Regierungspräsidium genehmigt Windpark Hofbieber Traisbach

• Bürgermeister Markus Röder begrüßt Entscheidung
• ABO Wind will drei Anlagen noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen
• Keine Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten im Wohngebiet

(Hofbieber, 20. Februar 2015) Rund zwei Jahre nachdem der Projektentwickler ABO Wind die Errichtung eines Windparks im Wald nördlich des Hofbieberer Ortsteils Traisbach beantragt hatte, genehmigte das Regierungspräsidium Kassel nun den Bau und Betrieb dreier Anlagen. Insbesondere Anliegen des Naturschutzes zogen das Genehmigungsverfahren in die Länge. Wegen der in dem Gebiet lebenden geschützten Arten (unter anderem Schwarzstörche) können vier der zunächst sieben geplanten Windkraftanlagen nicht gebaut werden. Den Antrag für diese Anlagen hat ABO Wind zwischenzeitlich zurückgezogen.

„Wir freuen uns, dass nun zumindest drei Anlagen auf Flächen der Gemeinde errichtet werden können“, sagte Bürgermeister Markus Röder. Windkraft sei die Technologie der Stunde, um klimafreundlich und preisgünstig Strom zu erzeugen. Der Bürgermeister verweist beispielhaft auf einen Bericht der Deutschen Welle (http://bit.ly/1JeKrYX) über aktuelle Studien, die belegen, dass die Kosten für Strom aus neuen Kraftwerken auf Basis von Erdgas, Kohle oder Braunkohle deutlich höher sind als für Windstrom. „Kein Wunder, dass fast die Hälfte der im Vorjahr in Europa zugebauten Kraftwerke Windkraftwerke waren und ein weiteres knappes Drittel Photovoltaik“, berichtet der Bürgermeister. „Hofbieber setzt eine etablierte Technologie ein und befindet sich energiepolitisch in bester Gesellschaft.“ Erfreulich sei, dass gemeindeeigene Grundstücke genutzt würden. Dank der Einnahmen komme ein großer Teil der Wertschöpfung dem Gemeinwesen zu Gute.

Moritz Messerschmidt, Projektleiter bei ABO Wind, berichtete, dass mit den vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Windkraftanlagen nun kurzfristig begonnen werde. „Wir wollen noch in diesem Jahr die drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit 2,4 Megawatt Leistung in Betrieb nehmen.“ Der Windpark wird jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von mehr als 15.000 Menschen. Um jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid entlastet der Windpark die Umwelt und leistet damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Zum Ortsteil Traisbach ist die nächstgelegene der drei Anlagen rund 1.300 Meter entfernt. Zwischen Dammersbach, einem Stadtteil von Hünfeld, und der nächsten Anlage liegen sogar 1.500 Meter. „Damit sind in den Wohngebieten keinerlei Belästigungen durch Schall oder Schattenwurf zu erwarten“, sagt Messerschmidt.

ABO Wind hat bereits mehr als 100 Windkraftanlagen in Waldgebieten errichtet (http://www.abo-wind.com/de/windenergie/referenzliste.html). „Wir werden auch in Hofbieber mit Sorgfalt und Sensibilität ans Werk gehen, um den Eingriff so gering wie möglich zu halten“, verspricht Planer Moritz Messerschmidt. Rund 15.000 Quadratmeter müssen dauerhaft gerodet werden. Das entspricht etwa zwei Fußballfeldern. Während der Betriebsdauer des Windparks freizuhalten sind neben den eigentlichen Standorten insbesondere Wege und Kranstellflächen. Schließlich müssen die Anlagen notfalls repariert werden können. Als Ausgleich für die Rodungen zahlt ABO Wind eine sogenannte Walderhaltungsabgabe, die eine ökologische Aufwertung an anderer Stelle ermöglicht, die den Eingriff mindestens kompensiert. Zudem ist sichergestellt, dass die Anlagen nach der Betriebszeit in voraussichtlich 25 Jahren vollständig abgebaut werden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
Mobil: +49 (0)151 – 148 693 68
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Projektleiter informiert Bürger über Windpark Uckley

