Green City besetzt Parkplätze in der Sendlinger Straße

Terminhinweis

Rollrasen statt Asphalt heißt es am 19. September auf der Sendlinger Straße und an drei weiteren Orten in München. An diesem Tag besetzt die Umweltorganisation Green City e.V. gemeinsam mit weiteren lokalen Initiativen zwischen 15:00 und 19:00 Uhr Auto-Parkplätze und stellt sie als Mitmach- oder Entspannungs-Oasen AnwohnerInnen und PassantInnen zur Verfügung. Anlass ist der weltweite Aktionstag „PARK(ing) DAY“.

Mit dabei sind Bastel-Aktionen für Kinder, eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, mobile Gärten und viele weitere Angebote, die die Straße beleben und sie so den Menschen als Lebensraum erschließen. Mit dem „PARK(ing) DAY“ untermauert Green City e.V. die Forderung nach einer radikalen Reduktion der KFZ-Stellplätze innerhalb des Mittleren Rings und stellt die Tatsache in Frage, dass dem Autoverkehr über 70 Prozent des öffentlichen Raumes eingeräumt werden. Die Forderung der Umweltschützer: Mehr Grünflächen in München, eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums und damit mehr Lebensqualität für alle MünchnerInnen. Wo genau sich die 27 PARKs befinden, erfahren InteressentInnen auf www.parkingday.de. Der „PARK(ing) DAY“ findet seit 2005 jährlich in großen Städten wie Paris und San Francisco statt. Green City e.V. holte den Aktionstag 2007 erstmals nach München.

Termin: Freitag, 19. September 2014, 15:00 bis 19:00 Uhr
Ort: Sendlinger Straße und weitere Orte in ganz München
Veranstalter: Green City e.V.

Hochauflösende Pressefotos vom PARK(ing) DAY 2013 können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/09/GreenCity_ParkingDay_2013.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.

Presse-Kontakt:
Judith Müller
089 / 890 668-313
presse@greencity.de




4. Münchner Radl&Fashion Show: Urbaner Lifestyle auf zwei Rädern

Presseeinladung
12/9/2014

Dienstag, 16. September 2014, 18:30 Uhr, Muffathalle, Zellstraße 4, München
Eröffnung um 20:00 Uhr durch Stadtrat Michael Kuffer (CSU)

Catride statt Catwalk: Die 4. Münchner Radl&Fashion Show zeigt am Dienstag, 16. September Münchner Labels und nachhaltig produzierte Mode. Das Besondere: Die Models fahren auf eleganten Designfahrrädern über den Laufsteg und machen damit die Radl&Fashion Show zu einem Modeevent der besonderen Art.

Die Botschaft der Radl&Fashion Show: Radfahren steht für städtische, elegante Mobilität mit Zukunft und Stil. Das Fahrrad ist mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel – es ist Ausdruck des individuellen Lebensstils vieler Münchnerinnen und Münchner. Deshalb zeigt die Show auch ausdrücklich keine klassische Fahrradkleidung. Die Choreographie der erfahrenen Showdesignerin Adelinde Knorr bietet vielmehr einen einzigartigen Show-Mix aus fesselnder Musik und aktueller Mode.

Die Radlhauptstadt München lädt Sie herzlich zur Radl&Fashion Show ein. Die Veranstalter, Vertreter der Modelabels und Partner stehen gerne für Fotos und Interviews zur Verfügung. Bitte lassen Sie uns wissen, wie viele Karten wir für Ihre Redaktion reservieren dürfen.

Termin: Dienstag, 16. September, 18:30 Uhr
Ort: Muffathalle, Zellstraße 4, München
Anmeldung: Bis Dienstag, 16. September, 12:00 Uhr per Email oder Telefon
Kontakt: Judith Müller, presse@radlhauptstadt.de, (089) 890 668 -313

Mehr Informationen: www.radlhauptstadt.de/fashion.

Die Initiative „Radlhauptstadt München“ fördert den Fahrradverkehr in München. Sie wird im Auftrag der Landeshauptstadt München von der Bietergemeinschaft Green City e.V./Green City Projekt GmbH, helios und Innovationsmanufaktur durchgeführt. Weitere Informationen unter www.radlhauptstadt.de.




Release der Onlineplattform nearBees. Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen.

Social Start-up aus München bringt Honigliebhaber mit lokalen Imkern zusammen

Das Onlineportal nearBees bringt Bienenhalter und Honigkäufer auf bequeme Weise zusammen. Dank einem neuartigen Verpackungskonzept bekommen Kunden den „Honig von Nebenan“ direkt vom Imker in ihren Briefkasten geliefert. Dabei unterstützt das Geschäftsmodell von nearBees wichtige gesellschaftliche Anliegen.

