Attac veröffentlicht Unterrichtsmaterialien in Schulbuch-Verlag

Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 06. März 2023

Methoden und Materialien für kritische politisch-ökonomische Bildung mit unterschiedlichen Zielgruppen

Unter dem Motto „Wirtschaft demokratisch gestalten lernen“ veröffentlicht Attac regelmäßig Bildungsmaterialien zu politisch-ökonomischen Themen. Nun erscheint erstmals eine umfangreiche Sammlung von Materialien und Methoden im Wochenschau-Verlag, einem renommierten Fachverlag für politische und ökonomische Bildung.

„Attac tritt mit seinen Materialien der Flut einseitiger Angebote von Konzernen und unternehmensnahen Lobbygruppen entgegen. Wir möchten Menschen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen darin stärken, politisch-ökonomische Prozesse zu verstehen und sich an ihrer demokratischen Gestaltung zu beteiligen“, sagt Holger Oppenhäuser, Attac-Bildungsreferent.

Das Bildungsmaterial des globalisierungskritischen Netzwerks umfasst unter anderem Themen wie Arbeit und Kapital, globale Arbeitsverhältnisse, Gemeingüter, Finanzmärkte, Handelspolitik, Klimagerechtigkeit sowie Steuerpolitik und soziale Gerechtigkeit.

Dass die Attac-Materialien die fachdidaktischen Standards erfüllen, bestätigen Rezensionen früherer Veröffentlichungen in Fachzeitschriften oder im Materialkompass des Bundesverbands der Verbraucherzentrale. Verfasst wurde das Buch von einer weitgehend ehrenamtlichen Gruppe mit vielfältigen Erfahrungen in der Bildungsarbeit. Besonderen Wert legen die Verfasser*innen auf die Verknüpfung der Lehrgegenstände mit aktivierenden Methoden und kooperativen Lernformen sowie mit didaktischen Hilfestellungen und Differenzierungsangeboten.

Das rund 270 A4-Seiten umfassende Buch „Wirtschaft demokratisch gestalten lernen“ kann für 32,90 Euro im Attac-Webshop bestellt werden.

Attac-Webshop: https://shop.attac.de/bildungsmaterial/

Für Rezensionsexemplare:
E-Mail an presse@wochenschau-verlag.de oder Tel. 069 788 0 772-52

Für Rückfragen:
Holger Oppenhäuser, Attac Deutschland Bildungsreferent, holger.oppenhaeuser@attac.de, Tel. 069 900 281 29 oder 0176 3046 3577


Lena Zoll
Pressesprecherin
Attac Deutschland
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Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt a.M.
lena.zoll@attac.de
Tel. 0162 3448009




Ein fester Platz für den Dialog zwischen Wirtschaft und grüner Politik

Gemeinsame Pressemitteilung von MdB Dr. Thomas Gambke und UnternehmensGrün e.V.

Berlin, 20.6.2017: Ein fester Platz für den Dialog zwischen Wirtschaft und Grünen: Der bisher von der Grünen Fraktion im Bundestag organisierte ‚Gesprächskreis Nachhaltige Unternehmen‘ soll intensi-viert werden – künftig wird UnternehmensGrün den organisatorischen Rahmen bieten.

Damit wird die Zusammenarbeit zwischen Bundespartei, Landesverbänden und insbesondere auch den Grünen Regierungsmitgliedern in den Ländern fortgeführt und verstetigt. Der frühere SCHOTT-Manager und Unternehmer Dr. Thomas Gambke, MdB, wird den Kreis auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag im Herbst leiten. UnternehmensGrün wird als parteipolitisch unabhängiger Bundesverband der nachhaltig orientierten Wirtschaft den organisatorischen Rahmen für den Gesprächskreis bieten. Diese Initiative wurde von Vertretern der im Gesprächskreis vertretenen Unternehmen ausdrücklich unterstützt – eine intensive weitere Zusammenarbeit wurde vereinbart.

Das Netzwerk funktioniert in zwei Richtungen: Einerseits nutzen die Unternehmen regelmäßig die Möglichkeit, ihre Anliegen an grüne Politik heranzutragen. Andererseits können Ideen aus der grünen Bundestagsfraktion im Kreis von Unternehmerinnen und Unternehmern auf Praxistauglichkeit und Umsetzbarkeit geprüft werden.

