ABO Invest erwirbt Mehrheit am Windpark Weilrod

• 80 Prozent-Beteiligung an sieben bereits laufenden Windkraftanlagen im Taunus
• Portfolio der Bürgerwindaktie wächst auf 132 Megawatt
• Bürger können sich auch über Nachrangdarlehen beteiligen

(Wiesbaden, 27. Februar 2015) Nur 30 Kilometer vom Firmensitz in Wiesbaden entfernt liegt der erste hessische Windpark der ABO Invest. „Wir freuen uns, dieses schöne Projekt in das Portfolio der Bürgerwindaktie aufzunehmen“, sagt Vorstand Dr. Jochen Ahn. Geschätzt die Hälfte der rund 4.000 ABO Invest-Aktionäre lebt in Hessen. Der Weg für jene, die den eigenen Windpark besuchen möchten, verkürzt sich nun deutlich. Zwischen den sieben im Wald gelegenen Windkraftanlagen warten reizvolle Wanderwege auf Besucher.

Die sieben Anlagen vom Typ Nordex N117 mit je 2,4 Megawatt Leistung produzieren in einem durchschnittlichen Windjahr gut 49 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von rund 40.000 Bürgern. Das Investitionsvolumen für den im November 2014 in Betrieb genommenen Windpark beläuft sich auf 38 Millionen Euro. Die Stromproduktion vermeidet jährlich den Ausstoß von gut 37.000 Tonnen Kohlendioxid und leistet damit einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz. ABO Invest erwirbt 80 Prozent des Windparks. Die verbleibenden 20 Prozent hält die Hessische Windparkentwicklungsgesellschaft (WPE), die dem Projektentwickler ABO Wind und dem Energiedienstleister Mainova gehört.

Mit der Beteiligung am Windpark Weilrod wächst das Portfolio der Bürgerwindaktie um 13,4 Megawatt auf rund 132 Megawatt. Die aktuell 14 Windparks der ABO Invest befinden sich in Deutschland, Frankreich, Irland und Finnland. 13 Windparks sind bereits am Netz; das finnische Projekt soll im Sommer in Betrieb gehen.

„Für Bürger, die sich an Windkraft beteiligen, bieten wir im Zusammenhang mit dem Erwerb des Windparks Weilrod erstmals auch ein fest verzinsliches Nachrangdarlehen an – als Ergänzung oder Alternative zur Bürgerwindaktie“, erläutert ABO Invest-Vorstand Dr. Jochen Ahn. Das Nachrangdarlehen ist nach zehn Jahren kündbar und wird jährlich mit 4,5 Prozent verzinst. Nachrangig bedeutet, dass die Zahlung der Zinsen sowie die Rückzahlung des Darlehensbetrages unter dem Vorbehalt stehen, dass dadurch bei der ABO Invest kein Insolvenzeröffnungsgrund herbeigeführt wird. Das Nachrangdarlehen bietet eine wesentlich attraktivere Verzinsung als Geldanlagen, die als risikoarm gelten. So rentiert die zehnjährige Bundesanleihe aktuell mit knapp 0,4 Prozent. „Nachrangdarlehen sind ebenso wie Aktien Beteiligungen, die ein unternehmerisches Risiko bergen“, betont der Vorstand. Das Geld der Anleger ist nicht wie bei deutlich niedriger verzinsten Spareinlagen durch einen Einlagensicherungsfonds oder ähnliches geschützt.

Die Unterlagen zum Nachrangdarlehen finden sich im Internet auf www.buergerwindaktie.de. Dort steht Interessenten unter anderem der Zeichnungsschein zur Verfügung. Zeichnungen sind ab sofort möglich. Das Emissionsvolumen des „Nachrangdarlehens Weilrod“ ist auf eine Million Euro begrenzt. Die Mindestzeichnungssumme je Anleger beträgt 10.000 Euro. Bewohner des Hochtaunuskreises, des Rheingau-Taunus-Kreises und des Landkreises Limburg-Weilburg können sich bereits mit 1.000 Euro beteiligen.

