierten transatlantischen Milchmarkt verschärft deren Existenzgefährdung.
Reuter hebt hervor: „Die Interviews mit den Unternehmern aus der Branche zeigten deutlich, dass TTIP an den Bedürfnissen der Kleinen und Mittleren Unternehmen vorbeigeht. Wenn Export Unternehmensziel ist, wird dieser auch bereits umgesetzt.“ Dazu kommt: Viele der existierenden Hemmnisse wird TTIP nicht beheben. Die starke Orientierung auf heimische Märkte durch kleine und mittlere Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft wird aber fatalerweise völlig außer Acht gelassen, wenn Handel als Allheilmittel gepredigt wird“, so Reuter.

Ergebnisse im Detail entnehmen Sie bitte der Kurzfassung und Studie, unter www.unternehmensgruen.de „Eigentlich bräuchten wir dringend Handelsabkommen, auch mit den USA. Darin müsste sichergestellt werden, dass nicht diejenigen im internationalen Handel die Nase vorne haben, die mit den niedrigsten Standards arbeiten und den größten Teil ihrer Produktionskosten externalisieren, indem sie ihn der Umwelt, den sozial Schwachen und künftigen Generationen aufbürden. Aber genau davon ist in CETA und TTIP nichts zu sehen. Stattdessen sehe ich das Recht, eigene Standards zu setzen in Gefahr: Es werden nämlich keine Mechanismen verhandelt, die einem der Partner erlauben würden, seine höheren Standards zur Importvoraussetzung zu machen. Dass dies möglich wäre, zeigt das schon bestehende Bio-Äquivalenzabkommen zwischen USA und der EU“, ordnet Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Ergebnisse der Studie ein.

Als Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot GmbH in Berlin sagt Joachim Weckmann: „Das Wesen der Landwirtschaft ist die Region. Wir als Märkisches Landbrot engagieren uns hier besonders – etwa 80 Prozent des verarbeiteten Getreides beziehen wir aus dem regionalen Umland. Mit TTIP aber sind regionale Lieferantenstrukturen in Gefahr, wenn der Wettbewerbsdruck zunimmt. Die EU hat gerade festgestellt, dass die Bauern in Deutschland im letzten Jahr mehr als ein Drittel – genau 37,6 % je Arbeitsplatz – ihrer Einkünfte verloren haben, weil sie für Produkte wie Milch, Fleisch und Getreide kaum noch Geld bekommen. Gleichzeitig zeigen die Daten ein neues, in der Form kaum je dagewesenes Höfesterben. Die Öffnung des Europäischen Marktes für Billigkonkurrenz aus den USA würde den Tod der Höfe drastisch beschleunigen.“

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün e..V.
Email: reuter@unternehmensgruen.de
Mobil: 0178 4481991

Pressekontakt:
Agentur Ahnen&Enkel
Kai Weller
Email: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084




TTIP ist für kleine und mittlere Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft überwiegend bedrohlich. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Food&Farming-Studie von UnternehmensGrün e.V., dem Bundesverband der grünen Wirtschaft.

Zu der Pressekonferenz, auf der UnternehmensGrün die Studie vorstellen wird, laden wir Sie herzlich ein.

Termin: Freitag, den 15.01.2016
Uhrzeit: 11:00 – 11:45 Uhr
Ort: Haus der Bundespressekonferenz / Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin

Mit

Dr. Katharina Reuter, Autorin der Studie und Geschäftsführerin UnternehmensGrün

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Joachim Weckmann, Inhaber und Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH

Was TTIP für das eigene Unternehmen bedeuten kann, ist bei den kleinen und mittleren Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bisher kaum bekannt. UnternehmensGrün zeigt in der Studie „Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Risiken für kleine und mittlere Betriebe in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ nun erstmals im Detail die Konfliktfelder und möglichen Auswirkungen des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU in diesem sensiblen Wirtschaftsbereich.

Die Folgen sind für kleine und mittlere Betriebe auf Ebene der Urproduktion (Landwirtschaft), sowie der ersten und zweiten Verarbeitungsstufe überwiegend bedrohlich – und das unabhängig davon, ob es sich um konventionell oder ökologisch wirtschaftende Betriebe und Unternehmen handelt.

Die Studie benennt als zentrale Konfliktfelder genveränderte Organismen, den Einsatz und Rückstände bei Pestiziden sowie die Mast- und Haltungsbedingungen in den USA und Europa. Wesentlicher Grund ist, dass in den USA ein grundsätzlich anderes Sicherheitsverständnis vorherrscht, als es im Vorsorgeprinzip der EU zum Ausdruck kommt – die Standards sind in den USA fast durchgehend geringer. Durch die Angleichung von Standards durch TTIP würden die regional ausgerichtete bäuerliche Landwirtschaft und ihre nachgelagerten Verarbeitungsbetriebe direkt bedroht.

