Ein Rotorblatt kommt selten allein: Selbstfahrer-Einsatz im Windpark Hofbieber

Pressemitteilung

• ABO Wind führt 70 Besucher über die Baustelle des Windparks Hofbieber
• Erster Rotorblatt-Transport des Unternehmens mit Selbstfahrer
• Windpark erzeugt klimafreundlichen Strom für 15.000 Personen

(Wiesbaden/Hofbieber, 24. Juni 2016) Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger besuchten am Donnerstag die Baustelle des Windparks Hofbieber im Landkreis Fulda. Der Projektierer ABO Wind hatte zur Besichtigung des Projektes, bestehend aus drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Gesamtleistung von 7,2 Megawatt, eingeladen. Die Betontürme der Anlagen stehen bereits, die restlichen Turmteile werden in den kommenden Wochen angeliefert. „Uns ist es wichtig, dass die Anwohner die Entstehung ihres Windparks miterleben können. Wir freuen uns, dass so viele Bürger unserer Einladung gefolgt sind“, sagte Projektleiter Moritz Messerschmidt. Gemeinsam mit Bauleiter Christian Ulbricht und Investorenbetreuerin Natalie Hahner beantwortete Messerschmidt die Fragen der Besucher unter anderem zu den technischen Daten des Windparks, dem erwarteten Ertrag und dem Einspeisepunkt des Stroms.

Der Bau des Windparks Hofbieber bedeutet für ABO Wind eine Premiere: Zum ersten Mal wurden die Rotorblätter auf den letzten Kilometern vor den Standorten mit einem sogenannten Selbstfahrer angeliefert. Diese Transportvariante war nötig, da eine Brückenbaustelle auf der K4 die ursprünglich geplante Route unmöglich machte. Zwei Rotorblätter können damit am Tag transportiert werden, für die drei Windkraftanlagen war der Selbstfahrer so die gesamte Woche beschäftigt. Mit fünf Kilometern pro Stunde steuerten die Mitarbeiter der Spedition Bender den 500 PS starken Selbstfahrer per Fernbedienung über die fünf Kilometer lange Strecke vom Lagerplatz der Rotorblätter zu den Anlagenstandorten. Rund eineinhalb Stunden dauerte die Fahrt eines einzelnen Rotorblatts. Selbstfahrer werden für Schwertransporte aller Art genutzt, für Windkraft-Transporte wird ein Rotorblattadapter auf das Fahrzeug gesetzt. Dieser kann den Flügel in einem Neigungswinkel von bis zu 60 Grad transportieren. Das vermeidet viele Umbauten entlang der Zuwegung. Auf der anderen Seite erfordert der Selbstfahrer-Transport einige Aufwendungen. Bei jeder Fahrt sind zusätzlich zwei Kräne zum Be- und Entladen nötig. Auch muss eine große Lagerfläche für die Rotorblätter zur Verfügung stehen. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen – Anlagenhersteller Nordex, Spedition Bender, Hofmann Kranvermietung und Wörmann-Team – sowie der Begleitung durch die Polizei gelang es, die neun Rotorblätter planmäßig innerhalb einer Woche anzuliefern. Während Rotorblätter normalerweise nachts angeliefert werden, musste die Strecke mit dem Selbstfahrer tagsüber zurückgelegt werden, da nur bei guten Lichtverhältnissen passgenau rangiert werden kann.

Im Herbst 2016 werden die drei Anlagen in Hofbieber ans Netz gehen und dann rund 18 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom erzeugen. So viel verbrauchen rund 15.000 Hessen in ihren Häusern und Wohnungen. Der Umwelt bleibt damit der Ausstoß von mehr als 13.000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

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Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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ABO Wind steigert Überschuss im Jubiläumsjahr um 50 Prozent

Pressemitteilung

· Rund 7,8 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet

· Guter Start ins Jahr 2016

· Abteilung sondiert weitere Länder für Expansion

· Dividendensteigerung auf 0,25 Euro je Aktie vorgeschlagen

(Wiesbaden, 17. Mai 2016) Das zwanzigste Jahr der Unternehmensgeschichte war das bislang erfolgreichste: 2015 hat der ABO Wind-Konzern einen Jahresüberschuss in Höhe von 7,8 Millionen Euro erwirtschaftet und das Ergebnis des Vorjahres (5,3 Millionen Euro) um nahezu 50 Prozent gesteigert.

Ein Jahr bevor sich die Bedingungen für die Windkraftplanung in Deutschland fundamental verändern, steht das Unternehmen hervorragend da. „Wir sind gerüstet, um unter den Bedingungen des ab 2017 geltenden Ausschreibungssystems gut im Markt zu bestehen“, sagt Matthias Bockholt, Vorstand und Mitbegründer der ABO Wind. „Wir freuen uns, im Jahr des Firmenjubiläums einen so guten Jahresabschluss vorzulegen.“

Die Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) übertraf 2015 mit 101,1 Millionen Euro (Vorjahr: 107,6 Millionen Euro) zum zweiten Mal die 100-Millionen-Euro-Schwelle. ABO Wind entwickelt aktuell in sechs europäischen Ländern sowie in Argentinien und im Iran Windparks. Rund 70 Prozent des Umsatzes erlöste das Unternehmen im Heimatmarkt Deutschland. In Frankreich erwirtschaftete ABO Wind 20 Prozent der Einnahmen und in Finnland zehn Prozent. Erst 2014 hatte die Tochtergesellschaft ABO Wind Oy ein Büro in Helsinki eröffnet. Bereits 2015 brachte ABO Wind einen ersten finnischen Windpark in Haapajärvi ans Netz. Der zweite Windpark Siluovori ist aktuell im Bau. Weitere Projekte sind genehmigt, warten allerdings darauf, dass der finnische Gesetzgeber die Vergütung neu regelt.

Windparks mit 175 Megawatt sind aktuell im Bau

Auch das Geschäftsjahr 2016 hat erfreulich begonnen. 175 Megawatt Nennleistung sind aktuell im Bau. „Wir erwarten, dass im Jahresverlauf weitere Projekte in Deutschland, Frankreich und Finnland Baureife erlangen – bei besonders günstiger Entwicklung auch im Vereinigten Königreich und in der Republik Irland“, sagt Vorstand Bockholt. Insgesamt erwartet er 2016 ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2015.

Aktuell beschäftigt ABO Wind 356 festangestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 305) – davon 250 in Deutschland. Am Hauptsitz in Wiesbaden sind 150 Kollegen tätig und weitere 80 in Heidesheim bei Mainz. Kleinere Planungsbüros befinden sich in Berlin, Hannover, Nürnberg, Rheine und Saarbrücken.

