MIT KONSUM DIE WELT RETTEN ODER WARUM NACHHALTIGKEIT KEIN KOMPROMISS IST?

6. Auflage der Nachhaltigkeitsmesse VEGGIENALE & FAIRGOODS am 3./4. Dezember in Hamburg

Berlin/Hamburg. Die VEGGIENALE & FAIRGOODS – Messe für pflanzlichen Lebensstil und ökologische Nachhaltigkeit findet am Wochenende des 3. und 4. Dezember 2022 im Cruise Center Altona und damit bereits in der 6. Auflage in der Hansemetropole statt.

Das Spektrum reicht u.a. von Bio-Food, Upcycling, Ökostrom, Fairtrade, nachhaltigen Geldanlagen bis hin zu ethisch-korrekter Mode und Angeboten zur pflanzenbasierten gesunden Ernährungs- und Lebensweise. „Information und Aufklärung stehen dabei im Vordergrund“, sagt Daniel Sechert vom Veranstalter ECOVENTA. Daher sind nicht nur „eingefleischte“ Veganer und „Ökos“ eingeladen, sondern auch die Menschen, die Nachhaltigkeit im Alltag bisher eher als nachteiligen Kompromiss sehen.

Neben dem Marktplatz mit Angeboten zum Entdecken, Probieren und Kaufen gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Kochshows und Kindertheater. So sind u.a. Buchautor und Vegan-Koch Timo Franke sowie der Raw-Food-Experte Boris Lauser am Start. Das vollständige Programm ist unter https://veggienale.de/besuchen/hamburg-2022 veröffentlicht. Tickets gibt es bereits ab 7,00 EUR im Online-Vorverkauf oder an den Tageskassen ab 8,00 EUR. Kinder haben freien Eintritt.

Die Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr. Die jeweils ersten 333 Tagesgäste erhalten kostenfreie Goodiebags.

Alle weiteren Infos gibt es aufveggienale.de/besuchen/hamburg-2022.

Bilder / Fotos können angefordert werden per Mail an presse@ecoventa.de.

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Veggienale & FairGoods – Öko meets vegan.

Termine 2022 /2023:
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Hamburg am 3./4. Dezember ´22
Berlin am 21./22. Januar ´23
Hannover am 4./5. März ´23
Nürnberg am 11./12. März ´23
Köln, 22./23. April ´23
München, 29./30. April ´23
Region Stuttgart am 16./17. September ´23
Konstanz am 7./8. Oktober ´23
Frankfurt am 28./29. Oktober ´23
Münster am 4./5. November ´23

www.veggienale.de

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ECOVENTA GmbH
Agentur für ökologische Veranstaltungen
Heinrich-Roller-Str. 13
10405 Berlin

Büro: Palisadenstr. 40, 10243 Berlin

Telefon 030 555 775 201
Fax 030 555 775 209

www.ecoventa.de
sechert@ecoventa.de

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Registergericht: AG Charlottenburg Berlin, HRB 165387 B
Steuernummer: 37/271/30891
UmsatzsteuerIdentifikationsnummer: DE299543853
vertretungsberechtigter Geschäftsführer: Daniel Sechert




Re-Start der Nachhaltigkeitsmesse VEGGIENALE & FAIRGOODS am 14./15. Mai 2022 in Freiburg

Berlin/Freiburg. Nach gut zwei Jahren pandemiebedingter Pause planen die Veranstalter der Berliner Agentur ECOVENTA den Re-Start der VEGGIENALE & FAIRGOODS – Messe für pflanzlichen Lebensstil und ökologische Nachhaltigkeit im Breisgau. Das deutschlandweit einzigartige Konzept mit dem Motto „Öko + Vegan macht stark!“ gastiert damit zum zweiten Mal in Freiburg, konkret am Wochenende des 14. und 15. Mai 2022 in der Messehalle 1 des Messegeländes am Neuen Messplatz 1.

Das Spektrum reicht u.a. von Bio-Food, Upcycling, Ökostrom, Fairtrade, nachhaltigen Geldanlagen bis hin zu ethisch-korrekter Mode und Angeboten zur pflanzenbasierten, gesunden Ernährungs- und Lebensweise. Information und Aufklärung stehen dabei im Vordergrund“, sagt Daniel Sechert vom Veranstalter ECOVENTA. Daher sind nicht nur „eingefleischte“ Veganer und „Ökos“ eingeladen, sondern auch die Menschen, die Nachhaltigkeit im Alltag bisher eher als nachteiligen Kompromiss sehen.