Denn woher kommt eigentlich unser Honig? Mit ziemlicher Sicherheit nicht aus Deutschland, denn über 80 Prozent des Honigbedarfs wird aktuell importiert. Und dass obwohl hierzulande über 90.000 Imker mit fast 700.000 Bienenvölkern für die Bestäubung der heimischen Nutz- und Gartenpflanzen sorgen. Für die meist hobbymäßigen Bienenhalter ist die Vermarktung des Honigs oftmals aus zeitlichen und aus Kosten-Gründen eine große Herausforderung. Auf der anderen Seite haben es Kunden mit Interesse an regionalem Konsum und transparenter Herkunft trotz der hohen Imkerdichte in Deutschland schwer, lokalen Honig zu erwerben.

Auf der Onlineplattform können zunächst (Hobby)Imker des Großraums München ihren Honig bequem und zeitsparend vermarkten. Liebhaber des süßen Blütennektars finden auf dem Portal präzise Honig aus ihrer Nachbarschaft, quasi von den Bienen die ihnen täglich auf ihrem Balkon begegnen.

Um den Onlinehandel für Imker wie Honigliebhaber interessant zu gestalten, setzt nearBees auf eine designtechnische Innovation: „Bisher wird Honig kaum über das Internet vermarktet, denn hohe Versandkosten für die schweren und zerbrechlichen Honiggläser machen den Online-Honigkauf unattraktiv. Das flache und leichte Packmaß der nearBees-Honigverpackung erlaubt einen kostengünstigen Versand und kann ohne Aufwand für den Empfänger über den Briefkasten zugestellt werden. So wird der ansonsten unrentable Onlinekauf von Honig wirtschaftlich sinnvoll“, so Mitgründerin und Imkerin Viktoria Schmidt. „Unser Ziel ist, durch den lokalen Honigkonsum ortsansässige Bienenhalter zu unterstützen und somit indirekt für eine artenreiche Natur zu sorgen“.

Ab Ende 2014 wird der Online-Verkauf schrittweise auf ganz Bayern und Deutschland ausgeweitet. Imker aus allen Regionen Deutschlands können sich aber bereits heute selbst auf www.nearBees.de eintragen und aktiv werden.

nearBees - Honig von Nebenan
So vielfältig wie die Pflanzen der Nachbarschaft schmeckt auch der lokale Honig von Nebenan © nearBees

Über nearBees:
nearBees will den Honigkonsum wieder re-regionalisieren und somit lokale Honigproduzenten stärken und eine lebenswerte, grüne Nachbarschaft erhalten. Das junge Team um die Gründer Viktoria Schmidt, Michael Gelhaus, Kristian Knobloch und Dominik Krebs bringt über eine Onlineplattform Honigliebhaber mit lokalen (Hobby-)Imkern zusammen. Eine neu entwickelte Honigverpackung macht den bisher unrentablen Honigversand dabei wirtschaftlich attraktiv.

Kontakt:
nearBees – Honig von Nebenan
Michael Gelhaus
Heßstr. 89
80797 München
Telefon: 089.38153514
E-Mail: info@nearbees.de
www.nearbees.de




Streetlife-Festival verwandelt Ludwig- und Leopoldstraße in grüne Flaniermeile

Pressemitteilung
München, den 14. September 2014

Palmen und Vogelgezwitscher statt Beton und Autolärm: Auf dem Streetlife Festival in der Münchner Ludwig- und Leopoldstraße zeigten die Umweltorganisation Green City in Kooperation mit dem Künstler Michael Pendry und viele weitere Partnern an diesem Wochenende, dass nur ein paar Stunden Umbau genügen, um München ein Stück grüner und lebenswerter zu machen. Geschätzte 70.000 BesucherInnen genossen am Samstag, 13. September von 16:00 bis 2:00 Uhr trotz Regen das kostenlose Straßenfest und wenn das Wetter trocken bleibt, erwarten die Veranstalter am Sonntag, 14. September von 11:00 bis 20:00 Uhr weitere 100.000 Gäste. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter ist erstmals Schirmherr des Festivals.