Felix Prinz von Löwenstein kommentiert die Studie aus Sicht des BÖLW. Als Inhaber und Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH in Berlin erläutert Joachim Weckmann, was TTIP für einen mittelständischen Bäcker konkret bedeuten würde.

Wir bitten um Akkreditierung bis zum 13.1.2016.

Pressekontakt:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
mobil: 0176 24569084
weller@ahnenenkel.com




Das Unternehmen meine ernte bringt sein erstes Fachbuch heraus: „Das 100% Ernte-Glück-Buch“

Am 5. Februar 2016 erscheint das „100% Ernte-Glück-Buch“, das die meine ernte Gründerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer gemeinsam mit ihrem Team und in Kooperation mit dem BLV Verlag heraus bringen.

„Die Vielzahl an Gemüsegartenstandorten mit örtlichen Besonderheiten und die Fragen und Tipps unserer 3000 Hobbygärtner haben uns in den letzten sechs Jahren zu Experten für die Vielzahl an Fragen und Herausforderungen, aber auch den Erfolgserlebnissen von Neulingen im Gemüsegarten werden lassen. Dieses Wissen möchten wir in Form dieses Buches weitergeben“, sagt Natalie Kirchbaumer Co-Autorin und Mitgründerin von meine ernte.

„Wir sprechen mit unserem Buch sowohl Menschen mit grünem Daumen als auch Menschen ohne jegliches Vorwissen an. Denn unsere Erfahrung zeigt, dass viele unserer Gärtner mit einfachen Hilfsmitteln und unseren Tipps volle Erntekörbe mit nach Hause nehmen“, ergänzt sie.

Das Hardcover-Buch informiert mit vielen Bildern auf 144 Seiten rund um das Thema Gemüseanbau und kostet 19,99€. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Kleingarten: Jeder, der sich für das Thema Selbstversorgung interessiert, wird umfangreiche Antworten auf seine Fragen finden.

Nach einer Einführung rund um allgemeine Themen wie dem Biologischen Gärtnern, der Bodenbeschaffenheit, der Auswahl des Standortes und der richtigen Ausstattung, begleitet das Buch die Leser durch die Monate März bis November und erklärt dabei, welches die wichtigsten Tätigkeiten sind, welche Kulturen gesät, gepflanzt und geerntet werden können. Nützliche und leicht verständliche Tabellen, wie der Aussaatkalender, viele Bilder sowie Tipps zu besonderen Themen, wie das Gärtnern mit Hochbeeten und QR – Codes zu erklärenden Filmen von meine ernte, machen das Buch zur Fibel für den Gemüseanbau.

 

Weitere Informationen zum Buch erhalten Sie live vom meine ernte Team auf unseren Workshops im Frühjahr (www.meine-ernte.de/termine/) oder auf unserer Internetseite auf www.meine-ernte.de/gartenbuch.

Das 100% Ernte-Glück-Buch kann ab dem 5. Februar 2016 versandkostenfrei über den Shop des BLV Verlag bestellt werden: http://www.blvverlag.de/garten/




meine ernte gewinnt die TASPO Awards 2015 in den Kategorien „Geschäftsidee des Jahres“ und „Beste Internetseite“

meine ernte Taspo Award 2015_sehr_kleinDie Gartenbau-Fachzeitschrift TASPO verlieh am Freitag, den 6. November 2015, in Berlin in 18 Kategorien die TASPO Awards und würdigte damit die Leistungen von Unternehmen und Menschen der grünen Branche. Mehr als 450 Gäste feierten im Rahmen der glanzvollen Gala, die von Barbara Schöneberger moderiert wurde. Insgesamt wurden in diesem Jahr mehr als 250 Bewerbungen eingereicht.

 

meine ernte gewann zunächst den Award in der Kategorie „Beste Internetseite“, die durch das Publikum im Vorwege abgestimmt wurde. „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Wir haben unsere Internetseite www.meine-ernte.de im letzten November 2014 neu gelaunched und freuen uns, dass sie von den Nutzern gut angenommen wird“, so Natalie Kirchbaumer Mitgründerin von meine ernte.

Freuen konnten sich die beiden Gründerinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer zudem über den Preis für die „Geschäftsidee des Jahres“, der durch eine 24-köpfige Jury entschieden wurde. „Wir sind unglaublich stolz und freuen uns riesig über diese Auszeichnung und die damit verbundene Bestätigung unserer Arbeit. Unser größter Dank gilt unseren Kooperationspartnern, den Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben, die die Gemüsegärten zum Mieten gemeinsam mit uns anbieten sowie unseren Kunden, die uns teilweise schon seit sechs Jahren begleiten“ erzählt Wanda Ganders.