Zu den Aktionären der ABO Invest und damit den Miteigentümern des Windparks Weilrod zählen neben Bürgern auch eine Energiegenossenschaft sowie verschiedene Stiftungen. Die Bürgerwindaktie ABO Invest notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf und ist über jede Bank erhältlich. Der Projektentwickler ABO Wind hat die ABO Invest im Jahr 2010 gegründet, um gemeinsam mit Bürgern Windparks zu betreiben. ABO Wind ist der größte Aktionär mit einem Anteil, der zwischen 10 und 30 Prozent schwankt. Seit der Erstnotierung an der Börse Düsseldorf im Mai 2011 hat die ABO Invest-Aktie bislang in jedem Jahr mehr als 7 Prozent an Wert gewonnen.

Alexander Koffka
ABO Invest AG
Die Bürgerwindaktie

Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden
Tel.: +49 (0)611 267 65 – 515; Fax: -599
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Regierungspräsidium genehmigt Windpark Hofbieber Traisbach

• Bürgermeister Markus Röder begrüßt Entscheidung
• ABO Wind will drei Anlagen noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen
• Keine Beeinträchtigungen durch Schall und Schatten im Wohngebiet

(Hofbieber, 20. Februar 2015) Rund zwei Jahre nachdem der Projektentwickler ABO Wind die Errichtung eines Windparks im Wald nördlich des Hofbieberer Ortsteils Traisbach beantragt hatte, genehmigte das Regierungspräsidium Kassel nun den Bau und Betrieb dreier Anlagen. Insbesondere Anliegen des Naturschutzes zogen das Genehmigungsverfahren in die Länge. Wegen der in dem Gebiet lebenden geschützten Arten (unter anderem Schwarzstörche) können vier der zunächst sieben geplanten Windkraftanlagen nicht gebaut werden. Den Antrag für diese Anlagen hat ABO Wind zwischenzeitlich zurückgezogen.

„Wir freuen uns, dass nun zumindest drei Anlagen auf Flächen der Gemeinde errichtet werden können“, sagte Bürgermeister Markus Röder. Windkraft sei die Technologie der Stunde, um klimafreundlich und preisgünstig Strom zu erzeugen. Der Bürgermeister verweist beispielhaft auf einen Bericht der Deutschen Welle (http://bit.ly/1JeKrYX) über aktuelle Studien, die belegen, dass die Kosten für Strom aus neuen Kraftwerken auf Basis von Erdgas, Kohle oder Braunkohle deutlich höher sind als für Windstrom. „Kein Wunder, dass fast die Hälfte der im Vorjahr in Europa zugebauten Kraftwerke Windkraftwerke waren und ein weiteres knappes Drittel Photovoltaik“, berichtet der Bürgermeister. „Hofbieber setzt eine etablierte Technologie ein und befindet sich energiepolitisch in bester Gesellschaft.“ Erfreulich sei, dass gemeindeeigene Grundstücke genutzt würden. Dank der Einnahmen komme ein großer Teil der Wertschöpfung dem Gemeinwesen zu Gute.

Moritz Messerschmidt, Projektleiter bei ABO Wind, berichtete, dass mit den vorbereitenden Arbeiten zum Bau der Windkraftanlagen nun kurzfristig begonnen werde. „Wir wollen noch in diesem Jahr die drei Anlagen des Typs Nordex N117 mit 2,4 Megawatt Leistung in Betrieb nehmen.“ Der Windpark wird jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsverbrauch von mehr als 15.000 Menschen. Um jährlich 15.000 Tonnen Kohlendioxid entlastet der Windpark die Umwelt und leistet damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Zum Ortsteil Traisbach ist die nächstgelegene der drei Anlagen rund 1.300 Meter entfernt. Zwischen Dammersbach, einem Stadtteil von Hünfeld, und der nächsten Anlage liegen sogar 1.500 Meter. „Damit sind in den Wohngebieten keinerlei Belästigungen durch Schall oder Schattenwurf zu erwarten“, sagt Messerschmidt.

