Infos für Praktiker zum Öko-Pflanzenbau – Naturland zeigt ökologischen Landbau auf den DLG-Feldtagen vom 14. bis 16. Juni in Haßfurt

Pressemitteilung, 02.06.2016

Gräfelfing/Haßfurt – Wie ökologischer Pflanzenbau in der Praxis erfolgreich funktioniert, das zeigt Naturland als einziger Öko-Verband interessierten Fachbesuchern auf den DLG-Feldtagen auf dem Gut Mariaburghausen im unterfränkischen Haßfurt. Auf mehreren Demo-Parzellen können verschiedene ökologische Sortenversuche und neue Anbaustrategien begutachtet werden.

„Wir präsentieren altbekannte und bewährte Sorten, aber auch Sorten, die gerade aus der Öko-Wertprüfung kommen und damit in diesem Sommer neu auf den Markt kommen, wie z.B. der Winter-Weizen Adesso“, erklärt Werner Vogt-Kaute, Fachberater und Ansprechpartner für die DLG-Feldtage bei Naturland. Besucher können sich am Naturland Stand zudem über ökologische Maschinen-, Dünge- und Pflanzenschutzstrategien informieren.

Neue Öko-Züchtungen bei Winter-Erbsen

Im Öko-Landbau sind Körnerleguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen und Lupinen neben Klee das zentrale Element in der Fruchtfolge. Die Stickstoff bindenden Pflanzen ersetzen im Zusammenspiel mit organischem Dünger den im Öko-Landbau verbotenen mineralischen Stickstoffdünger. Sortenwahl und richtige Anbaustrategien von Leguminosen sind somit elementar für den Öko-Landwirt.
Mit dabei im Feldversuch sind die beiden neu zugelassenen Winter-Erbsen der Naturland Marktgesellschaft, Pandora und Specter. Sie sind langstrohig und weißblühend, eine Kombination, die es bislang noch nicht gab. Bisher waren alle langstrohigen Winter-Erbsen buntblühend und damit bitterstoffhaltig. Die neuen weißblühenden, bitterstoffarmen Sorten lassen sich wesentlich besser verfüttern und standen daher schon lange auf der Wunschliste von Geflügel- und Schweinehaltern. Die Langstrohigkeit im Gemengeanbau mit Getreide bedeutet zudem eine gute Unkrautunterdrückung.

Kompetente Beratung für Umstellungsinteressenten

Naturland ist der einzige Öko-Verband unter den Ausstellern bei den DLG-Feldtagen. „Es ist wichtig, dass wir als erfahrene Öko-Bauern auch auf stark konventionell geprägte Messen gehen, um den Öko-Landbau voran zu bringen“, erläutert Naturland Fachberater Werner Vogt-Kaute, der vor Ort als Ansprechpartner für die Fachbesucher zur Verfügung steht. „Nur so kommen wir zu der dringend notwendigen Ausweitung der Öko-Anbaufläche in Deutschland“, betont Vogt-Kaute.

Die Naturland Fachberatung erwartet Sie auf dem Außengelände an Stand VC23 und steht für alle Fragen von Umstellungsinteressenten oder bereits ökologisch wirtschaftenden Betrieben zur Verfügung. Sollten Sie sich für eine Umstellung nach Naturland Richtlinien interessieren, können Sie sich direkt am Stand ein Umstellungsinfo-Paket abholen oder unter www.oekobauer-gesucht.de bestellen.

„Dieser Messeauftritt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft.“

Markus Fadl

Pressesprecher

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Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.

Kleinhaderner Weg 1
82166 Gräfelfing

Tel. +49 (0) 89 – 89 80 82 31
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Naturland bringt Öko und Fair zusammen – Slow Food und Fair Handeln in Stuttgart (31.03.-03.04.) – Naturland auf beiden Messen

Pressemitteilung, 22.03.2016

Stuttgart – Guter Geschmack durch ökologische Erzeugung und soziale Qualität dank partnerschaftlicher Handelsbeziehungen: Für diese beiden Aspekte unserer Lebensmittelproduktion stehen die Frühjahrsmessen Slow Food und Fair Handeln, die vom 31. März bis 3. April parallel in Stuttgart stattfinden. Naturland wird auf beiden Messen vertreten sein und dokumentiert so den Anspruch, dass Öko und Fair untrennbar zusammengehören. Deutlich wird das vor allem in der Zusatzzertifizierung Naturland Fair, mit der Naturland seit 2010 als einziger Öko-Anbauverband weltweit Öko & Fair in einem Zeichen vereint – und das für Nord und Süd.

