Die Deutsche Umweltstiftung veröffentlicht in Kooperation mit dem Forum Ökologisch Verpacken ein Verbrauchergutachten zu den Verpackungen der Zukunft

PRESSEMELDUNG

Berlin (02.03.2023): Die Deutsche Umweltstiftung veröffentlicht in Kooperation mit dem Forum Ökologisch Verpacken ein Verbrauchergutachten zu den Verpackungen der Zukunft. Die Ergebnisse wurden von 13 Bürger*innen in einem mehrteiligen, hybriden Verfahren erstellt. Das Papier enthält Positionen und Empfehlungen aus Sicht von Konsument*innen im Hinblick auf die Frage, wie Verpackungen zukünftig ökologisch verträglicher und vereinbar mit dem Ziel einer Kreislaufwirtschaft zu gestalten sind.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Umweltstiftung Jörg Sommer kommentierte das Gutachten wie folgt: „Viele Umweltprobleme werden durch das wachsende Verpackungsaufkommen beeinflusst. Wir werden neue Wege beschreiten müssen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dazu sollte auf unnötige Verpackungen verzichtet und ansonsten verantwortungsvoll und ökologisch bewusst verpackt werden. Die im Rahmen des Verbrauchergutachtens erarbeiteten Anregungen und Konzepte aus dem Kreis der Konsumentinnen und Konsumenten verstehen sich als Beitrag, um einen notwendigen partnerschaftlichen Dialog zu befördern. Diesen Weg wollen wir als Deutsche Umweltstiftung weiter gehen.“

Die Teilnehmenden betonen, dass verschiedene gesellschaftliche Akteure gemeinsam handeln müssen, um die bevorstehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Politik und Verwaltung, Verbraucher*innen und Wirtschaft sollten zusammenarbeiten, um nicht nur technische Lösungen für umweltfreundliche Verpackungen zu finden, sondern auch sicherzustellen, dass diese von einer Mehrheit der Menschen akzeptiert und angenommen werden. Es geht also nicht nur um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern auch um eine breite gesellschaftliche Akzeptanz nachhaltiger Lösungen.

Genauso sieht es Dr. Oliver Wolfrum, Generalbevollmächtigter des Forum Ökologisch Verpacken, der sagt: „Die Ergebnisse dieses partizipativen Verfahrens belegen eindrucksvoll, dass der von uns vor über zehn Jahren angestoßene Dialogprozess für die Stärkung der Kreislaufwirtschaft Früchte trägt. Beispielhaft für dieses Prinzip stehen faserbasierte Verpackungsmaterialien wie Wellpappe, Karton oder Papier. Fortschritte beim ökologischen Verpacken sind nicht Sache einzelner Akteure, sondern nur in einer gemeinsamen Anstrengung zu erzielen. Das Verbrauchergutachten bestätigt auch, dass gesetzliche Vorgaben wie Mehrwegquoten nicht nur wissenschaftlichen Erkenntnissen standhalten müssen, sondern sich auch an der Lebenswirklichkeit der Menschen orientieren sollten.“

Das vollständige Verbrauchergutachten und weitere Empfehlungen können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
www.deutscheumweltstiftung.de/fuer-eine-neue-konsumkultur/

Über die Deutsche Umweltstiftung

Die Deutsche Umweltstiftung wurde 1982 u. a. von Udo Simonis, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Günter Grass und Bernhard Grzimek gegründet. Getreu ihrem Motto „Hoffnung durch Handeln“ setzt sie sich für den Erhalt der natürlichen Lebensräume der Menschen, Tiere und Pflanzen ein. Die Deutsche Umweltstiftung ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und die größte deutsche Bürgerstiftung für den Umweltschutz.

Pressekontakt

Michael Golze
Deutsche Umweltstiftung
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin
Tel.: 030 202384280
michael.golze@deutscheumweltstiftung.de




„Polit-Oscar“ zum Schutz vor Chemikalien wird ausgerufen

„Polit-Oscar“ zum Schutz vor Chemikalien wird ausgerufen

Mit dem „Polit-Oscar“ Future Policy Award werden dieses Jahr die besten Gesetze und Maßnahmen ausgezeichnet, die Mensch und Umwelt vor gefährlichen Chemikalien schützen

Hamburg/Genf/Paris/Nairobi, den 04.03.2020 – Der renommierte Future Policy Award wird dieses Jahr die weltweit besten Gesetze und Maßnahmen auszeichnen, die den Einsatz von umwelt- oder gesundheitsschädlichen Chemikalien regulieren oder verbieten. Mit dem als „Polit-Oscar“ bekannten Future Policy Award zeichnet die Stiftung World Future Council zusammen mit UN-Organisationen jedes Jahr vorbildliche Gesetze in einem Bereich aus, in dem Innovation und Handlungsbedarf besonders drängend sind.