ABO Wind hat bereits mehr als 100 Windkraftanlagen in Waldgebieten errichtet (http://www.abo-wind.com/de/windenergie/referenzliste.html). „Wir werden auch in Hofbieber mit Sorgfalt und Sensibilität ans Werk gehen, um den Eingriff so gering wie möglich zu halten“, verspricht Planer Moritz Messerschmidt. Rund 15.000 Quadratmeter müssen dauerhaft gerodet werden. Das entspricht etwa zwei Fußballfeldern. Während der Betriebsdauer des Windparks freizuhalten sind neben den eigentlichen Standorten insbesondere Wege und Kranstellflächen. Schließlich müssen die Anlagen notfalls repariert werden können. Als Ausgleich für die Rodungen zahlt ABO Wind eine sogenannte Walderhaltungsabgabe, die eine ökologische Aufwertung an anderer Stelle ermöglicht, die den Eingriff mindestens kompensiert. Zudem ist sichergestellt, dass die Anlagen nach der Betriebszeit in voraussichtlich 25 Jahren vollständig abgebaut werden.

Alexander Koffka
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Projektleiter informiert Bürger über Windpark Uckley

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– 13 Anlagen der 5 Megawatt-Klasse bei Königs Wusterhausen geplant
– Park produziert genug Strom, um 80.000 Bürger zu Hause zu versorgen
– Waldflächen erfordern sensible Planung

(Königs-Wusterhausen, 18. Februar 2015) Bei zwei Bürgerversammlungen informiert ABO Wind in der kommenden Woche über die Planungen für den Windpark Uckley bei Königs Wusterhausen. ABO Wind hat beantragt, auf Waldflächen, die im Regionalplan als Eignungsgebiet für die Windkraftnutzung vorgesehen sind, 13 Anlagen des Typs Gamesa G132–5MW zu errichten. Der Genehmigungsantrag sowie die dazugehörigen Unterlagen werden vom 18. Februar bis zum 17. März öffentlich ausgelegt – unter anderem im Bürgerservice der Stadt Königs Wusterhausen. Am Dienstag, 24. Februar, um 18.30 Uhr in Wernsdorf (Gaststätte Zur Linde, Dorfstraße 45) sowie am Dienstag, 3. März, um 18.30 Uhr voraussichtlich in der Turnhalle Zernsdorf (Alte Trift 3) stellt Projektleiter Zacharias Hahn die Planungen interessierten Bürgern vor und beantwortet Fragen.

Den Ertragsprognosen zufolge wird der Windpark jährlich mehr als 100 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom produzieren. Das entspricht dem Haushaltsbedarf von mehr als 80.000 Bürgern. Gegenüber der konventionellen Stromerzeugung erspart der Windpark der Umwelt die Emission von jährlich gut 75.000 Tonnen Kohlendioxid und trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei.
Der Windpark ist auf Waldflächen geplant, die an das geschützte Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet angrenzen. „ABO Wind hat bundesweit bereits rund 100 Windkraftanlagen in Wäldern gebaut“, berichtet Projektleiter Hahn. Dabei sei eine besonders sensible Planung und Bauausführung gefragt. „Unsere Erfahrung hilft uns, den Eingriff in das Ökosystem Wald so weit wie möglich zu minimieren.“ Mit einem hydrologischen Gutachten hat ABO Wind im Vorfeld zudem untersuchen lassen, wie sich der Windpark auf den Wasserhaushalt in dem Areal auswirken wird. „Die Gutachten haben ergeben, dass kein messbarer Einfluss auf die Grundwasserneubildung zu erwarten ist“, berichtet Hahn. Auch die Auswirkungen auf die Anwohner sind gering. Die zum Windpark nächstgelegene Siedlung Uckley ist mehr als 1.000 Meter entfernt, so dass Schall und Schattenwurf keine Probleme bereiten werden.

