G7: “Gerecht geht anders” – Großdemo in Münchner Innenstadt

[Presse-Info]

München, 25. Juni 2022. Mit einer Großdemonstration durch die Münchner Innenstadt appelliert ein Bündnis aus 15 zivilgesellschaftlichen Organisationen heute an die Teilnehmer:innen des anstehenden G7-Gipfels auf Schloss Elmau (26.-28.6.). Die Organisationen sprechen sich gemeinsam dafür aus, dass die G7-Staaten entschieden gegen die Klimakrise und das Artensterben vorgehen und Hunger, Armut sowie Ungleichheit bekämpfen. Die G7-Staaten müssen in diesem Zusammenhang auch Konsequenzen aus dem russischen Krieg gegen die Ukraine ziehen und die Abhängigkeit von Öl, Gas und Kohle stoppen. Die Demonstration beginnt gegen 12 Uhr auf der südlichen Theresienwiese mit einer Auftaktkundgebung.

Ablauf der Demonstration:

– 12:00 Uhr Auftaktkundgebung an der südlichen Theresienwiese
(https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.1287&mlon=11.5468#map=16/48.1287/11.5468)
Eröffnung der Anfangskundgebung mit Rede- und Musikbeiträgen
– ca. 13:00 Uhr Start Demo durch die Innenstadt
Route: Theresienwiese – Poccistraße – Lindwurmstraße – Herzog-Heinrich-Straße – Kaiser-Ludwig-Platz – Herzog-Heinrich-Straße – Paul-Heyse-Straße – Schwanthalerstraße – Sonnenstraße – Sendlinger-Tor-Platz – Lindwurmstraße – Poccistraße – Theresienwiese
– ca. 14:30 Uhr Abschlusskundgebung
mit Rede- und Musikbeiträgen
– ca. 16 Uhr voraussichtliches Ende

An der rechten Seite der Bühne (Blickrichtung: auf Bühne) wird es einen Pressecounter geben, an dem Sie sich für O-Töne, Fotos sowie weitergehende Informationen akkreditieren können. Zudem wird es vor Ort ein Podium für Fotomöglichkeiten geben.

Stimmen der Bündnispartner:innen, auch als Audiodateien, finden Sie hier: www.g7-demo.de/presse. Die ausführlichen Programmpunkte der Demonstration sind auf der nächsten Seite aufgeführt.

Die Großdemonstration in München reiht sich ein in die vielfältigen Proteste rund um den G7-Gipfel im Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen. Dort empfängt die Bundesregierung vom 26. – 28. Juni Staats- und Regierungschefs großer Industriestaaten zum G7-Gipfel.

Trägerorganisationen
Aktion gegen den Hunger, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Attac, Brot für die Welt, BUND für Umwelt- und Naturschutz, BUND Naturschutz in Bayern, Campact, Greenpeace, IG Nachbau, MISEREOR, Naturschutzbund Deutschland, NaturFreunde Deutschlands, Oxfam Deutschland, Welthungerhilfe und WWF Deutschland.

Hashtags:
#G7 #GerechtGehtAnders

Mehr Informationen:
www.g7-demo.de

presse@g7-demo.de

Programm

Auftaktkundgebung
(Wir behalten uns kurzfristige Änderungen vor)

12:00 Uhr Beginn Auftaktkundgebung
12:10 Uhr Reden der Jugendverbände der Trägerkreis-Organisationen:
Fiona & Kilian (Greenpeace Jugend), Beccy (BN Jugend), Ilayda (WWF Jugend),
Luca (NaJu Bayern)
12:20 Uhr Rede von Viviane Raddatz (WWF)
12:25 Uhr Rede von Africa Kiiza (SEATINI Uganda; Brot für die Welt)

12:30 Uhr Live Musik von Jessica Onuigwe & Band

12:40 Uhr Rede von Lisa Göldner (Greenpeace)
12:45 Uhr Elena Cadeggianini & Soja-Nemo Heißerer
(AG Klima der Plattform Stop G7 Elmau)
12:50 Uhr Rede von Esteban Servat (Debt For Climate)
12:55 Uhr Rede von Christoph Bautz (Campact)

