Plan A beruft erstmals Wissenschaftlichen Beirat

Plan A beruft erstmals Wissenschaftlichen Beirat

  • Mitglieder kommen aus den Bereichen Klimawissenschaft, Dekarbonisierung, ESG, Politik und Wirtschaft
  • Beirat berät Plan A über mittel- und langfristige Geschäftsstrategie
  • Mitglieder validieren Plan As Dekarbonisierungs- und ESG-Verbesserungstools aus wissenschaftlicher Sicht
  • Plan A und Vorstand schaffen Netzwerkeffekte und fördern interdisziplinären Austausch

Berlin, 26. Juli 2022. Plan A, führender Anbieter von Softwarelösungen für die Dekarbonisierung und ESG-Optimierung von Unternehmen, gibt heute die Berufung eines sechsköpfigen Wissenschaftlichen Beirats bekannt. Dies ist ein weiterer Meilenstein der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsinitiative, in dessen Rahmen das Berliner Softwareunternehmen jüngst seinen eigenen CO2-Fußabdruck samt ambitionierten Dekarbonisierungsziel offengelegt hat (Pressemitteilung hier). Die renommierten Mitglieder des Beirats kommen aus einigen der weltweit bedeutendsten Organisationen im Bereich der Nachhaltigkeitsstudien, Klimawissenschaft, Dekarbonisierung, ESG, Politik und Wirtschaft.

Über Plan A
Plan A ist ein führender Entwickler von Softwarelösungen für die Dekarbonisierung und ESG-Optimierung von Unternehmen. Das Berliner Greentech hat eine SaaS-Plattform entwickelt, die modernste Technologie und neueste wissenschaftliche Standards und Methoden vereint (zertifiziert vom TÜV Rheinland). Die End-to-End-Softwarelösung automatisiert die Emissionsberechnung, CO2-Reduktionsplanung und ESG-Berichterstattung von Unternehmen. Plan A zählt unter anderem N26, ApaxPartners, Albion Capital, Sorare, Flixbus, BMW, JOKR, Société Générale, Vinci und die Europäische Union zu seinen Kunden.

Das 2017 gegründete Unternehmen wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem SME EnterPRIZE Award 2021 der Generali und dem prestigeträchtigen The Europas Award 2021. Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative hat Plan A kürzlich seinen CO2-Fußabdruck für das Basisjahr 2020 (85,74 tCO2e) sowie sein Dekarbonisierungsziel, bis 2025 mindestens 80 Prozent seiner vermeidbaren Emissionen zu dekarbonisieren, veröffentlicht. Plan A ist ein „B Corp”-zertifiziertes Unternehmen und hält sich somit nachweislich an strenge soziale und ökologische Standards. Mit dem beim Audit erzielten Score gehört das Greentech im Wirkungsbereich „Governance“ zu den besten 5 Prozent aller zertifizierten Unternehmen weltweit. Weitere Informationen unter plana.earth.

Pressekontakt
Matthias Grünewald
Senior PR Manager
T. +49 157 5140 6386
E. press@plana.earth
W. plana.earth




„Make 2021 Count“: Berliner Green Tech Plan A startet Petition, um Corporate Greenwashing in der EU ein Ende zu bereiten

Berlin, 13. April 2021. Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe der erfolgreichen Finanzierungsrunde über 3 Millionen US-Dollar startet Plan A, einer der führenden Anbieter für softwarebasiertes CO2-Emissions- und ESG-Management, heute eine europaweite Bewegung gegen Greenwashing. Mit der Kampagne „Make 2021 Count“ ruft das Berliner Start-up die EU auf, einheitliche und verbindliche Transparenzstandards für die Bilanzierung von Kohlendioxidemissionen in europäischen Unternehmen einzuführen. Firmen, die sich als „klimaneutral“ bezeichnen, sollen gesetzlich verpflichtet werden, ihren CO2-Fußabdruck zu veröffentlichen. Der erste Schritt im Rahmen der Kampagne ist die heute auf change.org gestartete Petition, deren Ziel es ist, so viele Unterschriften wie möglich zu sammeln, um die Themen Transparenz und Greenwashing anschließend zu den Gesetzgebern in der Europäischen Kommission zu tragen. Unterstützt wird die Kampagne von namhaften Unternehmen wie ecolytiq, Green City Solutions, Onomotion, Joblift and Coya.

