Planer und Bürger diskutierten Windparkprojekt kontrovers

Pressemitteilung

· ABO Wind will bis zu sechs Anlagen südöstlich von Nentershausen errichten
· Rund 60 Anwohner informierten sich bei einer Infomesse über das Vorhaben
· Internetseite www.windpark-nentershausen.de informiert Interessenten

(Wildeck-Richelsdorf/Wiesbaden, 2. Juni 2017) Lebhafte Debatten löst das Vorhaben von ABO Wind aus, im hessischen Nentershausen und Wildeck (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) einen Windpark mit sechs Windkraftanlagen zu errichten. Bei einer Informationsmesse des Unternehmens am gestrigen Nachmittag und Abend setzten sich rund 60 Besucher detailliert mit den Planungen auseinander. Projektleiter Michael Haag und weitere Experten informierten über das Projekt und beantworteten viele Detailfragen, die unter anderem die Bürgermeister Markus Becker (Ronshausen) und Alexander Wirth (Wildeck) stellten. Noch in diesem Juni will ABO Wind einen Genehmigungsantrag beim Regierungspräsidium Kassel einreichen.

Die meisten der Besucher stehen den Planungen kritisch bis ablehnend gegenüber. Viele halten die Vorrangfläche für falsch gewählt, haben grundsätzliche Vorbehalte gegen Windkraftnutzung im Forst oder befürchten Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten. Heinrich Fleischmann aus dem Nentershausener Ortsteil Süß gab sich hingegen als klarer Befürworter zu erkennen. „Auch wenn ich mich damit nicht bei allen Nachbarn beliebt mache: In meinen Augen ist es notwendig, solche Windparks zu errichten, damit die Energiewende funktioniert.“ So wie der gelernte Elektrotechniker nutzten viele Bürger die Veranstaltung um in angenehmer Atmosphäre und freundlichem Ton umso leidenschaftlicher über das Für und Wider des Windparks zu debattieren.

Die geplanten Wald-Anlagen im „Richelsdorfer Gebirge“ liegen im Vorranggebiet HEF 15 des Teilregionalplans Energie Nordhessen, den die Landesregierung im Mai 2017 verabschiedet hat. Der Windpark würde jährlich annähernd 70 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren, so viel verbrauchen rund 20.000 durchschnittliche Haushalte. Der Anlagentyp steht noch nicht fest: Durch das neue Vergütungssystem mit Ausschreibungen verlängert sich die Projektdauer, darum beantragt ABO Wind am Standort Nentershausen erstmals eine typenunabhängige Genehmigung. So kann das Unternehmen später die effizienteste und modernste verfügbare Anlage auswählen. Die Anlagen werden eine Gesamthöhe zwischen 215 und 245 Metern haben. Bei den Generatoren sind Nennleistungen zwischen 2,4 und 5 Megawatt denkbar.

Den Zeitpunkt der Infomesse hat ABO Wind bewusst gewählt. „Kurz vor Antragsstellung liegen jetzt nahezu alle Gutachten und Fotomontagen des späteren Windparks vor“, erklärte Michael Haag. „Die Anwohner können sich also ein genaues Bild machen und uns alle Fragen stellen, die sie zum Windpark und zur Windenergie allgemein haben.“ Auf zahlreichen Postern präsentierte ABO Wind den Stand der Planung, unter anderem das aktuelle Parklayout, die Abstände zu den Siedlungen, die Gutachten zu Schall und Schattenwurf sowie Informationen zur Windmessung. Die ABO Wind-Bauleitung und Volker Neumann vom Forstamt Rotenburg informierten über den Windparkbau im Wald. Heiko Köstermeyer vom Gutachterbüro Simon & Widdig berichtete von den Ergebnissen der naturschutzfachlichen Untersuchungen am Standort. In persönlichen Gesprächen erklärte der Biologe zum Beispiel, dass das Planungsgebiet nicht auf der Route der Zugvögel liegt. Auf Karten hatte er Erkenntnisse dargestellt, wo im Umfeld der geplanten Anlagen Rotmilane beobachtet worden sind.

Für viele Besucher waren vor allem die Visualisierungen interessant – Fotomontagen, die von 17 verschiedenen Punkten in der Umgebung aus perspektivisch korrekt verdeutlichen, wie der Windpark aussehen wird. Im Lauf der kommenden Monate werden alle Antragsunterlagen im Rahmen des von ABO Wind gewählten förmlichen Genehmigungsverfahrens öffentlich ausliegen und die Bürger haben die Möglichkeit, Einwendungen vorzubringen.