Eine Gruppe erfahrener Windkraftplaner und -finanzierer sondiert seit knapp einem Jahr international Länder, in denen ABO Wind tätig werden könnte. Die ersten konkreten Ergebnisse der Aktivitäten sind im Iran zu vermelden. In Teheran hat ABO Wind Anfang 2016 ein Büro eröffnet und Kooperationsverträge mit regionalen Partnern geschlossen. „Iran hat ambitionierte Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Nach der Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen bietet das Land für uns gute Perspektiven“, berichtet Vorstand Bockholt.

Positive Signale aus Argentinien

In Argentinien ist ABO Wind schon seit vielen Jahren aktiv. Lange waren die Erfolgsaussichten für Windkraftprojekte wegen mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten vage. Der 2015 neu gewählten Regierung ist es nun gelungen, eine Einigung mit den Gläubigern zu erreichen. Das hat eine Rückkehr des Landes an die internationalen Finanzmärkte ermöglicht. Der Effekt auf die Windkraft ist im Frühjahr 2016 deutlich spürbar. Das Interesse an Projekten hat zugenommen. So hat ABO Wind in den ersten Monaten bereits mehrere hunderttausend Euro für Reservierungszahlungen auf Projekte erhalten. Die Chance, in absehbarer Zeit Windparks zu errichten, ist gewachsen.

ABO Wind etabliert sich als Serviceanbieter

Neben der Projektentwicklung baut ABO Wind den technischen Service für laufende Windparks zu einem weiteren wichtigen Geschäftsfeld aus. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen 5,6 Millionen Euro mit Betriebsführung und Service (Vorjahr: 4,6 Millionen Euro). „Wir sehen noch deutliches Wachstumspotenzial für uns – in Deutschland wie in anderen Märkten“, betont Vorstand Bockholt. Ende September wird ABO Wind erstmals an der internationalen Fachmesse WindEnergy Hamburg teilnehmen, um neue Serviceprodukte vorzustellen, die das Unternehmen derzeit entwickelt. Bei speziellen Leistungen wie der Sicherheitsprüfung „DGUV-V3“ (vormals „BGV A3“) zählt ABO Wind bereits zu den Marktführern. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, weitere Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen. Auch beim Kerngeschäft der Windkraftprojektierung rechnet das Unternehmen für die nächsten Jahre mit weiterem Wachstum. ABO Wind hat im Jahr 2015 Flächen für neue Windparks mit einer Gesamtleistung von 600 Megawatt gesichert und damit die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen.

Attraktive Dividende

Bei der Hauptversammlung am 30. Juni wird der Vorstand den Aktionären vorschlagen, 0,25 Euro Dividende je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,22 Euro). Auf Basis des aktuellen Aktienkurses von rund 5,50 Euro steigt die Dividendenrendite damit auf 4,5 Prozent. Auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist mit 5,4 attraktiv. Der Geschäftsbericht 2015 wie auch die Berichte der Vorjahre stehen im Internet zum Herunterladen zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/geschaeftsberichte.html

Die Hauptversammlung der ABO Wind AG findet am Donnerstag, 30. Juni, ab 14 Uhr im Museum Wiesbaden statt. Die Tagesordnung und alle auszulegenden Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung: http://www.abo-wind.com/de/unternehmen/ueber-abo-wind/hauptversammlung.html Aktionäre werden gebeten, sich über ihre depotführende Bank zur Hauptversammlung anzumelden.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung

ABO Wind AG
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Dialog auf Augenhöhe bei den Windkraft-Infomessen in Meschede

Pressemitteilung

• Zwei Windparks mit insgesamt neun Anlagen geplant
• Gute Rahmenbedingungen für die Produktion von sauberen Strom
• Experten beantworten viele Fragen zur Windkraft

(Wiesbaden, 18. März 2016) Bei zwei Windkraft-Informationsmessen kamen am Mittwoch und Donnerstag über 200 Bürger aus Meschede und Umgebung mit unabhängigen Experten sowie Mitarbeitern von ABO Wind ins Gespräch. Die Fachleute beantworteten in den Schützenhallen von Freienohl und Remblinghausen Fragen zu den Planungen zweier Windparks auf den Potenzialflächen Freienohl West und Remblinghausen Süd. „Wir halten nichts von Geheimniskrämerei. Deswegen erklären wir interessierten Bürgern gerne, was wir vorhaben“, sagt ABO Wind-Mitarbeiter Andreas Schwetasch, Projektleiter der Planungen für Freienohl. Neben den Informationsmessen bieten die Internetseiten www.remblinghausen-sued.de und www.windpark-freienohl.de Einblicke in den aktuellen Planungsstand.

ABO Wind zeigte bei den Informationsveranstaltungen unter anderem so genannte Visualisierungen der geplanten Windparks in Freienohl und Remblinghausen. „Das sind Fotomontagen, die von verschiedenen Standorten in der Umgebung aus perspektivisch korrekt verdeutlichen, wie der Windpark aussehen würde“, erklärt Carolina Kock, die zuständige Projektleiterin für Remblinghausen. Aber auch andere Themen waren für die Gäste von großer Bedeutung: Mit der promovierten Umweltwissenschaftlerin Dr. Sandra Hook diskutierten viele Bürger über die Chancen und Hindernisse der Energiewende. Schallschutz- und Schattenwurfexpertin Elisabeth Beyer erklärte anhand von anschaulichen Emissionskarten, dass die Windräder sowohl in Freienohl als auch in Remblinghausen alle gesetzlichen Anforderungen zum Schutz der Anwohner einhalten. Der unabhängige Natur- und Artenschutzgutachter Bertram Mestermann führte unter anderem aus, warum in Remblinghausen Süd drei der ursprünglich sieben geplanten Windräder wegen brütender Uhus aus den Planungen gestrichen wurden.

„Natürlich gab es viele Fragen und auch einige Befürchtungen. Aber ich habe den Eindruck, dass wir vielen Bürgern unbegründete Ängste nehmen konnten“, resümiert Amaya Hilpert, Teamleiterin NRW bei ABO Wind: „Transparenz ist dafür der Schlüssel.“ Daher suche ihre Firma das offene Gespräch – sowohl mit Kritikern als auch mit Befürwortern der Projekte. Das kam bei den Besuchern der Windkraft-Messen in Meschede augenscheinlich gut an. „Ich finde die Veranstaltung sehr informativ. Hier kann ich Fragen stellen und mit den Fachleuten sprechen“, lobt Karl Keßler aus Oeventrop, der zur Projektmesse nach Freienohl gekommen ist.

