G7: “Gerecht geht anders” – Großdemo in Münchner Innenstadt

[Presse-Info]

München, 25. Juni 2022. Mit einer Großdemonstration durch die Münchner Innenstadt appelliert ein Bündnis aus 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen heute an die Teilnehmer:innen des anstehenden G7-Gipfels auf Schloss Elmau (26.-28.6.). Die Organisationen sprechen sich gemeinsam dafür aus, dass die G7-Staaten entschieden gegen die Klimakrise und das Artensterben vorgehen und Hunger, Armut sowie Ungleichheit bekämpfen. Die G7-Staaten müssen in diesem Zusammenhang auch Konsequenzen aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine ziehen und die Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle stoppen. Die Demonstration beginnt gegen 12 Uhr auf der südlichen Theresienwiese mit einer Auftaktkundgebung.

Ablauf der Demonstration:

– 12:00 Uhr Auftaktkundgebung an der südlichen Theresienwiese
(https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.1287&mlon=11.5468#map=16/48.1287/11.5468)
Eröffnung der Anfangskundgebung mit Rede- und Musikbeiträgen
– ca. 13:00 Uhr Start Demo durch die Innenstadt
Route: Theresienwiese – Poccistraße – Lindwurmstraße – Herzog-Heinrich-Straße – Kaiser-Ludwig-Platz – Herzog-Heinrich-Straße – Paul-Heyse-Straße – Schwanthalerstraße – Sonnenstraße – Sendlinger-Tor-Platz – Lindwurmstraße – Poccistraße – Theresienwiese
– ca. 14:30 Uhr Abschlusskundgebung
mit Rede- und Musikbeiträgen
– ca. 16 Uhr voraussichtliches Ende

An der rechten Seite der Bühne (Blickrichtung: auf Bühne) wird es einen Pressecounter geben, an dem Sie sich für O-Töne, Fotos sowie weitergehende Informationen akkreditieren können. Zudem wird es vor Ort ein Podium für Fotomöglichkeiten geben.

Stimmen der Bündnispartner:innen, auch als Audiodateien, finden Sie hier: www.g7-demo.de/presse. Die ausführlichen Programmpunkte der Demonstration sind auf der nächsten Seite aufgeführt.

Die Großdemonstration in München reiht sich ein in die vielfältigen Proteste rund um den G7-Gipfel im Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen. Dort empfängt die Bundesregierung vom 26. – 28. Juni Staats- und Regierungschefs großer Industriestaaten zum G7-Gipfel.

Trägerorganisationen
Aktion gegen den Hunger, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Attac, Brot für die Welt, BUND für Umwelt- und Naturschutz, BUND Naturschutz in Bayern, Campact, Greenpeace, IG Nachbau, MISEREOR, Naturschutzbund Deutschland, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam Deutschland, Welthungerhilfe und WWF Deutschland.

Hashtags:
#G7 #GerechtGehtAnders

Mehr Informationen:
www.g7-demo.de

presse@g7-demo.de

Programm

Auftaktkundgebung
(Wir behalten uns kurzfristige Änderungen vor)

12:00 Uhr Beginn Auftaktkundgebung
12:10 Uhr Reden der Jugendverbände der Trägerkreis-Organisationen:
Fiona & Kilian (Greenpeace Jugend), Beccy (BN Jugend), Ilayda (WWF Jugend),
Luca (NaJu Bayern)
12:20 Uhr Rede von Viviane Raddatz (WWF)
12:25 Uhr Rede von Africa Kiiza (SEATINI Uganda; Brot für die Welt)

12:30 Uhr Live Musik von Jessica Onuigwe & Band

12:40 Uhr Rede von Lisa Göldner (Greenpeace)
12:45 Uhr Elena Cadeggianini & Soja-Nemo Heißerer
(AG Klima der Plattform Stop G7 Elmau)
12:50 Uhr Rede von Esteban Servat (Debt For Climate)
12:55 Uhr Rede von Christoph Bautz (Campact)

Abschlusskundgebung

14:30 Uhr Act (Big Heads) und Rede von Charlotte Becker (Oxfam)
14:35 Uhr Rede von Martin Geilhufe (BUND Naturschutz in Bayern)
14:40 Uhr Rede von Emilia Reyes (Directora de Políticas y Presupuestos para la
Igualdad y el Desarrollo Sustentable bei Equidad, Mexico)
14:45 Uhr Rede von Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands)

14:50 Uhr Musik: Cosmic Surprise Union (CSU)

14:55 Uhr Rede von Bettina Cruz (CNI-Congreso nacional indigena, Mexico)
15:00 Uhr Rede von Rosi Reindl (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)
15:05 Uhr Rede von Evelyn Acham (Klimagerechtigkeitsaktivistin, Uganda; RiseUp)

15:10 Uhr Musik: Cosmic Surprise Union (CSU)

15:15 Uhr Rede von Lisa Poettinger (Klimagerechtigkeitsaktivistin, München)
15:20 Uhr Rede von Judith Amler (Attac Deutschland)
15:25 Uhr Rede von Ina-Maria Schikongo (Klimagerechtigkeitsaktivistin, Namibia)

