30 Jahre hartnäckiger Einsatz für nachhaltiges Wirtschaften

Berlin, 20.06.2022: Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Am 19.06.1992 gründeten 15 Unternehmer:innen in Stuttgart den Verband, damals unter dem Namen UnternehmensGrün, um der nachhaltigen Wirtschaft eine politische Stimme zu geben.

Seit der Gründung hat sich viel getan: Heute vertritt der Verband bundesweit knapp 600 Mitglieds€unternehmen, die für mehr als 130.000 Arbeitsplätze stehen und ist mit seiner Geschäftsstelle mitten im Berliner Regierungsviertel stark aufgestellt. Vorstandsmitglieder, Geschäftsführung und Expert:innen des Verbandes sind in zentralen Beiräten der Bundesregierung und Gremien von wichtigen zivilgesellschaftlichen Institutionen aktiv. Der Verband ist im politischen Diskurs verankert, wird im Rahmen von Anhörungen auf Landes- und Bundesebene gehört und veröffentlicht regelmäßig Positionspapiere zur sozial-ökologischen Transformation. Damit ist der BNW heute ein starker Partner, der jahrzehntelange Expertise in allen Bereichen des nachhaltigen Wirtschaftens mitbringt.

„Bei der Gründung waren wir noch die Exoten in Wirtschaft und Politik. Jetzt zahlt sich die jahrelange Pionierarbeit aus. Die Mitgliedsunternehmen im Bundesverband sind heute als Vordenker:innen für nachhaltiges Wirtschaften gefragt wie nie“, stellt Gründungsmitglied Gottfried Härle fest. Härle ist Brauer in vierter Generation und führt das Vorzeigeunternehmen Brauerei Clemens Härle.

Der Vereinszweck ist heute wie damals die Förderung des Klima- und Umweltschutzes, insbesondere durch Förderung von ökologischem, sozialem und innovativem Wirtschaften. Diesem Ziel haben sich Nachhaltigkeitspioniere wie VAUDE, HiPP, Werner & Mertz und Weleda sowie große Unternehmen wie Remondis, Vaillant oder die Zurich Versicherung genauso angeschlossen wie grüne Start-ups und Social Entrepreneurs. Dazu erklärt Start-up-Gründerin und BNW-Vorständin Alma Spribille (CEO WEtell): „Das Wirtschaftssystem der Zukunft muss Klima- und Umweltschutz konsequent mitdenken. Vielen jungen Gründer:innen ist das bewusst – und sie bieten schon heute die Lösungen für morgen an. Wir sorgen dafür, dass die Stimme der nachhaltigen Start-ups auch in der Politik Gehör findet.“

Der Erfolg des Verbandes spiegelt sich auch in der Mitgliederzahl wider. Allein in den vergangenen vier Jahren verdoppelte sich die Zahl der Mitglieder, Perspektive steigend. „Branchenübergreifend. Praxisnah. Der BNW ist das starke Netzwerk für die progressiven Unternehmen, die Nachhaltigkeit im Kerngeschäft verankert haben. Diese Besonderheit macht uns aus – und macht uns zu authentischen Gesprächspartner:innen für die Politik“, freut sich BNW-Geschäftsführerin Dr. Katharina Reuter über die Entwicklung des Verbandes. Gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen fordert der BNW faire politische Rahmenbedingungen für sozial-ökologisches Wirtschaften.

Pressekontakt

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V.
Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin
reuter@bnw-bundesverband.de
+49 178 448 19 91

Agentur Ahnen&Enkel
Kai Weller
weller@ahnenenkel.com

Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V.

Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V. (BNW) ist die politische Stimme der nachhaltigen Wirtschaft und setzt sich als unabhängiger Unternehmensverband für den Umwelt- und Klimaschutz ein. Mit seinen knapp 600 Mitgliedsunternehmen steht der BNW inzwischen für mehr als 130.000 Arbeitsplätze.




Naturland verstärkt Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser

Pressemitteilung, 16.03.2017

Neumarkt, 16.03.2017. – Naturland ist jetzt Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Damit unterstreicht der Öko-Verband seine umfassende Unterstützung für das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft und das damit verbundene Engagement der Bio-Mineralwasser-Brunnen. „Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser sind von so großer Bedeutung, dass Naturland dies sogar explizit in den eigenen Richtlinien verankert hat“, so Naturland Geschäftsführer Steffen Reese: „Das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft setzt hier konsequent an: Es steht für höchste Wasserqualität, die nachhaltige Bewirtschaftung von Quellen und aktiven Wasserschutz durch die gemeinsame Förderung des ökologischen Landbaus. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir als Naturland dieses Konzept voll unterstützen.“ Mit Naturland, Bioland und Demeter gehören damit alle großen Öko-Verbände in Deutschland der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser an.