Abschlusskundgebung

14:30 Uhr Act (Big Heads) und Rede von Charlotte Becker (Oxfam)
14:35 Uhr Rede von Martin Geilhufe (BUND Naturschutz in Bayern)
14:40 Uhr Rede von Emilia Reyes (Directora de Políticas y Presupuestos para la
Igualdad y el Desarrollo Sustentable bei Equidad, Mexico)
14:45 Uhr Rede von Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands)

14:50 Uhr Musik: Cosmic Surprise Union (CSU)

14:55 Uhr Rede von Bettina Cruz (CNI-Congreso nacional indigena, Mexico)
15:00 Uhr Rede von Rosi Reindl (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)
15:05 Uhr Rede von Evelyn Acham (Klimagerechtigkeitsaktivistin, Uganda; RiseUp)

15:10 Uhr Musik: Cosmic Surprise Union (CSU)

15:15 Uhr Rede von Lisa Poettinger (Klimagerechtigkeitsaktivistin, München)
15:20 Uhr Rede von Judith Amler (Attac Deutschland)
15:25 Uhr Rede von Ina-Maria Schikongo (Klimagerechtigkeitsaktivistin, Namibia)

15:30 Uhr Live-Musik & Performance von Edite Domingos

15:40 Uhr Rede von Michaela Amira (AG Krieg & Frieden der Plattform Stop G7 Elmau)
15:45 Uhr Rede Sierra Leone Refugee Camp (1 Jahr Dauerkundgebung, München)
15:50 Uhr Einladung von Brigitte Ziegler zur 3. Weltfrauenkonferenz in Tunesien

15:55 Uhr Abschluss von Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands)

Kontakt zu den Sanitäter:innen: 0 15 15 157 96 34

Pressekontakte:

Allgemeine Anfragen: presse@g7-demo.de

Aktion gegen den Hunger Vassilios Saroglou, presse@aktiongegendenhunger.de,
030 279 099 776

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Charlotte Gengenbach, gengenbach@abl-ev.de, 0152 088 537 60

Attac Roland Süß, suess@attac.de, 0175 272 5893

Brot für die Welt Thomas Beckmann, thomas.beckmann@brot-fuer-die-welt.de,
0174 181 0175

BUND Clara Billen, clara.billen@bund.net, 030 275 864 64

BUND Naturschutz in Bayern Florian Kaiser, florian.kaiser@bund-naturschutz.de,
0175 363 52 51

Campact Iris Karolin Rath, presse@campact.de, 0151 221 254 20

Greenpeace Tina Loeffelbein, tina.loeffelbein@greenpeace.org, 0151 167 209 15

MISEREOR Barbara Wiegard, barbara.wiegard@misereor.de, 030 443 519 88

NABU Katrin Jetzlsperger, presse@nabu.de, 030 284 984 1534

NaturFreunde Deutschlands Uwe Hiksch, hiksch@naturfreunde.de, 0176 620 159 02

Oxfam Deutschland Steffen Küßner, skuessner@oxfam.de, 030 453 069 710

Welthungerhilfe Anne-Catrin Hummel, AnneCatrin.Hummel@welthungerhilfe.de,
0172 2525962

WWF Deutschland Julian Philipp, presse@wwf.de, 030 311 777 472

Oxfam ist eine internationale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation, die weltweit Menschen mobilisiert, um Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Dafür arbeiten im Oxfam-Verbund 21 Oxfam-Organisationen Seite an Seite mit rund 4.100 lokalen Partnern in 90 Ländern.
Mehr unter www.oxfam.de

Oxfam Deutschland e.V.

