Wenn aus Schülern Umweltprofis von morgen werden: GLS Bank engagiert sich im Projekt „Nachhaltigkeitstrainee NRW“

Pressemitteilung

Bochum, 16.02.2016: Bergfest für die Nachhaltigkeitstrainees NRW, die im Sommer ihre Nachhaltigkeitsurkunde vom Staatssekretär Peter Knitsch bekommen. Vor ihnen liegen noch einige Monate harter Arbeit an den eigenen Projekten in den beteiligten Unternehmen und Fachworkshops wie der, der heute in den Räumlichkeiten der GLS Bank in Bochum stattfand. Dieser Workshop wurde von Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin von UnternehmensGrün, angeboten.

Rund 40 Teilnehmer_innen des Projektes „Nachhaltigkeitstrainee NRW“ (von insgesamt 70) erhielten in dem Fachworkshop Einblick in das 1×1 der Green Economy. Neben nachhaltigen Lebensstilfragen wurden die Grundzüge ethischer Unternehmensführung und nachhaltiger Wirtschaftspolitik behandelt. Reuter über die Macht, die Verbraucher im Feld Nachhaltigkeit haben: „Sozialökologische Unternehmensverantwortung wird immer mehr zum Selbstverständnis. Es geht nicht mehr um Ideologie oder einen vermeintlich grünen Lifestyle, sondern um alltägliche Normalität. Die Bedeutung der Markendimension „Nachhaltigkeit“ wird daher noch weiter zunehmen.“

Ein Programmpunkt war der sogenannte „Pitch“: Die Schüler_innen stellten ihre Projekte vor – für besonders interessante Projekte konnten Punkte vergeben werden. Die Initiativen in Bochum, Solingen, Wuppertal, Remscheid und Essen sind vielfältig: in Remscheid geht es um grünes Gründen in Kooperation mit der Agentur haase design und der Remscheider Gründerschmiede. Die Trainees bei Knipex (Zangenhersteller mit mehr als 1.000 Mitarbeitern) in Wuppertal widmen sich der biodiversen Neugestaltung des Firmengeländes sowie einer Mitarbeiterbefragung in Sachen nachhaltigem Handeln. In Essen wird ein Videoclip gedreht und in Bochum geht es an der LessingSchule um die Identifikation von Maßnahmen mit besonders hohem CO2-Einsparungspotenzial.

Die GLS Bank unterstützt an der Willy-Brandt-Gesamtschule den Aufbau einer nachhaltigen Schülerfirma. Silke Bechtle, Projektkoordinatorin für die Schülerfirma, über das Engagement der GLS Bank: „Als GLS Bank freuen wir uns, die Schüler_innen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltige Unternehmensführung zu begleiten.“ Bei der Gründung ihrer Schülerfirma berät die GLS Bank rund um finanzielle Fragen und unterstützt sie insbesondere bei den Themen nachhaltiges Wirtschaften.

Über das Projekt: Erstmalig bietet UnternehmensGrün, der Bundesverband der grünen Wirtschaft,
auch in Nordrhein-Westfalen das Projekt „Nachhaltigkeitstrainee“ an – hier gefördert von der
Stiftung Umwelt und Entwicklung. Das Projekt ist im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung
angesiedelt. Im Rahmen der einjährigen Zusammenarbeit erhalten die Trainees bereits vor
Berufseintritt ein grundlegendes Verständnis von der Verantwortung für ökonomische, ökologische
und soziale Ziele in der Wirtschaft. Sie sind durch eigene Projekte in nachhaltigen Unternehmen
direkt in den unternehmerischen Alltag eingebunden und erfahren, welche Herausforderungen
nachhaltiges Wirtschaften mit sich bringt. Die Praxispartner aus der Wirtschaft erhalten frische Ideen
– so profitieren Schulen, Unternehmen und junge Menschen gleichermaßen.
www.umweltprofisvonmorgen.de

Pressekontakt:
GLS Bank
Christof Lützel
Pressesprecher
0234-57975340
presse@gls.de

UnternehmensGrün
Dr. Katharina Reuter
Geschäftsführung
0178-4481991
reuter@unternehmensgruen.de




