Ein CityTree für Klingenthal: TS Gala-Bau verleiht nachhaltiger und innovativer Unternehmensführung Ausdruck

Die smarte Luftverbesserungsmaßnahme, genannt „CityTree“, des Dresdner Start-ups Green City Solutions, filtert seit Ostersamstag die vogtländische Luft. Das ortsansässige Unternehmen TS Gala Bau investierte in die freistehende Vertikalbegrünung, die nun in der achten europäischen Stadt präsentiert wird.

 

Klingenthal (Sachsen) – Seit dem 26. März 2016 kann sich Klingenthal im sächsischen Vogtlandkreis an sauberer und kühlerer Luft erfreuen. Das lokale Landschaftsbauunternehmen TS Gala Bau investierte in die Biofilter des jungen Dresdner Start-ups Green City Solutions.

 

Seit mehr als zehn Jahren ist die Firma von Thilo Sänger nunmehr tätig und achtet hierbei besonders auf den intelligenten Einsatz von Technik in der Kombination mit Innovation. Dies soll nun auch der Erwerb des grünen Luftfilters verdeutlichen. Gleichzeitig dient er als Corporate Social Responsibility (CSR) Maßnahme und Präsentationsplattform in direkter Umgebung zum Firmensitz. „Der CityTree entspricht unserer Auffassung von einem modernen Pflanzeneinsatz im Gartenbau und smarter Landschaftsarchitektur in Kombination mit innovativer Technik“, so Thilo Sänger.

 

Darüber hinaus dürften sich auch die Klingenthaler Anwohner über den Einsatz der grünen Infrastruktur freuen. Erst kürzlich berichtete eine Lokalzeitung über die bestehende hohe Umweltbelastung, besonders im Stadtzentrum. In diesem Zusammenhang könnte der CityTree auch auf seine Filterfähigkeit von bspw. Benzol getestet werden.

 

Bisher kam die Vertikalbegrünung bereits in zahlreichen deutschen Städten, wie bspw. Hannover, Berlin, Dresden, München und Halle zum Einsatz. Peter Sänger, CFO und Mitgründer von Green City Solutions, freut sich über den weiteren Standort für den innovativen und intelligenten Biofilter. „In Klingenthal wird unser CityTree in seinem originären Design mit erholsamer Sitzbank zu sehen sein – und lädt die Passanten zum Verweilen an der grünen Oase ein.“ Bepflanzt wurde die freistehende Konstruktion mit  Sedum Album „Coral Carpet“, dem Rotmoos-Mauerpfeffer.

 

 

Der CityTee von Green City Solutions

 

Das Biotech- und Internet-der-Dinge-Start-up Green City Solutions hat es sich zur Aufgabe gemacht, intelligente und nachhaltige Produkte für lebenswertere Städte der Zukunft und deren gesündere Bewohner zu entwickeln. Zwei Jahre liegt es zurück, dass  Dénes Honus, Peter Sänger, Zhengliang Wu und Victor Splittgerber das Unternehmen gründeten. Ihr CityTree kombiniert spezielle Mooskulturen und modernste Internet-der-Dinge (IoT) Technologie, um das globale Problem der Luftverschmutzung zu bekämpfen. Die freistehende Konstruktion bindet den Feinstaub von bis zu 417 Pkw, verfügt somit über eine Umweltleistung von 275 urbanen Bäumen. Allerdings wird hierfür lediglich eine Fläche von 3m² benötigt. Die eigens entwickelte Technologie erfasst darüber hinaus Werte zu den klimatischen Bedingungen, welche mit den Daten zur Luftqualität der Städte erweitert werden können. In diesem Zusammenhang wird sowohl die Effektivität der CityTrees in verschiedenen Umgebungen überwacht als auch etwaige Korrelationen mit bereits existierenden Datensätzen von weiteren externen Faktoren zu identifiziert und analysiert.

 

Weiterhin ist der Biofilter in der Lage, analoge und digitale Inhalte zu kommunizieren. Zusätzliche Vorteile zu diesen Kommunikationsschnittstellen und den Umwelteffekten bieten Services wie bspw. ein WLAN-Hotspot oder eine E-Bike-Ladestation. Aufgrund der IoT-Technologie, der Verwendung von Solarenergie und einem integrierten Wassertank benötigt das vertikale Pflanzendisplay nur wenige Stunden Wartungszeit pro Jahr.