Dr. Thomas Gambke (MdB Bündnis 90/ Die Grünen und Mittelstandsbeauftragter): „In den zurück-liegenden Jahren habe ich in vielen Unternehmen eine breite Unterstützung für eine nachhaltige und damit ökologische und soziale Ausrichtung erlebt. Zugleich aber auch viel Gesprächsbedarf zu Rah-menbedingungen, die – langfristig geltend – eine solche Ausrichtung oft erst möglich machen. Den notwendigen Austausch zu Ideen und Konzepten und Umsetzung in einem rechtlichen Rahmen will ich mit dem Gesprächskreis Nachhaltige Unternehmen intensivieren und verbreitern – vor allem auch mit den Kompetenzen grüner Regierungsbeteiligung in den Ländern.“

Kerstin Andreae,die stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion begrüßt die Zusammenarbeit und sichert ihre Unterstützung zu. „Der Austausch zwischen grüner Wirtschaft und grü-ner Politik ist wichtiger denn je. Gerade das Thema Gründungen sowie Forschungs- und Entwicklungs-förderung ist dabei für eine zielgerichtete Wirtschaftspolitik essenziell.“

Anlässlich der Staffelstabübergabe erklärt Martina Merz, Inhaberin einer Agentur und Vorständin von UnternehmensGrün: „Die ökologische Transformation kann nur gemeinsam mit Wirtschaftsak-teuren und Politik umgesetzt werden. Wirtschaft und Politik müssen sich ständig dazu austauschen, wo die Hemmnisse für eine ökologisch und sozial ausgerichtete Wirtschaft liegen.“

Gottfried Härle, Brauereiunternehmer und Vorstand von UnternehmensGrün, ergänzt: „Die Politik kann von den Erfahrungen unserer Pionierunternehmen lernen und auf das breite Know-how bauen, das bei unseren Mitgliedsunternehmen vorhanden ist. Hierbei kommt auch unser branchenübergrei-fender Ansatz zum Tragen.“

Das nächste Treffen findet im November 2017 statt. Mit der Teilnahme des hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie und Verkehr, Tarek Al-Wazir, wird dabei ein erster wichtiger Schritt zur Einbindung der Länder unternommen werden. Dabei werden die relevanten aktuellen Themen: Ressourcen- und Energieeffizienz, Digitalisierung und Mobilität sowie Recycling als inhaltliche Schwerpunkte die nächs-ten Treffen bestimmen. Daneben stehen auch die Weiterentwicklung von Organisationsformen (z.B. Genossenschaften, Sozialunternehmen) sowie Gründungen und Forschungs- und Entwicklungsförde-rung vor allem für kleine und mittlere Unternehmen auf der Agenda des Gesprächskreises.

Pressekontakt:

Kai Weller
Agentur Ahnen&Enkel
0176 24569084




Internationale Initiative von Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft drängt G20 zu ambitionierter Klimapolitik – Germanwatch lobt das Signal für Kooperation und Klimaschutz in Zeiten US-amerikanischer Störfeuer

Pressemitteilung Germanwatch

Berlin/Bonn (22. März 2017). Unerwarteter Rückenwind für eine ambitionierte Umsetzung der Energie- und Klimaagenda der G20 zur Umsetzung des Paris-Abkommens: Mit einer gemeinsamen Stellungnahme haben die offiziellen Initiativen aus Wirtschaft (B20), Thinktanks (T20) und Zivilgesellschaft (C20) aus den G20-Staaten gemeinsam der deutschen G20-Präsidentschaft für eine solche Politik den Rücken gestärkt. Die G20 verantwortet rund vier Fünftel der globalen CO2-Emissionen. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet das gemeinsame Papier als „Aufruf zum politischen Mut an die G20-Staaten, nun den notwendigen ambitionierten Klimaschutz mit einer Rahmensetzung zu versehen, die zu einem neuen Wohlstandsmodell führt“.