15:30 Uhr Live-Musik & Performance von Edite Domingos

15:40 Uhr Rede von Michaela Amira (AG Krieg & Frieden der Plattform Stop G7 Elmau)
15:45 Uhr Rede Sierra Leone Refugee Camp (1 Jahr Dauerkundgebung, München)
15:50 Uhr Einladung von Brigitte Ziegler zur 3. Weltfrauenkonferenz in Tunesien

15:55 Uhr Abschluss von Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands)

Kontakt zu den Sanitäter:innen: 0 15 15 157 96 34

Pressekontakte:

Allgemeine Anfragen: presse@g7-demo.de

Aktion gegen den Hunger Vassilios Saroglou, presse@aktiongegendenhunger.de,
030 279 099 776

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Charlotte Gengenbach, gengenbach@abl-ev.de, 0152 088 537 60

Attac Roland Süß, suess@attac.de, 0175 272 5893

Brot für die Welt Thomas Beckmann, thomas.beckmann@brot-fuer-die-welt.de,
0174 181 0175

BUND Clara Billen, clara.billen@bund.net, 030 275 864 64

BUND Naturschutz in Bayern Florian Kaiser, florian.kaiser@bund-naturschutz.de,
0175 363 52 51

Campact Iris Karolin Rath, presse@campact.de, 0151 221 254 20

Greenpeace Tina Loeffelbein, tina.loeffelbein@greenpeace.org, 0151 167 209 15

MISEREOR Barbara Wiegard, barbara.wiegard@misereor.de, 030 443 519 88

NABU Katrin Jetzlsperger, presse@nabu.de, 030 284 984 1534

NaturFreunde Deutschlands Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, 0176 620 159 02

Oxfam Deutschland Steffen Küßner, skuessner@oxfam.de, 030 453 069 710

Welthungerhilfe Anne-Catrin Hummel, AnneCatrin.Hummel@welthungerhilfe.de,
0172 2525962

WWF Deutschland Julian Philipp, presse@wwf.de, 030 311 777 472

Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 21 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 4.100 lokalen Partnern in 90 Ländern.
Mehr unter www.oxfam.de

Oxfam Deutschland e.V.

Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
Deutschland




Klimaschutz trifft auf Fairen Handel: Schulen und Läden für gemeinsame Aktion gesucht

Die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. bringt den Klimaschutz auf Deutschlands größte Aktionswoche zum Thema Fairer Handel. Der Carrotmob, bei dem SchülerInnen ein Event in einem Café, in Supermärkten oder anderen Geschäften organisieren und bewirken, dass der Umsatz in konkrete Klimaschutzmaßnahmen vor Ort fließt, soll nun im ganz großen Rahmen stattfinden. Unter dem Motto „Carrotmob @ Faire Woche 2018“ sind in München und ganz Deutschland Schulklassen und Läden gesucht, die sich beteiligen möchten.

Zum ersten Mal nimmt die Münchner Umweltorganisation Green City e.V. mit einem ihrer Projekte an der Fairen Woche teil – Deutschlands größter Aktionswoche zum Thema Fairer Handel. Unter dem Motto „Carrotmob @ Faire Woche 2018“ sind Schulklassen aus München und ganz Deutschland gesucht, die sich beteiligen wollen – und gleichzeitig ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. „Grundsätzlich richtet sich das Projekt Carrotmob macht Schule an Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte. Die bilden wir in bundesweiten Workshops aus, anschließend tragen sie die Aktionsform in ihre Schule“, erklärt Andreas Obermeier, der das Projekt für Green City e.V. durchführt. Gemeinsam mit ihrer Klasse planen die Lehrkräfte dann einen Carrotmob. Das bedeutet: Die SchülerInnen gestalten ein Rahmenprogramm für ein Café, einen Supermarkt oder für ein anderes Geschäft in der Nähe. Ziel ist es, das Event möglichst gut in der Öffentlichkeit zu streuen – und so einen möglichst hohen Umsatz zu generieren. Der fließt dann in konkrete Klimaschutzmaßnahmen vor Ort. „Wir unterstützen die Projekte an den Schulen gemeinsam mit unserem Projektpartner BildungsCent e.V. individuell mit unserem Know-How – damit dieses Jahr bundesweit noch viele von Schülerinnen und Schülern organisierte Carrotmobs stattfinden.“

Im Aktionszeitraum der Fairen Woche, vom 14. bis 28. September, geht es darum, Klimaschutzaktionen mit attraktivem Rahmenprogramm in Weltläden zu organisieren. Damit möglichst viele Carrotmobs stattfinden können, sind engagierte Klimaschützer gesucht: Sowohl Schulklassen als auch Weltläden.

Wer Interesse hat, kann sich bis 31. März 2018 unter www.carrotmob-macht-schule.de/teilnahme anmelden, für Fragen steht Andreas Obermeier gerne zur Verfügung: Telefonisch unter (089) 890 668 -329 oder mit einer E-Mail an andreas.obermeier@greencity.de. Weitere Infos zum Projekt gibt es online unter www.greencity.de/carrotmob-macht-schule/.

