9. Münchner Klimaherbst 2015

Über 60 Veranstaltungen zu den Themen Klimapolitik, Kapitalismus und Klimadiplomatie

München bietet im Oktober einen Vorgeschmack auf Paris! Mit Blick auf die im November startende UN-Klimakonferenz widmet sich der diesjährige Münchner Klimaherbst unter anderem den Themen Klimapolitik, Kapitalismus und Klimadiplomatie.

„Politik. Macht. Klima. – und wir?“ Dieser Frage geht der neu gegründete Verein Netzwerk Klimaherbst e.V. zwischen dem 12. und 29. Oktober nach: Wie viel Macht besitzt die Politik im Hinblick auf den Klimawandel wirklich? Welchen Einfluss haben Bürgerinnen und Bürger darauf?

Ein breites Bündnis aus Initiativen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Unternehmen bringt unter der Trägerschaft des Netzwerk Klimaherbst e.V. mit rund 60 Veranstaltungen Bayerns größte Veranstaltungsreihe zum Thema Nachhaltigkeit auf den Weg. Das komplette Programm aus Vorträgen, Diskussionen, Filmen, Kunstaktionen und -ausstellungen, Kinderprogramm und vielem mehr finden Sie ab sofort auf www.klimaherbst.de. Auf einige Highlights möchten wir Sie aufmerksam machen:

Klima und Städte im Wandel – Auftakt mit Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber

12. Oktober, 18:00 bis 21:00 Uhr, Alter Rathaussaal, Marienplatz 15, München

Nach der feierlichen Eröffnung des Klimaherbstes durch Münchens neue Referentin für Gesundheit und Umwelt, Stephanie Jacobs, übernimmt Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber das Wort. Laut ihm sollten sich die 194 Regierungen beim Weltklimagipfel Ende des Jahre in Paris auf die Minimierung von Klimarisiken einigen, denn ein Großteil an Ressourcen wie Kohle, Öl, Erdgas müssen im Boden bleiben und dürfen nicht abgebaut und zu Treibhausgasen verbrannt werden. In seinem Vortrag liefert er mittels physikalischer Grundlagen Antworten auf Klimafragen und erklärt was Städte zu einer klimaverträglichen Gesellschaft beitragen können. Sebastian Copeland, Fotograf und Umweltaktivist, liefert zum Abschluss Impressionen bereits sichtbarer Auswirkungen der Klimaänderung.

Münchner Konzerne für den Klimaschutz – Podiumsdiskussion mit BMW, Munich Re und Siemens

20. Oktober, 19:00 bis 21:00 Uhr, Munich Re, Princeton N6, Berliner Straße 95, München

Beim Klimaschutz sind alle gefragt! Die Politik fordert zunehmend die Beteiligung des Privatsektors, wenn es um Lösungen geht. München ist die Heimatstadt von führenden, global wirtschaftenden Dax-30-Unternehmen; Konzerne, die Verantwortung übernehmen. Die Münchner Rück Stiftung stellt BMW, Munich Re sowie Siemens auf das Podium und fragt, welche Bedeutung der Klimawandel für sie hat.

Niemand flieht ohne Grund – Auf der Flucht vor dem Klima
21. Oktober, 19:00 bis 21:00 Uhr, Gasteig, Rosenheimer Straße 5, München

Die Folgen der globalen Erwärmung zerstören weltweit Lebensgrundlagen. Durch den Anstieg der Meere gehen dicht besiedelte Küstengebiete verloren, Böden erodieren, langdauernde Dürrezeiten zerstören Ackerflächen. Den betroffenen Menschen bleibt nur die Flucht – regional und international. Gleichwohl gelten sie im Sinne des Völkerrechts nicht als Flüchtlinge. Was kann, was muss geschehen, um all jene zu unterstützen, die durch den Klimawandel ihrer Existenz beraubt sind?

Coole Klimapolitik für München? – Feierlicher Abschluss
29. Oktober, 18:00 bis 21:00 Uhr, Amerikahaus, Karolinenplatz 3, München

Nach über zwei spannenden Veranstaltungswochen stehen Münchner Stadträte Rede und Antwort: Die Umweltorganisation Green City e. V. diskutiert, was auf lokaler Ebenen passieren muss, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Zuschauerinnen und Zuschauer können ihre Fragen mitbringen und mit Münchens Politikerinnen und Politikern nach Lösungswegen suchen.

Über den Münchner Klimaherbst
Der Münchner Klimaherbst findet 2015 bereits zum neunten Mal statt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, einmal im Jahr möglichst viele Bürgerinnen und Bürger Münchens, Jung wie Alt, für das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ zu sensibilisieren. Initiiert im Jahr 2007 von einem Team der Münchner Volkshochschule, hat sich der Münchner Klimaherbst zu einer der wichtigsten und am meisten beachteten Veranstaltungsplattformen für Nachhaltigkeitsthemen in München entwickelt. Seit Februar 2015 wird er vom Netzwerk Klimaherbst e.V. getragen und zusammen mit der Umweltorganisation Green City e.V. organisiert. Ein umfangreiches Netzwerk an Initiativen und Vereinen, Bildungseinrichtungen, Stiftungen und auch einigen Unternehmen trägt Veranstaltungen bei. Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München fördert den Klimaherbst. In jedem Jahr hat der Münchner Klimaherbst einen thematischen Schwerpunkt, der sich an den Themen der UN-Bildungsdekade für eine nachhaltige Entwicklung orientiert. Im Jahr 2015 ist es das Thema „Politik. Macht. Klima. – und wir?“.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviewpartner und Kontakte zu den einzelnen Veranstaltern. Bildmaterial können Sie hier herunterladen www.klimaherbst.de/downloads. Auf www.klimaherbst.de finden Sie außerdem Texte mit Hintergrundinformationen zu den einzelnen Themenbereichen und eine Dokumentation der letzten acht Klimaherbste.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kerstin Stuiber
presse@klimaherbst.de
Fon: (089) 890 668 -338




Klimaherbst im Hochschulviertel München. Prima Klima oder wo findet Stadt statt?