Alle Poster der Infomesse sind auf der Website www.windpark-nentershausen.de zu finden. Dort stellt ABO Wind auch alle Neuigkeiten zum Projekt und später Fotos vom Windparkbau zur Verfügung. Das Unternehmen hat in Hessen bislang 102 Anlagen mit insgesamt 200 Megawatt Leistung errichtet.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG
Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
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Mobil: 0152 567 11 617
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Energiegeschichten ergänzen Hängeseilbrücke

Pressemitteilung


• ABO Wind eröffnet Rundweg und Ausstellung im Mörsdorfer Heimatmuseum
• Einnahmen aus der Windkraft ermöglichen Hängeseilbrücke

(Mörsdorf/Wiesbaden, 3. Oktober 2015) Die Hunsrücker Ortsgemeinden Mörsdorf und Sosberg weihen an diesem Wochenende die „Geierlay“ ein, die längste Hängeseilbrücke Deutschlands. ABO Wind trägt mit „Energiegeschichten“ zu dem touristischen Großprojekt bei: ein Rundweg mit Infoschildern zur Windkraft sowie eine Ausstellung im neu eröffneten Mörsdorfer Heimatmuseum. Beim Geierlay-Eröffnungsfest am 3. und 4. Oktober ist ABO Wind mit einer Spielstation für Kinder vertreten und informiert interessierte Besucher über die Windenergie.

Auf dem Fußweg von Mörsdorf zur Hängeseilbrücke bietet ein Lehrpfad Einblick in die Technik der Windkraftanlagen, die Energiewende sowie die Entstehung der örtlichen Windparks. Für Kinder erklärt die Figur Erni Wind auf einer Infotafel, wie aus Wind Strom entsteht. Im Heimatmuseum, das ABO Wind gemeinsam mit der Gemeinde neu gestaltet hat, erfahren Besucher vom Leben in Mörsdorf damals und heute. Die Ausstellung mit Haushaltsgeräten aus verschiedenen Jahrzehnten verdeutlicht, wie die Nutzung von Energie das Leben der Menschen von Grund auf veränderte.

Die Windenergie trägt nicht nur zur modernen und klimafreundlichen Stromversorgung der Region bei, sie war auch ein wichtiger Baustein bei der Verwirklichung der Hängeseilbrücke. Bürgermeister Marcus Kirchhoff erklärt: „Wir haben etwa fünf Jahre gebraucht, um das Projekt umzusetzen. Entscheidend war, dass die Gemeinde das Projekt mit den Einnahmen aus der Windkraft dauerhaft tragen kann. Kurz gesagt: Ohne Windkraft keine Brücke.“

Die letzten drei der insgesamt elf Windkraftanlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einem Rotordurchmesser von 117 Metern werden aktuell fertiggestellt und gehen im November 2015 in Betrieb. Dann werden die elf Anlagen im Durchschnitt jährlich 74 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen – so viel verbrauchen 62.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Die Windparks reduzieren den Kohlendioxidausstoß um jährlich 56.000 Tonnen.

Vor Baubeginn beauftragte ABO Wind in beiden Windparks archäologische Grabungen, die eine Vielzahl an Fundstücken zu Tage förderten. In Mörsdorf Nord fanden die Archäologen beispielsweise Reste eines eisenzeitlichen Grabhügels und mehrere frührömische Grabgärten mit Urnen. In Mörsdorf Süd wurden ebenfalls Grabgärten mit Keramikgefäßen sowie Mühlsteinfragmente gefunden.

ABO Wind-Abteilungsleiter Dr. Thomas Treiling, zuständig für die Planung in Rheinland-Pfalz und im Saarland, erläutert das zusätzliche Engagement des Unternehmens in Mörsdorf: „Mit den Energiegeschichten bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mörsdorf. Besonders freut uns, dass die Einnahmen aus unseren Windparks Projekte wie die Hängeseilbrücke ermöglichen, da sie den Hunsrück als Tourismusregion stärken.“

Unter www.windpark-moersdorf.de informiert das Unternehmen über die Entstehung der Windparks und dokumentiert den Bau mit einer Bilderserie. Auch die ABO Wind-Energiegeschichten werden nach der Einweihung an diesem Wochenende auf der Internetseite vorgestellt.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Regierungspräsidium genehmigt Windpark Hofbieber Traisbach

• Bürgermeister Markus Röder begrüßt Entscheidung
• ABO Wind will drei Anlagen noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen
• Keine Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten im Wohngebiet

(Hofbieber, 20. Februar 2015) Rund zwei Jahre nachdem der Projektentwickler ABO Wind die Errichtung eines Windparks im Wald nördlich des Hofbieberer Ortsteils Traisbach beantragt hatte, genehmigte das Regierungspräsidium Kassel nun den Bau und Betrieb dreier Anlagen. Insbesondere Anliegen des Naturschutzes zogen das Genehmigungsverfahren in die Länge. Wegen der in dem Gebiet lebenden geschützten Arten (unter anderem Schwarzstörche) können vier der zunächst sieben geplanten Windkraftanlagen nicht gebaut werden. Den Antrag für diese Anlagen hat ABO Wind zwischenzeitlich zurückgezogen.