Franziska Bär
Ihre Ansprechpartnerin bei Green City e.V.:
Franziska Bär, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -321
Green City e.V., Lindwurmstraße 88, 80337 München

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie aus unserem Presseportal runterladen:
https://drive.google.com/drive/folders/0B6UPn_AQ5aByRklaQzFkMTVGaVk

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Über Carrotmob @ Faire Woche 2018
Carrotmob @ Faire Woche 2018 ist eine Kooperation von Carrotmob macht Schule mit dem Weltladen-Dachverband e.V. Carrotmob macht Schule wird von Green City e.V. in Kooperation mit BildungsCent e.V. umgesetzt und vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen
setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.




Münchens Papiermüll-Pyramiden: 114 Millionen Papierhandtücher jährlich allein in Schulen, Kitas und Ämtern

Presseinformation

Köln, 10. Januar 2018: Nach dem Händewaschen in öffentlichen Waschräumen greift man meist zum Papierhandtuch. Deutschlandweit landen dadurch jährlich 66.800 Tonnen Papier im Müll.
Allein in den städtischen Einrichtungen von München werden täglich 300.000 Papierhandtücher verbraucht. Die Papiere werden nicht recycelt und gehen damit dem Papierkreislauf für immer verloren. Dabei gibt es Alternativen.

Rund 114 Millionen Papierhandtücher werden jährlich in den Dienststellen und öffentlichen Schulen und Kinderbetreuungsstellen der Stadt München verbraucht. Das geht aus dem Rahmenvertrag der Stadt für die öffentliche Beschaffung hervor.1 Rechnet man die Waschräume in den privat geführten Restaurants, Museen und Unternehmen hinzu, werden münchenweit etwa 700 Millionen der Tücher aus den Spendern gezogen.2 „Das sind 1.250 Tonnen Müll, so viel wiegen etwa 900 VW Golf“, erklärt Henning von Gagern, Direktor Professional bei Dyson.

„Die Stadt München setzt sich in vielen Bereichen vorbildlich für einen bewussten und sparsamen Umgang mit der Ressource Papier ein“, betont von Gagern. Zum Beispiel mit der aktuellen Kampagne zum Verzicht auf Einwegkaffeebecher.3 „Das Problem der Papierhandtücher wird in München wie in den meisten Städten bisher allerdings völlig unterschätzt. Dabei entsteht hier noch mehr Abfall als durch Einwegkaffeebecher“, so von Gagern.

Wegwerfhandtücher lassen sich vermeiden
Alternativen zum Papierhandtuch sind Baumwolltücher und Händetrockner. Die beste Umweltbilanz weisen sogenannte Jetstream-Händetrockner auf, wie etwa der Dyson Airblade. Diese trocknen die Hände mit einem kalten, starken Luftstrahl. Das spart nicht nur Müll. Das Umweltbundesamt hat in einer Studie herausgefunden, dass dabei auch am wenigsten
klimaschädliche Gase wie CO2 entstehen.4

Ein positiver Nebeneffekt: Auch finanziell weisen Jetstream-Händetrockner eine gute Bilanz auf. In weniger als einem Jahr übersteigt der Wert der im Schnitt verbrauchten Papierhandtücher die Anschaffungskosten eines Dyson Airblade Händetrockners. Einmal installiert, verursacht der Jetstream-Trockner im Betrieb kaum Kosten.5

Weitere Informationen und Bildmaterial im Dyson Newsroom unter http://www.dyson.de/presse

1 Quelle: RIS – RatsInformationsSystem der Stadt München: www.rismuenchen.
de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/3782732.pdf
2 Errechnet aus dem bundesweiten Verbrauch in Relation zur Einwohnerzahl Münchens. Quelle: Euromonitor, Tissue
and Hygiene Research 2017, www.euromonitor.com
3 Vgl.: www.muenchen.de/aktuell/2017-10/kampagne-abfallvermeidung-einweg-kaffeebecher.html
4 Umweltbundesamt (UBA), Texte 33/2014, Vereinfachte Umweltbewertungen des Umweltbundesamtes (VERUM 1.0)
5 Siehe www.dyson.de/calcs

Über Dyson:
Das Technologie- und Erfinderunternehmen Dyson hat es sich zur Aufgabe gemacht, Produkte
des täglichen Lebens durch neue Ideen zu verbessern. Ziel ist, das Wohlbefinden mit
intelligenten Produkten zu steigern. Seit seinen Anfängen mit Zyklonstaubsaugern hat sich das Portfolio von Dyson erheblich erweitert. Für die Produktkategorien Händetrockner, Leuchten und Raumklima für Unternehmen ist der Businessbereich von Dyson zuständig.

Bei Rückfragen und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an:
Dyson Unternehmenskommunikation
Daniele Müller • 0221/ 50 600 – 148 •
Dyson GmbH • Lichtstraße 43e • 50825 Köln • Fax: 0221/50 600 – 190

Partner
Ahnen&Enkel, Agentur für Kommunikation
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10999 Berlin
0176 24569084 / 030 39105133
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Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle“: Ergebnis zeigt, dass Stadtrat falsche Schwerpunkte setzt

Pressemitteilung
München, 6. November 2017

München setzt ein Zeichen für den Umweltschutz. 60,2 Prozent der wahlberechtigten BürgerInnen stimmten am gestrigen Sonntag für die Abschaltung des Kohleblocks im Heizkraftwerk Nord. Das nötige Quorum haben sie damit nicht nur erreicht, sondern deutlich überschritten. „Ein Zeichen dafür, dass der Münchner Stadtrat seine Schwerpunkte in den Bereichen Klima- und Umweltschutz falsch setzt“, sagt Martin Glöckner, Geschäftsführer der Umweltschutzorganisation Green City e.V. Als Partner im Bündnis „Raus aus der Steinkohle“ erklärt er auch, was die nächsten Schritte sein sollten.