Highlights im Rahmenprogramm sind die Top-Referate von Fach- und Kochbuch-Autor Niko Rittenau (Bestseller „Vegan Klischee Adé“ und „Vegan ist Unsinn“), der an beiden Messetagen live zu erleben ist und sich u.a. dem Thema „Vegane Ernährung in der Schwangerschaft, Stillzeit und im Kindesalter“ widmet. Zudem ist ein extra Kinderprogramm vorgesehen. Das (vorläufige) Messeprogramm ist online auf https://veggienale.de/besuchen/freiburg-2022 veröffentlicht. Alle Programmpunkte sind kostenfrei und im Eintrittspreis bereits enthalten. Der Eintritt kostet 10,00 EUR an den Tageskassen (8,00 EUR ermäßigt), im Online-Vorverkauf unter https://veggienale.de/tickets gibt es Tickets bereits ab 6,66 EUR. Kinder haben freien Eintritt.

Die Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr. Die jeweils ersten 333 Tagesgäste erhalten kostenfreie Goodiebags.
Alle weiteren Infos gibt es auf www.veggienale.de.


Veranstalter:
ECOVENTA GmbH – Agentur für ökologische Veranstaltungen
Heinrich-Roller-Str. 13
10405 Berlin
Büro: Palisadenstr. 40, 5. OG, 10243 Berlin

Ansprechpartner:
Daniel Sechert
Telefon (030) 555 775 201
E-Mail sechert@ecoventa.de

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Veggienale & FairGoods – Öko meets vegan.

Termine 2022 /2023:
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Freiburg, Messehalle 1 am 14./15. Mai ´22
Köln, Dock-2 am 21./22. Mai ´22
Nürnberg, Ofenwerk am 18./19. Juni ´22
Hannover, HCC Niedersachsenhalle am 25./26. Juni ´22
Stuttgart, Schwabenlandhalle Fellbach am 17./18. September ´22
Leipzig, agra Messepark am 8./9. Oktober ´22
Frankfurt a.M., Jahrhunderthalle am 29./30. Oktober ´22
Münster, MCC am 5./6. November ´22
Hamburg, Cruise Center Altona am 3./4. Dezember ´22
Berlin, Loewe Saal am 21./22. Januar ´23

www.veggienale.de




*VEGAN KLISCHEE ADÉ ODER WIE WIR MIT KONSUM DIE WELT RETTEN?*

Die Nachhaltigkeitsmesse Veggienale & FairGoods**findet am 17./18. Oktober 2020 zum 5. Mal in Hannover statt – Hygienekonzept von der Region Hannover genehmigt

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/Berlin/Hannover. /Seit 2015 touren die Veranstalter der Berliner Agentur ECOVENTA durch deutsche Städte mit dem Eventformat Veggienale & FairGoods – bei dem sich alles rund um einen pflanzlichen Lebensstil und ökologische Nachhaltigkeit dreht. Das deutschlandweit einzigartige Konzept mit dem Motto „Öko + vegan macht stark!“ gastiert nun zum fünften Mal in Hannover, konkret am Wochenende des 17. und 18. Oktober 2020 im Hannover Congress Centrum, Glashalle, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover.

Das Spektrum reicht u.a. von Bio-Food, Upcycling, Ökostrom, Fairtrade, nachhaltigen Geldanlagen bis hin zu ethisch-korrekter Mode und Angeboten zur pflanzenbasierten, gesunden Ernährungs- und Lebensweise. Information und Aufklärung stehen dabei im Vordergrund“, sagt Daniel Sechert vom Veranstalter ECOVENTA. Daher sind nicht nur „eingefleischte“ Veganer und Ökos eingeladen, sondern auch die Menschen, die Nachhaltigkeit bisher eher als nachteiligen Kompromiss sehen. Im Rahmenprogramm gibt es u.a. eine Kochshow mit Avantgarde-Koch Felix Blum (Peace Food).

Ein Highlight sind die Top-Referate von Fach- und Kochbuch-Autor Niko Rittenau („Vegan Klischee Adé“), der an beiden Messetagen live zu erleben ist und sich u.a. dem Thema Cultered Meat widmet („Fleisch aus Zellkulturen – die Lösung der Welternährung oder bloßer Hype?“).

Das vollständige Messeprogramm ist online veröffentlicht. Alle Programmpunkte sind kostenfrei und im Eintrittspreis bereits enthalten. Allerdings ist eine Anmeldung/Registrierung vor Ort zu den einzelnen Programmpunkten erforderlich, da die Plätze begrenzt sind.

Der Eintritt kostet 8 EUR an den Tageskassen (6 EUR ermäßigt). Im Online-Vorverkauf gibt es Tickets für 7 EUR (5 EUR ermäßigt). Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt.Die Öffnungszeiten sind Samstag und Sonntag jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr.

*COVID-19*

*Die Gesundheit und Sicherheit unserer Teilnehmer*innen hat oberste Priorität. Daher setzen wir als Veranstalter ein mit von den Behörden genehmigtes und mit den Locationsbetreibern abgestimmtes Hygienekonzept um. Weitere Informationen gibt es vor Ort oder auf www.veggienale.de/infos-zum-coronavirus .*

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Weitere Infos unter www.veggienale.de oder telefonisch 030 555775201.

*Veranstalter:*

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10405 Berlin

Büro: Palisadenstr. 40, 5. OG, 10243 Berlin

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E-Mail sechert@ecoventa.de

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Veggienale & FairGoods – Öko meets vegan.

