Publikumspreis des „Ökotabel®-AWARD“: Abstimmung bis 31. Oktober 2016 online. 105 nachhaltige Unternehmen stehen zur Wahl!

PRESSEMITTEILUNG

Noch bis zum 31. Oktober 2016, um 17 Uhr läuft die Online-Abstimmung für den
Publikumspreis des Nachhaltigkeitspreises „Ökotabel®-AWARD“. Insgesamt 105 nachhaltige
Unternehmen aus allen Branchen stehen zur Wahl. Abgestimmt wird auf der Seite:
www.oekotabel.de/award. Dem Gewinnerunternehmen winkt eine Jahrespartnerschaft bei
Ökotabel® im Wert von 240,- EUR. Bisher haben seit dem Start des Votings am vergangenen
Freitag schon über 576 Menschen ihre Stimme abgegeben.

Was ist Ökotabel?
Ökotabel® ist das Netzwerk für nachhaltige Unternehmen, Initiativen und Menschen.
Erstmalig erhalten Verbraucher*innen die Möglichkeit, sich umfassend über das ökosoziale
Engagement von Unternehmen und Organisationen umfassend zu informieren. Im
dynamischen Nachhaltigkeitsportal von Ökotabel® werden zukünftig alle ökosozialen
Aktivitäten erfasst und in Echtzeit abgebildet. Verbraucher*innen
können diese Informationen in ihre Kaufentscheidung mit einfließen lassen.
Unternehmer*innen kommunizieren durch Ökotabel® umfassend ihr ökosoziales
Engagement und finden neue Kunden, Lieferanten und Kooperationspartner.

Der Ökotabel®-AWARD:
Der Ökotabel®-AWARD ist ein Nachhaltigkeitspreis, der in vier Kategorien verliehen wird.
„Online-AWARD“, „Innovations-AWARD“, „Produkt-AWARD“ und „Regio-AWARD“. Es ist das Ziel
von Ökotabel® mit der Verleihung des Ökotabel®-AWARD das Engagement in der Nachhaltigkeit in Unternehmen zu stärken und Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schärfen.

Bisherige Preisträger sind: „Triodos Bank“, „Ökobon“, „Rook-Architekten“ und „Premium“. Durch den Publikumspreis erhalten Konsument*innen die Möglichkeit nachhaltige Unternehmen nicht nur zu nominieren, sondern sich aktiv am Bewertungsprozess zu beteiligen.

Kontakt
Ökotabel® GbR
Humperdinckstrasse 2
44147 Dortmund

Ihr Ansprechpartner:
Herr Christian Arzberger
Tel.: +49 (0) 231-586-95-280
Fax: +49 (0) 231-586-95-289
Mail: presse@oekotabel.de




15. Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis verliehen

PRESSEINFORMATION

· Erstmals Sonderpreis Innovation ausgelobt

· Ehrenpreis für Dr. Hans Rudolf Herren (Präsident des Stiftungsrats von Biovision und Präsident des Millennium Institutes)

Neumarkt, 07. Juli 2016 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat heute im Rahmen eines Festaktes die Preisträger seines Nachhaltigkeitspreises 2016 geehrt.

Bereits zum 15. Mal verlieh das Oberpfälzer Traditionsunternehmen seine mit jeweils 2.000 Euro dotierten „Lämmchen“ an fünf Preisträger in fünf Kategorien. Außerdem wurde dieses Jahr ein Ehrenpreis und erstmals auch der neue Sonderpreis für Innovation vergeben. Die hochkarätig besetzte Jury wählte dafür aus 107 engagierten Menschen und Organisationen diejenigen Bewerber aus, die sich in ganz besonderer Weise um die Erhaltung unserer Umwelt und die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen verdient gemacht haben. Ziel der Preisverleihung ist neben der Anerkennung des Engagements, die Geehrten zum Weitermachen zu motivieren und guten Ideen eine Plattform zu bieten.

Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu: „Wenn wir als Gesellschaft wirklich nachhaltig sein wollen, dann dürfen wir uns mit dem Erreichten nicht zufriedengeben, müssen Neues wagen und Bewährtes weitertragen. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis unterstützen wir deshalb gute Ideen, helfen sie bekannter zu machen und regen zur Nachahmung an. Der dieses Jahr erstmals verliehene Innovationspreis fördert beispielsweise die Weiterentwicklung in der Biobranche und hilft dabei, den Aufbau einer ökologischen Tierzucht zu ermöglichen.“

Die Preisträger 2016:

• Sonderpreis „Innovation“: Mit der Züchtung von Hühnern für den Öko-Landbau setzt die Ökologische Tierzucht gGmbH den Grundsatz „Bio von Anfang an“ um. Die Ziele der Initiative von Bioland und Demeter sind unter anderem die Eignung der Tiere für die Auslaufhaltung und Aufzucht mit heimischem Futter sowie gute Eignung sowohl als Legehennen wie auch in der Mast. Die Zucht liegt komplett in bäuerlicher Hand und bietet erstmals eine sinnvolle Alternative zu den von weltweit drei Konzernen beherrschten konventionellen Zuchtvorhaben.

• Einzelperson: Roland Einsiedel ist ein Pionier des ökologischen Landbaus. Schon vor dem Mauerfall setzte er sich für den naturnahen Landbau in den östlichen Bundesländern ein. Heute ist der ehemalige Landwirtschaftsdozent ist ein Netzwerker zwischen den ökologischen Anbauverbänden und seine Fortbildungsseminare erfüllen höchste fachliche Ansprüche. Mit seinem engagierten Einsatz für eine ökologische Landwirtschaft, gegen Agrogentechnik und für hochwertige Umweltbildung hat er viel für die ökologische Lebensmittelwirtschaft erreicht.

• Vereine und Institutionen: Mellifera e.V. setzt sich phantasievoll dafür ein, die Bedeutung der Bienen für die Agrarkultur auch einer breiteren Öffentlichkeit bewusst zu machen. Mit einer Lehrimkerei wurden Tausende an die Bienenhaltung herangeführt. Die „Bienenkiste“ ermöglicht es, dass jeder auf einfachste Weise selbst Bienen halten kann. Mellifera hat darüber hinaus maßgeblich eine natürliche Behandlungsmethode der Varroamilbe mitentwickelt und ist politisch aktiv: Der Verein hat entscheidenden Anteil daran, dass es auf deutschen Äckern keine Gentechnik gibt.

• Unternehmen: Die Bürgerwerke e.G. – Energie in Gemeinschaft ist mittlerweile der größte Zusammenschluss von Energiegenossenschaften in Deutschland. Mehr als 10.000 Mitglieder liefern bundesweit Bürgerstrom aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. Transparent und fair sind sie ein Gegenmodell zu den Energieriesen und tragen durch die regionale Wertschöpfung zum Ausbau der erneuerbaren Energien bei – unbeirrt von politischen Querschüssen.

• Medienschaffende: Christiane Grefe schreibt seit Jahrzehnten über ökologische und soziale Themen – auch in Büchern, die große Aufmerksamkeit erzielen. Sie steht für kluge und kritische Berichterstattung, für Kontinuität, Seriosität und Engagement. Was sie stets antreibt, sind ihre Neugierde und die Erkundung der Spannungsfelder zwischen Mensch und Technik, Wirtschaft und Umweltschutz sowie Armut und Reichtum.

• Mitarbeiter: AG Zukunft – bei der Neumarkter Lammsbräu heißt das „Auszubildende gestalten Zukunft“. Die Nachwuchskräfte treiben durch kreative Ideen zu Themen wie zum Beispiel Biodiversität oder dem Erhalt der Artenvielfalt das Unternehmen insgesamt voran und helfen auch dabei, sie umzusetzen. Die wissbegierigen, engagierten jungen Menschen wirken durch ihr Nachhaltigkeitsstreben darüber hinaus als Botschafter, die die von Lammsbräu gelebte Nachhaltigkeitskultur auch außerhalb des Standortes fördern.

