Umweltverbände fordern naturverträgliche Energiewende

DNR, BUND und EUROSOLAR fordern auf dem vierten Energiewendeforum zum naturverträglichen Erneuerbare Energien- Ausbau auf / Ökoenergielabels Grüner Strom und Grünes Gas haben sich als Schnittstelle zwischen Umweltschutz und Energiewirtschaft bewährt

Bonn/Frankfurt, 08. November 2017. Deutscher Naturschutzring, BUND und EUROSOLAR fordern den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien. Belange von Klima- und Umweltschutz, Bürgerinnen und Bürgern sowie der Energiewirtschaft müssen konstruktiv miteinander abgewogen werden, erklären die Trägerverbände des Grüner Strom Label e.V.

„Die Energiewende ist eine Notwendigkeit für den globalen Klimaschutz und ein wesentlicher Schritt zur Transformation. Sie ist zwingend für ein nachhaltiges Gesellschaftsmodell und eine Antwort auf zahlreiche Krisen“,
so Florian Schöne, Generalsekretär des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR), bei seiner Key-Note zum 4. Energiewendeforum des Grüner Strom Label e.V. „Neben einem Klimaschutzgesetz fordern wir die Halbierung der Energieerzeugung durch Kohle und Öl. ‚Efficiency First‘ muss zudem als Leitprinzip verankert werden, sei es bei Energieerzeugung und -verbrauch oder im Gebäudesektor. Auch im Verkehrssektor muss enorm viel für eine Dekarbonisierung passieren – Stichwort saubere Elektrifizierung“, erläuterte er einige Kernforderungen
des DNR.

Das Thema ‚Naturverträgliche Energiewende‘ ist auch vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen und der UN-Weltklimakonferenz COP 23, die zwischen dem 6. und 17. November in Bonn stattfindet, aktueller denn je.

„Unser Ziel ist eine ökologisch verträgliche und sozial gerechte Energiewende“, erklärte auch Dr. Werner Neumann, Sprecher Arbeitskreis Energie des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Bei der Ausgestaltung der Energiewende spielen Naturverträglichkeit und Bürgernähe eine entscheidende Rolle. Vertrauen in umfassende Prüfung und Minimierung der Auswirkungen auf den Naturschutz schafft Akzeptanz. Eigene Beteiligung und Mitwirkung schafft Vorteile durch Teilhabe. Damit kann der umweltverträgliche, bürgernahe und gerechte Ausbau erneuerbarer Energien vorangehen.“

„Umwelt- und Verbraucherverbände sowie die Akteure der Energiewirtschaft müssen auf verschiedenen Ebenen zusammenarbeiten und nicht gegeneinander“, stimmte Rosa Hemmers von EUROSOLAR, der europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, zu. „Dass dies funktioniert, zeigen die Ökoenergie-Labels Grüner Strom und Grünes Gas: Die Gütesiegel stellen sicher, dass den hohen Ansprüchen der Umweltverbände Rechnung getragen wird. Gleichzeitig zeigen sie Energieversorgern praxisnahe Wege auf, wie man in eine nachhaltige Energiezukunft investieren kann, ohne dabei ökonomische Aspekte außer Acht zu lassen“, erläuterte Hemmers weiter.

Im Rahmen des 4. Energiewendeforums, der Jahrestagung des Grüner Strom Label e.V., äußerten sich die drei Umweltverbände zu Risiken und Chancen der zukünftigen Energiewende. Am 19. und 20. Oktober kamen in Frankfurt am Main rund 70 Teilnehmer zusammen, aus Energiewirtschaft, Umwelt- und Naturschutz, öffentlichen Institutionen sowie Forschung und Entwicklung. Das Energiewendeforum fand bei der Mainova AG statt, langjähriger Anbieter von Ökostrom mit Grüner Strom-Label, unterstützt durch die Deutsche Kreditbank und das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main.