Im November beginnt die Klimakonferenz in Paris, aber wie sieht es mit dem Klima am Wissensstandort München aus? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Münchner Klimaherbst laden die Umweltorganisation Green City e.V. und das Netzwerk Slowmotion zu Exkursion, Reflexion und Diskussion über die Dialogfähigkeit von Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Politik. Die Veranstaltung bringt AkteurInnen zusammen und zeichnet Szenarien für ein pulsierendes Hochschul-Quartier mit Entwicklungspotential.

Veranstaltung: Prima Klima für den Wissensstandort München? Das Hochschulviertel in der Maxvorstadt

Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2015, 11:00 bis 14:00 Uhr

Treffpunkt: Technische Universität München, Foyer Nordbau, Arcisstraße 21, 80333 München

Anmeldung: Andreas Schuster, 089/890668–319, andreas.schuster@greencity.de

Eintritt frei! / Anmeldung erforderlich (50 Plätze)

Veranstaltet wird der Abend gemeinsam mit Green City e.V. und dem Netzwerk Slomotion im Rahmen
des Münchner Klimaherbstes. Passend zum bevorstehenden Klimagipfel in Paris trägt die
Veranstaltungsreihe dieses Jahr das Motto: POLITIK. MACHT. KLIMA.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal
herunterladen: www.greencity/presse

Pressekontakt:

Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




5. Münchner Radl&Fashion Show: Hommage an einen Sommer auf dem Fahrrad

Pressemitteilung
18/9/2015

Mode und Fahrrad gehören zusammen! Das zeigte zum fünften Mal die Radl&Fashion Show, zu der die Radlhauptstadt München am 17. September 2015 in die Muffathalle einlud. Statt typische Fahrradbekleidung zu zeigen, legt die Show jedoch Wert auf exklusive Designs auf eleganten Fahrrädern. Ihre Botschaft: Wer modisch unterwegs ist, fährt Rad!

Der Sommer in München neigt sich dem Ende zu, auf der Radl&Fashion Show blühte er noch einmal auf. Mit Bildern wie einem Picknick auf dem Laufsteg mit den leichten, zusammenklappbaren Fahrradanhängern des Münchner Herstellers „hinterher“ ließ die Radl&Fashion Show das Gefühl lauer Sommernächte an der Isar und fröhlicher Radltouren zum Badesee wieder aufleben. Um den Abschied vom Sommer zu erleichtern, durfte zwei Tage vor Eröffnung des Oktoberfests auch außergewöhnliche Trachtenmode nicht fehlen. Die Münchner Schneiderin Marion Schmidt präsentierte ihre „Glücksdirndl“ – alte Dirndlkleider, die dank neuer Borten, Verzierungen und Schürzen frischen Pepp erhalten. Und das Label „Noh Nee“ der Münchner Designerinnen Marie Darouiche und Rahmée Wetterich nahm die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Achterbahnfahrt aus bayerischer Tradition und afrikanischer Farbenpracht.

Höhepunkt zur Halbzeit war eine Lichtshow mit Speichenbeleuchtung des Münchner Herstellers „Radlicht“. In der vollständig abgedunkelten Halle sorgten vier aufwendig beleuchtete Räder für Staunen. Erstmals dabei war Mode für‘s Fahrrad selbst: Die niederländische Kultmarke „BikeCap“ kleidet Räder mit Sattelschonern, Handschuhen für den Lenker und Transportkisten ein. Die Radl&Fashion Show zeigte die schrillsten Designs – vom Erdbeermuster über Leopardendesign bis zu rosa Schmetterlingen.

Die Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Meisterschule für Mode brachten auch dieses Jahr wieder hochklassige Coutoure auf den Laufsteg. Und die Designerin Nora Stocker erweiterte die Radl&Fashion Show um weitere alternative Fortbewegungsmittel in Form von Skateboards und Rollschuhen. Am Ende der Show stolzierten die Models vom Laufsteg direkt auf die Aftershowparty im angrenzenden Ampere-Club. Dort konnten sich die Gäste bei einem Sektempfang in Showrooms sowohl über die präsentierte Mode als auch die Fahrräder informieren und feierten mit Radio Energy-DJ Dominik Kollmann bis spät in die Nacht weiter.

Bilder vom Abend gibt es auf www.radlhauptstadt.de zu sehen.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://www.flickr.com/photos/127792692@N08/sets/72157648118738119/.

Kontakt
Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
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Mode und Fahrräder auf der Radl&Fashion Show

Mode: garment
„garment macht keine Mode. Sondern Kleidungsstücke, die man am liebsten nie mehr ausziehen möchte.“ Für die Designerinnen Ullinca Schröder und Kathrin Müller stand von Anfang an fest, dass sie eine Linie kreieren wollen aus „Lieblingen für alle Tage“, charmante Begleiter, die morgen nicht von gestern sind. Aus hochwertigen Materialen, mit überraschenden Details und bereits eingenähten Komplimenten. Was garment zusätzlich sympathisch macht: Entwurf und Entwicklung finden im Hamburger Atelier statt, produziert wird zu fairen Bedingungen im europäischen Ausland und in Hamburg.
www.garment-online.de

Mode: Glücksdirndl
„Ein Dirndl kann jeder haben, ein GlücksDirndl nur Du!“ Aus Dirndlkleidern der vergangenen Jahrzehnte, einer bunten Mischung alter und neuer Borten, Verzierungen und Stoffen fertigt die Münchner Schneiderin Marion Schmidt ihre GlücksDirndl, Schürzen und Dirndltaschen und vieles mehr.
www.gluecksdirndl.de