Pressemitteilung

– 13 Anlagen der 5 Megawatt-Klasse bei Königs Wusterhausen geplant
– Park produziert genug Strom, um 80.000 Bürger zu Hause zu versorgen
– Waldflächen erfordern sensible Planung

(Königs-Wusterhausen, 18. Februar 2015) Bei zwei Bürgerversammlungen informiert ABO Wind in der kommenden Woche über die Planungen für den Windpark Uckley bei Königs Wusterhausen. ABO Wind hat beantragt, auf Waldflächen, die im Regionalplan als Eignungsgebiet für die Windkraftnutzung vorgesehen sind, 13 Anlagen des Typs Gamesa G132–5MW zu errichten. Der Genehmigungsantrag sowie die dazugehörigen Unterlagen werden vom 18. Februar bis zum 17. März öffentlich ausgelegt – unter anderem im Bürgerservice der Stadt Königs Wusterhausen. Am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in Wernsdorf (Gaststätte Zur Linde, Dorfstraße 45) sowie am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr voraussichtlich in der Turnhalle Zernsdorf (Alte Trift 3) stellt Projektleiter Zacharias Hahn die Planungen interessierten Bürgern vor und beantwortet Fragen.

Den Ertragsprognosen zufolge wird der Windpark jährlich mehr als 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsbedarf von mehr als 80.000 Bürgern. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung erspart der Windpark der Umwelt die Emission von jährlich gut 75.000 Tonnen Kohlendioxid und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei.
Der Windpark ist auf Waldflächen geplant, die an das geschützte Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet angrenzen. „ABO Wind hat bundesweit bereits rund 100 Windkraftanlagen in Wäldern gebaut“, berichtet Projektleiter Hahn. Dabei sei eine besonders sensible Planung und Bauausführung gefragt. „Unsere Erfahrung hilft uns, den Eingriff in das Ökosystem Wald so weit wie möglich zu minimieren.“ Mit einem hydrologischen Gutachten hat ABO Wind im Vorfeld zudem untersuchen lassen, wie sich der Windpark auf den Wasserhaushalt in dem Areal auswirken wird. „Die Gutachten haben ergeben, dass kein messbarer Einfluss auf die Grundwasserneubildung zu erwarten ist“, berichtet Hahn. Auch die Auswirkungen auf die Anwohner sind gering. Die zum Windpark nächstgelegene Siedlung Uckley ist mehr als 1.000 Meter entfernt, so dass Schall und Schattenwurf keine Probleme bereiten werden.

Pressekontakt

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
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Bonn und München Vorreiter für Strom aus Erneuerbaren Energien

Die Klimaschutzagentur Klima ohne Grenzen hat erneut den CO2-Ausstoß der Grundversorger (Strom) in den 20 größten Städten Deutschlands untersucht.

Das Ergebnis: Platz eins bis fünf mit dem geringsten CO2-Ausstoß belegen die Grundversorger der Städte Bielefeld, München, Bonn, Stuttgart und Münster. Der CO2-Ausstoß der Top 5 beträgt 219 – 320 gCO2/kWh. Die Versorger auf den letzten 5 Plätzen weisen mit 539 – 635 gCO2/kWh deutlich höhere CO2-Werte aus.

Die Stadtwerke München (SWM) und die Stadtwerke Bonn (SWB) zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Erneuerbaren Energien (beide 57,0%) aus. Die Stadtwerke Bielefeld und die EnBW Vertrieb GmbH Stuttgart belegen ihre guten Plätze im Wesentlichen durch die mit Abstand größten Kernkraftanteile von 40% bzw. 29%.

Die Vergleichsstudie basiert auf den Angaben zur Gesamtstromlieferungen gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz der Grundversorger für das Jahr 2013. Die Gesamtstromlieferung beinhaltet alle Stromprodukte der Unternehmen.