Eine Rückschau zum 4. Energiewendeforum ist zu finden unter: www.energiewendeforum.de

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner
Christian Knops, 0228 92667 14, c.knops@gruenerstromlabel.de




Ökostrom und Biogas: Viele Öko-Tarife scheren sich nicht um Naturverträglichkeit

Grüner Strom Label e.V. startet Dialogforum Naturverträgliche Energiewende an der Schnittstelle zwischen Energiewirtschaft, Naturschutzverbänden und Bürger*innen / Öffentliche Online-Umfrage läuft bis September

Bonn, 6. Juli 2017. Verbraucher*innen, die Ökostrom oder Biogas beziehen, wollen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die meisten Tarife sind aber aus Umweltsicht nicht empfehlenswert: sie schaffen keinen Mehrwert für die naturverträgliche Gestaltung der Energiewende. Bei Tarifen mit den Ökosiegeln Grüner Strom und Grünes Gas dagegen gelten hohe Umweltanforderungen. Mit dem neuen Dialogforum Naturverträgliche Energiewende bietet der Grüner Strom Label e.V. nun eine Schnittstelle für den Austausch verschiedener Interessensgruppen. Die Erkenntnisse fließen auch in die Fortentwicklung der Labels ein.

„Unser Ziel ist eine ökologisch, ökonomisch und sozial gerechte Energiewende“, so Dr. Werner Neumann, Vorstandsmitglied des Grüner Strom Label e.V. und Sprecher Arbeitskreis Energie des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Durch die Zusammenarbeit mit Energieversorgern und unseren Trägern wie BUND, Deutscher Naturschutzring und NABU sowie dem direkten Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern möchten wir Impulse für einen konstruktiven Dialog und einen umweltverträglichen, bürgernahen Ausbau erneuerbarer Energien setzen.“

Teil des Dialogforums Naturverträgliche Energiewende ist eine Online-Umfrage: Teilnehmer können unter anderem Erfahrungen in Bezug auf Erneuerbare Energien-Anlagen im eigenen Umfeld angeben und sich zur Bedeutung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten im Kontext einer nachhaltigen Energiewende äußern. Ziel der Umfrage ist ein besseres Verständnis für die Perspektiven verschiedener Anspruchsgruppen, wie Energiewirtschaft, Klima- und Naturschutzorganisationen sowie Bürger*innen.

Bis Ende September ist jede und jeder Interessierte eingeladen, an der öffentlichen Befragung teilzunehmen. Gleichzeitig werden Fachgespräche mit Vertretern verschiedener Anspruchsgruppen geführt. Die Erkenntnisse der Online-Umfrage werden Ende 2017 veröffentlicht und fließen ein in die zukünftige Arbeit des Vereins – so auch in die Fortentwicklung der Energielabels Grüner Strom und Grünes Gas.

Mit den Gütesiegeln können Energieversorger ihre Ökostrom- oder Biogastarife auszeichnen lassen. „Energieprodukte, die eines unserer Gütesiegel tragen, werden regelmäßig überprüft“, erläutert Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Damit wird sichergestellt, dass sie den anspruchsvollen Kriterien der Umweltverbände gerecht werden. So können Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein, dass sie einen echten Mehrwert für die naturverträgliche Energiewende schaffen.“

Weitere Informationen zum Dialogforum Naturverträgliche Energiewende unter:

http://www.gruenerstromlabel.de/aktuelles/dialogforum-naturvertraegliche-energiewende/

Direkt zur Online-Umfrage:

https://lamapoll.de/Dialogforum_Naturvertraegliche_Energiewende/

 

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner

Christian Knops, 0228 92667 14, c.knops@gruenerstromlabel.de




Original Beans sticht mit AIDA Cruises in See

Die nachhaltige Spitzenschokoladenfirma Original Beans fasst Fuß im Tourismus und freut sich über eine umfangreiche Kooperation mit AIDA Cruises: Ab sofort beliefert das Unternehmen die Gourmet-Restaurants der gesamten AIDA Flotte mit seinen preisgekrönten Schokoladen. Durch den Genuss exklusiver Schokoladen-Desserts, -Kuchen und -Gerichte schützen die AIDA Gäste somit während ihres Urlaubs an Board gleichzeitig die Umwelt, denn Original Beans pflanzt für jede verkaufte Tafel einen Baum in den wichtigsten Regenwaldregionen der Welt und ist als einige Schokolade klima-positiv. AIDA Cruises begeht mit der Zusammenarbeit einen weiteren klaren Schritt in der Umsetzung ehrgeiziger Nachhaltigkeitsziele und erhält von Original Beans einen mit Pricewaterhouse Coopers entwickelten Nachhaltigkeitsbericht, den „Chocolate Footprint“. Dieser ermittelt die ökologischen und sozialen Auswirklungen der Schokolade im Hinblick auf biologische Vielfalt, Klima, Lebensbedingungen der Kleinbauern sowie Rechte von Frauen und Kindern.