Interessierte Betriebe, die das Konzept der Gemüsegärten zum Mieten näher kennenlernen möchten, sind herzlich aufgerufen, sich bei meine ernte telefonisch unter 0228 / 2861 7119 oder per E-Mail an info@meine-ernte.de zu melden.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.meine-ernte.de und auf http://taspoawards.de/.

Seit 2010 bietet meine ernte und inzwischen an 30 Standorten bundesweit in Zusammenarbeit mit Landwirtschaft- und Gartenbaubetrieben Gemüsegärten zum Mieten an.




Solidarische Landwirtschaft in Heidelberg – die Markushofgemeinschaft wächst

Sich gemeinsam für nachhaltige solidarische Landwirtschaft einsetzen und ökologische Lebensmittel aus der Region beziehen – dieser treibende Gedanke hat im Frühjahr 2011 mit zur Gründung der solidarischen Landwirtschaft in Heidelberg beigetragen. Aus der überschaubaren Gruppe der Anfangszeit ist mittlerweile eine Solidargemeinschaft von über 140 Mitgliedern geworden.

Solidarische Landwirtschaft – ein Gegenentwurf zur Nahrungsmittelindustrie

Angesichts der sich häufenden Lebensmittelskandale drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob eine Versorgung mit gesunden Lebensmitteln in Zukunft überhaupt noch möglich ist. Durch den stetigen Preisdruck in der Nahrungsmittelindustrie greifen die Hersteller und Erzeuger nicht zuletzt in den Genpool der Pflanzen ein, um die Erträge und Resistenzen zu steigern und intensivieren den Anbau.

Zwar steigt die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln stetig, doch dadurch auch der Druck und die Ansprüche. Angesichts in Plastik verschweißter Biogurken und normierter Karotten in Plastikschalen sind Zweifel am ökologischen Wert dieser Produkte gerechtfertigt.

In der solidarischen Landwirtschaft schließen sich Verbraucher direkt mit dem Erzeuger zusammen, um Lebensmittel ökologisch, regional, saisonal und in hoher Qualität zu produzieren. Die Gruppe verwaltet, organisiert und finanziert eigenverantwortlich zusammen mit den Landwirten den landwirtschaftlichen Betrieb und die Lieferlogistik.

Durch die ertragsunabhängige Finanzierung und die Abnahme der gesamten Ernte (krummes oder angeschlagenes Obst und Gemüse) werden Überproduktion und Verschwendung vermieden, durch den regionalen und saisonalen Konsum Energieverbrauch für Transporte und Ausbeutung von Natur und Mitarbeiter landwirtschaftlicher Intensivbetriebe in anderen Ländern verhindert.

Die Markushofgemeinschaft

In Heidelberg liefert der Bioland zertifizierte Markushof aus Nußloch die Grundlage für die Gemeinschaft. Mit etwa 50 Hektar Fläche kann der Hof bis zu 180 Mitglieder versorgen. Neben etwa dreißig verschiedenen Gemüsesorten und Milch, bietet der Hof Getreide in Form von Körnern, Mehl, Brot oder Nudeln, sowie Fleisch und Käse. Von den Streuobstwiesen kommen noch Äpfel und selbstgepresster Apfelsaft hinzu.

Alle organisatorischen Arbeiten, die Verteilung und Abholung der Lebensmittel und auch die Hilfe auf dem Acker werden von den Mitgliedern erbracht. Die Organisation erfolgt über die einzelnen Depots und die Arbeitsgemeinschaften, die verschiedene Aufgabenbereiche und Themengebiete verantworten. Letztlich trägt jedes einzelne Mitglied nach seinen Möglichkeiten dazu bei, die Gemeinschaft und den Hof zu erhalten.

Die Finanzierung wird über monatliche Beiträge gewährleistet, die einmal jährlich für das neue Haushaltsjahr berechnet und ausgerufen werden. Ganz im Sinne der Solidarität verstehen sich die Beiträge immer als Richtwert und sind nach oben und unten anpassbar. Nach Möglichkeit soll jedem unabhängig von seinen finanziellen Möglichkeiten eine Teilnahme ermöglicht werden.