Am Köllnischen Park 1
10179 Berlin
Deutschland




COP23: Elektrobusse bringen Teilnehmer mit zertifiziertem Ökostrom zur Weltklimakonferenz

Bonner Stadtwerke organisieren „Clean Shuttle“ für die COP23 / Grüner Strom-Label garantiert Glaubwürdigkeit des verwendeten Ökostroms

Bonn, 16. November 2017. Bis zu 25 000 Gäste aus aller Welt werden zum Klimagipfel der Vereinten Nationen (COP23) erwartet, der bis zum 17. November in Bonn stattfindet. Um eine schnelle und umweltfreundliche Mobilität der Teilnehmer*innen zu gewährleisten, haben die Bonner Stadtwerke unter der Regie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen einen „Clean Shuttle“ organisiert. Besonderheit: Alle Elektrobusse fahren mit hochwertigem Ökostrom, der mit dem Gütesiegel Grüner Strom zertifiziert ist.

„Elektromobilität ist nur dann besonders umweltfreundlich, wenn richtiger Ökostrom genutzt wird. Das gilt nicht nur für Elektrofahrzeuge, sondern auch für den Bahn- und Busverkehr“, so Dietmar Oeliger, Vorsitzender des Grüner Strom Label e.V. und verkehrspolitischer Leiter des Naturschutzbund Deutschland (NABU) – einer von sieben Trägerverbänden des Gütesiegels Grüner Strom. „Elektrofahrzeuge und Züge, die mit Kohlestrom fahren oder mit virtuellen Ökostrom-Zertifikaten einfach nur grün gestrichen werden, bringen die Verkehrswende nicht voran.“

Auf insgesamt drei neu geschaffenen Linien sind im Rahmen der COP23 rund 15 Elektro-, Wasserstoff- und Hybridbusse im Einsatz. Für die Teilnehmer der Klimakonferenz ist die Nutzung des „Clean Shuttles“ kostenlos.

SWB Bus und Bahn, das Verkehrsunternehmen der Stadtwerke Bonn, ist bundesweit einer der Vorreiter beim Thema alternative Antriebe. Im Regelbetrieb laufen bereits sechs E-Busse, die im Rahmen des EU-Förderprojektes ZeEUS (Zero Emission Urban Bus Systems) eingesetzt werden.

Auch im Individualverkehr treiben die Stadtwerke Bonn seit Jahren E-Mobility voran, mit Förderprogrammen für die Anschaffung von Fahrzeugen, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und dem Einsatz von E-Fahrzeugen im Unternehmensfuhrpark – jeweils in Kombination mit dem Einsatz von hochwertigem Ökostrom.

Die Stadtwerke Bonn sind zudem Pionier bei der Nutzung und Förderung Erneuerbarer Energien. „Wir setzten bereits seit dem Jahr 2000 auf Ökostrom mit Grüner Strom-Label, um unseren Kunden höchst mögliche Produktqualität anzubieten“, erklärt Robert Landen, Vertriebsleiter von SWB Energie und Wasser. Die E-Busse des „Clean Shuttle“ werden mit Strom aus dem Ökostromtarif „BonnNatur Strom“ betrieben, der mit dem Grüner Strom-Label ausgezeichnet ist. Das Ökostromlabel der Umweltverbände garantiert, dass der Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt. Zusätzlich werden Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien getätigt, was „BonnNatur Strom“ im Gegensatz zu vielen anderen Ökostromtarifen besonders nachhaltig macht.

SWB Energie und Wasser arbeitet derzeit an einem umfassenden Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bonn. Neben 25 Ladepunkte im öffentlichen Raum sind eine Reihe von Projekten im Bau: in öffentlichen Tiefgaragen, in Bonner Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

Weitere Informationen zum „Clean Shuttle“ und zur COP 23 unter www.cleanshuttle-bonn.com.
Weitere Informationen zum Grüner Strom-Label, dem Ökostromlabel der Umweltverbände, unter www.gruenerstrom.info.
Weitere Informationen zum „BonnNatur Strom“ und der Förderung der E-Mobilität: www.stadtwerke-bonn.de/energieundwasser.html

Bildunterschrift: Die „CleanShuttle“-Busse fahren die COP23-Teilnehmer umweltfreundlich durch Bonn – mit Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom der SWB Energie und Wasser. (Foto: Martin Magunia/Stadtwerke Bonn)

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Über die Stadtwerke Bonn
Die Stadtwerke Bonn erbringen mit rund 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern grundlegende Leistungen für mehr Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit in Bonn und der Region. Als kommunales Unternehmen der Stadt Bonn sichert SWB Energie und Wasser die Versorgung mit Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme und Energiedienstleistungen. SWB Bus und Bahn gestaltet Mobilität im Öffentlichen Nahverkehr mit Linienbussen, Stadt- und Straßenbahnen.