Es ist das zweite Mal dieses Jahr, dass die Münchner BürgerInnen der Stadtregierung die Richtung weisen: Nachdem der Stadtrat Anfang 2017 die Forderungen des Bürgerbegehrens „Sauba sog i – Reinheitsgebot für Münchner Luft“ nach nur sechs Wochen Laufzeit übernommen hat, gibt es jetzt einen zweiten großen Sieg bürgerlichen Engagements: 118.513 MünchnerInnen haben am gestrigen Sonntag dafür gestimmt, dass der Kohleblock im Heizkraftwerk Nord bis Ende 2022 abgeschaltet werden soll. Das entspricht 60,2 Prozent der wahlberechtigten BürgerInnen. „Natürlich freuen wir uns sehr über dieses deutliche Ergebnis und danken allen Organisatoren und Partnern“, sagt Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V. Die Münchner Umweltschutzorganisation ist Teil des Bündnisses „Raus aus der Steinkohle“.

„Wir sind auf einem guten Weg. Ausschlaggeben ist jetzt, dass wir gemeinsam mit dem Stadtrat und den Stadtwerken München Umsetzungsmöglichkeiten angehen. Wir stehen gerne zur Kooperation bereit“, führt Martin Glöckner fort. Das deutliche Wahlergebnis sei ein klares Zeichen dafür, dass der Stadtrat die Schwerpunkte in diesem Bereich falsch setzt – und damit gegen den Willen der Münchner Bevölkerung entscheidet. „Wir fordern weiterhin mutige, zukunftsweisende Entscheidungen in den Bereichen Mobilität und Klimaschutz“, so Glöckner weiter. Anderenfalls werden die Umweltverbände gemeinsam mit den BürgerInnen immer wieder Korrekturen einfordern.

Ein Grund zum entspannten Zurücklehnen ist das Wahlergebnis nämlich lange nicht – das Engagement für eine umweltverträglichere Stadtpolitik und ein nachhaltigeres München geht schon am 26. November in die nächste Runde: Im Rahmen des Bündnisses für saubere Luft in München und der Münchner Wissenschaftstage findet das 1. Münchner Luftsymposium statt. Weitere Informationen dazu im Internet unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartnerin bei Green City e.V.:
Franziska Bär, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -321
Green City e.V., Lindwurmstraße 88, 80337 München
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Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 25 MitarbeiterInnen
setzen sich zusammen mit über 1.500 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.




Überdimensionale Wahlkabine vor dem Rathaus: Aktion zum Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle“

Einladung zum Pressetermin
München, 24. Oktober 2017

Ein Kreuz für den Klimaschutz setzen: Dazu ruft die Umweltorganisation Green City e.V. am Mittwoch, 25. Oktober, mit einer überdimensionalen Wahlkabine am Marienplatz auf. Als Teil des Bündnisses „Raus aus der Steinkohle“ will sie die MünchnerInnen dazu motivieren, beim Bürgerentscheid am 5. November zur Wahl zu gehen – und für das Abschalten des Blocks 2 im Heizkraftwerk München-Nord abzustimmen. Wir laden Sie ein, bei der Aktion dabei zu sein. Sie ist vor allem für FotografInnen interessant, vor Ort beantworten aber gerne auch Experten die Fragen der JournalistInnen.

Termin: Mittwoch, 25. Oktober 2017, 10:30 bis 11:00 Uhr
Ort: Marienplatz vor dem Rathaus, 80331 München
Anmeldung: presse@greencity.de oder (089) 890 668 -321

Das Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle“ mobilisiert München: Nachdem ein breites Bündnis, dem auch Green City e.V. angehört, die nötigen 33.600 Stimmen sammelte, ließ der Stadtrat Anfang August 2017 den Bürgerentscheid über eine frühzeitige Stilllegung des Block 2 am Heizkraftwerk Nord zu. Das Kraftwerk soll nach den Forderungen des Bürgerbegehrens im Jahr 2022 abgeschaltet werden, statt wie von den Stadtwerken München vorgesehen bis 2035 in Betrieb zu bleiben. Seit 15. Oktober können die MünchnerInnen per Briefwahl abstimmen – oder am 5. November den Gang zur Wahlurne antreten. Green City e.V. unterstützt das Bürgerbegehren als kosteneffiziente und sofort wirksame Klimaschutzmaßnahme. Das Heizkraftwerk-Nord stößt jährlich etwa zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid aus – mehr als der gesamte Münchner Straßenverkehr. Die Stadt München kann sich das Abschalten des Kraftwerks leisten: Laut einem Gutachten des Öko-Institut Freiburg ist eine vorzeitige Stilllegung des Kraftwerksblocks, beispielsweise im Jahr 2020, möglich. Die ausfallende Stromerzeugung würde zum größten Teil durch andere Heizkraftwerke in München übernommen. Durch das Abschalten des Steinkohlekraftwerks könnte München ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen.
Weitere Informationen unter: www.raus-aus-der-steinkohle.de.

