Lübecker Verein startet Crowdfunding-Kampagne für ein Solarboot-Modellprojekt

Lübecker Verein startet Crowdfunding-Kampagne für ein Solarboot-Modellprojekt

Ein überzeugender Beitrag zu mehr Klima- und Umweltschutz auf dem Wasser

Lübeck, 21.03.16. Die Tüftler vom Verein Sobootia Solarboot Initiative Lübeck e. V. wollen ein Sportboot zu einem klimaverträglichen Solarboot umbauen. Zur Finanzierung des Umbaus hat der Verein jetzt eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform startnext initiiert. Das Ziel ist, möglichst viele Unterstützer für dieses ebenso innovative wie ökologisch wegweisende Projekt zu gewinnen.

„Besonders dieselbetriebene Sportboote sind ein echtes Umweltproblem: Durch ihren Ausstoß von CO2 tragen sie zur Klimaerwärmung bei. Darüber hinaus belasten sie die Umwelt mit Feinstaub, Stickoxiden, Gestank und Lärm. Und auch mögliche Gewässerverunreinigungen mit Diesel und Öl sollten nicht vernachlässigt werden“, erklärt dazu Norbert Franke, erster Vorsitzender der Solarboot Initiative, und ergänzt: „Bei mit Sonnenenergie betriebenen Sportbooten fallen alle diese Nachteile für Umwelt und Klima weg“.

Die Nutzung der Sonnenenergie durch Photovoltaik ist für Sportboote besonders gut geeignet, weil sie vorwiegend im Sommer genutzt werden. Die Sonne füllt den Tank. Nicht mehr den Dieseltank, sondern als Sonnenstrom die Akkus. Und wenn das Verhältnis von Photovoltaik-Modulfläche und Batteriekapazität zur Motorleistung stimmt, kann das Solarboot sogar ohne Nachtanken an der Steckdose beliebig weit fahren.

Die Solarboot Initiative Lübeck will mithilfe eines beispielhaften Projekts zeigen, wie Mobilität auf dem Wasser sauber, leise und ohne fossile Brennstoffe funktioniert. Denn viele Bootsbesitzer träumen zwar davon, die Natur auf dem Wasser ohne Abgase und Lärm zu genießen, aber wissen nicht, wie einfach der Umbau zum Solarboot jetzt schon ist.

Hintergrundinformationen

„Mit der Sonne im Tank“ – das ist das Motto des Sobootia Solarboot Initiative Lübeck e. V. In diesem 2014 gegründeten, gemeinnützigen Verein haben sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Motivationen zusammengetan. Was sie verbindet, ist das gemeinsame Ziel, erneuerbare Energien in der Freizeitschifffahrt zu verbreiten. Den einen ist saubere Luft beim Wassersport wichtig. Andere setzen sich seit Jahren für erneuerbare Energien, die Nutzung von Photovoltaik oder Elektromobilität ein und wollen alles dies auf dem Wasser voranbringen.

Als erstes Projekt hat sich der Verein den Umbau eines hochseetauglichen Katamarans (Catalac 10) zu einem Solarboot vorgenommen. Die beiden Dieselmotoren und -tanks werden durch hocheffiziente E-Motoren und Batteriepacks ersetzt. Durch seine Breite hat ein Katamaran genug Dachflächen für Photovoltaik-Module, um auch auf langen Reisen ohne Landstrom unterwegs zu sein.

Sobald das Boot umgebaut ist, sollen Gäste eingeladen und die Technik sowie ihre Funktionsweise demonstriert werden. Zudem will der Verein seine Erfahrungen online per open source und durch Bildungsarbeit bei Messen, Berufsschulen und Hafenfesten verbreiten. Für Schulklassen bietet der Verein Projektarbeit an. Stiftungen haben für die Bildungsarbeit bereits finanzielle Unterstützung zugesagt.

Kontakt:

Norbert Franke (Vorsitzender)

Telefon: 0451 3990 699

E-Mail: kontakt@solarboot-initiative.de

www.solarboot-initiative.de




KGAL Investorenumfrage im Bereich Erneuerbare Energien: Trend zu höheren Renditen erkennbar

PRESSEINFORMATION

Grünwald, 26.01.2016 – Stabilität und Sicherheit sind 2015 für institutionelle Investoren im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments noch wichtiger als Renditemaximierung. Das ergab eine Umfrage des Asset Managers KGAL unter institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen, die insgesamt ein Anlagevolumen von ca. 700 Mrd. Euro repräsentieren. Dennoch ist ein Trend zu risikoreicheren Assets mit höheren Renditeerwartungen zu erkennen. Für 63% der Befragten ist die Stabilität der Ausschüttungen zentrales Investmentkriterium, für 51% die Sicherung der Vermögenswerte. Dabei setzt die Mehrheit (56%) auf eine Portfolio-Diversifikation.

Die Befragung, die 2015 bei institutionellen Investoren durchgeführt wurde, erfasst sowohl den Status quo der bereits getätigten Erneuerbaren-Energien-Investitionen als auch die Präferenz zukünftiger Investments.

Photovoltaik und Wind Onshore liegen vorne
2015 dominieren noch die „Klassiker“: Die Befragten investierten bisher vor allem in Photovoltaik (91%) sowie Windenergie Onshore (84%). Nur in Einzelfällen wurde bereits in Wasserkraft, Bioenergie, Windenergie Offshore, Solar- und Geothermie investiert. Insgesamt ist anzumerken, dass 70% der Investoren aktuell gemischte Portfolien bevorzugen.