Warum 2021?
Trotz eines Rückgangs der Emissionen um etwa 5 % reichte das Jahr 2020 nicht aus, um eine Trendwende bei den Kohlenstoffemissionen herbeizuführen. Deshalb könnte dieses Jahr die letzte Chance sein, das im Pariser Klimaabkommen verankerte Limit von 1,5 Grad globaler Erwärmung zu erreichen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist jedoch, dass es in der EU endlich verbindliche Regularien gibt, die Unternehmen dazu verpflichten, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen und Maßnahmen zur CO2-Reduktion gegenüber der Öffentlichkeit transparent offenzulegen.

Warum Greenwashing?
Es ist aktuell unmöglich, zwischen Firmen zu unterscheiden, die wirkungsvolle Schritte zur CO2-Reduktion und -Vermeidung unternehmen, und solche, die nur vorgeben, nachhaltig zu agieren – ohne transparent über etwaige Schritte und Ergebnisse zu berichten. Somit verzerrt Greenwashing die Realität, dass die Mehrheit der EU-Unternehmen kein ausgewiesenes CO2-Reduktionsziel hat.

Wenig verwunderlich also, dass 89 % der von Plan A in einer Online-Erhebung befragten Fachleute der Meinung sind, Greenwashing würde nicht stark genug reguliert. Zugleich wächst die Befürchtung, dass Greenwashing die Glaubwürdigkeit derer Unternehmen untergräbt, die tatsächliche Veränderungen vorantreiben. Seit dem Launch im Jahr 2017 unterstützt Plan A Unternehmen dabei, Greenwashing zu vermeiden – mit einer Software, die einen wissenschaftlichen Ansatz zur CO2-Reduktion verfolgt und Transparenz über die Treibhausgasemissionen von Unternehmen schafft.

Plan A_CEO_Lubomila Jordanova
Lubomila Jordanova, CEO von Plan A

Lubomila Jordanova, CEO von Plan A: „Je länger es Raum für überzogene Nachhaltigkeitsbehauptungen gibt, desto länger kann Greenwashing existieren und echte Veränderungen verhindern. Indem Unternehmen aber transparent, gründlich und glaubhaft in der Öffentlichkeit über ihre Emissionen berichten, können sie von sich selbst und voneinander lernen. Sie werden auch erkennen, dass es keine schnelle Patentlösung für eine nachhaltige CO2-Reduktion gibt, sondern dass es sich hierbei um eine Reise handelt, die Engagement und Verantwortungsbewusstsein voraussetzen.“

Gern steht Ihnen unsere CEO und gefragte Nachhaltigkeitsexpertin Lubomila Jordanova für ein Interview zur Verfügung. Anfragen senden Sie bitte an press@plana.earth.

Pressemappen, Bildmaterial (© Plan A) sowie diese Pressemitteilung können Sie sich hier herunterladen.

Weitere Informationen zur Petition finden Sie unter make2021count.com.

Über Plan A
Plan A ist ein Start-up aus Berlin. Das junge Green-Tech-Unternehmen hat eine wissenschaftlich fundierte Software-Plattform entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, ihren ökologischen Fußabdruck zu messen, zu managen, zu reduzieren und zu reporten sowie ihre ESG-Performance zu verbessern. Mit seinen Software-as-a-Service-Lösungen versetzt Plan A Unternehmen in die Lage, nachhaltig zu wirtschaften, indem sie ökologische Erkenntnisse in positive Geschäftsergebnisse umwandeln.

Plan A wurde im Jahr 2017 gegründet. Das Unternehmen hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, zuletzt den Digital Top 50 Award und den Digital Ventures Social Impact Award der Boston Consulting Group. Lubomila Jordanova ist Mitgründerin und CEO des schnell wachsenden Unternehmens. Weitere Informationen unter plana.earth.

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