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie im Anschluss an den Termin aus unserem Presseportal runterladen: https://goo.gl/Nd5n7R

Ihre Ansprechpartnerin bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Green City e.V., Lindwurmstraße 88, 80337 München




foodwatch-Report deckt schwere Hygienemängel in Großbäckereien auf – Verbraucher wurden nicht informiert – foodwatch fordert: Bundesländer müssen Kontrollergebnisse veröffentlichen

Pressemitteilung:

– Teils ekelerregende Hygienezustände in mehreren bayerischen Großbäckereien
– Behörden wussten Bescheid, informierten aber nicht die Öffentlichkeit
– foodwatch fordert Veröffentlichung aller Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen

Berlin, 28. Juni 2017. Mäusekot, Käferbefall, Schimmel, Dreck: In mehreren Großbäckereien in Bayern herrschten über Jahre hinweg immer wieder teils ekelerregende Zustände. Das zeigen Kontrollberichte der bayerischen Lebensmittelbehörden, die die Verbraucherorganisation foodwatch heute in dem Report „Bayerisches Brot“ erstmals öffentlich gemacht hat. Die Behörden haben die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Zustände nicht informiert. foodwatch forderte alle Bundesländer auf, jeweils per Landesgesetz vorzuschreiben, dass ausnahmslos alle Lebensmittelkontrollergebnisse veröffentlicht werden müssen. Denn Bayern sei keineswegs ein Einzelfall, so foodwatch: Jedes Jahr wird in Deutschland jeder vierte kontrollierte Lebensmittelbetrieb beanstandet, vor allem wegen Hygieneverstößen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren jedoch nicht, welche Betriebe betroffen sind.

„Das Schweigen der Behörden ist der eigentliche Skandal, und der ist politisch offenbar gewollt“, sagte Johannes Heeg von foodwatch. Die Verbraucherorganisation forderte eine Neuausrichtung der Lebensmittelüberwachung in Deutschland: Die Behörden müssten dazu verpflichtet werden, ausnahmslos alle Ergebnisse der amtlichen Kontrollen zu veröffentlichen. Bisher fehlt dazu die rechtliche Grundlage – wollen Beamte Informationen veröffentlichen, drohen daher Klagen der betroffenen Unternehmen. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag zwar bereits 2013 versprochen, auf Bundesebene rechtliche Klarheit für eine bessere Verbraucherinformation zu schaffen. Dieses Versprechen wurde aber nicht eingelöst, kritisierte foodwatch. Solange der Bund nicht für Rechtssicherheit sorgt, könne aber jedes Bundesland mit einem eigenen Landesgesetz Transparenz vorschreiben. So könnten Fälle wie in Bayern in Zukunft verhindert werden. „Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht zu erfahren, wo alles sauber ist und wo Mäuse und Kakerlaken ein und aus gehen. Erst das schafft für Lebensmittelbetriebe einen Anreiz, sich jeden Tag an die Hygieneregeln zu halten, und sorgt für einen fairen Wettbewerb, in dem die sauberen Betriebe nicht länger die Dummen sind. Solange nicht alle Kontrollergebnisse öffentlich sind, muss die Frage gestellt werden: Von welchen Hygieneskandalen wissen die Behörden noch, ohne darüber zu informieren?“, sagte Johannes Heeg von foodwatch.

Die Ergebnisse von amtlichen Lebensmittelkontrollen werden bisher in aller Regel nicht veröffentlicht. foodwatch hatte jedoch über das sogenannte Verbraucherinformationsgesetz (VIG) bei den zuständigen Behörden die Herausgabe von Kontrollergebnissen bei acht der größten bayerischen Bäckerei-Unternehmen beantragt. VIG-Verfahren sind langwierig, kompliziert und können hohe Gebühren nach sich ziehen. Letztlich erhielt foodwatch so jedoch Informationen zu 69 Kontrollen aus den Jahren 2013 bis 2016 bei den Unternehmen Bachmeier, Der Beck, Heinz, Hiestand, Höflinger, Hofpfisterei, Ihle und LSG. Die Ergebnisse dokumentiert der Report „Bayerisches Brot“, den foodwatch heute in München vorstellte: Bei manchen Kontrollen war alles in Ordnung, in anderen Fällen stießen die Kontrolleurinnen und Kontrolleure auf ekelerregende Fälle. Nur kleinere Beanstandungen gab es bei der Hofpfisterei und LSG. Besonders unhygienische Zustände hingegen dokumentierten die Beamten bei Kontrollen in den Produktionsbetrieben von Bachmeier, Ihle und Der Beck. Die Beamten fanden Schimmel, verdreckte Geräte, Mäusekot und Käferbefall, außerdem mehrfach Fremdkörper in Backwaren. Besonders problematisch aus Sicht von foodwatch: Die Behörden beanstandeten regelmäßig und immer wieder Hygieneverstöße. Ihnen gelang es offensichtlich jedoch nicht, die Verstöße zu verhindern – auch weil die Öffentlichkeit nicht informiert wurde.