Einladung: Umweltprofis von morgen: Vortrag von Dr. Katharina Reuter von Unternehmensgrün und Workshop mit Schülerinnen und Schülern aus NRW

Bochum, 10. Februar 2016. Im Herbst 2015 sind die „Umweltprofis von morgen“- Projekte in einen neuen Durchlauf gestartet. Erstmalig nehmen auch Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen an dem Projekt „Nachhaltigkeitstrainee NRW“, gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung, teil. In Baden-Württemberg beteiligen sich bereits seit 2009 Unternehmen und Schulen, um den Teilnehmer_innen das Themengebiet des Nachhaltiges Wirtschaftens näher zu bringen (in der Pilotphase gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und seitdem vom Ministerium Umwelt, Klima und Energiewirtschaft).

Die GLS Bank ist Partner von dem Projekt „Umweltprofis von morgen“ von Unternehmensgrün aus Berlin.
Schülerinnen und Schüler der Lessing Schule in Bochum haben die Aufgabe, die Verbrauchs- und Emissionsbilanzen der Schule nachhaltiger zu gestalten. Dazu wurden zuerst die Energie- und CO2-Einsparpotentiale des Schulgebäudes ermittelt. Durch die Anbringung einer Solaranlage in Verbindung mit einer Split-Klimaanlage mit Hilfe von Hiltawsky Sonnenstrom und einer ökologisch und gleichzeitig ökonomisch sinnvollen Dachbegrünung mit Unterstützung von Garten- und Landschaftsbau Tegetmeier GmbH sowie dem Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Bochum wird das Vorhaben im Anschluss in die Praxis umgesetzt und Emissionen gesenkt.

Wir möchten Sie herzlich zu dem Treffen der Schüler-Umweltprofis einladen und Ihnen die Gelegenheit geben mit Frau Dr. Reuter von Unternehmensgrün über das Projekt zu sprechen.

Einladung Pressegespräch mit Frau Dr. Reuter
Freitag, 16. Februar, 13.30 Uhr
GLS Bank Bochum
Christstr. 9
44789 Bochum

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter: presse@gls.de oder 0234 5797 5340.

Über die GLS Bank
Die GLS Bank bietet ihren Kunden alle Leistungen einer Hausbank, wie sozial-ökologisch sinnvolle Geldanlagen, Girokonto, Sparangebote, Zahlungsverkehr, Finanzierungen und Beteiligungen. Über ihre Partnereinrichtung GLS Treuhand ist auch der Bereich Stiften und Schenken abgedeckt. Die GLS Bank bietet ihren Kunden an, Mitglied und somit Eigentümer der Bank zu werden. Mit zielgerichtet sozial-ökologischen Investitionen und einer umfassenden Transparenz bietet sie ihren Mitgliedern und Kunden einen dreifachen Gewinn: menschlich, zukunftsweisend, ökonomisch.

Christof Lützel
Pressesprecher / Prokurist
Kommunikation und Entwicklung
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presse@gls.de

GLS Bank
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44789 Bochum

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Ruinöse Konkurrenz für Landwirte – Risiko für qualitätsorientierte kleine und mittlere Betriebe – Vorstellung der Studie „TTIP und Landwirtschaft“ des UnternehmensGrün e.V.

„Europäische Agrar-Unternehmen sind durch einen größeren Anteil bäuerlicher Familienbetriebe und kleinere Betriebsgrößen strukturell anders aufgestellt als die amerikanischen Betriebe – und damit nach strengen marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten unterlegen“

Landwirte und Lebensmittelverarbeiter exportieren kaum in die USA, die überwältigende Mehrheit der Unternehmen in Europa habe von einem Freihandelsabkommen mit den USA darum vor allem zusätzliche Konkurrenz zu erwarten. Reuter: „In einer Situation, in der ohnehin viele Landwirte ihre Betriebe schließen müssen, ist das völlig unverantwortlich.“ Dass Produkte wie Getreide in den USA so billig seien wie nirgends sonst, liege zu einem erheblichen Teil auch an den dortigen Standards zum Einsatz von Gentechnik und den hohen Grenzwerten für Pestizide. „Wie die EU insbesondere die mittelständische Landwirtschaft und Verarbeitungsbetriebe in der Ernährungsbranche vor dieser Konkurrenz langfristig schützen will, ist unklar“, warnt Reuter.