Weitere Infos zu den Planungen der Windparks in Freienohl und Remblinghausen gibt es im Internet unter www.windpark-freienohl.de und www.remblinghausen-sued.de

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Lena Fritsche
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ABO Wind und SüdWestStrom kooperieren

Die ABO Wind AG (ABO Wind) und die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) prüfen und entwickeln Windparks zukünftig gemeinsam.

Tübingen/Wiesbaden. Der Windpark-Projektentwickler ABO Wind und die Stadtwerke-Kooperation SüdWestStrom arbeiten ab sofort in allen Phasen der Entwicklung und des Betriebs von Windparks zusammen. Die Geschäftsführer der beiden Unternehmen unterschrieben den Vertrag am 15. Dezember in Tübingen. Mit der Kooperation wollen beide Unternehmen Entscheidungsprozesse bei der Entwicklung neuer Onshore-Projekte beschleunigen und Stadtwerke an Windparks mit konservativem Risikoansatz teilhaben lassen.

Stefan Fella, Geschäftsführer Markt bei SüdWestStrom, sagt: „Zusammen mit ABO Wind werden wir die Projekte finden und entwickeln, die den Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsansprüchen von kommunalen Versorgern entsprechen. ABO Wind ist mit exzellenten Fachleuten und großer Erfahrung der ideale Partner für uns.“ Das Modell von SüdWestStrom erleichtert kleinen und mittleren Stadtwerken den Einstieg in Windpark-Projekte und stärkt den kommunalen Beitrag bei der Umsetzung der Energiewende. Die Stadtwerke-Kooperation erwirbt Windparks und verkauft anschließend die Anteile der Projekte an Gemeinde- und Stadtwerke. Die kommunalen Energieversorger bekommen so Zeit für Entscheidungen in Aufsichts- und Gemeinderäten. Insgesamt 30 kommunale Unternehmen beteiligen sich bereits an den Windparks in Suckow und Donstorf.

„Die Kooperation mit regional verankerten Akteuren erleichtert die Projektentwicklung und verbessert die Akzeptanz der Windkraft vor Ort – das ist für den Erfolg der Energiewende ein wesentlicher Faktor“, sagt ABO Wind-Vorstand Dr. Jochen Ahn. „Stadtwerke sind für uns wichtige Partner, und wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit SüdWestStrom.“

Pressebilder
Unter http://www.suedweststrom.de/neuigkeiten/pressebilder.html finden Sie ein Bild von der Vertragsunterschrift und Windpark-Motive.

Über ABO Wind

Seit 20 Jahren entwickelt ABO Wind Windparks. Damit zählt das Unternehmen mit Stammsitz in Wiesbaden zu den Pionieren der Branche in der Mitte und im Süden Deutschlands. Rund 530 Windkraftanlagen mit 1.100 Megawatt Gesamtleistung hat ABO Wind bislang ans Netz gebracht. Die jährliche Stromproduktion dieser Windparks entspricht dem Haushaltsverbrauch von 1,7 Millionen Menschen.

1996 gründeten Jochen Ahn und Matthias Bockholt, die weiterhin als Mehrheitseigentümer und Vorstände aktiv sind, das Unternehmen als Zwei-Mann-Betrieb. Seither ist ABO Wind stetig gewachsen und zählt nun mit einem jährlichen Projektvolumen von rund 250 Millionen Euro zu Europas versierten Entwicklern von Windkraftprojekten. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aktuell in Deutschland, Frankreich, Irland, Großbritannien, Finnland, Spanien und Argentinien tätig.

Um Bürger finanziell am Betrieb von Windparks zu beteiligen, hat ABO Wind 2010 die Bürgerwindaktie ABO Invest (www.buergerwindaktie.de) gegründet. Mehr als 4.000 Bürger haben sich bereits als Aktionäre beteiligt und profitieren von der Wertschöpfung aus dem Betrieb von Windparks.

Über SüdWestStrom
1999 gegründet, hat sich die Südwestdeutsche Stromhandels GmbH (SüdWestStrom) zum Ziel gesetzt, die Position von Stadtwerken im Wettbewerb zu verbessern, Synergien zu schaffen und so gemeinsame Chancen zu nutzen. Aktuell zählen 57 Stadtwerke zu den Gesellschaftern. Mehr als 160 kommunale Energieversorger beschaffen Strom und Erdgas über die Portfolio-Pools von SüdWestStrom. Am Firmensitz in Tübingen beschäftigt die Stadtwerke-Kooperation derzeit über 80 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 hat SüdWestStrom einen Umsatz von 734 Millionen Euro und einen Jahresüberschuss von 5,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Dienstleistungen von SüdWestStrom reichen von Energiehandel, Bilanzkreis- und Portfoliomanagement bis zu Marktkommunikation und Energiedatenmanagement für Erdgas- und Stromnetze. Zudem bietet SüdWestStrom das Preisorientierte Lastmanagement an. Mit dieser Dienstleistung können Stadtwerke ihre eigenen flexibel einsetzbaren Anlagen anhand von Börsenpreisen so steuern lassen, dass die Kosten sinken und die Effizienz steigt. Seit 2013 unterstützt die Stadtwerke-Kooperation zudem kommunale Energieversorger dabei, einen eigenen Vertrieb von Strom und Erdgas aufzubauen.

Über SüdWestStrom können sich Stadtwerke und Energiegenossenschaften an Erzeugungsprojekten im Bereich der erneuerbaren Energien beteiligen. Der SüdWestStrom Windpark Suckow GmbH & Co. KG gehört ein 32,5-MW-Windpark in Mecklenburg-Vorpommern und der SüdWestStrom Windpark Donstorf GmbH & Co. KG ein 11,5-MW-Windpark in Niedersachsen.

