Erste Messethemen für 2017 stehen bereits fest FAIR FRIENDS – Nachhaltiges Handeln und Wirtschaften

Medien-Information 41 / 2017 20.03.2017

Dortmund (CC/ AWe) – Die FAIR FRIENDS, Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung, zeigt vom 7. bis 10. September 2017 in der Messe Westfalenhallen Dortmund, dass Ökologie, Ökonomie und Soziales heutzutage sinnvoll zusammen finden können. Als Programmpunkt fest eingeplant ist für 2017 unter anderem ein internationales Netzwerktreffen von Initiativen für nachhaltige Bildung. Auch die Ausstelleranmeldung ist bereits in vollem Gange.

Die FAIR FRIENDS ist Fach- und Publikumsmesse und die einzige Messe in NRW, die explizit das Thema gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen aufgreift. Sie lockt Fachleute aus dem Groß- und Einzelhandel, Einkaufsentscheider für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen im B2B-Umfeld sowie Beauftragte für Nachhaltigkeitsthemen als Besucher an. Am Messedonnerstag wird 2017 zum zweiten Mal das CSRFachforum zum Thema „Werteorientiertes Handeln“ in Kooperation mit dem Beraternetzwerk N-Kompass stattfinden.

Die FAIR FRIENDS war mit rund 180 Ausstellern aus 15 Ländern im Vorjahr ein großer Erfolg. Bildungsträgern und -institutionen, Akteuren aus Politik und Gesellschaft zum Beispiel bietet die Messe ein ideales Umfeld zur Kommunikation von Projekten, Programmen und Kampagnen. Unter anderem wird sich in diesem Jahr das CSR-Netzwerk Dortmund mit Mitgliedsunternehmen auf der Messe präsentieren, um zu zeigen, was unternehmerische Verantwortung für die Gesellschaft heute bedeutet.

Das umfangreiche Vortrags- und Workshop-Programm zieht ein interessiertes und überdurchschnittlich engagiertes Publikum an. Der Endverbraucher findet in der Vielfalt von Ausstellern der öffentlichen Hand, Wissenschaft, NGOs und freien Wirtschaft sowie bei den zahlreichen Veranstaltungen viele Anknüpfungspunkte und Lösungsansätze sowie Alternativen, um sein Leben nachhaltig gestalten zu können.

Internationales Netzwerktreffen
Die Initiative RCE-Ruhr möchte das Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Gesellschaft tragen. Auf der FAIR FRIENDS 2017 findet nun ein erstes internationales Netzwerktreffen statt, nachdem es 2016 bereits ein erfolgreiches Treffen der deutschsprachigen RCEs gab. RCE steht für Regional Centre of Expertise on Education for SustainableDevelopment und ist eine vom United Nations University Institute for the Advanced Study of Sustainability in Tokyo unterstützte Zertifizierung. Die FAIR FRIENDS legt ein besonderes Augenmerk auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Aus diesem Grund ist sie 2016 offiziell als „Competence partner of RCE-Ruhr“ ausgezeichnet worden und war damit weltweit die erste Messe, die diese Zertifizierung erhielt. Nachhaltige Bildung ist weiterhin ein wichtiges Thema, und so werden auch 2017 die Schulen der Region zum Besuch der FAIR FRIENDS am Messe-Freitag eingeladen.

Die Ausstelleranmeldung läuft bereits
Erfreulich für die FAIR FRIENDS 2017: Schon zu diesem frühen Zeitpunkt liegen Ausstelleranmeldungen von sehr unterschiedlichen Organisationen, Institutionen und Unternehmen vor. Darunter sind „Ärzte Ohne Grenzen“ (medizinische Nothilfe in Krisen und nach Katastrophen in rund 60 Ländern), die in
Bochum beheimatete „GLS Gemeinschaftsbank“ (nachhaltige Investments und Kredite), das Berliner Start-Up „HelloFresh Deutschland“ (Versand von Kochboxen mit nachhaltigen Lebensmitteln) oder „Luna Viva“ (Traditionelle Handwerkskunst, Mode und modernes Design aus Mexiko). Weitere Interessenten können sich natürlich in den kommenden Monaten anmelden.

Kontakt und Infos auf www.fair-friends.de.

Messeförderung für nachhaltige Start-ups
Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen sucht Gründerinnen und Gründer und Social Entrepreneurs aus NRW mit guten Geschäftsideen, die sich durch ihre Nachhaltigkeit auszeichnen. Die ausgewählten Unternehmen können sich auf einem Landesgemeinschaftsstand auf der FAIR FRIENDS präsentieren und Kontakte zu potentiellen Kunden und Marktpartnern knüpfen. Auch dazu gibt es Infos auf der Web-Seite der FAIR FRIENDS.