Denn die Studie zeigt, dass „TTIP die Kennzeichnung von Gentechnik-Produkten erschweren würde“ ergänzt Joachim Weckmann, mittelständischer Bäcker aus Berlin. „Sollte die Gentechnikfreiheit vom Mainstream zur Nische werden – werden weiter gentechnikfreie produzierende Landwirte überproportional mit den Kosten von Warentrennung- und -reinhaltung belastet bzw. aus dem Markt gedrängt“, so Weckmann. Hintergrund: Die USA machen seit 1986 keinen Unterschied zwischen Produkten aus konventionellen und „gentechnisch veränderten Organismen“ (GVO), die genveränderten Pflanzen dominieren den Anbau von Mais, Soja, Zuckerrübe und Raps zu 90 bis 95%.

Weitere Ergebnisse:

TTIP erschwert die Kennzeichnung von Lebensmitteln, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen erzeugt werden (z.B. Milch von Tieren, die Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen erhalten haben). Dabei hat die Bundesregierung die erweiterte Kennzeichnungspflicht als Ziel im Koalitionsvertrag festgeschrieben.
Fleisch: Ruinöse Konkurrenz aufgrund der Größenvorteile der amerikanischen Rind-, Schweine- und Geflügelfleischproduktion (Konzentration auf wenige große, hocheffiziente Produktions- und Verarbeitungs€anlagen).
Obst/Gemüse: Die erlaubten Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln sind in den USA teils 500 mal so hoch wie in der EU. Durch TTIP ist hier eine Angleichung zu erwarten – denn der Kompromissvorschlag der EU, den Codex Alimentarius zugrunde zu legen, bedeutet eine Schwächung der europäischen Standards.
Milch: Für kleinere milchviehhaltende Betriebe ist eine stärkere Exportorientierung keine Lösung. Ein verschärfter Preis- und Kostendruck durch einen liberalisierten transatlantischen Milchmarkt verschärft deren Existenzgefährdung.
Reuter hebt hervor: „Die Interviews mit den Unternehmern aus der Branche zeigten deutlich, dass TTIP an den Bedürfnissen der Kleinen und Mittleren Unternehmen vorbeigeht. Wenn Export Unternehmensziel ist, wird dieser auch bereits umgesetzt.“ Dazu kommt: Viele der existierenden Hemmnisse wird TTIP nicht beheben. Die starke Orientierung auf heimische Märkte durch kleine und mittlere Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft wird aber fatalerweise völlig außer Acht gelassen, wenn Handel als Allheilmittel gepredigt wird“, so Reuter.

Ergebnisse im Detail entnehmen Sie bitte der Kurzfassung und Studie, unter www.unternehmensgruen.de „Eigentlich bräuchten wir dringend Handelsabkommen, auch mit den USA. Darin müsste sichergestellt werden, dass nicht diejenigen im internationalen Handel die Nase vorne haben, die mit den niedrigsten Standards arbeiten und den größten Teil ihrer Produktionskosten externalisieren, indem sie ihn der Umwelt, den sozial Schwachen und künftigen Generationen aufbürden. Aber genau davon ist in CETA und TTIP nichts zu sehen. Stattdessen sehe ich das Recht, eigene Standards zu setzen in Gefahr: Es werden nämlich keine Mechanismen verhandelt, die einem der Partner erlauben würden, seine höheren Standards zur Importvoraussetzung zu machen. Dass dies möglich wäre, zeigt das schon bestehende Bio-Äquivalenzabkommen zwischen USA und der EU“, ordnet Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Ergebnisse der Studie ein.