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Trotz der Hürden, die seitens der neuen US-Regierung zu befürchten sind, fordern Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam, jetzt die Umsetzung des Paris-Abkommens mit konkreten Zeitplänen, einem CO2-Preissignal sowie einer klaren Rahmensetzung für die Finanzmärkte voranzubringen. Dies ist ein gemeinsames Signal dafür, dass mit dem Inkrafttreten des Paris-Abkommens die Grundsatzfrage, ob die ambitionierten Klimaziele akzeptiert werden, mit Ja beantwortet ist. Nun geht es darum, die Umsetzung so zu organisieren, dass dies zu einem neuen Wohlstandsmodell führt.“

Die wichtigsten Positionierungen aus Sicht von Germanwatch: Die Unterzeichner fordern von der G20, die Klimaziele der Staaten so nachzubessern, dass diese die Ziele des Pariser Klimaabkommens (deutlich unter 2 Grad Erwärmung, möglichst 1,5 Grad) erreichen. Die notwendigen langfristigen Klimaschutzpläne dafür (bis 2050) sollen die G20-Staaten – sie verantworten rund 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen – bis 2018 oder spätestens 2020 vorlegen. Die Industriestaaten sollen zudem ihre Anstrengungen erhöhen, ab 2020 tatsächlich die zugesagten 100 Milliarden US-Dollar jährlich an Klimahilfen für Entwicklungsländer aufzubringen.

Überdies fordern die Unterzeichner ein doppeltes CO2-Preissignal: Sie unterstützen als Kompromiss gemeinsam den Vorschlag der G20-Präsidentschaft, der vorsieht, dass fossile Subventionen bis 2025 auslaufen sollen und drängen auf einen jährlichen Bericht über die Umsetzung. Zudem soll die G20 einen Prozess für international abgestimmte CO2-Bepreisungen (über Steuern, Abgaben oder Emissionshandel) vorantreiben, der CO2-Preis soll sich schrittweise international annähern. Die Einnahmen sollen in Infrastruktur für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien investiert sowie für eine sozialverträgliche Transformation ausgegeben werden.

Als dritte Säule sollen auch die Finanzmärkte auf Nachhaltigkeit und Abwendung der Klimarisiken ausgerichtet werden. Die G20 soll dafür internationale Berichts- und Transparenzstandards zu umwelt- und klimabedingten Risiken für den Finanzmarkt voranbringen sowie feste Kriterien für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung als Kriterien für Infrastrukturprojekte prüfen. Das Thema Grüne Finanzierung solle auch weiter durch eine starke Arbeitsgruppe unterstützt werden.

Das gemeinsame Papier finden Sie hier: https://germanwatch.org/de/download/17998.pdf

Kontakt für Medien:
Stefan Küper
Pressesprecher Germanwatch
(Kontakt s.u.)

Stefan Küper
Pressesprecher

Germanwatch e.V.
Dr.Werner-Schuster-Haus
Kaiserstr. 201
D-53113 Bonn

Tel. +49 (0)228 / 604 92-23, Fax -19
mobil: 0151 / 252 110 72
E-Mail: kueper@germanwatch.org
www.germanwatch.org




Sepp Holzer – offener Brief und Seminare

Sepp Holzer entwickelte als Bergbauer durch genaue Naturbeobachtung und Experimentieren eigene Methoden, um seinen landwirtschaftlichen Betrieb ohne Kunstdünger und Chemieeinsatz zu führen und auch in kalten Höhenlagen wärmebedürftige Pflanzen zu ziehen. Seine Seminare werden von Interessierten aus aller Welt gebucht, die nächsten Seminare finden im April und Mai 2016 statt.

Sepp Holzer’s offener Brief an die Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist heute aktueller denn je!

Du kommst auf die Welt, meist in einer sterilen Klinik und dort werden dir gleich die natürlichen Wurzeln gekappt. Du wirst geimpft und mit unnatürlichem Chemiefraß aufgepäppelt. Eine natürliche Geburt im Familienverband und ein natürliches Aufwachsen wären der richtige Start für das zukünftige Leben des jungen Menschen. Jeder „Erdenbürger“ hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.