Ansprechpartner bei SüdWestStrom / Telefon / E-Mail
Alexander Raithel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / +49 7071 157-3790 / alexander.raithel@suedweststrom.de

Ansprechpartner bei ABO Wind / Telefon / E-Mail
Alexander Koffka, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / +49 611 267 65 515 / alexander.koffka@abo-wind.de




ABO Wind, Green City Energy und Bürger-Energie Altertheim planen gemeinsam Windpark in Altertheim

Pressemitteilung

Altertheim, 07.12.2015. In der unterfränkischen Gemeinde Altertheim soll ein weiterer Windpark entstehen. Die Projektpartner Green City Energy, ABO Wind und die örtliche Energiegenossenschaft Bürger-Energie Altertheim planen gemeinsam mit der Gemeinde drei Windenergieanlagen. Ende 2014 hat Green City Energy in Altertheim drei Anlagen in Betrieb genommen und auch die Bürger-Energie Altertheim hat bereits eine Anlage in der Region gebaut. ABO Wind hat im Landkreis Würzburg 14 Windkraftanlagen errichtet. Im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens weist die Gemeinde aktuell Konzentrationsflächen für Windenergie aus und legt proaktiv mögliche Standorte für Windenergieanlagen vor Ort fest.

Die drei Projektpartner ABO Wind, Green City Energy und die lokale Genossenschaft Bürger-Energie planen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Altertheim partnerschaftlich einen Windpark mit drei Anlagen in Altertheim. Jeder Projektpartner wird eine der drei geplanten Anlagen errichten. „Wir freuen uns sehr, dass wir durch diese Projektpartnerschaft die Möglichkeit auf ein zweites Genossenschafts-Windrad bekommen“, so Alfred Grimmer, Vorstandsvorsitzender der Bürger-Energie. „Das Projekt in Altertheim profitiert von der langjährigen Wind-Erfahrung der Projektpartner“, ergänzt Dr. Jochen Ahn, Vorstand von ABO Wind. „Wir arbeiten erfolgreich mit einigen Genossenschaften zusammen und erleben dabei immer wieder, dass die Bürger hinter der Energiewende stehen.“

Aktive Steuerung der Kommune über die Bauleitplanung
Über das aktuelle Bauleitplanverfahren können Kommunen noch immer aktiv entscheiden, wie der Ausbau der Windenergie vor Ort genau aussehen soll. Auch nach der Einführung der bayerischen 10H-Regelung können sie so ihre lokale Windplanung aktiv steuern, zukünftige Anlagen durch die Ausweisung von Konzentrationsflächen gezielt an ausgewählten Stellen bündeln, deren Anzahl und Standorte festlegen und eine maximale Anlagenhöhe bestimmen. Die Altertheimer Bürger und öffentliche Stellen können sich bereits im Vorfeld einbringen und in zwei Beteiligungsrunden Einwände äußern. Auch die drei Projektpartner unterstützen Altertheim bei dem aufwändigen Verfahren. So wird der Windpark zum gemeinsamen Projekt von Gemeinde und Bürgern.

Gemeinde ist Wind-Vorreiter im Landkreis
„In ihrem Vorgehen in Sachen Windenergie ist die Gemeinde Altertheim ein absoluter Vorreiter im Landkreis Würzburg“, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand des Energiepioniers Green City Energy. „Über die Bauleitplanung nutzen sie ihre Chance, die Energiewende vor Ort auch weiterhin aktiv zu unterstützen.“ Auch die Akzeptanz in der Bevölkerung war bei bisherigen Windprojekten vor Ort vorhanden.

Altertheims Bürgermeister Adolf Hemrich ist zufrieden mit den Fortschritten. „Die Bauleitplanung macht es uns als Kommune möglich, unseren lokalen Windausbau gemeinsam mit unseren Bürgern weiterhin selbstbestimmt zu gestalten.“ Nach aktuellem Stand könnte der geplante Windpark der drei Projektpartner im dritten Quartal 2017 in Betrieb gehen und dann jährlich genug Grünstrom für ca. 5.500 Drei-Personen-Haushalte ins öffentliche Netz einspeisen und so den Energieumstieg auf regenerative Quellen unterstützen.

Über die Green City Energy AG
Die Green City Energy AG (GCE) mit Sitz in München wurde 2005 als Tochter der gemeinnützigen Umweltorganisation Green City e.V. gegründet und steht für eine dezentrale und demokratische Energiewende. Dafür projektiert das Unternehmen Erneuerbare-Energien-Anlagen in den Bereichen Windenergie, Wasserkraft und Photovoltaik und bietet sie privaten Anlegern als Ökologischer Geldanlagen erhalten private Anleger zur Zeichnung an. Bisher wurden Investitionen von über 295 Millionen Euro in Erneuerbare Energien ermöglicht. Über die Kommunale Energieberatung bietet GCE außerdem Landkreisen und Kommunen fachliche und handlungsorientierte Unterstützung auf dem Weg zur lokalen Energieunabhängigkeit. Für ihre wegweisenden Angebote und hohen Nachhaltigkeitsstandards wurde die GCE wiederholt ausgezeichnet. Unter anderem erhielt das Unternehmen den renommierten Sustainability Award als „Nachhaltigstes Unternehmen 2011“ sowie 2013 den Energy Globe Award für die „Revitalisierung von bestehenden Wasserkraftwerken in Frankreich“. Im Sommer 2014 bewertete die renommierte Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research Green City Energy mit dem Prime-Status B+. Weitere Informationen zu Green City Energy finden Sie unter www.greencity-energy.de.

Über die ABO Wind AG
Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits 524 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.055 Megawatt ans Netz gebracht. Mehr als 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro.
Um Bürger an der Windkraft zu beteiligen, hat ABO Wind 2010 die Betreibergesellschaft ABO Invest gegründet. Sie betreibt europaweit Anlagen zur klimafreundlichen Stromproduktion. Das bislang erworbene Portfolio von 132 Megawatt umfasst 14 Windparks mit 62 Anlagen – 28 in Frankreich, 18 in Deutschland, 14 in Irland, zwei in Finnland. Eine Biogasanlage ergänzt den Bestand. Die Aktie notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf und kann über jede Bank erworben werden. Die Wertpapierkennnummer (WKN) lautet: A1EWXA. Rund 4.000 Bürger, Stiftungen und Genossenschaften haben sich bereits an ABO Invest beteiligt.

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Green City Energy AG
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ABO Wind AG
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Bürger-Energie Altertheim eG
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ABO Invest AG: Solide Entwicklung trotz schwachen Windjahres

· Umsatz bleibt 2014 rund 9 Prozent hinter Erwartungen zurück
· Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Baufortschritts in Finnland platziert
· Neue französische Windparks gut gestartet
· Niedrige Inflation belastet errechneten Aktienwert

(Wiesbaden, 2. Juni 2015) Der Umsatz des ABO Invest-Konzerns ist 2014 gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 18,4 Millionen Euro gestiegen, jedoch um 9 Prozent hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ende 2013 hatte ABO Invest Windparks mit einer Nennleistung von rund 77 Megawatt am Netz. Im Dezember 2014 waren es 98 Megawatt. Aktuell produzieren 60 Windkraftanlagen mit rund 125 Megawatt Leistung sauberen Strom.