Für Aufsehen sorgte vor allem das 300 Quadratmeter große URBAN PARADISE, ein begehbarer, multimedialer Palmengarten, den der Münchner Künstler Michael Pendry in Kooperation mit Green City auf Höhe der Kreuzung Oskar-von-Miller-Ring / Ludwigstraße errichtete. Mit dem temporären Großstadtdschungel werben Pendry und Green City für mehr Grün in der Stadt. Neu sind bei diesem Streetlife Festival auch das Sportareal „Ludwigstadion“, das der Partner M-Net nördlich des Odeonsplatzes präsentiert und die Aktion „Urban Art Cloud“ des Partners IBM Deutschland. Mittels einer digitalen Staffelei und Cloud-Technologie konnten die Festival-BesucherInnen am Samstagabend ab 20:30 Uhr auf die bloße Gebäudefassade des Siegestores ein Kunstobjekt „malen“ und ihr Werk über soziale Netzwerke teilen und verewigen. Auf dem Odeonsplatz konnten die BesucherInnen traditionell und buchstäblich „Bio erleben“. Auf dem gleichnamigen Festival waren Kochshows, Modeschauen, ein Biomarkt und vieles mehr rund um nachhaltigen Konsum geboten. Bio-Bauern und Bio-Verarbeiter aus Bayern luden ein, Bio-Schmankerl zu probieren und im Bio-Biergarten zu verweilen.
Mit vier verschiedenen Bühnen kamen auch Musikfans auf dem Streetlife-Festival auf ihre Kosten: Auf der „Tanzbühne“ südlich der Theresienstraße animierten Shows und Tanzpartys zum Mitmachen, die erste Fahrrad-betriebene Bühne Europas, die „Morgenwelt Bühne“, machte mit Unterstützung von Greenpeace Energy den Zusammenhang von Stromerzeugung und elektronischer Musik erlebbar und die M94.5-Bühne bot Indie, Alternative und Elektro am Professor Huber-Platz. Das Musikhighlight des Festivals stieg bereits am Samstagabend ab 22:30 Uhr auf der Streetlife-Bühne am Siegestor: Der Radiosender 95.5 Charivari lud zur beliebten Headphone-Party, bei der die Musik nur über Kopfhörer erklang.

Besondere Unterstützung beim Streetlife-Festival erhielt Green City vom Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München und dem Hauptsponsor Sparda-Bank München eG. „Wir engagieren uns beim Streetlife-Festival sehr gerne“, erklärt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank. „Nachhaltigkeit und ein faires Miteinander: Da vertreten Green City und wir die gleichen Werte. Deshalb ist es uns eine Herzensangelegenheit, bei diesem großartigen Fest mitzuwirken.“ Die Sparda-Bank München ist bereits seit 2009 Hauptpartner des größten urbanen Festivals in der Metropolregion.

Nächstes Jahr findet das Streetlife Festival an den Wochenenden 16./17. Mai und 12. / 13. September 2015 statt. Weitere Informationen lesen Sie unter www.streetlife-festival.de.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Über die Sparda-Bank München eG
Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist heute die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit aktuell rund 260.000 Mitgliedern und 46 Geschäftsstellen in Oberbayern. Über den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. fördert die Bank gemeinnützige, soziale und karitative Einrichtungen in Oberbayern. 2013 wurden dadurch über insgesamt 1,7 Millionen Euro an 690 Projekte weitergegeben.

Ihre Ansprechpartner bei Green City:
Judith Müller, Leitung Kommunikation, presse@greencity.de, (089) 890 668 -313
Manuel Schaumann, Leitung Streetlife-Festival: schaumann@greencity-projekt.de, (089) 890 668 -617

Weitere Informationen können Sie hier herunterladen:
Pressefotos vom Streetlife-Festival:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/09/GreenCity_StreetlifeFestival_September2014.zip

Programmflyer Streetlife-Festival:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/05/Flyer_Streetlife-Festival.pdf




Green City: Visionen für den grünen Wandel | Dokumentation über das URBAN PARADISE auf dem Streetlife Festival in München

Pressemitteilung

München, 10. September 2014. Die Green City-Familie, Schrittmacher für mehr Umweltschutz in München, realisiert auf dem Streetlife Festival am 13. Und 14. September 2014 zusammen mit dem Künstler Michael Pendry zum zweiten Mal dessen Kunstinstallation, das „URBAN PARADISE“- ein multimedialer Palmengarten. In wenigen Stunden entsteht mitten auf der Ludwigstraße ein begehbares, grünes Paradies, wo sich sonst Auto an Auto reiht. Das Team der nachhaltigen Filmproduktion FIELD OF VIEW dokumentierte das einzigartige Kunstprojekt im öffentlichen Raum bereits beim ersten Streetlife Festival im Mai mit der Kamera. Der Film ist auf dem YouTube-Kanal von Green City zu sehen.

„Das Urban Paradise auf dem Streetlife Festival ist für mich sinnbildlich Green City – es geht um eine grüne, lebenswerte Stadt und um erneuerbare Energien. Dafür kämpfen und streiten wir und zeigen, dass Umweltschutz einfach Spaß machen kann“, bringt Martin Betzold, Leiter Marketing des alternativen Energiedienstleisters Green City Energy AG den Inhalt des neuen Films der Green City-Familie auf den Punkt. Der acht-minütige Streifen zeigt die Kunstinstallation URBAN PARADISE, den multimedialen Palmengarten des Künstlers Michael Pendry in Kooperation mit der Umweltorganisation Green City auf dem Streetlife Festival im Mai 2014. In eindrucksvollen Bildern und kurzweiligen Interviews beschreibt der Film die Vision der Münchner Umweltschützer: „Es geht um die Vision des Wandels… Wenn man sich überlegt, dass das hier innerhalb von drei Stunden aufgebaut worden ist, in einer Kooperation von ganz vielen Menschen, dann zeigt das, wie schnell man Dinge in kurzer Zeit verändern kann. Das Urban Paradise ist auch ein Appell, die Stadt anders zu begreifen“, erklärt Rauno Andreas Fuchs, Geschäftsführer der Umwelt-Projekt-Agentur Green City Projekt GmbH. „Ich finde Green City ist nicht einfach nur ein Verband oder Verein, sondern ein Lebensgefühl“, ergänzt Martin Glöckner, Geschäftsführer der Umweltorganisation Green City e.V..