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Windkraft-Quiz auf der Homepage der ABO Invest

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Windkraft-Quiz auf der Homepage der ABO Invest
· Knifflige und amüsante Fragen
· Ergänzungen sind willkommen

(Wiesbaden, 29. Oktober 2014) Für Windkraftspezialisten und solche, die es werden wollen, gibt es nun ein eigenes Quiz. Der Windparkbetreiber ABO Invest, an dem rund 4.000 Bürger, Stiftungen und Genossenschaften beteiligt sind, bietet Freunden der klimafreundlichen Stromproduktion ab sofort die Gelegenheit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen.

Wer weiß, was eine Pitch-Steuerung ist, wofür man ein Anemometer benötigt und welche Firma aktuell die meisten Windkraftanlagen herstellt, der sollte nicht zögern, sich auf der ABO Invest-Homepage zu beweisen: www.buergerwindaktie.de/quiz/public/ Wer die Antworten nicht kennt, für den lohnt sich ein Besuch erst recht. Spielerisch lernt es sich schließlich am leichtesten. Es warten zahlreiche knifflige und amüsante Aufgaben. Hoch willkommen sind auch Vorschläge für neue Fragen.

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Windpark im Reichswald (NRW)

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Klimaschutz und regionale Wertschöpfung im Reichswald
• ABO Wind überzeugt Gemeinde Kranenburg und Landesbetrieb Wald und Holz NRW mit Windparkkonzept
• Saubere Energie aus zwölf Anlagen deckt Haushaltsstromverbrauch von rund 88.000 Menschen
• Verantwortliche legen Wert auf Kommunikation und Transparenz

(Wiesbaden, 8. Oktober 2014) Die Verantwortlichen der Gemeinde Kranenburg und des Landesbetriebs Wald und Holz möchten den Wind der Region in klimafreundlichen Strom umwandeln. Umsetzen soll dieses Ziel der Projektentwickler ABO Wind, der ein Konzept für zwölf Windenergieanlagen im Reichswald vorgelegt hat. Bei einer Pressekonferenz im Rathaus Kranenburg informierten Gemeinderat, Wald und Holz NRW, ABO Wind und die EnergieAgentur.NRW über das Projekt.

„Kommunikation mit den Bürgern und Transparenz bei allen Planungsschritten sind für uns unerlässlich“, sagte Bürgermeister Günter Steins. „Ziel ist es, Akzeptanz für den Windpark zu schaffen und die Anwohner zu überzeugen – auf nordrhein-westfälischer wie auch auf niederländischer Seite“, betonte Steins. Der Standort des geplanten Windparks mit zwölf Anlagen liegt in der Nähe der Staatsgrenze.

Beim so genannten Reichswald handelt es sich um ein großes zusammenhängendes Staatswaldgebiet. „Um in diesem Umfeld zu planen, ist besonderes Fachwissen nötig“, betonte Axel Kämmerling von Wald und Holz NRW. Unweit des Standorts befindet sich ein großes Naturschutzgebiet, in dem zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind. „In ABO Wind haben wir einen Partner gefunden, der über Expertise verfügt, um dieses Gebiet für die Erzeugung sauberer Energie zu erschließen und den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten“, sagte Kämmerling. Vor der Umsetzung prüft der Kreis Kleve das Vorhaben in einem Genehmigungsverfahren. Voraussetzung für die Genehmigung ist, dass für sämtliche Eingriffe in die Natur Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden, betont Kämmerling.

