Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser zum Weltwassertag: „Das Wasser schützen, bevor es zu spät ist“

PRESSEINFORMATION

Neumarkt, 21. März 2016. Der UN-Weltwassertag am 22. März 2016 mahnt: Sauberes Wasser, unser wichtigstes Lebensmittel, ist ein UN-Menschenrecht. Gleichzeitig ist es weltweit gefährdet – auch in einem wasserreichen Land wie Deutschland. Grund sind menschgemachte Verunreinigungen wie Pestizide, Nitrat und andere Schadstoffe aus Industrie und intensiver Landwirtschaft, die mehr und mehr in unser Wasser einsickern. Dr. Franz Ehrnsperger Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: „Die Zahlen des Umweltbundesamts und der Bundesanstalt für Gewässerkunde sprechen eine deutliche Sprache: Schon 2010 waren 37 Prozent des deutschen Grundwassers in chemisch schlechtem Zustand.[1] Seitdem sind aber beispielsweise die Verkaufszahlen für Pestizide in Deutschland nochmals um rund 5300 Tonnen gestiegen (2010: 40.844 t; 2014: 46.103 t).[2] Man kann sich ausrechnen, welche Effekte das hatte. Bayern meldet nicht umsonst schon Pestizidnachweise bei 45,2 Prozent seiner Grundwassermessstellen.[3]“

Für Ehrnsperger und seine Mitstreiter von der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser sind die Konsequenzen klar: „Wir müssen unser Wasser schützen, bevor es zu spät ist. Wir dürfen einfach nicht zulassen, dass unsere Lebensgrundlage in zunehmend mit Stoffen belastet wird, die da nicht hin gehören und deren langfristige Wirkung auf Mensch und Umwelt noch nicht einmal abschließend geklärt ist. Die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser leitet daraus konkret zwei Maßnahmen ab, mit denen sich die Qualität unseres Wassers erhalten lässt und für die sich die Bio-Mineralwasser-Brunnen schon heute aktiv einsetzen:

1. Kein Einsatz von Pestiziden und Co.
2. Förderung des komplett agrochemiefreien Ökolandbaus

Denn wirklicher Wasserschutz wird nur gelingen, wenn man das Problem an der Wurzel packt und den Eintrag von Schadstoffen in unsere Böden von Anfang an radikal unterbindet.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.
Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 45 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Mineralwasser) und die PreussenQuelle Rheinsberg (PreussenQuelle, PreussenQuelle Theodor) aus Brandenburg. Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de

[1] Richter/Völker: Die Wasserrahmenrichtlinie – Auf dem Weg zu guten Gewässern, UBA 2010, S. 35 und Berichtsportal WasserBLIcK, BfG, Stand 22.03.2010.
[2] https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/landwirtschaft/pflanzenschutzmitteleinsatz-in-der-landwirtschaft.
[3] Landesamt für Umwelt Bayern (2014):„Grundwasser für die öffentliche Wasserversorgung: Nitrat und Pflanzenschutzmittel. Berichtsjahre 2008 – 2012“; abrufbar unter https://www.lfu.bayern.de/wasser/grundwasserbeschaffenheit/nitrat_psm/doc/nitrat_psm_08_12.pdf.

Pressekontakt
Dr. Daniel Haussmann
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Dr. Daniel Haussmann
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UN-Weltwassertag: Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser gegen Fracking

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Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser:
„Zum Schutz unseres wichtigsten Lebensmittels: Ein klares Nein zum Fracking“

Neumarkt, 19. März 2015. Der UN-Weltwassertag 2015, der am 22. März begangen wird, rückt es in den Fokus: Sauberes Wasser, das wichtigste Lebensmittel der Menschen, ist ein UN-Menschenrecht und gleichzeitig eine höchst gefährdete Ressource. Dr. Franz Ehrnsperger, Vorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: „Die Studien sprechen eine klare Sprache. Wir laufen Gefahr, zunehmend Stoffe in unserem Wasser zu finden, die dort nicht hineingehören: Abbauprodukte der intensiven Landwirtschaft, künstliche Süßstoffe aus Diät- und Masthilfsmitteln, Arzneimittelreste, synthetische Hormone und – wenn man die aktuelle politische Diskussion aufmerksam verfolgt – vielleicht bald auch Rückstände des so genannten Fracking.“

Die mit diesen Stoffen genau verbundenen gesundheitlichen Risiken und ihre Wirkung auf die Umwelt sind bisher kaum abschätzbar. Sicher ist, dass diese Stoffe sich im globalen Wasserkreislauf auf Dauer anreichern. Mit den möglichen Konsequenzen werden vor allem unsere nachfolgenden Generationen konfrontiert sein.

Für Dr. Ehrnsperger sind die Konsequenzen klar: „Wir müssen weg von der kontinuierlichen Verschmutzung unserer Lebensgrundlage Wasser und hin zu mehr aktivem Wasserschutz. Dazu gehört es, neue Gefährdungspotentiale von vorne herein auszuschließen. Wir fordern deshalb von der Politik ein klares Nein zu Fracking. Wir dürfen nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen unsere Wasserressourcen gefährden. Man darf hier nicht den gleichen Fehler machen wie damals mit einer anderen auf den ersten Blick vielversprechenden Technologie, der Atomkraft.“

Das klare Nein zu Fracking ergibt sich für Dr. Ehrnsperger schon aus dem Selbstverständnis der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.: „Wir sehen uns als einen Zusammenschluss besorgter ‚Wasser-Bauern‘. Wasser wird nämlich – wie andere Lebensmittel auch – angebaut, auch wenn dies vielen wegen des langen Entstehungsprozesses und der Vielzahl der Beteiligten nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Es ist unser Ziel, diesen Prozess vom Einsickern des Regens in den Boden bis hin zur letztlichen Wasserverwendung möglichst frei von schädlichen Einflüssen zu halten und damit unseren Teil zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Welt beizutragen.“

Über die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V.

Die Qualitätsgemeinschaft Biomineralwasser e.V. setzt sich seit 2008 ein für einen behutsamen Umgang mit unserem wichtigsten Lebens-Mittel, dem Wasser. Sie wacht über die Richtlinien für das Qualitätssiegel „Bio-Mineralwasser“ und sensibilisiert Branche und Verbraucher für die Problematik der zunehmenden Wasserverschmutzung. Um das Zertifikat zu erlangen, müssen Mineralbrunnen 46 streng gefasste Kriterien erfüllen, die den Verbrauchern ein Höchstmaß an Qualität und Transparenz sowie nachhaltige Produktionsbestimmungen garantieren. Die Richtlinien wurden von unabhängigen Experten erarbeitet und werden laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Deren Einhaltung überwacht die Biokontrollstelle BCS Öko-Garantie GmbH. Als bundesweit erstes Bio-Mineralwasser wurde bereits 2009 das „BioKristall“ des Bio-Pioniers Neumarkter Lammsbräu zertifiziert, es folgten Ensinger in Baden-Württemberg (Ensinger Gourmet), Voelkel in Niedersachsen (BioZisch-Limonade) und Lammsbräu (now-Limonade) sowie Gehring-Bunte aus Nordrhein-Westfalen (Christinen Gourmet Edition).

Mehr Informationen über Bio-Mineralwasser finden Sie unter www.bio-mineralwasser.de