Zu sehen ist der Film „URBAN PARADISE – der multimediale Palmengarten von Michael Pendry in Kooperation mit Green City“ ab sofort auf dem Youtube-Kanal von Green City: www.youtube.com/greencityev.

Wer den Paradiesgarten auf der autofreien Ludwigstraße hautnah erleben möchte, darf sich auf das zweite Streetlife Festival in diesem Jahr am kommenden Wochenende, 13. und 14. September 2014, freuen. Dann wird Green City die vielbefahrene Ludwig- und Leopoldstraße wieder in eine autofreie Flaniermeile verwandeln, auf der die BesucherInnen neben dem URBAN PARADISE jede Menge Mitmach- und Sportaktivitäten, Infostände der unterschiedlichsten Münchner Organisationen sowie köstliche ökologische Speisen und Getränke im Bereich der Bio-Erleben auf dem Odeonsplatz erwarten.

Die Green City-Familie bedankt sich bei allen Partnern, die Projekt und Film möglich gemacht haben: Michel Pendry, Nachhaltige Medienproduktion FIELD. OF. VIEW., Landeshauptstadt München, Kaut-Bullinger & Co GmbH & Co.KG, Art Aqua GmbH & Co. KG, BEKRA Hydrokulturen Vertriebs-GmbH, Ulenspiegel Druck GmbH & Co. KG und MDS PAtec Veranstaltungstechnik GmbH.

Weitere Informationen zum URBAN PARADISE sowie Pressefotos in druckfähiger Auflösung zum Download gibt es auf www.urbanparadise.de.

Über die Green City-Familie

Die Münchner Umweltorganisation Green City besteht aus Green City e.V., Green City Projekt GmbH und Green City Energy AG.

Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 23 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. www.greencity.de.

Die Green City Projekt GmbH unterstützt seit 2003 Kommunen, Unternehmen und Organisationen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Als Umwelt-Projekt-Agentur betreut die Green City Projekt Events und Kampagnen und steht ihren Partnern mit umsetzungsorientierten Beratungsangeboten zur Seite. www.greencity-projekt.de

Die Green City Energy AG ist ebenfalls eine Tochter des Vereins und arbeitet für 100 % Erneuerbare Energien in Bürgerhand. Durch Energieprojekte, Dienstleistungen und ökologische Geldanlagen leistet die Green City Energy einen wichtigen Beitrag für die Energiewende und sorgt für eine ressourcenunabhängige, preisstabile und klimafreundliche Energieversorgung. www.greencity-energy.de

Über Michael Pendry

Michael Peter Pendry, geboren 1974 in Stuttgart, Designer und freier Künstler. Pendry studierte Innenarchitektur mit den Nebenfächern Bühnenbild und Szenografie in Rosenheim. Der Künstler lebt in München und London und war somit in Designerbüros beider Metropolen tätig. Mit „Das apokalyptische Weib“, „Störung“ und „Sacre Coeur“ begeisterte Pendry sein Publikum im Rahmen der „Langen Nacht der Musik 2005“ und der „Langen Nacht der Museen 2006“. 2009 gründete er die PENDRY ARTLAB GmbH: ein Kreativlabor und Atelier im Bereich Multimedia, Design und Licht mit dem Ziel ein Dialog zwischen Kunst und Wirtschaft zu entwickeln. Mit seinen Installationen „STERN DES SÜDENS“ in Fröttmanning oder „LES COLOMBES“ in der Heilig-Geist-Kirche in München erhielt er auch über die Landesgrenzen hinaus hohe Medienaufmerksamkeit. Mehr Informationen: www.pendry.de

Pressekontakt Green City e.V

Judith Müller, Leitung Kommunikation bei Green City e.V.