Lesen Sie hier mehr darüber …




Solider Mittelstand & dezentrale Wirtschaft statt Big Business

Einladung zur Diskussion

Solider Mittelstand & dezentrale Wirtschaft statt Big Business
5. Dezember 2014 19 – 21 Uhr
WeiberWirtschaft, Anklamer Straße 38 (Berlin-Mitte)

Dr. Gerhard Schick ist Bundestagsabgeordneter und Autor des Buches „Machtwirtschaft – Nein Danke! Für eine Wirtschaft, die uns allen dient“. Er fordert, klare Kante gegenüber globalen Konzernen zu zeigen: Monopole müssten entflochten und Lobbystrategien großer Konzerne durchbrochen werden. Schick stellt seine zentralen Thesen vor und stellt sie zur Diskussion.

Gerd Hofielen ist Vorstandsmitglied der Gemeinwohl-Ökonomie Berlin. Er fragt, wie die politischen Perspektiven aussehen, um die Machtwirtschaft zu überwinden und wie mittelständische Unternehmen für eine progressive Wirtschaftsweise gewonnen werden können.

Moderation: Dr. Katharina Reuter, UnternehmensGrün

Im Anschluss: Come Together

Dr. Katharina Reuter
Geschäftsführung

UnternehmensGrün e.V.
Bundesverband der grünen Wirtschaft

Wielandstr. 17
10629 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 325 99 683
mobil: 0178-44 81991
reuter@unternehmensgruen.de

www.unternehmensgruen.org
www.facebook.com/unternehmensgruen




Tagung „Kleine Unternehmen in Zeiten der großen Koalition“

Stuttgart, 30.9.2014: Der Bundesverband der grünen Wirtschaft lädt zu seiner diesjährigen Jahrestagung. Mehr als 40 Unternehmerinnen und Unternehmer werden in Stuttgart zusammenkommen, um über die aktuelle Lage von kleinen und mittleren Unternehmen zu diskutieren. Diesmal stehen die Themen Bürgerenergie, Steuergerechtigkeit und eine modernen Selbstverwaltung der Wirtschaft auf dem Programm.

 

10.-11.10.2014
Veranstaltungsort: GLS Bank Stuttgart +++ Eugensplatz 5 +++ 70184 Stuttgart

U.a. mit:

  • Lisa Paus (MdB, Sprecherin für Steuerpolitik Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Sebastian Sladek (Geschäftsführer der EWS Schönau)
  • Hermann Gütler (Inhaber der Stelzenmühle)
  • Martina Kürig (Teamleiterin GLS Bank Stuttgart
  • Kai Boeddinghaus (Geschäftsführer des Bundesverbandes der freien Kammern)
  • Thomas Albrecht (Unternehmer aus Stuttgart, Kaktusinitiative Stuttgart)
  • Gottfried Härle (Brauer in vierter Generation, Vorstand UnternehmensGrün)

 

Freitag, 10.10.2014, 17.30 – 19.00 Uhr: Podiumsdiskussion
„Moderne Selbstverwaltung der Wirtschaft vs. Kammerzwang“

  • Kai Boeddinghaus, Geschäftsführer des bffk (Bundesverband der freien Kammern)
  • Thomas Albrecht, Kaktusinitiative Stuttgart, Inhaber Rat&Tat Unternehmensberatung
  • Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer IHK Stuttgart, tbc

 

Samstag, 11.10.2014, 9:30 Uhr Begrüßung

10.30-12.30 Uhr: Panel 1 „Steuergerechtigkeit aus dem Blickwinkel des Mittelstandes“

  • Lisa Paus (MdB B90/ Die Grünen)
  • Gottfried Härle (Brauerei Härle, Vorstand UnternehmensGrün)

 

13.30-15.00 Uhr: Panel 2 „Was bedeutet das neue EEG für kleine und mittlere Unternehmen?“

  • Hermann Gütler (Inhaber der Stelzenmühle in Bad Wurzach)
  • Martina Kürig (GLS Bank Stuttgart)
  • Sebastian Sladek (Geschäftsführer EWS Schönau)

 

Alle Informationen finden Sie auch online unter: http://www.unternehmensgruen.org/ >> Veranstaltungen

 

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Pressekontakt: Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin UnternehmensGrün, mobil: 0178-44 81991, reuter@unternehmensgruen.de