Anders ist die Situation in Dänemark. Das Land ist aus Sicht von foodwatch Vorbild für eine Reform der Lebensmittelüberwachung. Dort sind Lebensmittelbetriebe seit 15 Jahren verpflichtet, die Kontrollergebnisse an der Eingangstür auszuhängen. Die Prüfberichte sind zudem im Internet abrufbar. Zusammengefasst und bewertet wird das Ergebnis mithilfe eines Smileys. Seit Einführung des „Smiley-Systems“ hat sich die Quote der beanstandeten Betriebe halbiert, von 30 auf 15 Prozent (Deutschland rund 25 Prozent). Inzwischen haben weitere Länder, unter anderem Frankreich und Großbritannien, ähnliche Systeme eingeführt. In Deutschland hatte kürzlich Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland überhaupt ein Transparenzgesetz beschlossen – die neue schwarz-gelbe Landesregierung will das Vorhaben wieder stoppen.

Link:
– E-Mail-Aktion zur Einführung des Smiley-Systems: www.foodwatch.de/smiley-aktion

Quellen und weiterführende Informationen:

– foodwatch-Report „Bayerisches Brot“: www.report-bayern.foodwatch.de
– Alle Kontrollberichte zu den acht Bäckereien (Download): www.tinyurl.com/yaeymoox
– Hintergrundpapier: „Argumente gegen mehr Transparenz – und warum diese nicht stichhaltig sind“: www.tinyurl.com/yc7yqd5v
– Mehr Informationen zum dänischen Smiley-System: www.foodwatch.org/de/informieren/smiley-system/mehr-zum-thema/vorbild-daenemark/

Pressekontakt:

foodwatch e.V.
Andreas Winkler
E-Mail: presse@foodwatch.de
Tel.: +49 (0)30 / 24 04 76 – 2 90




Münchner Radlnacht: Radeln auf autofreien Straßen

Pressemitteilung

13/6/2017

Münchens schönste Straßen gehören am 24. Juni den Radlerinnen und Radlern!
Für diesen Abend lädt die Initiative Radlhauptstadt München mit der Radlnacht zum gemeinsamen Radeln auf autofreien Straßen ein. In diesem Jahr startet die Rundfahrt um 20:30 Uhr auf dem Königsplatz. Es lohnt sich jedoch, schon früher zur Radlnacht – präsentiert von der Stadt München und M-net – zu kommen: Bereits um 17:00 Uhr beginnt ein vielfältiges Programm mit Live-Musik und Gastronomie, außerdem werden die Gewinner des „We love Radl“-Streetcastings gekürt.

16.000 Radlfans haben im vergangenen Jahr die Chance genutzt – bei der Münchner Radlnacht sind sie durch die schönsten Straßen der Stadt gefahren. Nur für diesen einen Abend gehörten die Straßen den Radfahrern. Die Initiative Radlhauptstadt München möchte den Radlerinnen und Radlern dieses Gefühl noch einmal vermitteln und lädt am 24. Juni wieder zur Radlnacht ein – präsentiert von der Stadt München und M-net. Alle Mitradler sammeln sich ab 20:10 Uhr für den Start zur nächtlichen Radlrundfahrt auf dem Königsplatz. Dort gibt Schirmherr Oberbürgermeister Dieter Reiter um 20:30 Uhr den Startschuss und der Corso setzt sich in Bewegung. Vom Königsplatz fährt der Zug zunächst über Brienner- und Nymphenburger Straße bis zur Hackerbrücke. Von dort führt die Route weiter über den Bavariaring und die Theresienwiese, durch Implerstraße und vorbei am Flaucher bis zum Candidplatz. Über die Corneliusbrücke und die Prinzregentenstraße rollen die Radfahrer dann auf das Highlight der Route zu: den Altstadtringtunnel. Über den Oskar-von-Miller-Ring und den Karolinenplatz geht es zurück zum Ausgangspunkt. Dabei legt der Corso rund 16 Kilometer in gemütlichem Tempo zurück. Im Anschluss laden die Veranstalter alle Teilnehmenden zum gemeinsamen Verweilen auf dem Königsplatz ein.

Und auch früher kommen lohnt sich! Bereits ab 17:00 Uhr sorgen die Band KLEYO und der Münchner Kneipenchor auf dem Königsplatz für gute Stimmung. Außerdem endet das Streetcasting „We love Radl“, das die Initiative Radlhauptstadt München anlässlich des Radljubiläums veranstaltet hat, mit der feierlichen Bekanntgabe der Gewinner. Sie haben es geschafft, dem Radl in einem Videoclip ihre Liebe am authentischsten zu erklären und überzeugten die Münchnerinnen und Münchner beim Online-Voting. Auch der Telekommunikationsdienstleister M-net engagiert sich wieder bei der Radlnacht und bietet einen kostenlosen Radlputz in der Fahrradwaschanlage an. M-net nimmt die „Blaue Stunde“ außerdem beim Wort und hat es sich zum Ziel gesetzt, München einzufärben: Die ersten 2.000 Radlerinnen und Radler erhalten ein blaues Speichenlicht, das während der Radlnacht leuchtet. Eine außergewöhnliche Stimmung ist garantiert.