Medienkontakt:
Westfalenhallen Dortmund GmbH
Marketing- und Unternehmenskommunikation
Tel.: 0231 / 12 04 – 514; Fax: – 724
E-Mail: andreas.weber@westfalenhallen.de

Fotos:

– Motive 127 und 149: Social Entrepreneurs können sich auch 2017 auf einem Landesgemeinschaftsstand präsentieren.

– Motiv 239: N-Kompass arbeitet 2017 wieder mit der FAIR FRIENDS zusammen.

– Motiv 292: Messeszene aus dem Vorjahr. An den Ständen gibt es für Endverbraucher jede Menge zu kaufen.

– Motiv 203: RCE-Auszeichnung für die Einrichtung KITS.do und die Messe FAIR FRIENDS auf der letztjährigen Messe: die Ausgezeichneten Dr. Ulrike Martin (Leiterin KITZ.do), und Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, sowie Peter Reichenbach, Vorsitzender des RCE-Ruhr (v.l.). In diesem Jahr soll es ein internationales RCE-Netzwerktreffen auf der FAIR FRIENDS geben.

– Motiv 577: Das CSR-Netzwerk Dortmund wird sich 2017 wieder mit Mitgliedsunternehmen auf der Messe präsentieren.




Einladung: Umweltprofis von morgen: Vortrag von Dr. Katharina Reuter von Unternehmensgrün und Workshop mit Schülerinnen und Schülern aus NRW

Bochum, 10. Februar 2016. Im Herbst 2015 sind die „Umweltprofis von morgen“- Projekte in einen neuen Durchlauf gestartet. Erstmalig nehmen auch Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen an dem Projekt „Nachhaltigkeitstrainee NRW“, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung, teil. In Baden-Württemberg beteiligen sich bereits seit 2009 Unternehmen und Schulen, um den Teilnehmer_innen das Themengebiet des Nachhaltiges Wirtschaftens näher zu bringen (in der Pilotphase gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und seitdem vom Ministerium Umwelt, Klima und Energiewirtschaft).

Die GLS Bank ist Partner von dem Projekt „Umweltprofis von morgen“ von Unternehmensgrün aus Berlin.
Schülerinnen und Schüler der Lessing Schule in Bochum haben die Aufgabe, die Verbrauchs- und Emissionsbilanzen der Schule nachhaltiger zu gestalten. Dazu wurden zuerst die Energie- und CO2-Einsparpotentiale des Schulgebäudes ermittelt. Durch die Anbringung einer Solaranlage in Verbindung mit einer Split-Klimaanlage mit Hilfe von Hiltawsky Sonnenstrom und einer ökologisch und gleichzeitig ökonomisch sinnvollen Dachbegrünung mit Unterstützung von Garten- und Landschaftsbau Tegetmeier GmbH sowie dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum wird das Vorhaben im Anschluss in die Praxis umgesetzt und Emissionen gesenkt.

Wir möchten Sie herzlich zu dem Treffen der Schüler-Umweltprofis einladen und Ihnen die Gelegenheit geben mit Frau Dr. Reuter von Unternehmensgrün über das Projekt zu sprechen.

Einladung Pressegespräch mit Frau Dr. Reuter
Freitag, 16. Februar, 13.30 Uhr
GLS Bank Bochum
Christstr. 9
44789 Bochum

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter: presse@gls.de oder 0234 5797 5340.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
christof.luetzel@gls.de
presse@gls.de

GLS Bank
Christstr. 9
44789 Bochum

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Fax +49 (0) 234 57 97 5157
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Veranstaltung „Verstehen – Umdenken – Gestalten. Nachhaltiges Wirtschaften in der Dienstleistungsbranche“

PRESSEMELDUNG

Podiumsdiskussion der BKK advita mit Eveline Lemke, Ministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Udo Beckmann, Geschäftsführer der e-rp, Alzey und Ulli Gondorf, Vorstand des Verbandes für Wirtschaft und Umwelt, Rheinland-Pfalz und Norbert Pasternack, Vorstand der BKK advita. Die Moderation übernahm die Nachhaltigkeitsexpertin und Wirtschaftspsychologin Dr. Alexandra Hildebrandt.

Alzey, 19. Februar 2015.

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen und Organisationen, alle Ebenen der ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung gleichrangig zu berücksichtigen. Glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategien zeichnen sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus, um allen drei Säulen der Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Die BKK advita hat ihr Kerngeschäft als bundesweit agierende Krankenkasse nach ihrem Umzug ins rheinhessische Alzey im Jahr 2009 auf nachhaltige Produkte und Dienstleistungen ausgerichtet. Sie fördert eine gesunde Lebensweise ihrer Versicherten, deren persönliches Gesundheitsmanagement und die Umwelt. „Die vergangenen fünf Jahre in Alzey, aber auch unsere 140 Jahre alte Geschichte zeigen, was Nachhaltigkeit ausmacht: Sie ist ein nie endender Prozess, der Arbeit und Leben maßgeblich beeinflusst und verbessert – und sie ist unser Beweggrund, in unserem Engagement und unseren Leistungen nie nachzulassen. Wir sind sehr stolz darauf, als erste Krankenkasse Deutschlands mit einer Umweltzertifizierung nach DIN 14001 vom TÜV Süd ausgezeichnet worden zu sein“, sagte Norbert Pasternack, Vorstand der BKK advita.

