3 Lieder zur Rettung der Mur beim 7. Grazer Protestsongcontest

Morgen Freitag, 3. November findet ab 20.00 Uhr der bereits 7. Grazer Protestsongcontest im Volkshaus der KPÖ, Lagergasse 98a, 8020 Graz statt. Die KJÖ hat MusikerInnen und Bands dazu eingeladen, ihr Protestthema als Lied aufzuführen. Gründe für Protest und Protestsongs gibt es heute mehr als genug: Konzernmacht, Rassismus oder niedrige Löhne, Umweltzerstörung, Bürgermeister Siegfried Nagls Verbotspolitik oder die steigende Kluft zwischen Arm und Reich.

Wer schweigt stimmt zu. Wer nicht schweigen will, hat in Graz hier die einmalige Gelegenheit, seinem/ihrem Ärger vor einem begeisterten Publikum Luft zu machen. Auch wenn der Bau des Murkraftwerks Graz Puntigam bereits in vollem Gange ist, werden gleich 3 Lieder zu diesem Thema zu hören sein und zeigen, dass der Protest noch lange nicht verstummt ist. Mit dabei auch „Mur(X)-Kraftwerk – helft dem lieben Gott die Mur zu retten“, das der extra aus Wien anreisende Musiker Ko-Do aus Anlass des von den Medien nur belächelten offenen Briefes an Papst Franziskus aufgenommen hat.

Ein Event mit dem Prädikat „besonders wertvoll“. Wer nicht kommt, versäumt kreative Auftritte bei dem die provokantesten und originellsten Lieder im Grazer Volkshaus von einer Jury und via Publikumsvoting ausgezeichnet werden.

Dass die Mainstreammedien über diesen einmaligen Grazer Event nicht berichten, unterstreicht den unabhängigen und politischen Charakter des Grazer Protestsongcontests. Hier geht es auch weniger um das „gewinnen“ und „sich gut verkaufen“ als um das gemeinsam die Stimme zu erheben und sich gegenseitig zu stärken.

Weitere Informationen:




KGAL Investorenumfrage im Bereich Erneuerbare Energien: Trend zu höheren Renditen erkennbar

PRESSEINFORMATION

Grünwald, 26.01.2016 – Stabilität und Sicherheit sind 2015 für institutionelle Investoren im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments noch wichtiger als Renditemaximierung. Das ergab eine Umfrage des Asset Managers KGAL unter institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen, die insgesamt ein Anlagevolumen von ca. 700 Mrd. Euro repräsentieren. Dennoch ist ein Trend zu risikoreicheren Assets mit höheren Renditeerwartungen zu erkennen. Für 63% der Befragten ist die Stabilität der Ausschüttungen zentrales Investmentkriterium, für 51% die Sicherung der Vermögenswerte. Dabei setzt die Mehrheit (56%) auf eine Portfolio-Diversifikation.

Die Befragung, die 2015 bei institutionellen Investoren durchgeführt wurde, erfasst sowohl den Status quo der bereits getätigten Erneuerbaren-Energien-Investitionen als auch die Präferenz zukünftiger Investments.

Photovoltaik und Wind Onshore liegen vorne
2015 dominieren noch die „Klassiker“: Die Befragten investierten bisher vor allem in Photovoltaik (91%) sowie Windenergie Onshore (84%). Nur in Einzelfällen wurde bereits in Wasserkraft, Bioenergie, Windenergie Offshore, Solar- und Geothermie investiert. Insgesamt ist anzumerken, dass 70% der Investoren aktuell gemischte Portfolien bevorzugen.

Wasserkraft gewinnt an Beliebtheit
Bei den Präferenzen für zukünftige Investments belegt das Thema Wasserkraft den zweiten Rang nach der Windenergie: 84% der Investoren beurteilen Wasserkraft als sehr interessant oder interessant. Windenergie Onshore liegt mit 90% vorne, Photovoltaik mit 83% knapp dahinter auf Platz 3. 42% der Befragten bekunden auch Interesse an Investitionen in Windenergie Offshore – ein Asset, an dem sich der Trend zu höheren Renditeerwartungen abzeichnet.

Marktkenntnis ist entscheidendes Kriterium
Bei der Wahl eines Asset Managers sind für Investoren folgende Entscheidungsfaktoren relevant: Marktkenntnis und spezielle Expertise in der Assetklasse (95%). Erst danach folgen Kriterien wie Rendite/Risiko-Profil der Produkte (77%), die Anlagestrategie (65%) und der Track Record (53%).

Unterschiedliche Renditeerwartungen bei Erneuerbaren Energien
Die erwarteten Renditen variieren je nach Art der Energieerzeugung. Bei Windenergie Onshore (58%) und Photovoltaik (56%) werden Renditen von 5 bis 7% als marktkonform angesehen. Bei Windenergie Offshore, die generell mit höheren Risiken verbunden ist, erwartet die Mehrheit entsprechend höhere Renditen im Bereich von 7 bis 10%. Im Fall von Investitionen in Wasserkraft hingegen ist ein Großteil der Umfrageteilnehmer mit moderaten 3 bis 5% zufrieden.

„Das überrascht nicht, denn die Wasserkraft, als älteste Energiequelle der Menschheit, wird als Garant für Stabilität gesehen, obwohl die Erfahrungen der Investoren mit dieser Form der Energieerzeugung noch gering sind. Gleichzeitig steigt das Interesse an höherrentierlichen Investitionsmöglichkeiten“, kommentiert Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Investment Management GmbH & Co. KG und verantwortlich für den Bereich Infrastruktur.