Termine 2020 / 2021:
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Leipzig 12./13. September 2020
Münster 19./20. September 2020
Frankfurt am Main 26./27. September 2020
Köln 10./11. Oktober 2020
Hannover 17./18. Oktober 2020
Hamburg 21./22. November 2020
Stuttgart 28./29. November 2020

Berlin 23./24. Januar 2021
Freiburg 27./28. März 2021
Nürnberg 17./18. April 2021

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GRÜNE HELDEN FÖRDERPREIS 2020/2021 FÜR ÖKO-SOZIALE UNTERNEHMUNGEN,
GEMEINWOHLFÖRDERNDE GESCHÄFTSMODELLE UND HERZBLUTPROJEKTE
Alle Infos auf https://www.grueneheldenaward.de/

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Verbrauchertipp Ökostrom: Etikettenschwindel oder Energiewende?

ÖKO TEST und Verbraucherzentralen warnen vor Etikettenschwindel / Gütesiegel Grüner Strom wird als Nachweis für glaubwürdige Ökostromtarife eingestuft

Bonn, 07. Dezember 2017. 95 Prozent der Deutschen unterstützen den Ausbau erneuerbarer Energien. Da scheint es nur verständlich, dass über 10 Millionen Haushalte Ökostrom beziehen – rund ein Fünftel aller Haushalte in Deutschland. Unabhängige Beobachter wie ÖKO TEST und Verbraucherzentralen stellen dem Markt jedoch ein schlechtes Zeugnis aus: Die gesetzlichen Vorgaben allein garantieren keinen Mehrwert für Umwelt- und Klimaschutz; viele sogenannte Ökostromprodukte und auch Labels sind nur scheinbar grün. Das Grüner Strom-Label hilft aus Sicht der Tester dabei, auf dem komplexen Ökostrommarkt einen echten Ökostromtarif zu finden.

Aktuell gibt es über 1.000 Stromanbieter in Deutschland. Viele Anbieter locken Verbraucher*innen mit günstigen Stromtarifen, die zudem auch noch öko sein sollen. „Oft beschaffen Anbieter einfach nur Öko-Zertifikate für ihren billigen Kohle- und Atomstrom und verkaufen uns das dann als nachhaltiges Energieprodukt“, so Dietmar Oeliger, Vorsitzender des Grüner Strom Label e.V., der das Gütesiegel Grüner Strom im Auftrag von Umweltverbänden wie BUND, Deutscher Naturschutzring und NABU vergibt. „Verbraucherinnen und Verbraucher können auf Anhieb nicht erkennen, was ihnen da untergejubelt wird.“

Ökostromsiegel wie das Grüner Strom-Label schaffen Transparenz, indem sie „die Spreu vom Weizen trennen“, bestätigt ÖKO-TEST in der aktuellen Spezial-Ausgabe Energie. Die Tarifeigenschaften aller Grüner Strom-zertifizierten Produkte wurden wieder mit ‚sehr gut‘ bewertetet. Tipp für Stromwechsler*innen, denen Regionalität am Herzen liegt: Da ÖKO TEST nur bundesweite Tarife listet, weisen die Autoren darauf hin, dass es auch gute zertifizierte Tarife gibt, die nur regional verfügbar sind.

„Ökostromtarife, die keinen Mehrwert für den Klimaschutz bringen, sind Mogelpackungen. Sie erfüllen die Erwartungen der Verbraucher nicht“, erklärt Oeliger weiter und weist darauf hin, dass es auch unter den verschiedenen Ökostromlabels eklatante Qualitätsunterschiede gibt. Immer wieder bestätigen unabhängige Marktbeobachter die Vertrauenswürdigkeit des Grüner Strom-Labels. So würdigten die Europäische Verbraucherorganisation BEUC, die Verbraucherzentrale Niedersachsen und nun erneut ÖKO-Test die hohen Qualitätsstandards des Labels mit Bestnoten.

Diese Auszeichnungen bekommt das Ökostromlabel der Umweltverbände auch, weil es als einziges Label Investitionen in den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien garantiert. So konnten bereits über 1.200 Projekte mit mehr als 50 Millionen Euro gefördert werden. Beispielsweise ließ die Studierendeninitiative Solar Powers e.V. eine Photovoltaik-Anlage mit 30 Kilowattpeak Leistung auf dem Dach der TU-Zentralbibliothek in Berlin installieren, unterstützt mit Grüner Strom-Fördergeldern. Ein rundum gelungenes Projekt, denn: die Studierenden betreiben die Anlage selbst, sammeln also praktische Erfahrungen und die vormals ungenutzte Dachfläche produziert nun Ökostrom für die TU.