Starke Partner tragen eine starke Idee: Das wird am Gemeinschaftsstand Naturland & Partner auf der Slow Food Messe (Halle 9, Stand 9F18) deutlich, wo alle mit ausstellenden Unternehmen auch Naturland Fair Partner sind. Gemeinsam mit GEPA – The Fair Trade Company hat Naturland bereits in den 1980er Jahren den weltweit ersten öko-fairen Tee zertifiziert. Die Ludwig Stocker Hofpfisterei GmbH und die Molkereigenossenschaft Milchwerke Berchtesgadener Land (BGL) wiederum stehen dafür, dass auch in Deutschland faire Preise, verlässliche Handelsbeziehungen und soziale Verantwortung die Voraussetzung dafür sind, dass Öko-Bauern eine Zukunft haben.

Auf der Slow Food präsentiert die Hofpfisterei neben ihren öko-fairen Brotspezialitäten auch die gleichermaßen handwerklich hergestellten Wurstwaren ihrer Marke „Die Landfrau“. GEPA präsentiert Kaffee, Tee und Zucker, BGL eine Vielzahl an hochwertigen Molkerei-Erzeugnissen. Ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Naturland Fair Bauern in Nord und Süd verbindet, ist die Schoko-Milch von BGL: Fair gehandelte Milch aus dem Berchtesgadener Land und fair gehandelter Kakao von GEPA werden zu einem rundum öko-fairen Genuss für die Verbraucher.

Fairer Handel wirkt: Podiumsdiskussion im Rahmenprogramm der Fair Handeln

Die ganze Vielfalt öko-fairer Produkte aus Nord und Süd zeigt der Naturland Fair Stand auf der Fair Handeln direkt nebenan in Halle 5 (Stand 5G13) der Stuttgarter Messe. Neben Informationen über die Zusammenhänge von Öko-Landbau, Welternährung und fairem Handel erfahren die Besucher auch, welche Vorteile die Zertifizierung von Öko und Fair aus einer Hand Kleinbauern weltweit bietet. Mit dwp eG, GEPA und BanaFair sind zudem drei Naturland Fair Partner und Pioniere im Fairen Handel mit eigenen Ständen auf der Fair Handeln vertreten.

Über die Wirkungen des Fairen Handels am Beispiel schokolierter Haselnüsse diskutiert Agnes Bergmeister aus der Naturland Fair Abteilung mit Martin Lang, dwp eG und Armin Massing vom Forum Fairer Handel am Donnerstag, 31.03. 15:00-15:30 auf der „Welt:Bühne“.

Auf der Slow Food sind Naturland & Partner in Halle 9, Stand 9F18 zu finden. Auf der Fair Handeln ist Naturland in Halle 5, Stand 5G13. Beide Messen können mit einer Eintrittskarte besucht werden.

Naturland Presse Info

Steffen Reese
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Starkes Signal für mehr Öko: 3.000 Naturland Betriebe in Deutschland – Zahlreiche Auszeichnungen für Naturland Betriebe auf der BIOFACH 2016

Pressemitteilung, 13.02.2016

Nürnberg – Naturland zählt im Februar 2016 erstmals mehr als 3.000 Mitgliedsbetriebe in Deutschland. Nach einem überdurchschnittlichen Wachstum in 2015 konnte der Öko-Verband auch im Januar wieder mehr als 90 neue Naturland Bäuerinnen und Bauern in seinen Reihen begrüßen. „Naturland wächst, regional und weltweit. Dass dabei in Deutschland inzwischen mehr als 3.000 Betriebe ihre Zukunft in der Naturland Gemeinschaft sehen, ist ein starkes und wichtiges Signal zum Abschluss der BIOFACH“, sagte Naturland Geschäftsführer Steffen Reese am Samstag auf der Messe in Nürnberg.

Nach Angaben des Branchenverbands BÖLW ist die Zahl der verbandsgebundenen Öko-Betriebe in Deutschland im vergangenen Jahr um insgesamt 4,6 Prozent gestiegen, die bewirtschaftete Fläche um 3,2 Prozent. Naturland legte dagegen bei Betrieben und Fläche um fast 11 Prozent zu. Auch international konnte Naturland mit einem Flächenwachstum von 4,5 Prozent seine Stellung als einer der weltweit bedeutendsten Öko-Verbände weiter ausbauen.

Starke Nachfrage nach Naturland zertifizierten Rohstoffen

„Nicht nur die Zahl der Naturland Erzeugerbetriebe wächst. Auch die Nachfrage nach Naturland zertifizierten Rohstoffen wird immer größer. Das ist in den vergangenen Tagen wieder in zahlreichen Gesprächen mit Verarbeitern und Händlern auf der BIOFACH deutlich geworden“, sagte der Geschäftsführer der Naturland Zeichen GmbH, Michael Stienen.

Pünktlich zur Messe wurde deshalb mit der Freischaltung der Web-Seite www.oekobauer-gesucht.de der Startschuss für eine neue Naturland Umsteller-Initiative gegeben. Wie funktioniert die Umstellung für meinen Betrieb? Welche Chancen bieten sich mir als Naturland Betrieb. Und wie unterstützt mich die Naturland Fachberatung auf diesem Weg? Auf all diese Fragen finden umstellungsinteressierte Landwirte unter www.oekobauer-gesucht.de eine Antwort. Zudem stellen sich dort zahlreiche Naturland Partner aus Verarbeitung und Handel vor, die die Aktion unterstützen.