 

Green City Solutions konnte bereits zahlreiche Auszeichnungen und Würdigungen verzeichnen. Im Jahr 2015 erhielten die Gründer den Titel „Kultur- und Kreativpilot“ und die Prämierung zum Bundessieger der Kategorie Umwelt im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“. Im Fraunhofer „Urban Future Call For Ideas“ landete das Unternehmen auf Platz 1, ebenso im Rahmen des Innovator’s Pitch von Bitkom. Diese und weitere nationale Erfolge führten im Ranking von Für-Gründer.de zu einem 14. Platz. Darüber hinaus konnten die vier Entwickler des CityTrees internationale Würdigungen verbuchen. Unter mehr als 3.000 Bewerbern für die Innovation Grand Challenge erreichten sie auf dem IoT World Forum in Dubai die Top 3, wurden in der Kategorie „Go Green“ des European Youth Awards geehrt und sowohl in den ersten Infiniti Accelerator von NEST in Hong Kong als auch in den Swire Properties Blueprint Accelerator und den „Open Data Incubator for Europe“ (ODINE) aufgenommen. Dénes Honus, CEO des Dresdner Start-ups, wurde zu Beginn des Jahres als Social Entrepreneur in die erste Forbes „30 Under 30 Europe“-Liste berufen. Außerdem freut sich das Start-up aktuell über die Nominierung in die Top10 der „Smart Urban Pioneers“: Noch bis zum 31. März kann unter http://www.smart-magazine.com/de/project/city-tree für den CityTree abgestimmt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

Tina Hensel                                                         Mobil: +49 162 6940746

Green City Solutions GmbH & Co. KG         Tel.: +49 351 4622833

Andreas-Schubert-Straße 23                          Mail: t.hensel@mygcs.de

01069 Dresden                                                  www.greencitysolutions.de




Junges Dresdner Start-up mit „grünem“ Geschäftskonzept international erfolgreich

Oslo investiert in Luftreinhalte-Infrastruktur von Green City Solutions

 

1.000 Kilometer von der Heimatstadt Dresden entfernt beliefert das Start-up Green City Solutions in diesen Tagen seinen ersten internationalen Kunden. Die Umweltbehörde der norwegischen Hauptstadt Oslo investierte in zwei CityTrees des jungen Unternehmens.

 

„Oslo hat ein sehr fortschrittliches Denken für die Stadtentwicklung. Wir freuen uns, dass sich die Verantwortlichen für unsere Lösung, die CityTrees, entschieden haben und diese nun die Luft in Oslo reinigen“, erklärt Gartenbauer Peter Sänger, der Green City Solutions zusammen mit Dénes Honus (Architekt), Victor Splittgerber (Maschinenbauer) und Zhengliang Wu (Medieninformatiker) vor eineinhalb Jahren gegründet hat. „Der etwa vier Meter hohe und drei Meter breite freistehende Korpus wird beidseitig mit Moosen und Blütenpflanzen bestückt. Wir generieren damit eine enorme Pflanzdichte von fast 850 Pflanzen pro Seite.“

 

Aufgrund ihrer natürlichen Fähigkeiten filtern spezielle Moos-Kulturen Feinstaub, Stickoxide und dadurch große Mengen an CO₂-Äquivalenten aus der Luft. In diesem Moos-Substrat wachsen Gefäßpflanzen, wie zum Beispiel winterharte Sukkulenten – welche nun auch in Oslo zum Einsatz kommen. Diese spezielle Kombination verfügt über eine Umweltleistung wie 275 konventionelle Bäume. Dabei entsteht kein Abfall: „Im Gegensatz zu herkömmlichen Filtermedien nehmen die lebenden Moose die Schmutzpartikel aus der Luft auf und wandeln diese in Biomasse um“, so Peter Sänger weiter. Die Betriebskosten der Vertikalbegrünung sind auf ein Minimum reduziert: Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und ein Wassertank im Inneren sorgen für eine automatische Bewässerungssteuerung – der CityTree übernimmt die Pflanzenpflege selbst.

 

Nach verschiedensten Einsätzen des CityTrees auf Veranstaltungen in Hannover, Halle, Berlin und Dresden sowie der Aufstellung in Jena (Ernst-Abbe-Platz, AOK PLUS Sachsen/Thüringen) ist Oslo nun der zweite langfristige Standort für die innovative grüne Allrounder-Lösung. Eine weitere ist zudem in Reutlingen geplant. Die Osloer Anlagen werden im Rahmen des Städteplans zur Luftreinhaltung und Stadtgestaltung beitragen.