Die Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen finden Sie hier unter:
https://www.marktwaechter-energie.de/untersuchungen/ueberblick-oekostrom-labels/
Die Untersuchung des Dachverbands europäischer Verbraucherorganisationen BEUC finden Sie hier unter:
http://www.beuc.eu/press-media/news-events/need-fix-%E2%80%98green-electricity%E2%80%99-markets-consumers
Den ÖKO TEST Bericht finden Sie unter:
https://www.oekotest.de/bauen-wohnen/29-Oeko-Stromtarife-im-Test_110457_1.html

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner
Christian Knops, 0228 / 522 611-94, c.knops@gruenerstromlabel.de




COP23: Elektrobusse bringen Teilnehmer mit zertifiziertem Ökostrom zur Weltklimakonferenz

Bonner Stadtwerke organisieren „Clean Shuttle“ für die COP23 / Grüner Strom-Label garantiert Glaubwürdigkeit des verwendeten Ökostroms

Bonn, 16. November 2017. Bis zu 25 000 Gäste aus aller Welt werden zum Klimagipfel der Vereinten Nationen (COP23) erwartet, der bis zum 17. November in Bonn stattfindet. Um eine schnelle und umweltfreundliche Mobilität der Teilnehmer*innen zu gewährleisten, haben die Bonner Stadtwerke unter der Regie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen einen „Clean Shuttle“ organisiert. Besonderheit: Alle Elektrobusse fahren mit hochwertigem Ökostrom, der mit dem Gütesiegel Grüner Strom zertifiziert ist.

„Elektromobilität ist nur dann besonders umweltfreundlich, wenn richtiger Ökostrom genutzt wird. Das gilt nicht nur für Elektrofahrzeuge, sondern auch für den Bahn- und Busverkehr“, so Dietmar Oeliger, Vorsitzender des Grüner Strom Label e.V. und verkehrspolitischer Leiter des Naturschutzbund Deutschland (NABU) – einer von sieben Trägerverbänden des Gütesiegels Grüner Strom. „Elektrofahrzeuge und Züge, die mit Kohlestrom fahren oder mit virtuellen Ökostrom-Zertifikaten einfach nur grün gestrichen werden, bringen die Verkehrswende nicht voran.“

Auf insgesamt drei neu geschaffenen Linien sind im Rahmen der COP23 rund 15 Elektro-, Wasserstoff- und Hybridbusse im Einsatz. Für die Teilnehmer der Klimakonferenz ist die Nutzung des „Clean Shuttles“ kostenlos.

SWB Bus und Bahn, das Verkehrsunternehmen der Stadtwerke Bonn, ist bundesweit einer der Vorreiter beim Thema alternative Antriebe. Im Regelbetrieb laufen bereits sechs E-Busse, die im Rahmen des EU-Förderprojektes ZeEUS (Zero Emission Urban Bus Systems) eingesetzt werden.

Auch im Individualverkehr treiben die Stadtwerke Bonn seit Jahren E-Mobility voran, mit Förderprogrammen für die Anschaffung von Fahrzeugen, dem Ausbau der Ladeinfrastruktur und dem Einsatz von E-Fahrzeugen im Unternehmensfuhrpark – jeweils in Kombination mit dem Einsatz von hochwertigem Ökostrom.

Die Stadtwerke Bonn sind zudem Pionier bei der Nutzung und Förderung Erneuerbarer Energien. „Wir setzten bereits seit dem Jahr 2000 auf Ökostrom mit Grüner Strom-Label, um unseren Kunden höchst mögliche Produktqualität anzubieten“, erklärt Robert Landen, Vertriebsleiter von SWB Energie und Wasser. Die E-Busse des „Clean Shuttle“ werden mit Strom aus dem Ökostromtarif „BonnNatur Strom“ betrieben, der mit dem Grüner Strom-Label ausgezeichnet ist. Das Ökostromlabel der Umweltverbände garantiert, dass der Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt. Zusätzlich werden Investitionen in den Ausbau Erneuerbarer Energien getätigt, was „BonnNatur Strom“ im Gegensatz zu vielen anderen Ökostromtarifen besonders nachhaltig macht.

SWB Energie und Wasser arbeitet derzeit an einem umfassenden Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bonn. Neben 25 Ladepunkte im öffentlichen Raum sind eine Reihe von Projekten im Bau: in öffentlichen Tiefgaragen, in Bonner Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

Weitere Informationen zum „Clean Shuttle“ und zur COP 23 unter www.cleanshuttle-bonn.com.
Weitere Informationen zum Grüner Strom-Label, dem Ökostromlabel der Umweltverbände, unter www.gruenerstrom.info.
Weitere Informationen zum „BonnNatur Strom“ und der Förderung der E-Mobilität: www.stadtwerke-bonn.de/energieundwasser.html

Bildunterschrift: Die „CleanShuttle“-Busse fahren die COP23-Teilnehmer umweltfreundlich durch Bonn – mit Grüner Strom-zertifiziertem Ökostrom der SWB Energie und Wasser. (Foto: Martin Magunia/Stadtwerke Bonn)

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Über die Stadtwerke Bonn
Die Stadtwerke Bonn erbringen mit rund 2300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern grundlegende Leistungen für mehr Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit in Bonn und der Region. Als kommunales Unternehmen der Stadt Bonn sichert SWB Energie und Wasser die Versorgung mit Strom, Erdgas, Trinkwasser, Fernwärme und Energiedienstleistungen. SWB Bus und Bahn gestaltet Mobilität im Öffentlichen Nahverkehr mit Linienbussen, Stadt- und Straßenbahnen.

