Neues Gesicht für besser leben in Frankfurt – nach der Pilotphase startet die neue Nachhaltigkeitsapp für Frankfurt mit tollen Features

Frankfurt, 7. Juli 2015

Nach rund eineinhalb Jahren Pilotphase erscheint die Labl.FRANKFURT App mit neuem Gesicht. Die App für besser leben und Nachhaltigkeit in Frankfurt gibt es nun für iOS und Android mit tollen Features. Rund 370 Betriebe und kleine Vereine werden vorgestellt, die Labl.Botschafter verdeutlichen, was Nachhaltigkeit bedeutet und eine Stadtkarte zeigt den Nutzern, wo es nachhaltige Orte gibt. Die Wochenschau informiert regelmäßig über Lust auf … besser leben! Ein Zeichen für den lebenslustigen Wandel der Gesellschaft hinzu Lebensfreude durch bewusstes Handeln in Gemeinschaften vor Ort statt Verzicht für’s Klima.     

                                                                                                                                                                                                                 Anfang 2013 begibt sich Marlene Haas mit ihrem Unternehmen KULTpour für die Nachhaltigkeitsmesse Heldenmarkt auf Ausstellerakquise in Frankfurt. Schnell wird klar: das Potenzial ist riesig. Doch warum wissen so wenige Menschen davon? Und was ist überhaupt Nachhaltigkeit mit all den verschiedenen Facetten?

Wir von Lust auf besser leben möchten gemeinsam mit Euch in der Stadt aktiv sein für eine erlebbare, nachhaltige Entwicklung. Wir haben Lust auf besser leben.

 

Ob es darum geht Plastikmüll zu vermeiden, regionale Lebensmittel zu beziehen, handgefertigte Produkte zu finden oder Gärten in Schulen oder Kindertagesstätten zu schaffen, Eurer Kreativität für mehr Nachhaltigkeit in Eurem Stadtteil, Eurem Kiez oder auch in Eurer Hausgemeinschaft sind keine Grenzen gesetzt. Wir möchten Nachhaltigkeit gemeinschaftlich mit Euch gestalten – egal ob Nachhaltigkeit für Euch noch ein Fremdwort ist oder Ihr schon nachhaltig engagiert seid.

 

Jede Stadt zeichnet sich durch die Vielfalt ihrer Bewohner mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Interessen aus. Dazu zählt jeder einzelne Bürger an sich, sowie Kleine- und Kleinstbetriebe, Nichtregierungsorganisationen oder öffentliche Einrichtungen. Wir von Lust auf besser leben nutzen das Vorhandensein all dieser Kompetenzen, um nachhaltige Initiativen und Projekte vor Ort anzustoßen und mit unseren Bildungsangeboten zu lokalen Gemeinschaften, sogenannte „Labls“, weiterzuentwickeln.

 

Wir möchten gemeinsam mit Euch mutige Gestalter unserer Städte und Gesellschaft sein für eine erlebbare und nachhaltige Entwicklung. Lokale Gemeinschaften stehen dabei im Mittelpunkt für eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft – Gemeinschaften, in denen Lebensqualität, Nachhaltigkeit und ein gelebtes Miteinander einhergehen mit einem bewussten, gemeinwohlorientierten Wertesystem. Mit unseren verschiedenen Bildungsangeboten bieten wir Euch eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Ihr Euch für mehr Nachhaltigkeit in deiner Stadt einsetzen könnt.

 

Ob wir gezielt Projekte oder Initiativen in der Labl.Gemeinschaft unterstützen, Betriebe oder Vereine mit unserem Labl.Botschafter hin zu einer nachhaltigen Entwicklung begleiten, Euch mit unserem Wegweiser über nachhaltige Geschäfte, Restaurants oder Veranstaltungen informieren oder Ihr als Gestalter für Nachhaltigkeit in der Stadt aktiv seid – wir bieten Euch eine Vielzahl an Möglichkeit, wie Euch aktiv für mehr Nachhaltigkeit in Eurer Stadt einzusetzen!

