5. Münchner Radl&Fashion Show

Pressemitteilung
3/9/2015

Mode und Fahrrad gehören zusammen! Das zeigt die jährliche Radl&Fashion Show, zu der die Radlhauptstadt München am 17. September 2015 wieder in die Muffathalle einlädt. Wer dort typische Fahrradmode erwartet, wird jedoch überrascht sein. Vielmehr treffen exklusive Designs auf elegante Fahrräder und zeigen damit, dass Radfahren in München nicht nur Spaß macht, sondern auch für ein neues, urbanes Lebensgefühl stilbewusster Menschen steht.

Kurz vor Eröffnung der Wiesn bildet außergewöhnliche Trachtenmode ein Herzstück der diesjährigen Radl&Fashion Show. Die Münchner Schneiderin Marion Schmidt präsentiert ihre „Glücksdirndl“ – alte Dirndl, die dank eines veränderten Schnitts oder neuer Borten, Verzierungen und Schürzen frischen Pepp erhalten. Bei „Noh Nee“ der Münchner Designerinnen Marie Darouiche und Rahmée Wetterich hingegen trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht und es entstehen traditionelle bayerische Dirndl „à l’Africaine“.

Aus München ist neben Kollektionen der Deutschen Meisterschule für Mode ein weiteres Label auf dem „Catride“ zu sehen: „Lakoula“, das Mode-Projekt von Martina Koula. Sie entwirft und schneidert passgenau Kleider, Mäntel und Röcke für Frauen.

Einen weiteren Schwerpunkt der Radl&Fashion Show bildet nachhaltige Kleidung. Hierfür konnte die Radlhauptstadt München „Garment“ gewinnen, die ihre Kollektion in Hamburg entwickeln. Das Label „HempAge“ hingegen setzt in Sachen Nachhaltigkeit einen anderen Schwerpunkt: Ziel ist es, Hanf als Textilmaterial mehr Geltung zu verschaffen. Ökologisch und regional hergestellt ist auch die Kindermode, die dieses Jahr erstmals auf der Radl&Fashion Show zu sehen ist. Sie stammt aus der Produktion des kleinen Berliner Unternehmens „CharLe“.

Die Fahrräder stehen der Mode und den Models in Sachen Eleganz und Style natürlich in Nichts nach: Sie kommen wie in den Vorjahren von „Stilrad“, dem Münchner Lifestyle-Showroom für Fahrräder und von „Rose Versand“, in deren Münchner Konzept-Store KundInnen dank moderner Technik ihr Wunschfahrrad individuell zusammenstellen können. Aufgepeppt werden die Räder mit bunten Accessoires der niederländischen Kultmarke „BikeCap“. Neu dabei sind in diesem Jahr die flexiblen, leichten und zusammenklappbaren Radlastenanhänger des Münchner Unternehmens „Hinterher“, das 2013 den Münchner Umweltpreis der Landeshauptstadt München erhielt.

Einlass zur Show ist ab 18:30 Uhr, los geht es um 20:00 Uhr. Auf einer im Ticketpreis inbegriffenen Aftershowparty mit Radio Energy-DJ Dominik Kollmann im Ampere können sich die Gäste ab 21:30 Uhr in Showrooms sowohl über die präsentierte Mode als auch die Fahrräder informieren und gemeinsam weiterfeiern. Tickets gibt es zum Preis von acht Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr auf www.radlhauptstadt.de/fashionshow zu kaufen. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen.

Pressefotos
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Kontakt
Judith Fahrentholz
Telefon: (089) 890 668 -313
Telefax: (089) 890 668 –66
E-Mail: presse@radlhauptstadt.de

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Hintergrundinformationen zur Radl&Fashion Show

Mode: garment
„garment macht keine Mode. Sondern Kleidungsstücke, die man am liebsten nie mehr ausziehen möchte.“ Für die Designerinnen Ullinca Schröder und Kathrin Müller stand von Anfang an fest, dass sie eine Linie kreieren wollen aus „Lieblingen für alle Tage“, charmante Begleiter, die morgen nicht von gestern sind. Aus hochwertigen Materialen, mit überraschenden Details und bereits eingenähten Komplimenten. Was garment zusätzlich sympathisch macht: Entwurf und Entwicklung finden im Hamburger Atelier statt, produziert wird zu fairen Bedingungen im europäischen Ausland und in Hamburg.
www.garment-online.de

Mode: Glücksdirndl
„Ein Dirndl kann jeder haben, ein GlücksDirndl nur Du!“ Aus Dirndlkleidern der vergangenen Jahrzehnte, einer bunten Mischung alter und neuer Borten, Verzierungen und Stoffen fertigt die Münchner Schneiderin Marion Schmidt ihre GlücksDirndl, Schürzen und Dirndltaschen und vieles mehr.
www.gluecksdirndl.de

Mode: CharLe
„Kinderbekleidung mit Herz, Pfiff und Verstand!“ CharLe, das ist Kindermode für kesse Ladies, echte Gents und liebenswerte Rotzlöffel von ein bis zehn Jahren, in der es sich gut klettern, angeln, laufen und raufen lässt. Die Kollektion ist modisch – ohne sich einer Jahreszeit unterzuordnen oder einem Trend zu folgen (Slow-Fashion). Einzelne Teile der Linien “pure” und “colourful” können ganzjährig getragen und untereinander kombiniert werden. 100% Made in Germany. Ökologisch und anspruchsvoll.
www.charle-berlin.de