Die Radlnacht ist zugleich Auftakt der STADTRADELN-Saison in München. Im Anschluss sollen drei Wochen lang so viele Kilometer wie möglich im nationalen Contest vom Klimabündnis e.V. gesammelt werden. Alle Münchnerinnen und Münchner können beim Wettbewerb mitmachen und so aktiv etwas Gutes für den Radverkehr, das Klima und die eigene Gesundheit tun. Als Radlhauptstadt München will die Isarmetropole in diesem Jahr den stärksten Mitbewerbern wie Dresden, Leipzig und Ingolstadt Konkurrenz machen und den Wettbewerb wieder mit einer sehr guten Top-Ten-Platzierung abschließen. Die kostenfreie Anmeldung erfolgt über www.stadtradeln.de/muenchen. Es warten tolle Preise.

Während des gesamten Veranstaltungszeitraums kommt es zu Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Die Radlhaupstadt München bittet insbesondere alle Autofahrer sowie Benutzer von Bus und Tram, sich rechtzeitig über örtliche Sperrungen zu informieren und am Veranstaltungstag in der Zeit von 20:00 bis 22:30 Uhr mit Beeinträchtigungen zu rechnen.

Wer Lust hat, die Münchner Radlnacht zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, sich als
ehrenamtlicher Streckenposten zu engagieren und damit zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Interessierte melden sich bitte vorab beim Veranstalter Green City Projekt GmbH per Email an radlnacht@radlhauptstadt.de.

Weitere Informationen auf www.radlhauptstadt.de

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://flic.kr/s/aHskCYX8zm

Kontakt Presse
Sonja Kämmler
Telefon: (089) 890 668 -312
Telefax: (089) 890 668 –66
Email: presse@radlhauptstadt.de




Streetcasting „We love Radl“: Die Radlhauptstadt München sucht den größten Radlfan!

Terminhinweis

12.05.17

Anlässlich des Radljubiläums veranstaltet die Radlhauptstadt München das Streetcasting „We love Radl“ – präsentiert von der Stadt München und M-net – und lädt alle Radlbegeisterten ein, sich mit ihrem Lieblingsgefährt in einem Clip portraitieren zu lassen. Gesucht wird Münchens größter Radlfan! Zwischen 19. Mai und 5. Juni 2017 dreht ein mobiles Filmteam die Liebeserklärungen an insgesamt zehn Standorten in München. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Chance auf Sachpreise im Gesamtwert von über 6.000 Euro.

Termine:

Fr. 19.5. 13 – 19 Uhr E Bike Days, Coubertinplatz
Sa. 20.5. 16 – 20:30 Uhr Streetlife Festival
So. 21.5. 11 – 19 Uhr Streetlife Festival
Di. 23.– Mi. 24.5. 12 – 17 Uhr Geschwister-Scholl-Platz
Do. 25.5. 15 – 20 Uhr Max-Joseph-Platz
Fr. 2.– Sa. 3.6. 14 – 19 Uhr Rotkreuzplatz
So. 4.– Mo. 5.6. 14 – 19 Uhr Harras

Veranstalter: Radlhauptstadt München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei

Es gibt viele Möglichkeiten, die Liebe zum Radl zu zeigen. Beim Streetcasting „We love Radl“ können Radlfans ihre Liebeserklärung portraitieren lassen. Im Zeitraum vom 19. Mai bis 5. Juni 2017 dreht ein mobiles Filmteam die witzigen, kreativen oder liebevollen Beiträge an insgesamt zehn Standorten in München. Eine Jury wählt aus allen Beiträgen die zwölf besten Clips aus, für die ab 11. Juni 2017 ein öffentliches Online-Voting auf www.radlhaupstadt.de startet. Die Prämierung der drei Erstplatzierten findet am 24. Juni 2017 während der Radlnacht statt. Zu gewinnen gibt es Sachpreise im Gesamtwert von über 6.000 Euro. Als erster Preis lockt ein Gutschein für ein Customized Bike im Wert von 4.000 Euro, gestellt von M-net.

Mehr Informationen finden Sie auf www.radlhauptstadt.de.

Kontakt
Franziska Bär
Telefon: (089) 890 668 -321
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de

Pressefotos
Kostenlos als Download unter: https://goo.gl/1rT4Ux




Smart City: Wie sieht die Stadt von morgen aus? – Podiumsdiskussion am 18. Mai

Terminhinweis

München, 11. Mai 2017

Im Rahmen der Reihe „Münchner Mobilitätskultur“ laden die Umweltorganisation Green City e.V., das Münchner Forum e.V., das Netzwerk Klimaherbst e.V. und das Verkehrszentrum des Deutschen Museums am Donnerstag, den 18. Mai, zu einer Podiumsdiskussion ein. Experten aus Wirtschaft und Verwaltung diskutieren Fragen wie „Wie werden wir morgen leben?“ unter dem Thema „Smart City – der Schlüssel für die Stadt von morgen?“