Einen wichtigen Beitrag für den Ausbau des Öko-Landbaus leistet auch die Umweltschutzorganisation NABU gemeinsam mit der Alnatura Bio-Bauern Initiative (ABBI), die auf der BIOFACH die diesjährigen ABBI-Förderpreise für Neu-Umsteller vergaben. Unter den 15 ausgezeichneten Betrieben sind auch drei neue Naturland Erzeuger, deren Umstellung auf Öko-Landbau mit insgesamt 110.000 Euro gefördert wird.

Naturland Winzer und Olivenöl-Bauern gewinnen Preise

Daneben gab es auf der BIOFACH auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Auszeichnungen für langjährige Naturland Mitgliedsbetriebe und Partner. Bei der Verleihung der Auszeichnungen für die schönsten Veranstaltungen der 15. Bayerischen Öko-Erlebnistage ging der Sonderpreis für Sonderkulturen an das Würzburger Naturland Weingut am Stein. Das Weingut überzeugte die Jury mit einer Feier zum 125jährigen Jubiläum des Weinguts, bei der die Besucher zugleich ganz besondere Fässer – so genannte Beton-Eier – im neuen Weinkeller des Guts besichtigen konnten.

Auch drei weitere Naturland Winzer waren erfolgreich und gewannen, wie schon in den vergangenen Jahren, zahlreiche Medaillen beim internationalen Weinpreis Mundus Vini BIOFACH. Die höchste Auszeichnung „Großes Gold“, die bei mehr als 500 Weinen im Wettbewerb nur insgesamt elf Mal vergeben wurde, ging an das rheinhessische Naturland Weingut Wittmann für einen „2014er Riesling Vom Rotliegenden trocken“. Das Schlossgut Hohenbeilstein aus Württemberg und das toskanische Weingut des Naturland Partners LaSelva gewannen jeweils drei Goldmedaillen. Beide waen schon in den vergangenen Jahren immer mit zahlreichen Auszeichnungen unter den besten Weingütern des Wettbewerbs gewesen.

Ebenfalls zum wiederholten Mal erfolgreich war der griechische Naturland Partner Biocyclic Network. Beim „BioFach 2016 Olive Oil Award“ wurde dieses Mal ein extra natives Olivenöl aus der Region Kalamata mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.

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Steffen Reese
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Qualität aus Öko-Aquakultur und nachhaltiger Fischerei – Naturland auf der Fish International 2016 in Bremen

Pressemitteilung, 09.02.2016

Gräfelfing/Bremen – Nachhaltiger Fisch mit entsprechender hochwertiger Auslobung gewinnt im Lebensmitteleinzelhandel zunehmend an Bedeutung. Gerade beim wichtiger werdenden Ausbau der heimischen Fischproduktion spielt die Nachhaltigkeit der Erzeugung eine wichtige Rolle. Naturland ist der ideale Partner, um dieses wachsende Segment zu bedienen. Als Pionier der Ökologischen Aquakultur, Projektentwickler im Bereich der nachhaltigen handwerklichen Fischerei und Zertifizierer ist Naturland international angesehen. Hauptanliegen von Naturland ist stets die nachhaltige Nutzung der Ressourcen, in ökologischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht. Auf der Fish International, der Fachmesse für Fisch und Seafood in Bremen, ist Naturland mit einem Stand am Hotspot Traceability vertreten (Halle 5 F21).

Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich Naturland zum wichtigsten Öko-Standard für die Aquakultur entwickelt. Naturland zertifiziert rund 15 Arten: von heimischen Süßwasserfischen wie Forelle und Karpfen über Lachs, Mittelmeerarten wie Dorade und Wolfsbarsch, tropische Süßwasserfische wie Pangasius und Tilapia, bis hin zu Garnelen, Muscheln und verschiedenen Algenarten. In derzeit 17 Ländern wachsen die Tiere in artgerechten, naturnahen Anlagen auf.

Seit 2009 zertifiziert Naturland zudem auch nachhaltige Fischereien. Zum „Naturland Wildfisch“ Programm zählen z.B. Nilbarsch aus dem Viktoriasee, Hering aus der Ostsee und einheimische Süßwasserfische aus dem Großschutzgebiet Schaalsee. Das Naturland Wildfisch Zeichen steht nicht nur für nachhaltigen Fischfang im Einklang mit der Natur. Im Gegensatz zu anderen Zertifizierungen werden auch Sozialaspekte abgeprüft und die Verarbeitung der Produkte erfolgt konsequent ökologisch.