Mode: Noh Nee
Bei Noh Nee trifft bayerische Tradition auf afrikanische Farbenpracht. Die Designerinnen und Schwestern Marie Darouiche und Rahmée Wetterich sind in Kamerun aufgewachsen und schöpfen ihre Kreationen aus den einzigartigen Farben Afrikass, die sie mit bayerischen Schnitten kombinieren. So entsteht ein traditionelles bayerisches Dirndl aus afrikanischen Stoffen. Hinter dem Konzept der „Dirndl à l’ Africaine“ steht die Vision des „Colourmix“ – dem kreativen, spannenden Austausch der Weltkulturen.
www.dirndlalafricaine.com

Mode: HempAge
Erklärtes langfristiges Ziel von HempAge ist es, dem Rohstoff Hanf wieder zu der Geltung zu verhelfen, die er verdient. In einer Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bietet er eine echte Alternative zu umweltbelastenden Materialien. So ist der Hanfstoff in der Herstellung heute noch um ein Mehrfaches teurer als vergleichbares Material aus Baumwolle, seine Ökobilanz dagegen um ein Vielfaches besser. HempAge ist Mitglied der Fair Wear Foundation, die sich für eine sozialverträgliche Textilherstellung einsetzt.
www.hempage.de

Mode: Lakoula
„LAKOULA limited collection“ ist das Mode-Projekt der Texterin Martina Koula. Aktuell entstehen Kleider „für die tollsten Frauen der Welt“ – Martinas beste Freundinnen. Mäntel, schmal wie Kleider. Oberteile, sehr tailliert. Hosen, die perfekt sitzen. Und Kleider, nach denen man sich umdrehen sollte. Jedes Stück ein Original aus Jersey, Cashmere, Popeline oder Stepp. Alle Stoffe sind limitiert. Auf Wunsch werden die Unikate auf Figur gefertigt.
www.lakoula.com

Mode: Deutsche Meisterschule für Mode/Designschule München
Die Deutsche Meisterschule für Mode ist ein Kompetenzzentrum für kreative Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Mode und Kommunikationsdesign. Trägerin ist die Landeshauptstadt München. Auf der Radl&Fashion Show werden ausgewählte Abschlusskollektionen präsentiert. Kontakt zu den DesignerInnen erhalten Sie über den künstlerischen Leiter Roland Müller-Neumeister: ro.muellerneumeister@designschule.muenchen.musin.de.
www.meisterschule-fuer-mode.de

Mit Kollektionen von:
Jelena Sabranovic
Nora Stocker
Andrea Wittmann
Victoria Beinert
Kira Droz
Natalie Sterzik

Anhänger: Hinterher
Der Hinterher ist ein flexibler Fahrradlastenanhänger für (fast) alle Transportaufgaben. Er lässt sich in einen Handwagen, Trolley oder eine Sackkarre umfunktionieren. Zusammengeklappt und an die Wand gelehnt, ist er extrem platzsparend und leicht. Der Hinterher passt in jeden Kofferraum oder Hausflur, in Boot, Zug, Bus oder U-Bahn. Er verspricht Nachhaltigkeit durch lokale Produktion und kurze Fertigungswege, durch robuste und hochwertige Qualität, durch langlebige und einfache Konstruktion. Alle Bauteile sind verschraubt, leicht zu reparieren und leicht auszuwechseln. Erfunden hat ihn der Münchner Architekt und Schreiner Peter Hornung-Sohner.
www.hinterher.com

Räder: Stilrad
Bei Stilrad gibt es keine Fahrräder von der Stange. Die Fahrräder, die hier ausgestellt und verkauft werden, überzeugen – neben der obligatorischen Qualität – vor allem durch besonders schönes Design. Die Kunden können alle Räder ausgiebig Probe fahren, um sich dann für ein Modell zu entscheiden, das individuell für sie gebaut wird. In der entsprechenden Farbe, Größe und Ausstattung. Natürlich gibt es Stilrad auch mit einem Fahrrad-Konfigurator und allen Accessoires im Internet.
www.stilrad.com

Räder: Rose Biketown
Im 300 Quadratmeter großen Münchner Konzept-Store ist alles darauf ausgelegt, individuelle und auf Kundenwünsche zugeschnittene Bikes zu präsentieren. Kunden können ihr Wunschfahrrad direkt an Tablets oder gemeinsam mit einem Bikeberater an interaktiven Tischen zusammenstellen. Mit diesem neuen Konzept will Rose dem Kunden seine Philosophie noch näher bringen und die aus der Online-Welt bekannten Features mit dem stationären Einzelhandel zusammenführen.
www.roseversand.de

Accessoires: BikeCap
Bikecap bietet mit einer Vielzahl hipper Designs von Sattelschonern, Fahrradkisten-Bezügen, Sitzkissen und Lenkerhandschuhen die Möglichkeit, sein Fahrrad in einem eigenen Stil zu gestalten. 2007 stellte BikeCap seinen ersten modernen Sattelüberzug in den Niederlanden vor. Inzwischen begegnet man dem wiedererkennbaren Design mit dem orangefarbenen Label auf der ganzen Welt.
www.bikecap.com