Weltweit gibt es rund 40.000-60.000 Chemikalien, mit denen wir täglich in Berührung kommen. Einige von ihnen sind eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Besonders problematisch sind Chemikalien, die bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung in der Nahrungskette und der Umwelt landen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bestimmte schädliche Chemikalien jährlich 1,6 Millionen Menschenleben kosten und viele weitere krank machen. Kinder sind inzwischen, bereits vor der Geburt, davon betroffen und tragen langfristige Schäden.

„Die globale chemische Industrie wird sich bis 2030 verdoppeln. Eine Verstärkung des umweltgerechten Managements von Chemikalien und Abfällen ist dringend erforderlich, insbesondere zum Erreichen der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Der Future Policy Award wird diesbezüglich beste praktische Beispiele auszeichnen“, so Bundesumweltministerin Svenja Schulze.

„Chemikalien können heutige und zukünftige Generationen negativ beeinflussen. Deswegen müssen wir gefährliche Chemikalien über ihren ganzen Lebenszyklus hinweg managen, um Mensch und Umwelt zu schützen.“, sagt der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner.

„Besonders Kinder im globalen Süden sind gefährlichen Chemikalien ausgesetzt. Auch in den westlichen Ländern finden die Umweltgifte ihren Weg in den menschlichen Organismus und unsere Umwelt, wo sie besonders die Kleinsten nachhaltig schädigen können. Die Gefahr ist meistens nicht sichtbar, aber wir müssen sie sehr, sehr ernst nehmen“, sagt Alexandra Wandel, Vorstandsvorsitzende der Stiftung World Future Council.

„Weltweit gehören Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in verschiedenen Sektoren zu den am stärksten von gefährlichen Chemikalien und Abfällen betroffenen Personen. Es ist unsere Pflicht, das Recht aller arbeitenden Menschen auf ein sicheres und gesundheitliches Arbeitsumfeld zu bekräftigen “, sagt Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganistion (ILO).

„Chemikalien sind ein wichtiger Teil unseres Lebens, aber sie können unsere menschliche Gesundheit und unsere Umwelt schädigen. Staaten sollten zusammenarbeiten, um bessere Strategien für ein effizienteres und effektiveres Management von Chemikalien zu entwickeln“, erklärt Masamichi Kono, stellvertretender Generalsekretär der OECD.

Mit dem Nominierungsaufruf laden wir dazu ein, wirkungsvolle Gesetze und politische Maßnahmen zu nominieren, die die Gesundheit von Menschen, insbesondere von Kindern und die Umwelt schützen. Besonders von Interesse sind Regulierungen von Chemikalien in Produkten einschließlich Plastikprodukten, hochgiftigen Pestiziden und schädlichen Substanzen im Lebenszyklus von elektronischen Produkten. Auch heißen wir Nominierungen willkommen, die Mädchen und Jungen vor ausbeuterischer und gefährlicher (Kinder-)Arbeit und Kontakt mit giftigen Chemikalien schützen.

Der Future Policy Award wird in Partnerschaft mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), dem Strategic Approach to International Chemicals Management (SAICM), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), des Umweltbundesamts (UBA), der Michael Otto Stiftung und der Jua Foundation verliehen.  Die Preisverleihung wird während der 5.  Internationalen Konferenz zu Chemikalienmanagement im Oktober 2020 im WCCB in Bonn stattfinden.

www.worldfuturecouncil.org/de/chemikalien

Pressekontakt

Miriam Petersen,

Media & Communications Manager

World Future Council

Email: miriam.petersen@worldfuturecouncil.org, Tel +49 178 1018019

 

Über die Stiftung World Future Council

Der World Future Council setzt sich für ein verantwortungsvolles, nachhaltiges Denken und Handeln im Sinne zukünftiger Generationen ein. Seine bis zu 50 Ratsmitglieder kommen aus Politik, Geschäftswelt, Wissenschaft und Kultur – und von allen fünf Kontinenten. Der Rat identifiziert mithilfe seines Netzwerks von WissenschaftlerInnen, Abgeordneten, Zivilgesellschaft und Umweltorganisationen weltweit zukunftsweisende Politikansätze und unterstützt ihre Umsetzung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene. Mehr auf https://www.worldfuturecouncil.org/de/

 

Über das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und SAICM

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ist die führende globale Umweltbehörde, die die globale Umweltagenda festlegt, die kohärente Umsetzung der Umweltdimension der nachhaltigen Entwicklung innerhalb des Systems der Vereinten Nationen fördert und als maßgeblicher Verfechter der globalen Umwelt fungiert www.unenvironment.org

UNEP verwaltet den strategischen Ansatz für das internationale Chemikalienmanagement (SAICM). SAICM ist ein Multi-Stakeholder- und Multi-Sektor-Rahmenwerk zur Förderung der Sicherheit und Gesundheit von Chemikalien auf der ganzen Welt unter dem Dach des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, der Akteure zusammenbringt, um in chemischen Fragen zusammenzuarbeiten und sektorübergreifende Maßnahmen zu katalysieren. www.saicm.org

Über die Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Sie wurde im Jahr 1919 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Genf. Die ILO verfügt über eine dreigliedrige Struktur, die im UN-System einzigartig ist: Die 187 Mitgliedsstaaten sind durch Regierungen, durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie durch Arbeitgeber in den Organen der ILO vertreten. Schwerpunkte der Arbeit der ILO sind die Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialnormen, insbesondere der Kernarbeitsnormen, die soziale und faire Gestaltung der Globalisierung sowie die Schaffung von menschenwürdiger Arbeit als eine zentrale Voraussetzung für die Armutsbekämpfung. www.ilo.org

 

Über die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist eine internationale Organisation, die sich für eine bessere Politik für ein besseres Leben einsetzt. Unser Ziel ist es, eine Politik zu entwickeln, die Wohlstand, Gleichberechtigung, Chancen und Wohlbefinden für alle fördert. Wir stützen uns auf fast 60 Jahre Erfahrung und Erkenntnisse, um die Welt von morgen besser vorzubereiten. Gemeinsam mit Regierungen, politischen Entscheidungsträgern und Bürgern arbeiten wir daran, evidenzbasierte internationale Standards zu etablieren und Lösungen für eine Reihe sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen zu finden. Von der Verbesserung der Wirtschaftsleistung über die Schaffung von Arbeitsplätzen bis hin zur Förderung  von Bildung und der Bekämpfung internationaler Steuerhinterziehung bieten wir ein einzigartiges Forum und einen Wissensstandort für Daten und Analysen, Erfahrungsaustausch, Austausch bewährter Verfahren und Beratung zu öffentlichen Maßnahmen und zur Festlegung internationaler Standards.

 

Dieses Projekt wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Mittelbereitstellung erfolgt auf Beschluss des Deutschen Bundestages. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.




Revision der EU-Öko-Verordnung | Politik darf Ökolandbau nicht in die Sackgasse führen!

PRESSEMITTEILUNG

Der ökologische Anbauverband Biokreis warnt vor einer Einführung von Grenzwerten für Bio-Produkte, wie sie ein Vorschlag der EU-Ratspräsidentschaft zur Revision der EU-Öko-Verordnung vorsieht. Am 30.11. wollen die Verhandler in einem open-end-Trilog so viele Änderungsvorschläge wie möglich abschließen und in der Folge eine neue Verordnung schmieden. Steht der Kompromiss, muss dieser danach von EU-Parlament und -Rat formal angenommen werden.
Zu den Änderungen an der bestehenden Verordnung gehört auch die Vorlage, dass Bio-Produkte nicht mehr nach dem Prozess, in dem sie hergestellt wurden, sondern nach ihrer Beschaffenheit definiert werden. Damit würde das Verursacherprinzip auf den Kopf gestellt. Denn eventuelle Verunreinigungen durch Pestizide stammen meist von konventionellen Feldern oder Rückständen bei der Verarbeitung. „Ausgerechnet Bio-Bauern, die mit ihrer Betriebsweise Böden, Wasser und Luft schützen, würden dafür büßen, was ihre konventionellen Kollegen verschulden“, sagt Gottfried Erves, bundespolitischer Sprecher des Biokreis, und fordert: „Die neue Öko-Verordnung darf nicht zur Bedrohung für den Ökolandbau werden.“

Bremse für Bio-Flow
Die Ablösung der Prozesskontrolle durch die Produktkontrolle ist ein völlig falscher Weg. Wenn ein Landwirt durch die konsequente Einhaltung der Bio-Richtlinien nicht mehr sichergehen kann, dass er am Ende ein ökologisches Produkt produziert hat, wird das wirtschaftliche Risiko für ihn zu groß. Denn höhere Produktionskosten müssen mit höheren Preisen ausgeglichen werden. Dieser Unsicherheitsfaktor könnte die aktuell positive Entwicklung des Ökolandbaus in Europa merklich bremsen − das wäre umso dramatischer, da sich die Nachfrage nach Bio-Produkten in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt hat. Außerdem kann aus der Bewertung des Endprodukts keine Aussage darüber gemacht werden, wie nachhaltig und artgerecht tatsächlich gewirtschaftet wurde. „An der Güte von Milch lässt sich nicht mit Sicherheit ablesen, ob es der Kuh wirklich gut geht“, sagt Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer.

Weiterentwicklung statt Bruch
Die politischen Rahmenbedingungen müssen zukünftig so gestaltet werden, dass sich der Ökolandbau bestmöglich entwickeln kann. Da sich die Prozesskontrolle in den vergangenen Jahren bewährt hat, sollte sie nicht abgeschafft, sondern weiterentwickelt werden. Wichtig wäre es, Importe aus dem Ausland besser zu kontrollieren und die Prozesskontrolle dahingehend zu optimieren. Enge, regionale und vertrauensvolle Netzwerke, wie sie der Biokreis seit seiner Gründung pflegt, sollten auf dem Markt durch sicheren und transparenten grenzüberschreitenden Handel komplementiert werden.

Die Defizite bei der Überwachung und sachgerechten Umsetzung der Kontrolle insbesondere in Drittländern, aber auch in der EU sind bekannt, insbesondere wenn es um Verdachtsfälle oder festgestellte Verstöße geht. Dies war einer der Hauptgründe für die Revision des Bio-Rechts. Die vom EP eingebrachte „Liste wichtiger Aufgaben zur Verbesserung der Umsetzung“ sollte in der Öko-Verordnung verankert werden.

Qualität vor Geschwindigkeit!
Nach fast drei Jahren Verhandlungen über ein neues Bio-Recht wollen die Verhandlungspartner bis zum 12.12. zu einem Abschluss kommen. Seit dem Wechsel der Verhandlungsführung im Sommer von den Niederlanden zur Slowakei ist Bewegung in die Sache gekommen. Die Bereitschaft zur Einigung ist bei allen Beteiligten gewachsen. Die Verhandlungen sind nach zwölf Trilog-Runden weit fortgeschritten. Ob eine Einigung gelingen wird, wird sich im Dezember entscheiden. Es gibt zwar deutliche Fortschritte bei den Regeln für Erzeugung und Verarbeitung sowie über die Struktur und die Ermächtigungen einer neuen EU-Öko-Verordnung. Allerdings sind auch noch viele wichtige Fragen offen. „Bei aller Eile muss weiter sorgfältig gearbeitet werden“, sind sich Biokreis-Geschäftsführer Sepp Brunnbauer und bundespolitischer Sprecher Gottfried Erves einig. „Wir Bio-Unternehmer brauchen praxistaugliche Regeln und Rechtssicherheit.“

Kontakt:
Ronja Zöls
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
zoels@biokreis.de
Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
Tel: 0851/75650–0

Biokreis – Wir machen Bio lebendig! Rund 1200 Bio-Bauern und 150 Lebensmittel-Verarbeiter wirtschaften bundesweit nach unseren Richtlinien. Auch 200 Verbraucher gehören zu unseren Mitgliedern. Gemeinsam gestalten wir kreativ und konsequent ökologischen Landbau. Wir stehen seit 1979 für regionale, vertrauensvolle Netzwerke, Tierwohl, handwerkliche Lebensmittelverarbeitung und treten basisdemokratisch mit neuen Ideen, politischer Arbeit und wirksamer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere ganzheitliche Vorstellung von Ökolandbau sowie dessen Weiterentwicklung ein.




Sepp Holzer – offener Brief und Seminare

Sepp Holzer entwickelte als Bergbauer durch genaue Naturbeobachtung und Experimentieren eigene Methoden, um seinen landwirtschaftlichen Betrieb ohne Kunstdünger und Chemieeinsatz zu führen und auch in kalten Höhenlagen wärmebedürftige Pflanzen zu ziehen. Seine Seminare werden von Interessierten aus aller Welt gebucht, die nächsten Seminare finden im April und Mai 2016 statt.

Sepp Holzer’s offener Brief an die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist heute aktueller denn je!

Du kommst auf die Welt, meist in einer sterilen Klinik und dort werden dir gleich die natürlichen Wurzeln gekappt. Du wirst geimpft und mit unnatürlichem Chemiefraß aufgepäppelt. Eine natürliche Geburt im Familienverband und ein natürliches Aufwachsen wären der richtige Start für das zukünftige Leben des jungen Menschen. Jeder „Erdenbürger“ hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.

Lesen Sie hier mehr darüber …