Ansprechpartner
Grüner Strom Label e.V.: Christian Knops, 0228 92667 14, c.knops@gruenerstromlabel.de
Stadtwerke Bonn: Werner Schui, 0228 711 2007, redaktion@stadtwerke-bonn.de




Elektromobilität zahlt nur mit echtem Ökostrom auf Umwelt- und Klimaschutzziele ein

Dietmar Oeliger vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) wird neuer Vorsitzender des Grüner Strom Label e.V. /  Schwerpunktthema seiner Amtszeit soll die Verbindung von Elektromobilität und zertifiziertem Ökostrom werden

Bonn, 8.8.2017. Dietmar Oeliger ist von der Mitgliederversammlung des Grüner Strom Label e.V. für zwei Jahre zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Der verkehrspolitische Leiter des Naturschutzbund Deutschland (NABU) – einer von sieben Trägerverbänden des Grüner Strom Label e.V.  – löst damit die langjährige Vorsitzende Rosa Hemmers ab. Oeliger ist Mitglied im Beirat des Think Tanks Agora Verkehrswende sowie der Nationalen Plattform Elektromobilität und seit 2005 im Vorstand des Grüner Strom Label e.V. tätig. Die Verzahnung von Energie- und Verkehrswende ist für ihn ein Kernthema.

„Der Erfolg der Energiewende ist nur mit einer Verkehrswende denkbar. Und eine Verkehrswende beruht auch auf der Nutzung der Elektromobilität auf Basis von glaubwürdigem Ökostrom, wie ihn das Grüner Strom-Label zertifiziert“, so Oeliger. „Pedelecs haben bereits großen Erfolg, das Elektroauto setzt zum großen Sprung an und auch der Güterverkehr muss neben der Schiene auch auf der Straße zunehmend mit Strom betrieben werden. Voraussetzung dafür, dass dies auf die Umwelt- und Klimaschutzziele einzahlt, ist die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien im Verkehrssektor.“

Oeliger will das Gütesiegel Grüner Strom auf dem wachsenden Markt für Elektromobilität als Zeichen für glaubwürdigen Ökostrom verankern und zum Standard für all Diejenigen machen, die echten Grünstrom statt Greenwashing-Angebote nutzen möchten.

Die ehemalige Vorsitzende Rosa Hemmers des Trägerverbands EUROSOLAR bleibt Mitglied des Vorstands. Seit 2005 hat sie die Aktivitäten des Grüner Strom Label e.V. gemeinsam mit dem Vorstand und der Geschäftsstelle deutlich ausgebaut. Dank ihrer Initiative vergibt der Verein neben dem Ökostromlabel Grüner Strom heute ein Schwesterlabel für Grünes Gas, veranstaltet ein jährliches Energiewendeforum und hat sich in einem Zukunftsprozess neu aufgestellt.

„Die Anforderungen an Ökostromangebote ändern sich mit der Zunahme erneuerbarer Energien im Markt und der Ausweitung der Energiewende auf alle Sektoren“, so Hemmers. „Zu Beginn ging es hauptsächlich um den Zubau von erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen. Heute müssen glaubwürdige Ökoenergieprodukte zunehmend alle Sektoren der Energiewirtschaft einbeziehen. Der Verkehrs- und Wärmesektor dürfen nicht länger im Schatten stehen und ich freue mich, dass mit Dietmar Oeliger neue Akzente gesetzt werden können.“

 

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner

Daniel Craffonara, 0228 92667 13, d.craffonara@gruenerstromlabel.de




Ökostrom und Biogas: Viele Öko-Tarife scheren sich nicht um Naturverträglichkeit

Grüner Strom Label e.V. startet Dialogforum Naturverträgliche Energiewende an der Schnittstelle zwischen Energiewirtschaft, Naturschutzverbänden und Bürger*innen / Öffentliche Online-Umfrage läuft bis September

Bonn, 6. Juli 2017. Verbraucher*innen, die Ökostrom oder Biogas beziehen, wollen einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die meisten Tarife sind aber aus Umweltsicht nicht empfehlenswert: sie schaffen keinen Mehrwert für die naturverträgliche Gestaltung der Energiewende. Bei Tarifen mit den Ökosiegeln Grüner Strom und Grünes Gas dagegen gelten hohe Umweltanforderungen. Mit dem neuen Dialogforum Naturverträgliche Energiewende bietet der Grüner Strom Label e.V. nun eine Schnittstelle für den Austausch verschiedener Interessensgruppen. Die Erkenntnisse fließen auch in die Fortentwicklung der Labels ein.