„Wir freuen uns, dass nun zumindest drei Anlagen auf Flächen der Gemeinde errichtet werden können“, sagte Bürgermeister Markus Röder. Windkraft sei die Technologie der Stunde, um klimafreundlich und preisgünstig Strom zu erzeugen. Der Bürgermeister verweist beispielhaft auf einen Bericht der Deutschen Welle (http://bit.ly/1JeKrYX) über aktuelle Studien, die belegen, dass die Kosten für Strom aus neuen Kraftwerken auf Basis von Erdgas, Kohle oder Braunkohle deutlich höher sind als für Windstrom. „Kein Wunder, dass fast die Hälfte der im Vorjahr in Europa zugebauten Kraftwerke Windkraftwerke waren und ein weiteres knappes Drittel Photovoltaik“, berichtet der Bürgermeister. „Hofbieber setzt eine etablierte Technologie ein und befindet sich energiepolitisch in bester Gesellschaft.“ Erfreulich sei, dass gemeindeeigene Grundstücke genutzt würden. Dank der Einnahmen komme ein großer Teil der Wertschöpfung dem Gemeinwesen zu Gute.

Moritz Messerschmidt, Projektleiter bei ABO Wind, berichtete, dass mit den vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Windkraftanlagen nun kurzfristig begonnen werde. „Wir wollen noch in diesem Jahr die drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit 2,4 Megawatt Leistung in Betrieb nehmen.“ Der Windpark wird jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von mehr als 15.000 Menschen. Um jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid entlastet der Windpark die Umwelt und leistet damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Zum Ortsteil Traisbach ist die nächstgelegene der drei Anlagen rund 1.300 Meter entfernt. Zwischen Dammersbach, einem Stadtteil von Hünfeld, und der nächsten Anlage liegen sogar 1.500 Meter. „Damit sind in den Wohngebieten keinerlei Belästigungen durch Schall oder Schattenwurf zu erwarten“, sagt Messerschmidt.

ABO Wind hat bereits mehr als 100 Windkraftanlagen in Waldgebieten errichtet (http://www.abo-wind.com/de/windenergie/referenzliste.html). „Wir werden auch in Hofbieber mit Sorgfalt und Sensibilität ans Werk gehen, um den Eingriff so gering wie möglich zu halten“, verspricht Planer Moritz Messerschmidt. Rund 15.000 Quadratmeter müssen dauerhaft gerodet werden. Das entspricht etwa zwei Fußballfeldern. Während der Betriebsdauer des Windparks freizuhalten sind neben den eigentlichen Standorten insbesondere Wege und Kranstellflächen. Schließlich müssen die Anlagen notfalls repariert werden können. Als Ausgleich für die Rodungen zahlt ABO Wind eine sogenannte Walderhaltungsabgabe, die eine ökologische Aufwertung an anderer Stelle ermöglicht, die den Eingriff mindestens kompensiert. Zudem ist sichergestellt, dass die Anlagen nach der Betriebszeit in voraussichtlich 25 Jahren vollständig abgebaut werden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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Projektleiter informiert Bürger über Windpark Uckley

Pressemitteilung

– 13 Anlagen der 5 Megawatt-Klasse bei Königs Wusterhausen geplant
– Park produziert genug Strom, um 80.000 Bürger zu Hause zu versorgen
– Waldflächen erfordern sensible Planung

(Königs-Wusterhausen, 18. Februar 2015) Bei zwei Bürgerversammlungen informiert ABO Wind in der kommenden Woche über die Planungen für den Windpark Uckley bei Königs Wusterhausen. ABO Wind hat beantragt, auf Waldflächen, die im Regionalplan als Eignungsgebiet für die Windkraftnutzung vorgesehen sind, 13 Anlagen des Typs Gamesa G132–5MW zu errichten. Der Genehmigungsantrag sowie die dazugehörigen Unterlagen werden vom 18. Februar bis zum 17. März öffentlich ausgelegt – unter anderem im Bürgerservice der Stadt Königs Wusterhausen. Am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in Wernsdorf (Gaststätte Zur Linde, Dorfstraße 45) sowie am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr voraussichtlich in der Turnhalle Zernsdorf (Alte Trift 3) stellt Projektleiter Zacharias Hahn die Planungen interessierten Bürgern vor und beantwortet Fragen.