 

 

 

 

 

 

Zunächst werden zwei CityTrees am Solli Square an der Straße Sommerrogata sowie am Nordraaks Square zwischen Wergelandsveien and Holbergsgate aufgestellt. „Wir werden zwei Monate testen, wie gut sich die CityTrees in die gewählte Umgebung integrieren und angenommen werden“, so Frederik Martinussen von der Osloer Umweltbehörde. „In der darauffolgenden zweijährigen Testperiode wird sich zeigen, ob sich die Pflanzen an das norwegische Klima anpassen und überleben können. Von den Passanten erhielten wir bisher ein sehr positives Feedback.“ Wenn die Tests erfolgreich laufen, seien weitere CityTrees geplant.

 

 

Über Green City Solutions: Unter dem Leitmotto „Green City Solutions macht kühle und saubere Luft – profitabel!“ riefen die vier Gründer Dénes Honus, Peter Sänger, Zhengliang Wu und Victor Splittgerber im März 2014 das Start-up Green City Solutions ins Leben. Das junge Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, innovative Produkte in den Branchen CleanTech, Umweltdienstleistung und nachhaltige Stadtentwicklung auf den Markt zu bringen und damit ihre Vision von lebenswerten Städten in die Realität umzusetzen. Die smarten Lösungen verbinden die wichtigen ökologischen Effekte mit ökonomischen Mehrwerten. Diesbezüglich lassen sich auf dem CityTree visuelle und digitale Informationen implementieren, die eine Einbindung in Marketingmaßnahmen ermöglichen. Integrierte Sitzbänke und das Angebot von Zusatzservices, wie bspw. einem WLAN-Hotspot oder einer E-Bike-Ladestation, erweitern die Einsatzmöglichkeiten des CityTrees.

Bereits jetzt erhielt Green City Solutions vielfache Auszeichnungen und wichtige Award- Nominierungen. Im Oktober 2014 wurde das Start-up von der Europäischen Union im Rahmen des Climate-KIC Programmes zu einem der vier besten CleanTech-Start-up Europas gekürt. Im September erhielt Green City Solutions als eines von acht Start-up Unternehmen weltweit die Möglichkeit, am „Infiniti Accelerator” von Nest in Hong Kong teilzunehmen, um vor Ort Präsenz auf dem chinesischen Markt zu erlangen.




„Eine Bühne, 180 Sekunden und 300 Zuschauer […]“ – Der 12. Thüringer Elevator Pitch

Dresden/ Erfurt. „Wie viele von Ihnen wohnen in einer Stadt?“ Eine Vielzahl der Gäste im Publikum hebt die Hand. „Und wer von Ihnen denkt, dass er tagtäglich verschmutzte Luft einatmet?“ Deutlich weniger Arme schnellen in die Luft. „Tatsächlich“, so Dénes Honus weiter, „atmen aktuellen Studien zufolge rund 90% der Stadtbewohner täglich verdreckte Luft ein.“ Nach einer kurzen Pause fährt der 28-Jährige mit seiner etwa dreiminütigen Präsentation fort. Ort des Geschehens ist der Erfurter Kaisersaal. Hier fand vergangenen Dienstag der 12. Thüringer Elevator Pitch statt. Die Veranstaltung bot erneut 20 Vertretern von jungen Gründungs- und Wachstumsunternehmen die Chance, ihr Projekt bzw. ihre Idee in nicht mehr als 180 Sekunden mit einem kurzen Vortrag – einem „Pitch“ – den Anwesenden vorzustellen. Die 12. Auflage stand unter dem Motto „Idee sucht Kapital – Idee sucht Know-How“.