• Ehrenpreis: Dr. Hans Rudolf Herren widmet sein Leben der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in Afrika und einem globalen Kurswechsel in der Landwirtschaft. Der Öko-Landbau-Pionier rettete in einer groß angelegten biologischen Schädlingsbekämpfungsaktion 200 Mio. Menschen vor einer Hungersnot. Dafür erhielt er den Welternährungspreis. 1998 gründete er Biovision, die Stiftung für nachhaltige Entwicklung, in der er Präsident des Stiftungsrats ist. Seit 2005 ist er zudem Präsident des Millennium Institute.

Auch unter den Laudatoren finden sich renommierte Nachhaltigkeits-Verfechter wie das Jurymitglied des Nachhaltigkeitspreises Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND), Dr. Alexander Gerber (Vorstand Demeter e.V.), Prof. Dr. Christian Borgemeister (Direktor am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn) und Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu.

Die Jury wählte die prämierten Projekte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren aus und bestand 2016 aus der Juryvorsitzenden Ilona Jerger (Umweltjournalistin und Buchautorin) sowie Dr. Alexander Gerber (Vorstand von Demeter), Dieter Brübach (Geschäftsführer B.A.U.M.), Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND) und Susanne Horn (Generalbevollmächtigte Neumarkter Lammsbräu).

Zum Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu

Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen. Er ging aus dem Deutschen Umweltpreis hervor, den Lammsbräu-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger 2001 erhielt. Das Preisgeld investierte der Unternehmer in eine neue Flaschenwaschanlage, die weniger Energie und Wasser verbraucht. Das dadurch gesparte Geld stiftet er seitdem den Preisträgern des Nachhaltigkeitspreises – insgesamt jährlich 10.000 Euro. Bislang wurden 51 Projekte aus 1.122 Bewerbungen in den Kategorien Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen, Medienvertreter und Lammsbräu-Mitarbeiter ausgezeichnet. Der Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis ist einer der bedeutendsten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich unter www.lammsbraeu.de

Pressekontakt:
Antonia Green

Dr. Antonia Green
Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
D-81675 München

Fon: +49-89-992496-51
Fax: +49-89-992496-53
green@pfaff-kommunikation.de

Druckfähiges Bildmaterial zum diesjährigen Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis:

· https://we.tl/afOj229CZF
· u.a. Preisträger einzeln und als Gruppenbild, „Lämmchen“-Auszeichnung
· Bildquelle: „Neumarkter Lammsbräu/Hubert Bösl“




ECOVIN erhält Nachhaltigkeitspreis für Biodiversitätsprogramm

PRESSEMITTEILUNG

Oppenheim, 18.01.2016. ECOVIN Biodiversitätsprogramm- ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt wird vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, dem Verein ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim und Rheinhessenwein e.V. mit dem Preis für Nachhaltigkeit 2016 ausgezeichnet. Der Wettbewerb um den Preis für Nachhaltigkeit steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Ulrike Höfken. Preisverleihung im Rahmen der Eröffnung der Agrartage am 20.Januar 2016 in Nieder-Olm.

In der offenen Kategorie wurde von der Jury das Biodiversitätsprogramm ausgewählt, das von ECOVIN zusammen mit der Bodenseestiftung und dem Global Nature Fund entwickelt wurde. Das Biodiversitätsprogramm wird allen interessierten Betrieben zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Es untersucht den Einfluss der verschiedenen Unternehmensbereiche Management, Anbau und Produktion im Weinberg, Kellerwirtschaft, Einkauf, Verkauf, Transport und Kommunikation / Marketing im Hinblick auf Auswirkungen auf die biologische Vielfalt, eines der zentralen Themen im Kontext des nachhaltigen Wirtschaftens. Das ECOVIN Biodiversitätsprogramm beinhaltet über 80 kleine und große Maßnahmen, für die je ein konkretes Ziel sowie ein Indikator / eine Kennzahl definiert wurde. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie ist eine Wertschätzung unserer Bemühungen für einen nachhaltigen, ökologischen Weinbau in den letzten 30 Jahren”, sagt ECOVIN Geschäftsführer Ralph Dejas über den Preis.
Bislang haben rund 40 Betriebe am Biodiversitätsprogramm teilgenommen und erarbeiten Schritt für Schritt die Teilbereiche des umfangreichen Checks. Das Biodiversitätsprogramm steht allen Weinbaubetrieben zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung, so dass jeder schrittweise einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten kann.