Den Ertragsprognosen zufolge wird der Windpark jährlich mehr als 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsbedarf von mehr als 80.000 Bürgern. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung erspart der Windpark der Umwelt die Emission von jährlich gut 75.000 Tonnen Kohlendioxid und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei.
Der Windpark ist auf Waldflächen geplant, die an das geschützte Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet angrenzen. „ABO Wind hat bundesweit bereits rund 100 Windkraftanlagen in Wäldern gebaut“, berichtet Projektleiter Hahn. Dabei sei eine besonders sensible Planung und Bauausführung gefragt. „Unsere Erfahrung hilft uns, den Eingriff in das Ökosystem Wald so weit wie möglich zu minimieren.“ Mit einem hydrologischen Gutachten hat ABO Wind im Vorfeld zudem untersuchen lassen, wie sich der Windpark auf den Wasserhaushalt in dem Areal auswirken wird. „Die Gutachten haben ergeben, dass kein messbarer Einfluss auf die Grundwasserneubildung zu erwarten ist“, berichtet Hahn. Auch die Auswirkungen auf die Anwohner sind gering. Die zum Windpark nächstgelegene Siedlung Uckley ist mehr als 1.000 Meter entfernt, so dass Schall und Schattenwurf keine Probleme bereiten werden.

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ABO Wind und Neue Energie Bendorf eG planen Windpark bei Mayen

• Partner erhalten Zuschlag bei Interessenbekundungsverfahren
• Zwei bis drei Anlagen bei Kürrenberg geplant
• Genehmigung wird voraussichtlich 2016 beantragt

(Mayen, 18. Dezember 2014) Der Projektentwickler ABO Wind und die Energiegenossenschaft Neue Energie Bendorf eG (NEBeG) realisieren gemeinsam einen Windpark bei Kürrenberg auf Flächen der Stadt Mayen. Die Partner haben sich im Interessenbekundungsverfahren zur Windkraftnutzung der Kommunalberatung Mayen gegen neun weitere Bewerber durchgesetzt.
Wie der Windpark genau aussehen wird, erarbeiten die Planer in den kommenden Monaten. Aktuell scheinen auf den zur Verfügung stehenden kommunalen Flächen zwei bis drei Windkraftanlagen möglich. Im kommenden Jahr beginnt ABO Wind mit der Kartierung geschützter Tierarten, voraussichtlich 2016 geht es ins Genehmigungsverfahren. Die NEBeG hat ein Exklusivrecht für den Kauf des Windparks. „Wir sind auf einem guten Weg, als erste Genossenschaft in Rheinland-Pfalz einen Windpark zu erwerben und operativ zu betreiben“, sagt Frank Simonis, ehrenamtlicher Vorstand der Neuen Energie Bendorf eG. Die NEBeG hat bereits drei Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dachflächen mit einer Leistung von 192 Kilowatt Peak umgesetzt. Weitere Projekte in den Sparten Wasserkraft, Kläranlagen, Eigenversorgung sowie Eigenvermarktung der erzeugten Energie sind in Planung. Mit „MykStrom“ hat die Genossenschaft außerdem einen Bürgerstromtarif im Angebot. Der erzeugte Strom aus den Mayener Windkraftanlagen soll in das Bürgerstromportfolio aufgenommen werden, so dass Bürger der Region den Strom direkt beziehen können.
Die rheinland-pfälzische Landesregierung setzt die Energiewende seit Jahren entschieden um: Bis 2030 soll der verbrauchte Strom bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien stammen. Zwei Prozent der Fläche will das Land der Windkraftnutzung zur Verfügung stellen. „Die Stadt Mayen nimmt ihre Verantwortung ernst, mit an einer erneuerbaren Stromversorgung des Landes zu arbeiten. Der Windpark bei Kürrenberg wird dabei ein Baustein sein“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Treis.
ABO Wind hat in Rheinland-Pfalz bislang 27 Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 230 Megawatt errichtet. Die Kooperation mit lokalen Partnern wie der NEBeG liegt den Planern besonders am Herzen. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Neuen Energie Bendorf und darauf, mit ihr gemeinsam den Windpark Mayen zu realisieren“, sagt ABO Wind-Projektleiterin Dr. Susanne Adams.
Bürger an der Windkraft zu beteiligen, ist ABO Wind seit jeher ein wichtiges Anliegen. So hat das Unternehmen zwischen 1998 und 2005 acht Bürgerwindparks – darunter drei in Rheinland-Pfalz – aufgelegt. 2010 gründete ABO Wind die Betreibergesellschaft ABO Invest AG, um gemeinsam mit Bürgern, Stiftungen und Genossenschaften Windparks zu betreiben. Mehr als 4.000 Aktionäre haben sich bereits an der ABO Invest beteiligt, die europaweit mehr als 50 Windkraftanlagen betreibt. Zum Portfolio gehören mehrere Standorte in Rheinland-Pfalz.

Lena Fritsche
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