Naturland im Kongressprogramm der Messe

Besuchen Sie uns vom 14. – 16. Februar am Naturland Stand in Halle 5 F21 oder treffen Sie den Naturland Fischexperten Dr. Stefan Bergleiter auf einem Vortrag:

Sonntag, 14. Februar 2016

– Vortrag Verbraucher Erwartungen und klare Kriterien im Hinblick auf Zertifizierungen, 15.00 – 16.30 Uhr, Halle 5 A-58, Netzwerk Wasser und Technik

Montag, 15. Februar 2016

– Podiumsdiskussion BRANCHENDIALOG – Image Aquakultur / Tag der Aquakultur auch in Deutschland 10.30 – 13.00 Uhr, Halle 5 A-58, Netzwerk Wasser und Technik

– Vortrag Naturland Qualität in Aquakultur und Fischerei, 13.45 – 14.15 Uhr, Halle 5, F 21 Hotspot Traceability

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Mehr Öko mit Naturland: 276 neue Betriebe allein in Deutschland

Pressemitteilung, 08.01.2015

Naturland auf der IGW: Mit Partnern und Schülerprogramm in der Bio-Halle

Gräfelfing/Berlin – Nach zwei eher verhaltenen Jahren kann Naturland wieder ein deutliches Betriebs- und Flächenwachstum verzeichnen. In Deutschland liegen die Zuwächse prozentual sogar im zweistelligen Bereich. 2015 stieg die Zahl der deutschen Naturland Betriebe gegenüber dem Vorjahr um 10,5 Prozent auf über 2.900 Bauernhöfe, wie der Öko-Verband im Vorfeld der Internationalen Grünen Woche (IGW) mitteilte. Bei der Fläche betrug das Wachstum knapp elf Prozent auf gut 150.000 Hektar. Dazu kommen noch etwa 54.000 Hektar nach Naturland Richtlinien bewirtschafteter Waldfläche.

„Neben der aktuellen Krise im konventionellen Milchmarkt, die viele Bauern zum Umstellen bewogen hat, ist diese positive Trendwende auch ein Ergebnis der verbesserten Förderbedingungen in den Bundesländern“, kommentierte der Öko-Bauer und Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester die Zahlen. „Wir sind bei Naturland zuversichtlich, dass dieses Wachstum auch 2016 anhalten und sich auf weitere Betriebsarten ausweiten wird“, sagte Hohenester.

Auch international konnte Naturland seine Stellung als einer der weltweit bedeutendsten Öko-Verbände weiter ausbauen. Aktuell bewirtschaften außerhalb Deutschlands rund 35.000 Bäuerinnen und Bauern in 43 Ländern eine Fläche von etwa 118.000 Hektar nach Naturland Richtlinien. Das entspricht einem Zuwachs von rund 5.000 Hektar oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Schwerpunkt dieser positiven Entwicklung in 2015 war Europa. Für 2016 zeichnet sich darüber hinaus bereits jetzt ab, dass es auch in Südamerika und Asien wieder ein deutlicheres Betriebs- und Flächenwachstum geben wird.

Den Boden entdecken: Spannendes Schülerprogramm am Naturland Stand auf der IGW

Auf der Internationalen Grünen Woche vom 15. bis 24. Januar in Berlin können sich die Messebesucher bei Naturland in der Biohalle (1.2b) darüber informieren, was gesunde Böden alles leisten und was Öko-Bauern tun, um diese lebenswichtige Ressource zu schützen. Naturland wird mit einer Aktionsfläche sowie einem Gemeinschaftsstand mit mehreren Naturland Partnern präsent sein. Dabei wird vor allem für Kinder und Jugendliche viel geboten.

Auf der Aktionsfläche (Stand 230) des Naturland e.V. wird unter der Leitung unseres Kooperationspartners „Wissenschaft für Kids mit Tüftelfaktor“ die Grundlage des Öko-Landbaus, der Boden, genauer betrachtet. Wochentags testen Schüler Leguminosen wie Klee oder Lupinen auf ihre Kräfte und Besonderheiten. Am Pigmentetisch wird Erde gesiebt, gemörsert, gemischt und eine selbstgestaltete „Höhlen“- Tapete zeigt, wie bunt die Welt unter Tage sein kann.

Der große Maulwurfstisch lädt darüber hinaus auch am Wochenende zum Spielen ein: „Schafft der Maulwurf alle Aufgaben?“ Und im großen Regenwurmschaukasten zeigen 500 Regenwürmer, welche Bedeutung Tiere für das Erdreich haben. Beim Boden-Memory-Spiel können Kinder ihr erlerntes Wissen gleich anwenden und eine kleine Überraschung gewinnen.

Öko-faire Spezialitäten am Stand „Naturland & Partner“

Am Stand „Naturland & Partner“ direkt nebenan (Stand 231) erwarten die Gäste im Naturland Café verschiedene Kaffeespezialitäten, Kaltgetränke, Schokoriegel und Kuchen – natürlich alles in Öko-Qualität. Außerdem sind zwei Naturland Fair Partner als Aussteller mit am Stand vertreten: Beim Weingut Seck können die Besucher rheinhessische Spitzenweine kosten, bei der Hofpfisterei Ludwig Stocker GmbH kann man erfahren, was ein traditionelles Natursauerteigbrot ausmacht.

SpeiseGut, ein Naturland Fair zertifizierter Landwirtschafts- und Gemüsebaubetrieb aus Berlin, präsentiert Säfte und kaltgepresste Öle aus seiner Schauölmühle am Kladower Damm. Auch die Naturland Partner LaSelva Toskana Feinkost-Vertriebs-GmbH und Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG sind mit Produktpräsentationen vertreten. Die präsentierten Produkte der Molkerei sind zudem Naturland Fair zertifiziert.

Das Naturland Engagement für den Fairen Handel zeigt sich auch darin, dass das Forum Fairer Handel als Aussteller am Naturland Gemeinschaftsstand mit vertreten ist. Unter dem Titel „Boosting Organic: making the CAP effective“ gibt es Informationen darüber, wie die gemeinsame Agrarpolitik der EU den Öko-Landbau voranbringen kann.

Bereits zum sechsten Mal in Folge wird zum Beginn der Grünen Woche am Samstag (16.1.) auch wieder die bundesweite „Wir haben es satt“-Demonstration stattfinden. Naturland gehört zu den Trägern der Demonstration, an der im vergangenen Jahr 50.000 Menschen teilgenommen und eine andere, ökologische Landwirtschaft gefordert hatten.

Naturland auf der Internationalen Grünen Woche Berlin, 15. bis 24. Januar 2016:

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr. Verlängerte Öffnungszeiten am 16./22./23. Januar von 10.00 bis 20.00 Uhr. Biohalle 1.2b/230+231, Messegelände Eingang Süd
15. Januar, 12.30 bis 13.15 Uhr: Seminar „Öko-Landbau – Für die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume. Die Gemeinsame Agrarpolitik wirkungsvoll umsetzen.“ Veranstalter: Naturland e.V. und IFOAM EU. Halle 6.3, Pressezentrum, Raum B
15. Januar, 18.30 Uhr: Bio-Empfang des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf der Grünen Woche. Messegelände, Marshallhaus
16. Januar, 11.00 Uhr: Preisverleihung „Bayerns beste Bio-Produkte 2016“ durch Landwirtschaftsminister Helmuth Brunner. Bayernhalle (22b), große Bühne
16. Januar, 12.00 Uhr: Großdemonstration des Bündnisses „Wir haben es satt!“, Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz. Die Naturland Demo-Teilnehmer treffen sich um 11.15 Uhr am Uhrturm auf dem Potsdamer Platz.

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Markus Fadl

Pressesprecher

Naturland

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Naturland gratuliert Felix Löwenstein zum Bundesverdienstkreuz

03.12.2015, Pressemitteilung
Hohenester würdigt Verdienste des langjährigen Naturland Präsidiumsmitglieds

Gräfelfing – Naturland gratuliert seinem langjährigen Präsidiumsmitglied Dr. Felix Prinz zu Löwenstein zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Joachim Gauck. „Felix Löwenstein ist seit vielen Jahren eine der prägendsten Persönlichkeiten für Naturland wie auch für die gesamte Öko-Branche. Es erfüllt mich persönlich mit großer Freude, dass sein herausragendes Engagement für den ökologischen Gedanken nun mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt wird“, sagte der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester am Donnerstag in Gräfelfing.

Hohenester würdigte insbesondere auch die Verdienste Löwensteins als Gründungsvorsitzender des Branchenverbands BÖLW. „Wenn die Ziele des Öko-Landbaus heute allgemein anerkannt sind als ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, so ist dies zu einem ganz erheblichen Teil auch Felix Löwenstein zu verdanken. Im BÖLW hat er die Öko-Branche zusammengeführt und verleiht ihr bis heute eine gemeinsame, nämlich seine starke Stimme“, unterstrich der Naturland Präsidiumsvorsitzende.

Entwicklung von Naturland über lange Jahre maßgeblich mitbestimmt

Bei Naturland war Löwenstein insgesamt 16 Jahre lang, von 1998 bis 2014, als Mitglied im Präsidium des Öko-Verbands ehrenamtlich aktiv – und damit länger als jeder andere Naturland Bauer. Löwenstein prägte den Verband in dieser Zeit durch eine ganze Reihe richtungsweisender Entscheidungen maßgeblich mit. „Ich denke gerne an die vielen gemeinsamen Sitzungen zurück, bei denen wir immer in freundschaftlicher Atmosphäre um den richtigen Weg für Naturland und den Öko-Landbau gerungen haben.“

Felix Prinz zu Löwenstein studierte Agrarwissenschaften in Weihenstephan und schloss das Studium 1982 mit der Promotion ab. Danach verbrachte er drei Jahre als Entwicklungshelfer auf Haiti, bevor er 1986 den elterlichen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb nahe Darmstadt übernahm und 1992 auf Bio umstellte. Seitdem wird das Hofgut Habitzheim nach Naturland Richtlinien bewirtschaftet. Als Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) ist Löwenstein der politische Vertreter der deutschen Öko-Branche. Er ist Autor zweier vielbeachteter Bücher zum Thema Öko-Landbau und Welternährung.

Markus Fadl
Pressesprecher

Naturland
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Naturland zum Weltbodentag am 5. Dezember Öko-Bauern sind Bodenschützer

04.12.2015, Pressemitteilung

Gräfelfing – Gesunde Böden sind die Grundlage für eine langfristige Ernährungssicherung, in Deutschland wie auch weltweit. Sie sind weniger betroffen von Erosion, können mehr Wasser und CO2 speichern und sind so besser geeignet, den Herausforderungen des Klimawandels zu trotzen. Der Öko-Landbau leistet durch seine nachhaltige Wirtschaftsweise einen erheblichen Beitrag zum Aufbau und Erhalt gesunder Ackerböden. Um das Wissen über den Boden und seine Pflege bei den Öko-Bauern zu vertiefen, hat Naturland als erster Öko-Verband in Deutschland die Ausbildung zum „Bodenpraktiker“ eingeführt. Dieses Jahr fand das Seminar zum vierten Mal statt.

„Die Teilnehmer erhalten praktisches Wissen, das auf dem eigenen Betrieb angewandt werden kann. Darüber hinaus werden sie aber auch zu Multiplikatoren ausgebildet, die ihr Wissen an andere Landwirte weitergeben“, erläutert Werner Vogt-Kaute, Naturland Fachberater und Organisator der Veranstaltung. Im Rahmen der neun Monate dauernden Weiterbildung wurden Öko-Landwirten von Experten neue Erkenntnisse über nachhaltige Bodenbearbeitung sowie nützliches Wissen über Bodenarten und –eigenschaften vermittelt. Eberhard Räder, Naturland Bauer und Bodenpraktiker aus Bayern, kann seine Böden jetzt besser überwachen: „Durch die Nitratuntersuchung, die ich selbst durchführen kann, habe ich eine Übersicht, wie die Stickstoffdynamik auf meinen Böden im Wasserschutzgebiet ist“.

Zwei Bodenpraktiker-Seminare im „Jahr des Bodens“

Naturland führte 2013 als erster Öko-Verband in Deutschland zusammen mit BioForschung Austria die Ausbildung zum „Bodenpraktiker“ ein. Bei der jährlich stattfindenden Veranstaltungsreihe können sich 20 Öko-Bauern zum Thema nachhaltige Bodenbearbeitung weiterbilden. Im von der UNO ausgerufenen „Internationalen Jahr des Bodens 2015“ wurden von Naturland gleich zwei Bodenpraktiker-Seminare angeboten. Zudem informierte Naturland auf Fach- und Verbrauchermessen die Besucher über die Leistungen des Öko-Landbaus für eine langfristige Sicherung gesunder Böden.

Öko-Bauern verzichten auf mineralische Stickstoffdünger, deren Herstellung große Mengen fossiler Energie verschlingt und dabei Treibhausgase freisetzt. Stattdessen wird die Bodenfruchtbarkeit durch den Einsatz organischen Düngers und den Anbau so genannter Leguminosen gefördert, die Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern. Durch gezielten Humusaufbau können ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen überdies CO2 langfristig im Boden binden. Gesunde Böden sind weniger betroffen von Erosion, können Wasser besser speichern und können so Extremwetterereignissen wie langen Trockenperioden besser trotzen. Die Tierhaltung ist im Öko-Landbau direkt an die zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Nutzfläche gebunden. Öko-Bauern halten weniger Tiere, was eine Überdüngung der Böden verhindert und zugleich weniger Treibhausgase verursacht.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Naturland zur UN-Klimakonferenz in Paris – Potenzial des Öko-Landbaus für den weltweiten Klimaschutz nutzen

Pressemitteilung, 24.11.2015

Gräfelfing – Der ökologische Umbau der Landwirtschaft muss ein zentraler Bestandteil der Strategie im Kampf gegen den Klimawandel werden. „Konventionelle Landwirtschaft und exzessiver Fleischkonsum sind für mehr als ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Dass es auch anders geht, macht der Öko-Landbau seit Jahrzehnten erfolgreich vor“, sagte Hans Hohenester, Öko-Landwirt und Naturland Präsidiumsvorsitzender, am Dienstag in Gräfelfing mit Blick auf die anstehende UN-Klimakonferenz in Paris.

„Wenn wir dieses Potenzial endlich konsequent nutzen, kann die Landwirtschaft einen maßgeblichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele beitragen“, unterstrich Hohenester. Er forderte die Bundesregierung auf, das seit Jahren in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verankerte Ziel von mindestens 20 Prozent Öko-Landbau endlich aktiv und mit Nachdruck zu verfolgen.

„Wir brauchen eine klare Festlegung, bis wann dieses Ziel erreicht werden soll. Und wir brauchen ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zum Öko-Landbau als Leitbild einer nachhaltigen, umwelt- und klimaschonenden Landwirtschaft“, forderte der Naturland Präsidiumsvorsitzende. Dann könne die von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt geplante „Zukunftsstrategie Öko-Landbau“ zu einem wichtigen Baustein der Klimapolitik des Bundes werden.

Zum Hintergrund:

Die Landwirtschaft produziert laut Weltagrarbericht durch Tierhaltung, Düngung und Energieverbrauch 14 Prozent der weltweiten Treibhausgase. Rechnet man die Rodungen von Urwäldern für den Futtermittelanbau hinzu, sind es sogar 30 Prozent. Der Öko-Landbau schneidet hierbei deutlich besser ab als die konventionelle Landwirtschaft, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen.

Öko-Bauern verzichten auf mineralische Stickstoffdünger, deren Herstellung große Mengen fossiler Energie verschlingt und dabei Treibhausgase freisetzt. Stattdessen wird die Bodenfruchtbarkeit durch den Anbau so genannter Leguminosen gefördert, die Stickstoff aus der Luft im Boden anreichern. Durch gezielten Humusaufbau können ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen überdies CO2 langfristig im Boden binden. Gesunde Böden sind weniger betroffen von Erosion, können Wasser besser speichern und sind so besser geeignet, Herausforderungen des Klimawandels wie extremen Trockenheiten zu trotzen.

Die Tierhaltung ist im Öko-Landbau direkt an die zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Nutzfläche gebunden. Öko-Bauern halten weniger Tiere, was eine Überdüngung der Böden verhindert und zugleich weniger Treibhausgase verursacht. Funktionieren kann das aber nur, wenn die Verbraucher weniger Fleisch essen, dafür aber in besserer, ökologischer Qualität.

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Naturland und Lammsbräu: Gemeinsam mit Europaabgeordnetem Deß für praxisgerechte Neufassung der EU-Öko-Verordnung

Presseinformation

– Europaabgeordneter und agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß zum politischen Austausch mit Neumarkter Lammsbräu und Naturland auf Öko-Hof Stephan in Seubersdorf bei Neumarkt

-Neufassung der EU-Öko-Verordnung darf positive Entwicklung der bayerischen Öko- Branche nicht ausbremsen und muss praxisgerecht sein

– Forderungskatalog der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) überreicht

Seubersdorf, 11.08.2015 – Die Generalbevollmächtige von Neumarkter Lammsbräu und AöL-Vorstand Susanne Horn und der Naturland Präsidiumsvorsitzende Hans Hohenester sind sich mit dem Europaabgeordneten und agrarpolitischen Sprecher der EVP-Fraktion Albert Deß einig: Die Neufassung der EU-Öko-Verordnung darf auf keinem Fall zu Lasten der bayerischen Öko-Branche gehen. Der Europaabgeordnete besuchte an diesem Dienstag, auf Einladung von Neumarkter Lammsbräu und Naturland, den Naturland Hof Stephan in Seubersdorf, in der Nähe von Neumarkt in der Oberpfalz. „Der Öko-Landbau leistet nicht nur einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag, indem er für gesunde Böden, mehr Artenvielfalt und eine lebenswerte Umwelt sorgt, er schafft auch nachweislich Arbeitsplätze und eine nachhaltige Wertschöpfung in der Region“, so Hans Hohenester. „Lammsbräu und seine Erzeugergemeinschaft für ökologische Braurohstoffe EZÖB, zu der auch der Naturland Hof Stephan gehört, machen das seit über zwei Jahrzehnten absolut beispielhaft vor“, so Hohenester weiter.

„Die positiven Entwicklungen der letzten 25 Jahre dürfen jetzt nicht durch eine praxisuntaugliche Neufassung der EU-Öko-Verordnung gefährdet werden“, warnte der Naturland Präsidiumsvorsitzende. Statt beispielsweise die bewährte Prozesskontrolle des Öko-Landbaus aus konventionellem Denken heraus unnötig in Frage zu stellen müsse der Öko-Landbau durch geeignete Maßnahmen weiter gestärkt werden, wie es der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner mit seinem BioRegio 2020 Programm vormache, so der Hohenester. „Nach dem leider in vielerlei Hinsicht untauglichen Vorschlag des EU-Agrarministerrats zur Neufassung der EU-Öko-Verordnung vom 16. Juni, ist jetzt das EU-Parlament gefordert“, ergänzt die Lammsbräu-Generalbevollmächtigte Horn. „Das Parlament muss jetzt auf Basis seines schon am 7. Mai vorgelegten Berichts einen gangbaren Weg finden, der der Öko-Branche in Bayern und ganz Europa nützt, anstatt sie unnötig auszubremsen“, so Horn. Wie dieser aussehen sollte, skizziert ein Zwölf-Punkte-Papier der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL), das Horn beim Austausch an die Gesprächspartner aus Politik und Öko-Branche übergab.

Ähnlich sieht das Albert Deß, Europaabgeordneter und agrarpolitischer Sprecher der EVP Fraktion. „Der Vorschlag der Kommission ist von Anfang an in die falsche Richtung gegangen. Ich teile hier die Besorgnis der Öko-Branche. Eine Überarbeitung der EU-Öko-Verordnung muss das Ziel haben den Öko-Landbau auch für die Zukunft auf eine stabile Basis zu stellen und für mehr Öko-Landbau und nicht für weniger zu sorgen.“ Der Europaabgeordnete sagte deshalb zu, sich in Brüssel und Straßburg für eine praxisgerechte Neufassung der EU-Öko-Verordnung einzusetzen und dabei den Forderungen der Öko-Branche das nötige Gehör zu verschaffen.

Sollte es in den Verhandlungen von Rat und Parlament zur Revision der EU-Öko-Verordnung nicht gelingen, den Rechtsrahmen für die Öko-Landwirtschaft praxistauglich weiterzuentwickeln, müsse aber auch ein vorrübergehender Abbruch der Verhandlungen eine Option sein, so die Vertreter von Naturland und Lammsbräu unisono.

Zum Hintergrund
Im März 2014 hat die EU-Kommission eine umstrittene Vorlage für ein neues Bio-Recht vorgelegt. Der EU-Agrarrat stimmte seine Position dazu im Juni 2015 ab. Im Herbst starten EU-Agrarrat und -Parlament den von der EU-Kommission moderierten Trilog-Prozess, um das neue EU-Öko-Recht final auszuhandeln.

Neumarkter Lammsbräu

Neue Wege beschreiten und sich dabei an den Grundprinzipien der Natur orientieren – das kennzeichnet die Neumarkter Lammsbräu seit langem. Als junger Chef einer Familienbrauerei mit über 380-jährigen Geschichte, machte sich der heutige Inhaber Dr. Franz Ehrnsperger schon in den 1970er Jahren auf die Suche nach den besten Rohstoffen für sein Bier – und wurde im ökologischen Landbau fündig. Und auch die Idee dahinter überzeugte ihn. Die aus dieser Überzeugung entstandenen Umweltrichtlinien prägen das Unternehmen bis heute und legten den Grundstein für eine ganz eigene „Bio-Tradition“. Inzwischen ist die Neumarkter Lammsbräu Marktführer für Bio-Bier und produziert mit rund 110 Mitarbeitern und unter ausschließlicher Verwendung kontrolliert-ökologischer Zutaten 80.500 hl Bier und 98.600 hl alkoholfreie Getränke pro Jahr, darunter die now-Bio-Limonaden und das erste nach Bio-Richtlinien zertifizierte Mineralwasser BioKristall. Getränke, die nicht nur höchsten Genuss versprechen, sondern immer auch die Gewissheit beinhalten, mit jedem Schluck den Umweltschutz zu fördern.

Mehr zu Lammsbräu unter www.lammsbraeu.de/

Naturland

Seit über 30 Jahren gehen Naturland Bauern und Verarbeiter als Pioniere voran. Aktuell wirtschaften in Deutschland mehr als 2.600 Naturland Betriebe auf einer Fläche von gut 136.000 ha, international bewirtschaften über 38.000 Bauern eine Fläche von gut 113.000 ha. Für Naturland bedeutet Öko-Landbau, Tradition mit der Moderne und Erfahrungen mit dem Mut zu Neuem zu verbinden. Naturland Bauern und Verarbeiter wirtschaften nicht gegen die Natur, sondern mit ihr. Sie bewahren die Artenvielfalt, sorgen für fruchtbare Böden, schützen das Wasser und wirken dem Klimawandel entgegen. So entwickeln sie die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft beständig weiter. Naturland Bauern und Verarbeiter wirtschaften mit Blick auf die nachfolgenden Generationen und entwickeln Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Ihr Weg zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise lautet: ökologisch, zukunftsweisend und fair.
Zum Hintergrund

Mehr zu Naturland unter http://www.naturland.de/de/

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Dr. Daniel Haussmann
Thomas Pfaff Kommunikation
Tel.: +49-89-992496-54
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Sebastian Mittermaier
Referent Agrarpolitik/Landbau
Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.
Tel  +49 (0) 89-89 80 82-27 / 0172 6598387
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