„ABO Wind hat langjährige Erfahrung mit der umweltverträglichen Planung und Errichtung von Windenergieanlagen in ökologisch besonders sensiblem Umfeld. An 15 Waldstandorten haben wir bundesweit bereits rund 50 Anlagen gebaut“, berichtete Georg von Aretin, Leiter der ABO Wind-Planungsabteilung. Bei umsichtiger Planung sei eine gute Nachbarschaft von Tieren, Pflanzen und Windenergieanlagen möglich. Der Standort entlang des Kartenspielerwegs sei mit einer Windgeschwindigkeit von 6,4 Metern pro Sekunde besonders attraktiv. Die Kraft aus der Natur zu nutzen, um so viel klimafreundlichen Strom zu erzeugen wie 88.000 Menschen zu Hause verbrauchen, rechtfertige den Eingriff in die Natur.

Lars Schnatbaum-Laumann von der EnergieAgentur.NRW erklärte: „Ziel der Landesregierung ist es, bis 2020 einen Windstromanteil von 15 Prozent zu erreichen. Mit einem Projekt in dieser Größenordnung gelingt es uns, den Ausbau der erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen ein entscheidendes Stück voran zu bringen.“

Auch zur kommunalen Wertschöpfung trägt der Windpark in erheblichem Maße bei. Die anfallende Gewerbesteuer fließt in den Gemeindehaushalt. Zudem kommen Beteiligungen am jährlichen Stromerlös örtlichen Vereinen zugute. Außerdem ist ein einmaliges Förderprogramm für Kinder- und Jugendbildungsmaßnahmen vereinbart. Über die genaue Höhe der Summen und der Pachteinnahmen haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Bau der Infrastruktur wird ABO Wind ortsansässige Unternehmen beauftragen, um den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Zur regionalen Wertschöpfung werden zudem verschiedene maßgeschneiderte Angebote für Bürger zur finanziellen Beteiligung beitragen. ABO Wind hat bereits vielfältige Modelle umgesetzt. Mit der Bürgerwindaktie ABO Invest gibt es seit dem Jahr 2011 ein bisher einzigartiges Angebot, das es Bürgern ermöglicht, ihr Geld in ein Portfolio von zurzeit 54 Windkraftanlagen in drei Ländern zu investieren und damit das Risiko breit zu streuen.

Planungsleiter Georg von Aretin gab einen Überblick über den Projektverlauf: Bis Ende 2015 lässt ABO Wind alle erforderlichen Fachgutachten erstellen. Bis Anfang 2016 plant der Entwickler den Windpark samt Zuwegung und Kabeltrasse. Auch das Flächennutzungsplanänderungsverfahren der Gemeinde sei voraussichtlich Anfang 2016 abgeschlossen. Bereits im vierten Quartal 2016 könnte die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz vorliegen und mit dem Bau begonnen werden. Ende 2017 würde der Windpark ans Netz gehen.

Während der gesamten Planungs- und Bauphase stehe ABO Wind als Ansprechpartner zur Verfügung, versicherte von Aretin. Bürger und Kommune zu informieren, sei fester Bestandteil der Planungsarbeit. Auch Bürgermeister Günter Steins unterstrich: „Gemeinsam mit Wald und Holz NRW haben wir uns für ABO Wind auch wegen des überzeugenden Kommunikationskonzeptes entschieden. Das Unternehmen hat uns viele Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit mit Bürgern und Gemeinden gegeben.“ So hat ABO Wind in der Vergangenheit Online-Bautagebücher für Projekte geführt, um alle Aktivitäten zu dokumentieren. Für Kindergärten, Schulen und interessierte Erwachsene bietet das Unternehmen regelmäßig Führungen über Windpark-Baustellen an. Dass Windenergie auch für touristische Zwecke genutzt werden kann, hat ABO Wind mit der Konzeption eines Lehrpfades im Hunsrück in Rheinland-Pfalz bewiesen: Auf einem rund fünf Kilometer langen Wanderweg erfahren interessierte Spaziergänger Wissenswertes über Wind und Windkrafttechnik. Ähnliche Angebote seien auch für Kranenburg geplant, bestätigte Georg von Aretin.

Freundliche Grüße

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