„Wir sind stolz mit diesem Programm nun auch einen Zugang für Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema Biologische Vielfalt gefunden zu haben“ betont Dr. Thomas Schaefer, Leiter Naturschutz beim GNF. „Konkret, praxisnah, pragmatisch – eine solche Lösung biete sich bei vielen anderen Branchen an, deren Betriebe traditionell KMU sind“.
„Landwirtschaftliche Betriebe sind für Maßnahmen zur Förderung der Biologischen Vielfalt prädestiniert – das ergibt sich schon aus dem großen Flächenbedarf“ erläutert Dr. Kerstin Fröhle, Projektleiterin bei der Bodensee Stiftung.

Der Preis für Nachhaltigkeit 2016 wurde zum fünften Mal in Folge ausgeschrieben. Die Intention dieses Wettbewerbs ist es, Produkte, Systeme und Dienstleistungen auszuzeichnen, die das nachhaltige Wirtschaften für Unternehmen der Weinwirtschaft fördern. Die Jury bewertet dabei sowohl Kriterien der ökologischen und sozialen Verträglichkeit, als auch ökonomische Aspekte. Der Wettbewerb ist eine Initiative des Vereins Ehemaliger Oppenheimer Fachschüler (VEO) und dem DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück als Veranstalter der Agrartage in Nieder-Olm zusammen mit Rheinhessenwein e.V.
Die Jury, die über die eingereichten Bewerbungen entscheidet, setzt sich zusammen aus WissenschaftlerInnen, BeraterInnenn und PraktikerInnen und prüft die Bewerbungen auf die Anforderungen in den Nachhaltigkeitsbereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie, aber auch auf Praxistauglichkeit.

Die Meldung im pdf-Format sowie Bilder finden Sie auf unserer Homepage.
www.ecovin.de/entdecken/nachrichten/ecovin-erhält-nachhaltigkeitspreis-für-biodiversitätsprogramm

ECOVIN
Bundesverband Ökologischer Weinbau
Wormser Str. 162
55276 Oppenheim
T + 49 (0)61 33 16 40 | F + 49 (0)61 33 16 09
info@ecovin.de




Große Bühne für die Besten – Die Bohlsener Mühle ist das nachhaltigste KMU* Deutschlands!

Am 27.11.2015 öffnete sich in Düsseldorf zum achten Mal der Vorhang von Deutschlands wichtigster Nachhaltigkeitsbühne. Unter den geladenen Gästen waren auch 2015 wieder Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Medien. „Es ist großartig zu erleben, dass Nachhaltigkeit – unser Kernanliegen seit 1979 – in einem Umfeld wichtiger Multiplikatoren beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis, die Bühne bekommt, die sie braucht und verdient,“ sagt Volker Krause, geschäftsführender Gesellschafter der Bohlsener Mühle.

Dass die Bohlsener Mühle für ihre ganzheitlich-ökologische Ausrichtung den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 bekommen hat, ist für Volker Krause und alle Mitarbeiter des Unternehmens Auszeichnung, Ehre und Bestätigung des eingeschlagenen Weges.