Mode: CharLe
„Kinderbekleidung mit Herz, Pfiff und Verstand!“ CharLe, das ist Kindermode für kesse Ladies, echte Gents und liebenswerte Rotzlöffel von ein bis zehn Jahren, in der es sich gut klettern, angeln, laufen und raufen lässt. Die Kollektion ist modisch – ohne sich einer Jahreszeit unterzuordnen oder einem Trend zu folgen (Slow-Fashion). Einzelne Teile der Linien „pure“ und „colourful“ können ganzjährig getragen und untereinander kombiniert werden. 100% Made in Germany. Ökologisch und anspruchsvoll.
www.charle-berlin.de

Mode: Noh Nee
Bei Noh Nee trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht. Die Designerinnen und Schwestern Marie Darouiche und Rahmée Wetterich sind in Kamerun aufgewachsen und schöpfen ihre Kreationen aus den einzigartigen Farben Afrikass, die sie mit bayerischen Schnitten kombinieren. So entsteht ein traditionelles bayerisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen. Hinter dem Konzept der „Dirndl à l’ Africaine“ steht die Vision des „Colourmix“ – dem kreativen, spannenden Austausch der Weltkulturen.
www.dirndlalafricaine.com

Mode: HempAge
Erklärtes langfristiges Ziel von HempAge ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zu der Geltung zu verhelfen, die er verdient. In einer Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bietet er eine echte Alternative zu umweltbelastenden Materialien. So ist der Hanfstoff in der Herstellung heute noch um ein Mehrfaches teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle, seine Ökobilanz dagegen um ein Vielfaches besser. HempAge ist Mitglied der Fair Wear Foundation, die sich für eine sozialverträgliche Textilherstellung einsetzt.
www.hempage.de

Mode: Lakoula
„LAKOULA limited collection“ ist das Mode-Projekt der Texterin Martina Koula. Aktuell entstehen Kleider „für die tollsten Frauen der Welt“ – Martinas beste Freundinnen. Mäntel, schmal wie Kleider. Oberteile, sehr tailliert. Hosen, die perfekt sitzen. Und Kleider, nach denen man sich umdrehen sollte. Jedes Stück ein Original aus Jersey, Cashmere, Popeline oder Stepp. Alle Stoffe sind limitiert. Auf Wunsch werden die Unikate auf Figur gefertigt.
www.lakoula.com

Mode: Deutsche Meisterschule für Mode/Designschule München
Die Deutsche Meisterschule für Mode ist ein Kompetenzzentrum für kreative Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Mode und Kommunikationsdesign. Trägerin ist die Landeshauptstadt München. Auf der Radl&Fashion Show werden ausgewählte Abschlusskollektionen präsentiert. Kontakt zu den DesignerInnen erhalten Sie über den künstlerischen Leiter Roland Müller-Neumeister: ro.muellerneumeister@designschule.muenchen.musin.de.
www.meisterschule-fuer-mode.de

Mit Kollektionen von:
Jelena Sabranovic
Nora Stocker
Andrea Wittmann
Victoria Beinert
Kira Droz
Natalie Sterzik

Anhänger: Hinterher
Der Hinterher ist ein flexibler Fahrradlastenanhänger für (fast) alle Transportaufgaben. Er lässt sich in einen Handwagen, Trolley oder eine Sackkarre umfunktionieren. Zusammengeklappt und an die Wand gelehnt, ist er extrem platzsparend und leicht. Der Hinterher passt in jeden Kofferraum oder Hausflur, in Boot, Zug, Bus oder U-Bahn. Er verspricht Nachhaltigkeit durch lokale Produktion und kurze Fertigungswege, durch robuste und hochwertige Qualität, durch langlebige und einfache Konstruktion. Alle Bauteile sind verschraubt, leicht zu reparieren und leicht auszuwechseln. Erfunden hat ihn der Münchner Architekt und Schreiner Peter Hornung-Sohner.
www.hinterher.com

Räder: Stilrad
Bei Stilrad gibt es keine Fahrräder von der Stange. Die Fahrräder, die hier ausgestellt und verkauft werden, überzeugen – neben der obligatorischen Qualität – vor allem durch besonders schönes Design. Die Kunden können alle Räder ausgiebig Probe fahren, um sich dann für ein Modell zu entscheiden, das individuell für sie gebaut wird. In der entsprechenden Farbe, Größe und Ausstattung. Natürlich gibt es Stilrad auch mit einem Fahrrad-Konfigurator und allen Accessoires im Internet.
www.stilrad.com

Räder: Rose Biketown
Im 300 Quadratmeter großen Münchner Konzept-Store ist alles darauf ausgelegt, individuelle und auf Kundenwünsche zugeschnittene Bikes zu präsentieren. Kunden können ihr Wunschfahrrad direkt an Tablets oder gemeinsam mit einem Bikeberater an interaktiven Tischen zusammenstellen. Mit diesem neuen Konzept will Rose dem Kunden seine Philosophie noch näher bringen und die aus der Online-Welt bekannten Features mit dem stationären Einzelhandel zusammenführen.
www.roseversand.de

Accessoires: BikeCap
Bikecap bietet mit einer Vielzahl hipper Designs von Sattelschonern, Fahrradkisten-Bezügen, Sitzkissen und Lenkerhandschuhen die Möglichkeit, sein Fahrrad in einem eigenen Stil zu gestalten. 2007 stellte BikeCap seinen ersten modernen Sattelüberzug in den Niederlanden vor. Inzwischen begegnet man dem wiedererkennbaren Design mit dem orangefarbenen Label auf der ganzen Welt.
www.bikecap.com




5. Münchner Radl&Fashion Show

Pressemitteilung
3/9/2015

Mode und Fahrrad gehören zusammen! Das zeigt die jährliche Radl&Fashion Show, zu der die Radlhauptstadt München am 17. September 2015 wieder in die Muffathalle einlädt. Wer dort typische Fahrradmode erwartet, wird jedoch überrascht sein. Vielmehr treffen exklusive Designs auf elegante Fahrräder und zeigen damit, dass Radfahren in München nicht nur Spaß macht, sondern auch für ein neues, urbanes Lebensgefühl stilbewusster Menschen steht.