Hintergrund des Bio-Mineralwasser-Engagements der Qualitätsgemeinschaft und ihrer Mitglieder ist die zunehmende Gefährdung des Wassers in Deutschland, die zuletzt auch die Europäische Kommission auf den Plan rief: Wegen der im europäischen Vergleich nur noch in Malta übertroffenen Verschmutzung des Grundwassers durch die Schadstoffeinträge der intensiven Landwirtschaft klagt die Kommission gegen die Bundesrepublik vor dem Europäischen Gerichtshof. Dieser Gefährdungslage stellt die Qualitätsgemeinschaft ihr Bio-Mineralwasser-Siegel entgegen, das als neues Reinheitsgebot für Wasser den Verbrauchern durch zeitgemäße, wissenschaftlich fundierte Grenzwertsetzung und konsequente Überwachung der Quellen jederzeit beste Wasserqualität garantiert. Gleichzeitig verpflichtet es die Bio-Mineralwasser-Brunnen, in ihrer Region aktiven Wasserschutz zu betreiben.

Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser: „Bei Bio-Mineralwasser geht es darum zusammenzuarbeiten, um die letzten wirklich reinen Wasservorkommen in Deutschland nachhaltig zu schützen. Entscheidend hierfür ist, dass es gelingt, möglichst flächendeckend den komplett agrochemiefreien Ökolandbau voranzubringen und damit die Schadstoffeinträge der intensiven Landwirtschaft zu stoppen. Deshalb freut es uns umso mehr, mit Naturland nach Bioland und Demeter jetzt auch den dritten großen Bio-Verband Deutschlands als Mitglied der Qualitätsgemeinschaft begrüßen zu dürfen. Gemeinsam werden wir viel bewegen.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.

Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft sind u.a. die Bio-Anbauverbände Bioland, Demeter und Naturland. Um das Bio-Mineralwasser-Siegel der Qualitätsgemeinschaft zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Mineralwasser), die PreussenQuelle Rheinsberg aus Brandenburg sowie die Johann Spielmann GmbH (Landpark Bio-Quelle) aus Nordrhein-Westfalen. Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

Über Naturland e.V.

Naturland ist einer der bedeutendsten Öko-Verbände in Deutschland und weltweit. Aktuell wirtschaften 43.000 Naturland Erzeuger in 46 Ländern der Erde eine Fläche von mehr als 330.000 Hektar nach den Richtlinien des Verbands. Diese gehen in vielen Bereichen über die EU-Öko-Verordnung hinaus. So hat Naturland gemeinsam mit Umweltverbänden die Richtlinien für ökologische Waldnutzung erarbeitet und treibt die Entwicklung der ökologischen Aquakultur maßgeblich voran.

Naturland versteht Nachhaltigkeit ganzheitlich als Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt. Ergänzend zu den strengen Öko- und Tierschutzstandards gelten deshalb für alle Naturland Betriebe auch verbindliche Sozialrichtlinien. Mit der Zusatzzertifizierung Naturland Fair vereint Naturland zudem Öko-Landbau und Fairen Handel in einem Zeichen – und das für Nord und Süd.

Kontakt

Markus Fadl
Pressesprecher

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Naturland – Verband für ökologischen Landbau e.V.

Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing

Tel. +49 (0) 89 – 89 80 82 31, Mobil: +49 (0) 172 – 65 98 389

www.naturland.de

www.oekobauer-gesucht.de




Wir schaffen Zukunft in Deutschland! – Biokreis auf der Biofach von 15. bis 18.02.2017

PRESSEMITTEILUNG

Passau, 08.02.2017: Der ökologische Anbauverband Biokreis wird in diesem Jahr auf der Biofach, die vom 15. bis 18. Februar in Nürnberg stattfindet, gemeinsam mit anderen Ausstellern das Motto „Deutschland – Land des Jahres“ repräsentieren. „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ – in diesem Sinne vertreten 75 Teilnehmer dezentral die deutsche Bio-Branche, die sich besonders durch Innovation und Verantwortung auszeichnet. Wie der Biokreis hier mitmischt, können Interessierte am Stand 7-151 erfahren und erleben. Natürlich lädt der Bio-Verband außerdem wieder in seinen schon Tradition gewordenen bayerischen Biergarten ein.