Energiegründern ein Gesicht geben – das neue RKW-Projekt „Energiegründer“

Pressemitteilung
Eschborn, 25. September 2014

Energiegründern ein Gesicht geben – das neue RKW-Projekt
„Energiegründer“

Das RKW Kompetenzzentrum startet ab September 2014 ein neues Projekt zur Förderung der Gründerkultur in Deutschland. Das Projekt „Energiegründer“ macht mit der Website www.energiegruender.de auf Gründungen im Energiesektor aufmerksam. Ziel des Projekts ist es, ein stärkeres Bewusstsein für Energiegründer zu schaffen und die Gründeraktivitäten nachhaltig zu steigern. Unterstützt wird das Projekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Viele Energiegründer in Deutschland sind sehr erfolgreich – doch ihre Geschichten weitgehend unbekannt. Dabei gründeten nach einer vom ZEW im Frühjahr 2014 veröffentlichten Studie in den Jahren 2009 bis 2011 jährlich rund 3.000 Unternehmen alleine im Marktsektor „eEnergie-Erzeugung“. Von 2000 bis 2012 hat sich der Bestand an Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien insgesamt von rund 26.000 auf ca. 60.000 mehr als verdoppelt. Die fehlende Wahrnehmung über Energiegründer hat zur Folge, dass viele potenzielle Gründer nicht wissen, dass sie im Bereich Energieerzeugung gute Karrierechancen haben. Das liegt daran, dass der Begriff „Energiegründer“ noch nicht weit genug verbreitet ist und die Gründer vorwiegend im Hintergrund arbeiten.

Um zukünftig Gründer für den Energiesektor zu begeistern, möchte das RKW Kompetenzzentrum die Energiegründer und ihre Innovationen als Vorbilder darstellen. Dabei stehen vor allem die persönlichen Geschichten und Visionen der Gründer im Vordergrund. Diese persönliche Darstellung zeigt nicht nur, was Energiegründer machen, sondern auch,
wer dahinter steckt – sie bekommen ein Gesicht.

Die Website www.energiegruender.de ist in zwei Bereiche unterteilt: Zum einen werden die einzelnen Energiegründer wöchentlich vorgestellt. Im Laufe des Projektes entsteht so eine umfassende Sammlung von und mit Energiegründern. Zum anderen gibt es einen Blog zur Vernetzung der Akteure untereinander. Dieser informiert über aktuelle Themen aus der Energiegründerszene und liefert Informationen sowie Fortschreibungen über die Lebenszyklen der Gründungen. Im weiteren Verlauf des Projektes sind verschiedene Veranstaltungen und im Herbst 2015 ein Wettbewerb zwischen den teilnehmenden Energiegründern geplant.

Die Energiegründungen umfassen unter anderem Unternehmensgründungen, Spin-Offs von Universitäten oder die Etablierung von Vereinen, die mit ihren innovativen Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zur Energiewende leisten. Anmeldungen erfolgen unter energiegruender@rkw.de

Mitmachen darf jeder, dessen Projekt oder Idee bereits heute in ökologischer Dimension etwas verbessert oder verändert, die Vernetzung und den Wissenstransfer zum Thema Energie unterstützt oder den Dialog über Lösungen im Energiebereich fördert. Im Energiesektor werden die Bereiche Energieversorgung, Gasversorgung, Kälte- und Wärmeversorgung sowie Dienstleistungen und Investitionsgüterproduktion erfasst. Die Energiewende lässt sich jedoch nicht ausschließlich auf den Energiesektor reduzieren, sondern zusätzlich leisten Unternehmen aus einem breiten Spektrum an Sektoren und Wirtschaftszweigen Beiträge zur Energiewende.

Das Projekt Energiegründer wurde in enger Zusammenarbeit mit dem BMWi und in Abstimmung mit Partnern geplant und umgesetzt. Mit Borderstep, Bettervest und Climate-KIC Centre Hessen konnten bereits wichtige Partner für die Entwicklung der Online-Plattform gewonnen werden.

Über das RKW Kompetenzzentrum:
Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Innovation und Gründung entwickelt. Das RKW Kompetenzzentrum ist eine bundesweit aktive, gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Deutschen Wirtschaft e. V.

Pressekontakt:
Bruno Pusch
Kommunikation
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40 A
65760 Eschborn
Tel: +49 6196 495-2818
presse@rkw.de

Fachkontakt:
Alexandra Koch
Projektleiterin
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40 A
65760 Eschborn
Tel: +49 6196 495-3241
energiegruender@rkw.de