Vor 36 Jahren entschied sich die Bohlsener Mühle ausschließlich regionales Bio-Getreide zu verarbeiten. Damit legten Volker Krause und Helmut Vollmer (Geschäftsführer) den Grundstein für ein zukunftsfähiges, ökologisches und sozial verträgliches Unternehmen. Der Bio-Lebensmittler zeigt mit seiner Philosophie auf, dass es möglich ist, in einer ländlich geprägten Region erfolgreich und nachhaltig zu sein. Über die eigenen Unternehmensgrenzen hinweg, setzt sich der Hersteller von ökologischen Backwaren und Mühlenerzeugnissen nicht nur für den ökologischen Landbau sondern für die ökologische und soziale Weiterentwicklung seiner Heimatregion ein. „Es geht uns nicht um ein ‚weiter wie bisher‘. Wir verstehen Bio ganzheitlich und für uns ist Bio das Synonym für nachhaltig“ sagt Volker Krause.

Diesen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz fand die Expertenjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, preiswürdig. Das Unternehmen engagiert sich in den Augen der Jury nachahmenswert für die Region, die regionalen Lieferanten und die Mitarbeiter.

„Wir freuen uns über diesen Preis riesig, denn er bestätigt uns in dem, was wir hier jeden Tag sehr selbstverständlich tun“ erklärt Volker Krause. „Wir begreifen Nachhaltigkeit nicht losgelöst von unserem Kerngeschäft, sondern leben sie.“

Dass Volker Krauses und Helmut Vollmers Weg heute in die Verleihung des Titels „Deutschlands Nachhaltigstes Unternehmen“ mündet, freut die gesamte Mannschaft des Bio-Pioniers sehr. Es zeigt, dass Bio nicht nur in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, sondern als der zukunftsfähige Weg verstanden wird, eine Gesellschaft im Sinne eines sozialen und ökologischen Wandels zu transformieren. Wie nötig das gerade heute ist, verdeutlicht unter anderem der aktuell in Paris stattfindende Weltklimagipfel.

„Zukünftig wird es ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen sein, die Nachhaltigkeitsarbeit konsequent in den Alltag zu integrieren. Wir haben sie aufgrund der klaren Ausrichtung in der Vergangenheit bereits heute in unserer Unternehmens-DNA verankert,“ konstatiert Manuel Pick (Geschäftsführer). Er sieht in der Preisverleihung „eine Würdigung der zukunftsweisenden Aufstellung des Unternehmens, die eine großartige und solide Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der Bohlsener Mühle bildet.“

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist die nationale Auszeichnung für Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Abschlussveranstaltungen ist die Auszeichnung die größte ihrer Art in Europa.
Der Preis wird seit 2008 jährlich vergeben von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Die Prämierung vorbildlicher Akteure und Projekte will den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Sie zeigt, wie „Sustainability made in Germany“ erfolgreich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit begegnen und gleichzeitig Wettbewerbschancen eröffnen kann.

*Der deutsche Nachhaltigkeitspreis definiert als kleines und mittleres Unternehmen (KMU) ein Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und weniger als 50 Mio. € Umsatz.

Bildunterschrift: Volker Krause (geschäftsführender Gesellschafter Bohlsener Mühle GmbH Co. KG) (Quelle: Karin Heinze)

– Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –
Bohlsener Mühle GmbH & Co. KG
Mühlenstraße 1
29581 Bohlsen
Fon +49 (0) 58 08 / 9 87- 86
Fax +49 (0) 58 08 / 9 87- 55
E-Mail: A.Makus@bohlsener-muehle.de
Internet: http://www.bohlsener-muehle.de




Bewerbungsaufruf: Nachhaltigkeitspreis 2016 der Neumarkter Lammsbräu

„eine lebenswerte Zukunft braucht Menschen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren – in der Wirtschaft ebenso wie im sozialen Leben“ so die Erkenntnis des Stifters des Lammsbräu Nachhaltigkeitspreises Dr. Franz Ehrnsperger. Menschen, die vorausdenken, Pionierarbeit leisten oder mutig umgestalten, damit wir alle zu mehr Nachhaltigkeit finden, sollen Unterstützung erfahren, damit es für sie leichter wird, heute in der Gesellschaft die richtigen Weichen für die Zukunft mitzustellen.