Die schwachen Windverhältnisse im Jahr 2014 bremsten den Anstieg. Mit Ausnahme des Windparks im südwestfranzösischen Cuq, der rund 8 Prozent mehr Strom produzierte als prognostiziert, blieben alle Windparks hinter den Erwartungen zurück. Erstmals erzeugte das Portfolio in einem Kalenderjahr deutlich weniger Strom als kalkuliert. „Doch auch im enttäuschenden Jahr 2014 hat sich die Risikostreuung durch die regionale Verteilung der Projekte bewährt“, betont Vorstand Dr. Jochen Ahn. Insgesamt hat das Portfolio deutlich besser abgeschnitten als einzelne Regionen. Im Südwesten Deutschlands (Windzonen 19, 22, 23) wurden 2014 beispielsweise weniger als 85 Prozent der im langjährigen Durchschnitt zu erwartenden Winderträge erzielt.

Da Windparkprojekte in den ersten Betriebsjahren aufgrund der Abschreibungen und des anfänglich hohen Kapitaldienstes üblicherweise keine bilanziellen Gewinne erwirtschaften, hat der Konzern wie zu erwarten 2014 ein negatives Konzernergebnis erwirtschaftet. Es beträgt wie im Vorjahr rund 4,1 Millionen Euro. Das für den unternehmerischen Erfolg aussagekräftigere operative Ergebnis (EBITDA − bereinigt um Zinsen, Steuern, Abschreibungen sowie periodenfremde und nicht-operative Erträge) stieg um rund 2 Millionen Euro auf knapp 13,5 Millionen Euro. Die EBITDA-Rendite liegt damit unverändert bei 73 Prozent des Umsatzes. Der Geschäftsbericht ist im Internet abrufbar: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/finanzberichte.html.

Die ABO Invest AG als Einzelgesellschaft hat einen Jahresüberschuss von knapp 490.000 Euro erwirtschaftet. Das liegt an der Verzinsung von Eigenmitteln, die ABO Invest 2014 bereits vor der Inbetriebnahme der neuen Windparks Couffé und Saint Nicolas eingebracht hat.

ABO Invest setzt die Strategie des europaweiten Ausbaus fort. Aktuell wird der erste finnische Windpark errichtet. Um den Baufortschritt des insgesamt 11,7 Millionen Euro teuren Projektes zu finanzieren, hat ABO Invest 3,75 Millionen neue Aktien emittiert, die zum Preis von 1,40 Euro – knapp über dem aktuellen Börsenkurs – von der ABO Wind AG gezeichnet worden sind. Nach der jüngsten Kapitalerhöhung weist ABO Invest eine Börsenkapitalisierung von etwa 57 Millionen Euro auf. Die Aktien sind im Besitz von rund 4.000 Bürgern, Stiftungen und Genossenschaften. Rund 25 Prozent hält aktuell die ABO Wind AG.

Erfolgreich verlief die Inbetriebnahme der neuen französischen Windparks Couffé und Saint Nicolas, die bisher die Erwartungen erfüllen. Unbefriedigend waren dagegen die ersten Betriebsmonate des Windparks Weilrod. Eine mittlerweile vor Gericht gescheiterte Klage hatte vorübergehend nächtliche Abschaltungen dreier Anlagen erwirkt. Die damit verbundenen Ertragsausfälle hat der Projektentwickler erstattet. Zudem steuerten die Sensoren Abschaltungen wegen Eiswurf und Fledermausflug nicht optimal und verursachten ebenso wie einzelne technische Defekte zusätzliche Stillstandszeiten. „Die Kumulation von Problemen an unserem Windpark im Taunus ist ärgerlich“, sagt Vorstand Dr. Ahn. Projektentwickler, Hersteller und technische Betriebsführung legten nun besonderes Augenmerk darauf, die Schwierigkeiten schnell zu beheben. „Entscheidend ist, dass der Windpark langfristig erfolgreich produziert. Diesbezüglich bin ich zuversichtlich.“

Neu berechnet hat ABO Invest den Wert der Aktie. Dieser bestimmt sich aus dem Barwert der zu erwartenden Liquiditätszuflüsse aus aktuellen und künftig zu erwerbenden Windparks. Die neue Berechnung sowie die vorherigen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/barwertprognose.html. Demnach ist eine ABO Invest-Aktie zum Jahresende 2015 rund 1,47 Euro wert. Im Vergleich zur Berechnung des Vorjahres haben sich insbesondere das schwache Windjahr und die wegen der niedrigen Inflation geringer als kalkuliert ausgefallene Tarifanpassung in Frankreich und Irland nachteilig ausgewirkt.

ABO Invest lädt die Aktionäre zur Hauptversammlung am Donnerstag, 16. Juli 2015, um 16 Uhr in das Museum Wiesbaden. Die Tagesordnung und die auszulegenden Unterlagen sind im Internet zugänglich: http://www.buergerwindaktie.de/investoren/hauptversammlung.html. Die Anmeldung erfolgt über die depotführenden Banken. „Wir wollen bei der Hauptversammlung unter anderem weitere Kapitalerhöhungen beschließen lassen, um den erfolgreichen Wachstumskurs des Unternehmens fortzusetzen“, sagt Vorstand Dr. Ahn.

Alexander Koffka
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ABO Wind steigert Jahresüberschuss um 30 Prozent

Pressemitteilung

· Rund 5,3 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet
· Gesamtleistung übersteigt erstmals 100-Millionen-Euro-Schwelle
· Finnland trägt als neuer Markt bereits zum guten Ergebnis bei
· Hohe Abschreibungen in Spanien und Schottland vorgenommen
· Gute Perspektiven für Energiewende und ABO Wind