Kurz vor Eröffnung der Wiesn bildet außergewöhnliche Trachtenmode ein Herzstück der diesjährigen Radl&Fashion Show. Die Münchner Schneiderin Marion Schmidt präsentiert ihre „Glücksdirndl“ – alte Dirndl, die dank eines veränderten Schnitts oder neuer Borten, Verzierungen und Schürzen frischen Pepp erhalten. Bei „Noh Nee“ der Münchner Designerinnen Marie Darouiche und Rahmée Wetterich hingegen trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht und es entstehen traditionelle bayerische Dirndl „à l’Africaine“.

Aus München ist neben Kollektionen der Deutschen Meisterschule für Mode ein weiteres Label auf dem „Catride“ zu sehen: „Lakoula“, das Mode-Projekt von Martina Koula. Sie entwirft und schneidert passgenau Kleider, Mäntel und Röcke für Frauen.

Einen weiteren Schwerpunkt der Radl&Fashion Show bildet nachhaltige Kleidung. Hierfür konnte die Radlhauptstadt München „Garment“ gewinnen, die ihre Kollektion in Hamburg entwickeln. Das Label „HempAge“ hingegen setzt in Sachen Nachhaltigkeit einen anderen Schwerpunkt: Ziel ist es, Hanf als Textilmaterial mehr Geltung zu verschaffen. Ökologisch und regional hergestellt ist auch die Kindermode, die dieses Jahr erstmals auf der Radl&Fashion Show zu sehen ist. Sie stammt aus der Produktion des kleinen Berliner Unternehmens „CharLe“.

Die Fahrräder stehen der Mode und den Models in Sachen Eleganz und Style natürlich in Nichts nach: Sie kommen wie in den Vorjahren von „Stilrad“, dem Münchner Lifestyle-Showroom für Fahrräder und von „Rose Versand“, in deren Münchner Konzept-Store KundInnen dank moderner Technik ihr Wunschfahrrad individuell zusammenstellen können. Aufgepeppt werden die Räder mit bunten Accessoires der niederländischen Kultmarke „BikeCap“. Neu dabei sind in diesem Jahr die flexiblen, leichten und zusammenklappbaren Radlastenanhänger des Münchner Unternehmens „Hinterher“, das 2013 den Münchner Umweltpreis der Landeshauptstadt München erhielt.

Einlass zur Show ist ab 18:30 Uhr, los geht es um 20:00 Uhr. Auf einer im Ticketpreis inbegriffenen Aftershowparty mit Radio Energy-DJ Dominik Kollmann im Ampere können sich die Gäste ab 21:30 Uhr in Showrooms sowohl über die präsentierte Mode als auch die Fahrräder informieren und gemeinsam weiterfeiern. Tickets gibt es zum Preis von acht Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr auf www.radlhauptstadt.de/fashionshow zu kaufen. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen.

Pressefotos
Kostenlos als Download unter https://www.flickr.com/photos/127792692@N08/sets/72157648118738119/.

Kontakt
Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de

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Hintergrundinformationen zur Radl&Fashion Show

Mode: garment
„garment macht keine Mode. Sondern Kleidungsstücke, die man am liebsten nie mehr ausziehen möchte.“ Für die Designerinnen Ullinca Schröder und Kathrin Müller stand von Anfang an fest, dass sie eine Linie kreieren wollen aus „Lieblingen für alle Tage“, charmante Begleiter, die morgen nicht von gestern sind. Aus hochwertigen Materialen, mit überraschenden Details und bereits eingenähten Komplimenten. Was garment zusätzlich sympathisch macht: Entwurf und Entwicklung finden im Hamburger Atelier statt, produziert wird zu fairen Bedingungen im europäischen Ausland und in Hamburg.
www.garment-online.de

Mode: Glücksdirndl
„Ein Dirndl kann jeder haben, ein GlücksDirndl nur Du!“ Aus Dirndlkleidern der vergangenen Jahrzehnte, einer bunten Mischung alter und neuer Borten, Verzierungen und Stoffen fertigt die Münchner Schneiderin Marion Schmidt ihre GlücksDirndl, Schürzen und Dirndltaschen und vieles mehr.
www.gluecksdirndl.de

Mode: CharLe
„Kinderbekleidung mit Herz, Pfiff und Verstand!“ CharLe, das ist Kindermode für kesse Ladies, echte Gents und liebenswerte Rotzlöffel von ein bis zehn Jahren, in der es sich gut klettern, angeln, laufen und raufen lässt. Die Kollektion ist modisch – ohne sich einer Jahreszeit unterzuordnen oder einem Trend zu folgen (Slow-Fashion). Einzelne Teile der Linien „pure“ und „colourful“ können ganzjährig getragen und untereinander kombiniert werden. 100% Made in Germany. Ökologisch und anspruchsvoll.
www.charle-berlin.de

Mode: Noh Nee
Bei Noh Nee trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht. Die Designerinnen und Schwestern Marie Darouiche und Rahmée Wetterich sind in Kamerun aufgewachsen und schöpfen ihre Kreationen aus den einzigartigen Farben Afrikass, die sie mit bayerischen Schnitten kombinieren. So entsteht ein traditionelles bayerisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen. Hinter dem Konzept der „Dirndl à l’ Africaine“ steht die Vision des „Colourmix“ – dem kreativen, spannenden Austausch der Weltkulturen.
www.dirndlalafricaine.com