Als Unternehmer und Gründer der erfolgreichen Bio-Bäckerei Märkisches Landbrot GmbH in Berlin sagt Joachim Weckmann: „Das Wesen der Landwirtschaft ist die Region. Wir als Märkisches Landbrot engagieren uns hier besonders – etwa 80 Prozent des verarbeiteten Getreides beziehen wir aus dem regionalen Umland. Mit TTIP aber sind regionale Lieferantenstrukturen in Gefahr, wenn der Wettbewerbsdruck zunimmt. Die EU hat gerade festgestellt, dass die Bauern in Deutschland im letzten Jahr mehr als ein Drittel – genau 37,6 % je Arbeitsplatz – ihrer Einkünfte verloren haben, weil sie für Produkte wie Milch, Fleisch und Getreide kaum noch Geld bekommen. Gleichzeitig zeigen die Daten ein neues, in der Form kaum je dagewesenes Höfesterben. Die Öffnung des Europäischen Marktes für Billigkonkurrenz aus den USA würde den Tod der Höfe drastisch beschleunigen.“

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün e..V.
Email: reuter@unternehmensgruen.de
Mobil: 0178 4481991

Pressekontakt:
Agentur Ahnen&Enkel
Kai Weller
Email: weller@ahnenenkel.com
Mobil: 0176 24569084




TTIP ist für kleine und mittlere Betriebe der Agrar- und Ernährungswirtschaft überwiegend bedrohlich. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Food&Farming-Studie von UnternehmensGrün e.V., dem Bundesverband der grünen Wirtschaft.

Zu der Pressekonferenz, auf der UnternehmensGrün die Studie vorstellen wird, laden wir Sie herzlich ein.

Termin: Freitag, den 15.01.2016
Uhrzeit: 11:00 – 11:45 Uhr
Ort: Haus der Bundespressekonferenz / Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin

Mit

Dr. Katharina Reuter, Autorin der Studie und Geschäftsführerin UnternehmensGrün

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW)

Joachim Weckmann, Inhaber und Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH

Was TTIP für das eigene Unternehmen bedeuten kann, ist bei den kleinen und mittleren Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bisher kaum bekannt. UnternehmensGrün zeigt in der Studie „Transatlantisches Freihandelsabkommen (TTIP): Risiken für kleine und mittlere Betriebe in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ nun erstmals im Detail die Konfliktfelder und möglichen Auswirkungen des geplanten Abkommens zwischen den USA und der EU in diesem sensiblen Wirtschaftsbereich.

Die Folgen sind für kleine und mittlere Betriebe auf Ebene der Urproduktion (Landwirtschaft), sowie der ersten und zweiten Verarbeitungsstufe überwiegend bedrohlich – und das unabhängig davon, ob es sich um konventionell oder ökologisch wirtschaftende Betriebe und Unternehmen handelt.

Die Studie benennt als zentrale Konfliktfelder genveränderte Organismen, den Einsatz und Rückstände bei Pestiziden sowie die Mast- und Haltungsbedingungen in den USA und Europa. Wesentlicher Grund ist, dass in den USA ein grundsätzlich anderes Sicherheitsverständnis vorherrscht, als es im Vorsorgeprinzip der EU zum Ausdruck kommt – die Standards sind in den USA fast durchgehend geringer. Durch die Angleichung von Standards durch TTIP würden die regional ausgerichtete bäuerliche Landwirtschaft und ihre nachgelagerten Verarbeitungsbetriebe direkt bedroht.

Felix Prinz von Löwenstein kommentiert die Studie aus Sicht des BÖLW. Als Inhaber und Geschäftsführer der Märkisches Landbrot GmbH in Berlin erläutert Joachim Weckmann, was TTIP für einen mittelständischen Bäcker konkret bedeuten würde.

Wir bitten um Akkreditierung bis zum 13.1.2016.

Pressekontakt:
Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
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UnternehmensGrün-Kongress ausgebucht – 11 Vorstände neu gewählt

Pressemitteilung

Berlin, 27.10.2015: Volles Haus im großen Saal der Böll-Stiftung in Berlin. Mehr als 270 Gäste konnte UnternehmensGrün Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter zur Jahreskonferenz „Progressive Unternehmensstrategien – so geht neues Wirtschaften!“ von UnternehmensGrün und Böll-Stiftung begrüßen. „Das macht deutlich, wie vielen Menschen das Thema unter den Nägeln brennt“, so Reuter.