(Wiesbaden, 22. Mai 2015) Der ABO Wind-Konzern hat 2014 einen erfreulichen Jahresüberschuss in Höhe von rund 5,3 Millionen Euro erzielt und damit das solide Ergebnis des Vorjahres (4 Millionen Euro) um 30 Prozent gesteigert. Die Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung) stieg um 14 Prozent auf 107,6 Millionen Euro und übertraf erstmals die 100-Millionen-Euro-Schwelle.
ABO Wind entwickelt aktuell in sechs europäischen Ländern sowie in Südamerika Windparks. Knapp 64 Prozent des Umsatzes erlöste das Unternehmen 2014 im Heimatmarkt Deutschland. „Unser mit Abstand wichtigster Markt präsentierte sich wiederum turbulent“, fasst Vorstand Matthias Bockholt zusammen. Das vorgezogene Inkrafttreten des novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. August 2014 beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit einiger im vierten Quartal in Betrieb genommener Windparks. „Das Ergebnis wäre sonst noch besser ausgefallen“, berichtet Bockholt. Erfreulich sei jedoch, dass das Gesetz einen stabilen Rahmen für den weiteren Ausbau der Windkraft in Deutschland schaffe. Ab 2017 soll die Vergütung für Windstrom in Deutschland dann mittels Ausschreibungsverfahren ermittelt werden. „Wir sind zuversichtlich, dass die Bundesregierung die Regeln so gestalten wird, dass das neue Vergütungssystem den Erfolg der Energiewende nicht gefährdet“, sagt Bockholt.

1.000 Megawatt ans Netz gebracht – mehr als 300 feste Mitarbeiter
ABO Wind hat vor wenigen Monaten das tausendste Megawatt Windkraftleistung ans Netz gebracht und zählt damit zur Handvoll besonders erfahrener Projektentwickler in Deutschland. „Eine gute Marktposition, hochqualifizierte und erfahrene Mitarbeiter sowie effiziente Unternehmensstrukturen sind gute Voraussetzungen, damit wir auch unter den Bedingungen des Ausschreibungssystems erfolgreich sein werden“, stellt Bockholt fest. Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter in der ABO Wind-Gruppe ist weiter gestiegen auf aktuell 305 (Vorjahr: 285). 219 Mitarbeiter sind in Deutschland tätig, 86 im Ausland. Die größten Standorte sind der Firmensitz in Wiesbaden sowie Heidesheim bei Mainz.

Geschäft in Frankreich ausgebaut
Gute Voraussetzungen sieht Bockholt auch in Frankreich, dem zweitwichtigsten Markt der ABO Wind-Gruppe. 29 Prozent des Umsatzes erwirtschaftete das Unternehmen 2014 im westlichen Nachbarland, das die starke Abhängigkeit von der Atomkraft reduzieren möchte und daher den Ausbau der Windkraft forciert. Über die übliche Akquise neuer Flächen hinaus hat ABO Wind im vergangenen Jahr noch einige in Entwicklung befindliche Projekte von einem Wettbewerber übernommen, der sich aus Frankreich zurückgezogen hat. „Die Chancen stehen gut, dass Frankreich auch langfristig einen substantiellen Beitrag zu unserem unternehmerischen Erfolg leisten wird“, sagt Bockholt.

Erster finnischer Windpark ist bereits im Bau
Während ABO Wind sich in den vergangenen Jahren aus Bulgarien und Belgien zurückgezogen hat, trägt der Markteintritt in Finnland bereits erste Früchte. Anfang 2014 eröffnete ABO Wind ein Büro in Helsinki, in dem aktuell sechs Kollegen arbeiten. Der erste Windpark (Haapajärvi in der Landschaft Nordösterbotten) erhielt im vergangenen Sommer eine Genehmigung. Schon vor Beginn des langen finnischen Winters hat ABO Wind Wege, Kabeltrassen und Fundamente errichtet, so dass im August 2015 mit der Inbetriebnahme der zwei Anlagen mit jeweils 3,3 Megawatt Leistung zu rechnen ist. Zwischenzeitlich erwirkte die Tochtergesellschaft ABO Wind Oy bereits die nächste Baugenehmigung für ein 27,6 Megawatt-Projekt.

Abschreibungen reduzieren bilanzielle Risiken
Aus kaufmännischer Vorsicht hat ABO Wind hohe bilanzielle Abschreibungen vorgenommen. So wurden unter anderem Windkraftprojekte in Spanien wertberichtigt, deren Umsetzung unter den aktuellen Bedingungen unwahrscheinlich scheint. Die früher als erwartet in Kraft getretene EEG-Novelle führte zu Abschreibungsbedarf in Deutschland. Zudem hatten sich insbesondere in Schottland die wirtschaftlichen Bedingungen für einzelne in Planung befindliche Windparks negativ verändert. „Die vorgenommenen Abschreibungen reduzieren die Risiken in unserer Bilanz und tragen dazu bei, langfristig gute Ergebnisse zu erzielen“, erläutert Bockholt.
Der vollständige Geschäftsbericht steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung: http://www.abowind.com/de/unternehmen/geschaeftsberichte.html

Hauptversammlung auf 2. Juli terminiert
Die Hauptversammlung der ABO Wind AG findet am Donnerstag, 2. Juli, ab 16.30 Uhr im Museum Wiesbaden statt. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine Dividende in Höhe von 0,22 Euro je Aktie auszuschütten – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Auf Grundlage des aktuellen Börsenkurses von rund 7 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von 3,1 Prozent. Die Tagesordnung und alle auszulegenden Unterlagen stehen im Internet zur Verfügung: www.abo-wind.de/hauptversammlung Aktionäre werden gebeten, sich über ihre depotführende Bank zur Hauptversammlung anzumelden.

ABO Wind arbeitet in vielfältiger Weise mit an der Energiewende
Das neue kleinere Geschäftsfeld Energie-Contracting sowie die Abteilung Zukunftsenergien mit Fokus auf Speicherprojekten sind für das Unternehmen wirtschaftlich weniger bedeutsam, stellen inhaltlich aber eine wichtige Ergänzung dar. „Wir wollen umfassend zum Erfolg der Energiewende beitragen“, sagt Bockholt. Dazu gehört für ABO Wind weiterhin auch die Biogasnutzung. Da der Entwicklung neuer Projekte mit der Novellierung des EEG die wirtschaftliche Grundlage entzogen worden ist, konzentriert ABO Wind sich nun darauf, in Betrieb befindliche Anlagen zu optimieren. „Angesichts der technischen Komplexität gibt es viele Möglichkeiten, das Fachwissen der Kollegen zu nutzen.“ Im letzten Quartal 2014 hat ABO Wind außerdem das Dienstleistungsangebot um Wartungen und Störfallservice für Windkraftanlagen erweitert. Bereits seit 2012 bietet das Unternehmen neben Betriebsführung mit Erfolg Serviceleistungen wie Sicherheitsprüfungen („BGV A3“), Triebstranginspektionen oder Getriebeservice an. Diese Angebote nutzen auch viele Kunden, die noch keinen Betriebsführungsvertrag mit ABO Wind geschlossen haben. Rund 4,6 Millionen Euro Umsatz erlösten die technischen Dienstleistungen im vergangenen Jahr. Deren Anteil am Konzernumsatz wuchs um zehn Prozent. Als von Herstellern unabhängiger und erfahrener Windkraftspezialist sieht sich ABO Wind in einer guten Position, weitere Marktanteile beim Service hinzuzugewinnen.
Auch beim Kerngeschäft der Windkraftprojektierung rechnet das Unternehmen für die nächsten Jahre mit weiterem Wachstum. ABO Wind hat im Jahr 2014 Flächen für neue Windparks mit einer Gesamtleistung von 830 Megawatt gesichert und damit die Voraussetzung für weitere erfolgreiche Jahre geschaffen. „Wir wollen vor allem mit unserem Kerngeschäft Windkraft an Land weiterhin daran mitwirken, die Energieversorgung zukunftsfähig zu machen“, betont Bockholt.