Mode: HempAge
Erklärtes langfristiges Ziel von HempAge ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zu der Geltung zu verhelfen, die er verdient. In einer Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bietet er eine echte Alternative zu umweltbelastenden Materialien. So ist der Hanfstoff in der Herstellung heute noch um ein Mehrfaches teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle, seine Ökobilanz dagegen um ein Vielfaches besser. HempAge ist Mitglied der Fair Wear Foundation, die sich für eine sozialverträgliche Textilherstellung einsetzt.
www.hempage.de

Mode: Lakoula
„LAKOULA limited collection“ ist das Mode-Projekt der Texterin Martina Koula. Aktuell entstehen Kleider „für die tollsten Frauen der Welt“ – Martinas beste Freundinnen. Mäntel, schmal wie Kleider. Oberteile, sehr tailliert. Hosen, die perfekt sitzen. Und Kleider, nach denen man sich umdrehen sollte. Jedes Stück ein Original aus Jersey, Cashmere, Popeline oder Stepp. Alle Stoffe sind limitiert. Auf Wunsch werden die Unikate auf Figur gefertigt.
www.lakoula.com

Mode: Deutsche Meisterschule für Mode/Designschule München
Die Deutsche Meisterschule für Mode ist ein Kompetenzzentrum für kreative Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Mode und Kommunikationsdesign. Trägerin ist die Landeshauptstadt München. Auf der Radl&Fashion Show werden ausgewählte Abschlusskollektionen präsentiert. Kontakt zu den DesignerInnen erhalten Sie über den künstlerischen Leiter Roland Müller-Neumeister: ro.muellerneumeister@designschule.muenchen.musin.de.
www.meisterschule-fuer-mode.de

Mit Kollektionen von:
Jelena Sabranovic
Nora Stocker
Andrea Wittmann
Victoria Beinert
Kira Droz
Natalie Sterzik

Anhänger: Hinterher
Der Hinterher ist ein flexibler Fahrradlastenanhänger für (fast) alle Transportaufgaben. Er lässt sich in einen Handwagen, Trolley oder eine Sackkarre umfunktionieren. Zusammengeklappt und an die Wand gelehnt, ist er extrem platzsparend und leicht. Der Hinterher passt in jeden Kofferraum oder Hausflur, in Boot, Zug, Bus oder U-Bahn. Er verspricht Nachhaltigkeit durch lokale Produktion und kurze Fertigungswege, durch robuste und hochwertige Qualität, durch langlebige und einfache Konstruktion. Alle Bauteile sind verschraubt, leicht zu reparieren und leicht auszuwechseln. Erfunden hat ihn der Münchner Architekt und Schreiner Peter Hornung-Sohner.
www.hinterher.com

Räder: Stilrad
Bei Stilrad gibt es keine Fahrräder von der Stange. Die Fahrräder, die hier ausgestellt und verkauft werden, überzeugen – neben der obligatorischen Qualität – vor allem durch besonders schönes Design. Die Kunden können alle Räder ausgiebig Probe fahren, um sich dann für ein Modell zu entscheiden, das individuell für sie gebaut wird. In der entsprechenden Farbe, Größe und Ausstattung. Natürlich gibt es Stilrad auch mit einem Fahrrad-Konfigurator und allen Accessoires im Internet.
www.stilrad.com

Räder: Rose Biketown
Im 300 Quadratmeter großen Münchner Konzept-Store ist alles darauf ausgelegt, individuelle und auf Kundenwünsche zugeschnittene Bikes zu präsentieren. Kunden können ihr Wunschfahrrad direkt an Tablets oder gemeinsam mit einem Bikeberater an interaktiven Tischen zusammenstellen. Mit diesem neuen Konzept will Rose dem Kunden seine Philosophie noch näher bringen und die aus der Online-Welt bekannten Features mit dem stationären Einzelhandel zusammenführen.
www.roseversand.de

Accessoires: BikeCap
Bikecap bietet mit einer Vielzahl hipper Designs von Sattelschonern, Fahrradkisten-Bezügen, Sitzkissen und Lenkerhandschuhen die Möglichkeit, sein Fahrrad in einem eigenen Stil zu gestalten. 2007 stellte BikeCap seinen ersten modernen Sattelüberzug in den Niederlanden vor. Inzwischen begegnet man dem wiedererkennbaren Design mit dem orangefarbenen Label auf der ganzen Welt.
www.bikecap.com




Letzte AOK Blade Night 2015

Terminhinweis
München, den 4. September 2015

Mit einem Wiesn-Special verabschiedet sich die AOK Blade Night der Umweltorganisation Green City e.V. am Montag, 7. September in das Saisonende. Viele Bladeguards kommen zum letzten Termin traditionell in Tracht, auch die TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen, in Lederhose und Dirndl mitzuskaten. Falls das Wetter hält, beginnt die Veranstaltung um 19:00 Uhr mit Programm auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Um 21:00 Uhr startet der Skaterzug auf die Strecke Schwabing (Nord). Sie führt von der Theresienhöhe über die Hackerbrücke und die Dachauer Straße nach Schwabing. Die Münchner Prachtstraßen Leopold- und Ludwigstraße führen den Skaterzug über die Theresienstraße zurück zum Ausgangspunkt. Wie immer gilt dabei: Die Teilnahme ist kostenfrei. Für TeilnehmerInnen, die die AOK Blade Night schon länger kennen, ist es aber selbstverständlich sich jeden Montagabend eines der bunten, kultigen Starterbändchen zum Preis von zwei Euro zu kaufen. Auf diesen freiwilligen finanziellen Beitrag ist die Veranstaltung dringend angewiesen. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessierte am selben Tag ab 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de. Dort gibt es auch einen Newsletter, der rechtzeitig darüber informiert, wann die AOK Blade Night im nächsten Jahr wieder startet.