„Unser Ziel ist eine ökologisch, ökonomisch und sozial gerechte Energiewende“, so Dr. Werner Neumann, Vorstandsmitglied des Grüner Strom Label e.V. und Sprecher Arbeitskreis Energie des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Durch die Zusammenarbeit mit Energieversorgern und unseren Trägern wie BUND, Deutscher Naturschutzring und NABU sowie dem direkten Kontakt zu Verbraucherinnen und Verbrauchern möchten wir Impulse für einen konstruktiven Dialog und einen umweltverträglichen, bürgernahen Ausbau erneuerbarer Energien setzen.“

Teil des Dialogforums Naturverträgliche Energiewende ist eine Online-Umfrage: Teilnehmer können unter anderem Erfahrungen in Bezug auf Erneuerbare Energien-Anlagen im eigenen Umfeld angeben und sich zur Bedeutung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten im Kontext einer nachhaltigen Energiewende äußern. Ziel der Umfrage ist ein besseres Verständnis für die Perspektiven verschiedener Anspruchsgruppen, wie Energiewirtschaft, Klima- und Naturschutzorganisationen sowie Bürger*innen.

Bis Ende September ist jede und jeder Interessierte eingeladen, an der öffentlichen Befragung teilzunehmen. Gleichzeitig werden Fachgespräche mit Vertretern verschiedener Anspruchsgruppen geführt. Die Erkenntnisse der Online-Umfrage werden Ende 2017 veröffentlicht und fließen ein in die zukünftige Arbeit des Vereins – so auch in die Fortentwicklung der Energielabels Grüner Strom und Grünes Gas.

Mit den Gütesiegeln können Energieversorger ihre Ökostrom- oder Biogastarife auszeichnen lassen. „Energieprodukte, die eines unserer Gütesiegel tragen, werden regelmäßig überprüft“, erläutert Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Damit wird sichergestellt, dass sie den anspruchsvollen Kriterien der Umweltverbände gerecht werden. So können Verbraucherinnen und Verbraucher sicher sein, dass sie einen echten Mehrwert für die naturverträgliche Energiewende schaffen.“

Weitere Informationen zum Dialogforum Naturverträgliche Energiewende unter:

http://www.gruenerstromlabel.de/aktuelles/dialogforum-naturvertraegliche-energiewende/

Direkt zur Online-Umfrage:

https://lamapoll.de/Dialogforum_Naturvertraegliche_Energiewende/

 

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner

Christian Knops, 0228 92667 14, c.knops@gruenerstromlabel.de




Grüner Strom-Label: Höchste Qualitätsstandards im europäischen Vergleich für Ökostromlabels bestätigt

Viele Ökostromprodukte erfüllen laut einer Untersuchung der europäischen Verbraucherorganisation BEUC die Kundenerwartungen nicht / Grüner Strom-Label erzielt bestes Ergebnis in Deutschland

Bonn, 08. März 2017. Eine Studie des Dachverbandes europäischer Verbraucherorganisationen BEUC zu den Ökostrommärkten in Europa ergab, dass über 15 Millionen Haushalte inzwischen Ökostrom beziehen. Doch viele vermeintlich „grüne“ Tarife liefern weder echten Ökostrom noch führen sie zu einem Ausbau erneuerbarer Energien. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich somit auch nur auf wenige Ökostromlabels verlassen. In Deutschland erzielt das Grüner Strom-Label laut BEUC das beste Ergebnis.

„Eine zentrale Erkenntnis der Untersuchung ist, dass es eklatante Qualitätsunterschiede bei Gütesiegeln für Ökostrom gibt“, erklärt Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Ein Ökostromlabel kann Verbraucherinnen und Verbrauchern nur dann eine Orientierungshilfe bieten, wenn es anspruchsvolle und auf den nationalen Markt abgestimmte Prüfstandards anlegt.“

In der im Januar 2017 veröffentlichten Studie untersuchte BEUC zwölf Ökostromlabels in Europa anhand von fünf Kriterien:

  • Transparenz sicherstellen: Ein Ökostromlabel sowie seine Kriterien und Entscheidungsprozesse sollen unabhängig, transparent und verständlich sein.
  • Kopplung von Strommenge und -herkunft: Herkunftsnachweise und Strommengen sollen aus demselben Ökokraftwerk stammen.
  • Umweltanforderungen an Ökokraftwerke etablieren: Bestehende Energieerzeugung und der Bau neuer Erneuerbarer-Energien-Anlagen sollen möglichst umweltverträglich sein.
  • Fossile Energieerzeugung ausschließen: Auch die Gesamtaktivitäten der Anbieter in Bezug auf die Stromproduktion aus fossilen Energien sollen mit betrachtet werden.
  • Zusatznutzen garantieren: Ein Ökostromlabel soll nicht nur die Herkunft von Ökostrom betrachten, sondern auch den Ausbau erneuerbarer Energien nachweislich fördern.