Zusätzlich zu den 20 Präsentationen hatten weitere zehn Bewerber die Möglichkeit, ihre Konzepte und Projekte im Foyer, welches kurzerhand in eine „Innovationsarena“ verwandelt wurde, vorzustellen. Insgesamt bewarben sich fast 40 Gründungs- und Wachstumsunternehmen um eine Prämierung im Rahmen des Thüringer Elevator Pitches. Als Preise lockten – neben interessanten neuen Kontakten – verschiedene Trainings und Beratungen. Sowohl im Rahmen der Ausstellung im Foyer als auch beim anschließenden Netzwerken gewannen die Teilnehmer viele neue Ideen und Einblicke, interessante neue Kontakte und genossen anregende Konversationen. Anwesend waren erneut rund 300 Zuschauer aus In- und Ausland, darunter mehr als 50 Investoren, Privatpersonen und Interessierte sowie namhafte Vertreter aus verschiedenen Bereichen. Erstmals zu Gast war ebenfalls der Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee (SPD). Er hielt seine Rede zu „Chancen für innovative Unternehmen in Thüringen“.

Im Anschluss an die Vorträge und Konzeptpräsentationen wurden die diesjährigen Sieger gekürt. Zu bemerken ist, dass die Organisatoren auf eine Rangfolge verzichteten. Als Preisträger hervor gingen BianoScience (Jena), Dropnostix (Potsdam), TeenEvent (Weimar), Large Format Stock Portal (Ilmenau) und Green City Solutions. Letztgenannte erhielten, vertreten durch Dénes Honus, den Preis der gastgebenden Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), überreicht durch den Stiftungsvorstand Professor Werner Bornkessel. Als Gewinn winkt eine spezialisierte Beratung im Wert von 2.000 Euro.

 

Bilder des 12. Thüringer Elevator Pitches, der Gäste, Aussteller und Preisträger finden Sie auf der Homepage der Veranstalter unter www.stift-thueringen.de.




2014: Ein Green City Solutions-Jahresrückblick

Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende – Grund genug, für Green City Solutions auf ein bewegendes Gründungsjahr zurückzublicken. Schon 2013 gab es für die vier Urheber des CityTrees einiges zu tun. So gingen der diesjährigen notariellen Gründung zahlreiche Mitwirkungen an wissenschaftlichen Publikationen (u.a. „ZFarm – Städtische Landwirtschaft der Zukunft Berlin“) und Veranstaltungen, intensive Forschung und erfolgreiche Teilnahmen an Gründungs-Wettbewerben (u.a. Gewinn der Avalia Gründerlounge; Nominierung für den GreenProduct Award 2013/14) voraus.

Auch der Beginn des aktuellen Jahres war wissenschaftlich geprägt: Zwei der Gründer hielten das Seminar „Next Urban Environment“ für Studenten an der TU Dresden im Bereich Wissens-Architektur ab, zusammen mit Prof. Schröder veranstalteten sie die Vortragsreihe „Innovative Pflanzensysteme“ und nahmen im März an der DGG-Tagung in Dresden (Deutsche Gartenbauwissen-schaftliche Gesellschaft) teil.

Am 25. März war es schließlich so weit: Dénes Honus, Peter Sänger, Victor Splittgerber und Zhengliang Wu gründeten die Green City Solutions GmbH & Co. KG. Nur einige Wochen später präsentierten der Architekt, der Gartenbauer, der Maschinenbauer und der Medieninformatiker gemeinsam ihren Prototypen des CityTrees auf der Hannover Messe 2014. Nach dem ersten Messe-Einsatz, der bereits auf reges Interesse seitens der Messebesucher und Austeller stieß, erhielt der Prototyp für weitere Tests seinen jetzigen Standort: Die vielbefahrene Bergstraße in Dresden. Diese Art der Luftreinhaltung vor Ort gefiel alsbald auch der Kampagne „So geht sächsisch“, welche Green City Solutions deshalb als innovatives sächsisches Unternehmen in ihre Kartei aufnahm. Diesen ersten Errungenschaften folgten weitere Tests, Produktweiterentwicklungen und die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen und Wettbewerben. Auf einige dieser und den allgemeinen Werdegang soll im Folgenden zurückgeblickt werden.