 

„Wir freuen uns sehr, dass sich AIDA für Original Beans entschieden hat und neben der erstklassigen Qualität unserer Produkte auch unser Naturschutzengagement mitträgt. In Deutschlands gehobener Gastronomie sowie im Feinkost- und Bioeinzelhandel sind wir inzwischen fest verankert. Jetzt nimmt uns AIDA mit auf die Reise in ein ganz neues Geschäftsfeld“, sagt Philipp Kauffmann, Gründer und CEO von Original Beans. „AIDA legt großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit – beides bietet Original Beans und ist somit für uns genau der richtige Partner“, fügt Dr. Monika Griefahn, Direktorin für Umwelt und Gesellschaft bei AIDA Cruises hinzu.

 

Die seltensten Kakaosorten der Welt

Die Original Beans Kakaos stammen aus den entlegensten Orten der Erde: der Beni Savanne im bolivianischen Amazonas, dem Piura Flusstal in Peru, dem pazifischen Regenwald in Esmeraldas in Ecuador, dem Virunga Nationalpark im Ost-Kongo, aus Papuas Regenwäldern in Indonesien und den Udzungwa Bergen in Tanzania – allesamt Hotspots des weltweiten Artenreichtums, die durch nachhaltigen Kakaoanbau geschützt werden können. Die einzigartigen Kakaos werden in der Schweiz in kleinen Mengen geröstet und ultra-schonend nach alter Tradition conchiert. So werden die authentischen Geschmacksnuancen der Originalkakaos bewahrt. Die Rezepte basieren auf den minimalen Zutaten: Kakaobohnen, Kakaobutter, roher Rohrzucker (sowie Milch bei den Milchschokoladen) und sind frei von Zusätzen wie Lecithin oder Vanille. Das Ergebnis: intensiver Schokoladengeschmack und schillernde Kakaofruchtaromen. Das Sortiment besteht aus acht verschiedenen Sorten, davon fünf vegane, zwei Milchschokoladen sowie eine weiße Sorte.

 

Ein rigoros nachhaltiges Geschäftsmodell

In siebter Familiengeneration verfolgt der Münchner Philipp Kauffmann die Ziele des Naturschutz und der Nachhaltigkeit. 2008 gab er seinen Job bei den United Nations auf und gründete nach dem Motto „treat yourself, treat the Earth“ die Schokoladenfirma Original Beans, die seither als eine der besten und innovativsten in ihrer Industrie gilt. Die Kunden von Original Beans – Spitzenköche wie Jamie Oliver und Tim Mälzer, Unternehmen wie AIDA und Virgin Airlines, Luxuskaufhäuser wie dem KaDeWe oder Biomärkte wie Alnatura – verbindet die Wertschätzung hervorragender Produktqualität sowie ökologischer und sozial nachhaltiger Produktionskriterien. Philipp Kauffmann erklärt: „Das Geschäftsmodell unseres Unternehmens ist ein Kreislauf mit dem Ziel, der Erde zurückzugeben, was wir ihr durch Konsum nehmen. Mit unserer Wertschöpfung versuchen wir große Probleme unserer Zeit zu lösen: Den Erhalt der Regenwälder und der biologischen Vielfalt, Armut, Konflikte und Migration. Der Genuss der besten Schokolade der Welt kann die Konsumenten dazu bringen, sich mit diesen Dingen auseinander zu setzen und einen höheren Preis für Schokolade zu bezahlen. Und diesen Preis setzen wir bei Original Beans in messbare soziale und ökologische Nachhaltigkeit um.“ Zusammen mit Kakaoexperten sucht, schützt und verarbeitet Philipp Kauffmann die seltensten Kakaosorten der Welt zu Gourmetschokolade, gibt so tausenden Bauernfamilien eine neue und faire Einkommensquelle und forstet gleichzeitig den bedrohten Regenwald wieder auf.

Über Original Beans

Mit dem Genuss erstklassiger Schokolade die Welt verbessern – das ist der Grundgedanke von Original Beans. Denn das Unternehmen sucht, schützt und verarbeitet die edelsten und seltensten Kakaosorten der Welt zu exklusiver Spitzenschokolade und pflanzt für jede verkaufte Tafel einen Baum im Regenwald. Das Motto „treat yourself, treat the Earth“ zahlt sich aus: Die Schokolade wird von deutschen und internationalen Sterneköchen, Patissiers und Endkunden geliebt und ist mit zahlreichen Gourmet- und Nachhaltigkeitspreisen ausgezeichnet. Und aufgrund der konsequenten Regenwald-Aufforstung und dank der kompostierbaren Folie und Verpackung ist Original Beans als einzige Schokolade klima-positiv.

Weitere Informationen zu Original Beans, den Schokoladen, Spitzenköchen, den Naturschutz- und Sozialprojekten auf www.originalbeans.com/de sowie auf www.facebook.com/originalbeans.




Original Beans startet Frauen-Kampagne

  • Empowerment through chocolate: Das Original Beans Projekt „Femmes de Virunga“ hat seit 2013 die Lebensbedingungen von hunderten Frauen im Ost-Kongo dramatisch verbessert.
  • Grüße an die Femmes de Virunga: Zum Internationalen Frauentag startet Original Beans eine völkerverbindende soziale Grußkampagne zur Stärkung des Projekts und der Auseinandersetzung mit der Herkunft von Produkten

 

März, 2016: Am 8. März 2016 ist Internationaler Frauentag – ein Datum an dem weltweit Gleichberechtigung und Frauenrechte im Mittelpunkt stehen. So auch bei der nachhaltigen Schokoladenfirma Original Beans, die in einer der frauenfeindlichsten Regionen der Welt – im vom Bürgerkrieg zerrüttenden Ost-Kongo D.R., entlang des Virunga Nationalparks – vor drei Jahren ein erfolgreiches Frauenprojekt ins Leben gerufen hat. Seit 2013 haben schon hunderte (Kakao-) Bäuerinnen Lesen und Schreiben gelernt, ihre Führungskapazitäten entfaltet und zum ersten Mal in ihrem Leben selbständige Haushalteinkommen erwirtschaftet. Außerdem haben sie erstmals selbst vor Ort Schokolade hergestellt, deren Verbreitung und Verkauf der weitverbreiteten Mangelernährung unter den Kindern der Kakaobauern entgegenwirken kann. Das Projekt wird durch Einnahmen der preisgekrönten, dunklen Milchschokoladensorte „Femmes de Virunga 55%“ finanziert.

 

Völkerverbindende Kampagne

Am Internationalen Frauentag stellt Original Beans dieses Projekt in den Mittelpunkt einer Kampagne, mit der mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und die Auseinandersetzung mit der Herkunft von Produkten geschaffen werden soll: Auf der Webseite femmes.originalbeans.com sammelt das Unternehmen bis zum 24. März 2016 „Grüße an die Femmes de Virunga“ und verbindet so die VerbraucherInnen direkt mit den Produzentinnen. Alle Grüße werden gesammelt und nach Ablauf der Aktion den Frauen im Kongo übergeben und über soziale Netzwerke veröffentlicht. Die Nachrichten von den VerbrauchInnen sollen den „Femmes de Virunga“ zeigen, wie sehr ihre Arbeit geschätzt wird, sie in ihrem Weg bestärken und ermutigen, sich weiterhin für ihre Unabhängigkeit einzusetzen. Bei den VerbrauchInnen wiederum soll die Aktion mehr Bewusstsein für die Arbeit und das Leben der Produzentinnen und die Herkunft von Kakao hervorrufen.