Wasserkraft gewinnt an Beliebtheit
Bei den Präferenzen für zukünftige Investments belegt das Thema Wasserkraft den zweiten Rang nach der Windenergie: 84% der Investoren beurteilen Wasserkraft als sehr interessant oder interessant. Windenergie Onshore liegt mit 90% vorne, Photovoltaik mit 83% knapp dahinter auf Platz 3. 42% der Befragten bekunden auch Interesse an Investitionen in Windenergie Offshore – ein Asset, an dem sich der Trend zu höheren Renditeerwartungen abzeichnet.

Marktkenntnis ist entscheidendes Kriterium
Bei der Wahl eines Asset Managers sind für Investoren folgende Entscheidungsfaktoren relevant: Marktkenntnis und spezielle Expertise in der Assetklasse (95%). Erst danach folgen Kriterien wie Rendite/Risiko-Profil der Produkte (77%), die Anlagestrategie (65%) und der Track Record (53%).

Unterschiedliche Renditeerwartungen bei Erneuerbaren Energien
Die erwarteten Renditen variieren je nach Art der Energieerzeugung. Bei Windenergie Onshore (58%) und Photovoltaik (56%) werden Renditen von 5 bis 7% als marktkonform angesehen. Bei Windenergie Offshore, die generell mit höheren Risiken verbunden ist, erwartet die Mehrheit entsprechend höhere Renditen im Bereich von 7 bis 10%. Im Fall von Investitionen in Wasserkraft hingegen ist ein Großteil der Umfrageteilnehmer mit moderaten 3 bis 5% zufrieden.

„Das überrascht nicht, denn die Wasserkraft, als älteste Energiequelle der Menschheit, wird als Garant für Stabilität gesehen, obwohl die Erfahrungen der Investoren mit dieser Form der Energieerzeugung noch gering sind. Gleichzeitig steigt das Interesse an höherrentierlichen Investitionsmöglichkeiten“, kommentiert Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG und verantwortlich für den Bereich Infrastruktur.

Entscheidungsfaktoren für Investitionen
Die bestimmenden Risiko- und Einflussfaktoren bei der Investitionsentscheidung sind v.a. Länderrisiken, die Stabilität gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie die Nachfrage- und Preisentwicklung bei Elektrizität. „Der staatlichen Förderung einzelner Arten der Energieerzeugung wird hingegen immer weniger Bedeutung zugemessen. Wer heute in Erneuerbare Energien investiert, ist bereit, deutlich mehr Marktrisiken als früher zu akzeptieren, erwartet aber auch höhere Renditen“, sagt Ebner.

Das Thema Sicherheit dominiert hingegen bei der Auswahl der für Investments am besten geeigneten Regionen. Sonnenreiche Regionen wie Südeuropa, Afrika und Asien/Pazifik stehen heute noch nicht so hoch im Kurs. Westeuropa, Nordeuropa und Nordamerika werden derzeit präferiert. „Diese Regionen punkten eindeutig bei so wichtigen Rahmenbedingungen wie vorhandene Infrastruktur, beherrschbares Länderrisiko und politische Sicherheit. Dennoch behalten wir auch die sonnenreichen Regionen wie z. B. Chile und Australien für künftige Investments im Auge“, so Ebner.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen in einigen Währungsräumen bevorzugen 65% der teilnehmenden Investoren Euro-Investments. Immerhin 35% akzeptieren auch andere Währungen.

Fazit
Auch wenn die Investoren, laut der Umfrage in 2015, derzeit im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments mit Renditen von 5 bis 7% zufrieden sind, nimmt das Interesse an höher rentierlichen Fonds zu. Damit sind allerdings auch höhere Risiken, wie z. B. Länder- oder Währungsrisiken, verbunden, die entsprechend gemanagt werden müssen. Es empfiehlt sich deshalb bei der Wahl des Asset Managers auf erfahrene Unternehmen zu setzen, die einen soliden Track Record vorweisen können.

Pressekontakt
KGAL GmbH & Co. KG
Andrea Fusenig
Leitung
Marketing & Communications

Tölzer Straße 15
82031 Grünwald
T +49 89 64143-533
F +49 89 64143-150
andrea.fusenig@kgal.de
www.kgal.de
www.kgal-gruppe.de

Die KGAL GmbH & Co. KG übernimmt ihrem Geschäftszweck entsprechend die Geschäftsbesorgung für andere Gesellschaften. Soweit Angelegenheiten dieser Gesellschaften betroffen sind, wird auch nur im Namen und für Rechnung dieser Gesellschaften gehandelt.

KGAL GmbH & Co. KG acts as part of its regular business as service-provider for other entities. To the extent that matters of these entities are concerned any acts and declarations are made only on behalf and for the account of these entities.

Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den Absender und vernichten Sie diese E-Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die unbefugte Weiter- oder Kenntnisgabe dieser E-Mail ist nicht gestattet.

This e-mail may contain confidential and/or privileged information. If you are not the intended recipient (or have received this e-mail in error) please notify the sender immediately and destroy this e-mail. Any unauthorised copying, disclosure or distribution of the material in this e-mail is strictly forbidden.

KGAL GmbH & Co. KG: Sitz Grünwald, Amtsgericht München HRA 61 588; Geschäftsführung: Gert Waltenbauer (Vorsitzender), Dr. Klaus Wolf, Stefan Ziegler; Persönlich haftende Gesellschafterin: KGAL Verwaltungs-GmbH, Sitz Grünwald, Amtsgericht München HRB 82 708.