Die Veranstaltung fand im Hause der BKK advita in Alzey statt. Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass vor dem Hintergrund des demografischen Wandels der Erhalt der Gesundheit zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung gewinnt, und dass die globalen Herausforderungen zur Erkenntnis führen sollten, dass wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten der natürlichen Begrenzung anpassen und nachhaltig agieren müssen.

„Nachhaltigkeit hat nicht nur eine ethische Dimension, sondern sie bietet auch unternehmerische Chancen. So haben sich als „Green Services“ Geschäftsfelder im Dienstleistungsbereich entwickelt. In  Rheinland-Pfalz hat sich kürzlich das Umwelttechnik-Netzwerk Ecoliance aufgestellt. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Unternehmen aus der Umwelttechnikbranche, gemeinsam auf den globalen Märkten aufzutreten. Diese Branche wächst mit 16 Prozent am stärksten. Das zeigt: wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz passen gut zusammen“, betont Eveline Lemke, Wirtschaftsministerin Ministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz. Wenn Nachhaltigkeit in Unternehmen langfristig  greifen sollen, muss das Thema in allen Organisationsbereichen verankert sein und durch den Einsatz von Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements operativ umgesetzt werden. Dazu gehört es, Nachhaltigkeitswirkungen zu messen und zu bewerten, „denn nur wer Verbesserungspotenziale systematisch erschließt und nutzt, kann Nachhaltigkeit leben“, betonte Norbert Pasternack, der auf eine Vielzahl von Aktivitäten und Prozessen der BKK advita verwies.

Langfristige Kooperationen mit gleichgesinnten Partnern sind eine wichtige Voraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften. Seit 2009 arbeitet die BKK advita mit der e-rp GmbH, einem regionaler Energieversorger in Rheinhessen und der Nordpfalz, zusammen. Die Krankenkasse erhält ihren Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien. „Nachhaltigkeit ist unser Wirtschaftsprinzip. Das heißt konkret, dass wir uns als kommunales Unternehmen mit den Menschen dieser Region, für die wir wie die BKK advita das Beste wollen, verbunden fühlen. Im Vordergrund steht die langfristige Betreuung, die auch auf der emotionalen Ebene Vertrauen schafft“, sagte Udo Beckmann, Geschäftsführer e-rp GmbH.

Dass ein Netzwerk seinen Mitgliedsunternehmen einen konkreten Nutzen bringen muss und ein passendes Verständnis von Wachstum und Innovation im Sinne einer Fortschreibung des Beständigen benötigt wird, betonte Ulli Gondorf, Vorstand des Verbandes für Wirtschaft und Umwelt, Rheinland-Pfalz. Innovationen verbessern die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens und fördern die Wettbewerbsfähigkeit sowie nachhaltiges Wachstum. Darüber hinaus erfordert eine langfristige Wachstumsstrategie eine effiziente und nachhaltige Wertschöpfungskette.

Die Veranstaltung zeigte, dass Nachhaltigkeit in der Gesellschaft und im Gesundheitsmanagement nicht nur bedeutet, zielgruppenspezifische Voraussetzungen bei der systematischen Maßnahmengestaltung zu schaffen und belegbare Ziele zu benennen, sondern auch echten Service zu bieten und einen achtsamen Umgang mit Mensch und Umwelt zu pflegen.

BKK advita legt als gesetzliche Krankenkasse besonderen Wert auf den Gedanken der Nachhaltigkeit. Sie ergänzt schulmedizinische Leistungen durch natürliche und ganzheitliche Behandlungsangebote, z.B. der Homöopathie, Osteopathie oder Leistungen der Naturzahnheilkunde. Präventionsangebote für die Unternehmen und die Versicherten genießen einen hohen Stellenwert. Für mittlere und kleinere Unternehmen schreibt sie jährlich den alternativen Gesundheitspreis aus. Die BKK advita hat ihre Hauptverwaltung in Alzey, Rheinland-Pfalz, und unterhält bundesweit Kundencenter. Ursprünglich war sie eine Betriebskrankenkasse nur für die Mitarbeiter von drei Unternehmen (SCHOTT, Carl Zeiss und KSB). Heute agiert sie als geöffnete Krankenkasse  bundesweit. Weitere Informationen:  HYPERLINK „http://www.bkk-advita.de“ www.bkk-advita.de