Termin: 7. September 2015, 19:00 – 23:00 Uhr (Programm ab 19:00 Uhr, Start des Laufs um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro ist erbeten
Ansprechpartnerin: Anna Hartmann, hartmann@greencity-projekt.de, (089) 890 668 -613

Den genauen Streckenverlauf können Sie auf dieser Karte einsehen:
http://www.aok-bladenight.de/images/strecken/Schwabing15.pdf
Kostenlose Fotos der AOK Blade Night können Sie hier herunterladen:
www.greencity.de/presse

Pressekontakt:
Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313

presse@greencity.de




Streetlife Festival am 12./13. September 2015 Münchens größtes Straßenfest

Pressemitteilung

München, den 27. August 2015
Am 12. und 13. September verwandeln sich die Münchner Ludwig- und Leopoldstraße zwischen Odeonsplatz und Georgenstraße in eine grüne Oase und Spielstraße. Die Rede ist vom Streetlife Festival, auf dem die Umweltorganisation Green City e.V. gemeinsam mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München die Vision eines nachhaltigen und lebenswerten Münchens realisiert. Mit dem Festival möchte Green City e.V. alternative Nutzungsmöglichkeiten des öffentlichen Raums erlebbar machen und dafür werben, Städte nicht für Autos, sondern für die Menschen zu planen.

Um diesem Credo Rechnung zu tragen, bietet ein über 200 Meter langes „Ludwigstadion“ des Telekommunikationsdienstleisters M-net viel Platz für Sport und Abenteuer. Sein Herzstück bildet ein BMX- und Skate-Parcours des M-net EX&HOP Contests. Neben hochklassigen Profi-Wettkämpfen gibt es hier für BesucherInnen die Möglichkeit, von internationalen Top-FahrerInnen die Grundlagen des BMX-Sports zu lernen. Wer Lust auf mehr hat, kann danach bei den Schwertkämpfen von den „Gladiatores München“, beim Swing Dance mit dem „Vintage Club“ oder einem der vielen anderen Sportangebote reinschnuppern. Weiter nördlich schließt sich mit den „Space Invaders“ ein innovativer Kulturbereich an, in dem beispielsweise die Urban Art Gallery „MUCA“ zu Streetart-Workshops einlädt und die „Make Munich“ mit einer eignen Mini-Messe die neuesten Trends der Maker-Szene vorstellt.

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Streetlife Festivals vergrößert Green City e.V. den Mensch- und Umweltbereich auf über 500 Meter Länge und macht es damit zu einem der größten Umweltfestivals Europas. Unter dem Motto „Lebensraum statt Autoverkehr“ entsteht rund um das Siegestor mit der großen Green City-Insel eine ausgedehnte Ruhezone inmitten des Festivals – einem Ort, der sonst durch den starken Verkehr kaum Aufenthaltsqualität bietet. Mit dabei sind außerdem ein FairWert Basar mit ökologisch und fair erzeugten Produkten und dutzende Initiativen und Verbände zu den Themen Menschenrechte, Suchtprävention, Tierschutz und bürgerschaftliches Engagement. Die S-Bahn München, die zum ersten Mal den Mensch- und Umweltbereich präsentiert, lädt auf einer eigenen Bühne am Samstag um 18:30 Uhr und am Sonntag um 13:30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Zweite Stammstrecke. Ganz im Süden, auf dem Odeonsplatz, ist traditionell das „BioErleben“-Festival zu Gast und bietet mit Kochshows, einem Nutztiergarten und Bio-Herstellern Infos rund um gesunde, biologische Ernährung. Wer mit Kindern zum Streetlife Festival kommt, sollte auf jeden Fall einen Abstecher in das Lilalu-Kinderland am Geschwister-Scholl-Platz machen. Dort gibt es viel Platz zum Toben, Basteln und um sich in Zirkusakrobatik zu üben.

Auch die Musik kommt dank fünf Bühnen nicht zu kurz. Am Professor-Huber-Platz präsentiert der Radiosender 95,5 Charivari tagsüber Rock- und Pop-Konzerte und am Samstagabend um 22:30 Uhr eine „Silent Disco“, die dank Kopfhörern das Feiern auf der Straße ermöglicht, ohne AnwohnerInnen zu stören. Feiern können die BesucherInnen auch auf einem „Electronic-Dancefloor“ der Dreschwerk-Bühne mit DJ-Gigs und Live-Visuals. Weitere Konzerthighlights gibt es mitten auf dem Oskar-von-Miller-Ring: Auf diesem sonst toten Platz präsentiert der Musiksender M94,5 aufstrebende Indie- und Alternative-Bands. Gediegener geht es hingegen auf der Odeonsplatz- und der Lastenradbühne zu: Hier stehen Weltmusik, Großformat-Swing und akustische Kleinkunst auf dem Programm. Geöffnet ist das Streetlife Festival am Samstag von 16:00 bis 2:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 20:00 Uhr. Nördlich davon schließt sich die Parallelveranstaltung Corso Leopold an. Mehr Informationen gibt es unter www.streetlife-festival.de.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartner bei Green City:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Manuel Schaumann, Projektleitung
Mail: schaumann@greencity-projekt.de, Tel: (089) 890 668 -617

Pressefotos können Sie kostenlos hier herunterladen: www.greencity.de/presse.




AOK Blade Night lädt zu 1999er-Party

Terminhinweis

München, den 28. August 2015 – Zweimal musste sie bereits wegen Regenwetters ausfallen: Die „Let’s Party Like It’s 1999“- Feier der AOK Blade Night. Am kommenden Montag, 31. August, hoffen die Veranstalter von der Umweltorganisation Green City e.V. nun, dass sie stattfinden kann. Die Party steigt zu Ehren des/der zweimillionsten TeilnehmerIn der AOK Blade Night seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 1999. Damit begeisterte die größte europäische Nachtskateveranstaltung mehr Menschen auf Münchens Straßen, als die Isarmetropole
EinwohnerInnen hat.