Also, was bedeutet nun eigentlich Nachhaltigkeit in meinem Viertel? Wo finde ich Vorreiter, Ideen und Anregungen?

Wie kann ich nachhaltig konsumieren und meinen Alltag nachhaltig gestalten? Ist Nachhaltigkeit teuer oder kann ich sogar Geld sparen? Wie kann ich Spaß daran haben, ohne mich verbiegen oder gar einschränken zu müssen?

 

Antworten auf diese Fragen bietet Euch Lust auf besser leben mit seiner neuen Labl.FRANKFURT App – für iOS und Android. Für alles andere sind wir persönlich da und bauen Brücken, vernetzen und kommunizieren: für eine bessere Lebensqualität, mehr Miteinander & eine lebenswerte Gesellschaft – bewusst leben und lokal gemeinsam handeln.

 

Kontakt für Rückfragen:

Marlene Haas

Tel. 0178 523 97 89

presse@lustaufbesserleben.de




Frankfurter „Bienenretter“ erhalten Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

+++Pressemeldung+++
17.04.2015 Das Frankfurter Bildungsprojekt „Bienenretter“ wird am 1. Mai als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wird von Frau Marlene Haas, Vize-Präsidentin der IHK Frankfurt, im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen. Die Übergabe der Auszeichnung findet im Rahmen der Messe „Essen in Hessen“ des Grüne-Soße-Festivals am 1. Mai 2015 um 15:00 auf dem Roßmarkt statt.

Was 2011 als gemeinnütziges Bildungsprojekt des FINE Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung e.V. begann, ist weit mehr als Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Die abstrakten Begriffe „Nachhaltigkeit und Biodiversität“ werden am Beispiel der Bienen greifbar und begreifbar. Die Bienen spielen in unserer Natur eine Schlüsselrolle. Abhängigkeiten zwischen Schutz biologischer Vielfalt, sozialer Verantwortung und wirtschaftlichem Handeln werden gemeinsam vermittelt und reflektiert. Mit diesem vorbildlichen Projekt wird ein bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland gesetzt.

Ein entscheidender Strategie-Baustein für das Überleben der Wild- und Honigbienen im städtischen Raum sieht Bienenretter in gezielten Ansiedlungsmaßnahmen begleitet von einem vielfältigen Nahrungsangebot. In der jüngsten Saatgut-Aktion „Lass deine Stadt aufblühen!“ haben Freunde der Bienenretter bereits bundesweit über 3.000 qm Blumenwiesen speziell für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge angelegt.
Dieser Einsatz hat die Juroren und Jurorinnen des UN-Dekade-Wettbewerbs sehr beeindruckt. „Bienenretter trägt über den konkreten Beitrag im Projekt hinaus dazu bei, mehr Menschen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu motivieren. Wir danken ihnen ausdrücklich dafür!“, lobt die Jury. Neben einer Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält Bienenretter einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht, zu deren Erhaltung Bienenretter einen wertvollen Beitrag leistet.

Die Mehr Informationen zum Projekt Bienenretter können Sie auf der Webseite www.bienenretter.de erhalten.

Über den Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Das ausgezeichnete Projekt hat am Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt teilgenommen, eine namhafte Jury hat über die Qualität der eingereichten Projekte entschieden. Der fortlaufende Wettbewerb wird von der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerichtet. Die Auszeichnung dient als Qualitätssiegel und macht den Beteiligten bewusst, dass ihr Einsatz für die lebendige Vielfalt Teil einer weltweiten Strategie ist. Möglichst viele Menschen sollen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden.

Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen, ihre Wechselwirkungen untereinander und zur Umwelt sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Lebensräume. Die natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet nicht nur, die Schönheit der Natur zu bewahren. Es bedeutet auch, die Grundlagen des Überlebens von uns allen zu sichern.

Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Die Auszeichnung nachahmenswerter Projekte soll dazu beitragen und die Menschen zum Mitmachen bewegen. Ab dem Tag der Verleihung am 1. Mai wird das Projekt Bienenretter auf der deutschen UN-Dekade-Webseite unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Übergabe der Auszeichnung: 1. Mai 2015 um 15:00 auf dem Roßmarkt auf der Messe „Essen in Hessen“ des Grüne-Soße-Festivals

Ansprechpartner für das Projekt Bienenretter:

Christian Bourgeois
FINE Frankfurter Institut für nachhaltige Entwicklung e.V.

Bockenheimer Landstr. 106
60323 Frankfurt am Main
Telefon: 0176 40 00 32 94
Fax: 069 43 05 74 81
bourgeois@fine-institut.de
www.fine-institut.de

Weitere Infos zu dem ausgezeichneten Projekt unter:
www.bienenretter.de

Ansprechpartner bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt:

Arno Todt
Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt
nova-Institut GmbH
Industriestraße 300
50354 Hürth
Telefon: 02233-481452
geschaeftsstelle@nova-Institut.de
www.undekade-biologischevielfalt.de




Nachhaltige Entwicklung gibt’s jetzt auch für Kleinstbetriebe!

Am 2. September 2014 ging das erste lokale Netzwerk nachhaltiger Kleinstbetriebe und Bürger – das Labl.FRANKFURT – den nächsten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit: In kleiner Runde im Bockenheimer Social Impact Lab wurde den rund 25 Mitgliedern das zukünftige Konzept eines Kompetenzzentrums für nachhaltige Entwicklung vorgestellt.

Lust auf besser leben hat eine Vision: Das Kompetenzzentrum für nachhaltige Entwicklung gestaltet lokale Gemeinschaften für eine nachhaltige Gesellschaft und lebenswerte Zukunft. Soweit die Theorie.

In der Praxis ist das Startup, das auf dem Heldenmarkt 2013 seine Pilotphase startete, nach gut einem Jahr Konzeption, Interviews mit Kleinstbetrieben, Entwicklung eines Guides und Veranstaltungen mit Bürgern weit gekommen: Das mittlerweile dreiköpfige Team vernetzt nachhaltige Kleinstbetriebe untereinander und mit Bürgern in Frankfurt, unterstützt bei der Vermarktung wie auch der Interessensvertretung und bietet eine Anlaufstelle für Nachhaltigkeit in der Stadt.

Ein weiteres Kernthema ist die nachhaltige Entwicklung in den Kleinstbetrieben bzw. deren Greifbarkeit für die Verbraucher. Markus Allbauer, studierter Nachhaltigkeitsmanager, hat ein eigens für Kleinstbetriebe geeignetes Tool entwickelt: den Nachhaltigkeitswürfel.

Nachhaltigkeitsberichte und CSR-Abteilungen sind für Kleinstbetriebe zu aufwendig und für Kunden unverständlich. Somit war klar, dass etwas völlig neues entwickelt werden musste, wenn man die Akteure, die Nachhaltigkeit in der Stadt gestalten und greifbar machen – die Kleinstbetriebe und Bürger Frankfurts –im Nachhaltigkeitsdiskurs nicht weiterhin außen vor lassen will.

Der Würfel dient als Selbstcheck, Zielvorgabe und transparentes Dialogmittel für die Kunden. Er befasst sich mit den Bereichen Gesellschaft und Gemeinschaft, Nachhaltigkeit in der Lieferkette, am Arbeitsplatz und Produkte/Dienstleistungen. Mithilfe von greifbaren Indikatoren und leicht verständlicher Darstellung wird nachhaltige Entwicklung in Frankfurt schon bald kein Abstraktum ehr sein, da ist sich das Team von Lust auf besser leben sicher. „Nachhaltige Entwicklung“, so Gründerin Marlene Haas „hat nun sechs Seiten, die jeder versteht, und sieht gut aus.“

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Lust auf besser leben / Labl.FRANKFURT
Marlene Haas
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