Mitgliedschaft in der solidarischen Landwirtschaft

Die Beziehung zwischen dem Hof und der Gemeinschaft und innerhalb der Gemeinschaft beruht auf Vertrauen und nicht auf Verträgen. Jedes Mitglied übernimmt für sich die Verantwortung, den Hof und die Gemeinschaft zu unterstützen. Wer Mitglied werden möchte, kontaktiert den Depotsprecher oder die Depotsprecherin des jeweiligen Stadtteil-Depots (Lieferpunkt), um die Anmeldung zu besprechen. Sobald die notwendigen Daten an die Schatzmeisterin übermittelt sind und die Bestellung entsprechend aktualisiert ist, kann das neue Mitglied seinen Anteil einmal wöchentlich im Depot abholen. Über die Arbeitsgruppen, die Depotsprecher und die anderen Mitglieder wird das neue Mitglied nach und nach in die Organisation und Unterstützung der Gemeinschaft eingebunden.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über die Solidarische Landwirtschaft in Heidelberg:

http://www.solawi-rhein-neckar.org

Pressekontakt:
Solidarische Landwirtschaft Rhein-Neckar e.V.
Vertretungsberechtigter Vorstand:
Brigitte Henkel
Richard-Wagner-Str. 6
69121 Heidelberg
info@solawi-rhein-neckar.org




Agriaffaires: gebrauchte Landmaschinen leben länger

Es muss nicht immer eine neue Landmaschine sein. Auf diesem Grundsatz beruht das Online-Portal www.agriaffaires.de, auf dem Händler und Landwirte ihre gebrauchten Landmaschinen kaufen und verkaufen können.

Viele Landwirte entscheiden sich dafür, einen neuen, technisch besser ausgerüsteten Traktor anzuschaffen, obwohl ihre alte Maschine immer noch voll funktionstüchtig ist. Einen auf diese Weise ausrangierten Traktor auf den Schrottplatz zu bringen, wäre eine grobe Verschwendung von Ressourcen. Der Weiterverkauf ist demgegenüber eine wesentlich ökologischere und ökonomischere Alternative.

Ökologisch ist der Handel mit gebrauchten Landmaschinen, da so der Bedarf an neuen Maschinen und letztendlich auch deren Produktion deutlich gesenkt werden kann. Schlepper, Mähdrescher und andere Agrarmaschinen haben eine ausgesprochen lange Lebensdauer und können bestenfalls mehrere Jahrzehnte lang treue Dienste leisten. Der Gebrauchtmaschinenhandel verhindert, dass solche älteren, aber noch funktionstüchtigen Maschinen vorschnell aus dem Verkehr gezogen werden.

Darüber hinaus sind gebrauchte Landmaschinen eine ökonomische Alternative für landwirtschaftliche Betriebe, die sich die Anschaffung einer neuen, meist sehr teuren Maschine nicht leisten können. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den aufstrebenden osteuropäischen Nachbarländern sind Second-Hand-Traktoren daher sehr gefragt.

Internetplattformen wie Agriaffaires erleichtern nun den Zugang zu hochwertiger gebrauchter Landtechnik, auch auf internationaler Ebene. Denn der Anzeigenmarkt ist bereits in 16 Sprachen übersetzt und zählt Besucher aus 120 Ländern. Um die Reichweite von Anzeigen für Landmaschinen zu erhöhen, hat Agriaffaires strategische Partnerschaften mit anderen spezialisierten Kleinanzeigenportalen abgeschlossen.

Unter dem Namen “Anzeigenexport” bietet Agriaffaires Landmaschinenhändlern die Möglichkeit, ihre Angebote nicht nur bei Agriaffaires, sondern auch auf ausgewählten anderen spezialisierten Kleinanzeigenplattformen zu veröffentlichen. Zu den Partnern von Agriaffaires zählen unter anderem Marketbook, Truckscout24 und Autoline. Die Partnerportale stammen aus verschiedenen Ländern, in denen sie jeweils zu den Marktführern in ihrer Branche zählen. Indem Landmaschinenhändler nun auswählen, auf welche Fachportale ihre Anzeigen exportiert werden sollen, können sie genau bestimmen, in welchen strategisch wichtigen Ländern sie zusätzlich sichtbar sein wollen.

Da alle Anzeigen nur einmal eingegeben werden müssen und dann von Agriaffaires aus automatisch an die anderen Marktplätze versandt werden, bedeutet der Anzeigenexport für Landmaschinenhändler auch eine große Ersparnis an Zeit und Aufwand.

So erhöht der Anzeigenexport die Sichtbarkeit der Anbieter und beschleunigt die Kontaktaufnahme mit potenziellen Käufern. Und das erhöht die Chancen, dass jede gebrauchte Landmaschine schneller ihr zweites Leben bei einem neuen Besitzer beginnen kann…

 

Kontakt:

MB Diffusion – Agriaffaires
98 Allée des Champs Elysées
91080 Evry Courcouronnes
Frankreich

Mail: agriaffaires.de@gmail.com
Kontakt: http://www.agriaffaires.de/contact.asp