Biokreis − Verband für Deutschland
Zum Leitspruch „Deutschland – Bio schafft Zukunft“ trägt der Biokreis mit seinen Projekten „Erste bayerische Bio-Königin“, der Förderung der heimischen Bio-Imkerei und der Initiative „100 % Bio-Leder“ bei. Im vergangenen Jahr hatte der viertgrößte deutsche Bio-Verband die erste Bio-Königin Deutschlands Eva I. gekrönt und damit eine personifizierte Schnittstelle zwischen Landwirten, Verarbeitern und Verbrauchern geschaffen. Mit dem jährlich stattfindenden Imkertag, dem Projekt „Bayerischer Blütenhonig“ in Zusammenarbeit mit dennree und verstärkter Öffentlichkeitsarbeit (zum Beispiel bioNachrichten zum Thema Honig) hat sich der Biokreis außerdem der Förderung der heimischen Bio-Imkerei verschrieben. Bei „100 % Bio-Leder“ steht die Verwertung des ganzen Tiers im Fokus. Nach der Schlachtung von Bio-Tieren soll auch die Haut optimal genutzt werden. Unter anderem damit erfüllt der Biokreis die „Deutschland – Land des Jahres“-Kriterien: Förderung von Vernetzung, Ressourcenschutz, Bildungsarbeit und faire Gestaltung von Handelsbeziehungen.

Standparty mit Live-Band
Wie jedes Jahr gibt der Biokreis am Donnerstagabend, 16. Februar, ab 18 Uhr für seine Gäste eine Standparty, die mit der Ehrung der Jubilare beginnt. Im Vorfeld werden um 17.30 Uhr die „regional-und-fair“-Preisträger gekürt. Die Bäckerei Grafmühle aus Thyrnau (Landkreis Passau) und Georg Thalhammer aus Steinfeld (Landkreis Main-Spessart) zeichnen sich durch ihr besonderes Engagement für langfristige Partnerschaften, regionale Wertschöpfung und faire Marktbeziehungen aus. Auch die bayerische Bio-Königin ist mit von der Partie. Sie wird einen Scheck von dennree entgegennehmen, den der Biokreis zur Förderung der heimischen Bio-Imkerei erhält. Zehn Cent von jedem verkauften Glas „Bayerischer Blütenhonig“ fließen in die Initiative. „The Soulbreakers“, eine Nürnberger Coverband, die Rock´n Roll, Soul, Funk, Rock, Reggae, Funk und Partymusik zum Besten gibt, lädt anschließend zum Tanzen in den Biokreis-Biergarten.

Was gibt´s zu sehen und schmecken?
Der Biokreis freut sich auch über zahlreiche Mitaussteller am Stand 7-151, -152, -158 und -159, die ihre Lebensmittel aus regionaler, bäuerlicher und fairer Erzeugung mit im Gepäck haben: Antersdorfer Mühle, Freilandputen Fahrenzhausen, Weingut Lehner, Chiemgauer Naturfleisch, Innstolz Käsewerk Roiner, Metzgerei Kammermeier, Biohofbäckerei Gottschaller, Edeldestillerie Farthofer und die Hofkäserei Wohlfahrt. Außerdem mit am Stand: die Kontrollstelle Lacon. Der Bio-Caterer KULT sorgt für die Verpflegung im Biergarten.

bioNachrichten „Bio und vegan?“
Das Thema „Bio und vegan“ spielt auf der Biofach wiederholt eine wichtige Rolle. In der „Erlebniswelt Vegan“ werden neue Produkte präsentiert, Vorträge und Podiumsdiskussionen veranstaltet und Initiativen vorgestellt. Passend dazu wird in der aktuellen Ausgabe der bioNachrichten die Frage „Bio und vegan?“ gestellt. Dabei geht es um biozyklische Landwirtschaft, Ersatzprodukte, Gesundheit und Zukunftsperspektiven. Das Heft gibt es sowohl am Biokreis-Stand als auch am Internationalen Fachpresse-Stand oder unter www.biokreis.de.

Pressekontakt

Ronja Zöls
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Redaktionsleitung bioNachrichten

Biokreis e.V.
Stelzlhof 1
94034 Passau
T: 0851 / 756 50-17
F: 0851 / 756 50-25
zoels@biokreis.de
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