Entscheidungsfaktoren für Investitionen
Die bestimmenden Risiko- und Einflussfaktoren bei der Investitionsentscheidung sind v.a. Länderrisiken, die Stabilität gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie die Nachfrage- und Preisentwicklung bei Elektrizität. „Der staatlichen Förderung einzelner Arten der Energieerzeugung wird hingegen immer weniger Bedeutung zugemessen. Wer heute in Erneuerbare Energien investiert, ist bereit, deutlich mehr Marktrisiken als früher zu akzeptieren, erwartet aber auch höhere Renditen“, sagt Ebner.

Das Thema Sicherheit dominiert hingegen bei der Auswahl der für Investments am besten geeigneten Regionen. Sonnenreiche Regionen wie Südeuropa, Afrika und Asien/Pazifik stehen heute noch nicht so hoch im Kurs. Westeuropa, Nordeuropa und Nordamerika werden derzeit präferiert. „Diese Regionen punkten eindeutig bei so wichtigen Rahmenbedingungen wie vorhandene Infrastruktur, beherrschbares Länderrisiko und politische Sicherheit. Dennoch behalten wir auch die sonnenreichen Regionen wie z. B. Chile und Australien für künftige Investments im Auge“, so Ebner.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen in einigen Währungsräumen bevorzugen 65% der teilnehmenden Investoren Euro-Investments. Immerhin 35% akzeptieren auch andere Währungen.

Fazit
Auch wenn die Investoren, laut der Umfrage in 2015, derzeit im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Investments mit Renditen von 5 bis 7% zufrieden sind, nimmt das Interesse an höher rentierlichen Fonds zu. Damit sind allerdings auch höhere Risiken, wie z. B. Länder- oder Währungsrisiken, verbunden, die entsprechend gemanagt werden müssen. Es empfiehlt sich deshalb bei der Wahl des Asset Managers auf erfahrene Unternehmen zu setzen, die einen soliden Track Record vorweisen können.

Pressekontakt
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Andrea Fusenig
Leitung
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82031 Grünwald
T +49 89 64143-533
F +49 89 64143-150
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ABO Wind und Neue Energie Bendorf eG planen Windpark bei Mayen

• Partner erhalten Zuschlag bei Interessenbekundungsverfahren
• Zwei bis drei Anlagen bei Kürrenberg geplant
• Genehmigung wird voraussichtlich 2016 beantragt

(Mayen, 18. Dezember 2014) Der Projektentwickler ABO Wind und die Energiegenossenschaft Neue Energie Bendorf eG (NEBeG) realisieren gemeinsam einen Windpark bei Kürrenberg auf Flächen der Stadt Mayen. Die Partner haben sich im Interessenbekundungsverfahren zur Windkraftnutzung der Kommunalberatung Mayen gegen neun weitere Bewerber durchgesetzt.
Wie der Windpark genau aussehen wird, erarbeiten die Planer in den kommenden Monaten. Aktuell scheinen auf den zur Verfügung stehenden kommunalen Flächen zwei bis drei Windkraftanlagen möglich. Im kommenden Jahr beginnt ABO Wind mit der Kartierung geschützter Tierarten, voraussichtlich 2016 geht es ins Genehmigungsverfahren. Die NEBeG hat ein Exklusivrecht für den Kauf des Windparks. „Wir sind auf einem guten Weg, als erste Genossenschaft in Rheinland-Pfalz einen Windpark zu erwerben und operativ zu betreiben“, sagt Frank Simonis, ehrenamtlicher Vorstand der Neuen Energie Bendorf eG. Die NEBeG hat bereits drei Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dachflächen mit einer Leistung von 192 Kilowatt Peak umgesetzt. Weitere Projekte in den Sparten Wasserkraft, Kläranlagen, Eigenversorgung sowie Eigenvermarktung der erzeugten Energie sind in Planung. Mit „MykStrom“ hat die Genossenschaft außerdem einen Bürgerstromtarif im Angebot. Der erzeugte Strom aus den Mayener Windkraftanlagen soll in das Bürgerstromportfolio aufgenommen werden, so dass Bürger der Region den Strom direkt beziehen können.
Die rheinland-pfälzische Landesregierung setzt die Energiewende seit Jahren entschieden um: Bis 2030 soll der verbrauchte Strom bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Zwei Prozent der Fläche will das Land der Windkraftnutzung zur Verfügung stellen. „Die Stadt Mayen nimmt ihre Verantwortung ernst, mit an einer erneuerbaren Stromversorgung des Landes zu arbeiten. Der Windpark bei Kürrenberg wird dabei ein Baustein sein“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Treis.
ABO Wind hat in Rheinland-Pfalz bislang 27 Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 230 Megawatt errichtet. Die Kooperation mit lokalen Partnern wie der NEBeG liegt den Planern besonders am Herzen. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Neuen Energie Bendorf und darauf, mit ihr gemeinsam den Windpark Mayen zu realisieren“, sagt ABO Wind-Projektleiterin Dr. Susanne Adams.
Bürger an der Windkraft zu beteiligen, ist ABO Wind seit jeher ein wichtiges Anliegen. So hat das Unternehmen zwischen 1998 und 2005 acht Bürgerwindparks – darunter drei in Rheinland-Pfalz – aufgelegt. 2010 gründete ABO Wind die Betreibergesellschaft ABO Invest AG, um gemeinsam mit Bürgern, Stiftungen und Genossenschaften Windparks zu betreiben. Mehr als 4.000 Aktionäre haben sich bereits an der ABO Invest beteiligt, die europaweit mehr als 50 Windkraftanlagen betreibt. Zum Portfolio gehören mehrere Standorte in Rheinland-Pfalz.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
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Mobil: 0152 567 11 617
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