Alexander Koffka
Mitglied der Geschäftsleitung
ABO Wind AG

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Spatenstich für interkommunalen Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten

• Projekt sehr zügig und in guter Zusammenarbeit umgesetzt
• Stadtwerke Stuttgart setzen weiter auf erneuerbare Energien
• 10H-Regelung bremst Windkraftausbau in Bayern

(Dinkelsbühl/Wiesbaden, 15. April 2015) Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist am heutigen Mittwoch der Bau des Windparks Dinkelsbühl-Wilburgstetten offiziell gestartet. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden, der Projektentwickler ABO Wind und der Betreiber Stadtwerke Stuttgart sowie 30 Gäste und Unterstützer des Windparks feierten bei Sonnenschein den Baubeginn.

„Dinkelsbühl-Wilburgstetten ist der siebte Windpark, den ABO Wind in Bayern baut und dabei der erste in Mittelfranken“, sagte ABO Wind-Abteilungsleiterin Diana Lauer in ihrem Grußwort. Und es gibt eine weitere Besonderheit: „Es ist uns gelungen, ein Projekt mit sehr vielen Flächeneigentümern und zwei Kommunen in relativ kurzer Zeit zu verwirklichen. Besonders freuen wir uns über das gute Einvernehmen mit der Bevölkerung“, so Lauer. Auch Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, zeigt sich zufrieden mit der raschen Realisierung des Projekts: „ABO Wind war als Planer und Bauherr für uns ein toller Partner und hat das Projekt zügig vorangetrieben. So hat alles sehr schnell geklappt.“

Die vier Anlagen des Typs Vestas V126 mit einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt werden den Gutachten zufolge an dem Standort jährlich gut 30 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produzieren. So viel verbrauchen 25.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Ein von ABO Wind entwickeltes Poolkonzept teilt die Pachteinnahmen gerecht zwischen den Eigentümern der Flächen auf. So werden auch Eigentümer beteiligt, auf deren Flächen keine Anlage steht. Um den für den Bau des Windparks nötigen Eingriff in die Natur auszugleichen, wird ABO Wind in den Wörnitzauen Flachwasserzonen, Hochstaudenfluren und Auenwald anlegen, um für bedrohte Tierarten neuen Lebensraum zu schaffen. Bevor die ersten Bäume gerodet wurden, hat das Unternehmen außerdem 40 künstliche Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Vor wenigen Wochen unterzeichneten die Stadtwerke Stuttgart den Kaufvertrag des Windparks. Nach dem unterfränkischen Windpark Schwanfeld und dem hessischen Projekt Bad Hersfeld ist Dinkelsbühl-Wilburgstetten der dritte Windpark, den ABO Wind und die Stadtwerke Stuttgart gemeinsam ans Netz bringen. „Wir freuen uns über den Startschuss zum Bau des Projektes. Mit dem Windpark in Dinkelsbühl-Wilburgstetten setzen wir unseren Entwicklungspfad zum Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent fort und unterstreichen unser Engagement für die Energiewende“, betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Maxelon.

Der Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten wurde bereits vor der Verabschiedung der sogenannten 10H-Regelung im November 2014 genehmigt. Experten rechnen nun mit einem deutlichen Rückgang des Windkraftausbaus in Bayern. Das neue Gesetz lässt Windkraftanlagen nur noch zu, wenn ihr Abstand zu Siedlungen das Zehnfache der Anlagenhöhe beträgt. Bei modernen Windkraftanlagen sind dies zwei Kilometer. Dabei bleiben in Bayern praktisch keine geeigneten Flächen für Windenergie mehr übrig. Ausnahmen sind allerdings möglich, wenn die betroffenen Gemeinden sich explizit dafür aussprechen.

Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten, hob die breite Unterstützung für den Windpark hervor: „Die Bürgerinnen und Bürger von Wilburgstetten stehen hinter der Windenergie. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern ABO Wind und den Stadtwerken Stuttgart dafür sorgen, dass das so bleibt.“

Sommer lobte auch die Transparenz im Planungsprozess des Windparks: „Auf der Website des Windparks kann man schon jetzt sehen, wie die Windräder einmal aussehen werden“. ABO Wind informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger unter www.windpark-dinkelsbuehl.de über die Hintergründe des Projektes, beantwortet Fragen zur Windkraft und dokumentiert den Bau in den kommenden Monaten mit einer Fotoserie.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

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Der optimale Mix aus erneuerbaren Energien für jeden Standort

· ABO Wind und Fraunhofer-Institut IWES entwickeln gemeinsam Software OPTIMIER
· Software ermittelt optimierten Mix aus Erneuerbaren und Stromspeichern
· Präsentation bei der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES)

(Wiesbaden, 9. März 2015) Die Abteilung Zukunftsenergien des Wiesbadener Projektentwicklers ABO Wind hat zusammen mit dem Kasseler Fraunhofer IWES (Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik) die Software OPTIMIX entwickelt, um den optimierten Mix aus erneuerbaren Energien und Stromspeichern für einzelne Standorte oder Regionen zu ermitteln. Dabei werden sowohl Potenziale für alle erneuerbaren Energien als auch die dafür nötigen Speichertechnologien für den jeweiligen Standort betrachtet. Als Optimierungsziel sind möglichst geringe CO2-Emmissionen oder Stromgestehungskosten wählbar.