Hier setzt der Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis an: Wir nutzen unsere Möglichkeiten, um wegweisenden Projekten zum Erfolg zu helfen. Deswegen machen wir Sie auf die neue Bewerbungsrunde aufmerksam.
Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert und wird in fünf Kategorien verliehen. Die Bewerbungsfrist endet am 29. Februar 2016, das Bewerbungsformular steht unter http://www.lammsbraeu.de/verantwortung/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitspreis/
zum Download bereit, auch Fremdnominierungen sind möglich. Die Details sind in der beigefügten Broschüre zusammengefasst, die Sie gerne auch an potenzielle Teilnehmer weiter leiten dürfen. Über eine Verlinkung auf Ihrer Homepage zu unserer Ausschreibung würden wir uns ebenfalls sehr freuen.

Der Preis hebt das Engagement von Menschen und Unternehmen für eine lebenswerte Zukunft hervor, ermutigt sie zum Weitermachen und ermuntert Dritte zur Nachahmung. Es gibt unendlich viele Lebensbereiche, in denen kluger Umweltschutz dem Nachhaltigkeitsgedanken neues Leben einhaucht.

Kontakt
Neumarkter Lammsbräu
Amberger Straße 1
92318 Neumarkt i.d.Opf.

Tel. 09181/404-0
info@lammsbraeu.de




Neumarkter Lammsbräu: Nachhaltigkeitspreis 2015 verliehen

PRESSEINFORMATION

• Höchste Bewerberzahlen seit Bestehen des Preises
• Fünf Preisträger in fünf Kategorien ausgezeichnet

Neumarkt, 18. Juni 2015 – Der Bio-Pionier Neumarkter Lammsbräu hat heute in einem Festakt die Verleihung seines Nachhaltigkeitspreises 2015 begangen.

Aus der Rekordbewerberzahl von 147 Stück wählte die hochkarätig besetzte Jury in diesem Jahr in fünf Kategorien engagierte Menschen und Organisationen aus, die einen Beitrag zu besseren Umwelt- und Lebensbedingungen leisten. Die jährlich verliehenen „Lämmchen“ sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert, sollen zum Weitermachen motivieren und möglichst viele Menschen zum Umdenken bewegen. Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde 2015 bereits zum 14. Mal verliehen.

Dr. Franz Ehrnsperger, Inhaber der Neumarkter Lammsbräu: „Nur gemeinsam ist man stark. Gerade in Sachen Nachhaltigkeitsengagement. Mit unserem Nachhaltigkeitspreis leisten wir deshalb seit Jahren einen Beitrag dazu, dass gute Ideen auch außerhalb unseres Unternehmens vorankommen – und die tollen Bewerberzahlen zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

Die Preisträger 2015:
• Privatperson/Einzelperson: Der Ingenieur Leo Pröstler war Verkäufer von Stahlwerken, bis er erkannte, dass die damit verbundene Art des Wirtschaftens keine Zukunft hat. Er machte einen radikalen Schnitt, wurde Leiter des Öko-Instituts und Gründer des Umweltversands Waschbär. Daneben kümmert sich Pröstler seit rund zwei Jahrzehnten intensiv um die Aufforstung von Mischwäldern in Costa Rica und fördert damit die dortige Biodiversität.

• Privatpersonen/Vereine und Institutionen: Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von rund 150 Höfen und Initiativen, die sich für die Umsetzung der Solidarischen Landwirtschaft, kurz: „Solawi“, in Deutschland engagieren. Bei der Solawi finanzieren Bewohner einer Region gemeinsam einen landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Betrieb. Sie teilen sich die Erträge und Risiken. Ziel ist die Erhaltung einer vielfältigen Landwirtschaft, in der wertvolle Lebensmittel entstehen.

• Unternehmen: Mit der Teekampagne hat Die Projektwerkstatt – Gesellschaft für kreative Ökonomie mbH den Marktführer im deutschen Teeversandhandel gegründet. Der größte Einzelimporteur von Darjeeling Tee weltweit verkauft seine bio-zertifizierten Produkte direkt nach der Ernte in Großpackungen, was Lager-, Verpackungs- und Versandkosten spart. Dadurch können rund 50 % der Erlöse direkt an die Teegärten in Indien gehen. Gleichzeitig wird die die ökologische Landwirtschaft im Anbaugebiet befördert.

• Medienschaffende: GEOlino extra ist ein Wissensmagazin für Kinder, das sich in jeder seiner Ausgaben einem besonderen Lebensraum, seiner Faszination und Bedeutung aber auch seiner Gefährdung und Zerbrechlichkeit widmet. GEOlino extra stellt dabei immer auch Menschen vor, die helfen oder versuchen, etwas zum Besseren zu verändern. So werden die Kinder für die Herausforderungen unserer Zeit sensibilisiert und es wird ihnen nahegebracht, wie man selbst aktiv werden kann. Das 50. Heft wurde dabei zum Jubiläum ganz und gar unter das Motto „Wie wir die Welt retten“ gestellt und ist ein Mit- und Mutmach-Heft geworden.

• Mitarbeiter/Lieferanten: In der Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe (EZÖB) haben sich rund 140 Bio-Bauern zusammengeschlossen, die allesamt „Überzeugungstäter“ sind. Sie schaffen auf ihren rein ökologisch bewirtschafteten Feldern Nischen für bedrohte Arten, setzen Kulturlandpläne um und betreiben Umweltbildung. Seit mehr als 25 Jahren ist die EZÖB damit die wichtigste Säule der Rohstoffversorgung von Deutschlands größter Bio-Brauerei und wesentlicher Baustein einer zukunftsorientierten Landwirtschaft in der Region.

Unter den Laudatoren finden sich auch diese Jahr renommierte Nachhaltigkeits-Verfechter wie Ursula Sladek, Mitbegründerin der Elektrizitätswerke Schönau, Dr. Alexander Gerber, Vorstand von Demeter e.V., Johannes Gutmann, Gründer und Chef der Sonnentor Kräuterhandels GmbH, und Susanne Horn, Generalbevollmächtigte der Neumarkter Lammsbräu. Aber auch die nächste Generation ist mit Emilia Kuschka (10 Jahre) und Felix Horn (9 Jahre) bereits vertreten.

Die Jury wählte die prämierten Projekte in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren aus und bestand 2015 aus der Juryvorsitzenden Ilona Jerger (Umweltjournalistin und Buchautorin) sowie Prof. Dr. Volker Stahlmann i.R. (Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg), Prof. Dr. Maximilian Gege (Vorstandsvorsitzender B.A.U.M.), Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender BUND) und Susanne Horn (Generalbevollmächtigte Neumarkter Lammsbräu).

Zum Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu
Der Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen. Er ging aus dem Deutschen Umweltpreis hervor, den Lammsbräu-Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger 2001 erhielt. Das Preisgeld investierte der Unternehmer in eine neue Flaschenwaschanlage, die weniger Energie und Wasser verbraucht. Das dadurch gesparte Geld stiftet er seitdem den Preisträgern des Nachhaltigkeitspreises – insgesamt jährlich 10.000 Euro. Bislang wurden 51 Projekte in den Kategorien Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen, Medienvertreter und Lammsbräu-Mitarbeiter ausgezeichnet. Der Lammsbräu-Nachhaltigkeitspreis ist einer der bedeutendsten Nachhaltigkeitspreise in Deutschland.

Mit dem „Lämmchen“ prämiert die Neumarkter Lammsbräu Projekte, die alle Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen, die aber bisher von der Öffentlichkeit wenig beachtet werden. Der Preis soll engagierten Menschen somit nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Aufmerksamkeit bringen und zur Nachahmung anregen.

Weitere Informationen zur Neumarkter Lammsbräu finden sich unter www.lammsbraeu.de

Neumarkter Lammsbräu
Gebr. Ehrnsperger KG
Amberger Straße 1
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel. 09181 404-0
info@lammsbraeu.de

Pressekontakt:
Dr. Daniel Haussmann, Thomas Pfaff Kommunikation
Höchlstraße 2
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Tel. 089 992496-54
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