Um dies zu feiern, sind alle BladerInnen eingeladen, sich im 90er-Jahre Look zu verkleiden und ab 19:00 Uhr auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums gemeinsam zu tanzen und zu skaten. Der Radiosender und Partner M94.5 spielt dafür an diesem Montag ausschließlich Hits aus dem Jahr 1999. Um 21:00 Uhr startet der Skaterzug wie gewohnt, dieses Mal steht die Strecke Schwabing (Nord) auf dem Programm. Sie führt von der Theresienhöhe über die Hackerbrücke und die Dachauer Straße nach Schwabing. Die Münchner Prachtstraßen Leopold- und Ludwigstraße führen den Skaterzug über die Theresienstraße zurück zum Ausgangspunkt. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessierte am selben Tag ab 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de oder www.greencity.de. Bei gutem Wetter findet die AOK Blade Night bis 7. September 2015 jeden Montagabend statt.

Termin:
Jeden Montag bis 7. September 2015, 19:00 – 23:00 Uhr
(Programm ab 19:00 Uhr, Start des Laufs um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)

Veranstalter:
Green City e.V.

Ort:
Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei, ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro ist erbeten

Ansprechpartnerin:
Anna Hartmann
hartmann@greencity-projekt.de
(089) 890 668 -613

Den genauen Streckenverlauf können Sie auf dieser Karte einsehen:
http://www.aok-bladenight.de/images/strecken/Schwabing15.pdf

Kostenlose Fotos der AOK Blade Night können Sie hier herunterladen:
www.greencity.de/presse




„PARK(ing) DAY“ 2015 – Grünoasen statt Blechwüsten

Rollrasen statt Asphalt heißt es am 18. September auf Münchens Straßen. An diesem Tag verwandelt die Umweltorganisation Green City e.V. gemeinsam mit anderen Organisationen, BürgerInnen und KünstlerInnen zwischen 15:00 und 19:00 Uhr Parkplätze in PARKs. Mitmach- oder Entspannungs-Oasen laden zum Verweilen ein und zeigen alternative Nutzungsformen des öffentlichen Raums. Anlass ist der weltweite Aktionstag „PARK(ing) DAY“ im Rahmen des Autofreien Tages.

Mit dabei sind vielfältige Angebote, die die Straßen beleben und sie so den Menschen als Lebensraum erschließen. Mit dem „PARK(ing) DAY“ untermauert Green City e.V. seine Forderung nach einer radikalen Reduktion der KFZ-Stellplätze innerhalb des Mittleren Rings. Die Umweltschutzorganisation kritisiert damit die Tatsache, dass dem Autoverkehr über 70 Prozent des öffentlichen Raumes zur Verfügung stehen. Der PARK(ing) DAY ist außerdem Teil der Kampagne #MucOhneMief, mit der Green City e.V. zeigt, wie lebenswert München mit weniger Lärm und Abgasen sein kann. Wo genau sich die PARKs befinden, steht in Kürze auf www.greencity.de. Zurzeit sucht Green City e.V. noch MitmacherInnen. Wer Interesse hat, einen eigenen PARK zu gestalten, kann sich bis 17. August melden: stadtgestaltung@greencity.de, (089) 890 668 -336.

Termin: Freitag, 18. September 2015, 15:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Parkplätze in ganz München
Veranstalter: Green City e.V.
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Hochauflösende Pressefotos können Sie kostenlos von unserem Presseportal herunterladen: www.greencity.de/presse

Pressekontakt
Judith Fahrentholz
089 / 890 668-313

presse@greencity.de




Eine Woche Radl-Shuttle in der Lindwurmstraße: Green City e.V. zieht positive Zwischenbilanz

Pressemitteilung
München, den 18. Juni 2015

Seit einer Woche radeln die Akteure der Umweltorganisation Green City e.V. in einem Radl-Shuttle gemeinsam mit PendlerInnen täglich um 8:30 Uhr auf der Münchner Lindwurmstraße. 30 bis 40 RadlerInnen nehmen jeden Morgen die Chance war, sicher und entspannt an ihre Arbeitsplätze in der Innenstadt zu kommen. Denn sie fahren gemeinsam auf einer der zwei Fahrspuren – statt sich auf dem engen Radweg zu drängen. Die AutofahrerInnen reagieren gelassen.

Für Andreas Schuster, Mobilitäts-Experte bei Green City e.V., ist es jeden Morgen auf’s Neue spannend, ob genügend PendlerInnen zum Startpunkt an den Stemmerhof kommen. 16 müssen es mindestens sein, um nach den Paragraphen 27 und 2(4) der Straßenverkehrsordnung als „geschlossener Verband“ auf der Fahrbahn fahren zu dürfen. Bis jetzt konnte er jeden Morgen um 8:30 Uhr das Startsignal geben, denn es nehmen in der Regel 30 bis 40 RadlerInnen teil, um gemeinsam Richtung Innenstadt zum Sendlinger Tor zu fahren. Schuster erklärt: „Laufend stoßen neue Münchnerinnen und Münchner dazu. Andere nutzen täglich die Möglichkeit und man kennt sich mittlerweile.“ Alle eint die Begeisterung, sich nicht mehr mit FußgängerInnen einen viel zu schmalen Raum zu teilen und an den Einmündungen auf abbiegende Autofahrer achten zu müssen. Besonders freut Schuster, dass auch die AutofahrerInnen das Radl-Shuttle gelassen aufnehmen: „Da wir auf der rechten Spur fahren, können Autos problemlos überholen. Damit haben wir eines unserer Ziele erreicht: Keine anderen Verkehrsteilnehmer zu blockieren, sondern Teil des fließenden Verkehrs zu sein.“