Bereits im Mai und Juni nahm das Dresdner StartUp erfolgreich am FUTURESAX Ideenwettbewerb sowie dem City Hype-Wettbewerb teil und pitchte auf dem 42. Gründerfoyer in Dresden. Im Sommer folgte dann die Aufnahme in das begehrte Climate-KIC Accelerator-Programm. Climate-KIC selbst ist die größte öffentlich-private Innovationspartnerschaft in Europa, das Programm wiederum steht mit Rat und Tat, einem breiten Netzwerk an Partnern und potentiellen Investoren zur Seite. Umso erfreuter war Green City Solutions im August über den 2. Platz der Climate-KIC Venture Competition Germany in Berlin und über die Teilnahme an der Climate-KIC Venture Competition Europe in Valencia Ende Oktober. Mit dem Erreichen des vierten Platzes gehören die Dresdner nunmehr zu den vier besten Clean-Tech-StartUps in Europa. „Wir haben es geschafft, eine internationale Jury und die Climate-KIC Summer School Participants von der Idee des CityTrees und einer Klimainfrastruktur zu überzeugen – darüber sind wir sehr glücklich“, so Dénes Honus. Die Überzeugungskraft blieb bestehen und so stand bereits Anfang November ein weiterer Erfolg fest: Der Gewinn des Generation-D-Wettbewerbes in München, in welchem sich das Dresdner StartUp in der Finalrunde gegen sieben weitere Bewerber durchsetzte. Durchsetzungskraft bewies auch Zhengliang Wu innerhalb des StartupBootCamps von Climate-KIC. Auch hier konnte Green City Solutions als Sieger den Raum verlassen. Im gleichen Monat erfolgten die Teilnahmen am 1. Business Idea Slam und der Konferenz UFIREG („Ultrafeine Partikel und Gesundheit“), Dénes Honus reiste zum Süddeutsche Zeitung-Wirtschaftsgipfel nach Berlin und Victor Splittgerber referierte im Arbeitskreistreffen von Silicon Saxony.

Sehr stolz sind die vier Gründer auf die Nominierung im Rahmen des GreenTec Awards 2015 in gleich zwei Kategorien. Europas wichtigster Umweltpreis wird am 29. Mai in Berlin vergeben, der CityTree kann sich in den Kategorien „Galileo Wissenspreis“ und dem „ProSiebenSat.1 Accelerator Startup-Preis“ ernsthafte Chancen auf eine Prämierung ausrechnen.

Peter Sänger zieht für das erste Gründungsjahr ein durchweg sehr positives Resümee: „Wir sind sehr glücklich über unsere erfolgreichen Teilnahmen an solch begehrten Wettbewerben. Schon die Nominierungen aber erst recht die Gewinne zeigen, dass Green City Solutions und im Speziellen der CityTree die Antwort für eine lebenswerte Stadt der Zukunft ist. Mit ihm kann der wertvolle ökologische Einfluss mit einem ökonomischen Anreiz verbunden werden. Die Gewinne und Nominierungen bestätigen uns in unserer bisherigen Arbeit, unserer Vision von lebenswerten Städten der Zukunft und unserem Engagement.“

Auf Grundlage der umfangreichen Forschung im Vorfeld der Gründung hat der CityTree bereits jetzt die komplette Marktreife erreicht. „Nichtsdestotrotz sind wir immer bestrebt, die Leistungen des CityTrees weiterzuentwickeln und auszubauen“, so Dénes Honus, „schließlich wollen wir die positive Entwicklung auch im kommenden Jahr fortsetzen“. Nach erfolgreichen Tests mit winterharten Stauden stehen deshalb weitere Versuche bezüglich der wirkvollsten Kombination von Pflanzen des CitytTrees und der Wirkung auf das Stadtklima, die Weiterentwicklung der Indoor-Variante mit Zimmerpflanzen und einem CityTree mit integriertem WLAN-Hotspot, fester Bodenverankerung oder Biomasse-Verwertung an. Weitergearbeitet wird auch an einem möglichen Vermietungs- oder Leasingmodell.

Die bisherige Resonanz von Interessenten, potentiellen Kunden und Investoren ist ebenfalls sehr positiv. Geplant ist, ab Dezember eine Serienfertigung von CityTrees zu starten. „Langfristig wollen wir eine Klima-Infrastruktur aufbauen“, so Victor Splittgerber. Aktuelle Zahlen und Prognosen wie die der Weltgesundheits-organisation (WHO) oder dem CO2-Barometer von Climate-KIC verkünden bislang keine Besserung der bestehenden Luft-Probleme. „Grund genug für den Einsatz mehrerer CityTrees in Ergänzung zur bisherigen Stadtbegrünung – davon profitieren alle, aus ökologischer und ökonomischer Sichtweise“, so Splittgerber weiter.

Eben gemäß des Leitsatzes: „Green City Solutions makes cool and clean air profitable“.