Dass die Suche nach neuen Unternehmenstrategien inzwischen auch den konventionellen Mittelstand umtreibt, zeigte die Teilnahme von Thorsten Alsleben an der zentralen Podiumsdiskussion. Der Hauptgeschäftsführer der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU war dabei offen für eine Besteuerung des Verbrauchs von Ressourcen. „Das ist doch mal was“ twitterte die wirtschaftspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Kerstin Andreae.

Weitere Eindrücke von der Konferenz finden Sie unter dem Hashtag #UGJT15. Die
UnternehmensGrün-Studie „Progressive Unternehmensführung – Elemente einer fortschrittlichen Unternehmensführung“ sowie ein Interview mit Studienautor Gerd Hofielen (Unternehmensberatung hmp) sind auf unternehmensgruen.de online.

Am Wochenende haben die Mitglieder von UnternehmensGrün außerdem folgende
Unternehmer_innen für den Vorstand gewählt: Muhterem Aras (Mitglied des Landtags, Dipl. Ökonomin und Steuerberaterin, Baden-Württemberg), Gottfried Härle (Brauerei Clemens Härle, Baden-Württemberg), Gerd Hofielen (Unternehmensberatung hmp, Berlin), Axel Kaiser (Denttabs, Berlin), Nele Lübberstedt (kaneo GmbH – green IT solutions, Niedersachsen), Alyssa Jade McDonald-Bärtl (BLYSS GmbH, Bayern), Jan Karsten Meier (Unternehmensberatung, Nordrhein-Westfalen), Martina Merz (merz.punkt, Bayern), Ulrike Saade (Velokonzept Saade GmbH, Berlin), Martina Selzer (Selzer Konzepte, Hessen) und Klaus Stähle (Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin). Erstes gemeinsames Ziel ist es, die Strategie und die Arbeitsschwerpunkte von UnternehmensGrün weiter auszuarbeiten.

„Wir bedanken uns herzlich bei den ausscheidenden Vorständen. Nur durch ihre Hilfe ist es gelungen, dass UnternehmensGrün in den vergangenen Jahren so erfolgreich arbeiten konnte. Wir haben es gemeinsam geschafft, dass mehr Unternehmer sich dem Verband angeschlossen haben und das wir in der Öffentlichkeit als die progressive Stimme der deutschen Unternehmen wahrgenommen
werden“, so Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter.

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Progressive Unternehmensführung – „Auch große Tanker können ihren Kurs ändern“

Berlin, 15.10.2015: Zum Kongress „Progressive Unternehmensstrategien – so geht Neues Wirtschaften!“ am 23.10.2015 in Berlin stellt der Verband UnternehmensGrün eine Studie zu einem neuen Typus nachhaltig orientierter Unternehmensführung vor.

Die Unternehmensberatung „Humanistic Management Practices“ (hmp/Berlin) hat im Auftrag von UnternehmensGrün einen Kreis von fortschrittlichen Firmen zu ihren Geschäftsmodellen und – praktiken befragt. Von Banken über einen Versandhandel bis zum Logistikunternehmen waren unterschiedliche Branchen vertreten.

Die Umfrage lässt erkennen, dass ein neuer Typus von Unternehmen entsteht. Die Firmen nutzen zwar noch konventionelle Kennzahlen für die Unternehmenssteuerung wie „Umsatzentwicklung“ und „Umsatzrendite“. Sie gehen aber über das konventionelle Geschäftsmodell hinaus, indem sie von der Gewinn-Maximierung und vom Wachstumszwang Abschied nehmen. Die Unternehmen setzen intern stärker auf Selbstorganisation der Mitarbeiter_innen und bevorzugen bei Entscheidungen nachhaltige Alternativen, sowohl in der Energie- und Materialversorgung als auch beim Umgang mit Kunden.

„Die Gewinn- und Wachstumsfixierung wird in ihrer Ausschließlichkeit als Irrweg begriffen. Progressive Unternehmerinnen und Unternehmer sehen ihre Aufgaben im Rahmen der Wirkungen ihrer Tätigkeit in der Gesellschaft und auf die Umwelt. Sie arbeiten mit Ziel- und Entscheidungskriterien, die menschen- und umweltfreundliche Produkte und Produktionsweisen gewährleisten“, so Studienautor Gerd Hofielen, Geschäftsführer von hmp.