Ansprechpartner
Grüner Strom Label e.V.: Christian Knops, 0228 92667 14, c.knops@gruenerstromlabel.de
Stadtwerke Bonn: Werner Schui, 0228 711 2007, redaktion@stadtwerke-bonn.de




Ökostrom und Biogas: Viele Öko-Tarife scheren sich nicht um Naturverträglichkeit

Grüner Strom Label e.V. startet Dialogforum Naturverträgliche Energiewende an der Schnittstelle zwischen Energiewirtschaft, Naturschutzverbänden und Bürger*innen / Öffentliche Online-Umfrage läuft bis September

Bonn, 6. Juli 2017. Verbraucher*innen, die Ökostrom oder Biogas beziehen, wollen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die meisten Tarife sind aber aus Umweltsicht nicht empfehlenswert: sie schaffen keinen Mehrwert für die naturverträgliche Gestaltung der Energiewende. Bei Tarifen mit den Ökosiegeln Grüner Strom und Grünes Gas dagegen gelten hohe Umweltanforderungen. Mit dem neuen Dialogforum Naturverträgliche Energiewende bietet der Grüner Strom Label e.V. nun eine Schnittstelle für den Austausch verschiedener Interessensgruppen. Die Erkenntnisse fließen auch in die Fortentwicklung der Labels ein.

„Unser Ziel ist eine ökologisch, ökonomisch und sozial gerechte Energiewende“, so Dr. Werner Neumann, Vorstandsmitglied des Grüner Strom Label e.V. und Sprecher Arbeitskreis Energie des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Durch die Zusammenarbeit mit Energieversorgern und unseren Trägern wie BUND, Deutscher Naturschutzring und NABU sowie dem direkten Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern möchten wir Impulse für einen konstruktiven Dialog und einen umweltverträglichen, bürgernahen Ausbau erneuerbarer Energien setzen.“

Teil des Dialogforums Naturverträgliche Energiewende ist eine Online-Umfrage: Teilnehmer können unter anderem Erfahrungen in Bezug auf Erneuerbare Energien-Anlagen im eigenen Umfeld angeben und sich zur Bedeutung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten im Kontext einer nachhaltigen Energiewende äußern. Ziel der Umfrage ist ein besseres Verständnis für die Perspektiven verschiedener Anspruchsgruppen, wie Energiewirtschaft, Klima- und Naturschutzorganisationen sowie Bürger*innen.

Bis Ende September ist jede und jeder Interessierte eingeladen, an der öffentlichen Befragung teilzunehmen. Gleichzeitig werden Fachgespräche mit Vertretern verschiedener Anspruchsgruppen geführt. Die Erkenntnisse der Online-Umfrage werden Ende 2017 veröffentlicht und fließen ein in die zukünftige Arbeit des Vereins – so auch in die Fortentwicklung der Energielabels Grüner Strom und Grünes Gas.

Mit den Gütesiegeln können Energieversorger ihre Ökostrom- oder Biogastarife auszeichnen lassen. „Energieprodukte, die eines unserer Gütesiegel tragen, werden regelmäßig überprüft“, erläutert Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Damit wird sichergestellt, dass sie den anspruchsvollen Kriterien der Umweltverbände gerecht werden. So können Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein, dass sie einen echten Mehrwert für die naturverträgliche Energiewende schaffen.“

Weitere Informationen zum Dialogforum Naturverträgliche Energiewende unter:

http://www.gruenerstromlabel.de/aktuelles/dialogforum-naturvertraegliche-energiewende/

Direkt zur Online-Umfrage:

https://lamapoll.de/Dialogforum_Naturvertraegliche_Energiewende/

 

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner

Christian Knops, 0228 92667 14, c.knops@gruenerstromlabel.de