Bevölkerungswachstum, Ressourcenknappheit und Umweltverschmutzung sind aktueller denn je. Viele hoffen auf das Konzept „Smart City“, das auf die Gestaltung einer effizienteren, grüneren und sozialeren Stadt abzielt. Als eine von drei Leuchtturm-Städten in Sachen „Smart City“ sucht München nach neuen Möglichkeiten für das Stadterneuerungsgebiet Neuaubing-Westkreuz und das Neubaugebiet Freiham. Das EU-Projekt „Smarter Together“ bildet den Rahmen dafür, zukunftsorientierte Lösungen zu erproben und, in einem zweiten Schritt, auch in anderen Städten anzuwenden. Im Fokus der Podiumsdiskussion „Smart City – der Schlüssel für die Stadt von morgen?“ stehen die Fragen: Welche Chancen und Risiken birgt das neue Konzept? Welche Auswirkungen hat es auf die Mobilität? Und vor allem: Was bedeutet eine „Smart City“ für Bürger?

Auf dem Podium diskutieren Christoph Laimer (Chefredakteur der Zeitschrift für Stadtforschung dèrive, Wien), Uwe Montag (Strategisches IT-Management, Landeshauptstadt München), Dr. Andreas Mehlhorn (Leitung IT Solutions und Mobility Consulting, Siemens München), Bernhard Klassen (Leitung “Smarter Together”, Landeshauptstadt München), Dr. Carl Friedrich Eckhardt (Leiter Kompetenzzentrum Urbane Mobilität, BMW AG).

Termin: Donnerstag, 18. Mai 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr
Veranstalter: Green City e.V., Netzwerk Klimaherbst e.V., Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Münchner Forum e.V.

Ort: Deutsches Museum Verkehrszentrum, Am Bavariapark 5, 80339 München
Unkostenbeitrag: 3 Euro (Eintrittspreis für das Verkehrszentrum, die vorherige Besichtigung des gesamten Museums ist inklusive), für Mitglieder von Green City und des Münchner Forums kostenlos

Kontakt:

Franziska Bär
(089) 890 668-321
presse@greencity.de




Neue Messungen zeigen: Münchens Abgasproblem ist flächendeckend

Einladung zum Pressetermin

München, 16. März 2017

Mittwoch, 22. März 2017, Pressefotos ab 11:00 Uhr, Ecke Cornelius- / Blumenstraße, München.
Im Anschluss Pressekonferenz, Müllerstraße 14, München.

Die Belastung mit Stickoxiden ist in München an offiziellen Messstationen wie der Landshuter Allee seit Jahren zu hoch. Doch wie sieht es abseits dieser Stellen im Stadtgebiet aus? Dieser Frage ist die Umweltorganisation Green City e. V. gemeinsam mit der Ludwig-Ludwig-Bölkow-Stiftung nachgegangen. Die Organisationen haben Ende 2016 zwei Monate lang Messungen durchgeführt. Im Rahmen einer Presseaktion präsentieren sie am 22. März ab 11:00 Uhr die beunruhigenden Ergebnisse. Zusätzlich werden dreizehn Stellen in München, an denen die schlechtesten Werte gemessen wurden, etwa eine Woche lang markiert sein.

Die NOx-Messungen fanden an insgesamt 50 Stellen im Münchner Stadtgebiet statt und wurden von BürgerInnen mithilfe sogenannter Passivsammler durchgeführt. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: die Qualität der Münchner Luft ist auch abseits der bekannten Messstationen bedenklich schlecht. An einem der Orte mit der höchsten Überschreitung – der Ecke Cornelius-/Blumenstraße – stehen Ihnen VertreterInnen beider Organisationen ab 11:00 Uhr für Pressefotos zur Verfügung. Ab zirka 11:30 Uhr findet im nahegelegenen Sub, Müllerstraße 14, München, die begleitende Pressekonferenz statt. Dr. Werner Zittel, Vorstand der Ludwig-Bölkow-Stiftung, und Martin Glöckner, Geschäftsführer von Green City e.V., erläutern dort die genauen Ergebnisse, Messverfahren und Orte mit besonders hoher Belastung. Außerdem formulieren sie die Forderungen, die sie daraus an die Landeshauptstadt München ableiten. Auch einer der Bürger, der die Stickoxid-Belastung vor seiner Tür gemessen hat, steht vor Ort für Interviews und Fotos zur Verfügung.

Wir laden Sie herzlich ein, an dem Pressetermin teilzunehmen und darüber zu berichten.

Termin: Mittwoch, 22. März 2017, 11:00 Uhr (Pressefotos), zirka 11:30 Uhr (Pressekonferenz)
Treffpunkt: Ecke Cornelius- / Blumenstraße
Anmeldung: presse@greencity.de oder (089) 890 668 -313, bis Montag, 20. März

Ausweichtermin bei Regen: Freitag, 24. März, Ort und Uhrzeit bleiben gleich.

Alle angemeldeten Journalisten werden informiert, falls der Pressetermin wegen schlechter Wettervorhersage auf Freitag, 24. März, verschoben werden muss.

Hochaufgelöste Pressefotos können Sie hier herunterladen:
http://bit.ly/2nDSevT

Ihre Ansprechpartnerin:
Judith Fahrentholz

Kommunikation
presse@greencity.de
Tel. (089) 890668- 313