Tel. (089) 890 668-313, presse@greencity.de, www.greencity.de




Streetlife-Festival erwartet 300.000 BesucherInnen

Pressemitteilung

München, den 5. September 2014

Streetlife-Festival erwartet 300.000 BesucherInnen

Münchens größtes Straßenfest, das Streetlife-Festival, steigt wieder am Wochenende 13. und 14. September 2014. Die Umweltorganisation Green City e.V. und das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) der Landeshauptstadt München öffnen für diesen Zweck zum zweiten Mal in diesem Jahr die Ludwig- und Leopoldstraße als grüne Flaniermeile für FußgängerInnen und sperren sie für Autos. Die Botschaft: Wandel braucht nicht viel Zeit – es genügen ein paar Stunden Umbau und engagierte Mitmenschen, um München grüner und lebenswerter zu machen. Schirmherr ist erstmals Münchens neuer Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Was für ihn den besonderen Reiz des Streetlife-Festivals ausmacht, erklärt Dieter Reiter so: „Das Streetlife-Festival ist einerseits ein ökologischer Impulsgeber und zeigt zum anderen auf unterhaltsame Weise die bunte Vielfalt städtischen Lebens. Sehr gerne habe ich deshalb die Schirmherrschaft übernommen, sage Green City, dem Referat für Gesundheit und Umwelt sowie allen Mitwirkenden und Unterstützern meinen herzlichen Dank und wünsche den Besucherinnen und Besuchern ein vergnügliches Fest!

Die Highlights des Streetlife-Festivals bilden das Sportareal „Ludwigstadion“, das der Partner M-Net zwischen Odeonsplatz und Oskar-von-Miller-Ring präsentiert, und die Kunstinstallation URBAN PARADISE, ein multimedialer Palmengarten des Künstlers Michael Pendry in Kooperation mit Green City. Mit dem Dschungel auf der ansonsten viel befahrenen Ludwigstraße werben Pendry und die Umweltorganisation für mehr Grün in der Stadt. Weiter nördlich informiert die „Mobilitätsmeile“ mit einem Fahrrad-Parcours des ADFC München, einem Testgelände für Elektromobilität und einem Seifenkisten-Workshop für die kleinen Gäste über umweltverträgliche Mobilität. Im Bereich „Mensch und Umwelt“ vom Siegestor bis zur Georgenstraße stellen sich Initiativen zu Themen wie Umweltschutz, Menschenrechten, Suchtprävention und Tierschutz vor. Mit dabei ist selbstverständlich auch der Veranstalter Green City e.V. mit seiner Grünen Oase und einem Barfußpark für die jüngsten FestivalbesucherInnen. Letztere dürfen sich außerdem auf das Kinderprogramm von Lilalu am Geschwister-Scholl-Platz und eine Kinderspielstraße rund um den Ökolandbau auf dem Odeonsplatz freuen. Die „BioPioniere©“ können an fünf spannenden Stationen selbst ausprobieren, was ein Bio-Bauer und seine Familie alles machen: Kartoffeln ernten, Kühe melken und Getreide mahlen. Die Kinder können auch Schafe streicheln und Bienen beobachten. An jeder Station locken kleine Gewinne und als Hauptpreis ein Familienwochenende in einem Bio-Hotel.

Ebenso auf dem Odeonsplatz können die BesucherInnen traditionell und buchstäblich „Bio erleben“. Auf dem gleichnamigen Festival sind Kochshows, Modeschauen, ein Biomarkt und vieles mehr rund um nachhaltigen Konsum geboten. Bio-Bauern und Bio-Verarbeiter aus Bayern laden ein, Bio-Schmankerl zu probieren und im Bio-Biergarten zu verweilen. Nachhaltiges Essen gibt es jedoch nicht nur dort: Erstmals bietet „Hin & Weck“ am Professor-Huber-Platz vegane und vegetarische Gerichte aus regionalen Zutaten im umweltfreundlichen Mehrweg-Pfandglas von WECK®. Den Ökolandbau erleben können Kinder und Erwachsene auch beim Erlebnis-Pavillon „München schmeckt Bio“ am Professor-Huber-Platz – hier wird gesät, gepflanzt und gekocht. Er wird organisiert vom RGU, dem Mitveranstalter des Festivals. Es ist mit zwei weiteren Aktionen vor Ort, beispielsweise mit einem Schokomobil, das in unmittelbarer Nähe parkt. Der Truck der Kampagne „Make Chocolate Fair“ tourt derzeit durch Europa und neben Infos zum Fairen Handel in München gibt es dort fair gehandelte Schokolade – allerdings ist ein bisschen Einsatz beim Gewinnspiel gefragt. Dass München die Aktion unterstützt, ist Ehrensache – immerhin ist die Stadt seit 2013 Fair Trade Town. Das RGU ist auch mit der „Beratungsstelle für sexuell übertragbare Krankheiten einschließlich AIDS“ an der Ludwigstraße vertreten. Dort können Besucherinnen und Besucher ihr Wissen rund um sexuell übertragbare Krankheiten testen.

Mit vier verschiedenen Bühnen kommen auch Musikfans auf dem Streetlife-Festival auf ihre Kosten: Auf der „Tanzbühne“ südlich der Theresienstraße animieren Shows und Tanzpartys zum Mitmachen, die erste Fahrrad-betriebene Bühne Europas, die „Morgenwelt Bühne“, macht mit Unterstützung von Greenpeace Energy den Zusammenhang von Stromerzeugung und elektronischer Musik erlebbar und die M94.5-Bühne bietet Indie, Alternative und Elektro am Professor Huber-Platz. Das Musikhighlight des Festivals steigt am Samstagabend ab 22:30 Uhr auf der Streetlife-Bühne am Siegestor: Der Radiosender 95.5 Charivari lädt zur beliebten Headphone-Party, bei der die Musik nur über Kopfhörer erklingt. Bereits um 20:30 Uhr projiziert der Partner IBM Deutschland „Urban Art“ ans Münchner Siegestor. Mittels einer digitalen Staffelei und Cloud-Technologie können die Festival-BesucherInnen aus der bloßen Gebäudefassade ein Kunstobjekt machen und ihr Werk über soziale Netzwerke teilen und verewigen. Ein ausführliches Bühnenprogramm gibt es auf www.streetlife-festival.de/programm.

Auch 2014 unterstützte die Sparda-Bank München eG die Organisatoren. „Wir engagieren uns beim Streetlife-Festival sehr gerne“, erklärt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaftsbank. „Nachhaltigkeit und ein faires Miteinander: Da vertreten Green City und wir die gleichen Werte. Deshalb ist es uns eine Herzensangelegenheit, bei diesem großartigen Fest mitzuwirken.“ Die Sparda-Bank München ist bereits seit 2009 Hauptpartner des größten urbanen Festivals in der Metropolregion.

Das Streetlife-Festival findet am Samstag von 16:00 bis 2:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 bis 20:30 Uhr statt. Mehr Informationen gibt es auf www.greencity.de und www.streetlife-festival.de. Das nächste Festival folgt am 16. und 17. Mai 2015.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Über die Sparda-Bank München eG
Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist heute die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit aktuell über 260.000 Mitgliedern und 46 Geschäftsstellen in Oberbayern. Über den Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V. fördert die Bank gemeinnützige, soziale und karitative Einrichtungen in Oberbayern. 2013 wurden dadurch über insgesamt 1,7 Millionen Euro an 690 Projekte weitergegeben.

Ihre Ansprechpartner bei Green City:
Judith Müller, Leitung Kommunikation bei Green City e.V.: presse@greencity.de, (089) 890 668 -313
Manuel Schaumann, Leitung Events bei Green City Projekt GmbH: schaumann@greencity-projekt.de, (089) 890 668 -617

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/08/Pressefotos_GreenCity_Streetlife-Festival_Mai_2014.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.




„Begrünungsbüro“ für Bürger und Bauherren

Grüne Dächer und Hausfassaden machen sich in München rar. Dies will das neue „Begrünungsbüro“ der Umweltorganisation Green City e.V. ändern. Dank einer Förderung des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München wirbt es ab sofort für außergewöhnliche Begrünungen, die auch in den stark besiedelten Vierteln der Innenstadt funktionieren.

Da dort zumeist kein Platz für großzügige Privatgärten ist, will Green City e.V. künftig das Augenmerk auf Hausdächer und -fassaden lenken und private wie gewerbliche GebäudeeigentümerInnen dafür gewinnen, bei der Planung oder Sanierung auch an Gebäudebegrünung zu denken. Denn Begrünung erhöht nicht nur die Lebensqualität, indem sie Lärm schluckt, optisch beruhigt und die Luft reinigt. Das Potential dieser bislang vernachlässigten Flächen ist auch groß genug, um München an zu erwartende Klimaänderungen wie Hitzetage und Starkregenereignisse anzupassen. Pflanzen kühlen im Sommer und tragen so zu einem angenehmen Stadtklima bei. Bei Regen hingegen speichert das Substrat der Dachbegrünung Wasser. Alexandra Schmidt, Mitarbeiterin des „Begrünungsbüros“ erklärt die Notwendigkeit des Projekts: „Die Erkenntnis, dass Klimaanpassung notwendig ist, ist bei vielen Mitbürgern und in der Politik angekommen. Jedoch geht die Umsetzung nur langsam voran, auch bei uns in München. Hier setzt das Begrünungsbüro von Green City e.V. an: Es berät und motiviert Privatpersonen und Hauseigentümer, wie sie Dächer und Fassaden begrünen können und informiert, welche Förderungen es dafür gibt.“ Wer sich für Gebäudebegrünung interessiert, für den lohnt sich ein erster Blick in die neue Broschüre „Vorteile der Gebäudebegrünung“, die kostenlos auf www.greencity.de heruntergeladen werden kann. Dort gibt es auch ausführlichere Informationen zum „Begrünungsbüro“. InteressentInnen können sich jederzeit gerne bei alexandra.schmidt@greencity.de oder wolfgang.heidenreich@greencity.de oder (089) 890 668 -320 melden.

Über Green City e.V.
Green City e.V. ist seit 1990 als Umweltorganisation für ein grüneres München aktiv. 20 MitarbeiterInnen setzen sich zusammen mit rund 1.000 Ehrenamtlichen und Mitgliedern für stadtverträgliche Mobilität, verantwortungsvollen Umgang mit Energie, nachhaltige Stadtgestaltung, und Umweltbildung für alle Altersgruppen ein. 150 Projekte und Veranstaltungen pro Jahr bieten Umweltschutz zum Anfassen und Mitmachen. Weitere Informationen unter www.greencity.de.

Ihre Ansprechpartner bei Green City e.V.:
Kommunikation
Judith Müller, presse@greencity.de, (089) 890 668 -313
Projektleitung Begrünungsbüro
Alexandra Schmidt, alexandra.schmidt@greencity.de, (089) 890 668 -320
Wolfgang Heidenreich, wolfgang.heidenreich@greencity.de, (089) 890 668 -320

Hochauflösende Pressefotos können Sie hier herunterladen:
https://www.greencity.de/wp-content/uploads/2014/09/Dachbegruenung_Bildrechte_FBB_e.V._Sarbruecken_.zip
Weitere Bilder zu Green City e.V. finden Sie auf www.greencity.de/downloads.




AOK Blade Night startet am 1. September auf der Strecke Schwabing (Nord)

Presseinformation

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montag, 1. September lädt die Umweltorganisation Green City e.V. wieder zur kostenfreien AOK Blade Night – vorausgesetzt, das Wetter spielt dieses Mal mit. Um 19:00 Uhr beginnt die Veranstaltung mit Programm auf dem Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums. Alle TeilnehmerInnen sind dieses Mal eingeladen, in Tracht zu kommen und sich mit der traditionellen Wiesn-Ausgabe der AOK Blade Night auf’s Oktoberfest einzustimmen. Der Musiksender 95.5 Charivari verlost zu diesem Anlass unter den schönsten und ausgefallensten TrachtenträgerInnen Wiesn-Gutscheine. Falls die AOK Blade Night wetterbedingt ausfällt, verschiebt sich die Aktion um eine Woche.

Um 21:00 Uhr setzt sich der Skaterzug in Bewegung. Als eine von vier ausgesuchten Strecken steht dieses Mal die Strecke Schwabing (Nord) an. Auf autofreien Straßen skaten die TeilnehmerInnen von der Theresienhöhe über die Hackerbrücke und die Dachauer Straße nach Schwabing. Durch den Olympiapark fahren sie über die Karl-Theodor-Straße zur Münchner Freiheit. Die Münchner Prachtstraßen Leopold- und Ludwigstraße führen den Skaterzug über die Theresienstraße zurück zum Ausgangspunkt. Ob das Wetter am Montag einen Start zulässt, erfahren Interessenten am selben Tag ab 14:00 Uhr auf www.aok-bladenight.de. Bei gutem Wetter findet die AOK Blade Night bis 8. September 2014 jeden Montagabend statt.

Termin: Jeden Montag bis 8. September 2014, 19:00 – 23:00 Uhr (Programm ab 19:00 Uhr, Start des Laufs um 21:00 Uhr, Ende gegen 23:00 Uhr)
Veranstalter: Green City e.V.
Ort: Platz vor dem Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Theresienhöhe, München
Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei, ein freiwilliger Beitrag von 2 Euro ist erbeten
Ansprechpartnerin: Anna Hartmann, hartmann@greencity-projekt.de, (089) 89 06 68 -613

Den genauen Streckenverlauf können Sie auf dieser Karte einsehen: http://www.aok-bladenight.de/images/strecken/Schwabing14.pdf
Kostenlose Fotos der AOK Blade Night können Sie hier herunterladen: www.greencity.de/downloads.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen
Judith Müller

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Green City e.V.
Judith Müller
Kommunikation
Goethestraße 34 / Rgb.
80336 München

Tel (089) 890 668 – 313
Fax (089) 890 668 – 66
judith.mueller@greencity.de
www.greencity.de




Es läuft nicht rund in München: Umwelt- und Verkehrsverbände fordern 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität

Die Umweltschutzorganisation Green City e.V., der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club München e.V., der Bund Naturschutz München e.V., der Verkehrsclub Deutschland München e.V., der FUSS e.V. und der Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr fordern Oberbürgermeister Dieter Reiter und den Münchner Stadtrat auf, nachhaltige und soziale Mobilität intensiv zu fördern.

München wächst. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ziehen bis 2030
400.000 Personen in das Stadtgebiet und die verdichteten Umlandkreise. München ist bereits heute die am dichtesten besiedelte Stadt Deutschlands. „Wir fordern deshalb, Straßenräume als letzte große Flächenreserven der Stadt platzsparend für Öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr zu nutzen“, sagt der Initiator des 10-Punkte-Plans, der Geograph Dr. Michael Droß. Diese Umnutzung schafft Raum für mehr Grün und vielerlei Aktivitäten im Straßenraum.