Das Markenzeichen dieses neuen Unternehmens-Typs ist die bereitwillige Kooperation mit der Gesellschaft. Die Unternehmen schotten sich nicht ab, um vorwiegend Kapitalrendite zu erreichen, sondern begreifen sich als Teil der Gesellschaft und tragen zum gesellschaftlichen Fortschritt bei. Bisher seien mittlere, familiengeführte Unternehmen Vorreiter der „progressiven Unternehmenskultur“. Hofielen: „In Aktiengesellschaften ist das schwieriger, aber Beispiele wie der Umbau der Führungskultur bei Siemens zwischen 2006 und 2010 zeigen, dass selbst große Tanker ihren Kurs ändern können.“

Die Studie wird auf der UnternehmensGrün Konferenz am 23.10.2015 in der Heinrich Böll Stiftung in Berlin vorgestellt und von Thomas Korbun, dem wissenschaftlichen Geschäftsführer des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), kritisch eingeordnet. Das IÖW hatte erst kürzlich eine Studie zur Bedeutung von Wachstum bei kleinen und mittleren Unternehmen veröffentlicht.

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„Völlig an der Sache vorbei“ – Die EU macht mit kleinen und mittleren Unternehmen Stimmung für TTIP – und stützt sich dabei allein auf die weniger als 1 Prozent exportorientierte Firmen.

Pressemitteilung

Berlin, 25.06.2015: Eine „verkehrte Umfrage ohne praktische Relevanz“ nennt Katharina Reuter, Geschäftsführerin des Verbandes UnternehmensGrün e.V. , das jetzt von der Europäischen Union vorgelegte Papier zu den Auswirkungen eines möglichen Freihandelsabkommens mit den USA und Kanada (TTIP) auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Kommission stellt in Studie vorgebliche Vorteile durch TTIP heraus
Die Kommission der EU hat unter dem Titel „KMU und TTIP“ („Small and Medium Sized Enterprises and the Transatlantic Trade and Investment Partnership“) vorgebliche Vorteile für diese Unternehmen heraus gestellt.
Basis der Ergebnisse ist aber keine repräsentative Befragung. Stattdessen haben sich überwiegend exportorientierte Firmen an der Umfrage beteiligt. „Es überrascht nicht, wenn ohnehin international aufgestellte Firmen etwa im Maschinenbau darauf hoffen, dass bürokratische Hindernisse abgebaut
werden“, sagt Reuter. „Das trifft aber nicht den Punkt, an dem gerade die Kritik von kleinen und mittleren Unternehmen ansetzt.“
Nur 0,7 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Europa nehmen nach Daten der Europäischen Kommission am Import- und Exportgeschäft mit den USA teil. Laut EU exportieren nur 150.000 der insgesamt gut 20 Millionen KMU in Europa in die USA.

Mehrheit der Unternehmen rechnet mit massiven Nachteilen
Anders als die Unternehmen, die die EU hier zu Wort kommen lässt, rechne die überwältigende Mehrheit der KMU mit teils massiven Nachteilen, etwa für Unternehmen der Lebensmittelverarbeitung, in der regionalen Energieproduktion und unter Landwirten tätig. „Gerade Produkte von Unternehmen, die in einem regionalen Lieferanten- und Erzeuger Netzwerk entstehen, werden von TTIP bedroht“, so Reuter. Die heutigen Regelungen der EU und des Bundes seien hart erkämpft worden und definierten hier sinnvolle Anforderungen an ökologische Nachhaltigkeit, Lebensmittelsicherheit oder etwa das Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen. Diese absehbaren Einschnitte von TTIP gerade für kleine und mittlere Unternehmen fänden in dem Papier der EU aber keine Berücksichtigung. „Was da von den Befürwortern von TTIP veröffentlicht wird, ist darum völlig an der Sache vorbei“, so Dr. Katharina Reuter.

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The European Green Economy moves forward! Ecopreneur.eu launches event on World Environment Day

Press release

Berlin/Barcelona, 02.06.2015: Divest from fossils fuels – invest in green business! Ecopreneur.eu and 350.org join forces on World Environment Day (June 5, 2015) at Impact Hub Barcelona, in order to bring forward a sustainable and green economy in Europe.