Die Untersuchung hat ergeben: Das Grüner Strom-Label erfüllt als einziges Ökostromlabel auf dem deutschen Strommarkt alle fünf Kriterien zur vollsten Zufriedenheit. Kern des Grüner Strom-Zertifizierungsmodells ist, dass pro verbrauchter Kilowattstunde Ökostrom ein fester Förderbetrag in naturverträgliche Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Wind- oder Solarkraftwerke investiert wird.

Die europäische Verbraucherorganisation reiht sich damit in die Liste unabhängiger Marktbeobachter ein, die die hohen Qualitätsstandards des Gütesiegels Grüner Strom immer wieder bestätigen. So zum Beispiel die Verbraucherzentrale Niedersachsen, die in einem detaillierten Marktcheck nur das Grüner Strom-Label mit der Bestnote ‚sehr empfehlenswert‘ bewertete. Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch die anerkannten Einkaufsratgeber ÖKO-TEST und Nachhaltiger Warenkorb.

Weitere Informationen zur Untersuchung ‚A ‘Green Electricity’ Market That Works For Consumers’ finden Sie hier: http://www.beuc.eu/press-media/news-events/need-fix-%E2%80%98green-electricity%E2%80%99-markets-consumers

Über den Grüner Strom Label e.V.

Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.




Grüner Strom: Ökostromlabel passt Fördersystem für Energiewende-Projekte an

Ökostromlabel der Umweltverbände garantiert Investitionen in den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien / Förderbeträge pro zertifizierter Kilowattstunde für Privat- und Großkunden zum 1.1.2017 neu festgesetzt

Bonn, 31. Januar 2016. Das Grüner Strom-Label garantiert pro zertifizierter Kilowattstunde Ökostrom feste Förderbeträge, die in Erneuerbare-Energien-Anlagen wie Wind- oder Solarkraftwerke investiert werden. Zum 1. Januar 2017 hat das von Umweltverbänden wie BUND und NABU getragene Ökostrom-Gütesiegel den Mindestförderbetrag für Privatkunden auf 0,5 Cent reduziert und mit 0,1 Cent eine neue Förderkomponente für Großkunden eingeführt. Damit schließt der Grüner Strom Label e.V. ein wichtiges Kapitel in seinem Zukunftsprozess ‚Naturverträgliche Energiewende‘ ab und reagiert auf die aktuellen Marktgegebenheiten.

„Das Grüner Strom-Label ist das einzige Ökostrom-Gütesiegel bundesweit, das an geförderte Erneuerbare-Energien-Anlagen naturschutzfachliche Anforderungen stellt, die über das gesetzliche Maß hinausgehen“, erklärt Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V. „Nur durch substanzielle und fest definierte Mindestförderbeträge je verbrauchter Kilowattstunde Ökostrom lässt sich der naturverträgliche Ausbau erneuerbarer Energien durch ein Ökostrom-Label forcieren und nachweisen.“

Deshalb haben der Grüner Strom Label e.V. (GSL) und seine Trägerverbände, unter anderem BUND, NABU, Deutscher Naturschutz-Ring und EUROSOLAR, bereits 2014 das Projekt ‚Naturverträgliche Energiewende‘ ins Leben gerufen. Ziel dieses Zukunftsprozesses ist die Transformation des Energiesektors hin zu einer ökologisch, wie auch ökonomisch nachhaltigen Energieversorgung. Das Grüner Strom-Label dient dabei als Schnittstelle zwischen Umweltverbänden und Energiewirtschaft.

In der ersten Projektphase wurde ein Stakeholder-Prozess initiiert, an dem sich 24 Umwelt- und Verbraucherverbände, Energieanbieter sowie Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft beteiligten. Resultat war der 2015 in Kraft getretene neue Kriterienkatalog für das Grüner Strom-Label, in dem die Umweltanforderungen an neue Ökokraftwerke präzisiert und teils verschärft wurden.

In einem nächsten Schritt erfolgt nun nach Beratungen mit über 15 Stakeholdern die Anpassung der Förderbeträge. Damit wird es Energieanbietern ermöglicht, im Privatkunden- und Großkundensegment neue Ökostromprodukte aufzusetzen. Für Kunden, die weniger als zehntausend Kilowattstunden im Jahr verbrauchen, wird der Mindestförderbetrag von 1,0 auf 0,5 Cent je Kilowattstunde reduziert. Für preissensible Großkunden mit einem Jahresverbrauch ab drei Millionen Kilowattstunden können nun Ökostromprodukte mit einem Förderbetrag von 0,1 Cent je Kilowattstunde konzipiert werden.