Ein weiteres Ziel von Green City e.V. ist es, den Platzverbrauch zu verdeutlichen und damit eine Diskussion anzuregen, welchem Verkehrsteilnehmer wie viel Raum zur Verfügung steht. Die Erfahrung der letzten Woche zeigt: Das Radl-Shuttle mit seinen 30 bis 40 Teilnehmenden benötigt ungefähr so viel Platz wie sechs bis acht Autos, in denen in der Regel nur je eine Person sitzt. Es müssten allerdings fünf Personen in jedem Pkw sitzen, um auf gleichem Raum so viele PendlerInnen wie im Radl-Shuttle zu befördern.

Green City e.V. würde sich freuen, wenn das Beispiel Schule macht und sich auf allen gefährlichen Straßenabschnitten RadlerInnen zu einem Radl-Shuttle zusammenschließen. Tipps zur Organisation gibt die Organisation auf ihrer Homepage unter www.greencity.de/themen/mobilitaet/radl-shuttle-sicher-an-den-arbeitsplatz. Der „Radl-Shuttle“ ist eine Aktion der Kampagne #MucOhneMief, mit der sich Green City e.V. für eine neue Verkehrskultur in München einsetzt.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein lebenswerteres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de

Ihre Ansprechpartner bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Andreas Schuster, Mobilität
Mail: andreas.schuster@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -317

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2015/06/GreenCity_Radlshuttle.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads




Mit dem Green City-Radlshuttle täglich sicher in die Stadt

Pressemitteilung

München, den 11. Juni 2015
Sicher zum Arbeitsplatz! Unter diesem Motto organisierte die Umweltorganisation Green City e.V. am 11. Juni um 8:30 Uhr stadteinwärts auf der Lindwurmstraße zum ersten Mal einen „Radlshuttle“ für BerufspendlerInnen. Interessierte RadlerInnen sammelten sich dafür an der Ampel vor dem Stemmerhof in der Plinganser Straße, um gemeinsam auf einer der zwei Fahrspuren sicher und entspannt auf der Lindwurmstraße Richtung Innenstadt zu fahren – statt sich auf dem engen Radweg zu drängen. Am Sendlinger Tor löste sich der „Radlshuttle“ auf. Fortan möchte Green City e.V. diesen Service allmorgendlich werktags in der Lindwurmstraße anbieten und hofft, dass er sich dort und anderswo in München etabliert.

Die Idee reifte aus dem Bedürfnis vieler RadfahrerInnen, sicher zu Arbeit zu gelangen. Andreas Schuster, Mobilitäts-Experte bei Green City e.V. erklärt: „Auf den schmalen Radwegen und angrenzenden Gehwegen herrscht jeden Morgen aufgrund der großen Anzahl von PendlerInnen gefährliche Enge. Der zur Verfügung stehende Platz reicht bei weitem nicht aus. Wie soll das erst werden, wenn der Radverkehr nach dem erklärten Ziel der Landeshauptstadt München in den nächsten Jahren zunimmt?“ Seit Green City e.V. sein Büro in der Lindwurmstraße bezogen hat, sehen und erleben die Umweltschützer selbst täglich brenzlige Situationen. Sie wissen, dass im Rathaus die Problematik bekannt ist, aber auch dass die derzeitige Stadtregierung aus CSU und SPD bislang keine Lösung vorgelegt hat. Deshalb hat Green City sich nun selbst um eine Lösung gekümmert und möchte mit dem „Radlshuttle“ die Sicherheit für RadfahrerInnen und FußgängerInnen erhöhen. Dafür macht sich die Umweltorganisation Paragraph 27 der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu nutze. Er sieht vor, dass 15 oder mehr RadfahrerInnen einen sogenannten „geschlossenen Verband“ bilden, der sinngemäß gleiche Rechte wie ein Fahrzeug genießt. Dies bedeutet beispielsweise, dass der komplette Radlerzug über eine rote Ampel fahren darf, wenn die/der Erste der Gruppe sie noch bei Grün passiert. Zudem ist die Radwegbenutzungspflicht nach Paragraph 2 (4) StVO aufgehoben und die RadlerInnen dürfen auf der Fahrbahn zu zweit nebeneinander fahren. Schuster ist wichtig, dass die Umweltschutzakteure mit ihrer Aktion nicht die AutofahrerInnen provozieren wollen: „Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind Teil des Verkehrs!“ Er zieht ein zufriedenes Resümee: „Es haben fast doppelt so viele RadlerInnen teilgenommen, wie erwartet. Sie haben heute morgen davon erfahren und sich spontan angeschlossen. Unsere wichtigste Erkenntnis: Alle AutofahrerInnen haben gelassen auf uns reagiert. Da sind die BürgerInnen weiter als Politik und Planer. Sie teilen sich die vorhandene Fläche und respektieren einander. Manchmal muss man Dinge eben einfach nur machen!“ Er würde sich freuen, wenn das Beispiel Schule macht und sich auf allen gefährlichen Straßenabschnitten RadlerInnen zu einem „Shuttle“ zusammenschließen. Interessenten können sich dafür gerne bei Green City e.V. melden: andreas.schuster@greencity.de, (089) 890 668 -319. Der „Radlshuttle“ ist eine Aktion der Kampagne #MucOhneMief, mit der sich Green City e.V. für eine neue Verkehrskultur in München einsetzt.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein lebenswerteres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartner bei Green City e.V.:
Judith Fahrentholz, Kommunikation
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313
Andreas Schuster, Mobilität
Mail: andreas.schuster@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -317

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
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