Wolfram Liebscher vom Verkehrsclub Deutschland will das Angebot der Stadt mit einer bezahlbaren Mobilitätskarte verbessern. Vorbild ist Wien, wo die Jahreskarte nur einen Euro pro Tag kostet. Für einen weiteren Euro pro Monat erhalten die Wienerinnen und Wiener freie Parkhausstellplätze, kostenlosen Strom für Elektromobilität und Zugang zum Fahrradverleihsystem der Stadt.

Andreas Schuster von Green City fordert die Stadt auf, KFZ-Stellplätze radikal um jährlich fünf Prozent zu reduzieren und damit auf öffentlichem Grund Platz für die Münchner Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Tokio macht vor, wie es funktioniert: Dort bekommen nur die Einwohnerinnen und Einwohner ein Auto, die auch einen Stellplatz auf privatem Grund nachweisen können.
Auch im Fußverkehr hat München Nachholbedarf. Der Stadt fehlt ein Fußgängerleitsystem. Paul Bickelbacher vom Fuss e.V. möchte für die Fußgängerinnen und Fußgänger gut lesbare Schilder einrichten, die sich in das Münchner Stadtbild einfügen und die Orientierung erleichtern. London macht es vor, München hinkt hinterher.

Mit Radschnellwegen und Vorrangrouten will Martin Glas vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Bewegung in den Umweltverbund bringen. Schnell, kostengünstig und gesund: Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil nachhaltiger und sozialer Mobilität in München. Kopenhagen fährt hier vorneweg. In der dänischen Hauptstadt befinden sich sechsundzwanzig Rad-Highways mit einer Gesamtlänge von 300 Kilometern in Betrieb, Bau oder Planung.

Dominik Lypp vom Bund Naturschutz München fordert den Stadtrat und den Oberbürgermeister auf, unkonventionelle und unbürokratische Wege für eine umwelt- und menschenfreundliche Mobilität zu gehen. New York macht es vor: Dort hat man sich getraut und den Times Square erst versuchsweise und dann dauerhaft zu einer Fußgängerzone umgestaltet. Wie der ehemalige New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg könnte sich auch Dieter Reiter viel nationale und internationale Anerkennung für ein autofreies Stadtzentrum sichern.

Über 300.000 Pendler verstopfen täglich die Straßen in München und dem Umland. Um diese Pendlerströme umweltfreundlich und platzsparend abzuwickeln, fordert Berthold Maier vom Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr eine Stadt-Umland-Bahn. Diese soll an das bestehende Trambahnnetz angeschlossen werden.
Damit diese Schritte gelingen können, fordern die Verbände die Einrichtung einer Stabsstelle Umweltverbund im Büro des Oberbürgermeisters, die den Öffentlichen Nahverkehr, Fuß- und Radverkehr koordiniert und fördert.

Ihre Ansprechpartnerin:
Judith Müller, Kommunikation Green City e.V.
Mail: presse@greencity.de, Tel: (089) 890 668 -313




Es läuft nicht rund in München: Umwelt- und Verkehrsverbände fordern 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität

Einladung zum Pressetermin
München, den 27. August 2014

Judith Müller
089 / 890 668-313

judith.mueller@greencity.de

Es läuft nicht rund in München:
Umwelt- und Verkehrsverbände fordern 10-Punkte-Plan für nachhaltige und soziale Mobilität

3. September 2014, 9:30 Uhr, Rathaus, Amtszimmer Dieter Reiter, 1. Stock

Sechs Münchner Verbände fordern die Reduktion der KFZ-Stellplätze und ein autofreies Stadtzentrum. Straßenräume als letzte große Flächenreserven der Stadt sollen platzsparend für den Umweltverbund genutzt werden. Die Verbände schlagen die Umsetzung eines Radschnellwegnetzes, eines Fußgängerleitsystems sowie einer Stadt-Umland-Bahn vor. Sie fordern Oberbürgermeister Dieter Reiter auf, das Angebot der Stadt um eine bezahlbare Mobilitätskarte zu erweitern und soziale Mobilität in München zu fördern.

Die Umweltverbände laden am 3. September zum Fototermin und Interview mit
Oberbürgermeister Dieter Reiter, Traudl Schröder (Sprecherin ADFC München), Andreas Schuster (Bereichsleiter Mobilität Green City e.V.), Dominik Lypp (Bund Naturschutz München e.V.),Rolf Schiener, Verkehrsclub Deutschland München e.V. und Dr. Michael Droß, Geograph. Wir bitten um Ihre Anmeldung.

Termin: Mittwoch, 3. September 2014, 9:30 Uhr
Treffpunkt: Rathaus, Amtszimmer des Oberbürgermeisters, 1. Stock, Marienplatz 8, München
Anmeldung: presse@greencity.de oder (089) 890 668 -313 bis Dienstag, 2. September, 16 Uhr

Ihre Ansprechpartnerin:
Judith Müller, Kommunikation Green City e.V.,(089) 890 668 -313, presse@greencity.de