 

„Kakao vertreibt die Armut aus meinem Zuhause“, sagt die 45-jährige Marceline Katungu Lusasa. Die 40-jährige Léontine Kavira Kahansa, Mutter von zehn Kindern, fügt hinzu: „Die Trainer haben uns beigebracht, uns finanziell unabhängig zu machen und Initiative zu ergreifen – sei es in der Familie oder als Bäuerin.“ Denn eine Frau im Ostkongo zu sein, ist extrem hart. Fremdbestimmung, Ausnutzung und Schändung sind an der Tagesordnung. Durch das Original Beans Projekt „Femmes de Virunga“ haben Frauen die Möglichkeit, sich aus der traditionellen Abhängigkeit von Männern zu lösen und ihr unternehmerisches Potential zu verwirklichen.

 

 

Hintergrundinformationen: Stärkung von Frauen durch Kakao

Ziel des Projekts ist die Etablierung einer kulturell unterstützten wirtschaftlichen Stellung von Frauen im ost-kongolesischen Kakaosektor. Dafür qualifiziert Original Beans gemeinsam mit der eigens von dem Unternehmen ins Leben gerufenen lokalen Non Govermental Organisation „IDAD“ Bäuerinnen als Qualitätsmanagerinnen von nachhaltig erwirtschaftetem Virunga Kakao. Zum Beispiel werden die Frauen geschult, wie sie Kakaogärten ökologischer bestellen und den erwirtschafteten Edelkakao besser ernten und verarbeiten können. In Verkostungen lernen sie, wie man Kakao auf seine Qualität hin prüft. Weitere Tipps und Austausch zum Thema Kakao & Co ermöglicht ein lokales Radioprogramm von und für Frauen. Zusätzliche Alphabetisierungs- und Leadership-Kurse wecken ihren Unternehmergeist. Außerdem haben die Frauen zum ersten Mal vor Ort Schokolade produziert, deren Verbreitung und Verkauf der weitverbreiteten Mangelernährung unter den Kindern der Kakaobauern entgegenwirken kann.

 

Die neu gewonnen Fähigkeiten setzen die Frauen von Virunga in der selbstständigen Betreuung der Original Beans Baumschulen vor Ort um. Jede Teilnehmerin bekommt als Gegenleistung kostbare Kakaopflänzchen zum selber Anbauen – ein wertvolles Gut und gleichzeitig Kapital, das ihre Stellung in der Gemeinschaft stärkt und gleichzeitig zur Wiederaufforstung rund um den artenreichen Virunga Nationalpark beiträgt. Getreu dem Original Beans Motto: „Jede Tafel : Ein Baum“.

 

Weitere Informationen zum Femmes de Virunga Projekt finden sich auf der Webseite www.originalbeans.com/de/baumtracker/femmes-de-virunga/.

 




Einladung: Übergabe des Bürgerratschlags zur Ressourcenschonung am 6. November 2015 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin

Einladung

Wie lässt sich der Verbrauch von Ressourcen in Deutschland reduzieren, von Metallen, Holz oder auch Landflächen zum Beispiel? Dazu haben sich 200 Bürger in fünf Bürgerwerkstätten Gedanken gemacht und ihre Vorschläge entwickelt. Diese fließen jetzt in die Ressourcenstrategie der Bundesregierung ein. Genauer gesagt in das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess II). Erstmalig wird das Programm damit durch Bürgerbeteiligung weiterentwickelt.

Vertreterinnen und Vertreter aller fünf Bürgerwerkstätten und des Online-Dialogs (Bürgerbotschafter) haben die zentralen Empfehlungen des Bürgerdialogs zur Ressourcenschonung in einem „Bürgerratschlag“ zusammengefasst. Am 6. November nimmt ihn Bundesumweltministerin Barbara Hendricks offiziell entgegen. Neben der Bundesministerin und den Bürgerbotschafterinnen und -botschaftern werden Vertreterinnen und Vertreter des BMUB, des Umweltbundesamtes sowie der Journalisten anwesend sein. Wir würden uns freuen, auch Euch an diesem Tag im BMUB Berlin begrüßen zu dürfen.

Datum: Freitag, 6. November 2015
Uhrzeit: 12.30–13.40 Uhr
Ort: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Raum 5.131, Stresemannstraße 128–130, 10117 Berlin

Weitere Informationen findet Ihr unter http://www.gespraechstoff-ressourcen.de und bei Twitter unter https://twitter.com/progressdialog