„Neu ist die lastganggerechte Simulation des Stromverbrauchs sowie der Stromerzeugung für bestimmte Standorte“, erläutert Projektleiter Jörg Wirtz von ABO Wind. „So kann die Software ein Modell für einen stündlich genauen, lastganggerechten Mix aus erneuerbaren Energien für den jeweiligen Standort erstellen.“

Das Optimierungs-Tool berechnet neben den Kapazitäten auch Stromgestehungskosten und die CO2-Bilanz der verschiedenen erneuerbaren Energien von Wind über Biomasse bis Solar. Die Software hilft Kommunen oder Energieversorgern, den Ausbau der erneuerbaren Energien an den Bedarf und die Potenziale vor Ort anzupassen.

„Die Software ermittelt neben dem optimalen Mix aus erneuerbaren Energien auch einen ergänzenden Mix von Stromspeichern. Die Optimierung kann wirtschaftlich oder ökologisch für Inselnetze und netzgekoppelte Systeme erfolgen. Das Tool unterstützt alle gängigen Speichertechnologien und kann leicht um weitere Technologien erweitert werden“, sagt Matthias Puchta, Projektleiter vom Fraunhofer IWES.

Bislang ist OPTIMIX auf das Bundesland Hessen anwendbar. Die Software ist modular aufgebaut und kann in Zukunft auch für andere Bundesländer genutzt werden.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts zur Entwicklung von OPTIMIX werden bei der Posterausstellung der 9. Internationalen Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES) vom 9. bis 11. März 2015 in Düsseldorf präsentiert. Am 10. März 2015 ab 14 Uhr stellen die Fachexperten des Fraunhofer IWES die Software vor.

Pressekontakt:
Kathrin Dorscheid
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor, errichtet die Anlagen schlüsselfertig und kümmert sich um die kaufmännische und technische Betriebsführung. Die Abteilung Zukunftsenergien entwickelt Konzepte zur Speicherung erneuerbarer Energien und arbeitet dafür mit vielfältigen Partnern zusammen. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 200 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.

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Dipl.-Ing. Uwe Krengel
Telefon +49 561 7294-319
uwe.krengel@iwes.fraunhofer.de

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Über Fraunhofer IWES | Institutsteil Energiesystemtechnik: Schwerpunkt des Institutsteils Kassel, unter der Leitung von Prof. Dr. Clemens Hoffmann, ist die Energiesystemtechnik zur Integration der erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie in Versorgungsstrukturen. Aktuell steht die Energiewende im Zentrum der Institutsarbeit. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Energiewirtschaft, Energienetze, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Systemdesign und -integration. Personal: ca. 320 Wissenschaftler, Angestellte und Studenten. Erträge: ca. 19 Mio. Euro p.a. www.energiesystemtechnik.iwes.fraunhofer.de

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 66 Institute und selbstständige Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Mehr als 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen das jährliche Forschungsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Davon erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft rund zwei Drittel aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, in den USA und in Asien gefördert.




Welterod entscheidet sich für Windkraft

• Klare Mehrheit für Windkraft bei Welteroder Bürgerbefragung
• Ortsgemeinde beauftragt ABO Wind mit Planung
• Welterod und Himmighofen sind Windkraft-Pioniere im Blauen Ländchen

(Welterod/Wiesbaden, 9. März 2015) Die Ortsgemeinde Welterod in der rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde (VG) Nastätten im Rhein-Lahr-Kreis hat sich dafür entschieden, mit ABO Wind einen Windpark zu planen und zu errichten. Damit hat die erste Ortsgemeinde der VG Nastätten im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde die Nutzung der Windkraft beschlossen. Bei einer Bürgerbefragung sprachen sich 73 Prozent der Teilnehmer für Windkraftanlagen aus.

Die Details des Windparks werden in den kommenden Monaten erarbeitet. Nach aktuellem Planungsstand sind auf den zur Verfügung stehenden kommunalen Flächen zwei Windkraftanlagen möglich. Zunächst wird ABO Wind mit der naturschutzfachlichen Begutachtung der Standorte beginnen. Das Genehmigungsverfahren beginnt voraussichtlich im Jahr 2016.

ABO Wind untersucht bereits seit 2011 die Potenziale für Windkraft in der Verbandsgemeinde Nastätten. In der Nachbar-Verbandsgemeinde Loreley plant ABO Wind Projekte in Weisel/Dörscheid, Lierscheid/Auel und Weyer. Die Ortsgemeinde Himmighofen hatte sich schon vor dem Interessenbekundungsverfahren für eine Zusammenarbeit entschieden. Für dieses Projekt läuft das Genehmigungsverfahren bereits. Auch in weiteren Ortsgemeinden werden in den kommenden Monaten Entscheidungen zur Windkraft erwartet. ABO Wind informiert interessierte Bürger in Kürze auf der Internetseite www.windenergie-blaueslaendchen.de über die Planungen zur Windkraft in der Region. Leser können über das dort eingerichtete Dialogforum auch Fragen zur Windkraft stellen, die das Unternehmen beantwortet.

ABO Wind hat in Rheinland-Pfalz bislang 27 Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 230 Megawatt errichtet. In den Verbandsgemeinden Thalfang am Erbeskopf und Eich hat ABO Wind zusätzlich zu den Windkraftanlagen touristische Angebote – den Lehrpfad „Hunsrücker Windweg“ und den Themenspielplatz „Windland Alsheim“ – geschaffen, um die Attraktivität der Regionen zu stärken.
Auch die Landesregierung treibt die Energiewende entschieden voran: Bis 2030 will das Land seinen Stromverbrauch bilanziell vollständig aus erneuerbaren Energien decken. „Die Energiewende findet in den Kommunen statt, und wir nehmen diese Aufgabe ernst“, sagt Welterods Bürgermeister Wilfried Kehraus. „Unsere beiden Ortsgemeinden sind die Windkraft-Pioniere des Blauen Ländchens“, ergänzt Holger Breithaupt, Bürgermeister von Himmighofen.

Lena Fritsche
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ABO Wind AG

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Über ABO Wind: Das 1996 gegründete Unternehmen initiiert Windparkprojekte, akquiriert Standorte, führt alle technischen und kaufmännischen Planungen durch, bereitet international Bankfinanzierungen vor und errichtet die Anlagen schlüsselfertig. ABO Wind hat bereits rund 500 Windenergieanlagen und sieben Biogasanlagen mit einer Nennleistung von 1.000 Megawatt ans Netz gebracht. Rund 300 Mitarbeiter realisieren jährlich Projekte mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro. Die Aktie (WKN 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf.