Ökotoiletten erobern Deutschland – EcoToiletten startet Crowdfunding Kampagne

Berlin, 29.10.2015 – Das Berliner Startup EcoToiletten startet am Montag, den 09.11.2015 seine Crowdfunding-Kampagne, um den Ausbau des bundesweiten Netzes zur Vermietung seiner umweltfreundlichen, mobilen Trockentoiletten voranzubringen. Ziel der Kampagne ist die Finanzierung eines weiteren Standorts, von dem aus die Toiletten in West- und Norddeutschland ohne lange Anfahrtswege vermietet werden können. Bereits mehrere Tausend Veranstaltungs- und Festivalbesucher in Berlin und Brandenburg haben seit 2013 die mobilen Trockentoiletten benutzt, unter anderem beim Wilde Möhre Festival, dem Plötzlich am Meer und dem 3000° Grad Festival. Jetzt soll das Angebot, das sich neben Großveranstaltern, auch an Baustellenbetreiber und Privatpersonen richtet, ausgeweitet werden.

„Unsere Mission ist, die Toilettenlandschaft in Deutschland zu transformieren und für alle Beteiligten angenehmer zu gestalten,“ so Kevin Kuhn, einer der Gründer von EcoToiletten. „Darüber hinaus verfolgen wir auch einen sozialen Ansatz, denn ein Teil unseres Gewinns fließt in unsere Projekte zur Verbesserung der sanitären Versorgung in Indien,“ ergänzt Thomas Jakel, ebenfalls Mitgründer des Startups.

Durch das Konzept von EcoToiletten zieht sich konsequent ein „grüner“ Faden. Das fängt bei den Materialien, die für den Bau der Toiletten verwendet werden an, reicht über die Sägespäne, die als Streuschicht unangenehme Gerüche verhindern, die ökologischen Reinigungsmittel und das naturbelassene Bambus-Toilettenpapier, bis hin zum Endergebnis: dem nährstoffreichen Humus, der in Zukunft an Gartenbesitzer und Landwirte verkauft werden soll.

Durch die Verwendung von EcoToiletten werden pro vollem 75 Liter-Fass ca. 1500 Liter Wasser und 440 Gramm CO² im Vergleich zu einem herkömmlichen WC gespart. (Auf einer Veranstaltung füllen sich pro Tag und EcoToilette circa zwei Fässer.) Mit der umweltschonenden Herangehensweise kombiniert mit einer angenehmen, geruchsneutralen Atmosphäre repräsentiert EcoToiletten das Gegenteil dessen, was Besucher von Festivals und Co. sonst gewohnt sind.

Alle Fans der Ökotoiletten können schon mit einem Einsatz von fünf Euro das Crowdfunding-Projekt fördern. Als „Dankeschön“ erhalten die Unterstützer je nach Betrag beispielsweise einen Jahresvorrat Bambus-Toilettenpapier, einen Festivalgutschein oder werden als Unterstützer namentlich auf einer der EcoToiletten genannt. Interessenten können die Aktion unter diesem Link unterstützen: www.startnext.de/ecotoiletten.

 

EcoToiletten UG

EcoToiletten entstand aus der Idee von Thomas Jakel, Sven Riesbeck und Kevin Kuhn, die sanitäre Versorgung in Entwicklungsländern wie beispielsweise Indien mit Hilfe von nachhaltigen und leicht zu installierenden Trockentoiletten zu verbessern. Mit einem Teil des Umsatzes wird ihr Verein Non Water Sanitation e.V. finanziert. Als wachsendes Unternehmen bietet EcoToiletten zudem einen verlässlichen Service und persönlichen Kontakt bei der Toilettenvermietung. Es kommt ihnen vor allem darauf an, faire Angebote mit einer reflektierten Zusammenarbeit zu kombinieren. Dadurch wird die sanitäre Versorgung einer Veranstaltung nicht mehr zur lästigen Verpflichtung, sondern ein angenehmes Erlebnis.

Weitere Informationen unter: www.ecotoiletten.de

Hochaufgelöste Bilder können auf Anfrage zugesendet werden. Bitte wenden Sie sich an:

 

Susann Neumann

E-Mail:                         presse@ecotoiletten.de

EcoToiletten UG (haftungsbeschränkt)

Könneritzstraße 7

01067 Dresden

Deutschland

 




Projekt Bionik-Zentrum-Hohenlohe „Der Natur auf der Spur“

Das Bionik-Zentrum-Hohenlohe wird als Akademie geführt und ist weltweit einmalig, weil es zum einen die Bereiche Wirtschaft und Forschung & Entwicklung mit interessierten Menschen verschiedenster Interessensgruppen vernetzt und zum anderen Modellgebäude als Demonstrationsobjekte realisiert. Diese werden zukunftsorientiert und innovativ nach den Grundsätzen der Bionik und unter Beachtung des Cradle to Cradle-Prinzips gebaut, wobei Aspekte der modernen Bautechnik, Energieeffizienz und Naturerfahrung kombiniert werden. An die Gebäudekomplexe schließt sich eine ca. 5 ha große Außenfläche an, auf der entsprechende Lernprojekte und passende Aktivitäten angeboten werden können.

Das Bionik-Zentrum liegt in der Region Hohenlohe, im nordöstlichen Teil Baden-Württembergs, am Rande des kleinen Teilorts Wittenweiler der Gemeinde Blaufelden. Diese Region bietet nicht nur Natur pur, sondern auch Strukturen und regionale Ressourcen, auf die zurückgegriffen werden kann, um so Trends der Zukunft in örtliche Gegebenheiten zu integrieren, weiterzuentwickeln und auch neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Zielgruppen
Menschen aus den Ballungsgebieten Würzburg – Nürnberg – Ansbach – Frankfurt – Stuttgart – Karlsruhe – Heilbronn – Mannheim usw. erhalten sowohl eine Informations- als auch eine Erholungsmöglichkeit in relativ kurzer Entfernung und verkehrstechnisch guten Anbindung. Die Angebote des Bionik-Zentrums Hohenlohe richten sich grundsätzlich an alle interessierten Menschen aus nah und fern. Die Umsetzung orientiert sich dabei an den jeweiligen Zielgruppen, z.B.: Unternehmerinnen und Unternehmer, Handwerker, Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten, Auszubildende, Entwickler, Führungskräfte aus Firmen und Bildungseinrichtungen, Professoren, an Bionik-, Cradle to Cradle- und an naturnahen Themen Interessierte, regionale Gruppen, Menschen aus allen Bildungsbereichen, Menschen mit und ohne Handicap, Kinder und Jugendliche, Menschen aller Altersgruppen, die Natur erfahren und sich mit deren Gesetzmäßigkeiten auseinander setzen wollen, aber auch Umwelt- und Gesundheitsbewusste und neugierige Erholungssuchende aus dem In- und Ausland.

Weitere wichtige Aspekte
Das grundlegende Motto des Bionik-Zentrums Hohenlohe lautet: Ganzheitliches, nachhaltiges, ressourcenschonendes und zukunftsweisendes Leben, Lernen und Arbeiten. Ein zentraler Aspekt des Zentrums ist die Forschung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit Firmen, Handwerkern und Forschungseinrichtungen zu den Themen Bionik, Cradle to Crawle und ressourcenschonenden Materialien oder Methoden in unterschiedlichen Bereichen. Hier als Beispiel die Oberflächentechnik, Leichtbau, Abfüll- und Medizintechnik, Textil und faserbasierte Werkstoffe und innovative Ansätze in der Kombination von Werkstoffen.

Gesundheit und Prävention sind wichtige Themen, die im Rahmen des Projekts aufgegriffen und umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang bestehen bereits Kontakte zu den Krankenkassen. In diesem Bereich liegt der Fokus auf Ganzheitlichkeit. Neben Ernährung und Bewegung greifen breit gefächerte Seminarangebote z.B. Themen wie Stressabbau, Konfliktbearbeitung, Kommunikation, Wahrnehmung und Sinneserfahrung auf. Dadurch wird den Teilnehmern eine eigenverantwortliche und gesundheitsbewusste Lebensgestaltung ermöglicht. „Leben im Alter“ sowie „Leben und Arbeiten mit Handicap“ und „Inklusion“ sind ebenfalls zentrale Themen, die im Bionik-Zentrum aufgegriffen, thematisiert und entsprechend umgesetzt werden.

Die Akademie bietet Übernachtungsmöglichkeiten für Seminarteilnehmer und Referenten aus allen Wirtschaftbereichen in einem außergewöhnlichen Gebäude mitten in einer Region mit Charme, die reich an kulturellen Angeboten und historischen Sehenswürdigkeiten ist. Im Übernachtungsbetrieb und in der Gastronomie kommen Effektive Mikroorganismen (EM) zum Einsatz. In dieser Sparte ist die gesundheitsbewusste Ernährung ein wichtiges Thema und die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte selbstverständlich. So sind Wissenstransfer und praktische Umsetzung als ganzheitlicher Ansatz eine Selbstverständlichkeit.

Kooperationspartner und Synergieeffekte
Das Bionik-Zentrum-Hohenlohe als regionaler Magnet, durch den nicht nur die Menschen vor Ort, sondern auch bestehende Einrichtungen profitieren. Das Zentrum bietet für die Region zahlreiche Chancen und Impulse, die auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze beinhaltet. Neuansiedlungen in der Gemeinde sind wahrscheinlich, eine Umnutzung leerstehender Häuser ist denkbar, neue Produktionsstätten könnten sich in der Folge ansiedeln.

Für das Vorhaben „Bionik-Zentrum-Hohenlohe“ wurden Prof. Dr. Frank Mirtsch und Prof. Dr. Michael Braunhart als Schirmherren gewonnen. Weitere angefragte Partner sind z.B die bekannte Fernsehköchin und Autorin Sarah Wiener und der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke.

Forschungseinrichtungen, Firmen und Bildungsträger sind bereits in engen Kontakten und freuen sich auf die konkrete Arbeit. In der Region wurden schon zahlreiche Partner gewonnen, die sich für eine Zusammenarbeit interessieren und mit dem Start des Projekts sofort kooperieren. Sowohl mit den Partnern aus den handwerklichen, landwirtschaftlichen und produzierenden als auch mit denen aus den touristischen und kulturellen Bereichen sind gemeinsame Konzepte in Planung und Erarbeitung (teilweise liegen schon konkrete Ausarbeitungen vor).

Für einzelne Themen sind bereits deutschlandweit Partner gewonnen, für den Bereich Crawle to Cradle ist sogar der gesamte deutschsprachige Raum eingebunden.

Im Rahmen des Bionik-Zentrums Hohenlohe werden folgende Vorhaben umgesetzt:
• Demonstrationsgebäude für Bionik und Cradle to Cradle sowie für naturnahe Projekte
• Integration eines Forschungs-, Lehr- und Lernbereichs und einer Experimentierfläche sowohl im Freien als auch im Gebäude für Kinder, Jugendliche und Familien
• Ladengeschäft mit regionalen Produkten und Erzeugnissen aus verschiedenen innovativen Bereichen
• Alternative Energien und Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen
• Tagungs- und Seminarräume als Demonstrationsräume für neues/anderes Lernen
• Mitarbeiterwohnungen, gebaut nach denselben Aspekten wie Demo-Gebäude
• Restaurantbereich, Hausbrauerei, Wäscherei als Demo-Projekte
• Schauproduktion (Nudeln, Pralinen usw.)
• Außenbereich mit Gesundheitsangeboten im Bereich Bewegung und Ernährung (Kneippanlage, Barfuß-, Sinnespfad, Heilkräutergarten, usw.)
• Wellnessbereich mit der Umsetzung von ressourcenschonenden Elementen
• Swin Golf Anlage

Bei der Auftaktveranstaltung im November 2014 und einer weiteren Veranstaltung im April 2015 in Blaufelden werden bekannte Referentinnen und Referenten zu inhaltlichen Schwerpunkten zu Wort kommen und ihre Sichtweisen darlegen. Darüber hinaus präsentieren sich Firmen mit ihren unterschiedlichen Produkten, Angeboten und Ideen.

Die offizielle Einladung zur Auftaktveranstaltung können Sie als PDF hier herunterladen

Kontaktdaten:
Brüchlingen 2
74572 Blaufelden

Altenbergstraße 8
76646 Bruchsal

07251 – 5848 und 0151 – 17024758, Bärbel Hermann, info@bionik-zentrum-hohenlohe.de
0721 – 558863 und 0171 – 2391762, Tamara Braeuer, info@braeuer-partner.de
0711 – 3705856 und 0162 – 7149324, Annegret Hedtke-Maier, ahema@web.de