The aim is to link the „divest from fossil fuels“ movement, led by 350.org, with the „invest in green business“ one, led by Ecopreneur.eu. During a workshop, taking place at the Impact Hub Barcelona, several green start-ups from all over Europe will participate – some on site, other connecting online – and present sustainable business models to responsible investors from the Ecopreneur’s network, with special support from Greenbiz (Green Business Spain).

This event will give a unique insight to the eco-entrepreneurial founding scene in Europe. It allows European green start-ups to show their sustainable businesses to a European-wide audience. The participating green Start-ups – EcoHortum (Spain), Wohnwagon (Austria), Iwop (Spain), Blyss Chocolate (Germany), Growinpallet (Spain), Pur Project & Treez (France), Moves to Slow Fashion (Spain), and African Clean Energy (The Netherlands) – outline in a pitch their eco-entrepreneurial goals and practices. Alternative investors, such as the Triodos Bank and GLS Bank will discuss funding and financing issues relevant for start-ups. In an open debate following the presentations, all participants are invited to give input and discuss topics such as “The future we want: a green & fair economy”, “Signs in the present: key opportunities & barriers” and “A pathway forward: strategies & conclusions”.

The event is organized by Ecopreneur.eu, the European umbrella organization of national green economy associations and 350.org (through 350BCN, its local chapter in Barcelona), a grassroots-based organization building a global climate movement active in over 188 countries, with special support from Greenbiz.

It is supported by a wide range of institutions and organizations such as 350.org Barcelona, Impact Hub Barcelona, Triodos Bank (Spain), the GLS Bank (Germany), Renewable Foundation, La Manada and many others. Further information (program, participants, collaborators …) is available in this link.
Media coverage comes from Planeta Futuro EL PAÍS, Corresponsables, El Mundo Ecológico, Noticias Positivas and WirtschaftsWoche Green Economy (Germany).

Press contact and representatives of the following organizations will be on site:
Jesus Iglesias (Greenbiz): jesus.iglesias@greenbiz.es, +34 665839057
Luis Morales(Greenbiz): luis.morales@greenbiz.es, +34 635973838
Juliane Reiber (UnternehmensGrün e.V.): reiber@unternehmensgruen.de, +49 17660905607
Frédéric Benhaim (Entreprendre Vert): frederic.benhaim@gmail.com, +33 688734730
Yorian Bordes (De Groene Zaak): yorian.bordes@degroenezaak.com, +31 0611886788

More information: http://www.ecopreneur.eu/en/?p=996

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Dr. Katharina Reuter
Ecopreneur.eu

European Network of Green Business Associations

c/o UnternehmensGrün e.V.
Wielandstr. 17 ++ 10629 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 325 99 683 ++ mobil: +49 (0) 178-44 81991
info@ecopreneur.eu

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Solider Mittelstand & dezentrale Wirtschaft statt Big Business

Einladung zur Diskussion

Solider Mittelstand & dezentrale Wirtschaft statt Big Business
5. Dezember 2014 19 – 21 Uhr
WeiberWirtschaft, Anklamer Straße 38 (Berlin-Mitte)

Dr. Gerhard Schick ist Bundestagsabgeordneter und Autor des Buches „Machtwirtschaft – Nein Danke! Für eine Wirtschaft, die uns allen dient“. Er fordert, klare Kante gegenüber globalen Konzernen zu zeigen: Monopole müssten entflochten und Lobbystrategien großer Konzerne durchbrochen werden. Schick stellt seine zentralen Thesen vor und stellt sie zur Diskussion.

Gerd Hofielen ist Vorstandsmitglied der Gemeinwohl-Ökonomie Berlin. Er fragt, wie die politischen Perspektiven aussehen, um die Machtwirtschaft zu überwinden und wie mittelständische Unternehmen für eine progressive Wirtschaftsweise gewonnen werden können.

Moderation: Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün

Im Anschluss: Come Together

Dr. Katharina Reuter
Geschäftsführung

UnternehmensGrün e.V.
Bundesverband der grünen Wirtschaft

Wielandstr. 17
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mobil: 0178-44 81991
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