„Gerade den Haushalten und Kleinbetrieben wird die EEG-Umlage zugunsten der Großindustrie einseitig aufgebürdet, obwohl die Volkswirtschaft und der Klimaschutz insgesamt profitieren. Deshalb wollen wir es den Energieanbietern ermöglichen, für ihre Angebote an hochwertigem Ökostrom eine breitere Kundenbasis zu finden“, erläutert Dr. Werner Neumann, GSL-Vorstandsmitglied und Sprecher Arbeitskreis Energie beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). „Durch ihren Strombezug können nun auch Mittelstand und Industrie sowie öffentliche Verwaltungen naturverträgliche Energiewende-Projekte nachweislich fördern, anstelle von Schein-Ökostrom der außer für das eigene Marketing keinen Zusatznutzen bringt.“

Der aktualisierte Kriterienkatalog tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft.

2017 wird der GSL den begonnenen Dialogprozess zum Thema Naturverträgliche Energiewende fortsetzen. Alle interessierten Gruppen sind dazu eingeladen, sich am Austausch zu beteiligen.

Den aktuellen Kriterienkatalog des Grüner Strom-Labels finden Sie unter: http://www.gruenerstromlabel.de/gruener-strom/unabhaengige-zertifizierung/




Steigende Strompreise: Hochwertige Ökostromtarife oft günstiger als die Grundversorgung

VerbraucherInnen haben bei außervertraglicher Strompreisanpassung oft Sonderkündigungsrecht / Ökostrom mit Grüner Strom-Label spart Geld und fördert die Energiewende

Bonn, 19. Dezember 2016. Viele Energieversorger kündigen derzeit Preiserhöhungen bei ihren Stromprodukten an. Dies gilt meist auch für Bestandsverträge. In solchen Fällen besteht oft ein Sonderkündigungsrecht. Insbesondere Kunden von Grundversorgungstarifen können selbst bei hochwertigen Ökostromtarifen mit Grüner Strom-Label Geld sparen.

„Fast 60 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher haben ihren Energieanbieter noch nie gewechselt, ohne dass der Umzug der Hauptgrund war“, erklärt Christoph-Daniel Teusch, Referent im Fachbereich Nachhaltigkeit bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. „Sie bleiben oft in ihrem teuren Grundversorgungstarif, obwohl man durch einen Anbieterwechsel nicht nur Geld sparen, sondern auch die Umwelt schützen könnte.“

Daher empfiehlt die VERBRAUCHER INITIATIVE gemeinsam mit mehreren Umweltverbänden wie BUND, DNR, EUROSOLAR und NABU den Wechsel zu Ökostrom-Produkten mit Grüner Strom-Label.

„Was Ökostrom ist und welche Eigenschaften er haben muss, ist gesetzlich nicht festgelegt. Wer also Ökostrom beziehen will muss aufpassen, am Ende nicht nur für leere Werbeversprechen zu zahlen“, so Rosa Hemmers, Vorsitzende des Grüner Strom Label e.V., der das Gütesiegel vergibt. „Konsens aller sieben Trägerverbände des Grüner Strom-Labels ist, dass Ökostrom nachweislich Investitionen in den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien auslösen muss. Damit ist es das einzige Ökostromlabel, das solche Investitionen garantiert und somit für echten Ökostrom steht, der die Energiewende voranbringt.“

Unabhängige Marktbeobachter wie ÖKO-TEST bestätigen die strengen Qualitätsansprüche des Grüner Strom-Labels. In einer breit angelegten Untersuchung der Verbraucherzentrale Niedersachsen hat das Grüner Strom-Label als einziges von zwölf untersuchten Ökostromlabels die Bestnote sehr empfehlenswert erhalten.

Über 70 Ökostromprodukte sind mit dem Umweltsiegel ausgezeichnet, zehn davon sind bundesweit verfügbar. Viele Tarife werden von regionalen Stadt- und Gemeindewerken angeboten. Wer aus der Grundversorgung zu Ökostrom wechseln will, kann sich also auch bei seinem Anbieter nach einem Grüner Strom-zertifizierten Tarif erkundigen. Über eine PLZ-Produktsuche finden Verbraucher schnell und einfach das richtige Ökostromprodukt.

Weitere Informationen zum Wechsel des Stromanbieters sind abrufbar unter: http://www.gruenerstromlabel.de/gruener-strom/oekostrom-beziehen/

Eine Untersuchung zu Wechselportalen mit entsprechenden Verbrauchertipps hat die VERBRAUCHER INITAITIVE bereitgestellt: http://verbraucher.org/ueber-uns/projekte/vergleichsportale

Über den Grüner Strom Label e.V.
Der Grüner Strom Label e.V. zertifiziert grüne Energieprodukte. Der Verein vergibt zu diesem Zweck zwei Gütesiegel: Das Label Grüner Strom für Ökostrom mit Mehrwert und das Label Grünes Gas für umweltverträgliches Biogas. Hinter dem Verein stehen sieben gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverbände sowie Friedensorganisationen. Die Labels Grüner Strom und Grünes Gas sind in Deutschland die einzigen Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, die von führenden Umweltverbänden getragen werden.

Ansprechpartner
Daniel Craffonara, 0228 9266713, d.craffonara@gruenerstromlabel.de